Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

Sommer: Austrian Airlines fokussiert sich auf Ferienflüge

Noch ist völlig unklar wohin man im Sommer 2021 eigentlich fliegen kann, doch die Fluggesellschaften müssen langsam aber sicher ihre Planungen finalisieren. So auch Austrian Airlines, die rund 20 Strecken mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 reaktivieren will. Neu ist auch, dass die Strecke Wien-Hannover von Eurowings zur AUA wandern wird. Diese wurde ursprünglich mal von Germanwings bedient, später wurden die Flüge der Austrian Airlines an Eurowings übergeben und nun geht es wieder zurück zur österreichischen Lufthansa-Tochter. Erstmals seit 2009 fliegt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2021 wieder Hannover an. Zunächst ist die Strecke, die bisher von Eurowings bedient wurde, zwei Mal pro Woche im Programm, bis zum Sommer wird die Frequenz kontinuierlich gesteigert. So werden ab Juli täglich zwei Verbindungen angeboten. Mit der Aufnahme der Strecke erweitert Austrian das Streckennetz in Deutschland. Durch die Anbindung an das Drehkreuz in Wien profitieren Reisende aus dem Einzugsgebiet Hannover von zahlreichen Umsteigemöglichkeiten nach Zentral- und Südosteuropa, sowie in den Nahen Osten. Die neue Destination ist ab sofort buchbar, der Erstflug findet am 25. März statt. Derzeit nur 15 Prozent Kapazität Nach einem kurzen Peak im Flugplan während der Weihnachtsferien und bis zu 15 Prozent Flugangebot im Jänner und Februar plant Austrian Airlines den Flugplan bis zum Sommer kontinuierlich aufzustocken. Zum Sommerflugplan werden etwa 20 Destinationen reaktiviert, darunter: Barcelona, Dubrovnik, Florenz, Göteborg, Košice, Krakau, Lemberg, Odessa oder Oslo – im Interkontinental-Streckennetz sind Amman, Bangkok, Chicago und Tokio wieder im Flugplan. Im Hochsommer rechnet die Lufthansa-Tochter mit verstärkter Nachfrage nach Urlaubsreisen und setzt daher verstärkt auf

weiterlesen »

Corona-Sicherheit: Postbus-Betriebsrat verliert vor Gericht

Der Verkehrsverbund Ost-Region teilte am Dienstag mit, dass der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Fahrscheinverkaufs durch die Busfahrer durch das Arbeits- und Sozialgericht Wien abgelehnt wurde. Der Betriebsrat der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG sowie die Gewerkschaft Vida haben erhebliche Bedenken, dass durch das Öffnen der Türen im Bereich der Buslenker für diese ein erhöhtes Infektionsrisiko entsteht. Die Arbeitnehmervertreter zogen gegen eine Anordnung des Arbeitgebers vor Gericht. Der Verkehrsverbund Ost-Region teilt dazu mit: “Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch (Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.” Der VOR schreibt weiters in einer Aussendung, dass man wiederholte Beschwerden von Menschen, die keine Fahrkarte über das Internet oder Automaten kaufen konnten, erhalten haben. “Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen”, so der Verkehrsverbund. Rechtsmittel stehen offen Ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn die Gewerkschaft und der Postbus-Betriebsrat haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen. Weiters kann eine Entscheidung auch im so genannten ordentlichen Verfahren, also ohne einstweilige gerichtliche Anordnung, ergehen. Die Österreichische Postbus AG

weiterlesen »

