Pilotenausbildung

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Rekrutierungsinitiative durch filmische Einblicke bei Edelweiss Air

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air hat im Rahmen ihrer neuen Employer-Branding-Strategie einen elfminütigen Dokumentarfilm mit dem Titel „Mehr als nur Fliegen“ veröffentlicht. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Zürcher Videoagentur Lauschsicht realisiert wurde, gewährt detaillierte Einblicke in den Arbeitsalltag im Cockpit auf Kurz- und Langstreckenflügen. Ziel des Films ist es, potenziellen Bewerbern ein realistisches Bild der Unternehmenskultur sowie der professionellen Anforderungen zu vermitteln. Damit reagiert die Tochtergesellschaft der Lufthansa Group auf den anhaltenden Bedarf an qualifiziertem Flugpersonal und nutzt visuelles Storytelling, um sich im Wettbewerb um erfahrene Piloten zu positionieren. Das Arbeitsmodell bei Edelweiss zeichnet sich durch das sogenannte Mixed-Fleet-Flying-Modell (MFF) aus, welches es den Besatzungen ermöglicht, unterschiedliche Flugzeugtypen parallel zu bedienen. In Kombination mit der Einflottung des modernen Airbus A350, der sukzessive die älteren Airbus A340-Maschinen ersetzt, bietet die Airline ein technisch anspruchsvolles Umfeld. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass Edelweiss insbesondere durch die Verbindung von globalen Ferienzielen und flexiblen Arbeitszeitmodellen am Boden punkten will. Diese Individualisierung der Dienstpläne soll die Attraktivität des Berufsfeldes erhöhen, indem sie neben dem reinen Flugbetrieb auch administrative oder ausbilderische Tätigkeiten integriert. Branchenbeobachter sehen in dieser Kampagne einen notwendigen Schritt, da der Markt für Cockpit-Personal in der Schweiz durch die Konkurrenz zur Konzernmutter Swiss sowie zu internationalen Mitbewerbern stark beansprucht ist. Edelweiss setzt hierbei auf eine Abgrenzung durch eine familiäre Betriebsatmosphäre und die Fokussierung auf das touristische Segment. Der Film fungiert als Instrument der Vorselektion, indem er fachlich qualifizierten Interessenten hilft, die Übereinstimmung ihrer persönlichen Vorstellungen mit den betrieblichen Werten von Teamgeist und Eigenverantwortung abzugleichen.

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Modernisierung der portugiesischen Luftstreitkräfte: Auslieferung der ersten A-29N Super Tucano und strategische Industriekooperation

Die portugiesischen Luftstreitkräfte haben einen wesentlichen Schritt zur Erneuerung ihrer operativen Kapazitäten vollzogen. Am 17. Dezember 2025 wurden die ersten fünf Einheiten des Typs A-29N Super Tucano im Rahmen einer feierlichen Zeremonie bei den OGMA-Werken in Alverca offiziell übergeben. Die Auslieferung erfolgt lediglich ein Jahr nach der Unterzeichnung des Beschaffungsvertrages, der ein Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro für insgesamt zwölf Maschinen umfasst. Das vom brasilianischen Hersteller Embraer entwickelte Flugzeug ist in der N-Variante speziell an die Anforderungen der NATO angepasst und dient künftig der Pilotenausbildung sowie taktischen Einsätzen. Parallel zur Übergabe unterzeichneten Embraer und der portugiesische Staat eine Absichtserklärung über den Aufbau einer Endmontagelinie in Portugal. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, Portugal als zentralen Knotenpunkt für die Wartung und Produktion dieses Flugzeugtyps in Europa zu etablieren und die europäische Verteidigungsindustrie durch Technologietransfer zu stärken. Die Indienststellung markiert zudem eine Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Europa, wobei die Maschine zunehmend für die Abwehr unbemannter Luftfahrtsysteme in Betracht gezogen wird. Technisches Profil und NATO-Spezifikationen Die A-29N Super Tucano ist eine spezialisierte Weiterentwicklung der bewährten EMB 314, die sich durch ihre Robustheit und Vielseitigkeit auszeichnet. Als einmotoriges Turboprop-Flugzeug wurde sie ursprünglich für die Aufklärung, die Aufstandsbekämpfung und das fortgeschrittene Pilotentraining konzipiert. In der für Portugal gelieferten NATO-Konfiguration verfügt die Maschine über modernste Avionik-Systeme, verschlüsselte Datenverbindungen und Schnittstellen, die eine vollständige Interoperabilität mit anderen Bündnispartnern gewährleisten. Angetrieben von einem Pratt & Whitney Canada PT6A-68C Triebwerk, erreicht das Flugzeug eine hohe Manövrierfähigkeit bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten. Die Struktur der Zelle ist für

