Türkei

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Corendon geht mit Airhub-A330 auf die Langstrecke

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt einen Airbus A330-300 der maltesischen Air Hub Airlines ins Wetlease. Das Langstreckenflugzeug wird achtzehn Monate lang ab Antalya auf diversen Europa-Strecken zum Einsatz kommen. Im Winterflugplan 2022/23 sind Interkontinentalflüge geplant. „Ich freue mich, unsere neue Zusammenarbeit mit Corendon Airlines bekannt zu geben, die unsere neuen Partner dabei unterstützen wird, ihr Angebot an Verbindungen zwischen der Türkei und Europa sowie anderen weltweiten Zielen zu erweitern. Unsere Partnerschaft ist von besonderer Bedeutung im Hinblick auf den Anstieg des Passagieraufkommens in der bevorstehenden Erholungsphase nach der Pandemie. Die langfristige Vereinbarung mit Corendon Airlines ist das Ergebnis der unermüdlichen Bemühungen unseres Teams, unseren Kunden die höchste Servicequalität zu bieten. Wir freuen uns darauf, die Gäste von Corendon Airlines an Bord begrüßen zu dürfen“, sagte Haris Coloman, CEO und Accountable Manager bei Airhub Airlines. Während der laufenden Sommerperiode wird der maltesische Carrier ab Antalya zahlreiche Routen, darunter auch Deutschland-Strecken, im Auftrag von Corendon Airlines bedienen. Im Winterflugplan 2022/23 soll es dann auf die Langstrecke gehen. „Mit diesem Flugzeug werden wir die ersten Schritte der Comfort Class, unseres Servicekonzepts mit breiteren und viel komfortableren Sitzen, im Gegensatz zu dem, was bekannt und allgemein üblich ist, für unsere Kunden auf unseren bestehenden dichten Europastrecken machen. Obwohl für die laufende Sommersaison nur kurze Rotationen geplant sind, glauben wir, dass wir mit dem Einsatz dieses Flugzeugs auf unseren für die kurze Saison geplanten Langstreckenflügen gemeinsam mit unserem Partner die nächste Stufe unserer Dienstleistungen erreichen werden. Wir wünschen allen eine gute Saison“, so Mine

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Corendon vor Ausbau der Wetlease-Zusammenarbeit mit Malta MedAir

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir fliegt seit einigen Wochen mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MMO trägt, im Auftrag der türkischen Corendon Airlines. Das Flugzeug ist bis voraussichtlich Ende Oktober 2022 in Antalya stationiert. Das Geschäft wurde durch die persönliche Intervention von Kapitän Gaston Debono, dem Flugbetriebsleiter von Corendon Airlines Europe, ermöglicht. Sollte sich die Leistung des maltesischen Wetlease-Anbieters  als zufriedenstellend erweisen, ist nach zuverlässigen Informationen von MAviO News geplant, die Anzahl der Flugzeuge, die von Corendon Airlines auf ACMI-Basis übernommen werden, zu erhöhen. Derzeit sind für den türkischen Konzern und seine Airline-Ableger insgesamt 24 Wetlease-Flugzeuge im Einsatz. Malta MedAir betreibt weiters zwei Airbus A320 im Charter für Medsky. Das Unternehmen hat insgesamt drei Airbus A320neo bestellt, die nach und eingeflottet werden sollen. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man immer wieder an.

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Turkish kehrt nach Leipzig zurück – nach Graz aber nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird am 30. Juni 2022 ab Leipzig/Halle die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Istanbul reaktivieren. Es handelt sich um eine der letzten Routen in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, die ein Comeback feiert. Der Carrier kündigt an, dass man ab Ende Juni 2022 wieder täglich zwischen Istanbul und Leipzig/Halle v.v. fliegen wird. Damit ist der ostdeutsche Airport wieder an das Hauptdrehkreuz des türkischen Star-Alliance-Mitglieds angebunden. Verglichen mit den Wiederaufnahmen der Verbindungen zu anderen Airports hat sich Turkish Airlines recht spät für Leipzig/Halle entschieden. Bislang wurden jedoch noch nicht alle Verbindungen, die man vor der Pandemie hatte, reaktiviert. Beispielsweise liegt die Strecke Graz-Istanbul weiterhin brach. Derzeit gibt es seitens Turkish Airlines zumindest keine kurzfristigen Wiederaufnahmepläne. Man evaluiert die Lage laufend, aber eine Rückkehr im Sommerflugplan 2022 ist eher unwahrscheinlich. In Österreich fokussiert man sich im Bereich der Passagierflüge auf Wien und Salzburg. Der Flughafen Linz wird im Rahmen von Cargo-Verbindungen angesteuert.

