Ryanair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Ryanair

Ryanair prangert europäische Flugsicherung an: „Desaströses Mißmanagement“ verursacht massive Flugverspätungen

Ryanair hat am Montag, den 16. Juni 2025,  erneut die Europäische Kommission scharf kritisiert und zu einem energischen Eingreifen gegenüber den Flugsicherungsdiensten in Frankreich, Spanien, Deutschland, Griechenland und Großbritannien aufgefordert. Michael O’Leary, der Chef von Ryanair, bezeichnete die Leistungen dieser Dienste als „desaströs geführt“ und forderte eine angemessene Personalbesetzung der Kontrollzentren, um vermeidbare Verspätungen zu verhindern. Die von Eurocontrol gelieferten Zahlen für das Jahr 2024 belegen, daß diese fünf Länder für den Großteil der durch Flugsicherungsengpässe und Streiks verursachten Verspätungen bei Ryanair-Flügen verantwortlich waren. Ryanair bemängelt seit langem den mangelnden Fortschritt bei der Reform der europäischen Flugsicherung, trotz erheblicher Investitionen in das gescheiterte „Single European Sky“-Projekt (SESAR). Die Problematik der Flugverspätungen: Ein Vergleich der ATC-Leistungen Ryanair legt in seiner Mitteilung detaillierte Zahlen vor, die die eklatanten Unterschiede in der Leistungsfähigkeit europäischer Flugsicherungsdienste (Air Traffic Control, ATC) aufzeigen. Die Daten für das Jahr 2024, basierend auf Eurocontrol-Angaben zu Ryanair-Flügen, die aufgrund von ATC-Kapazitätsbeschränkungen und Streiks verspätet waren, zeichnen ein klares Bild: Schlechteste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Demgegenüber stellt Ryanair die Leistungen anderer Flugsicherungsdienste als vorbildlich dar: Beste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Diese Zahlen verdeutlichen nach Ansicht von Ryanair, daß die Probleme in bestimmten Ländern nicht systembedingt für ganz Europa sind, sondern auf nationaler Ebene gelöst werden müssen. Michael O’Leary kritisiert scharf: „Wenn die Dänen, Belgier, Niederländer, Iren und Slowaken ihre Flugsicherungsdienste ordentlich mit Personal besetzen und ‚ATC-Kapazitäts‘-Verspätungen eliminieren können, warum können wir dann nicht auch von den französischen, deutschen, griechischen und britischen Flugsicherungsanbietern, die allesamt gut von den Fluggesellschaften finanziert werden,

weiterlesen »

Ryanair führt Geldstrafe für Fehlverhalten an Bord ein

Ryanair hat angekündigt, Passagiere, die sich ungebührlich verhalten und infolgedessen aus dem Flugzeug entfernt werden müßen, künftig mit einer Geldstrafe von 500 britischen Pfund (rund 590 Euro) zu belegen. Ein Sprecher der irischen Billigfluggesellschaft erklärte am Donnerstag, man hoffe, daß dieser proaktive Ansatz als Abschreckung wirke, um inakzeptables Verhalten an Bord zu unterbinden. Obwohl die Airline betonte, es handele sich um eine „kleine Zahl“ von Passagieren, die sich ungebührlich benehmen, sei es Ryanair ein Anliegen, die Pünktlichkeit und den Komfort für die Mehrheit der Fluggäste sicherzustellen. Ryanair positioniert sich als „die pünktlichste Fluggesellschaft Europas“ und will seinen Passagieren eine bequeme und stressfreie Reise sowie eine pünktliche Ankunft ermöglichen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Einhaltung der Verhaltensregeln an Bord zu stärken und den Betriebsablauf nicht durch Disziplinlosigkeiten zu gefährden. Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte sich bereits im vergangenen Sommer besorgt über zunehmende Probleme mit betrunkenen Passagieren geäußert und daraufhin Beschränkungen bei der Ausgabe von Alkohol an Flughäfen gefordert. Er wies zudem auf das wachsende Problem des Drogenkonsums durch Reisende hin. Das Verhalten von „Unruly Passengers“ (störenden Passagieren) bleibt ein anhaltendes Problem in der Luftfahrtbranche, welches die Federal Aviation Administration (FAA) in den Vereinigten Staaten ebenfalls mit einer Null-Toleranz-Politik bekämpft. Die Einführung der Geldstrafe durch Ryanair reiht sich somit in eine Reihe von Maßnahmen ein, die Fluggesellschaften ergreifen, um die Sicherheit und Ordnung an Bord zu gewährleisten.