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Polen bestellt 96 Apache-Kampfhubschrauber – Größter Auslandskunde Boeings

Polen wird zum größten Betreiber des Kampfhubschraubers AH-64E Apache außerhalb der Vereinigten Staaten. Am 26. November schloss Warschau mit dem US-Rüstungskonzern Boeing einen Vertrag im Rahmen eines Foreign Military Sales (FMS) ab, der die Produktion von 96 AH-64E Apache Angriffshubschraubern umfasst. Der Vertragswert wird mit nahezu 4,7 Milliarden US-Dollar angegeben und stellt den umfangreichsten Apache-Auftrag dar, den Boeing jemals von einem nicht-amerikanischen Kunden erhalten hat. Die Auslieferung der Hubschrauber an die polnischen Streitkräfte soll im Jahr 2028 beginnen. Im Vorfeld bereitet sich das polnische Ministerium für Nationale Verteidigung (MND) bereits aktiv vor. Zur Schulung von Piloten und Technikern werden derzeit acht Apache-Hubschrauber von der US Army geleast und in Polen genutzt. Der neue Apache-Kampfhubschrauber der AH-64E-Variante, auch als „Guardian“ bekannt, gilt als die modernste Ausführung und bietet verbesserte Tödlichkeit, Überlebensfähigkeit und Interoperabilität. Mit der Beschaffung beabsichtigt Polen, seine veralteten sowjetischen Hubschrauber des Typs Mil Mi-24 Hind schrittweise zu ersetzen. Als Teil einer Offset-Vereinbarung wird die polnische Industrie in die Logistik und Instandhaltung der Apache-Flotte eingebunden. Boeing verpflichtet sich, entsprechende Wartungs- und Unterstützungsrollen an die polnische Rüstungsindustrie zu übertragen. Darüber hinaus wird Boeing beim Aufbau von Schulungsprogrammen und der Entwicklung eines Verbundwerkstofflabors in Polen unterstützen. Diese Investitionen zielen darauf ab, die heimische Verteidigungsfähigkeit und technologische Basis Polens zu stärken. Polen wird das 19. Land, das sich für den Apache entscheidet, und folgt damit jüngsten Betreibern wie Australien, Indien und Marokko. Die massive Aufrüstung des polnischen Militärs ist Teil der weitreichenden Modernisierungsbestrebungen des NATO-Mitglieds, das seine Luftstreitkräfte in Reaktion auf die veränderte

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Emirates baut Ausbildungskapazitäten aus und wirbt in Wien um Personal

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihr Engagement in der Mitarbeiterausbildung durch die Eröffnung des neuen Crew Training Center in Dubai deutlich verstärkt. Die Investition in das moderne Zentrum geht einher mit einer globalen Rekrutierungsoffensive, in deren Rahmen die Airline im Oktober zwei gesonderte Veranstaltungen zur Personalgewinnung in Wien abhält. Das in Dubai neu eingeweihte, rund 6.000 Quadratmeter große Emirates Crew Training Center markiert einen Ausbau der Infrastruktur für die Pilotenausbildung. Durch diese Erweiterung erhöht sich die jährliche Trainingskapazität für Piloten um 54 Prozent auf insgesamt 130.000 Stunden. Das Zentrum, das eine Investitionssumme von 135 Millionen US-Dollar (etwa 500 Millionen AED) erforderte, verfügt über modernste Simulator-Technologie. Aktuell sind dort Airbus A350-Simulatoren in Betrieb; weitere Geräte, etwa für die zukünftige Boeing 777X-Flotte, sollen in den kommenden Jahren folgen. Zusätzlich zur Pilotenausbildung betreibt Emirates in Dubai auch weitere, auf Kabinenpersonal zugeschnittene Einrichtungen wie die „Crew Zone“, die sich auf Wellness, kosmetische Beratung und soziale Aktivitäten der Flugbegleiter konzentriert. Parallel zum Ausbau der Trainingskapazitäten führt die Fluggesellschaft eine weltweite Personalsuche durch. Allein in Wien sind im Oktober zwei Veranstaltungen geplant: Am 8. Oktober 2025 findet der Open Day für die Cabin Crew im Hotel Mercure Wien Westbahnhof statt. Interessenten können sich vor Ort über die Karrieremöglichkeiten informieren und direkt mit dem Recruitment-Team sprechen. Die Airline bietet potenziellen Mitarbeitern ein attraktives Gesamtpaket, das unter anderem ein steuerfreies Gehalt sowie Unterkünfte in Dubai umfasst. Die weltweite Recruiting-Initiative der Emirates Group zielt darauf ab, in diesem Geschäftsjahr über 17.000 neue Mitarbeiter in unterschiedlichen Funktionen einzustellen. Zum Ende des

