Ryanair

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Liquidation: Lauda-Leiharbeitsfirma wird aufgelöst

Die noch unter Niki Lauda gegründete Leiharbeitsfirma Laudamotion Operations GmbH befindet sich in freiwilliger Selbstauflösung. Das Unternehmen zeigte dem Landesgericht Korneuburg die Liquidation an, wie aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervorgeht. Im Zuge der Übernahme von Assets der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki Luftfahrt GmbH durch die Laudamotion GmbH wurde Ende Jänner 2018 die Laudamotion Operations GmbH gegründet. Diese sollte als Leiharbeitsfirma für das fliegende Personal fungieren. Nicht zuletzt aufgrund von öffentlichem Druck durch Medienberichterstattung konnten die ehemaligen Niki-Mitarbeiter dann zwischen einer Direktanstellung und Leiharbeit wählen. Nur wenige Mitarbeiter entschieden sich für die Beschäftigung über die Laudamotion Operations GmbH. Mit dem Abschluss des Kollektivvertrags im weiten Verlauf des Jahres 2018 wurden fast alle Betroffenen in Direktanstellungen überführt. Nur wenige Monate nach dem Tod des Niki Lauda folgte das Comeback der Leiharbeit, jedoch spielt die Laudamotion Operations GmbH seither keine Rolle mehr. Als Dienstleister fungieren Zweigniederlassungen der irischen Crewlink Ltd. Die Laudamotion Operations GmbH befindet sich nun in Liquidation. Als Abwickler fungiert der bisherige Geschäftsführer, Andreas Gruber. Ein genauer Zeitpunkt für die endgültige Schließung und Streichung aus dem Firmenbuch ist noch nicht absehbar. Dieser Vorgang hat keinen Einfluss auf die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion GmbH sowie den Nachfolger Lauda Europe Ltd.

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Ryanair: Tuzla neu ab Weeze und Karlsruhe

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab September 2021 die Destination Tuzla auch ab Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze anbieten. Die Aufnahme der beiden Routen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden sollen, ist für September 2021 angekündigt. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, wird der Flugverkehr stark ansteigen und wir freuen uns, zwei neue Strecken von Baden-Baden und Düsseldorf Weeze nach Tuzla (Bosnien), dem neuesten Flughafen, der dem europäischen Ryanair-Netzwerk hinzugefügt wird, anzukündigen. Beide Strecken werden ab September zweimal wöchentlich als Teil des deutschen Sommer ’21 Flugplans von Ryanair bedient“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Ryanair wechselt nach Stockholm-Arlanda

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme zweier neuer Strecken ab Deutschland an. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus soll nach Stockholm-Arlanda geflogen werden. Ab Memmingen steht Billund neu im Flugplan. Beide Routen sollen Ende Oktober 2021 aufgenommen und vorerst zweimal pro Woche bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die Tochtergesellschaft Malta Air. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, wird der Flugverkehr stark ansteigen, und wir freuen uns, diese neuen Strecken von Baden-Baden nach Stockholm Arlanda und von Memmingen nach Billund ab Oktober als Teil des deutschen Ryanair Flugplans für den Winter ’21 anzukündigen“, erklärt Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair. Ab Wien künftig Arlanda statt Skavsta In Wien kommt es ebenfalls zu einer Änderung. Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird nicht mehr der abgelegene Flughafen Stockholm-Skavsta angeflogen, sondern Arlanda, wo Malta Air zwei Boeing 737-800 stationieren wird. Insgesamt will man ab dem größten Airport der schwedischen Hauptstadt etwa 20 Destinationen bedienen. Auf der Wien-Strecke werden die Umläufe abwechselnd von Arlanda aus von Malta Air als auch von der österreichischen Hauptstadt aus von Lauda Europe bedient. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Der Mitbewerber Wizz Air wird weiterhin Skavsta anfliegen.

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April 2021: Ryanair meldet eine Million Fluggäste

Die Ryanair Group beförderte im April 2021 rund eine Million Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat, in dem der Flugbetrieb – mit wenigen Ausnahmen – weitgehend stillgelegt war, konnte man einen Zuwachs erzielen. Im direkten Vergleich mit der Leistung von April 2019 ist der jüngste Wert aber nur ein sprichwörtlicher Tropfen auf dem heißen Stein, denn damals hatte man noch etwa 13,5 Millionen Reisende. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres konnte der Konzern 28,5 Millionen Fluggäste transportieren und liegt damit um 79 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Ryanair Group macht bezüglich April 2021 keine Angaben zur Auslastung ihrer Maschinen. Dieses Phänomen ist im Vorjahr wiederholt in besonders schwachen Kalendermonaten aufgetreten. Eine Begründung zur Nichtveröffentlichung des Ladefaktors liefere die irische Firmengruppe zu keinem Zeitpunkt.

