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Wegen zu hoher Gebühren: Ryanair stellt Tel-Aviv-Flüge erneut ein

Erst kürzlich hat Ryanair die Flugverbindungen nach Tel Aviv reaktiviert. Doch schon bald ist wieder – zumindest vorläufig – Schluss. Diesmal erfolgt die Einstellung aber nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil dem Billigflieger die Gebühren, die für die Nutzung des Terminals 3 zu entrichten sind, zu hoch sind. Normalerweise nutzen Lowcoster wie Ryanair und Wizz Air das Terminal 1 des größten Airports Israels. Dieses ist aber temporär außer Betrieb, denn aufgrund des im Oktober 2023 von der Hamas angezettelten Krieges ist das Passagieraufkommen erheblich zurückgegangen. Noch immer steuern viele Fluggesellschaften die israelische Metropole gar nicht an oder aber nur in geringfügigem Umfang. Der Airport hat das Terminal 1 mangels Bedarf temporär vom Netz genommen und alle Flüge müssen daher das Terminal 3 nutzen. Allerdings verlangt man in diesem höhere Gebühren von den Fluggesellschaften. Das T1 ist etwas spärlicher gestaltet und explizit als Lowcost-Terminal ausgewiesen. Ryanair passt es so ganz und gar nicht in den Kram, dass man im Terminal 3 nicht die vergünstigten Nutzungsgebühren des Terminals 1 bezahlen muss, sondern die regulären, die für das T3 anfallen. Verhandlungen haben offenbar nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass der Billigflieger in den Kalendermonaten März und April 2024 überhaupt nicht von/nach Tel Aviv fliegen wird. Alle Flugverbindungen werden abgesagt. Lokale Medien befürchten, dass die Entscheidung von Ryanair regelrecht „Schule machen“ könnte, denn auch Easyjet und Wizz Air sollen sich massiv darüber beklagen, dass für die Nutzung des Terminals 3, das man eigentlich gar nicht verwenden möchte, höhere Gebühren zu entrichten sind als sonst

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Skytanking wird Ground-Handling-Dienstleister von Ryanair

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und ihre Tochtergesellschaften werden ab April 2024 auch bei Skytanking Aviation Services Bodenabfertigungsdienste beziehen. Unter anderem am Flughafen Eindhoven wird man zu diesem Anbieter wechseln. Der Name „Skytanking“ lässt schon erahnen, dass der neue Ryanair-Partner hauptsächlich als Treibstofflieferant tätig ist. Weiters ist man an einigen Airports auch als Ground-Handling-Agent tätig. Die Kooperation mit der Billigfluggesellschaft schließt sowohl den Bezug von Kerosin als auch Bodenabfertigungsdienste ein. „Das gesamte Team von Skytanking Aviation Services freut sich über die Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios mit Ryanair. Während wir unsere Dienstleistungen weiter diversifizieren und unsere Präsenz in der Bodenabfertigung ausbauen, liegt unser Fokus darauf, genau das zu liefern, was Ryanair und ihre Kunden benötigen, nämlich einen sicheren, professionellen und pünktlichen Betrieb. Mit dieser Ausrichtung sind wir zuversichtlich, dass dies eine erfolgreiche Partnerschaft sein wird“, so Craig Denmark, Skytanking Aviation Services General Manager. An welchen Airports der Treibstofflieferant, der künftig auch als Ground Handling Agent für Ryanair fungieren wird, für den Billigflieger tätig sein wird, wurde nicht mitgeteilt. Lediglich ist in der Medienmitteilung davon die Rede, dass dies „unter anderem“ am Eindoven Airport der Fall sein soll. In Deutschland ist Skytanking unter anderem am Flughafen Stuttgart als Treibstofflieferant tätig, jedoch wird dieser Airport nicht mehr von der Ryanair Group angesteuert. Erst vor wenigen Wochen kritisierte der Nicht-Kunde Ryanair die Gebühren am Flughafen Stuttgart öffentlich. „Ryanair freut sich, die neue Partnerschaft mit Skytanking bei der Bodenabfertigung bekannt zu geben. Diese zunächst auf sechs Jahre angelegte Vereinbarung stellt sicher, dass Ryanair weiterhin ihre branchenführenden Abfertigungszeiten einhalten