Österreich: Tourismus, Gastro und Co bleiben dicht

Wenig überraschend verkündete die österreichische Bundesregierung am Montag, dass es vorerst zu keinen Lockerungen kommen wird. Zwar will man am 1. März 2021 über mögliche weitere Schritte entscheiden, doch in Richtung Touristik, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen gab es eine klare Ansage: Vor Ostern können diese nicht mit Öffnungen rechnen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, dass die nächsten Lockerungsschritte “frühestens rund um Ostern” gesetzt werden sollen. Bis dahin setzt er auf die ausgedehnte Teststrategie, die ab Anfang März auch kostenlose Heimtests beinhalten wird. Vorsicht: Diese berechtigten nicht zum Zutritt beim Friseur oder zur Einreise. Hierzu dienen beispielsweise die Gratis-Testungen in den Apotheken. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bezeichnete die momentane Situation in Österreich als “stabil”. Die nächsten beiden Wochen wären unter besonderer Beobachtung und eine “Weichenstellung” für mögliche Öffnungen rund um Ostern. Ob dieser vage genannte Zeitpunkt halten wird, ist unklar. Die Kurzzusammenfassung der jüngsten Pressekonferenz der Kurz-Regierung ist mit wenigen Worten erledigt: Hotels bleiben für Touristen geschlossen, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen bleiben dicht. Damit dürfte sich auch ein in Wien geplante Luftfahrt-Großveranstaltung am 18. März 2021 quasi erledigt haben. Übrigens: Auch Lounges am Flughafen fallen unter das Gastro-Verbot und dürfen nur Takeaway anbieten. Selbst die “Raucherkammerln” wurden mittlerweile behördlich geschlossen.

weiterlesen »

Seehofer lässt kontrollieren: Non-Schengen aus Wien und Prag

Der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bundespolizei angewiesen, dass ankommende Passagiere aus Österreich und Tschechien kontrolliert werden sollen. Das betrifft insbesondere die Flugverbindungen aus Wien und Prag. Die Anordnung hat zur Folge, dass Deutschland auf schwammiger Rechtsgrundlage die ankommenden Reisenden in den Non-Schengen-Bereichen der Airports empfangen wird. Anschließend ist eine Passkontrolle durch die Bundespolizei zu absolvieren. Zusätzlich zum Personalausweis oder Reisepass sind ein negativer Coronabefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, sowie der QR-Code der elektronischen Reiseanmeldung vorzulegen. Wer das nicht kann, riskiert eine Zurückweisung. Argumentiert wird das Verhalten, dass massiv von der Einigung der EU-Botschafter abweicht damit, dass Seehofer nicht will, dass die in Tirol kursierte Corona-Mutation nach Bayern “überschwappt”. Das “Umleiten” von Passagieren in Non-Schengen-Bereiche ist aufgrund der EU-Verträge nicht zulässig. Seehofer müsste, wenn er den kontrollieren möchte, eigene Kontrollstellen in den Schengen-Ankunftszonen schaffen. Allerdings hat sich insbesondere heuer gezeigt, dass Deutschland gerne Alleingänge macht und sich über EU-Recht hinwegsetzt. Ein anderes Beispiel hierfür war das Auslesen der PNR-Datenbank sowie die damit verbundene Weiterleitung an Gesundheitsbehörden. Diese darf jedoch nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen verwenden werden. Gegen die Bundesrepublik wurde in diesem Zusammenhang ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Durch die von Horst Seehofer angewiesenen Zwangskontrollen der Passagiere aus Österreich und Tschechien werden an den Airports Warteschlangen vor den Passkontrollen entstehen. An manchen Flughäfen ist wenig Platz, so dass das Einhalten der Mindestabstände erschwert ist. Erst kürzlich sorgte dies am BER für medialen Wirbel.

weiterlesen »

VIE: Lehrlinge gesucht

Der Airport muss finanzielle Rückschläge aufgrund der Covid-19-Pandemie hinnehmen. Darunter soll aber die Ausbildung des hauseigenen Fachpersonals nicht leiden. „Wir übernehmen hier Verantwortung und nehmen auch 2021 neue Lehrlinge auf“, unterstreicht Flughafenvorstand Günther Ofner. Trotz der derzeit schwierigen Marktbedingungen setzt VIE auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Derzeit befinden sich 51 Lehrlinge im Betrieb. Gesucht werden nun junge Mitarbeiter für die Berufe „Elektro- und Gebäudetechnik“, „Kfz-Technik“, „Nutzfahrzeugtechnik und Personenkraftwagentechnik“ sowie „Lüftungs- und Heizungstechnik“ und „Metalltechnik“. Die Grundausbildung werde in der firmeneigenen Lehrwerkstatt absolviert, daran anschließen würde die Fachausbildung in den jeweiligen Spezialwerkstätten, heißt es in der NÖN. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen, nähere Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es auf der Flughafen-Homepage.

