Ryanair

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum im Juli 2024

Ryanair hat im Juli 2024 etwa 20,2 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Juli 2023 entspricht. Die Fluggesellschaft operierte im vergangenen Monat rund 100.500 Flüge, bei denen die Auslastung der Flugzeuge 96 Prozent betrug. Das Wachstum im Passagieraufkommen spiegelt die kontinuierliche Erholung des Reiseverkehrs wider. Die hohe Auslastung der Flüge deutet auf eine starke Nachfrage und effiziente Nutzung der verfügbaren Kapazitäten hin.

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Konsumentenschutz: Minister Rauch geht gegen Ryanair und AUA vor

In einer Zeit, in der die meisten Menschen ihre Flugreisen online buchen, sorgen undurchsichtige Zusatzgebühren und nachteilige Vertragsklauseln bei Fluggesellschaften für Unmut und Verwirrung. Zu den Hauptbeschwerdepunkten gehören versteckte Kosten wie Check-in-Gebühren, Sitzplatzreservierungsgebühren und Ticket-Service-Gebühren. Aufgrund zahlreicher Beschwerden hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums rechtliche Schritte gegen einige dieser Praktiken eingeleitet. Besonders im Fokus stehen dabei Ryanair und die Austrian Airlines (AUA). Ryanair, bekannt für seine aggressiven Preismodelle, sieht sich mit einer Klage des VKI konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen fünfzehn Klauseln, die zusätzliche Gebühren vorsehen. Eine dieser Gebühren betrifft die sogenannte „Kleinkindergebühr“ von 25 Euro, die erhoben wird, obwohl das Kind während des Flugs auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzt. Familien mit minderjährigen Kindern müssen zudem eine Sitzplatzreservierungsgebühr zahlen, um sicherzustellen, dass sie während des Flugs zusammen sitzen können. Diese Praxis führt effektiv zu versteckten Zusatzgebühren für Kinder. Ein weiterer strittiger Punkt ist der Online-Check-In. Dieser ist bei Ryanair nur zwischen 24 Stunden und zwei Stunden vor Abflug kostenlos. Verpasst man dieses Zeitfenster, wird eine Gebühr von 55 Euro fällig, selbst wenn technische Probleme seitens der Fluggesellschaft den Check-In verhindern. Auch Umbuchungen sind mit hohen Kosten verbunden: Zwischen 45 und 100 Euro müssen Reisende zahlen, selbst wenn der neue Flug günstiger ist. Ein besonderes Ärgernis ist das im Flugpreis inkludierte Handgepäck. Dieses entspricht nicht dem Standardmaß, sodass viele Reisende am Flughafen zusätzliche Gebühren zahlen müssen, wenn ihr Handgepäck die üblichen Maße überschreitet. AUA: Abmahnung wegen unfairer Vertragsklauseln Auch die Austrian Airlines stehen wegen ihrer Vertragsbedingungen in

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EU-Kommission untersucht deutsche Staatshilfe für Condor erneut

Die EU-Kommission nimmt die millionenschwere Staatshilfe Deutschlands für die Fluggesellschaft Condor erneut unter die Lupe. Diese Maßnahme folgt einem Urteil des Gerichts der Europäischen Union von Mai, das die ursprüngliche Genehmigung der Beihilfen für ungültig erklärte. Die Kommission prüft, ob die staatliche Unterstützung im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln steht. Deutschland hatte Condor 2019 mit einem Kredit der KfW-Förderbank und einer Umstrukturierungsbeihilfe unterstützt, nachdem der damalige Mutterkonzern Thomas Cook Insolvenz anmeldete. Die Beihilfe umfasste zwei Abschreibungen in Höhe von 90 und 20,2 Millionen Euro, die Teil eines umfangreicheren Restrukturierungsplans waren. Die EU-Kommission betont, dass die Einleitung der Untersuchung keine Vorentscheidung darstellt. Das endgültige Urteil soll nach Einreichung aller Stellungnahmen erfolgen. Die irische Fluggesellschaft Ryanair hatte die ursprüngliche Genehmigung der Hilfen angefochten.

