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Lufthansa erhöht Distribution Cost Charge für Amadeus und Sabre

Die Netzwerk-Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe passen ihre Vertriebsstrategie weiter an und erhöhen zum 1. Januar 2026 die sogenannte Distribution Cost Charge (DCC) für Flugtickets, die über die globalen Distributionssysteme (GDS) von Amadeus und Sabre gebucht werden. Die Zusatzgebühr, die bei der Einführung vor über zehn Jahren für erhebliche Kontroversen in der Reisebranche sorgte, steigt um 50 Cent pro Ticket. Dieser Schritt wird vom Konzern mit der Notwendigkeit begründet, die GDS-Kosten verursachungsgerecht an die Vertriebspartner weiterzugeben und Währungsschwankungen auszugleichen. Die Gebührenerhöhung gilt für die Fluggesellschaften Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Air Dolomiti. Die Anpassung signalisiert die anhaltende Bestrebung der Airline-Gruppe, die Kontrolle über ihre Vertriebskanäle zu stärken und gleichzeitig die Kosten für die Nutzung der teureren Altsysteme teilweise auf die buchenden Partner abzuwälzen. Die Entwicklung der Distribution Cost Charge (DCC) Die Einführung der Distribution Cost Charge durch die Lufthansa-Gruppe markierte im September 2015 einen Wendepunkt in der globalen Airline-Distribution. Ziel dieser Gebühr war es, die hohen Kosten zu kompensieren, die den Fluggesellschaften für die Nutzung der GDS – der zentralen Buchungssysteme für Reisebüros und Online-Reiseagenturen – entstehen. Die GDS-Anbieter Amadeus, Sabre und Travelport verlangen von den Airlines für jede Buchung und jede Transaktion eine Gebühr, die traditionell einen erheblichen Kostenfaktor für die Fluggesellschaften darstellt. Die Lufthansa-Gruppe argumentierte von Anfang an, dass diese Kostenstrukturen veraltet und nicht effizient seien. Mit der jetzigen Anpassung zum 1. Januar 2026 (maßgeblich ist das Datum der Ticketausstellung) erhöht sich die DCC für Amadeus-Buchungen auf 18 Euro pro Ticket und für Sabre-Buchungen auf 22,50 Euro. Die

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Swiss ernennt Dominik Jäggi zum neuen Leiter Flugbetrieb

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat Dominik Jäggi mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum neuen Leiter Flugbetrieb ernannt. In dieser Schlüsselposition wird der 52-jährige Flugkapitän die Verantwortung für die operative Leitung und Koordination der gesamten Pilotenmannschaft der Airline übernehmen, die aktuell rund 1400 Flugzeugführer umfasst. Jäggi folgt auf Stefan-Kenan Scheib, der die Position seit September 2025 nicht mehr innehat und seither als Chief Operating Officer (COO) zur österreichischen Schwestergesellschaft Austrian Airlines gewechselt ist. Dominik Jäggi bringt umfassende Erfahrung und langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen in seine neue Rolle ein. Derzeit ist er als Fleet Chief Long-Haul bei Swiss tätig, wo er für die operative Koordination der gesamten Langstreckenflotte sowie das entsprechende Cockpit-Personal zuständig ist. Diese Funktion, die er seit Januar 2024 ausübt, umfasst die Steuerung komplexer Langstreckenabläufe. Zudem ist Jäggi weiterhin als aktiver Kapitän auf dem Langstreckenflugzeugmuster Boeing 777 im Einsatz. Der Weg Jäggis in die Luftfahrt begann nach seinem Studium als Ingenieur, bevor er im Jahr 2000 zur Flugschule der damaligen Swissair wechselte. Nach der Gründung von Swiss etablierte er sich innerhalb des Flugbetriebs und übernahm verschiedene Führungsaufgaben. Seine Ernennung durch die Swiss Geschäftsleitung unterstreicht die Strategie, wichtige Führungspositionen im operativen Bereich mit erfahrenem Personal aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Verantwortung als Leiter Flugbetrieb ist zentral für die Aufrechterhaltung der Sicherheit, der Pünktlichkeit und der Effizienz des gesamten Flugbetriebs. Als größte Fluggesellschaft der Schweiz und Teil der Lufthansa Group spielt Swiss eine wichtige Rolle in der Luftfahrt Europas. Die Neubesetzung der Führungsposition ist für