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Litauen als Hub ohne Heimatflotte: Strategische Kooperation befeuert die Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrtbranche gilt als eine der wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft und trägt nach Angaben der International Air Transport Association (IATA) mit 3,9 Prozent zum globalen Bruttoinlandsprodukt bei. Auf den ersten Blick scheinen Nationen ohne eine eigene staatliche Fluggesellschaft nur eine geringe Rolle in diesem komplexen Ökosystem zu spielen. Das baltische Land Litauen widerlegt dieses Narrativ jedoch eindrucksvoll. Mit einem Beitrag von 2,8 Prozent zum eigenen Bruttoinlandsprodukt hat sich Litauen zu einem bedeutenden Akteur in der Luftfahrt entwickelt, ohne auf das Prestigeprojekt einer nationalen Airline zu setzen. Der Erfolg beruht auf einer strategischen Fokussierung auf das breitere Luftfahrt-Ökosystem, das von der Pilotenausbildung und Flugzeugwartung bis hin zu modernen Navigationslösungen reicht. Die treibende Kraft hinter diesem bemerkenswerten Wachstum ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Branchenverbänden wie der Lithuanian Aviation Association (LAVIA), die eine koordinierte Strategie vorantreiben und die Interessen des gesamten Sektors vertreten. Der ungewöhnliche Weg zum Erfolg: Eine Bilanz nach dem Verlust der Staatsfluglinie Die heutige Situation der litauischen Luftfahrt ist das Ergebnis einer bewußten strategischen Neuausrichtung. Der ungewöhnliche Weg Litauens begann nach dem Ende des staatlichen Flaggschiffs. Die staatliche Fluggesellschaft Lithuanian Airlines (später FlyLAL) geriet in finanzielle Schwierigkeiten und stellte im Jahre 2009 den Flugbetrieb ein. Dieser Schritt hinterließ im Land eine Lücke, die die Branche zwang, ihre Strategie grundlegend zu überdenken. Anstatt erneut auf das teure und oft politisch belastete Modell einer nationalen Fluggesellschaft zu setzen, entschied man sich, die Stärken des Landes in den weniger sichtbaren, aber ebenso wichtigen Bereichen der Luftfahrt zu fördern. Litauen entwickelte

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Der Simulatorbau im Wandel: Steirisches Unternehmen erschließt neue Märkte mit Virtual-Reality-Lösung

Das steirische Unternehmen Axis, ein Spezialist für Flugsimulatoren, expandiert sein Geschäft und setzt künftig auch auf Virtual-Reality-Anwendungen für die Pilotenausbildung. Nach zweieinhalb Mannjahren Entwicklungszeit steht die neue Anwendung kurz vor der Markteinführung. Diese soll als sinnvolle Ergänzung zu den traditionellen Simulatoren dienen und Piloten bereits in der Frühphase ihrer Ausbildung ein realitätsnahes Training ermöglichen. Das neue Produkt, welches auf der Grundlage des positiven Feedbacks einer Branchenmesse in Portugal entwickelt wurde, unterstreicht den sich abzeichnenden Trend in der modernen Luftfahrtindustrie, digitale und flexible Trainingswerkzeuge zu nutzen. Während das Kerngeschäft mit traditionellen Flugsimulatoren weiterhin floriert, will Axis mit dieser neuen Technologie seine Marktposition weiter festigen und neue Geschäftszweige erschließen. Expansion in die virtuelle Welt In den vergangenen Monaten hat Axis, ein in Lebring ansässiges Unternehmen, intensiv an der Entwicklung einer eigenen Virtual-Reality-Lösung gearbeitet. Das Resultat dieser Bemühungen, in die zweieinhalb Mannjahre Entwicklungszeit geflossen sind, soll in Kürze auf den internationalen Markt kommen. Geschäftsführer Christian Theuermann betont, die VR-Anwendung sei nicht als Ersatz für die klassischen, vollwertigen Flugsimulatoren gedacht, sondern als eine „sinnvolle Ergänzung“, insbesondere in der Anfangsphase des Pilotentrainings. Die neue Applikation ermöglicht das Üben von Standardprozeduren wie Cockpit- und System-Checks sowie Triebwerksstarts. Solche Abläufe, so Theuermann, ließen sich mit der neuen Technologie „sehr gut abbilden“. Die virtuelle Umgebung bildet dabei den Flugsimulator eins zu eins nach, einschließlich aller Bedienelemente und Anzeigen. Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit der Anwendung, die auf verschiedenen Plattformen, von Tablets bis zu hochwertigen VR-Brillen, nutzbar sein wird, wie Produktmanager Marcell Surányi erklärt. Die Digitalisierung der Pilotenausbildung

