Touristik

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Kanaren: Massendemonstrationen gegen den Tourismus

Auf den Kanaren ist es am vergangenen Wochenende an verschiedenen Orten zu großen Demonstrationen der einheimischen Bevölkerung gekommen. Diese sind gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Die kanarischen Inseln gelten als äußerst beliebtes Urlaubsziel, aber auch als touristisch absolut überlaufen. Der Umstand, dass neue Hotels gebaut werden sollen, scheint nicht jedem in den Kram zu passen. Auch regen sich die Teilnehmer darüber auf, dass die Privatvermietung von Zimmern, Ferienwohnungen und Fincas von den Behörden nur sehr lasch kontrolliert werden würde. In diesem Segment würde viel ohne Lizenzen und schwarz am Fiskus vorbei laufen. Gefordert wird, dass der Tourismus reglementiert wird. Dabei wird unter anderem darauf verweisen, dass auf den Inseln etwa 2,2 Millionen Menschen leben würden, jedoch man allein im Vorjahr etwa 14 Millionen Touristen – Tendenz stark steigend – gehabt habe. Die Polizei erklärt, dass rund 20.000 Personen an den Demonstrationen teilgenommen hätten. Die Organisatoren sprechen gar von 50.000 Teilnehmern.

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Kreuzfahrten: Cunard hat „Queen Anne“ übernommen

Mit der „Queen Anne“ hat die Reederei Cunard vor wenigen Tagen ein neues Kreuzfahrtschiff, das für etwa 3.000 Passagiere ausgelegt ist, übernommen. Der Neubau wird in Southampton stationiert und soll von dort aus in See stechen. Betreiberangaben nach soll die Jungfernfahrt am 3. Mai 2024 durchgeführt werden. Laut Cunard-Präsidentin Katie Mc Alister wäre es das erste Mal seit dem Jahr 1999, dass man vier Schiffe einer Baureihe gleichzeitig im Einsatz habe. Die Schwesterschiffe tragen die Namen Queen Mary 2, Queen Victoria und Queen Elizabeth.

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Deutsche Bahn stellt Direktzüge Basel-Amsterdam ein

Die Deutsche Bahn AG stellt mit Wirksamkeit zum 15. Juli 2024 die direkte ICE-Verbindung zwischen Basel und Amsterdam ein. Diese Route wurde seit 96 Jahren ohne Umstieg angeboten. Offiziellen Mitteilungen nach will die Deutsche Bahn das Angebot in die Niederlande „optimieren“. Von den ausländischen Partnerbahnen ist aber hinter vorgehaltener Hand die Rede davon, dass die DB diese Zugverbindung schlichtweg nicht mehr führen will. Kritiker sagen, dass der Verkehrsträger Eisenbahn gegenüber dem Flugzeug nochmals ein Stück unattraktiver gemacht werden würde. Bei der Deutschen Bahn sieht man das ganz anders und hebt hervor, dass man künftig ohne Umstieg nach Stuttgart, Ulm, Augsburg und München kommen würde. Man könne dann nach Amsterdam umsteigen und die freiwerdende Kapazität würde man auf anderen Strecken einsetzen und beispielsweise ab der Rhein/Main-Region die Anbindung an die niederländische Hauptstadt stärken.

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Teuerungen: ÖGB warnt vor unleistbaren Sommerurlauben

Der Österreichische Gewerkschaftsbund warnt davor, dass die in der Alpenrepublik weiterhin anhaltenden Teuerungen im Bereich alltäglicher Kosten dazu führen könnten, dass sich viele Familien keine Sommerurlaube mehr leisten könnten. Dies wäre nicht nur ein erheblicher Nachteil für viele Kinder, sondern auch touristische Betriebe, Reisebüros und Leistungsträger könnten dies zu spüren bekommen. „Unbeschwerte Sommerferien mit schönen Erlebnissen für Kinder oder gar Urlaub sind für viele Familien aufgrund der massiven Teuerung zur Wunschvorstellung geworden. Die Bundesregierung schaut hier weiter nur zu, anstatt endlich in die Preise einzugreifen, damit den Eltern endlich wieder mehr Geld im Börserl bleibt”, sagt ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Korinna Schumann Neben der finanziellen Belastung für Alllernerzieherinnen sind viele Eltern schon jetzt mit dem Planen der Sommerbetreuung konfrontiert. „Klar ist, dass es vor allem mehr Geld für die Gemeinden braucht, um Betreuungsangebote während der Sommerferien sicherzustellen. Die Kommunen dürfen nicht allein gelassen werden”, so die Gewerkschafterin, die neben leistbarer Kinderbetreuung einen Rechtsanspruch auf mindestens drei Wochen Urlaub in den Sommerferien für Eltern mit schulpflichtigen Kindern und eine 6. Urlaubswoche für alle fordert.

