
Lufthansa City Airlines lagert A220-Pilotenausbildung an Air Baltic aus
Die neu gegründete Konzerntochter Lufthansa City Airlines hat eine strategische Ausbildungskooperation mit der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist die Vorbereitung des fliegerischen Personals auf das Flugzeugmuster Airbus A220-300. Seit dem 1. Mai 2026 durchlaufen die ersten sechs Piloten der deutschen Regionalfluggesellschaft ein strukturiertes, den Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) entsprechendes Schulungsprogramm. Die Kooperation ermöglicht es der Lufthansa-Gruppe, auf die weitreichende operative Erfahrung der Letten zurückzugreifen, die als weltweiter Erstkunde des Typs knapp zehn Jahre Betriebshistorie mit dieser Flugzeugfamilie vorweisen können. Das Ausbildungsprogramm ist modular aufgebaut und richtet sich nach dem jeweiligen Erfahrungsprofil der Flugzeugbesatzungen. Es umfasst neben dem eigentlichen A220-Musterberechtigungskurs (Type Rating) auch einen firmeninterne Anpassungslehrgang (Operator Conversion Course). Das theoretische und simulatorgestützte Training im Rahmen des sogenannten Zero Flight Time Trainings findet im modernen Ausbildungszentrum von Air Baltic in der lettischen Hauptstadt Riga statt. Die anschließende Flugphase unter Aufsicht (Line Flying Under Supervision) sowie der Erwerb der notwendigen Streckenerfahrung erfolgen direkt im regulären europäischen Liniennetz der Air Baltic, um eine praxisnahe Einbindung in den Flugbetrieb zu garantieren. Die rechtzeitige Ausbildung des Cockpitpersonals ist für den anstehenden Flottenaufbau der Lufthansa City Airlines von entscheidender Bedeutung. Die Lufthansa Group hat für ihre neue Tochtergesellschaft insgesamt 40 fest bestellte Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 geordert. Die Auslieferung der ersten Maschine am Heimatdrehkreuz Frankfurt am Main ist für November 2026 terminiert, während die Aufnahme des ersten kommerziellen Passagierbetriebs für den Jahresbeginn 2027 geplant ist. Mit dem Einflotten der A220-Modelle soll die Effizienz auf den europäischen Zubringerstrecken zu








