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OLG Wien kippt Klauseln von Time-Sharing-Anbieter

Das Oberlandesgericht Wien hat 48 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Schweizer Hapimag AG für unzulässig erklärt. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die Timesharing-Verträge des Unternehmens wegen dieser Bestimmungen angefochten. Das Gericht urteilte, dass Verbraucherrechte auch dann gelten, wenn Kundinnen und Kunden durch den Erwerb von Aktien formal zu Aktionären gemacht werden. Die betroffenen Klauseln, die unter anderem die Weitergabe von Aktien und den Rücktritt von Verträgen betreffen, wurden als intransparent und unzulässig eingestuft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Radisson Hotel Group eröffnet erstes Radisson-Hotel in Österreich

Die Radisson Hotel Group hat in Graz ihr erstes Hotel der gehobenen Marke Radisson in Österreich eröffnet. Das neu errichtete Radisson Hotel Graz, das mit 232 Zimmern das größte Hotel der Stadt ist, befindet sich in zentraler Lage am Hauptbahnhof. Das Hotel zeichnet sich durch skandinavisch inspiriertes Design aus und bietet moderne Annehmlichkeiten wie USB-Anschlüsse, Fernseher mit Streaming-Funktion und kostenloses WLAN. Neben Zimmern mit Blick auf den Innenhof und Premiumzimmern bietet das Hotel auch Tagungsräume und das Restaurant Balaustine unter einem Glasdach.

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Eurowings reduziert Hamburg-Graz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2024/25 seltener zwischen Hamburg und Graz fliegen. Derzeit bietet der Carrier auf dieser Route bis zu vier Umläufe pro Woche an. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 23/25 reduziert Eurowings die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf zwei. Momentan ist geplant, dass im Sommer 2024 wieder viermal pro Woche geflogen werden soll.

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Airbus A320 (Foto: Angelika Evergreen).

Wien: Ryanair stockt Köln/Bonn auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2024/25 häufiger zwischen Wien und Köln/Bonn fliegen. Derzeit bietet der irische Konzern auf dieser Route neun Umläufe pro Woche an. In der bevorstehenden Winterflugplanperiode 2024/25 fügt man einen hinzu, so dass es künftig zehn wöchentliche Rotationen geben wird. Zumeist kommt auf dieser Route Fluggerät von Lauda Europe zum Einsatz. Die Ryanair Group hat derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat Maschinen der Typen Boeing 737-800 (betrieben von Buzz und Malta Air), 737-Max-200 (betrieben von Malta Air) sowie Airbus A320 (betrieben von Lauda Europe) stationiert.

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Wizz Air kündigt Wien-Salerno an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air legt ab Wien-Schwechat ein weiteres Italien-Ziel auf: Salerno. Ab 27. Oktober 2024 will der Lowcoster zweimal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant. Allerdings ist die Neuaufnahme – zumindest vorläufig – bis zum 29. Dezember 2024 befristet. Über eine mögliche Fortführung, besonders im Sommerflugplan 2025, hat man seitens Wizz Air noch nicht entschieden.

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Kommentar: So werden aus „pünktlicher Abflug“ fünf Stunden Verspätung

Viele Passagiere kennen diese Situation: Auf der Anzeigetafel wird eine Verspätung bekanntgegeben. Nun gut, 20 Minuten ist ja nicht viel, aber bleibt es dabei auch? Oder klingelt die Kasse, weil es sich bei der Ankunft auf mehr als drei Stunden zusammensummiert. Und was zählt eigentlich als Ankunft? Ist das die Landung oder jener Moment, in dem man aussteigen kann? Ein Kommentar. Manche Fluggesellschaften versuchen sich durch inflationäre Betonung, dass man ein Premium-Carrier wäre, von der Lowcost-Konkurrenz abzuheben. Dass sich auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch sehr wenig von Ryanair, Easyjet und Co unterscheidet, ist mittlerweile vielen Menschen bekannt. Hat man im Falle von Verspätungen oder gar Ausfällen wirklich einen Vorteil, wenn man bei Austrian Airlines, British Airways und Co gebucht hat? Die simple Antwort: Ja und Nein. Es kommt stark darauf an welchem Airport die Unregelmäßigkeit auftritt, wer für das Ground Handling zuständig ist und wer gerade für genau diesen Flug zuständig ist. Nicht selten schieben sich Bodendienstleister und Airline gegenseitig die Schuld in die Schuhe, wenn die Umsetzung der Fluggastrechte laut EU-Verordnung nur mangelhaft oder in Extremfällen sogar gar nicht erfolgt. Wenn alles schiefgeht und sich niemand zuständig fühlt, ist es so ziemlich egal wo man gebucht hat. Es gibt leider auch Flugreisen, bei denen ist „von Anfang an der Wurm drin“. Zum Beispiel waren kürzlich Freunde von mir mit British Airways von Wien nach London-Heathrow unterwegs. Der Ärger fängt schon beim Online-Check-in an, denn dieser wollte schlichtweg nicht. Bei zahlreichen Versuchen wurde stets eine Fehlermeldung ausgespuckt, die

