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Fehlerhafte Fahrwerksanzeige: AUA-Embraer 195 sicher in Lyon gelandet

Am Donnerstag wurden die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS405, durchgeführt mit dem Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG vorsorglich auf eine Notlandung am Flughafen Lyon vorbereitet. Den Piloten ist es gelungen den Regionaljet sicher zu landen. Der Embraer 195 befand sich auf dem Weg von Wien nach Lyon auf einem unspektakulären Linienflug. Beim Ausfahren des Fahrwerks war die Cockpit-Crew aber mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Vorsorglich informierte man die Flugsicherung und flog einige Schleifen. Nachdem der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Offizier mehrere Checks durchgeführt hatte, war klar, dass mit dem Fahrwerk alles in Ordnung ist, jedoch die entsprechende Anzeige im Cockpit fehlerhaft ist. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte das technische Vorkommnis und erklärte: “Beim heutigen Flug OS 405 von Wien nach Lyon kam es im Landeanflug beim Ausfahren des Fahrwerks zu einer Fehlermeldung. Nach mehreren Checks, stellte sich heraus, dass die Fehlermeldung falsch war. Die Maschine ist sicher gelandet. Da die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crew immer oberste Priorität hat, wurden wie üblich, alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise die Passagiere vorsorglich auf eine mögliche Notlandung vorbereitet und auch der Flughafen Lyon verständigt”. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Lyon. Der mit dieser Maschine geplante Rückflug OS406 wurde abgesagt. Techniker überprüfen den Regionaljet genauer, denn fehlerhafte Anzeigen im Cockpit sollte es nicht geben. Im konkreten Fall hatte die Maschine kein sicherheitsrelevantes Problem, auch wenn eben das Display anderer Ansicht war.

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VC und UFO erfolgreich bei der Etablierung von Betriebsräten

Gestern hat in der Stadthalle Flörsheim eine erfolgreiche Wahlversammlung zur Gründung eines Betriebsrates bei der Lufthansatochter Eurowings Discover stattgefunden. Ein dreiköpfiger Wahlvorstand konnte gewählt werden, um die ordnungsgemäße Wahl durchzuführen. „Die Kandidatenlage ist gut, sodass alle Beschäftigtengruppen des Unternehmens am Boden und in der Luft im Betriebsrat repräsentiert sein können. Im Sinne der Diversität erfreut es mich natürlich besonders, dass sich auch Pilotinnen in die Betriebsratsarbeit einbringen wollen. Nach anfänglichem Zögern bringt sich der Arbeitgeber mittlerweile konstruktiv in den Prozess ein und wir sind optimistisch, dass wir auf dieser Basis eine erfolgreiche Betriebspartnerschaft etablieren werden“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Die Grundsteinlegung für einen Betriebsrat ist nicht weniger als ein Meilenstein für die Kolleginnen und Kollegen der Eurowings Discover“, so Maximilian Kampka, Tarifreferent bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Die Arbeitsbedingungen machen Mitbestimmung nämlich bitter nötig“, ergänzt Kampka. Bei den positiven Nachrichten aus Flörsheim darf nicht vergessen werden, dass erst vor rund zwei Wochen auch bei German Airways ein neuer Betriebsrat etabliert werden konnte. Bei der stark von der Corona-Pandemie gebeutelten Airline wurde am 31. März die Wahl für einen Betriebsrat aus Cockpit und Kabine erfolgreich beendet und das neue Gremium hat die Arbeit aufgenommen.  Hintergrund:   Eine Gesetzesänderung ermöglicht es seit dem 1. Mai 2019 auch den Besatzungsmitgliedern in deutschen Flugbetrieben, einen Betriebsrat zu gründen – sie waren bisher von der gesetzlichen Regelung ausgenommen und hatten nur über einen Tarifvertrag Personalvertretung (TVPV) die Möglichkeit, ihre Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Diese Gesetzesänderung geht auf einen langen politischen Prozess zurück, die bis 2019 bestehende

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Swiss will Lebensmittelverschwendung reduzieren

