Reiseveranstalter

Weitere Artikel aus der Rubrik

Reiseveranstalter

Alltours bietet 1. Klasse Rail&Fly-Tickets für Fernreisen im Winter

Der Reiseveranstalter Alltours hat eine neue Aktion für die kommende Wintersaison angekündigt. Kunden, die eine klassische Pauschalreise zu einem der 26 Fernziele des Unternehmens buchen, erhalten ein Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn kostenlos dazu. Das Angebot gilt für Reisen mit Abreise zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026. Das Unternehmen teilte mit, daß es sich dabei um eine Maßnahme handelt, um die eigenen Fernreisen noch attraktiver zu gestalten. Die kostenlose Aktion, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden ist, gilt auch rückwirkend für alle Kunden, die ihre Fernreise für den genannten Zeitraum bereits gebucht haben. Sie sollen das 1. Klasse Ticket automatisch nachträglich erhalten. Laut Alltours ist das Segment der Fernreisen eines der am stärksten wachsenden Bereiche des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen bereits einige neue Destinationen in das Programm aufgenommen. Neu im Winterprogramm sind beispielsweise die Ziele Jamaika und Los Cabos in Mexiko. Alltours hebt hervor, daß die Buchung der Tickets besonders kundenfreundlich gestaltet wurde. Als einziger Reiseveranstalter bietet das Unternehmen den Download der Rail&Fly-Tickets direkt über die eigene Reise-App an. Über diese App gelangen die Nutzer auf ein Gutscheinportal der Deutschen Bahn, wo die Eingabefelder bereits vorausgefüllt sind. Die Tickets können anschließend direkt in der Alltours-App gespeichert werden. Die Entscheidung von Alltours, die Bahnanreise zur Pauschalreise hinzuzufügen, ist ein gängiges Marketinginstrument in der Tourismusbranche. Viele Reiseveranstalter nutzen solche Angebote, um sich im Wettbewerb zu differenzieren und den Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Die Kooperation mit der Deutschen Bahn,

weiterlesen »

Schiffsreisen auf dem Göta-Kanal: Reiseveranstalter Atiworld veröffentlicht Programm für 2026

Der Reiseveranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat sein Programm für die Saison 2026 für Fahrten auf dem Göta-Kanal im Süden Schwedens veröffentlicht. Die Reisen dauern zwischen zwei und sechs Tagen und bieten ein entschleunigendes Erlebnis auf den historischen Wasserwegen. Der Göta-Kanal, der 1832 eröffnet wurde und sich über eine Länge von 190 Kilometern erstreckt, verbindet Stockholm und Göteborg und führt durch 58 Schleusen sowie über die beiden größten Seen Schwedens, den Vättern und den Vänern. Gäste reisen an Bord von historischen Schiffen, darunter die „MS Juno“ (Baujahr 1874), die als das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt gilt, das noch in Betrieb ist. Ergänzt wird die Flotte durch die „MS Wilhelm Tham“ (Baujahr 1912) und die „MS Diana“ (Baujahr 1923). Alle Schiffe sind bis ins kleinste Detail restauriert und bieten neben kulinarischer Verpflegung auch tägliche Informationsveranstaltungen in deutscher Sprache. Atiworld-Gründer Jürgen Kutzer beschreibt die Fahrten als ein „authentisches“ und „aus der Zeit gefallenes“ Reiseerlebnis, das ein gehobenes Niveau mit dem Komfort des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbinde. Das vollständige Programm für 2026 bietet verschiedene Reisevarianten an, von einer zweitägigen Mini-Kanal-Reise bis zur sechs Tage dauernden Großen Schweden-Reise. Die Mini-Kanal-Reise ist bereits ab 585 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Zusätzlich zu den Kanalreisen offeriert Atiworld die Möglichkeit, die Reise mit An- und Abreisepaketen, einschließlich Flug und Hotel, zu kombinieren. Beliebt ist auch die Verbindung der Kanalreise mit Aufenthalten in den nordischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Oslo. Interessenten können den neuen Flyer des Veranstalters kostenfrei anfordern. Das Programm beinhaltet

weiterlesen »

Das kurze Kapitel von Hello Airlines: Aufstieg und Fall eines schweizerischen Ferienfliegers