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Flydubai erweitert Flotte um neue Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Flydubai hat im laufenden Jahr bisher sieben neue Flugzeuge in ihre Flotte integriert. Nach Unternehmensangaben sollen bis Jahresende fünf weitere Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 folgen. Mit diesen Neuzugängen wächst die Flotte auf über 95 Flugzeuge an. Der Flottenausbau ist Teil der strategischen Pläne der Airline zur Expansion ihres Streckennetzes auf mehr als 135 Ziele in 57 Ländern. In diesem Jahr wurden bereits elf neue Ziele aufgenommen, darunter Damaskus und Peshawar. Bis Jahresende sollen vier weitere europäische Ziele ins Programm aufgenommen werden. Ein Sprecher der Airline erklärte, daß Flydubai, trotz der diesjährigen zwölf Auslieferungen, um 20 Flugzeuge hinter seinen ursprünglichen Prognosen zurückliegt. Die Finanzierung der ersten sieben Flugzeuge wurde durch verschiedene Partner, darunter die Abu Dhabi Islamic Bank und die National Bank of Ras Al Khaimah, sichergestellt. Parallel zum Flottenausbau wurde auch die Belegschaft auf über 6.500 Mitarbeiter aufgestockt. Zudem investiert die Fluggesellschaft in die Modernisierung ihrer bestehenden Boeing 737-800-Flotte. Die Investitionen in die Flotte und das Streckennetz sollen die Position von Dubai als internationales Luftfahrtzentrum weiter stärken. Der Flottenausbau ermöglicht der Airline, ihren strategischen Plan zur Steigerung der operativen Effizienz und Kapazität umzusetzen.

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Bye Aerospace und Electro.Aero kooperieren für elektrische Flugzeugladung

Die Unternehmen Bye Aerospace und Electro.Aero haben auf der Luftfahrtmesse EAA AirVenture Oshkosh eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung tragbarer Schnellladelösungen für die eFlyer-Flotte von Bye Aerospace unterzeichnet. Ziel ist es, die Umstellung auf elektrisch betriebene Schulungsflugzeuge zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll eine effiziente Ladeinfrastruktur für den wachsenden Markt der Pilotenausbildung schaffen. Der globale Markt für Pilotenschulungen wird laut Fortune Business Insights bis 2032 voraussichtlich 24,86 Milliarden US-Dollar erreichen. Rod Zastrow, CEO von Bye Aerospace, hob hervor, daß die Branche Flugzeuge und Ladesysteme benötige, die kostengünstiger und effizienter seien. Die neuen, tragbaren Schnellladegeräte von Electro.Aero mit 40 kW, 80 kW und 240 kW Leistung sollen eine Ladezeit von weniger als 30 Minuten ermöglichen, was Flugschulen und Betreibern eine erhebliche Effizienzsteigerung bieten könnte. Joshua Portlock, CEO von Electro.Aero, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft und betonte, daß die tragbaren Ladegeräte dazu beitragen sollen, die hohe Anzahl an Ausbildungsflügen zu ermöglichen. Das größere 240-kW-Ladegerät kann sogar zwei Flugzeuge gleichzeitig laden. Bye Aerospace fertigt derzeit den Prototyp seines elektrischen eFlyer 2 in Originalgröße am Centennial Airport in Colorado. Die Zusammenarbeit zwischen Bye Aerospace und Electro.Aero ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung kommerziell tragfähiger Lösungen in der elektrischen Luftfahrt. Die Integration moderner Antriebstechnologie mit einer mobilen Ladeinfrastruktur soll die betrieblichen Anforderungen von Flugschulen erfüllen. Bye Aerospace, das sich auf kostengünstige und emissionsfreie Lösungen konzentriert, sieht sich an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes für Elektroflugzeuge.