weiterlesen »

Gericht: Ryanair-Piloten siegen gegen „Blacklisting“ nach Streik

Das höchste Gericht Großbritanniens hat entschieden: Ryanair durfte Piloten, die sich an Streiks beteiligten, nicht durch den Entzug von Reisevorteilen bestrafen. Diese Entscheidung des Supreme Court beendet einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen der britischen Pilotengewerkschaft BALPA und der Fluggesellschaft. Der Fall beleuchtet die Grenzen der Maßnahmen, die Unternehmen gegen streikende Mitarbeiter ergreifen dürfen, und stärkt das Streikrecht. Der Konflikt entzündete sich im Sommer 2019, als Ryanair-Piloten gegen lange Arbeitszeiten, geringe Lohnsteigerungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen streikten. Ryanair reagierte darauf, indem es den streikenden Piloten nach und nach die Reisevorteile entzog – eine Maßnahme, die von der Gewerkschaft als „Blacklisting“ verstanden wurde. BALPA klagte daraufhin und argumentierte, die Bestrafung sei nicht nur kleinlich, sondern illegal. Im Januar 2025 gab das Berufungsgericht BALPA Recht und erklärte, Ryanairs Vorgehen verstoße gegen die sogenannten Blacklisting Regulations. Damit wurde das Streikrecht als geschützt bestätigt. Ryanair legte gegen diese Entscheidung Berufung beim Supreme Court ein, der höchsten gerichtlichen Instanz des Landes. Diese Woche jedoch lehnte der Supreme Court den Antrag auf Berufung ab. Für Piloten wie Laura Singh, die sich am Streik beteiligt hatte, bedeutet dies eine späte, aber deutliche Bestätigung. Zohra Francis, die Rechtsdirektorin von BALPA, bezeichnete das Urteil als „einen Sieg, der niemals notwendig gewesen wäre“. Die Anwälte von Farrer & Co., die BALPA vertraten, sehen darin eine Bestätigung, daß das Gesetz auf Seiten der Arbeitnehmer stehe. Die Entscheidung sende ein klares Signal an Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen und stärke die Rechte von Arbeitnehmern, die für bessere Bedingungen eintreten.

weiterlesen »

Ryanair investiert 500 Millionen Dollar in neue Triebwerke von CFM

Ryanair hat am 10. Juni 2025 eine Vereinbarung mit CFM International über den Kauf von 30 neuen LEAP-1B-Ersatztriebwerken bekanntgegeben. Die Investition beläuft sich auf einen Listenpreis von 500 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung der Triebwerke ist für die nächsten zwei Jahre vorgesehen und soll die bestehende Flotte von 210 Boeing 737-Gamechanger-Flugzeugen sowie die ab 2027 ausgelieferten Boeing 737 MAX-10 unterstützen. Mit diesem Kauf erhöht Ryanair seinen Bestand an Ersatztriebwerken auf über 120, was die operative Widerstandsfähigkeit der Unternehmensgruppe stärken soll. Ryanair plant, ihre Flotte auf 800 Boeing 737-Flugzeuge auszubauen, die allesamt mit CFM-Triebwerken ausgestattet sein werden. Ziel ist es, das Passagieraufkommen bis zum Geschäftsjahr 2034 auf 300 Millionen Gäste pro Jahr zu steigern. Michael O’Leary, Chef von Ryanair, zeigte sich erfreut über die fortgesetzte Partnerschaft mit CFM, einem Joint Venture von Safran und GE Aerospace. Er hob hervor, daß die hochmodernen CFM-Triebwerke nicht nur die operative Widerstandsfähigkeit der Group-Airlines stärken, sondern auch den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen pro Sitzplatz um bis zu 20 Prozent senken werden, was die Kostenführerschaft von Ryanair in Europa weiter ausbauen soll. Gael Meheust, Präsident und CEO von CFM, betonte die lange und erfolgreiche Partnerschaft und sicherte Ryanairs Wachstum durch hohe Zuverlässigkeits- und Nutzungsstandards zu.