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Flughafen Zürich probt den Ernstfall: Großübung „Forza25“ testet Notfallorganisation

Die Flughafen Zürich AG hat am Donnerstag eine groß angelegte Notfallübung unter dem Namen „FORZA25“ durchgeführt, an der rund 700 Personen beteiligt waren. Im Fokus der Übung stand die Überprüfung der Abläufe und die Zusammenarbeit aller relevanten Flughafenpartner und Notfallorganisationen in einem komplexen Krisenszenario. Diese verpflichtenden Großübungen dienen dazu, die Einsatzkräfte auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten und werden von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) alle zwei Jahre für internationale Flughäfen vorgeschrieben. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beaufsichtigte die Durchführung. Das realitätsnahe Szenario der Übung simulierte eine komplexe Gefahrenlage, ausgelöst durch eine Einzeltäterin, die an verschiedenen Orten des Flughafengeländes vorsätzlich mehrere sicherheitsrelevante Zwischenfälle herbeiführte. Dazu gehörten unter anderem Brandereignisse, ein Verkehrsunfall sowie eine Bedrohungslage in einem am Boden stehenden Passagierflugzeug, was zu einer hohen Anzahl von Verletzten führte. Die Verknüpfung von kriminellen Handlungen und Betriebsstörungen forderte die Einsatzkräfte in ihrer Koordination besonders heraus. An „FORZA25“ waren neben verschiedenen Organisationseinheiten der Flughafen Zürich AG zahlreiche externe Partner beteiligt, darunter die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Fluggesellschaft SWISS, diverse Handling Agents sowie die Staatsanwaltschaft Zürich und die Kantonale Zivilschutzkompanie. Parallel zur Bewältigung der direkten Gefahrenlage wurde auch die gesamte rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens beübt, insbesondere der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste. Dies ist ein zentraler Bestandteil der Vorgaben, um auch die Kommunikation und die psychologische Betreuung zu testen. Insgesamt waren rund 500 Einsatzkräfte aktiv beteiligt, unterstützt von etwa 150 Statisten, die Verletzte und Betroffene realistisch darstellten. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Übung werden nun

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Miles & More weitet dynamische Meilenpreise auf Discover Airlines und Air Dolomiti aus

Das Vielfliegerprogramm Miles & More der Lufthansa Group setzt die Umstellung auf ein dynamisches Preissystem für Flugprämien fort. Ab März 2026 werden die benötigten Meilenwerte für Prämienflüge bei den Konzerngesellschaften Discover Airlines und Air Dolomiti ebenfalls flexibel berechnet. Damit wird das System des sogenannten dynamischen Pricings, das im Sommer 2025 bei anderen Kern-Airlines der Gruppe eingeführt wurde, auf zwei weitere wichtige Töchter ausgeweitet. Die Umstellung bedeutet das Ende der bisher geltenden festen Meilenwert-Tabellen für Flüge mit Discover Airlines und Air Dolomiti. Zukünftig orientieren sich die benötigten Meilen analog zur kommerziellen Preisgestaltung regulärer Tickets an verschiedenen Faktoren. Dazu zählen der gewählte Tarif, die Reiseklasse, die spezifische Flugstrecke, der Zeitpunkt der Reise und die zeitliche Nähe zur Buchung. Dies führt dazu, dass die Meilenwerte je nach Nachfrage und Saisonalität variieren können. Lufthansa verspricht, dass Prämienflüge in Reisezeiten mit geringer Nachfrage potenziell günstiger ausfallen sollen als in Hauptreisezeiten, was dem Grundgedanken dynamischer Preismodelle entspricht. Die schrittweise Einführung des dynamischen Prämiensystems wurde von der Lufthansa Group im Juni 2025 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt stellten bereits die Kerngesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Swiss ihre Prämienflüge auf die neuen flexiblen Meilenwerte um. Der Wechsel weg von statischen Meilen-Tabellen hin zu flexiblen Werten ist ein Trend, der sich in den Vielfliegerprogrammen vieler großer internationaler Airline-Gruppen, insbesondere in den USA, bereits durchgesetzt hat. Beobachter sehen darin den Versuch der Fluggesellschaften, die Nachfrage besser zu steuern und die Preisgestaltung ihrer Prämiensitze flexibler an die tatsächlichen Ticketpreise und die Auslastung anzupassen. Air Dolomiti ist primär auf den