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Linzer Flughafen lädt zum Schnupperflugtag für Privatpiloten

Am 20. September 2025 veranstalten die drei am Linz Airport ansässigen Flugsportvereine Fliegerclub Bussard, FlyLinz und Wings of Linz einen gemeinsamen Schnupperflugtag. Die Veranstaltung, die unter der Dachmarke „Linz airSport“ läuft, richtet sich an alle, die sich für die Privatfliegerei interessieren und einmal selbst am Steuer eines Sportflugzeuges sitzen möchten. Das Angebot findet im General Aviation Center des Flughafens statt und soll den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Pilotenausbildung geben. Jeder Teilnehmer wird von einem erfahrenen Fluglehrer betreut, der ihn durch den gesamten Prozeß führt. Dazu gehören die Flugvorbereitung, der eigentliche Schnupperflug und die Nachbesprechung. Der zweistündige Ablauf ist so konzipiert, daß die Teilnehmer die faszinierende Welt des Flugsports aus erster Hand erleben können. Für viele Flugsportbegeisterte stellt diese Veranstaltung eine ideale Gelegenheit dar, um die Sportart kennenzulernen, bevor sie sich für eine Ausbildung entscheiden. Das Angebot, das um 190 Euro pro Person erhältlich ist, beinhaltet neben dem Flugerlebnis auch ein Willkommensgetränk und ein abschließendes Menü. Freunde und Familienmitglieder können die Teilnehmer bis zum Flugzeug begleiten und den Start aus nächster Nähe beobachten. Das General Aviation Center des Flughafens Linz dient als zentrale Anlaufstelle für Privatpiloten und Flugschüler. Das Center bietet verschiedene Dienstleistungen für die allgemeine Luftfahrt an. Interessenten, die am 20. September verhindert sind, können sich für einen Gutschein entscheiden und einen Alternativtermin mit den Flugsportvereinen vereinbaren. Die drei Clubs, die am Flughafen Linz beheimatet sind, bieten ganzjährig die Ausbildung zum Privatpiloten an und verfügen über eine moderne Flugzeugflotte für Schulungen und private Flüge.

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Porter Airlines erweitert Pilotenausbildung mit neuem Simulator in Montréal

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines hat in Zusammenarbeit mit Embraer CAE Training Services (ECTS) ihre Pilotenausbildung erweitert. Ein hochmoderner Embraer E195-E2 Full-Flight Simulator (FFS) wurde im Trainingszentrum von CAE in Montréal in Betrieb genommen. Die Ausbildung an diesem Simulator begann bereits im Mai 2025 und wird von ECTS unterstützt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Embraer und CAE. Der neue Simulator ist ein Modell der neuesten 7000XR-Serie und ist mit dem fortschrittlichen CAE Prodigy Visual System ausgestattet. Dieses wurde von CAE selbst in Montréal entwickelt und gefertigt. Die strategische Bereitstellung dieses Simulators ermöglicht es mehr Piloten von Porter Airlines, näher an ihrem Heimatort zu trainieren, was das schnelle Wachstum der Fluggesellschaft unterstützt und zur Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze in der Luftfahrtbranche Kanadas beiträgt. In Montréal werden nun umfassende Erst- und Wiederholungsschulungen für die E2-Piloten angeboten. Der Simulator wird das E2-Pilotenausbildungsprogramm von Porter Airlines erheblich verbessern und die Kapazitäten erhöhen, um dem Bedarf der expandierenden Flotte gerecht zu werden. Aktuell wurden bereits 46 Flugzeuge ausgeliefert, wobei eine Gesamtzahl von bis zu 100 Maschinen erwartet wird. Kent Woodside, Executive Vice President und Chief Operating Officer bei Porter Airlines, betonte: „Diese Partnerschaft mit ECTS bringt drei führende Luftfahrtorganisationen zusammen.“ Er hob hervor, daß CAEs Expertise in Training und Simulationstechnologie sicherstelle, daß die Piloten höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards für den Betrieb des Embraer E195-E2 Modells erhalten. Der neue E2 FFS ist mit dem CAE Prodigy Image Generator (IG) ausgestattet, der die Unreal Engine von Epic Games nutzt, um ein besonders realistisches und effektives Training zu ermöglichen. CAE Prodigy

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