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Tipps: Anerkennung ausländischer Bootsführerscheine in Kroatien

In Kroatien ist das Küstenpatent B nicht nur der offizielle amtliche Bootsführerschein, sondern auch besonders beliebt unter österreichischen Urlaubern. Dieser Bootsführerschein ist eine wesentliche Voraussetzung für das Führen von Yachten und Booten in den kroatischen Gewässern und spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit auf See. Offizielle Anerkennung: In Kroatien wird nicht jeder österreichische Bootsführerschein automatisch anerkannt, darunter fallen diverse Vereinsscheine, Binnenpatente usw. Es ist daher entscheidend, dass sich Bootsfahrer vorab informieren, welche Scheine in Kroatien gültig sind. Auf der offiziellen Liste „Recognized certificates for operating boats and yachts“ finden sich alle anerkannten Bootsführerscheine in Kroatien, nicht nur jene aus Österreich. Empfehlung: Bootsfahrer sollten sich vor einer Fahrt in kroatischen Gewässern auf der Website des kroatischen Ministeriums über die Anerkennung ihrer Lizenzen informieren, um sicherzustellen, dass sie den Vorschriften in Kroatien entsprechen.

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Reblaus-Express startet in die Saison 2024

Die Waldviertelbahn und der Reblaus Express starten am 1. Mai 2024 in die neue Saison. Gäste erwartet auf beiden Bahnen ein vielfältiger Angebotsmix aus kulinarischen, historischen und unterhaltsamen Programmpunkten. Der Saisonkarten-Frühbucherrabatt (minus 50 Prozent) ist für beide Bahnen noch bis 31. Mai gültig. „Mit unserer Waldviertelbahn und dem Reblaus Express bieten sich unseren Landsleuten viele attraktive Ausflugsmöglichkeiten. Für Familien, Sportbegeisterte und Eisenbahnliebhaber sind die beiden Bahnen eine bequeme und sichere Möglichkeit, ihre Freizeit zu genießen und Niederösterreich zu entdecken. Wir freuen uns auf einen großartigen Saisonstart“, informiert LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Die Waldviertelbahn zählt zu den beliebtesten Schmalspurbahnen Niederösterreichs. Sie verkehrt ab Gmünd wahlweise bis Litschau oder Groß Gerungs und erschließt zahlreiche Ausflugsziele entlang der über 120 Jahre alten Bahnstrecke. „Zusätzlich zu den kulinarischen und tierischen Angeboten starten neue Themenzüge wie der Zauberer- oder der Hammerschmiedezug. Neu ist auch ein exklusives Kombiangebot mit Führung durch das Schloss Litschau, das sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Das beliebte Jausenwagerl der Waldviertelbahn darf natürlich auch nicht fehlen. Die Fahrradmitnahme ist kostenfrei, Stellplätze im Zug müssen jedoch reserviert werden“, ergänzt Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek.

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Schneebergbahn startet in die Saison 2024

Die Schneebergbahn startet am 27. April 2024 in die neue Saison, die Schneeberg Sesselbahn im Ortsteil Losenheim folgt am 1. Mai 2024. Die Schneebergbahn bringt bis inklusive 3. November 2024 Gäste täglich vom Bahnhof Puchberg am Schneeberg zum höchst gelegenen Bahnhof Österreichs, dem Bergbahnhof Hochschneeberg auf 1.800 Meter Seehöhe. „Unsere Schneebergbahn zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen Niederösterreichs. Für unsere Landsleute und Familien bietet diese traditionsreiche Zahnradbahn ein attraktives Freizeiterlebnis – eine Gelegenheit zum Abschalten und Genießen in den Saisonstart 2024“, informiert LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Frühaufstehern bietet die neue Saison der Schneebergbahn wieder zwei Fixpunkte zum Vormerken: Ab 27. April begeistert das „Early-Bird-Ticket“ wandernde Morgenmenschen mit ermäßigter Talfahrt bis 12 Uhr. Das Kombi-Angebot „Alpine Sunrise“ bringt Fahrgäste von 5. Juli bis 30. August jeden Freitag noch vor Sonnenaufgang auf den Hochschneeberg, inklusive anschließendem Frühstück in der Schutzhütte Baumgartner. „Von 1. Juli bis 30. September ist auch unser Nostalgie-Dampfzug an allen Sonn- und Feiertagen zusätzlich zu den Salamander Zügen im Einsatz“, ergänzt Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek.

