Tourismus

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Preisgefüge im europäischen Kinderhotel-Sektor für die Sommersaison 2026

Die Kosten für spezialisierte Familienunterkünfte im Alpenraum und in Deutschland weisen für den Sommer 2026 erhebliche Preisunterschiede auf. Eine aktuelle Erhebung des Portals kinderhotel.info unter 328 Betrieben zeigt, dass eine vierköpfige Familie im Juli durchschnittlich 522 Euro pro Übernachtung investieren muss. Die Analyse berücksichtigt dabei Verpflegungsleistungen wie Halbpension oder All-inclusive sowie die integrierte Kinderbetreuung. Deutschland positioniert sich mit einem Durchschnittspreis von 445 Euro als preiswertestes Ziel innerhalb des Vergleichs, während die Schweiz mit 705 Euro pro Nacht weiterhin das oberste Preissegment anführt. Österreich und Südtirol liegen mit 521 Euro beziehungsweise 587 Euro im preislichen Mittelfeld. Zusätzliche Marktbeobachtungen verdeutlichen, dass die Preisgestaltung maßgeblich vom Umfang der Betreuungsleistungen und der technischen Ausstattung der Häuser abhängt. Während einfache 3-Sterne-Häuser bereits ab 216 Euro buchbar sind, verlangen Premium-Resorts bis zu 1.534 Euro täglich. Dieser enorme Spielraum ergibt sich vor allem durch kostenintensive Zusatzangebote wie spezialisierte Babybetreuung ab dem ersten Lebensmonat, weitläufige Thermal- und Wasserlandschaften sowie eine gehobene Gastronomie. Experten weisen darauf hin, dass die Personalkosten für qualifizierte Pädagogen und Animateure sowie die Instandhaltung der oft aufwendigen Spielareale die Hauptfaktoren für die Preissteigerungen im Vergleich zu den Vorjahren sind. Neben der Hotelkategorie beeinflusst die regionale Lage die Kalkulation der Hoteliers. In touristischen Hotspots wie dem Salzburger Land, Tirol oder dem Gardasee liegen die Preise aufgrund der hohen Nachfrage oft über dem Landesdurchschnitt. Branchenkenner raten Familien dazu, verstärkt auf Inklusivleistungen zu achten, da All-inclusive-Angebote trotz eines höheren Basispreises die Nebenkosten vor Ort kalkulierbarer machen. Viele Betriebe haben zudem auf dynamische Preissysteme umgestellt, bei denen Frühbucher von

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Veranstalter reagieren mit massiven Absagen und Evakuierungsplänen auf die Eskalation am Golf

Die dramatische Zuspitzung der militärischen Lage im Nahen Osten hat die Tourismusindustrie in eine Phase des akuten Krisenmanagements gezwungen. Nach den weitreichenden Luftraumsperrungen und den kriegerischen Handlungen in der Golfregion stehen deutsche Reiseveranstalter vor der gewaltigen Aufgabe, zehntausende Urlauber zu betreuen, Rückholungen zu organisieren und gleichzeitig den Neustart kommender Reisen zu unterbinden. Führende Unternehmen der Branche, darunter die Branchenriesen Tui, Dertour und Schauinsland-Reisen, haben reagiert und kurzfristige Abreisen in die betroffenen Gebiete wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Jordanien und Katar weitgehend gestoppt. Während das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise kontinuierlich verschärft, konzentrieren sich die Bemühungen der Veranstalter darauf, die Sicherheit der Gäste vor Ort zu gewährleisten und alternative Flugrouten für Reisende zu finden, die die Region als Drehkreuz für Fernziele in Asien oder Afrika nutzen wollten. Die Situation ist hochdynamisch und stellt Logistiker vor extreme Herausforderungen, da die Verfügbarkeit von Slots an Ausweichflughäfen begrenzt ist und die Sperrung zentraler Luftkorridore den globalen Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Differenzierte Stornierungs- und Umbuchungsregelungen der Großen Der Marktführer Tui hat proaktiv gehandelt und alle Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar und Bahrain mit Beginn bis zum 6. März abgesagt. Für ein erweitertes Portfolio, das auch Israel, Oman, Jordanien, Saudi-Arabien und Kuwait umfasst, wurden großzügige Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten geschaffen, die teilweise bis zum 15. März reichen. Das Unternehmen betont, dass insbesondere Pauschalreisende geschützt sind, die lediglich eine Zwischenlandung in den Krisengebieten geplant hatten. Wer bis zum 8. März einen Hinflug mit Stopover in der Golfregion gebucht hat, kann gebührenfrei auf andere Ziele ausweichen. Ähnlich