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AUA: Ryanair will EuGH-Urteil „zur Kenntnis nehmen“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Montag, den 29. Juli 2024 mitgeteilt, dass man das Urteil es Europäischen Gerichtshofs, in dem die Freigabe der 150-Millionen-Euro-Staatshilfe für Austrian Airlines für rechtmäßig erkannt wurde, zur Kenntnis nimmt. Ein Rechtsmittel steht dem irischen Konzern ohnehin nicht mehr zu. „In anderen Fällen, in denen es um staatliche Corona-Hilfen ging, entschied das EU-Gericht, dass Beihilfen in Milliardenhöhe, die Lufthansa, Air France, KLM, SAS und bestimmte italienische Fluggesellschaften erhalten hatten, unrechtmäßig waren. Die Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission hat die rechtswidrigen Beihilfen noch immer nicht zurückgefordert und auch keine Maßnahmen ergriffen, um den Schaden für den Wettbewerb zu beheben, der dadurch entstanden ist, dass die deutsche, französische, niederländische, schwedische, dänische und italienische Regierung unter Verstoß gegen das EU-Recht ihre heimischen Fluggesellschaften gegenüber anderen EU-Fluggesellschaften begünstigt haben“, so Ryanair in der entsprechenden Medienmitteilung.

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EuGH: Bewilligung der AUA-Staatshilfe war rechtmäßig

Der Europäische Gerichtshof hatte sich aufgrund einer Klage, die Laudamotion und Ryanair gegen die Staatshilfe, die Österreich zu Beginn der Corona-Pandemie an Austrian Airlines ausbezahlt hatte zu befassen. Das Rechtsmittel der Mitbewerber wurde zurückgewiesen. Das „Rettungspaket“ setzte sich aus einem Zuschuss der Konzernmutter Lufthansa, staatlich garantierten Krediten, die zwischenzeitlich getilgt wurden sowie einer „nichtrückzahlbaren Staatshilfe“ in der Höhe von 150 Millionen Euro zusammen. Formell haben Ryanair und die mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft aktive Tochter Laudamotion gegen die von der EU-Kommission erteilte Bewilligung dieser Beihilfe geklagt. Bereits die Vorinstanz, das Gericht der Europäischen Union, hat entschieden, dass die Freigabe der Staatshilfe rechtmäßig war. Da Ryanair und Laudamotion eine gänzlich andere Auffassung vertreten haben, wurde das Rechtsmittel der Berufung erhoben. Dies hatte zur Folge, dass sich der Europäische Gerichtshof mit der Angelegenheit zu befassen hatte. Am Montag, den 29. Juli 2024 wurde das Urteil verkündet: Die Bewilligung der 150-Millionen-Euro-Staatshilfe für Austrian Airlines wurde für rechtmäßig erkannt. Da es sich um Europas Höchstgericht handelt, können Ryanair und Laudamotion kein Rechtsmittel mehr einlegen. Staatlich garantierter Kredit wurde zurückbezahlt Besagte Beihilfe war nur ein Teil des „Rettungspakets“, denn weitere 150 Millionen Euro wurden seitens der Konzernmutter Lufthansa zur Verfügung gestellt. 300 Millionen Euro nahm Austrian Airlines in Form eines Darlehens auf, jedoch ging die damalige Regierung eine Staatsbürgschaft ein. Dieser Kredit wurde von Austrian Airlines zwischenzeitlich zurückbezahlt. Im Gegensatz zu Deutschland beteiligte sich Österreich eben nicht an der Airline, für die man bürgte. Das kam den Staat finanziell gesehen teuer zu stehen. In die

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Klagenfurt: Kärntner Touristik will Incoming-Charter etablieren