weiterlesen »

Wien: Raucher weichen aufs WC aus – “Räucherhöhlen” dicht

Am Flughafen Wien-Schwechat sind schlechte Zeiten für Raucher eingetreten, denn der Airport musste aufgrund der jüngsten Covid-19-Verordnung der österreichischen Regierung sämtliche “Raucherkammerl” schließen. Das hat jedoch auch Nebeneffekte, denn beispielsweise ist gelegentlich illegales Ausweichen auf die WC-Anlagen zu beobachten. In Staaten wie Griechenland oder Ukraine wurden die Zonen, in denen das Rauchen erlaubt ist, bereits zu Beginn der Covid-Pandemie gesperrt. In Deutschland, Italien, Malta und anderen Ländern sind diese weiterhin offen. Auf dem Flughafen Luqa gibt es allerdings eine Einschränkung, denn nur jene, die sich auf den Terrassen des Sicherheitsbereichs befinden, sind geöffnet. In der Bundesrepublik werden die “Räucherkammern” auch vom Personal gerne als “maskenfreie Zone” genutzt. In Österreich entschied sich die Bundesregierung die Kammern, in denen das Rauchen bis zuletzt erlaubt war, mittels der jüngsten Verordnung temporär zu schließen. Dieser Anweisung hatte der Flughafen Wien nachzukommen, so dass Raucher nun vor verschlossenen “Kammerln” stehen. Erst unmittelbar zuvor wird darauf hingewiesen, denn die Piktogramme hat man nicht entfernt oder aber zumindest verdeckt. Laut am Airport beschäftigtem Bodenpersonal hat die Maßnahme aber einen für alle Passagiere unangenehmen Nebeneffekt, denn der eine oder andere Raucher soll einfach auf die Toilette ausweichen. Dem Vernehmen nach soll die Quote der “illegalen WC-Raucher” unter Umsteigern am höchsten sein, denn kurz “einreisen”, im Freien Rauchen und dann wieder durch die Sicherheitskontrolle, ist für viele aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht umsetzbar. Solange man sich im Transitbereich aufhält, bleibt man von den Vorschriften des Herrn Bundesminister Rudolf Anschober verschont. Ab der formellen Einreise greift die jüngste Einreiseverordnung

weiterlesen »

Wien: Air Bridge Cargo fliegt FFP2-Masken mit 747-8F ein

Die russische Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo landete am Freitag gegen 17 Uhr 15 mit einer Boeing 747-8F in Wien-Schwechat. An Bord befanden sich FFP2-Schutzmasken. Gechartert wurde der Jumbojet von einem österreichischen Großhändler für Medizinprodukte. Laut Medical United soll es sich um die bislang größte Einzellieferung FFP2-Masken handeln. An Bord der Air-Bridge-Cargo-Maschine befanden sich etwa sieben Millionen Stück. Die Masken sollen nun an österreichische Apotheken, medizinische Einrichtungen und andere Kunden des Großhändlers ausgeliefert werden. Die Boeing 747-8F holte die Ware im chinesischen Shenzhen ab. Es dürfte nicht die letzte Großlieferung sein, denn Medical United erklärt, dass man rund 30 Millionen weitere FFP2-Masken bestellt habe. Diese sollen in den nächsten Wochen nach Österreich geflogen werden. Weiters importiert der Großhändler auch die momentan begehrten Antigen-Schnelltests. „Wir sind stolz darauf, mit dieser Großlieferung an FFP2-Masken zu einer dafür besonders wichtigen Zeit, sowie mit unserem breiten Angebot bei Antigentests einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung beisteuern zu können“, erklärt Medical-United-Geschäftsführer Michael Davidson bei der Übernahme der Ladung auf dem Flughafen Wien. „Wir sehen uns als starken Partner für den gesamten Gesundheitssektor, mit qualitativ hochwertigen Schutzprodukten und einer hervorragenden Verfügbarkeit aufgrund der jahrelangen Geschäfts- und Handelsbeziehungen unserer Unternehmensgruppe. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Pandemie bereits 100 Millionen Masken zur Verfügung stellen, weitere 100 Millionen Stück sind für den Absatz geplant. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im internationalen Handel, Bereich Logistik und Vertrieb können wir Top-Qualität auch in großen Mengen und mit kurzen Bestellfristen liefern.“

weiterlesen »