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Kenya Airways und Tui starten gemeinsame Reiseplattform für den afrikanischen Markt

Die nationale Fluggesellschaft Kenias, Kenya Airways, hat in Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui die Plattform „KQ Holidays“ neu aufgelegt. Das am 2. März 2026 in Nairobi vorgestellte Projekt zielt darauf ab, das Land als ganzjähriges Reiseziel für internationale Touristen zu festigen. Durch die Kooperation wird das globale Streckennetz der Fluglinie mit der technologischen Expertise und dem Unterkunftsportfolio der Tui-Gruppe verknüpft. Kunden können künftig Flüge, Hotels, Transfers und lokale Aktivitäten in einem integrierten Buchungsprozess als maßgeschneiderte Reisepakete erwerben. Ein zentraler Bestandteil der strategischen Partnerschaft ist die Förderung von Stopover-Programmen. Transitpassagiere, die über das Drehkreuz Nairobi reisen, erhalten die Möglichkeit, Kurzaufenthalte unkompliziert in ihre Flugbuchung zu integrieren. Damit sollen Zwischenstopps gezielt genutzt werden, um Reisende für die Safariparks, Küstenregionen und kulturellen Stätten des Landes zu begeistern. Laut Julius Thairu, dem kommerziellen Leiter von Kenya Airways, dient die Plattform der Diversifizierung der Einnahmequellen und soll den wirtschaftlichen Ertrag pro Fluggast erhöhen. Die technische Grundlage bildet eine White-Label-Lösung der Tui, die ein Echtzeit-Inventarmanagement und personalisierte Reiseoptionen ermöglicht. Für Tui stellt diese Zusammenarbeit einen weiteren Schritt zur Expansion auf dem afrikanischen Kontinent dar. Branchenexperten sehen in der Kooperation eine Reaktion auf den wachsenden Wettbewerb im afrikanischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften zunehmend zu umfassenden Reiseanbietern werden. Durch die Bündelung von Dienstleistungen erhoffen sich beide Partner eine höhere Kundenbindung und eine bessere Auslastung der Kapazitäten außerhalb der klassischen Hauptsaison. Kenya Airways plant zudem, die Plattform als Instrument zur wirtschaftlichen Förderung lokaler Gemeinschaften zu nutzen, indem verstärkt authentische Erlebnisse und regionale Anbieter in das Programm aufgenommen werden. Während

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Wirtschaftskammer fordert Reform der Ferienregelung aufgrund von Terminkollisionen

Die Terminplanung der burgenländischen Semesterferien im Jahr 2027 sorgt bereits heute für Diskussionen zwischen Wirtschaftsvertretern und Bildungspolitikern. Da die schulfreie Woche vom 8. bis zum 13. Februar 2027 exakt mit der Hauptwoche des Faschings zusammenfällt, warnt die Wirtschaftskammer Burgenland vor negativen ökonomischen Konsequenzen. Präsident Andreas Wirth sieht in dieser Überschneidung eine erhebliche Belastung für Familien sowie für die regionale Wirtschaft. Während die Kosten für Unterkünfte in alpinen Skigebieten während der Faschingszeit erfahrungsgemäß um 10 bis 15 Prozent über dem Durchschnitt liegen, drohen den heimischen Gastronomie- und Veranstaltungsbetrieben durch die Abwanderung der Bevölkerung in den Urlaub signifikante Umsatzverluste. Das Burgenland gilt traditionell als eine der Hochburgen des Faschingsbrauchtums in Österreich. Zahlreiche Bälle, Umzüge und gastronomische Events prägen den regionalen Veranstaltungskalender im Februar. Durch die Terminkollision befürchtet die Wirtschaftskammer nicht nur finanzielle Einbußen für die Betriebe, sondern auch eine Schwächung der kulturellen Traditionen, da ein großer Teil der potenziellen Gäste und Teilnehmer ortsabwesend sein wird. Diese Situation wird als Beleg für die mangelnde Flexibilität des geltenden Schulzeitgesetzes gewertet, das in seinen Grundzügen auf das Jahr 1985 zurückgeht und starre Zeiträume für die einzelnen Bundesländer vorgibt. In Fachkreisen wird die Forderung nach einer Modernisierung des Schulferiengesetzes laut. Ziel ist eine gesetzliche Grundlage, die es ermöglicht, flexibler auf kalendarische Besonderheiten zu reagieren. Die Wirtschaftskammer schlägt vor, bundeslandspezifische Anpassungen zu erleichtern, um die Ferienzeiten besser mit regionalen Gegebenheiten und wirtschaftlichen Erfordernissen zu harmonisieren. Eine Entzerrung der Ferienströme könnte zudem den Druck auf die touristische Infrastruktur mindern und zu einer gleichmäßigeren Auslastung führen. Kritiker geben jedoch