Das Linienflugangebot am Klagenfurter Flughafen ist derzeit äußerst überschaubar. Kurzfristig ist auch keine Besserung in Aussicht, doch das Management rund um Maximilian Wildt arbeitet derzeit intensiv daran Eurowings zur Wiederaufnahme der Köln/Bonn-Flüge zu bewegen. Auch ein weiteres Deutschland-Ziel, das im Sommer 2025 bedient werden könnte, befindet sich in Verhandlungen. Wären die vom ehemaligen Mehrheitseigentümer Lilihill verkündeten Pläne in die Tat umgesetzt worden, so hätte Klagenfurt eine eigene virtuelle Fluggesellschaft bekommen. Als Liliair wollte man unter anderem nach Hamburg, München, Köln/Bonn und Frankfurt am Main fliegen. Allerdings konnten die damals verantwortlichen nie schlüssig beantworten wie man es bewerkstelligen will, dass Passagiere des Virtual Carriers durchgehende Tickets mit Lufthansa-Anschlüssen buchen können. Bekanntermaßen ist der Kranich bei der Auswahl seiner Partner äußerst wählerisch und lässt sich selten bis nie auf junge Konstruktionen außerhalb des eigenen Konzerns bzw. der Star Alliance ein. Das musste auch die Südtiroler Skyalps, die für eine kurze Zeit als Operating Carrier von Liliair gehandelt wurden, spüren. Den Wetlease-Auftrag von Austrian Airlines hat nämlich Braathens und nicht Skyalps bekommen. Die Verhandlungen mit Lufthansa – für ACMI-Dienstleistungen ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck – sind ebenfalls im Sand verlaufen. Auf der Linie hat Klagenfurt derzeit mit Austrian Airlines und Ryanair nur zwei Carrier, die den Airport regelmäßig ansteuern. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Kärntner Tourismus stark unter dem Wegfall der Köln/Bonn-Strecke, die zuletzt von Eurowings bedient wurde, leidet. Das Management rund um Maximilian Wildt ist bestrebt die Lufthansa-Tochter zur Rückkehr in die Kärntner Landeshauptstadt zu bewegen. Noch gibt es keine

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen eDreams wegen überhöhter Gebühren

Ryanair hat in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin gegen die spanische Online-Reiseagentur eDreams einen bedeutenden Sieg errungen. Das Gericht entschied, dass eDreams durch das Erheben überhöhter „Servicegebühren“ in Höhe von 3,88 € sowie durch irreführende Werbung für den „Flexfare“-Tarif gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Entscheidung folgt einem ähnlichen Urteil in den USA gegen Booking.com, das feststellte, dass die Plattform illegal Daten von Ryanair abgegriffen hatte. Ryanair kritisierte eDreams scharf und forderte die Agentur auf, ihre Verbrauchertäuschungen zu beenden und sich den „Approved OTA“-Vereinbarungen anzuschließen, wie es andere europäische Online-Reiseagenturen bereits getan haben. Diese Vereinbarungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher transparente und tatsächliche Preise für Ryanair-Flüge erhalten.

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EasyJet erzielt starkes Quartalsergebnis und sieht optimistisch in die Zukunft

Die britische Fluggesellschaft EasyJet hat im dritten Geschäftsquartal beeindruckende Ergebnisse vorgelegt und ihre Position als eine der führenden Low-Cost-Airlines Europas gefestigt. Trotz Herausforderungen in der Luftfahrtbranche konnte das Unternehmen eine deutliche Gewinnsteigerung verzeichnen und übertraf die Erwartungen der Branche. Dieses positive Ergebnis reflektiert nicht nur eine verstärkte Reiselust der Konsumenten, sondern auch die effektive Unternehmensführung und strategische Ausrichtung von EasyJet. Während die Konkurrenz, insbesondere Ryanair, mit Gewinnrückgängen kämpft, blickt EasyJet optimistisch in die Zukunft und strebt einen Rekordsommer an. Geschäftsentwicklung und Finanzergebnisse Im dritten Quartal, das bis Ende Juni 2024 reichte, erzielte EasyJet einen um Sondereffekte bereinigten Vorsteuergewinn von umgerechnet 280 Millionen Euro, was einer Steigerung von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese beeindruckende Zahl hebt sich besonders hervor, da sie die Erwartungen von Branchenkennern deutlich übertraf. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 2,6 Milliarden Pfund, während die Treibstoffkosten, die einen erheblichen Teil der Betriebskosten ausmachen, nur um sieben Prozent auf 625 Millionen Pfund zunahmen. Die Anzahl der beförderten Passagiere stieg um acht Prozent auf 25,3 Millionen, und die Auslastung der Flugzeuge erhöhte sich leicht von 89,6 Prozent im Vorjahr auf 90,0 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur eine erhöhte Nachfrage nach Flugreisen, sondern auch eine effiziente Nutzung der Kapazitäten durch EasyJet. Strategische Ausrichtung und Zukunftsperspektiven Unternehmenschef Johan Lundgren äußerte sich positiv über die Ergebnisse und betonte, dass EasyJet trotz des verschobenen Ostergeschäfts, das in diesem Jahr im März stattfand, auf dem besten Weg sei, einen weiteren Rekordsommer zu erzielen. Diese optimistische Einschätzung wird durch eine zunehmende

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erwartet Rekordreiseaufkommen zu Sommerferienbeginn