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Wizz Air streicht Strecken: Ryanair stichelt mit „Rettungstarifen“

In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Wizz Air im europäischen Streckennetz zahlreiche Routen streicht. Der Mitbewerber Ryanair reagiert darauf und stichelt in einer Medienmitteilung mit so genannten „Rescue-Tarifen“. Auch wenn es der Billigfluggesellschaft Wizz Air nicht in den Kram passt: Der Carrier muss im Falle von Streichungen eine Ersatzbeförderung stellen. Das gilt auch dann, wenn die Absage mehr als 14 Tage vor dem geplanten Abflug erfolgt. In der Praxis weigert sich der pinkfarbene Billigflieger konsequent dieser Verpflichtung nachzukommen und behauptet fälschlicherweise, dass nur die Möglichkeit der Erstattung oder der Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug bestehen würde. Passagiere, die von ihrem Recht auf Ersatzbeförderung – auch mit einer anderen Airline – Gebrauch machen wollen, müssen dies in fast allen Fällen einklagen. Auch Aufforderungen von Rechtsanwälten werden zumeist abgelehnt, da Wizz Air offenbar spekuliert, dass vielen Reisenden aufgrund der oftmals niedrigen Ticketpreise das Prozesskostenrisiko zu hoch sein könnte. Unabhängig davon: Der Konkurrent Ryanair versucht nun Passagiere, deren gebuchte Wizz-Flüge gestrichen wurden und wirbt mit „Rettungstarifen“, die ab unter 20 Euro oneway erhältlich sein sollen. Explizit erwähnt werden in der Medienerklärungen die Strecken Wien-Nis und Skiathos-Bukarest. Dazu Ryanair-Manager Jade Kirwan: „Ryanair rettet wieder einmal den Tag, da Wizz Air ihre Strecken streicht. Zusätzlich zu den 19 polnischen Strecken, die erst letzte Woche gestrichen wurden, wurden weitere 21 Strecken von/nach Ungarn, Rumänien, Luxemburg, Serbien und Slowenien gestrichen. Als Europas zuverlässigste und günstigste Fluggesellschaft freuen wir uns, Wizz Air-Passagiere auf unseren regulären Flügen, unter anderem von Niš nach Wien und von Skiathos nach Bukarest,

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Ryanair expandiert in Portugal und Polen, aber reduziert in Modlin

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ungeachtet der erheblichen Kritik, die man hinsichtlich der Flughafengebühren und Verteilung von Start- und Landerechten, in Lissabon ausübt, im Sommer 2024 mit 28 stationierten Maschinen ab der portugiesischen Hauptstadt fliegen. Konzernchef Michael O’Leary erklärte, dass man im direkten Vergleich mit der Vorperiode 14 weitere Routen anbieten wird. Anzumerken ist diesbezüglich, dass einige Routen, die der Billigflieger nun als Neuaufnahmen bewirbt, eher Wiederaufnahmen sind, da man die eine oder andere Destination bereits in der Vergangenheit ab Lissabon bedient hat. Im Sommer 2024 wird Ryanair ab Lissabon zusätzlich die Ziele Alicante, Belfast, Budapest, Faro, Ibiza, Krakau, Madrid, Marrakesch, Pisa, Poznan, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda und Tanger anbieten. Eigenen Angaben nach wird man in der portugiesischen Hauptstadt insgesamt 28 Maschinen stationieren. Die Höhe des Investments wird mit drei Milliarden U.S.-Dollar beziffert. Wachstum auch in Polen, aber nicht in Warschau-Modlin Ein weiteres Land, in dem Ryanair im großen Stil expandiert, ist Polen. Ab verschiedenen Airports legt man eigenen Angaben nach insgesamt 64 neue Strecken auf. Es gibt aber auch einen polnischen Flughafen, an dem man das Angebot deutlich spürbar zurückfährt. Es handelt sich um Warschau-Modlin, der abgesehen von wenigen Charterflügen ohnehin nur vom irischen Billigflieger und seiner lokalen Tochtergesellschaft genutzt wird. Konkret wirft man dem Modlin-Management vor, dass dieses verabsäumt haben soll das Terminal nach den Wünschen von Ryanair zu erweitern. Auch kritisiert der Billigflieger, dass die Gebühren vergleichsweise zu hoch sein sollen. Zahlreiche Verbindungen, die man bislang ab diesem Airport angeboten hat, werden – bzw. wurden bereits – zum größeren Flughafen

