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Ryanair verzeichnet Gewinneinbruch im ersten Quartal 2024

Ryanair hat im ersten Quartal 2024 einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Trotz eines Anstiegs der Passagierzahlen um zehn Prozent auf 55,5 Millionen zwischen April und Juni, kämpft die irische Billigfluggesellschaft mit einem schwachen Preisumfeld. Der durchschnittliche Flugpreis sank um 15 Prozent, wodurch der Nettogewinn von 663 Millionen Euro im Vorjahr auf 360 Millionen Euro einbrach. Die Auslastung der Flüge verringerte sich leicht auf 94 Prozent. Ryanair-CEO Michael O’Leary betonte die Notwendigkeit „mehr Preisanreize“ zu setzen und rechnet für das laufende zweite Quartal mit „wesentlich niedrigeren Flugpreisen“. Eine Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr will die Airline erst nach weiterer Beobachtung der Preisentwicklung abgeben. Parallel dazu holt Boeing bei den Auslieferungen der 737 Max an Ryanair auf. Zum Quartalsende hatte Ryanair 156 dieser Flugzeuge in der Flotte, bis Ende Juli sollen es 160 sein. Dies sind jedoch 20 weniger als ursprünglich für den Sommer eingeplant. Aufgrund der Verzögerungen verzichtet Ryanair in diesem Jahr auf die übliche Sommerpause bei den Flugzeugauslieferungen.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen Booking.com wegen Screenscraping

Ryanair hat einen gerichtlichen Sieg gegen Booking.com errungen. Ein Geschworenengericht in Delaware entschied einstimmig, dass Booking.com gegen das US-Gesetz über Computerbetrug und -missbrauch verstoßen hat. Laut Urteil hat das Online-Reiseportal Ryanair durch unrechtmäßiges Screenscraping wirtschaftlichen Schaden zugefügt und dabei in betrügerischer Absicht gehandelt. Ryanair hatte Booking.com beschuldigt, mithilfe von zwischengeschalteten Softwareanbietern die Website von Ryanair auszulesen und die gewonnenen Informationen zu nutzen, um Kunden überhöhte Preise für Ryanair-Flüge und Zusatzleistungen zu berechnen. Dabei wurden Buchungen häufig mit gefälschten Kunden-E-Mails und Zahlungskarten vorgenommen, um die Praktiken zu verschleiern. Neben der Verurteilung von Booking.com wies das Gericht auch alle Gegenklagen des Online-Reiseportals gegen Ryanair ab, darunter Klagen wegen Verleumdung, unlauterem Wettbewerb und betrügerischen Geschäftspraktiken. Ryanairs CEO Michael O’Leary begrüßte das Urteil und betonte, dass es ein wichtiger Schritt sei, um illegale Praktiken und überhöhte Preise zu beenden. Er forderte außerdem weitere Maßnahmen von Verbraucherschutzbehörden in Großbritannien und Europa gegen solche Praktiken.

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Ryanair sucht Flugbegleiter in Deutschland

Ryanair hat eine neue  Rekrutierungskampagne für 150 neue Flugbegleitende angekündigt. Diese sollen das deutsche Streckennetz der Airline verstärken. Um die passenden Kandidaten zu finden, organisiert Ryanairs Rekrutierungspartner Cabin Crew International Informationsveranstaltungen in mehreren deutschen Städten. Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen statt: Teilnehmende haben die Möglichkeit, aktuelle Crew-Mitglieder zu treffen und mehr über die Arbeit als Kabinenpersonal bei Ryanair zu erfahren. Geboten werden ein branchenführender Dienstplan mit 5 Tagen Dienst und 3 freien Tagen, ein attraktives Vergütungspaket, schnelle Karrieremöglichkeiten und vergünstigte Reisevorteile.

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Ryanair und Expedia verkünden Vertriebspartnerschaft

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und das amerikanische Online-Reiseunternehmen Expedia Group haben eine neue Partnerschaft bekannt gegeben, die es Expedia ermöglicht, Ryanair-Flüge direkt auf ihrer Plattform anzubieten. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, Reisenden ein erweitertes Angebot und eine verbesserte Nutzererfahrung zu bieten. Durch die Kooperation können Kunden der Expedia Group ab den kommenden Monaten Flüge von Ryanair direkt über die Expedia-Website buchen. Dies umfasst sowohl Einzelbuchungen als auch Urlaubspakete, die Flüge mit Ryanair beinhalten. Die Integration erlaubt es den Nutzern, auf ihr myRyanair-Konto und Flug-Updates zuzugreifen, ohne den Verifizierungsprozess von Ryanair erneut durchlaufen zu müssen. Dara Brady, Chief Marketing Officer von Ryanair, äußerte sich positiv über die Partnerschaft und hob hervor, dass Reisende der Expedia Group von vollständiger Preistransparenz und vollem Zugriff auf ihre Buchungen profitieren werden. Susan Spinney, Senior Vice President for Trips Partnerships bei Expedia, betonte die Bedeutung der Partnerschaft und verwies auf die bereits bestehende Zusammenarbeit bei „Ryanair Rooms“, die es Ryanair-Kunden ermöglicht, Hotels zu ihren Flügen zu buchen. Diese strategische Allianz verbindet Ryanairs großes Netzwerk an kostengünstigen Flugverbindungen mit dem umfassenden Reiseangebot der Expedia Group und bietet damit eine attraktive Option für preisbewusste und komfortorientierte Reisende.