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) steht vor einem Rekordreisewochende: Vom 25. bis 29. Juli 2024 erwartet der Flughafen die größte Reisewelle des Jahres. Rund 33.000 Passagiere sind für diesen Zeitraum auf 191 geplanten Flügen eingeplant. Dieser Anstieg der Passagierzahlen markiert den Höhepunkt der Sommerreisezeit und verdeutlicht die ungebrochene Beliebtheit des Flughafens sowie seiner angebotenen Destinationen. Besonders im Fokus steht auch in diesem Jahr die Baleareninsel Mallorca, die erneut das beliebteste Reiseziel darstellt. Mallorca führt auch in diesem Jahr die Liste der bevorzugten Reiseziele an. Bereits in den ersten fünf Tagen des Reisezeitraums werden 22 Flüge von und nach Mallorca abheben. Die Insel gehört seit Jahren zu den Hauptattraktionen für Sommerurlauber, was sich in der hohen Anzahl von Flügen widerspiegelt. Neben Mallorca sind auch Alicante, Antalya, Barcelona-Girona, Belgrad, Fès, Heraklion (Kreta), London-Stansted, Malaga und Porto auf der Liste der zehn beliebtesten Destinationen zu finden. Die anhaltende Beliebtheit Mallorcas kann auf die vielfältigen Angebote der Insel zurückgeführt werden, die von herrlichen Stränden bis hin zu lebhaften Städten reicht. Das kontinuierliche Interesse an Mallorca ist auch ein Zeichen für die Stabilität und den Erfolg des Flughafens in der Hochsaison. Erhöhtes Passagieraufkommen und neue Flugverbindungen Für den gesamten Sommerferienzeitraum, der bis zum 7. September 2024 dauert, prognostizieren die Flughafenbetreiber mehr als 285.000 Passagiere auf 1.661 Flügen. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 10.000 Passagieren im Vergleich zum Vorjahr, das bereits mit Rekordzahlen aufwarten konnte. Neben den etablierten Flugverbindungen tragen auch neue Routen zu diesem Anstieg bei. Neue Flugverbindungen wurden unter anderem von Condor nach Palma

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Boeing sichert sich Großaufträge im Milliardenwert auf der Farnborough Airshow

Auf der renommierten Farnborough Airshow im Vereinigten Königreich konnte der US-Flugzeugbauer Boeing bedeutende Erfolge verzeichnen und sich Großaufträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar sichern. Die Fluggesellschaft Korean Air unterzeichnete einen Vertrag über den Kauf von 40 Flugzeugen, was als starkes Zeichen für Boeings Wettbewerbsfähigkeit in der Luftfahrtbranche gewertet wird. Der Vertrag zwischen Boeing und Korean Air umfasst jeweils 20 Maschinen der Typen 777X und 787-10, mit einer Option auf weitere zehn 787-10. Der Gesamtwert dieses Auftrags wird auf rund sieben Milliarden Dollar (etwa 6,43 Milliarden Euro) geschätzt. Diese Bestellung markiert eine Rückkehr von Korean Air zu Boeing als Hauptlieferanten, nachdem die Airline im März 33 Langstreckenmaschinen des Typs A350 vom europäischen Konkurrenten Airbus geordert hatte. Diese Entscheidung verdeutlicht die starke Position von Boeing auf dem Markt, trotz der Herausforderungen der letzten Jahre. Neben Korean Air hat auch Japan Airlines einen bedeutenden Auftrag bei Boeing platziert. Die Fluggesellschaft bestellt zehn Flugzeuge des Typs 787-9 und sichert sich eine Option auf weitere zehn. Der Wert dieser Bestellung wird auf 1,47 Milliarden Dollar geschätzt. Diese Aufträge unterstreichen Boeings anhaltende Attraktivität für große Fluggesellschaften weltweit und seine Fähigkeit, trotz der Konkurrenz durch Airbus, wichtige Marktanteile zu sichern. Herausforderungen in der Produktion Trotz dieser Erfolge sieht sich Boeing weiterhin mit erheblichen Herausforderungen in der Produktion konfrontiert. Nach der Krise um das Modell 737 Max, das aufgrund von Sicherheitsmängeln weltweit für Schlagzeilen sorgte, hat Boeing die Produktion gedrosselt, um die Qualitätskontrolle zu verbessern. Stephanie Pope, zuständig für das Passagierflugzeuggeschäft bei Boeing, erklärte im Vorfeld der

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