
Deutschland: Die türkischen Leiharbeiter kommen zu spät
In Deutschland werden große Hoffnungen darin gesetzt, dass Mithilfe von Leiharbeitern aus der Türkei das momentane Chaos, das an vielen Airports herrscht, behoben werden kann. Allerdings können nur sehr wenige während der Hauptreisezeit eingesetzt werden, denn Schulungen und Sicherheitsüberprüfungen müssen absolviert werden. Bereits die erste Ankündigung, dass man eine türkische Leiharbeitsfirma an der Hand habe, die quasi sofort rund 2.000 Flughafen-Facharbeiter, die über alle notwendigen Ausbildungen und Bescheinigungen verfügen, sorgte bei Brancheninsidern für Kopfschütteln. Woher will denn eine türkische Zeitarbeitsfirma so viele Menschen hernehmen, die quasi „schlüsselfertig“ an deutsche Airports vermittelt werden können? Und logische Folgefrage: Warum arbeiten diese nicht in ihrer Heimat? Es ist ja nicht so, dass die türkischen Flughäfen Personal im Überfluss haben. Das Gegenteil ist der Fall, denn auch in diesem Staat werden händeringend Luftfahrt-Mitarbeiter gesucht. Nach und nach kommt ans Licht, dass es tatsächlich um viele Leiharbeiter aus der Türkei geht, jedoch stimmen die Realität und die ursprünglichen Ankündigungen nicht so ganz überein. Dazu kommen auch rechtliche und bürokratische Umstände: Auch wenn man entsprechende Schulungen bzw. Sicherheitsüberprüfungen in der Türkei hat, so sind diese in Deutschland nur wenig wert, da insbesondere letztere neu gemacht werden muss. Vorschrift ist Vorschrift und daran ändert auch nichts, dass sich die deutsche Bundesregierung nach anfänglichem Zögern für den Einsatz des Leihpersonals aus der Türkei ausspricht. Arbeitgeber müssen mindestens 14,25 Euro pro Stunde bezahlen Die deutsche Bundesagentur für Arbeit hat nun grundsätzlich grünes Licht gegeben, aber gleichzeitig auch verfügt, dass mindestens 14,25 Euro pro Arbeitsstunde bezahlt werden müssen. Weiters müssen