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Airbus korrigiert A220-Produktionsziele nach unten

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat seine ambitionierten Hochlaufpläne für die Produktion des Schmalrumpfflugzeugs Airbus A220 revidiert. Anstatt wie ursprünglich angestrebt, die monatliche Produktionsrate für das Einstiegsmodell bis 2026 auf 14 Einheiten zu steigern, wird diese Zielrate nun auf lediglich zwölf Flugzeuge pro Monat korrigiert. Airbus-Chef Guillaume Faury begründete die Anpassung nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen und ließ offen, wann das höhere Produktionsniveau von 14 Einheiten erreicht werden soll. Diese Änderung im Produktionsplan fällt mitten in das Lieferfenster für den Lufthansa Konzern, der 40 Exemplare des Typs A220-300 für seine neue regionale Plattform City Airlines erwartet, mit geplanter Erstauslieferung Ende 2026. Lufthansa-Chef Carsten Spohr äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass die Anpassung bei Airbus nicht zu Verzögerungen für die City Airlines führen werde. Die Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen in der globalen Lieferkette der Luftfahrtindustrie und die Abhängigkeit der Fluggesellschaften von den Produktionskapazitäten der großen Hersteller. Der strategische Hintergrund des A220-Rückzugs Die Entscheidung von Airbus, die Produktionsziele für den A220 anzupassen, ist ein Spiegelbild der anhaltenden Schwierigkeiten in der globalen Lieferkette, die die gesamte Luftfahrtindustrie seit Jahren plagen. Engpässe bei Triebwerksherstellern, insbesondere bei Pratt & Whitney, dem alleinigen Lieferanten der PW1500G-Triebwerke für den A220, sowie bei anderen Zulieferern für Rumpfsektionen, Komponenten und Avionik, zwingen die Flugzeughersteller zu realistischeren Produktionsplänen. Die A220-Familie, ehemals als Bombardier CSeries entwickelt und 2018 von Airbus übernommen, gilt als technisch hochentwickelt und wird für ihre Betriebswirtschaftlichkeit geschätzt. Die Flugzeugfamilie ist ein wichtiges Element in der Wachstumsstrategie von Airbus und soll langfristig die gesamte Sparte der

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Swiss und Flughafen Zürich führen „Sunflower Initiative“ für unsichtbare Einschränkungen ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines und die Flughäfen Zürich und Genf werden per 1. November 2025 Teil der globalen „Sunflower Initiative“ (Sonnenblumen-Initiative). Ziel des Programms ist es, Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen, wie Autismus, ADHS, Demenz oder Epilepsie, diskret zu erkennen und ihnen einen verständnisvolleren Reiseablauf zu ermöglichen. Das zentrale Element der Initiative ist ein grünes Umhängeband mit dem gelben Sonnenblumenmotiv, das betroffene Reisende freiwillig tragen können. Dieses stille Symbol signalisiert den Flughafen- und Airline-Mitarbeitern, dass die Person in bestimmten Situationen möglicherweise mehr Zeit, Geduld, Hilfe oder Verständnis benötigt. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte, dass die Teilnahme an der Initiative dazu beitragen solle, Barrieren abzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Gäste verstanden fühlen. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen mit einer solchen nicht sichtbaren Einschränkung, für die Flugreisen oft eine besondere Herausforderung darstellen. Der Flughafen Zürich stellt die Umhängebänder ab dem 1. November kostenlos an verschiedenen Stellen zur Verfügung, unter anderem an den Treffpunkten für mobilitätseingeschränkte Personen (PRM Pick-Up Points) sowie an den Infoschaltern. Auch am Flughafen Genf sind die Bänder erhältlich. Die Initiative, die bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen und Veranstaltungsorten etabliert ist, gewinnt weltweit an Bedeutung und wird von der Hidden Disabilities Sunflower Scheme koordiniert. Das Tragen des Bandes soll dabei lediglich Bewusstsein, Respekt und Empathie fördern und ersetzt keine Begleit- oder Rollstuhlservices. Auch ermöglicht es kein bevorzugtes Vorankommen bei Check-in, Sicherheitskontrollen oder Boarding. Die Initiative steht vielmehr für einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren Reisekultur.