Die schweizerische Fluggesellschaft Hello, die einst als ambitionierter Ferienflieger den Markt betrat, schrieb ein kurzes, aber ereignisreiches Kapitel in der europäischen Luftfahrtgeschichte. Im Frühjahr 2004 aus den Überresten der insolventen Balair ins Leben gerufen, versprach Hello, den schweizerischen Passagieren kostengünstige und komfortable Reisen zu beliebten Urlaubsdestinationen zu ermöglichen. Mit einer modernen Flotte von Airbus A320-Flugzeugen und dem Fokus auf Charterflüge schien Hello zunächst vielversprechend positioniert zu sein. Doch trotz anfänglicher Erfolge und einer raschen Expansion sah sich die Airline zunehmend mit einem harten Wettbewerb, operativen Herausforderungen und einer sich wandelnden Marktdynamik konfrontiert. Am 21. Oktober 2012 mußte Hello Airlines den Flugbetrieb abrupt einstellen und Insolvenz anmelden, ein Scheitern, das tiefe Einblicke in die Fallstricke des europäischen Charterfluggeschäfts bietet. Die Geburt aus der Asche: Firmengeschichte und Gründungsidee Die Geschichte von Hello Airlines ist untrennbar mit dem Schicksal der schweizerischen Fluggesellschaft Balair verbunden. Balair, eine traditionelle Charterfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Swissair, geriet in den Strudel der Luftfahrtkrise nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und der darauffolgenden Insolvenz der Swissair im Jahre 2002. Als Balair im Jahre 2004 ihren Betrieb einstellte, entstand eine Lücke im schweizerischen Charterflugmarkt. Diese Lücke sollte die neu gegründete Hello Airlines füllen. Zwar wurde aus Balair dann Belair, die später von Air Berlin übernommen wurde und mit dieser untergegangen ist, jedoch waren die Flotten unterschiedlich. Die Fluggesellschaft wurde im Frühjahr 2004 von Moritz Suter ins Leben gerufen, einem bekannten Namen in der schweizerischen Luftfahrt, der bereits die Crossair erfolgreich aufgebaut hatte. Suters Vision war es, einen effizienten und

weiterlesen »

Warnung an Touristen: Systematische Abzocke am Flughafen Hurghada

Reisende, die am Internationalen Flughafen Hurghada in Ägypten ankommen, werden mit einer Vielzahl von systematischen Betrugsmaschen konfrontiert, die den Urlaub bereits kurz nach der Landung trüben können. Der Flughafen, ein wichtiges Einfallstor für Touristen zum Badeort am Roten Meer, scheint ein Hotspot für dubiose Praktiken zu sein, die von den lokalen Behörden und dem Flughafenbetreiber geduldet werden. Eine der bekanntesten Maschen ist der „hilfsbereite“ Mann vor den Toiletten, der sich als Reinigungskraft ausgibt und Trinkgelder für saubere Sanitäreinrichtungen erwartet, obwohl er in Wahrheit ein Café-Angestellter ist. Noch dreister geht es beim Visumantrag zu: In einer dafür vorgesehenen Halle lauern Männer, die sich als Mitarbeiter großer Reiseveranstalter wie Alltours, Coral Travel oder Schauinsland Reisen ausgeben. Sie fordern für das Visum 35 US-Dollar, obwohl der offizielle Preis nur 25 US-Dollar beträgt und der tatsächliche Visumschalter unauffällig platziert ist. Diese Taktiken sind darauf ausgelegt, erschöpfte Touristen zu täuschen, die schnellstmöglich zu ihren Unterkünften gelangen möchten. Auch ein angebotener VIP-Service zur schnelleren Passkontrolle entpuppt sich als Falle; er beschleunigt die Wartezeit auf das Gepäck nicht. Berichte in Online-Foren von Reisenden schildern zudem aufdringliche Händler, fehlerhafte SIM-Karten, Ablenkungsmanöver durch uniformierte Personen, um Handgepäck zu durchsuchen und Wertgegenstände zu entwenden, sowie betrügerische Taxifahrer, die absichtlich am falschen Terminal absetzen oder erfundene Flughafengebühren kassieren. Es wird kritisiert, daß deutsche Reiseanbieter ihre Gäste nicht ausreichend vor diesen Praktiken warnen. Trotz der Probleme am Flughafen ist Hurghada weiterhin ein äußerst beliebtes Reiseziel und lockt über eine Million Urlauber pro Jahr an. Dies liegt vor allem an den zahlreichen All-Inclusive-Resorts,

weiterlesen »

