Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Klagenfurt: Rund 18 Prozent der Reisenden stammen aus Slowenien

Im Jahr 2023 soll der Klagenfurter Flughafen rund 18 Prozent des gesamten Passagieraufkommens im slowenischen Mart generiert haben. Wie berichtet hatte der Airport 153.536 Fluggäste und damit deutlich mehr als in der Vorperiode. Dies wird hauptsächlich auf die zusätzlichen Ryanair-Flüge zurückgeführt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen rund 27.300 Reisende aus Slowenien stammen und die Flugverbindungen ab Klagenfurt genutzt haben.

weiterlesen »

VKI-Klage: HG Wien hebt 48 Time-Sharing-Klauseln auf

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die Hapimag AG wegen unzulässiger Klauseln in den AGB ihrer Timesharing-Verträge geklagt. Die Hapimag ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz, die ihren Mitgliedern Ferienwohnungen, Apartments und Hotels zur Verfügung stellt. Der VKI beanstandete 48 Bestimmungen in Geschäftsbedingungen, Reservierungsbestimmungen, Buchungsinformationen und den FAQs des Unternehmens. Das Handelsgericht Wien (HG Wien) erklärte nun alle 48 angefochtenen Klauseln für unzulässig. Wichtigster Aspekt des Urteils: Verbraucherrechtliche Bestimmungen kommen trotz „Aktionärsstatus“ der Kunden zur Anwendung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Urteil betrifft sogenannte Teilzeitnutzungsverträge (oder auch „Timesharing-Verträge“) der Hapimag. Solche Verträge sind Vereinbarungen, die ein wiederkehrendes, zeitlich begrenztes Recht zur Nutzung eines Objektes – beispielsweise einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses – gegen ein (Gesamt-)Entgelt vorsehen. Für die Nutzung des Angebots der Hapimag mussten Verbraucher zusätzlich „Aktien“ des Unternehmens kaufen, mit denen „Wohnpunkte“ verbunden waren. Darüber hinaus war mit dem „Erwerb und Besitz jeder Aktie“ ein Darlehensvertrag verknüpft. Kunden, die das Angebot von Hapimag nutzen wollten, wurden damit zugleich zu „Aktionären“ gemacht. Das HG Wien führt zu diesem Punkt aus, dass die einzelnen Kunden zwar formal als „Aktionäre“ zu betrachten seien, sie gleichzeitig aber auch als Verbraucher einzustufen sind. Das Rechtsverhältnis zur Hapimag sei folglich nach den Maßstäben der konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beurteilen. Zur Frage des Rücktritts von einem Timesharing-Vertrag wies das HG Wien darauf hin, dass das Teilzeitnutzungsgesetz 2011 (TNG) anwendbar sei. Das TNG ermöglicht es Verbraucher, kostenfrei innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss eines Timesharing-Vertrages zurückzutreten. Zudem wurden auch Klauseln, welche die Weitergabe

weiterlesen »

Wizz Air veranstaltete Schnitzeljagd in Wien

Am Montag, den 15. Jänner 2024, hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air in Wien ein Gewinnspiel in Form einer Schnitzeljagd veranstaltet. Über Social Media wurden die Follower eingeladen, an drei Quizfragen auf dem Instagram-Profil der Fluggesellschaft teilzunehmen und einen von drei Gutscheinen im Wert von je 300 Euro zu gewinnen. Nicole hat ihren Gutschein am ersten Spot im Hundertwasserhaus entdeckt – sie plant, ihren Gutschein für eine spannende Reise nach Island einzulösen. Leonardo, der zweite Gewinner, hat seinen Gutschein im Gartenbaukino ergattert und träumt von einer Reise nach Spanien, um dort die schönen Badeorte zu erkunden. Am dritten Spot, dem Schmetterlinghaus, wurde der dritte Gewinner, Stefan, ausgezeichnet, der Madeira und Georgien erkunden möchte.

weiterlesen »

