Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Ryanair kritisiert hohe Luftverkehrskosten in Deutschland erneut

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut die hohen Luftverkehrskosten in Deutschland kritisiert und sieht darin den Hauptgrund für die schwache Erholung des hiesigen Luftverkehrs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Laut dem am 30. Mai veröffentlichten Verkehrsupdate für April liege Deutschland weiterhin am Ende der europäischen Rangliste. Ryanair führt dies auf die hohen Steuern, Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren zurück, die den Flugverkehr verteuern. Besonders betroffen seien kostenintensive Flughäfen wie Berlin, Köln und Hamburg, an denen Ryanair bereits das Angebot reduziert habe. Trotz der Osterzeit im April lägen die Passagierzahlen an diesen Standorten deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ryanair bemängelt das Versäumnis der deutschen Regierung, die Zugangskosten zu senken, was die Erholung des Sektors behindere und das Wachstum ausbremse. Die Kürzung der Kapazitäten für den Sommer 2025 habe die Situation weiter verschärft, sodass der Luftverkehr in Deutschland aktuell nur 90 Prozent des Vor-Covid-Niveaus erreiche. Im Kontrast dazu stünden Länder wie Irland, Ungarn und Polen, die durch die Senkung oder Abschaffung von Luftverkehrssteuern eine deutlich stärkere Erholung des Flugverkehrs verzeichnen würden. Ryanair-Chef Eddie Wilson forderte die neue deutsche Regierung auf, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen und andere Gebühren zu senken, um den Luftverkehr und die Wirtschaft anzukurbeln. Bei einer solchen Maßnahme würde Ryanair ihr Passagieraufkommen in Deutschland deutlich steigern und Investitionen in neue Flugzeuge, Strecken und Arbeitsplätze tätigen, wie es in anderen europäischen Märkten bereits geschehen sei.

weiterlesen »

Boeing erwartet Zulassung der 737 Max 7 und 10 noch in diesem Jahr

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet weiterhin mit einer Zulassung seiner beiden noch ausstehenden Modelle der 737 Max-Familie, der 737 Max 7 und der 737 Max 10, bis zum Ende des laufenden Jahres 2025. Dies bekräftigte Konzernchef Kelly Ortberg in einem Interview. Die Zulassung dieser beiden Varianten sei eine kurzfristige Priorität für das Unternehmen, da sie für die Kunden und den Auftragsbestand von großer Bedeutung seien. Insbesondere die 737 Max 10, die als direkter Konkurrent zum Verkaufsschlager Airbus A321neo positioniert ist, wird dringend benötigt, um in diesem wichtigen Marktsegment wettbewerbsfähig zu sein. Auch für die Wachstumsstrategie von Fluggesellschaften wie Ryanair spielt die Max 10 eine Schlüsselrolle. Ryanair erwartet laut Finanzvorstand Neil Sorahan die ersten der 150 fest bestellten Max 10 bis zum Sommerflugplan 2027. Nachdem die Produktionsrate der 737 Max zuletzt von der US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA gedrosselt worden war, plant Boeing nun, diese im Laufe des Jahres 2025 wieder zu erhöhen. Das Unternehmen hat ein Konzept zum Hochlauf der Produktion entwickelt und will die Rate schrittweise von zunächst 38 auf bis zu 47 Flugzeuge pro Monat steigern, wobei die Marke von 47 Maschinen pro Monat bereits gegen Jahresende erreicht werden soll.

weiterlesen »

Ryanair setzt Flüge nach Tel Aviv bis Ende Juli 2025 aus

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair lässt sämtliche Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis zum 31. Juli 2025 eingestellt. Diese Entscheidung bedeutet eine Verlängerung der bereits zuvor erfolgten Aussetzung der Flugdienste nach Israel. Als Begründung nannte Ryanair Sicherheitsbedenken am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Die Fluggesellschaft hatte ihre Flüge nach Tel Aviv bereits zuvor temporär gestoppt. Die aktuelle Verlängerung deutet darauf hin, dass die Einschätzung der Sicherheitslage weiterhin als problematisch angesehen wird. Andere Fluggesellschaften hatten ihren Flugbetrieb nach Israel nach dem Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 ebenfalls zeitweise oder dauerhaft reduziert oder eingestellt. Einige haben ihre Verbindungen jedoch wieder aufgenommen. Die Entscheidung von Ryanair dürfte Auswirkungen auf Reisende haben, die in diesem Zeitraum Flüge von oder nach Tel Aviv geplant hatten. Betroffene Passagiere müssen sich nun nach alternativen Reisemöglichkeiten umsehen. Es ist derzeit unklar, ob Ryanair plant, die Flüge nach dem 31. Juli wieder aufzunehmen oder ob eine weitere Verlängerung in Betracht gezogen wird.