weiterlesen »

Ryanair kritisiert Nachtflugverbot am Berliner Flughafen nach erneuter Verzögerung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Berliner Luftfahrtbehörde (LuBB) erneut scharf kritisiert und fordert eine flexiblere Handhabung des Nachtflugverbots am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Anlaß ist die nächtliche Verzögerung des Fluges FR144 von Berlin nach Stansted am Abend des 5. Juni, dessen Start weniger als fünf Minuten nach Beginn des Verbots von der Flugsicherung verweigert wurde. Die Verzögerung sei auf ein kleines technisches Problem außerhalb der Kontrolle von Ryanair zurückzuführen gewesen. Trotz dieser Umstände habe sich die LuBB geweigert, auch nur eine geringfügige Ausweitung des Nachtflugverbots zuzulassen. Dies zwang das Flugzeug, über Nacht am Boden zu bleiben, was zu erheblichen und aus Sicht von Ryanair vermeidbaren Unannehmlichkeiten für die Passagiere führte. Es handelt sich bereits um den zweiten Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche, nachdem bereits am Sonntag, den 2. Juni, der Flug FR1142 nach Lissabon aufgrund eines störenden Passagiers verspätet war und ebenfalls nicht mehr starten durfte. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, äußerte seine Frustration über die Starrheit der LuBB, die nach seiner Ansicht unflexible Regeln über die Bedürfnisse der Passagiere stelle. Ryanair fordert die LuBB auf, einen praktischen und vernünftigen Ansatz bei geringfügigen Verspätungen zu wählen, insbesondere wenn diese auf unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen sind. Die Fluggesellschaft appelliert an Carsten Diekmann, das Problem nicht länger zu ignorieren und stattdessen gemeinsam mit den relevanten Stellen an einer Lösung zu arbeiten, um die Situation am Berliner Flughafen zum Wohle der Reisenden zu beheben.

weiterlesen »

Ryanair verzeichnet im Mai 2025 solides Passagierwachstum und hohe Auslastung

Ryanair Holdings plc hat am Mittwoch, dem 4. Juni 2025, ihre Verkehrszahlen für den Monat Mai 2025 bekanntgegeben. Demnach beförderte die irische Billigfluggesellschaft im vergangenen Monat 19,6 Millionen Passagiere über ihr gesamtes Streckennetz, was einem Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieses Wachstums blieb der Auslastungsgrad mit stabilen 95 Prozent auf einem hohen Niveau, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilte. Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die anhaltend robuste Nachfrage nach Flugreisen im Niedrigpreissegment und bestätigen Ryanairs Position als Europas größte Fluggesellschaft gemessen an den Passagierzahlen. Im Mai wurden über 107.000 Flüge durchgeführt. Die Aufrechterhaltung des hohen Auslastungsgrades im Jahresvergleich, trotz einer gleichzeitig wachsenden Kapazität, deutet auf ein effektives Management der Flugplanangebote hin. Dies ist insbesondere im hart umkämpften europäischen Luftverkehrsmarkt ein Zeichen für eine starke Positionierung. Die positive Entwicklung im Mai setzt den Schwung für Ryanair fort, die sich auf die bevorstehende, stark frequentierte Sommersaison vorbereitet. Das Unternehmen erwartet, in den kommenden Monaten ein hohes Passagieraufkommen beizubehalten, gestützt durch seinen erweiterten Flugplan und die kürzlich eingeführten neuen Routen innerhalb Europas und darüber hinaus. Diese Strategie der Kapazitätserweiterung und Netzwerkerweiterung soll dazu beitragen, die Marktführerschaft im Billigflugsegment weiter zu festigen und der steigenden Reiselust der europäischen Bevölkerung gerecht zu werden.