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Hausverbot droht: Deutsche Bahn will Joints verbannen

In der Bundesrepublik Deutschland wurden kürzlich Besitz und Konsum von Cannabis weitgehend legalisiert. Es gibt zwar Höchstmengen, die man mit sich führen darf, jedoch ansonsten kaum nennenswerte Einschränkungen. Das ist beispielsweise der Deutschen Bahn ein Dorn im Auge. Innerhalb Deutschlands darf man maximal 25 Gramm Cannabis mit sich führen. Das schließt auch öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugzeugen ein. Bei Letzteren gibt es aber die besondere Konstellation, dass dies nur auf Inlandsflügen legal ist, während auf internationalen Flügen weiterhin das Mitführen von „Gras“ unter Strafe steht. Im Fernbus- und Eisenbahnverkehr kommt es ganz darauf an aus welchem Land man gerade kommt bzw. in welchen Staat man fährt. Innerhalb Deutschlands ist das Mitführen aber völlig legal. Nur weil man Cannabis in der Hosentasche „rauchbereit“ dabei haben darf, heißt das aber noch lange nicht, dass man gemütlich vor oder im Bahnhof einen Joint rauchen darf. Strafrechtlich kann einem dennoch genau gar nichts passieren. Das dürfte die Deutsche Bahn massiv stören, denn diese hat angekündigt, dass man auf Grundlage des Hausrechts den Konsum von Cannabis auf Bahnhöfen, Bahnsteigen und Bahnhofsvorplätzen, sofern diese Der DB gehören, untersagen will. Dazu bereitet man eine Änderung der Hausordnung, die in Kürze in Kraft treten soll, vor. Vor der Gesetzesänderung hatte die Bundespolizei, die in Deutschland für den Schutz von Bahnhöfen und Zügen zuständig ist, noch harte Möglichkeiten. Zum Beispiel konnte bei illegalem Besitz bzw. Konsum eine Strafanzeige erstattet werden. Diese hatte häufig eine strafrechtliche Verurteilung durch ein Gericht zur Folge. Genau das ist nun, sofern die Höchstmengen und das

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Staatsanwaltschaft Köln lässt Itravel-Manager verhaften

Die Staatsanwaltschaft Köln hat einen Manager des Reiseveranstalters Itravel in Untersuchungshaft nehmen lassen. Dem Unternehmensverantwortlichen, für den die Unschuldsvermutung gilt, werden Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft soll das Unternehmen Luxusreisen an Privatpersonen verkauft haben, jedoch die Leistungen bei Fluggesellschaften, Hotels und sonstigen Leistungsträgern nicht bezahlt haben. Dies habe auf den Pauschalreisen erhebliche Unannehmlichkeiten für die Kunden gehabt. Am Urlaubsort hätten die Leistungsträger dann häufig auf Direktzahlung durch die Reisenden bestanden, da man andernfalls keine Leistung erbracht hätte. Der Tour Operator habe wiederholt Erstattungen zugesagt, die laut Staatsanwaltschaft jedoch nicht erfolgt sein sollen.

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März 2024: Deutsche Reisebüros verkaufen weniger Kreuzfahrten

Im März 2024 konnten die deutschen Reisebüros weniger Umsatz an Land ziehen als im Vorjahresmonat. Laut einer Statistik des Anbieters Tats liegen die Agenturen um 1,5 Prozent unter dem Aufkommen von März 2023. Zwar konnte der touristische Umsatz um 14 Prozent zulegen, jedoch schwächeln sowohl die Städtereisen als auch die Kreuzfahrten. Im Bereich von Flugtickets verzeichnet man gar ein Minus von acht Prozent. Der Kreuzfahrten-Umsatz ist um elf Prozent zurückgegangen. Dennoch steht im Bereich Touristik unter dem Strich ein Gesamtauftragsbestand, der um elf Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats liegt.

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