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Klimaschutz: CDP erteilt Ryanair das A-Rating

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat Anfang dieser Woche seitens der Non-Profit-Organisation CDP das so genannte A-Rating erhalten. Dieses zeichnet Unternehmen hinsichtlich der Offenlegung ihrer Umweltauswirkungen aus. „Wir freuen uns, dass wir vom CDP mit einem ‚A‘-Rating ausgezeichnet wurden. Diese Bewertung spiegelt die branchenführende CO2-Emissionsintensität von Ryanair und unsere ehrgeizige Strategie zur Emissionsreduzierung wider“, so Ryanair’s Director of Sustainability, Thomas Fowler. Bis 2023 hat Ryanair ihre ehrgeizigen Dekarbonisierungspläne weiter vorangetrieben. Die Fluggesellschaft setzte die Auslieferung neuer B737-8200 „Gamechanger“ (4 % mehr Sitze, 16 % weniger CO2) fort und arbeitete mit Kraftstoffpartnern zusammen, um die SAF-Versorgung in ganz Europa zu beschleunigen. Nach der Bestellung von 300 Flugzeugen des Typs Boeing MAX-10 (21 % mehr Sitze, 20 % weniger CO2) hat Ryanair die Umweltziele der Gruppe neu festgelegt und strebt bis 2031 einen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Passagier und Kilometer an. Ryanair finanziert weiterhin Forschungsarbeiten zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs über das Ryanair Sustainable Aviation Research Centre am Trinity College Dublin.

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EU-Gericht kippt KLM-Corona-Staatshilfe erneut

Das Gericht der Europäischen Union hat die Bewilligung der Staatshilfe für die niederländische Fluggesellschaft KLM, die im Jahr 2020 gewährt, wurde, erneut gekippt. Geklagt hatte der Billigflieger Ryanair. Es ist nicht das erste Mal, dass das EU-Gericht genau über diese Freigabe verhandelt, denn diese wurde bereits für nichtig erklärt. Die EU-Kommission hatte dann die Möglichkeit die Genehmigung nachzubessern. Aus Sicht des Gerichts hat man das aber nicht in ausreichendem Umfang getan, weshalb die Bewilligung erneut gekippt wurde. Die Billigfluggesellschaft Ryanair klagt gegen zahlreiche Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurden. Der Erfolg vor dem EU-Gericht bzw. dem Europäischen Gerichtshof ist äußerst unterschiedlich. Nennenswert ist, dass die Bewilligungen für Lufthansa und Air France-KLM zumindest in erster Instanz gekippt wurden. In den meisten Verfahren ist mittlerweile der EuGH befasst. Die neuerliche Nichtigerklärung durch das EU-Gericht in Sachen KLM wird damit begründet, dass die Begünstigten ungenau bestimmt worden wären. Konkret habe man die Dachgesellschaft Air France-KLM und Air France ausgenommen, jedoch würden diese aus Sicht der Richter zumindest indirekt von der staatlichen Beihilfe profitieren. Die Angelegenheit ist damit aber noch nicht beendet, denn es gilt als wahrscheinlich, dass sich der EuGH noch befassen muss.

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Ryanair: Wilson findet Flughafen Ljubljana „zu teuer“

Schon seit längerer Zeit ist man in Slowenien bemüht die Billigfluggesellschaft Ryanair nach Ljubljana und/oder Maribor zu locken. In der Hauptstadt wird daraus wohl so schnell nichts werden, denn Geschäftsführer Eddie Wilson erklärte neuerlich, dass der von Fraport geführte Airport in der Hauptstadt „zu teuer“ sein soll. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair im nahegelegenen Triest, das sich in Italien befindet, eine neue Basis errichtet und zusätzliche Flüge aufnehmen wird. Damit dürfte Ljubljana – zumindest vorläufig – aus dem Rennen sein. Auch ausgeschriebene Subventionen scheinen aus der Sicht von Ryanair nicht attraktiv zu sein. In der Vergangenheit bot Ryanair kurzzeitig ab Maribor Flüge nach London-Stansted. Damals war man mit dem Flughafen Graz im Gebührenstreit und verlegte kurzer Hand einen Teil des Angebots nach Slowenien. Dies machte man außergewöhnlich schnell wieder rückgängig, denn die Nachfrage ab dem slowenischen Airport soll „unterirdisch schlecht“ gewesen sein. Aus Graz zog man sich dann kurz darauf auch zurück.