weiterlesen »

Ryanair-Flug nach Mailand mußte in Memmingen notlanden: Mehrere Verletzte nach schweren Turbulenzen

 Ein Ryanair-Flug von Berlin Brandenburg nach Mailand Malpensa mußte am Mittwochabend, dem 4. Juni 2025, außerplanmäßig am Flughafen Memmingen im Süden Bayerns landen. Ursache für die Notlandung waren schwere Turbulenzen, in die das Flugzeug über Süddeutschland geraten war. Nach Polizeiangaben wurden an Bord mindestens sieben Personen verletzt, darunter sechs Passagiere und ein Crew-Mitglied. Die genaue Schwere der Verletzungen war zunächst unklar, jedoch wurde berichtet, daß drei Personen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden mußten. Der Vorfall ereignete sich, als die Boeing 737-800 mit der Kennung EI-EKN eine heftige Gewitterzelle überflog. Augenzeugenberichten zufolge seien Passagiere infolge der starken Erschütterungen gegen die Kabinendecke geschleudert worden. Die Polizei bestätigte, daß sich unter den Verletzten auch ein zweijähriges Kind befand. Aufgrund der unvorhergesehenen und heftigen Bewegungen des Flugzeugs entschied sich der Pilot zu einer Sicherheitslandung in Memmingen, wo die Maschine um 20:44 Uhr sicher aufsetzte. Nach der Landung wurden alle 179 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder von Rettungsdiensten vorsorglich auf Verletzungen untersucht. Das Luftamt Südbayern genehmigte keinen Weiterflug der Maschine, da der Verdacht auf Beschädigungen am Flugzeug bestand. Ryanair organisierte daraufhin Busse, um die betroffenen Reisenden zu ihrem ursprünglichen Zielort Mailand zu befördern. Es wurde zudem aus Passagierkreisen berichtet, daß es vor den Turbulenzen keine durchgängige Aufforderung zum Anschnallen gegeben haben soll und demnach mehrere Personen ungesichert waren. Schwere Turbulenzen können, auch wenn Flugzeuge für solche Belastungen ausgelegt sind, zu erheblichen Verletzungen führen, insbesondere wenn Insassen nicht angeschnallt sind.

weiterlesen »

Ryanair kritisiert wieder mal starres Nachtflugverbot in Berlin

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut das ihrer Ansicht nach unangemessen strenge Nachtflugverbot am Berliner Flughafen BER kritisiert. Anlass war eine Verspätung des Fluges FR1142 von Berlin nach Lissabon am Montagabend. Die Flugsicherung hatte dem Flug den Start verweigert, da dieser weniger als 15 Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots hätte erfolgen sollen. Die Verzögerung des Abflugs war durch einen Passagier mit störendem Verhalten verursacht worden, was zu einer kurzzeitigen, aber unvermeidlichen Verspätung führte. Ryanair betonte, dass dieser Vorfall ausserhalb ihrer Kontrolle lag. Trotz dieser aussergewöhnlichen Umstände habe die zuständige Luftfahrtbehörde (LuBB) keine geringfügige Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot erteilt, wodurch das Flugzeug über Nacht am Boden bleiben musste und den Passagieren erhebliche Unannehmlichkeiten entstanden seien. Ryanair fordert die LuBB wiederholt auf, bei geringfügigen Verspätungen, insbesondere wenn diese auf unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen sind, flexibler zu agieren. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, äusserte sein Unverständnis darüber, dass die Passagiere aufgrund einer kurzen, unverschuldeten Verspätung zur Übernachtung gezwungen wurden, während eine geringe Verlängerung des Nachtflugverbots dies hätte verhindern können. Ryanair appelliert an die Verantwortlichen, eine pragmatische Lösung zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin nicht weiter zu beeinträchtigen.