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Eröffnung der modernisierten Flaggschiff-Lounge von Korean Air am Flughafen Los Angeles

Korean Air setzt einen bedeutenden Schritt in ihrer globalen Expansionsstrategie und eröffnet am 6. März 2026 ihre umfassend renovierte Flaggschiff-Lounge am Los Angeles International Airport (LAX). Nach einer 22-monatigen Bauzeit und Investitionen von rund 65 Milliarden südkoreanischen Won präsentiert die Fluggesellschaft ihre größte direkt betriebene Auslandsanlage im Tom Bradley International Terminal. Auf einer Fläche von 1.675 Quadratmetern bietet die Lounge nun deutlich mehr Platz als ihr Vorgängerbau. Das Design, das vom renommierten Büro LTW Designworks entwickelt wurde, kombiniert moderne koreanische Ästhetik mit Elementen traditioneller Kunst wie Buncheong-Keramik und Mondkrügen. Die Einrichtung ist auf zwei Etagen aufgeteilt und differenziert strikt zwischen den verschiedenen Passagierkategorien. Während sich im fünften Stock die Bereiche für Prestige-Class-Reisende und Mitglieder des Miler Clubs befinden, ist die sechste Etage exklusiv für First-Class-Passagiere reserviert. Letztere profitieren von zwei privaten Entspannungssuiten und einem Gourmet-Service mit Speisen à la carte. Ein besonderes Merkmal der neuen Anlage ist die Balkonterrasse, die einen weitreichenden Panoramablick über das Rollfeld bietet. Die technische Ausstattung wurde ebenfalls modernisiert: Passagiere im Miler Club können Speisen und Getränke kontaktlos per QR-Code direkt an ihren Sitzplatz bestellen. Hintergrund dieser massiven Investition ist die angestrebte Fusion mit Asiana Airlines, die Korean Air zur zehntgrößten Fluggesellschaft der Welt aufsteigen lassen soll. Der Standort Los Angeles fungiert dabei als das wichtigste nordamerikanische Drehkreuz für Verbindungen nach Asien und Lateinamerika. Branchenexperten werten die Neugestaltung der Lounge als Teil einer groß angelegten Markentransformation, mit der sich die Airline im Premium-Segment gegen die starke Konkurrenz aus dem Golfraum und Südostasien behaupten will. Die Kooperation

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Schweizer Hotellerie erreicht im Jahr 2025 historischen Höchststand bei Logiernächten

Die Schweizer Beherbergungsbranche blickt auf ein Rekordjahr zurück. Nach den nun veröffentlichten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie im Jahr 2025 insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum bereits starken Vorjahr. Damit wurden die vorläufigen Schätzungen vom Januar bestätigt und ein neuer absoluter Spitzenwert in der Geschichte der Schweizer Statistik erreicht. Die positive Entwicklung zeigt die hohe Attraktivität des Standorts sowohl für das heimische Publikum als auch für internationale Reisende. Das Wachstum wurde maßgeblich durch eine robuste Nachfrage aus dem Ausland getrieben, die nach den Pandemiejahren eine vollständige Erholung und darüber hinausgehende Zuwächse aufweist. Insbesondere Gäste aus den USA und den asiatischen Märkten trugen zu der hohen Auslastung in den Tourismuszentren bei. Doch auch die Inlandsnachfrage blieb auf einem sehr hohen Niveau stabil. Schweizer Gäste generierten einen wesentlichen Teil der Übernachtungen, was die Bedeutung des Heimmarktes für die Branche unterstreicht. Regionale Schwerpunkte des Wachstums lagen vor allem in den Berggebieten während der Wintersaison sowie in den Städten Zürich und Genf. Trotz der erfreulichen Buchungszahlen steht die Branche vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Der starke Schweizer Franken sowie die gestiegenen Betriebskosten und der anhaltende Fachkräftemangel belasten die Margen vieler Betriebe. Dennoch investieren zahlreiche Hotelunternehmen in die Modernisierung ihrer Infrastruktur, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Branchenexperten werten das Rekordergebnis als Zeichen für die hohe Qualität der Dienstleistungen und die erfolgreiche Marktpositionierung der Schweiz als Premium-Destination. Die stabilen politischen Verhältnisse und die gute Erreichbarkeit werden zudem als Standortvorteile angeführt. Für das laufende