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Ryanair fühlt sich von Wien Tourismus „übergangen“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair übt heftige Kritik an einer Medienmitteilung des Wien Tourismus, die vor wenigen Tagen verschickt wurde. Hinsichtlich der Nächtigungszahlen konnte die Bundeshauptstadt im Jahr 2023 annähernd das Vorkrisenaufkommen erreichen. Der Billigflieger fühlt sich dabei aber nicht berücksichtigt und kritisiert, dass der Konkurrent Austrian Airlines prominent hervorgehoben wurde. Im Jahr 2023 sind etwa 39 Prozent jener Touristen, die Wien besucht haben, mit dem Flugzeug angereist. Damit war dieser Verkehrsträger wesentlich stärker als beispielsweise Nachtzüge, die eine eher nur untergeordnete Rolle spielen. Ryanair kritisiert, dass „diese Belebung jedoch der staatlich subventionierten Lufthansa-Tochter AUA „zugeschrieben“ wird, während Ryanairs maßgeblicher Beitrag zur touristischen Erholung Wiens völlig außer Acht gelassen wird. Der Wiener Tourismusverband verschwendet außerdem rund 2 Millionen Euro für eine gemeinsame Marketingkampagne mit der hochpreisigen AUA, die ihr Verkehrsaufkommen seit 2019 kaum gesteigert hat (nur 1%). Im gleichen Zeitraum hat Ryanair ihr Verkehrsaufkommen in Wien von 2,7 Millionen Passagieren im Jahr 2019 auf 6 Millionen Passagiere im Jahr 2023 mehr als verdoppelt“. Anzumerken ist diesbezüglich auch, dass Ryanair im Jahr 2019 nicht unter eigener Marke am Flughafen Wien-Schwechat präsent war. Das damalige Flugangebot wurde von der mittlerweile in dieser Form nicht mehr existierenden Laudamotion vermarktet und primär wurde auf dem österreichischen Markt dieses Brand beworben. Im Jahr 2020 hat man beschlossen, dass künftig alle Flüge unter FR-Flugnummern durchgeführt werden und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung zurückgeben wird. Die Airbus-Jets wurden zur damals neugegründeten Lauda Europe Ltd. mit registriertem Firmensitz in Pieta (Malta) verlagert. „Der Flughafen Wien hat im Jahr 2023 gerade einmal

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Monatszahlen: Ryanair mit 12,2 Millionen Fluggästen im Jänner 2024

Die Ryanair Group hatte im Jänner 2024 rund 12,2 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der Billigflieger somit um drei Prozent zulegen. Die Auslastung verschlechterte sich um zwei Prozentpunkte auf 89 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr, das im März 2024 endet, nutzten bislang 182,1 Millionen Reisende die Flugverbindungen der Ryanair Group. Gegenüber der Vorperiode waren dies um zehn Prozent mehr Fluggäste. Der Ladefaktor verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 94 Prozent.

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Ryanair schielt auf United-Airlines-B737-Max-10-Order

Die Billigfluggesellschaft Ryanair schielt auf Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10, die United Airlines möglicherweise nicht mehr haben möchte. Der Carrier hat den U.S.-amerikanischen Hersteller darüber informiert, dass man diese kaufen würde, sofern der Preis stimmt. Im Nachgang des Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, will United Airlines vorerst ohne Max-10 auskommen. Die Order steht akut auf der Kippe, wobei noch nicht offiziell storniert wurde. Man verhandelt mit dem Konkurrenten Airbus über eine mögliche Aufstockung einer bestehenden A321neo-Bestellung. Nun kommt Ryanair ins Spiel: Der irische Billigflieger hat seinem Haus- und Hoflieferanten Boeing angeboten, dass man die Maschinen des Typs Max-10 kaufen würde, sofern sie United Airlines nicht haben möchte und man sich hinsichtlich dem Preis einig werden sollten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

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