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Ex-Aeroflot-Lieferslots: Turkish Airlines bestellt sechs Airbus A350-900

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat sich dazu entschlossen sechs weitere Airbus A350-900 zu bestellen. Diese sollen noch dieses Jahr und in 2023 ausgeliefert werden. Es handelt sich um Lieferslots, die ursprünglich für Aeroflot bestimmt waren. Aufgrund der in Folge des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine gegen die Russische Föderation erlassenen Sanktionen darf Airbus die Bestellungen von Aeroflot nicht mehr bedienen. Daher ist man auf der Suche nach alternativen Kunden. Mit Turkish Airlines wurde man zumindest für sechs Airbus A350-900 fündig. Die Entscheidung des Carriers ist insofern bemerkenswert, denn erst im Jänner 2022 reduzierte man eine bestehende Order für diesen Maschinentyp. Nur wenige Monate später hat man es sich offensichtlich anders überlegt und schlägt bei den vergleichsweise kurzfristig verfügbaren Aeroflot-Lieferslots zu.

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DTM: Auch im Winter per Direktflug nach Antalya

Die deutsch-türkische Fluggesellschaft SunExpress hat erst kürzlich Antalya wieder in ihren Flugplan ab Dortmund aufgenommen. Nun baut der Carrier sein Angebot ab Dortmund in die Türkei aus. Schnell wurden aus vier Flügen in der Woche ab Ende Juni bereits sechs. Aufgrund der starken Nachfrage weitet SunExpress das Angebot nun frühzeitig auf den Winter aus. Flüge nach Antalya im November, Dezember, Januar und Februar sind bereits buchbar. „SunExpress erfüllt damit den Wunsch vieler Fluggäste, die auch in den kalten Monaten in die sonnige Türkei reisen und bereits jetzt ihren Urlaub planen möchten“, freut sich Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport.

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Freebird Airlines setzt auf UK-Türkei-Verkehr

Die türkische Fluggesellschaft Freebird setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 stark auf touristischen Verkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und der Türkei. Der Carrier wird per 23. Mai 2022 bestehende Strecken wie Manchester-Antalya auf vier Umläufe pro Woche aufstocken. Chief Commercial Officer Derya Kaya Bozay erklärte unter anderem, dass man heuer Gatwick-Antalya an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag anbieten wird. Am 24. Mai 2022 wird man Nonstopflüge zwischen dem zweitgrößten Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und Bodrum aufnehmen. Diese sollen dienstags und freitags bedient werden. Insgesamt wird Freebird Airlines im Sommer 2022 rund 65.000 Sitzplätze zwischen den beiden Staaten vermarkten. Die Durchführung der UK-Flüge erfolgt durch den türkischen Carrier. Der maltesische Ableger kommt hauptsächlich auf Verbindungen, für die ein EU-AOC notwendig ist, zum Einsatz.

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Türkei rechnet mit vier Millionen weniger Touristen aus Russland

In der Türkei geht man davon aus, dass rund vier Millionen weniger Touristen aus der Russischen Föderation ihre Urlaube im Bosporus-Staat verbringen werden. Das hat starke Auswirkungen auf die lokale Touristik, denn der Wegfall lässt sich nur schwer kompensieren. Zwar steht die Türkei heuer generell wieder hoch im Kurs, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass der Ausfall der russischen Touristen kompensiert werden kann. Dazu kommt, dass die Ukraine ein wichtiger Quellmarkt ist und aufgrund des Krieges nicht damit zu rechnen ist, dass sonderlich viele Ukrainer Urlaube in der Türkei verbringen werden. In den letzten Wochen wurden die Flugverbindungen beispielsweise ab Deutschland in Richtung der Türkei stark ausgebaut. Man versucht sich als billigere Alternative zu Griechenland und Spanien zu positionieren. Vereinfacht gesagt: Über die Billigschiene bemüht sich die Türkei darum, dass die Ausfälle, die man aufgrund des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erleidet, so gut es möglich ist kompensiert werden können. Gleichzeitig arbeitet man an Lösungen, die dazu führen sollen, dass Charterflüge von Russland nach Antalya durchgeführt werden können. Man will mit einer neuen Fluggesellschaft sicherstellen, dass bestehende Carrier nicht eventuell von Sanktionen erfasst werden könnten. Die Türkei gilt als stark abhängig vom Tourismus.