Flughafen Wien fertigt fast 30 Millionen Passagiere ab

Der Flughafen Wien verzeichnete das zweitbeste Passagierergebnis in der Geschichte des österreichischen Airports. Der Flughafen der österreichischen Hauptstadt konnte 29,5 Millionen Passagiere abfertigen. Der Flughafen Wien konnte im Jahr 2023 das zweitbeste Passagierergebnis erzielen. Konkret konnte der österreichische Flughafen ein Passagieraufkommen von 29,5 Millionen Fluggästen erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 24,7 Prozent. Trotz dieser hohen Passagierzahlen konnte der Flughafen Wien einen weiteren Erfolg verbuchen. Der Flughafen zählt zu den pünktlichsten Drehkreuzen der Lufthansa. Auch im kontinentalen Vergleich braucht sich der österreichische Flughafen in Sachen Pünktlichkeit nicht zu verstecken, wie das Ergebnis zeigt. In Europa liegt der Flughafen Wien auf Platz 3. Auch die Prognose für das laufende Jahr 2024 sieht vielversprechend aus: Der Flughafen Wien rechnet mit 30 Millionen Passagieren am Standort Wien, die Flughafen-Wien-Gruppe mit 39 Millionen Passagieren.

weiterlesen »

Passagiere enttäuscht: Keine B777 auf AUA-Kurzstreckenflug

Am 16. Jänner 2024 wurden einige Luftfahrtfreunde von Austrian Airlines herbe enttäuscht. Der Umlauf OS205/206 war mit dem Maschinentyp Boeing 777-200ER angekündigt, jedoch wurde daraus nichts. Ein verärgerter Passagier schrieb an Aviation.Direct unter anderem: „Auch hier hatten zahlreiche Luftfahrt-Freunde speziell nach Ankündigung exakt diese Flüge gebucht und wurden nun bitterlich enttäuscht, ‚bitterlich‘ weil OS dazu keine Information gab, warum …“. Kurzfristig wurde anstatt des geplanten Widebodies ein anderes Fluggerät eingesetzt. Wer diese Verbindung extra gebucht hatte, um auf der Kurzstrecke mit Boeing 777-200ER zu fliegen, hatte also Pech. Auf Anfrage erklärte Austrian Airlines dazu: „Solche Planungen müssen aus unterschiedlichsten Gründen leider oft spontan geändert oder optimiert werden. Wir bitten diesbezüglich um Verständnis“.

weiterlesen »

Bahnanreise inkludiert: Reiseveranstalter haften für verspätete Züge

Was passiert, wenn man zu einer Pauschalreise eine Zugfahrt dazu bucht und die Bahn dann so stark verspätet ist, dass man den Flug verpasst? Mit genau dieser Frage hatte sich ein österreichisches Gericht zu befassen, denn der Reiseveranstalter wimmelte ab und fühlte sich nicht zuständig. Ein Ehepaar wollte in die Flitterwochen reisen und buchte dazu eine Pauschalreise nach Hanoi. Für die Anreise vom Mühlviertel zum Flughafen Wien-Schwechat buchten sie über den Tour Operator spezielle Fahrscheine der ÖBB, die nur über Tour Operator erhältlich sind. Dabei wird ein bestimmtes Zeitfenster, in dem die Züge auf der in Frage kommenden Strecke genutzt werden dürfen, vorgegeben. Das Paar setzte sich in den Zug, aber pünktlich angekommen sind sie nicht. Laut Arbeiterkammer Oberösterreich soll es zunächst einen längeren Aufenthalt in Amstetten gegeben haben. Dann endete die Verbindung außerplanmäßig am Wiener Hauptbahnhof und nicht wie eigentlich vorgesehen am Flughafen Wien-Schwechat. Die beiden nahmen sich in der Hauptstadt ein Taxi, jedoch waren am Airport die Check-in-Schalter schon geschlossen. Im Gegensatz zu Individualreisenden, die für solche unvorhersehbaren Dinge allenfalls eine private Reiseversicherung abschließen können, sind Pauschalreisende abgesichert. Der Reiseveranstalter muss für entsprechenden Ersatz sorgen bzw. haftet für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung, also Durchführung der gebuchten Reise. Genau das sah der Tour Operator aber komplett anders, denn dieser versuchte das Paar abzuwimmeln und vertrat die Ansicht, dass die Reise am Flughafen Wien begonnen hätte und nicht schon im Mühlviertel. Eine Haftung für die ÖBB-Verspätung wollte man nicht übernehmen. Man behielt 85 Prozent des Reisepreises als Stornokosten ein. Auch eine