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AUA-Trestl zu China Eastern: „Wenn Wettbewerb, dann mit gleichen Spießen“

Kürzlich wurde bekannt, dass China Eastern Airlines seitens der Republik Österreich keine Verkehrsrechte für die geplante Route zwischen Shanghai und Wien erhalten hat. Dabei soll Austrian Airlines interveniert haben, berichten einige Medien. Offensichtlich will sich die AUA nicht dem Wettbewerb stellen, denn das chinesische Luftfahrtunternehmen darf – im Gegensatz zu Austrian Airlines – den russischen Luftraum nutzen und profitiert somit von deutlich kürzeren Flugrouten. Das wirkt sich vorteilhaft auf die Betriebskosten aus. Genau damit scheint man bei Austrian Airlines ein Problem zu haben und will sich seitens der österreichischen Bundesregierung protegieren lassen. Die Folge daraus: China Eastern Airlines hat – zumindest vorläufig – keine Verkehrsrechte erhalten. Auf Nachfrage sagte AUA-Chief Commercial Officer Michael Trestl, dass das China-Geschäft derzeit generell nicht nach den Erwartungen verlaufen würde. Es würden weniger Geschäftsreisende und Touristen in das Reich der Mitte fliegen und auch erheblich weniger chinesische Touristen nach Europa kommen. Er räumt ein, dass sich die Nichtnutzbarkeit des russischen Luftraums für Austrian Airlines nachteilig auswirkt, da man längere Flugrouten fliegen muss und daher höhere Kosten habe. „Wenn Wettbewerb dann aber mit gleichen Spießen“, war der einzige Kommentar auf die Frage warum Austrian Airlines beim Verkehrsministerium derartig interveniert hat, dass China Eastern Airlines vorläufige die Streckenrechte verweigert wurden.

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AUA denkt über zwölften Dreamliner nach

Die schleppend verlaufenden, jedoch dann zu einem Abschluss gebrachten KV-Verhandlungen, sollen Austrian Airlines einen Schaden von etwa 35 Millionen Euro gebracht haben. Nun wurde auch bekannt, dass die Dreamliner-Flotte eigentlich auf 13 Maschinen hätte ausgebaut werden sollen. Firmenchefin Annette Mann betonte, dass sich dies zwar nachteilig auf das Halbjahresergebnis, das tiefrot ausgefallen ist, ausgewirkt habe, jedoch wäre es ein einmaliger Effekt. Man hake das Thema nun ab, denn es wäre mit der Gewerkschaft eine dreijährige Friedenspflicht vereinbart worden. Gleichzeitig übte die AUA-Generaldirektoren erhebliche Kritik an den Standortkosten in Österreich. Die Inflation wäre deutlich höher als in anderen europäischen Staaten, was steigende Lohnkosten zur Folge habe. Die Ticketpreise würden derzeit mehr oder weniger stagnieren und wären nicht in jenem Ausmaß gestiegen wie geplant. Dennoch hatten die KV-Verhandlungen Folgen, denn eigentlich hätte die Langstreckenflotte künftig aus 13 Boeing 787-9 bestehen sollen. Zwei Maschinen wären „eingespart“ worden. Aber: Man überlegt derzeit, ob nun doch Dreamliner Nummer 12 zur geplanten Flotte stoßen soll. Diesbezüglich habe man noch keine Entscheidung getroffen. Fix wären mal 11 Flugzeuge dieses Typs, so Mann.