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Expansionskurs im Nischenmarkt: Das strategische Geschäftsmodell von Rhomberg Reisen unter neuer Führung

Das in Dornbirn ansässige Familienunternehmen Rhomberg Reisen festigt im Jahr 2026 seine Position als spezialisierter Kraftfaktor in der europäischen Touristikbranche. Unter der Leitung von CEO Ioannis Afukatudis, der das Amt im Mai des Vorjahres übernahm, verfolgt der Vorarlberger Reiseveranstalter eine konsequente Wachstumsstrategie, die auf einer Kombination aus regionaler Verwurzelung und überregionaler Präsenz basiert. Das Unternehmen, das seit über sechs Jahrzehnten im Besitz der Familie Müller steht, hat sich insbesondere durch seine Marktführerschaft auf der Mittelmeerinsel Korsika im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. Mit einem beeindruckenden Volumen von 17 Vollchartern pro Woche und über 33.000 Charterplätzen pro Jahr besetzt Rhomberg eine Größenordnung, die im österreichischen Vergleich von inhabergeführten Unternehmen dieser Art unerreicht bleibt. Die aktuelle Bilanz weist einen Gesamtumsatz von rund 36 Millionen Euro für das Jahr 2025 aus, wobei eine kontinuierliche jährliche Steigerungsrate von etwa zehn Prozent verzeichnet wird. Fokus auf Korsika und die Logistik der Vollcharter Die strategische Ausrichtung von Rhomberg Reisen ist eng mit der Insel Korsika verknüpft, die zwischen 60 und 70 Prozent des Gesamtumsatzes generiert. Um diese Marktposition zu sichern, betreibt der Veranstalter ein dichtes Netz an Flugverbindungen, das nahezu alle österreichischen Bundesländer abdeckt. Einzig ab Klagenfurt werden keine direkten Verbindungen angeboten; von allen anderen Landeshauptstädten sowie von grenznahen Flughäfen wie Friedrichshafen, Memmingen, Bern und St. Gallen-Altenrhein heben regelmäßig Maschinen in Richtung Calvi oder Figari ab. In der operativen Umsetzung setzt Rhomberg auf bewährte Partnerschaften mit Fluggesellschaften wie People’s und Avanti Air, ergänzt durch Kontingente bei Eurowings und Austrian Airlines. Eine Neuerung im Portfolio stellt die

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Deutschland: Tourismusboom kontrastiert mit strukturellem Wandel im Inlandssegment

Der Luftverkehrsstandort Deutschland steht im Sommer 2026 vor einer Phase des moderaten Wachstums, die maßgeblich durch ein verändertes Reiseverhalten der Bevölkerung geprägt wird. Laut aktuellen Analysen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die auf einer Auswertung der Flugplandaten basieren, wird für den Monat Juli ein Anstieg der Abflüge um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Diese positive Dynamik resultiert fast ausschließlich aus einer massiven Nachfrage nach touristischen Zielen, während der innerdeutsche Markt weiterhin signifikante Einbußen verzeichnet und nur noch etwa 50 Prozent seines Volumens von 2019 erreicht. Mit rund 74.100 erwarteten Starts von deutschen Flughäfen bleibt die Gesamtzahl der Flugbewegungen zwar noch immer hinter den Rekordwerten des Vorkrisenniveaus zurück, doch verschieben sich die Marktanteile zugunsten internationaler Urlaubsstrecken. Insbesondere europäische Destinationen dominieren den Flugplan, wobei klassische Ziele im Mittelmeerraum eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig zeigt sich eine heterogene Erholung der großen Luftfahrt-Drehkreuze Frankfurt und München, was auf unterschiedliche strategische Schwerpunkte und Netzwerkstrukturen der dort operierenden Fluggesellschaften hindeutet. Strukturelle Verschiebungen zugunsten des touristischen Sektors Die detaillierte Untersuchung der Flugplandaten offenbart eine deutliche Spaltung des Marktes. Während der gesamte Luftverkehr in Deutschland noch rund 17 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt, hat sich der touristische Sektor bereits weit über dieses Niveau hinaus entwickelt. Mit einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Jahr fungiert der Urlaubsverkehr als wichtigster Stabilitätsfaktor für die Branche. Die DLR-Forscher führen dies auf einen Nachholeffekt und eine Priorisierung privater Konsumausgaben für Flugreisen zurück. Nahezu 90 Prozent aller geplanten Abflüge im Sommer sind europäischen Zielen gewidmet. In

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Hotelvereinigung fordert Ladenöffnung an Feiertagen während des Song Contests