weiterlesen »

Wien: Wizz Air feiert acht Millionen Fluggäste

Der Billigflieger Wizz Air hat seit der Betriebsaufnahme der Basis Wien-Schwechat ab dieser acht Millionen Passagiere befördert. Der Jubiläumspassagier befand sich auf einem Flug von Malaga nach Wien und hat einen 200-Euro.Gutschein überreicht bekommen. „Seit der Basiseröffnung in Wien ist Wizz Air mit mittlerweile sechs stationierten Flugzeugen zu einem wichtigen Standortpartner herangewachsen. Nun der nächste erfreuliche Meilenstein: Wir gratulieren herzlich zu 8 Millionen Passagieren in Wien“, so Flughafendirektor Julian Jäger. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki nahm im April 2018 Wizz Air Flugverbindungen von/nach Wien auf. Im gleichen Jahr wurde eine Basis eröffnet. Zunächst wurde diese von Wizz Air Hungary betrieben. Mittlerweile kommt die Konzernschwester Wizz Air Malta zum Einsatz. In Wien liefert man sich mir Ryanair einen durchaus scharfen Wettbewerb, wobei innerhalb der letzten 12 Monate zu beobachten ist, dass sich die Kontrahenten hinsichtlich Überschneidungen in den Streckennetzen zunehmend aus dem Weg gehen. „Das Erreichen von 8 Millionen Passagieren in Wien ist ein Beweis für unser Engagement für österreichische Reisende. Wizz Air setzt sich weiterhin dafür ein, zugängliche und zuverlässige Flugreisen anzubieten, und wir freuen uns, Millionen von Passagieren zu Traumdestinationen geflogen zu haben,“ so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

weiterlesen »

Hub-Anbindungen weg: Wie geht es weiter in Friedrichshafen, Linz und Innsbruck?

In den vergangenen beiden Tagen wurde bekannt, dass die Lufthansa Group die österreichischen Bundesländerflughäfen Linz und Innsbruck sowie das deutsche Friedrichshafen – zumindest vorläufig – nicht mehr an ihr Hauptdrehkreuz Frankfurt am Main anbinden wird. Die drei Airports hoffen nun, dass Skyalps in die Bresche springt, aber die Südtiroler haben noch keinen Vertrag mit Lufthansa. Die drei Routen werden hauptsächlich von Umsteigern genutzt, denn das reine Point-to-Point-Aufkommen ist überschaubar. Der Anteil Geschäftsreisender ist recht hoch, denn sowohl in Linz als auch in Friedrichshafen ist es die derzeit einzige Anbindung an ein Luftverkehrsdrehkreuz mit zahlreichen Umsteigemöglichkeiten. In Innsbruck gibt es Wien und Amsterdam als Alternative. Der KLM-Hub wird jedoch vergleichsweise niederfrequent bedient. Linz wurde schon vor einigen Jahren vom Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien abgehängt. Es handelte sich um die erste Route, die „auf die Schiene verlagert wurde“. Damit sind viele Reisende, insbesondere Geschäftsreisende, aber unzufrieden und weichen auf Flüge ab Wien, Salzburg und München aus. Die Anreise erfolgt zumeist mit dem Auto. Personen, die privat unterwegs sind, nutzen durchaus auch Züge, jedoch unabhängig vom Flugticket und nicht gerade selten wird dann bei Billigfliegern, die preiswerter als Austrian Airlines und/oder Lufthansa sind, gebucht. Linz und Friedrichshafen ohne Hub-Anbindungen Mit dem zumindest vorläufigen Abzug von Air Dolomiti ist der oberösterreichische Flughafen aus aktueller Sicht nicht mehr an das Streckennetz der Lufthansa Group angeschlossen. Abgehängt ist man auch von den Netzwerken anderer Carrier, denn Frankfurt am Main war die letzte verbliebene Hub-Anbindung in Oberösterreich. Hoffnungen ruhen nun darauf, dass die bereits auf der Düsseldorf tätige Skyalps