weiterlesen »

Ryanair prangert Flugsicherungschaos in Europa an: Frankreich führt „Liga der Verspätungen“ an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, gemessen an der Passagierzahl die größte Europas, hat am Freitag eine Rangliste der EU-Staaten veröffentlicht, deren Flugsicherungen (ATC) aufgrund von Personalmangel und schlechter Führung im bisherigen Jahr 2025 (1. Januar bis 26. Mai 2025) die meisten Verspätungen für ihre Flüge und Passagiere verursacht haben. Angeführt wird diese von Ryanair sogenannte „Liga der Verspätungen“ von Frankreich, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die von Ryanair veröffentlichte Statistik zeigt, daß Frankreich mit 15.634 verspäteten Flügen und 2.814.120 betroffenen Passagieren die Liste anführt. Spanien folgt mit 11.576 verspäteten Flügen und 2.083.680 Passagieren auf dem zweiten Platz. Deutschland liegt mit 4.367 verspäteten Flügen und 786.060 betroffenen Passagieren an dritter Stelle. Dahinter folgen Portugal und das Vereinigte Königreich. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Flüge und Passagiere von Ryanair im genannten Zeitraum. Ryanair kritisiert, daß das Jahr 2024 bereits ein Rekordjahr für Verspätungen durch die Flugsicherung gewesen sei, obwohl die Anzahl der Flüge in Europa um fünf Prozent niedriger lag als vor der COVID-19-Pandemie. Die Fluggesellschaft führt dies auf schlecht geführte und unterbesetzte nationale Flugsicherungen zurück, insbesondere bei den ersten Morgenflügen. Während die Verspätungen durch die Flugsicherung im Jahr 2024 stark angestiegen seien, hätten sich die ATC-Gebühren für Fluggesellschaften und Passagiere überproportional zur Inflation entwickelt und seien seit der Pandemie um 35 Prozent gestiegen. Ryanair bemängelt, daß die EU-Kommission und die nationalen Regierungen bisher keine Maßnahmen ergriffen hätten, um die Mängel in ihren Flugsicherungsdiensten zu beheben, was die Flugverspätungen im Sommer 2025 noch verschlimmern könnte. Forderung nach Maßnahmen von den Verkehrsministern Ryanair

weiterlesen »

Ryanair übernimmt maltesische Tochter Malta Air vollständig

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren Anteil an der 2019 gegründeten Malta Air vollständig übernommen. Dies bestätigten Kreise gegenüber der Times of Malta. Der Verkauf der staatlichen Anteile soll bereits vor einigen Monaten unter der Ägide des damaligen Tourismusministers Clayton Bartolo erfolgt sein. Dieser Schritt steht im Einklang mit den vorvertraglichen Vereinbarungen, die bei der Gründung der Fluggesellschaft unter dem damaligen Tourismusminister Konrad Mizzi getroffen wurden. Als Malta Air im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde, sicherte sich die maltesische Regierung eine sogenannte goldene Aktie, die ihr Rechte bezüglich des Namens Malta Air und ein Veto-Recht bei einem potenziellen Verkauf der Fluggesellschaft einräumte. Quellen zufolge beinhaltete die Vereinbarung jedoch auch eine Klausel, die Ryanair nach einer bestimmten Zeitspanne das Recht einräumte, die Regierungsanteile aufzukaufen und somit die Regierung zum Verkauf ihrer Anteile zu zwingen. Die Gründung von Malta Air wurde seinerzeit als Zeichen des langfristigen Engagements von Ryanair für Malta gefeiert. Bis zum Jahr 2022 betrieb die Fluggesellschaft sechs Flugzeuge im Malta Air-Design, und Ryanair-Chef Michael O’Leary kündigte einen weiteren Ausbau der Flotte an. Mit der vollständigen Übernahme durch Ryanair ist die irische Gesellschaft nun alleiniger Anteilseigner von Malta Air. Ryanair dominiert den maltesischen Flugverkehr Neben Malta Air betreibt Ryanair weitere ähnliche Tochtergesellschaften, darunter das ebenfalls in Malta ansässige Lauda Europe, die polnische Fluggesellschaft Buzz und die kurz nach dem Brexit gegründete Ryanair UK. Ryanair ist bereits jetzt der dominierende Akteur im maltesischen Flugverkehr. Einer Studie der Zentralbank von Malta zufolge stellte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr knapp die Hälfte