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Ryanair klagt gegen Alitalia-Staatshilfe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair brachte beim Gericht der Europäischen Union eine Klage gegen die zuletzt an Alitalia gewährte Staatshilfe in der Höhe von 199,45 Millionen Euro. Das Begehren des Lowcosters richtet sich gegen die Bewilligung durch die EU-Kommission. In vergleichbaren Fällen erlitt Ryanair vor dem Gericht der Europäischen Union, das als erste Instanz fungiert, juristische Niederlagen. Der Billigflieger ergriff aber jeweils das Rechtsmittel der Berufung an den Europäischen Gerichtshoff, so dass noch nicht endgültig über die Klagen des Carriers entschieden ist. Ryanair erklärte zu Alitalia, dass man der Ansicht ist, dass die EU-Kommission mit der Bewilligung der zusätzlichen Staatshilfe ihre Kompetenz missbraucht habe. Man bezeichnet das Vorgehen als „illegal“ und klagt daher vor dem Gericht der Europäischen Union. Die Zukunft von Alitalia selbst ist noch nicht geklärt, denn die EU-Kommission will verhindern, dass der Markenname auf die Neugründung Ita übertragen wird. Naturgemäß sieht man diesen Punkt in Italien etwas anders.

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Urteil: Ryanair muss Passagiere trotz Streiks entschädigen

Vor dem britischen High Court erlitt die Billigfluggesellschaft Ryanair eine herbe Niederlage gegen die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs. Die Richter urteilten, dass der Carrier Passagiere auch dann entschädigen muss, wenn die Ursache für die Streichung bzw. Verspätung Streiks bei der Airline waren. Hintergrund ist die Streikwelle, die im Jahr 2018 stattgefunden hat. Die Piloten und Flugbegleiter legten in mehreren Wellen den Betrieb regelrecht lahm. Ryanair vertritt die Ansicht, dass es sich um außergewöhnliche Umstände handeln würde und verweigerte daher die Auszahlung von Entschädigungen an betroffene Passagiere. Die CAA sieht die Angelegenheit gänzlich anders und zog gegen Ryanair vor Gericht. Der High Court gab laut Mitteilung der britischen Zivillluftfahrtbehörde dem Klagebegehren statt und urteilte zu Gunsten der Behörde. Das hat zur Folge, dass sich der Billigflieger im Zusammenhang mit den Streiks nicht auf „außergewöhnliche Umstände“ berufen darf und die betroffenen Reisenden entschädigen muss. Final ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn Ryanair kann gegen die Entscheidung des Gerichts noch ein Rechtsmittel einlegen. Bislang äußerte sich der Carrier nicht inhaltlich zum Urteil des High Courts.

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Israel: Eilat lockt Fluggesellschaften mit neuen Subventionen

Seit einigen Jahren subventioniert die Regierung Israels Nonstop-Flüge nach Eilat kräftig. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einreisebeschränkungen war es Touristen nicht möglich ihre Urlaube am Roten Meer zu verbringen. Demnach beschränkte sich das Flugangebot fast ausschließlich auf die Inlandsflüge nach Tel Aviv. Ab September 2021 soll der noch junge Flughafen Eilat-Ramon, der den innerstädtischen Hozman-Airport sowie die zivile Mitnutzung von Ovda ersetzt hat, wieder zum beliebten Landeort für Airlines und deren Fluggäste werden. Das Tourismusministerium Israels kündigte an, dass Nonstopflüge von/nach Eilat wieder subventioniert werden. Die aktuelle Förderperiode startet am 21. September 2021 und ist vorerst bis Ende Mai 2022 befristet. Vor der Corona-Pandemie bezahlte Israel bis zu 80 Euro Zuschuss pro ankommendem Passagier. Aus diesem Grund konnten Billigflieger wie Wizz Air und Ryanair die Verbindungen besonders günstig, teilweise im einstelligen Eurobereich anbieten, denn die einfache Rechnung war: Je mehr Touristen nach Eilat eingeflogen werden, desto mehr Geld gab es. Israel machte keine näheren Angaben welche Quellmärkte man im Fokus hat. Bezüglich der mit einigen Staaten aus dem arabischen Raum abgeschlossenen Luftfahrtabkommen ist festzuhalten, dass nur die Verbindungen nach Tel Aviv beschränkt sind. Ferienflüge von/nach Eilat unterliegen keinerlei nennenswerten Restriktionen, so dass durchaus damit zu rechnen ist, dass beispielsweise von den Emiraten aus einige Urlaubsflüge nach Eilat aufgelegt werden könnten.