weiterlesen »

Bewerbertage: Flughafen Graz sucht neue Mitarbeiter

Der Flughafen Graz befindet sich wieder auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 25. und 26. Jänner 2024 offene Bewerbertage. An diesen können sich Interessierte vor Ort über Berufsmöglichkeiten informieren und – sofern gewünscht – auch gleich an Ort und Stelle bewerben. Der Airport und vor Ort tätige Dienstleister suchen derzeit insbesondere neue Mitarbeiter für die Bereiche Check-in und Flugzeugabfertigung. „Der Vorteil für alle Teilnehmer ist, dass sie sich vor Ort gleich ein umfassendes Bild von den verschiedenen Aufgaben machen können“, erklären die Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Zukünftige Kollegen stehen für die verschiedensten Fragen zur Verfügung und erzählen über den Arbeitsalltag, ihre Aufgaben, die Benefits und täglichen Herausforderungen. Bei einem Rundgang schließlich lernt man den zukünftigen Arbeitsplatz auch hinter den Kulissen kennen.“ Auf einen Blick:

weiterlesen »

Air Dolomiti stellt auch Frankfurt-Innsbruck ein

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird im Sommerflugplan 2024 die Strecke Frankfurt am Main-Innsbruck nicht mehr bedienen. Als Grund dafür gibt der Tiroler Airport an, dass der Kranich-Konzern Kapazitätsengpässe hat. Ein Ersatz ist, zumindest im Sommerfluglan 2024, nicht vorgesehen. Der Flughafen Innsbruck verweist in einer Aussendung darauf, dass Reisenden alternative Umsteigeverbindungen, beispielsweise über Wien oder Amsterdam, zur Verfügung stehen sollen. Im Mai 2022 wurde die Strecke nach vorübergehender Streichung zu Pandemiezeiten mit dem damals für Innsbruck neuen Airline-Partner Air Dolomiti wiederaufgenommen und im Auftrag von Lufthansa bedient. Die Strecke hat sich gut etabliert, obgleich es immer wieder zu operationellen Schwierigkeiten auf Grund des Personalmangels in Frankfurt und den damit verbundenen Flugunregelmäßigkeiten gekommen ist. Lufthansa würde – so der Flughafen Innsbruck – die Kapazitäten von Air Dolomiti auf anderen Routen benötigen, um die Ausfälle von Maschinen der A320neo-Reihe kompensieren zu können. Auch der Flughafen Innsbruck ist von diesen temporären Streckenstreichungen betroffen – mit April 2024 wird die Strecke von / nach Frankfurt bis auf Weiteres aus dem Flugprogramm genommen. „Wir bedauern die überraschende Streichung der Strecke und damit den Wegfall der Anbindung an das so wichtige Drehkreuz Frankfurt sehr“, reagiert Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta auf die Ankündigung der Lufthansa. „Darüber hinaus werden wir sowohl mit bestehenden als auch mit potenziellen neuen Airline-Partnern Gespräche führen, um zu versuchen, Frequenzerhöhungen von bestehenden Zubringerflügen zu erzielen bzw. einen neuen Partner für die Frankfurt-Strecke zu finden“, kündigt Pernetta an. Zukünftig denkbar wäre beispielsweise eine Übernahme der Frankfurt-Strecke durch die Südtiroler Fluglinie Skyalps, die im kommenden Sommer 2024

weiterlesen »