Zwei neue Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln langfristig zu reduzieren. Swiss bietet ihren Fluggästen in der Economy Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen seit dem 13. April die Möglichkeit, ihr Wunschprodukt individuell aus der jeweils aktuellen Swiss Saveurs Menükarte online vorzubestellen. Das Wunschprodukt kann einfach über einen separaten Buchungslink bis 36 Stunden vor Abflug bestellt werden. Das Angebot ist verfügbar für alle Kurz- und Mittelstreckenflüge von und nach Zürich und Genf ab dem 20. April 2022, deren Flugzeit mehr als 50 Minuten beträgt. Die Bezahlung erfolge erst an Bord und zu einem reduzierten Preis, wenn die Produkte von der Kabinenbesatzung überreicht werden, so der Carrier in einer Aussendung. „Die Reduzierung von Abfall und die unnötige Entsorgung von Lebensmitteln spielen eine wichtige Rolle in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer Swiss. „Mit der Pre-Order-Initiative möchten wir die nachfragegerechte Herstellung der frischen Produkte weiter optimieren, um so die Entsorgung von Lebensmitteln an Bord zu reduzieren.“ Übrig gebliebene Frischprodukte zum reduzierten Preis erwerben Darauf zahlt auch eine weitere Initiative ein, die die AUA-Schwester ebenfalls per 20. April lanciert. Im Rahmen von ‘Swiss Saveurs To Go’ bietet die Kabinenbesatzung den Gästen auf dem letzten Abendflug eines Flugzeugs nach Zürich oder Genf nach dem regulären Service die nicht verkauften frischen Produkte nach Rezepturen der Confiserie Sprüngli an. Die Verfügbarkeit des Angebots wird jeweils per Bordansage kurz vor der Landung angekündigt. Je nach Verfügbarkeit wird den Gästen entweder eine Tüte mit einem oder zwei frischen Produkten in einer Überraschungstasche, die von der

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ZRH: Aufwärtstrend bei Passagierzahlen hält auch im März an

Im März 2022 sind exakt 1.319.093 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen – das entspricht einem Plus von 478 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber März 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 54 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im März 2022 bei 929.197. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 29 Prozent, was 385.712 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 153 Prozent auf 14.651 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 66 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug lag mit 116 Fluggästen 49 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 26 Prozentpunkte auf 70 Prozent gestiegen. Über Ostern erwartet der Flughafen Zürich durchschnittlich rund 70.000 Passagiere pro Tag, was rund 70 Prozent des Passagieraufkommens von vor Corona entspricht.  Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 41.262 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 2 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Delta kehrte im März wieder in die Gewinnzone zurück

Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines sieht sich nach einem Auftaktquartal mit tiefroten Zahlen wieder im Aufwind. „Wir sind im März zur Profitabilität zurückgekehrt“, verkündete Vorstandschef Ed Bastian am Mittwoch. Das Geschäft habe sich nach dem Dämpfer durch die zu Jahresbeginn grassierende Omikron-Variante des Coronavirus rasch wieder erholt. Der Ausblick kam bei Anlegern gut an – die Aktie legte vorbörslich zeitweise um mehr als sechs Prozent zu. In den drei Monaten bis Ende März erlitt Delta einen Verlust von 940 Millionen Dollar (umgerechnet rund 867 Millionen Euro). Neben Omikron belasteten auch die hohen Spritpreise. Allerdings haben US-Fluggesellschaften die Preise angesichts hoher Nachfrage inzwischen stark erhöht. Delta rechnet nun mit einer raschen Rückkehr zu ähnlichen Geschäftsvolumen wie vor der Pandemie. Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 9,3 Milliarden Dollar jedoch noch elf Prozent unter dem Vergleichswert von 2019.

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Gestiegene Treibstoffpreise setzen American Airlines unter Druck

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat wegen gestiegener Treibstoffpreise im ersten Quartal voraussichtlich höhere Kosten schultern müssen als gedacht. Vor Steuern dürfte ein Verlust zwischen 2,05 und 2,17 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 1,88 bis 1,99 Milliarden Euro) angefallen sein, wie das Unternehmen mitteilt. Dazu trugen auch Abschreibungen auf ausgemusterte Langstreckenjets von Typ Airbus A330 bei. American Airlines hatte ihre A330-Flotte wegen des Nachfrageeinbruchs infolge der Corona-Pandemie ausrangiert. Der Quartalsumsatz lag den Angaben zufolge mit 8,9 Milliarden Dollar zwar nur noch 16 Prozent niedriger als vor der Pandemie Anfang 2019. Zuletzt war das Management noch von 17 Prozent ausgegangen. Allerdings seien die Kosten je geflogener Sitzplatz-Meile auch abseits von Sprit und Sondereffekten voraussichtlich um 12 bis 13 Prozent gestiegen, hieß es.