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Kampfansage an Air Baltic: Buzz kündigt Basis in Riga an

Der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic steht Ende Oktober 2021 bevor, dass die Ryanair-Tochter Buzz in Riga eine neue Basis eröffnen wird. Insgesamt sollen 16 zusätzliche Strecken aufgenommen werden, wobei die meisten bereits von Air Baltic bedient werden. Die Ryanair Group wird in der lettischen Hauptstadt von Buzz betriebene Boeing 737 stationieren. Weiters werden Malta Air, Ryanair und Lauda Europe von anderen Bases heraus nach Riga fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Wien-Strecke sowohl von Riga aus mit Buzz-Fluggerät als auch von der österreichischen Haupstadt mit Lauda-Maschinen bedient wird. Schrittweise sollen ab Oktober 2021 die nachstehenden Ziele ab der lettischen Hauptstadt aufgenommen werden: Aarhus Bristol Budapest Burgas Frankfurt Hahn Götheburg Krakau Kiew Boryspil Lviv Malaga Memmingen Sandefjord Palmero Paris Beauvais Rom Ciampino Warschau Modlin Ryanair entschied sich für Buzz – Lauda Europe geht leer aus „Wir freuen uns, die Eröffnung einer neuen Basis in Riga bekannt zu geben, die die wirtschaftliche Erholung sowie die internationale Konnektivität unterstützt und ab Ende Oktober2021 16 neue Strecken bereitstellt“, so Jason McGuinness, Commercial Director bei Ryanair. Die polnische Tochter Buzz wird vorerst zwei Boeing 737 in Riga stationieren. Unter Berücksichtigung der neu angekündigten Strecken wird der Konzern 30 Routen ab der lettischen Hauptstadt anbieten. Vor der Corona-Pandemie wurde Riga als mögliche neue Base der damaligen Laudamotion gehandelt. Gerüchte hielten sich hartnäckig und auch intensive Gespräche mit dem Airport wurden bereits geführt. Während der Nachfolger Lauda Europe in Zagreb und Zadar je zwei Airbus A320 stationieren wird und je eine Base in Wien und Palma unterhält,

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Ryanair will Buchungen für den Sommer 2022 einsammeln

Die Ryanair Group hat bereits rund 500 Strecken für den Sommerflugplan 2022 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden rund 10.000 Flüge pro Woche. Das Unternehmen erklärt, dass in den nächsten Monaten weitere Ziele für den Sommer des nächsten Jahres buchbar gemacht werden sollen. Der Carrier versucht offensichtlich langfristige Vorausbuchungen an Land ziehen zu können. Bedingt dadurch, dass der Zeitpunkt zwischen Bezahlung und Inanspruchnahme der Leistung weit auseinander klafft, versucht Ryanair offensichtlich zusätzliches Geld organisieren zu können. Defacto gewähren Kunden, die sehr lange im Voraus buchen, einen zinslosen Kredit. „Wir freuen uns, unser Sommerprogramm 2022 zu starten, das bis jetzt 500 Verbindungen zu Europas beliebtesten Stadt- und Sonnenzielen umfasst. Mit mehr als 10.000 Flügen pro Woche und weiteren Destinationen, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, können Kunden ihre Reisepläne für den Sommer 2022 jetzt noch einfacher gestalten. Wir haben Verbindungen zu festen Favoriten deutscher Kunden wie Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria und Faro eingerichtet, und viele weitere werden in Kürze hinzukommen“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Ryanair startet neue Offensive gegen Buchungsplattformen

Seit vielen Jahren hat die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ein offensichtliches Problem mit so genannten Buchungsplattformen. Der Carrier zog wiederholt gegen Vermittler vor Gericht, unterlag jedoch in den meisten Fällen. Nun meint der Konzern ein selbst kreiertes Sigel einführen zu müssen. Dieses soll laut Ryanair „Kunden vor Online-Reisebüros, die möglicherweise zu viel berechnen“ schützen. Gänzlich abwegig ist das nicht, denn die Zunft der so genannten Buchungsplattformen steht bei Konsumentenschützern wegen dubioser Extragebühren und zum Teil exorbitanter Aufschläge auf Airline-Spesen im Kreuzfeuer der Kritik. Ryanair wirft gar vor, dass so genannte „OTAs“ sogar Fake-Kontaktdaten angeben würden, um zu verhindern, dass die Airline direkt mit dem Passagier in Kontakt treten kann. Die „Price Checker“-Funktion ermöglicht es Kunden, die über ein Online-Reisebüro gebucht haben, den an Ryanair gezahlten Betrag für ihre Buchung mit dem vom Online-Reisebüro berechneten Betrag zu vergleichen. Kunden können nun klar erkennen, wo Online-Reisebüros, die nicht von Ryanair autorisiert sind, Flüge zu verkaufen, einen Aufschlag für ihre Flüge und Zusatzprodukte wie Gepäck und Sitzplätze berechnet haben. Um Kunden „zusätzlich zu schützen“, hat Ryanair ein neues Verifizierungs-Siegel eingeführt, das den Kunden garantiert, dass sie direkt auf der Ryanair-Website/App buchen. Kunden sollten nun immer prüfen, ob die Website, auf der sie buchen, das Verifizierungs-Siegel anzeigt. Ist dies nicht der Fall, sollten sie sich bewusst sein, dass sie über einen nicht-autorisierten Verkäufer von Ryanair-Flügen buchen. „Wir freuen uns, unseren neuen ‚Price Checker‘ und das Verifizierungs-Siegel auf der Ryanair.com Website und in der App einzuführen. Diese beiden neuen Funktionen helfen Kunden, die Fallstricke bei Buchungen

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