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Der Flughafen Dubrovnik wird auch im Winter angeflogen

Der Flughafen Dubrovnik möchte auch im Winter erfolgreich Flüge anbieten und so eine Saisonabhängigkeit im Sommer vermeiden. Diesbezüglich werden bereits Verhandlungen mit Fluggesellschaften geführt, um bestehende Sommerflüge auch im Winter durchzuführen. Der Flughafen Dubrovnik möchte sich nicht nur im Sommer saisonal bewähren, sondern auch im Winter erfolgreich Flüge und bestehende Flugverbindungen anbieten. Zu diesem Zweck werden zahlreiche Verhandlungen mit bereits in Dubrovnik ansässigen Fluggesellschaften aufgenommen, damit diese ihre im Sommer aufgenommenen Flugverbindungen auch im Winter anbieten. Der Low-Cost-Carrier Ryanair wird den Flughafen Dubrovnik auch nach der Sommersaison anfliegen: Geplant sind Flüge von Wien, Charleroi und London Stansted. Auch die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines will ihre Sommerverbindung zwischen Warschau und Dubrovnik teilweise in den Winter verlegen. Bis zum 31. Dezember sollen zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchgeführt werden, die dann bis zum 1. März eingestellt werden.

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Zagreb erwägt Wiedereröffnung des alten Terminals für Billigfluggesellschaften

Die kroatische Regierung prüft die Wiedereröffnung des seit März 2017 geschlossenen alten Terminals am Flughafen Zagreb für Billigfluggesellschaften. Dies könnte insbesondere Ryanair zugutekommen, die bereits die zweitgrößte Fluggesellschaft in Zagreb ist. Der Staat bietet an, die Konzession der Zagreb Airport International Company (ZAIC), die den Flughafen betreibt, um drei Jahre und neun Monate zu verlängern, wenn das Konsortium das alte Terminal wieder betriebsfähig macht. Die aktuelle Konzession läuft bis 2042. Das kroatische Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur plant, das Terminal bis 2026 wieder für den kommerziellen Betrieb zu öffnen. Informelle Gespräche mit der Europäischen Kommission haben bereits begonnen. Ursprünglich wollte ZAIC das alte Terminal für Frachtlager und Büros nutzen, doch diese Pläne wurden nie umgesetzt. Ein neues Low-Cost-Terminal könnte niedrigere Abfertigungsgebühren ermöglichen, was den Flughafen für Billigfluggesellschaften attraktiver machen würde. Eurowings und Wizz Air hatten in der Vergangenheit die hohen Gebühren am Flughafen Zagreb kritisiert. Trotz der Gebühren hat Ryanair eine Basis am Flughafen eröffnet und eine bedeutende Marktposition eingenommen.

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VC fordert Ryanair zur Stellungnahme bezüglich Flügen nach Tel Aviv auf

Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC), hat Ryanair in einem offenen Brief aufgefordert, klare Positionen zu den Einsatzbedingungen für Flüge nach Tel Aviv zu kommunizieren. Hintergrund ist die besondere Sicherheitslage im Nahen Osten, die erhöhte Risiken für Crews mit sich bringt. Die Ryanair Transnational Pilot Group (RTPG) hatte bereits zuvor ähnliche Bedenken geäußert, jedoch blieb eine Reaktion von Ryanair bisher aus. Die VC betont die Notwendigkeit, Pilotinnen und Piloten selbst entscheiden zu lassen, ob sie einen Einsatz in eine Region mit erhöhten Sicherheitsrisiken annehmen möchten. In anderen deutschen Flugbetrieben sei dies gängige Praxis, so Pinheiro. Die VC mahnt Ryanair zur Wahrnehmung ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Crews und zur Berücksichtigung der Flugsicherheit bei der Entscheidung über Flüge nach Tel Aviv. Experten der VC warnen grundsätzlich vor Flügen in Kriegs- und Krisengebiete aufgrund der schwer kalkulierbaren Risiken, die für die zivile Luftfahrt entstehen können. Sie unterstreichen die Bedeutung einer freiwilligen und umfassenden Risikobewertung durch den Kapitän, um die Sicherheit von Passagieren, Besatzung und Flugzeug zu gewährleisten.