weiterlesen »

Ryanair plant massive Kapazitätserhöhung in Deutschland – Knüpft dies aber an politische Reformen

Der irische Billigflugriese Ryanair schielt mit neuem Optimismus auf den deutschen Luftverkehrsmarkt. Angesichts der veränderten politischen Landschaft in Berlin hat die Airline der aktuellen Bundesregierung einen detaillierten „Wachstumsplan“ unterbreitet, der eine fulminante Wiederaufstockung ihrer Flugkapazitäten in Deutschland vorsieht. Dieses ambitionierte Vorhaben ist jedoch an die Bedingung geknüpft, daß die Politik substanzielle Reformen im Bereich der Luftverkehrsabgaben und -gebühren umsetzt. Erst kürzlich hatte Ryanair eine Kehrtwende in ihrer Deutschland-Strategie vollzogen und für den Sommerflugplan 2025 drastische Einschnitte angekündigt. Die Streichung von 1,8 Millionen Sitzplätzen und die Aufgabe von 22 Flugstrecken, darunter die kompletten Netzwerke an den Flughäfen Dortmund, Leipzig und Dresden, sowie eine signifikante Reduzierung des Angebots in Hamburg um 60 Prozent, hatten für Aufsehen gesorgt. Als Hauptursache für diese Schrumpfung nannte die Airline die ihrer Ansicht nach zu hohen Standortkosten in Deutschland, die den wirtschaftlichen Betrieb unattraktiv machten. Nun scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Obwohl die von Ryanair kritisierten Kostenstrukturen weiterhin bestehen, signalisiert die Fluggesellschaft mit ihrem vorgelegten Wachstumsplan eine Neubewertung des deutschen Marktes. Offenbar sieht man in der Politik der neuen Bundesregierung Potential für Veränderungen, die ein profitables Wachstum in Deutschland wieder ermöglichen könnten. Verdopplung des Verkehrs in Aussicht – Bei Erfüllung der Forderungen „Wir haben der Bundesregierung einen Wachstumsplan geschickt“, verkündete Ryanair-Chef Eddie Wilson in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir machen ein Angebot, wir wollen unseren Verkehr in Deutschland verdoppeln.“ Dieses ambitionierte Ziel untermauert Ryanair mit konkreten Zahlen und Zusagen: Die Rede ist von der Einrichtung von vier neuen Flugzeugbasen in Deutschland und

weiterlesen »

Ryanair-Chef O’Leary winkt Millionenbonus nach Aktienkursanstieg

Ryanair-Chef Michael O’Leary steht vor einem millionenschweren Bonus, nachdem sich der Aktienkurs der Billigfluggesellschaft seit der Corona-Pandemie mehr als verdoppelt hat und eine vertraglich vereinbarte Schwelle überschritten hat. Laut Medienberichten hat eine Klausel in O’Learys Vertrag nun gegriffen, die ihm den Kauf von zehn Millionen Ryanair-Aktien zu einem vergünstigten Preis erlaubt, da der Aktienkurs für 28 Tage über 21 Euro notierte und er seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat. Konkret darf O’Leary nun zehn Millionen Aktien zum Preis von 11,20 Euro pro Stück erwerben. Beim aktuellen Kurs von rund 23 Euro würde ein anschließender Verkauf einen Gewinn von etwa 111 Millionen Euro einbringen. Obwohl O’Leary bereits Milliardär ist, sorgt dieser hohe Bonus für Kritik. Luke Hildyard vom High Pay Centre bezeichnete die Summe als „moralisch fragwürdig“ und schlug vor, den Bonus unter den Ryanair-Mitarbeitern aufzuteilen. O’Leary wies die Kritik jedoch zurück und verglich seine Vergütung mit den hohen Gehältern von Fußballstars in europäischen Top-Ligen. Er argumentierte, daß sein Vertrag für die Ryanair-Aktionäre ein sehr gutes Geschäft sei, angesichts der Wertsteigerung des Unternehmens unter seiner Führung.

weiterlesen »