weiterlesen »

Ryanair stellt Flugbetrieb in Maastricht ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihren Flugbetrieb am Maastricht Aachen Airport nach der Sommersaison 2025 einstellen. Dies meldete das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws unter Berufung auf Unternehmensangaben. Ryanair ist gegenwärtig der bedeutendste Anbieter an dem grenznahen Flughafen mit elf wöchentlichen Verbindungen zu fünf Zielen. Als Hauptgrund für die Entscheidung führt Ryanair steigende Betriebskosten an. Diese Kosten könnten nach Ansicht des Unternehmens nicht länger durch die generierten Einnahmen kompensiert werden. Diese Entwicklung stellt eine Zäsur für den Maastricht Aachen Airport dar, der stark von der Präsenz der Billigfluglinie profitierte. Ryanair bediente von Maastricht aus Destinationen wie Alicante, Bari, London-Stansted, Porto und Zadar. Die Ankündigung von Ryanair wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung und den Passagierzahlen des regionalen Flughafens auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen des Maastricht Aachen Airports auf den Weggang des wichtigsten Anbieters reagieren und welche Schritte unternommen werden, um die entstandene Lücke zu füllen und die Attraktivität des Standorts für andere Fluggesellschaften zu erhalten.

weiterlesen »

Seniorin irrtümlich in falsches Flugzeug nach Bologna gestiegen

Eine 79-jährige schwedische Seniorin hat am Flughafen Kopenhagen versehentlich das falsche Flugzeug bestiegen und ist statt nach Berlin, ihrem eigentlichen Ziel, in Bologna gelandet. Die Frau, die mit Easyjet gebucht hatte, reihte sich beim Umstieg in Kopenhagen am falschen Gate in die Schlange für einen Ryanair-Flug nach Bologna ein und konnte ungehindert an Bord gehen, obwohl ihr Ticket einen anderen Flug auswies. Erst während des Fluges nach Italien schöpfte die Seniorin aufgrund der unerwartet langen Flugzeit Verdacht und informierte nach der Landung ihren Sohn. Dänische Medien berichten über den Vorfall. Ryanair organisierte daraufhin die Rückreise der Frau. Wie es der Rentnerin möglich war, in das falsche Flugzeug einzusteigen, ist Gegenstand einer Untersuchung. Ryanair teilte mit, daß das Boarding in Kopenhagen von einem externen Dienstleister durchgeführt werde. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen und der Kontrolle beim Boarding auf.

weiterlesen »

Ryanair fliegt Alicante ab Paderborn/Lippstadt auch im Winter an

Die Fluggesellschaft Ryanair setzt ihre Verbindung von Paderborn/Lippstadt nach Alicante auch im Winter 2025/2026 fort. Aufgrund der großen Beliebtheit der Destination wird die spanische Küstenstadt weiterhin zweimal wöchentlich angeflogen. Dies gab der Flughafen Paderborn/Lippstadt bekannt. Seit dem Erstflug im Frühjahr 2023 hat sich Alicante zu einem gefragten Ziel für Reisende aus Ostwestfalen, Südwestfalen, Lippe und angrenzenden Regionen entwickelt. Die Maschinen von Ryanair nach Alicante sind demnach zumeist sehr gut ausgelastet. Um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Ryanair die Flüge für die kommende Wintersaison bereits jetzt zur Buchung freigeschaltet. Ab Oktober 2025 wird Alicante jeweils montags um 17:25 Uhr und freitags um 9:55 Uhr von Paderborn/Lippstadt aus angeflogen. Der Flughafen empfiehlt Interessenten, frühzeitig zu buchen, um ihre gewünschten Reisetermine zu sichern. Die Flüge sind sowohl in Reisebüros als auch online buchbar.