Schauinsland-Reisen bekräftigt Treue zum stationären Reisebürovertrieb

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen hat sein klares Bekenntnis zum stationären Reisebürovertrieb für das kommende Geschäftsjahr 2025/26 bekräftigt. Trotz eines erneuten und deutlichen Umsatzwachstums hält das Unternehmen an seiner bestehenden Provisionsregelung fest. Dies beinhaltet sowohl die Staffelstufen als auch die Höhe der Vergütung für Reisebüros, was ein Zeichen der Beständigkeit in einem dynamischen Marktumfeld setzt. Reisebüros erhalten weiterhin eine Provision von 10 Prozent ab der ersten Buchung und können bei entsprechender Leistung bis zu 13 Prozent erreichen. Wer einem Franchisesystem oder einer Kooperation angehört, kann zusätzlich von Sondervereinbarungen profitieren. Diese Provisionspolitik wird von Schauinsland-Reisen als zentrales Qualitätsversprechen und als Ausdruck der Wertschätzung gegenüber seinen Vertriebspartnern verstanden. Der Veranstalter verzichtet weiterhin bewußt auf Verkaufsanreize wie Gutscheine, die den Verdienst der Reisebüros schmälern könnten. Auch preisreduzierte Angebote werden nach wie vor mit der vollen Provision vergütet. Ein wichtiger Bestandteil der Provisionsstruktur ist die vollständige Integration des Bausteinspezialisten Explorer, der ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet. Die Vertriebspartner von Schauinsland-Reisen profitieren dadurch in doppelter Hinsicht: Sie erhalten Zugang zu einem erweiterten Produktangebot und können sich gleichzeitig auf eine stabile Provisionsbasis verlassen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Partnerschaft mit den Reisebüros weiter zu festigen und ihnen eine verläßliche Einnahmequelle zu sichern. Anja Dammann, Leitung Partnervertrieb bei Schauinsland-Reisen, betonte die Kernbotschaft an die Reisebüros: „Ihr könnt euch auf uns verlassen. Auch in einem sich stetig verändernden Marktumfeld setzen wir auf Verläßlichkeit, Stabilität und Fairness.“ Sie hob hervor, daß durch das kontinuierliche Umsatzwachstum und deutlich steigende Schnittumsätze immer mehr Partner die Spitzenprovision erreichen. Das Unternehmen investiere gerne in diese

weiterlesen »

Nagetiere auf Kreta: Urlauber erhalten Reisepreisminderung

Eine Familie aus München hat vor dem Amtsgericht München eine teilweise Reisepreisminderung aufgrund erheblicher Lärmbelästigung durch Nagetiere in ihrem Hotelzimmer auf Kreta erstritten. Die Richter sprachen den Urlaubern 684 Euro zu, wiesen jedoch eine weitergehende Forderung nach immateriellem Schadensersatz für „nutzlos aufgewendete Urlaubszeit“ zurück. Der Fall, der die Bedeutung der Nachtruhe im Urlaub unterstreicht, endete mit einem Teilerfolg für die Kläger und zeigt die feinen Nuancen der Reisemängelhaftung im deutschen Recht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Fall: Eine gestörte Urlaubsnacht auf Kreta Ein Münchner Bürger hatte für sich und seine Familie eine zweiwöchige Pauschalreise nach Kreta gebucht, für die er insgesamt 5.326 Euro bezahlte. Die Erwartung an erholsame Tage am Mittelmeer wurde jedoch jäh getrübt. Bereits in der ersten Nacht, so schilderte der Mann vor Gericht, wurde die erhoffte Ruhe empfindlich gestört. Nachtaktive Nagetiere verursachten nach Darstellung der Familie lautstarkes Nagen und Kratzen an der Wand des Hotelzimmers. Diese unliebsame Geräuschkulisse, die das Amtsgericht in einer Pressenotiz als „erhebliche Lärmbelästigung“ beschreibt, verhinderte einen ruhigen Schlaf und beeinträchtigte den Beginn des Urlaubs maßgeblich. Die Wahrnehmung von Mängeln während einer Reise ist subjektiv, doch die Präsenz von Nagetieren in einem Hotelzimmer stellt objektiv einen Mangel dar, der die gebuchte Leistung erheblich schmälern kann. Die Reisemängelhaftung im deutschen Reiserecht, insbesondere nach § 651i des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), regelt, wann und in welchem Umfang Reisende bei Reisemängeln Anspruch auf Minderung des Reisepreises oder gar Schadensersatz haben. Wesentlich ist dabei, daß der Mangel die Reise erheblich beeinträchtigt. Reaktion auf den Mangel und die

weiterlesen »