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Frankfurter Flughafen verzeichnet im März mehr Passagiere

Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte Deutschlands größter Airport dank Zuwächsen bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Das waren zudem über dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch 47 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im März 2019. Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres lag das Passagieraufkommen bei rund 7,3 Millionen Fluggästen, ein Zuwachs von 192,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 sowie ein Rückgang von 50,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019. Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts. Im zuvor brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im März wurden in Frankfurt gut 177.600 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – rund 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte dies mit den Corona-Lockdowns in China und den Luftraumsperrungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 97,0 Prozent auf 26.941 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ein Plus von 56,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen (jeweils gegenüber März 2021).   

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El Al bekommt erste Chefin

Der Vorstand der israelischen Fluggesellschaft ernennt Dina Ben Tal Ganancia zur neuen CEO. Seit der Gründung 1948 wird sie die erste Frau an der Spitze der Airline sein. Ben Tal Ganancia war bisher die Vizepräsidenten im Bereich Commercial und Industry Affairs von EL AL. Sie folgt nun auf Avigal Soreq, der den CEO-Posten seit November 2020 inne hatte. Ursprünglich arbeitete Ben Tal Ganancia als externe Beraterin für die Airline, ist aber nun bereits seit 14 Jahren bei dieser beschäftigt.

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Mehr als 1,2 Millionen Passagiere: VIE im März weiter im Aufwind

Der Flughafen Wien fertigt wieder deutlich mehr Passagiere ab als noch vor einem Jahr, das Niveau vor der Coronapandemie ist aber noch in weiter Ferne. Die Passagierzahlen waren im März mit 1.239.741 Reisenden am Standort Wien zwar rund sechsmal so hoch wie im März 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen damit aber erst rund 52 Prozent vom März 2019, so der Carrier in einer Aussendung. Auch in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) zog die Zahl der Reisenden im März mit 1.582.004 an, im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen dort rund 55 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere um 535 Prozent auf 989.464 Personen und die der Transferpassagiere um 329 Prozent auf 244.968 Personen. Die Flugbewegungen legten um 204 Prozent auf 11.793 Starts und Landungen zu, was aber erst 56,4 Prozent des Vorkrisenniveaus ausmache. Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem März 2021 um 2,1 Prozent auf 22.001 Tonnen zu.

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Österreich: Stark steigende Kosten bringen Erholung der Touristik in Gefahr

Die Touristiker der Wirtschaftskammer Österreich warnen, dass der Krieg in der Ukraine die erhoffte Erholung des österreichischen Tourismus in Gefahr bringen könnte. Stark steigende Kosten, insbesondere in den Bereichen Energie und Kraftstoffe, führen dazu, dass die Preise für die Gäste steigen und möglicherweise mit Stornierungen zu rechnen ist. „Nach zwei Jahren Pandemie sehnen sich Menschen nach Urlaub. Deshalb hat sich die Buchungslage in den Tourismus- und Freizeitbranchen zuletzt positiv entwickelt und auch mit Blick auf den Sommer standen die Vorzeichen durchaus gut. Leider droht uns der Ukainekrieg in Hinblick auf die erhofften ‚Nachholeffekte‘ einen Strich durch die Rechnung zu machen: Unsere Betriebe sind mit stetig steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert, die sie teilweise auch an ihre Gäste weitergeben werden müssen. Dieser drohenden Teuerungswelle muss die Politik rasch gegensteuern“, sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Besonders stark sind Tourismusbetriebe, die viel Energie benötigen, betroffen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schwimmbäder und Großküchen mit eigenen Kühlräumen. Die Wirtschaftskammer fordert nun, dass die Regierung gezielte Entlastungsmaßnahmen und/oder einen Energiezuschuss gewähren soll. Auch hält man die temporäre Absenkung der Mineralölsteuer für eine kurzfristig zielführende Maßnahme. Diese schloss Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) nach anfänglicher Zustimmung explizit aus. Innerhalb der Regierung soll sich die Grünen gegen Steuersenkungen auf Mineralölprodukte stemmen. Hotels und Gastronomie rechnen mit steigenden Preisen für die Gäste Auch die Hoteliers sind nach Ansicht der Wirtschaftskammer von stark steigenden Kosten betroffen. Diese können nicht mehr vollständig selbst getragen werden, so dass mit gestiegenen Übernachtungskosten zu

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