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz operativer Verbesserung und Investitionsoffensive

Die Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein operatives Ergebnis (adjusted Ebit) von 411,2 Millionen Schweizer Franken erzielt. Obwohl das Resultat weiterhin positiv ist, markiert es einen Rückgang von rund 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (505,0 Millionen Schweizer Franken). Trotz des traditionell stärksten dritten Quartals, das ein operatives Ergebnis von 216,2 Millionen Schweizer Franken auswies, verfehlte die Airline die Erwartungen. Als Hauptgründe für den Ergebnisrückgang nannte die Unternehmensleitung eine Kombination aus Preisdruck und anhaltend steigenden Kosten. Insbesondere die Nachfrageschwäche auf den ertragsstärksten Nordamerikastrecken, gepaart mit gestiegenen Gebühren, Abgaben und Personalkosten, belastete die Bilanz. Erfreulich ist jedoch die deutliche Steigerung der Pünktlichkeit und der Stabilität des Flugbetriebs sowie die Ankunft des ersten Airbus A350 als Startschuss für eine umfassende Investition in das Kundenerlebnis und die zukünftige Flotte. Schwächelnde Nachfrage im Premiummarkt Nordamerika Der für Swiss wichtigste und ertragsstärkste Markt, die Nordamerika-Strecken, zeigte sich in den ersten neun Monaten des Jahres überraschend schwach. Wie Finanzchef (cfo) Dennis Weber erläuterte, musste die Nachfrage vor allem in der Economy Class durch tiefere Ticketpreise stimuliert werden, was direkt auf die Erträge drückte. Die Branche kämpfe momentan generell mit einer sich abschwächenden Nachfrage. Die operativen Erträge des Konzerns stagnierten insgesamt bei 4,2 Milliarden Schweizer Franken. Die finanzielle Delle im traditionell stärksten dritten Quartal unterstreicht die aktuellen Herausforderungen. Trotz der Sommerferien lag das operative Ergebnis von Juli bis September mit 216,2 Millionen Schweizer Franken um 10,2 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (240,8 Millionen Schweizer Franken). Steigende Kosten als

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Swiss präsentiert erweiterten Sommerflugplan 2026 mit neuen Zielen

Swiss International Air Lines hat ihren Sommerflugplan für die Saison 2026 (29. März bis 24. Oktober 2026) vorgestellt, der eine Erweiterung des Streckennetzes um zwei neue Ziele sowie Frequenzerhöhungen auf wichtigen Routen umfasst. Neu im Programm ab Zürich sind Posen in Polen und die kroatische Hafenstadt Rijeka. Die Verbindung nach Posen startet am 29. März 2026 und wird dreimal wöchentlich, montags, donnerstags und sonntags, bedient. Die fünftgrößte Stadt Polens, bekannt als Universitäts- und Messestadt, richtet sich sowohl an Geschäfts- als auch an Privatreisende. Im Hochsommer, in den Monaten Juli und August, ergänzt Rijeka an der malerischen Kvarner Bucht den Flugplan. Die kroatische Küstenstadt wird zweimal wöchentlich, montags und freitags, angeflogen. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, erklärte, dass die neuen Ziele und zusätzlichen Flüge gezielt dort eingeführt werden, wo eine besonders hohe Nachfrage erwartet wird. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erhöht Swiss die Frequenzen zu beliebten europäischen Destinationen. Hierzu zählen unter anderem Alicante, Valencia, Manchester, Montpellier, Tirana, Budapest und Venedig, wobei Budapest und Venedig im Sommer bis zu 28 bzw. 29 Mal pro Woche bedient werden. Im Langstreckenverkehr wird die Verbindung nach Tokio-Narita in den Monaten April, Mai und Oktober neu täglich angeboten, während der Rest der Saison bei fünf Flügen pro Woche bleibt. Ein weiteres Highlight im Sommer 2026 ist das Angebot für Fußballfans: Die Airline fliegt mehrere Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA und Kanada an, darunter New York, Los Angeles, Boston und Toronto. Insgesamt umfasst das Flugprogramm der Swiss in der Sommersaison 2026

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Globale Vernetzung und strategische Kürzungen: Der Sommerflugplan 2026 der Lufthansa Group Airlines