weiterlesen »

Ryanair kritisiert erneut striktes Nachtflugverbot am Flughafen Berlin

Die Fluggesellschaft Ryanair, hat erneut die starre Handhabung des Nachtflugverbots am Berliner Flughafen (BER) kritisiert. Anlaß war die Umleitung des Fluges FR1571 von Vilnius nach Berlin am gestrigen Donnerstag zum Flughafen Hannover. Obwohl der Flug lediglich sieben Minuten verspätet war, was Ryanair auf geringfügige, wetterbedingte Umstände zurückführt, verweigerte die zuständige Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) eine Landung in Berlin. Die Passagiere des verspäteten Fluges mußten nach der Landung in Hannover eine mehrstündige Busfahrt zurück nach Berlin antreten. Ryanair beanstandet, daß die unflexible Haltung der LuBB wiederholt zu solchen unnötigen Beeinträchtigungen für Fluggäste führe. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, bezeichnete es als inakzeptabel, daß Passagiere durch die Weigerung der Behörde, selbst geringfügige Ausnahmen vom Nachtflugverbot zu gewähren, solchen Umständen ausgesetzt würden. Ryanair fordert die zuständigen Stellen, insbesondere Carsten Diekmann, dazu auf, gemeinsam eine Lösung zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit Berlins als Luftverkehrsstandort nicht länger zu beeinträchtigen. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß es sinnvoller und auch ressourcenschonender wäre, Fluggesellschaften bei geringfügigen Verspätungen eine gewisse Flexibilität bei der Landung nach Beginn des Nachtflugverbots einzuräumen, anstatt Flugzeuge nach Hannover umzuleiten.

weiterlesen »

Condor erweitert europäisches Streckennetz – Herausforderung im Wettbewerb mit etablierten Anbietern

Die Fluggesellschaft Condor hat bekanntgegeben, die Städte Mailand in Italien und Prag in der Tschechischen Republik dauerhaft in ihren Flugplan aufzunehmen. Nachdem diese Verbindungen bereits im Sommer 2025 erfolgreich eingeführt wurden, sollen sie ab dem Winterflugplan 2025/26, der Ende Oktober beginnt, bis zu zweimal täglich angeflogen werden. Dieser Schritt von Condor erfolgt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Nachfrage und dient dem Ausbau des eigenen Streckennetzes, insbesondere als Zubringer zu den Langstreckenflügen ab Frankfurt. Man bereitet sich offensichtlich darauf vor, dass man eines Tages die Lufthansa-Sonderkonditionen für Zubringer endgültig verlieren könnte. Wettbewerbsumfeld auf den Strecken nach Mailand und Prag Mit der Aufnahme von Mailand und Prag in den Winterflugplan betritt Condor ein umkämpftes Terrain, auf dem bereits etablierte Fluggesellschaften wie Lufthansa, Ryanair und Easyjet präsent sind. Die Lufthansa bietet von verschiedenen deutschen Flughäfen regelmäßige Verbindungen nach Mailand (hauptsächlich zu den Flughäfen Linate und Malpensa) und nach Prag an. Als etablierte Netzwerk-Airline bedient Lufthansa primär Geschäftsreisende und Passagiere, die Wert auf ein umfassendes Serviceangebot legen. Die Flugzeiten und Frequenzen sind in der Regel hoch, was insbesondere für Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Netzwerks von Vorteil ist. Ryanair und Easyjet hingegen sind als Billigfluggesellschaften bekannt und operieren auf diesen Strecken mit dem Fokus auf preissensible Freizeitreisende. Ryanair bedient sowohl Mailand (Flughafen Bergamo) als auch Prag von verschiedenen europäischen Städten aus, wobei der Preis oft das entscheidende Kriterium für die Wahl dieser Airline ist. Easyjet bietet ebenfalls Verbindungen nach Mailand (Malpensa und Linate) und Prag an und konkurriert primär über den Preis, aber auch über die

weiterlesen »