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) fordert angesichts des bevorstehenden Eurovision Song Contests (ESC) in Wien eine vorübergehende Lockerung der Ladenöffnungszeiten. Alexander Ipp, Vorsitzender der Wiener ÖHV-Landesgruppe, kritisierte, dass der Handel am Feiertag Christi Himmelfahrt sowie am darauffolgenden Sonntag geschlossen bleiben muss. Nach Ansicht der Hotelvertreter entgehe der Stadt dadurch eine erhebliche Wertschöpfung, da sich Wien während des internationalen Großereignisses nicht als moderne Metropole präsentieren könne. Die ÖHV plädiert dafür, den Handel aus einem „Dornröschenschlaf“ zu wecken, um den tausenden internationalen Gästen ein umfassendes Serviceangebot zu ermöglichen. In der Debatte wirft die ÖHV der Gewerkschaft eine rückwärtsgewandte Haltung vor. Ipp argumentiert, dass starre Schließzeiten vor allem Online-Giganten begünstigen würden, zu denen die Kaufkraft abfließe. Während der lokale Handel durch gesetzliche Verbote eingeschränkt werde, könnten internationale Plattformen rund um die Uhr Umsätze generieren. Die Hotelvereinigung sieht hierin eine Gefahr für Arbeitsplätze am Standort Wien. Die Gewerkschaft hingegen beharrt traditionell auf dem arbeitsfreien Sonntag als hohes Gut des Arbeitnehmerschutzes und warnt vor einer schleichenden Aushöhlung der Ruhezeiten, was bereits bei früheren Anlässen zu heftigen politischen Auseinandersetzungen führte. Als Beleg für die Machbarkeit liberalisierter Öffnungszeiten führt die ÖHV den 8. Dezember an, an dem Geschäfte in Österreich unter bestimmten Bedingungen öffnen dürfen. Laut Ipp funktioniere dieses Modell auf Basis von Freiwilligkeit und zeige, dass unternehmerische Freiheit nicht zwangsläufig zu Lasten der Beschäftigten gehe. Die Hotelvereinigung fordert für die Zeit des Song Contests eine „Fluidität der Öffnungszeiten“, die über 72 Stunden hinausgehen solle, um der Vielfalt und den Bedürfnissen der ESC-Community gerecht zu werden. Aktuelle Studien

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Erweiterung des touristischen Angebots auf Kreta zum Saisonauftakt 2026

Der Reisekonzern Tui startet bereits am 28. März 2026 mit dem ersten Direktflug von Wien nach Kreta in die neue Urlaubssaison. Die größte griechische Insel verzeichnet eine steigende Nachfrage jenseits der klassischen Sommermonate, da Reisende vermehrt die milden Temperaturen des Frühjahrs für Aktivitäten abseits des Badetourismus nutzen. Um diesem Trend gerecht zu werden, wird das Flugangebot ab Mai massiv ausgeweitet: Wöchentliche Direktverbindungen von den Landeshauptstädten Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck ergänzen dann den Flugplan und stellen eine flächendeckende Erreichbarkeit der Insel von Österreich aus sicher. Das Beherbergungsangebot umfasst allein bei diesem Anbieter rund 300 Hotels, wobei der Fokus auf einer Differenzierung der Zielgruppen liegt. Das Spektrum reicht von spezialisierten Resorts für Familien und Sportbegeisterte bis hin zu exklusiven Häusern für erwachsene Gäste sowie preisorientierten Apartmentanlagen. Diese breite Aufstellung ermöglicht eine hohe Marktdurchdringung in verschiedenen Preissegmenten. Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen, dass besonders Regionen um Rethymnon und die kretische Nordküste durch ihre gut ausgebaute Infrastruktur und die Nähe zu historischen Stätten wie dem Palast von Knossos als strategische Ankerpunkte für den Tourismus fungieren. Zusätzlich zum klassischen Hotelaufenthalt investiert der Sektor verstärkt in das Segment der Erlebnisreisen. Über die Plattform Tui Musement werden mehr als 170 organisierte Ausflüge angeboten, die den Gästen kulturelle und kulinarische Aspekte der Insel näherbringen. Dazu gehören geführte Touren zu antiken Ausgrabungsstätten, Klöstern und Höhlen sowie spezialisierte Exkursionen wie Geländewagen-Touren durch das Hinterland. Auch der maritime Sektor wird durch Segelausflüge und Katamaranfahrten, etwa zur unbewohnten Insel Dia, intensiv bewirtschaftet. Diese Zusatzangebote tragen wesentlich zur Wertschöpfung vor Ort bei und verlängern

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