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Ryanair nimmt Betrieb am Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi auf

Ryanair hat angekündigt, ab August 2024 den Betrieb am Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi aufzunehmen. Geplant sind 16 wöchentliche Flüge auf drei neuen Strecken, wodurch über 100 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden sollen. Salerno wird damit der 32. italienische Flughafen im Netzwerk von Ryanair. Die neuen Verbindungen umfassen Flüge nach London Stansted, Mailand Bergamo und Turin. Diese Routen sollen den Tourismus und die Wirtschaft in der Region Kampanien stärken und den Bewohnern und Besuchern eine bessere Anbindung bieten. Laut Jason McGuinness, Chief Commercial Officer von Ryanair, werden die neuen Strecken erheblich zum Wachstum in Salerno beitragen, indem sie Geschäftsreisen und private Besuche erleichtern. Ryanair plant auch, die Strecken nach Mailand Bergamo und Turin in der Wintersaison 2024/25 weiterzuführen, um eine ganzjährige Anbindung sicherzustellen. Trotz dieser positiven Entwicklungen in Salerno sieht sich Ryanair gezwungen, die Verbindungen nach Neapel aufgrund einer 30-prozentigen Erhöhung der Kommunal- und Tourismussteuer zu reduzieren. Ryanair fordert den Bürgermeister von Neapel auf, diese Steuer abzuschaffen, um die Verbindungen und Arbeitsplätze in der Region zu erhalten.

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Flüge statt Fahrräder: Ryanair provoziert in Irland

Die Billigfluggesellschaft Ryanair sorgt erneut für Schlagzeilen, diesmal mit einer provokativen Kampagne gegen Fahrradfahren und die irischen Grünen. Unter dem Hashtag #flightsnotbikes – also Flüge statt Fahrräder – greift Ryanair via Social Media die Verkehrspolitik der Grünen in Irland an. Die Kampagne zielt insbesondere auf den grünen Minister für Klima und Verkehr, Eamon Ryan, ab, der bereits seinen Rücktritt als Grünen-Chef angekündigt hat. Die Auseinandersetzung eskalierte, nachdem Ryanair ein Bild der Vize-Parteichefin Catherine Martin veröffentlichte, begleitet von der scharfen Botschaft, „bitte keinen grünen Müll zu recyceln“. Diese Attacke ist Teil eines größeren Konflikts um die Begrenzung des Luftverkehrs am Flughafen Dublin, bei dem sich Ryanair vehement gegen die Politik der Grünen in Bezug auf Tourismus und Verkehr stellt. Ryanairs CEO Michael O’Leary ist bekannt für seine kontroversen Äußerungen und aggressiven Kampagnen gegen verschiedene Gruppen und Institutionen. In der Vergangenheit scheute er sich nicht, Umweltschützer, Gewerkschaften oder sogar Konkurrenten wie die Lufthansa öffentlich zu attackieren. Die Lufthansa bezeichnete er einmal in einem Interview als „Crack-Kokain-Junkie, der um Staatshilfen bittet“. Die aktuelle Kampagne gegen die Grünen und ihre Politik zeigt, dass Ryanair weiterhin eine aggressive Positionierung in der öffentlichen Debatte einnimmt, insbesondere wenn es um Fragen der Luftfahrtregulierung und Umweltpolitik geht. Diese Strategie, mit markanten Sprüchen und direkten Angriffen Aufmerksamkeit zu erregen, ist charakteristisch für die Unternehmenskultur von Ryanair.

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Sommerferienstart in Niedersachsen und NRW: Flughafen Münster/Osnabrück erwartet Rekordzahl an Passagieren

Am kommenden Freitag beginnen die Sommerferien in Niedersachsen und läuten eine reiseintensive Zeit am Flughafen Münster/Osnabrück ein. Auch Nordrhein-Westfalen folgt ab dem 6. Juli. Der FMO erwartet bis zum Ende der Ferienzeit in beiden Bundesländern rund 335.000 Passagiere, was einen Anstieg um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Damit steht dem Flughafen der verkehrsreichste Sommer der letzten 15 Jahre bevor. Die Top 3 Reiseziele ab FMO für den Sommer 2024 sind Palma de Mallorca, Antalya und Kreta. Palma de Mallorca wird mit bis zu sechs täglichen Flügen von Eurowings, Ryanair, Condor und SmartLynx Airlines bedient. Nach Antalya gibt es in den Ferien 33 wöchentliche Flüge von SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus Airlines, Mavi Gök und Air Anka. Kreta wird von SmartLynx Airlines und Marabu Airlines sechsmal pro Woche angeflogen. Auch Rhodos, Kos und Korfu stehen im Sommerflugplan nach Griechenland. Neu im Angebot sind Ryanairs Verbindungen nach Alicante in Spanien und Zadar an der kroatischen Adriaküste. Beliebt sind auch Flüge zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura sowie nach Hurghada in Ägypten. GP Aviation bietet bis zu fünf Flüge pro Woche nach Pristina im Kosovo an. Mit Lufthansa sind weltweite Ziele schnell und einfach erreichbar.

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