Ein sächsisches Luftfahrtdilemma: Die Zukunft des Flughafens Dresden im Schatten Leipzigs

Die Diskussion um die Zukunft des Flughafens Dresden spitzt sich zu. Während der Flughafen Leipzig/Halle ein stetiges Wachstum verzeichnet und sich als wichtiges Logistikdrehkreuz etabliert hat, kämpft der Dresdner Flughafen mit schrumpfenden Passagierzahlen und einer angespannten wirtschaftlichen Lage. Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiber beider Standorte, befindet sich in konstruktiven Gesprächen mit den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt über eine mögliche Anschlußfinanzierung ab dem Jahre 2027. Insbesondere die Entscheidung Sachsen-Anhalts, ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Zuschüsse für den Flughafen Dresden mehr leisten zu wollen, erhöht den Druck auf die Verantwortlichen, ein tragfähiges Konzept für den Fortbestand des Flughafens zu entwickeln. Wachsende Kluft zwischen den Standorten Die wirtschaftliche Diskrepanz zwischen den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wird immer deutlicher, insbesondere in der Hauptreisezeit für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am Flughafen Leipzig/Halle herrscht reger Betrieb, während es in Dresden vergleichsweise ruhig bleibt. Dieser Trend spiegelt sich in den Passagierzahlen wider: Leipzig/Halle verzeichnete im Jahre 2024 ein Passagierplus von 4,7 Prozent und erreichte 2.200.981 Fluggäste, während Dresden einen Rückgang um 5,1 Prozent auf 882.424 Passagiere hinnehmen mußte. Diese Zahlen wurden unter anderem von aeroTELEGRAPH im Januar 2025 bestätigt. Die Präferenz vieler Urlauber aus Ostdeutschland für größere Flughäfen wie Leipzig, Frankfurt oder München wirkt sich nachteilig auf die kleineren Regionalflughäfen aus. Tammo Gause, Leiter für Transportwesen beim Reiseveranstalter Dertour, bestätigt diese Entwicklung: „Dresden und Erfurt haben für uns aus touristischer Sicht bei weitem nicht die Bedeutung, die Leipzig hat.“ Dies deutet auf einen allgemeinen Trend hin, bei dem Reisende verstärkt die Vorteile größerer Drehkreuze nutzen, welche

weiterlesen »

„Goldene Sisi“ für Columbus Reisen: Auszeichnung für Wiens Incoming-Tourismus

Die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft hat zum zweiten Mal die Auszeichnung „Goldene Sisi“ vergeben, um die Arbeit der Incoming-Reisebüros der Stadt zu würdigen. Diese Büros spielen eine entscheidende Rolle für den Nächtigungsrekord, den Wien im vergangenen Jahr verzeichnen konnte, indem sie Angebote für ankommende Touristen zusammenstellen und mit internationalen Reiseveranstaltern kooperieren. Ihre Tätigkeit umfaßt die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Wiener Betrieben, darunter Hotels, Restaurants, Event-Veranstalter, Fremdenführer, Beförderungsdienstleister und Anbieter von Freizeit-Dienstleistungen. Gregor Kadanka, Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, hob die Bedeutung dieser „hinter den Kulissen“ geleisteten Arbeit hervor. Er erklärte, daß Wien ohne die Incoming-Agenturen nicht so gut gebucht und auch nicht so bekannt in der ganzen Welt wäre, da diese Büros die Stadt aktiv auf Messen und Verkaufsreisen bewerben. Etwa ein Fünftel der über 500 Reisebüros in Wien ist im Incoming-Bereich tätig oder hat sich gänzlich darauf spezialisiert. Dies unterstreicht die strukturelle Relevanz des Incoming-Sektors für den Tourismusstandort Wien. Der diesjährige Preisträger der „Goldenen Sisi“ ist Columbus Reisen, ein etabliertes Wiener Familienunternehmen. Columbus Reisen betreibt ein eigenes Incoming-Reisebüro und gilt in der Tourismusbranche als zuverlässiger und wertbewusster Partner. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Fachjury die herausragenden Leistungen und die hohe Qualität dieser Wiener Institution. Die „Goldene Sisi“ wurde im Vorjahr von der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien ins Leben gerufen, um den Beitrag dieses Sektors zum Erfolg der Tourismusstadt Wien explizit anzuerkennen. Der Tourismus in Wien hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen und trägt maßgeblich zur Wirtschaftsleistung der Stadt

weiterlesen »

Euroairlines Group erweitert Angebot: Neue Charterflüge von Europa in die Karibik