Die Lufthansa Group Airlines haben ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 veröffentlicht, der mit über 14.000 wöchentlichen Verbindungen zu 330 Destinationen in rund 100 Ländern eine massive globale Präsenz unterstreicht. Die strategische Ausrichtung des Konzerns für die kommende Saison ist durch eine Expansion auf Interkontinental- und attraktiven Europastrecken gekennzeichnet, insbesondere zu Zielen in Nordamerika, Skandinavien und Afrika, sowie durch eine konsequente Straffung der innerdeutschen und europäischen Zubringerfrequenzen zur Reduzierung von Betriebskosten. Die Konzerngesellschaften – darunter Lufthansa Airlines, Swiss International Air Lines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Discover Airlines und Edelweiss – koordinieren ihre Angebote über die Drehkreuze in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Italien, um den Passagieren ein dichtes und verlässliches Netzwerk zu bieten. Im Fokus der Erweiterungen stehen neue Langstreckenverbindungen ab den zentralen Hubs Frankfurt und München, sowie eine deutliche Frequenzsteigerung auf wichtigen internationalen Routen. Gleichzeitig kündigte Lufthansa Airlines jedoch eine Reduktion von mehr als 50 Frequenzen auf innerdeutschen Zubringerstrecken an, was die anhaltende Belastung durch hohe Betriebskosten in Deutschland widerspiegelt. Die Strategie zielt darauf ab, die Kapazität dort einzusetzen, wo die Nachfrage am stärksten wächst und die Erträge am höchsten sind. Lufthansa Airlines: Expansion auf der Langstrecke und Frequenzkürzungen im Inland Die Kernmarke Lufthansa Airlines setzt im Sommer 2026 auf einen stabilen und verlässlichen Flugplan mit gezielten Erweiterungen der Langstreckenziele. Von Frankfurt aus werden neue, attraktive Interkontinentalstrecken aufgenommen: St. Louis, Rio de Janeiro und Kapstadt werden jeweils fünfmal wöchentlich bedient. Bestehende Routen nach Raleigh/Durham, Washington und Nairobi erfahren eine Frequenzerhöhung auf tägliche Verbindungen. Auch in München

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Lufthansa Group führt neue Plattform zur Speisenauswahl ein

Die Lufthansa Group bündelt das Speisen- und Getränkeangebot ihrer Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines in der neuen digitalen Plattform „Culinary Journey“. Passagiere erhalten dadurch eine zentrale Übersicht aller verfügbaren Mahlzeiten und Snacks entlang ihrer gesamten Flugreise, was die Vorbestellung und die Konsistenz des Angebots verbessern soll, insbesondere bei Umsteigeverbindungen. Das neue Tool ist über die App und die Websites der Airlines sowie per Informationsmail vor dem Abflug erreichbar. Es stellt jedem Reisenden basierend auf der Buchung automatisch die passende kulinarische Auswahl zur Verfügung – von der Economy Class auf der Kurzstrecke bis zur First Class auf Langstreckenflügen. Diese konsistente Erfahrung gilt auch, wenn Fluggäste während einer Reise mit mehreren Airlines der Gruppe, beispielsweise von Wien über Frankfurt nach New York, fliegen. Ein zentraler Vorteil der „Culinary Journey“ ist die garantierte Verfügbarkeit des gewünschten Gerichts durch die Vorbestellung. Auf Langstreckenflügen haben Kunden nun die Möglichkeit, aus einem erweiterten Angebot von bis zu neun Hauptgerichten zu wählen, darunter auch exklusive Kreationen, die nur für Vorbesteller verfügbar sind. Auf kürzeren Flügen profitieren Passagiere von einem Rabatt von zehn Prozent auf das Buy-on-Board-Sortiment wie Sandwiches, Salate oder Kuchen, wenn sie diese vorab bestellen. Die Einführung der „Culinary Journey“ verfolgt auch das Ziel, das Premiumerlebnis der Airline-Gruppe in allen Reiseklassen zu stärken. Konzernweit soll das umfassende Angebot für die Kunden dadurch konsistenter und besser erlebbar werden, wie Caroline Drischel, Senior Vice President Customer Journey des Konzerns, erklärte. Eine integrierte Feedbackfunktion ermöglicht zudem, Kundenmeinungen direkt in die weitere Entwicklung des Services einfließen zu lassen.

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