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Versicherung zahlt: Austrian Airlines lässt OE-LZQ reparieren

Jener Airbus A320neo, der vor einigen Wochen auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt wurde, soll nun doch repariert und wieder in den Flugdienst gebracht werden. Dies teilte Chief Operating Officer Francesco Sciortino am Mittwoch, den 31. Juli 2024, öffentlich mit. Die OE-LZQ ist eigentlich ein sehr junges Flugzeug, doch wurde es bei einem routinemäßigen Schleppvorgang auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt. Fotos gingen um die Welt und nicht gerade wenige hatten erhebliche Zweifel daran, dass eine Reparatur überhaupt möglich ist. Immer wieder wurde, auch innerhalb von Austrian Airlines spekuliert, dass die Verschrottung droht. Allerdings wurde der Schaden nicht von der AUA selbst verursacht, sondern von einem Bodendienstleister, der mit dem Schleppen des Mittelstreckenjets beauftragt war. Das führt dazu, dass die Betriebshaftpflichtversicherung für den Schaden einstehen muss. Mit anderen Worten: Austrian Airlines hatte nun die Wahl: Finanzielle Entschädigung durch den Versicherer und die Maschine geht damit an die Assekuranz, die sie vermutlich verwerten, also verschrotten lässt oder aber auf Kosten der Versicherung reparieren lassen. Die Betonung liegt auf „lassen“, denn der Strukturschaden ist so schwerwiegend, dass laut Sciortino Hersteller Airbus nicht nur eingebunden ist, sondern die Arbeiten durchführen wird. Da der Jet fluguntauglich ist, werden die Arbeiten auf dem Flughafen Wien-Schwechat von Airbus-Personal vorgenommen werden. Derzeit rechnet der AUA-Manager damit, dass die Instandsetzung zumindest neun Wochen in Anspruch nehmen wird. Der Grund dafür ist, dass unter anderem der Heckbereich komplett ausgetauscht werden muss. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Arbeiten, die eigentlich in der Endmontage in Hamburg bzw. Toulouse vorgenommen werden, an

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AUA-Trestl: „Bundesländer-Strategie wurde adaptiert“

Austrian Airlines und die hineinfusionierte Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways waren einst auf den österreichischen Bundesländerflughäfen omnipräsent und boten zahlreiche Nonstop- und Direktflüge an. Bereits seit Anfang der 2000er-Jahre wurde die Präsenz schleichend zurückgefahren, ehe dann vor ein paar Jahren verkündet wurde, dass die Stationen aufgegeben werden und die dezentralen Strecken eingestellt bzw. an Konzernschwestern wie Eurowings oder Air Dolomiti übergeben werden. Dem Lowcoster war beispielsweise auf Stuttgart-Graz und Düsseldorf-Linz kein Erfolg vergönnt. Die eingesetzten Airbus-Jets erwiesen sich gegenüber den von der AUA genutzten de Havilland Dash 8-400 als für die vorhandene Nachfrage zu groß und damit unwirtschaftlich. Dazu ist gekommen, das Geschäftsreisende, die den doppelten Tagesrand schätzen, mit dem Angebot der Austrian-Airlines-Schwester aufgrund der Flugzeiten nur wenig bis gar nichts anfangen konnten. Erst kürzlich kündigte die AUA an, dass man mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 eine Hub-Anbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main aufnehmen wird. Diese soll auch hochfrequent bedient werden. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, ob Austrian Airlines den Rückzug aus dem dezentralen Bundesländer-Geschäft rückgängig macht. Wurde also die Strategie verworfen und hat man im Office Park 2 erkannt, dass mit gut zahlenden Geschäftsreisenden auf den Nonstop-Flügen ab den kleineren österreichischen Airports doch bestes Geld zu verdienen ist? Trestl: „Bundesländerstrategie wurde adaptiert“ „Ja und Nein“, meint dazu Chief Commercial Officer Michael Trestl, der darauf verweist, dass der vormalige Eigenbetrieb mit in den Bundesländern stationierten Flugzeugen und Personal nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen wäre. Der Rückzug von den dezentralen Bundesländer-Strecken wäre richtig gewesen und man könne die nun adaptierte Strategie damit

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