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FTI chartert zusätzliche Flugzeuge bei Anadolujet

Der deutsche Reiseveranstalter FTI hat sich mit der Turkish-Airlines-Marke Anadolujet einen weiteren Flugpartner organisiert. Ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München und Stuttgart sollen Vollcharterflüge in Richtung Antalya durchgeführt werden. Auf diese bestehende Zusammenarbeit zwischen FTI und SunExpress, Corendon und Pegasus hat dies keinen Einfluss. Der Tour Operator hat bei den genannten Airlines bereits im Vorfeld zusätzliche Kapazität geordert. Die nunmehrige Kooperation mit Anadolujet wurde geschlossen, um der hohen Nachfrage nachkommen zu können. Punktuell werden Flugzeuge im Design der Turkish-Airlines-Marke auch auf Charterflügen in Richtung Bodrum und Dalaman zum Einsatz kommen FTI will die nun eingekaufte Kapazität auch für eventuelle Zusatzflüge in Bereitschaft halten.

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Turkish Airlines steuert Bremen seit zehn Jahren an

Seit zehn Jahren steuert das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines den deutschen Flughafen Bremen an. Der Airport verfügt damit über eine Anbindung an das Drehkreuz Istanbul, über das rund 300 Ziele in 128 Staaten erreicht werden können. Zu den beliebtesten Anschlusszielen der letzten zehn Jahre gehören z.B. Bangkok, Dubai, Teheran oder Johannesburg. „Die Aufnahme der Flüge nach Istanbul durch Turkish Airlines vor zehn Jahren war ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Flughafens“, so Flughafen-Chef Marc Cezanne zum Jubiläum. „Seit diesem Tag verbindet uns mit Turkish Airlines eine starke und verlässliche Partnerschaft, die uns sehr am Herzen liegt. Die täglichen Flüge von Bremen an das Drehkreuz Istanbul sind ein zentraler Bestandteil unseres Streckenangebotes. Geschäftsreisende sowie Urlauber und Familien schätzen nicht nur die Direktverbindung mit der wunderbaren Metropole Istanbul, sondern auch die Anbindung an das weltweite Streckennetz der Turkish Airlines. Wir danken Turkish Airlines sowie den sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen der Turkish Airlines für die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft am Flughafen Bremen.“ Turkish Airlines fliegt inzwischen täglich von Bremen nach Istanbul, ab Juni 2022 wird die Anzahl der Flüge auf zehn Flüge pro Woche erhöht. In den vergangenen zehn Jahren wurden auf der Strecke Bremen-Istanbul über 8.000 Flüge mit fast einer Million Passagiere abgefertigt.

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Hohe Nachfrage nach Billigurlaub: Türkei als Gewinner von Kostensteigerungen

Klammheimlich haben viele Fluggesellschaften ihre Frequenzen in Richtung Griechenland und Spanien reduziert. Überraschend kommt das nicht, denn viele Carrier haben ein regelrechtes Überangebot geschaffen. Dieses lässt sich nicht wie erhofft absetzen, denn besonders in Griechenland sind die Hotelkosten stark gestiegen. Im Vorjahr konnte dieser Staat mit dem besten touristischen Ergebnis aller Zeiten auftrumpfen. Man hatte sich rechtzeitig richtig vermarktet und konnte bei den Urlaubern insbesondere mit Vertrauen auf sicheren Urlaub punkten. Dieses Jahr wollten viele Fluggesellschaften einen Teil vom Kuchen abhaben und spekulierten auf weiteres Wachstum. Allerdings schaffte man Überangebote, die aufgrund von Preissteigerungen in Griechenland nur schleppend abgesetzt werden können. Klammheimlich haben viele Airlines ihre Frequenzen in dieses Land reduziert. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Richtung Spanien, jedoch fällt hier die Rücknahme von Flugfrequenzen geringer aus, denn potentielle Griechenland-Urlauber haben sich nicht zuletzt aus Kostengründen für Spanien entschieden. Der “neue, alte Hauptkonkurrent” ist in diesem Jahr aber die Türkei. Diese fährt derzeit eine Billigstrategie, denn unter anderem aufgrund der schwachen türkischen Lira sind Urlaube in diesem Staat heuer für Europäer besonders billig. Zum anderen hat die Türkei das Problem, dass man auf touristische Einnahmen dringend angewiesen ist, jedoch mit der Ukraine und Russland zwei wichtige Quellmärkte vor dem Totalausfall stehen. Besonders in der Russischen Föderation wirbt die Türkei offensiv um Urlauber und will gar eine eigene Airline aufsetzen, um bloß nicht beispielsweise Turkish Airlines in Gefahr zu bringen, dass man zum Beispiel seitens der EU sanktioniert werden könnte. Die Strategie der Türkei ist nicht neu: Man will

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