Die Euroairlines Group setzt ihre internationale Expansion fort und nimmt neue Charterflugverbindungen von Europa in die Karibik auf. Diese Flüge sind ab sofort über die wichtigen globalen Distributionssysteme (GDS) wie Amadeus, Sabre und Travelport buchbar. Ab Oktober dieses Jahres erhalten Reisende und Reiseveranstalter Zugang zu einer Vielzahl von Direkt- und Kombinationsflügen von Brüssel (Belgien) und Paris (Frankreich) zu zwei der gefragtesten Destinationen in Amerika: Cancún in Mexiko und Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Die Fluggesellschaft hat bereits mit dem Verkauf dieser Verbindungen über alle IATA-akkreditierten Reisebüros begonnen. Für Reiseveranstalter, die massgeschneiderte Urlaubspakete schnüren möchten, stehen spezielle Tarife zur Verfügung. Die Flüge von Brüssel nach Cancún starten am 23. Oktober 2025. Wer von Brüssel nach Punta Cana fliegen möchte, kann dies ab dem 24. Oktober 2025 jeden Freitag tun. Zusätzlich wird eine weitere wöchentliche Route von Paris nach Punta Cana angeboten, die jeden Samstag verkehrt. Diese Initiative soll Passagieren die Flexibilität bieten, individuelle Reiserouten zu gestalten, beispielsweise durch die Kombination von Abflügen und Rückflügen aus verschiedenen europäischen Städten. José Luis Benito, der Verkaufsleiter der Euroairlines Group, hob hervor, daß diese neuen Routen von zwei europäischen Hauptstädten einen wichtigen Schritt zur Stärkung der direkten Konnektivität mit Cancún und Punta Cana darstellen. Jan Philipp, der Key Account Manager für Europa bei Euroairlines, ergänzte, daß die Nachfrage nach Karibikrouten weiterhin wachse und es die Mission des Unternehmens sei, Reiseleistungen anzubieten, die vollständig an die Kundenbedürfnisse angepasst sind. Die Flüge sind darauf ausgelegt, maximale Flexibilität und Komfort zu bieten. Passagiere können ohne aufgegebenes Gepäck

weiterlesen »

Reisebranche im Tarifstreit: Verdi droht mit Arbeitskampf

Nachdem die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Tarifkommission des Deutschen Reiseverbandes (DRV-T) vergangene Woche ergebnislos endete, steht die deutsche Reisebranche am Scheidewege. Verdi hat eine Umfrage unter ihren Mitgliedern gestartet, die bis zum 7. Juli andauert und die Bereitschaft zu Aktionen und Streiks ausloten soll. Dies deutet auf eine bevorstehende Eskalation des Konfliktes hin, da die Gewerkschaft das jüngste Angebot der Arbeitgeberseite als völlig unzureichend kritisiert. Insbesondere die Tatsache, daß weite Teile der Belegschaft in den Reisebüros selbst nach den vorgeschlagenen Erhöhungen weiterhin unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes verbleiben würden, stößt auf harsche Kritik und unterstreicht die tiefe Kluft zwischen den Verhandlungsparteien. Verhandlungsmarathon ohne Ergebnis: Die unzureichenden Angebote der DRV-T Der Tarifkonflikt, der die Arbeitsbedingungen für Tausende von Beschäftigten in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern in Deutschland regelt, zieht sich bereits seit geraumer Zeit hin. Die Hoffnungen auf einen Durchbruch in der fünften Verhandlungsrunde wurden enttäuscht, als die Gespräche ohne eine Einigung endeten. Verdi wirft der Tarifkommission des DRV-T vor, ein Angebot vorgelegt zu haben, welches die Erwartungen der Arbeitnehmer bei weitem nicht erfüllt. Laut einem detaillierten Schreiben von Verdi an ihre Mitglieder umfaßte das Angebot der Arbeitgeberseite folgende Punkte: Verdi sieht in diesen Zugeständnissen kaum eine Verbesserung gegenüber früheren Angeboten. Die Bundestarifkommission von Verdi äußerte in ihrem Schreiben große Skepsis, wie auf dieser Basis überhaupt noch ein „fairer Tarifabschluß“ erzielt werden könne. Dies verdeutlicht, daß die Gewerkschaft das Angebot nicht als Grundlage für weitere konstruktive Gespräche betrachtet. Kritik am Kern: Unter dem gesetzlichen Mindestlohn Der gravierendste Kritikpunkt seitens

weiterlesen »