Austrian Airlines: Kein Comeback für „Tested Flights“

Mittlerweile sind Schnelltest-Befunde im Reiseverkehr in Deutschland und Österreich anerkannt und sind bei der Einreise den PCR-Ergebnissen gleichgestellt. Austrian Airlines hat aber das so genannte „Tested-Flights“-Programm vor einiger Zeit eingestellt. Diese würde Reisenden jetzt Vorteile bieten, denn der frische Befund berechtigt in beiden Ländern zur Einreise. Die AUA wollte im Jänner das Projekt überarbeiten und auf neue Beine stellen, doch geschehen ist bislang nichts, das für Fluggäste wahrnehmbar wäre. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft erklärte gegenüber Aviation Direct, dass es zum Thema „Tested Flights“ momentan keine Neuigkeiten gibt. „Es wird koordiniert innerhalb der Lufthansa Group aktuell daran gearbeitet, welche Services rund um das Thema Gesundheitsschutz beim Reisen wir unseren Passagieren zukünftig anbieten können, auch mit Blick auf den Sommer 2021. Der Fokus liegt aktuell auf weiteren Kooperationen mit Testanbietern sowie einer vereinfachten Kontrolle von Test-/Impfzertifikaten, um Prozesse am Airport zu beschleunigen. Das Transfer-Testing für Shanghai läuft weiterhin sehr gut – ansonsten zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Strecken“, so die Medienreferentin. Testlauf im Vorjahr hatte keine Vorteile für Passagiere Gegen Jahresende 2020 haben Austrian Airlines und Lufthansa so genannte „Tested Flights“ probeweise eingeführt. Beispielsweise wurden auf der Strecke Wien-Hamburg alle Passagiere und Besatzungsmitglieder zum Schnelltest geben. Vorteile bei der Einreise brachte das nicht, denn zu diesem Zeitpunkt waren Antigen-Ergebnisse weder in Deutschland noch in Österreich anerkannt. In der Alpenrepublik änderte sich das am 19. Dezember 2020. Seither können sowohl PCR- als auch Schnelltest-Befunde bei der Einreise vorgelegt werden. Deutschland zog Anfang 2021 nach und akzeptiert ebenfalls Antigen-Ergebnisse. Damit sind die beiden Staaten

weiterlesen »

Lauda-Leiharbeitsfirma Crewlink: Wer nicht arbeitet, verdient mehr Geld

Knapp über die Hälfte des fliegenden Personals der Lauda-Europe-Basis Wien ist über die österreichische Zweigniederlassung der Leiharbeitsfirma Crewlink beschäftigt. Diese befindet sich – im Gegensatz zur Fluggesellschaft – seit November 2020 in Kurzarbeit. Somit trägt das Arbeitsmarktservice Niederösterreich den Großteil der Lohnkosten. Die Ryanair Group schoss sich in Sachen Kurzarbeit in Österreich sprichwörtlich selbst ins Knie, denn nach einer regelrechten Seifenoper konnte diese bei Laudamotion eingeführt werden, ehe man diese beendete, um Druck bezüglich der Durchsetzung des gewünschten neuen Kollektivvertrags machen zu können. Der KV wurde nie formell abgeschlossen und unmittelbar nach der Schutzfrist erhielten viele Laudamotion-Mitarbeiter die Kündigung. Crwlink war im Frühjahr nicht in Kurzarbeit Bedingt dadurch, dass der Flugbetrieb inklusive Personal auf die neugegründete maltesische Lauda Europe Ltd. übertragen wurde, ist diese nicht zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit berechtigt. Das ergibt sich aus der gesetzlichen Lage, denn ein Unternehmen muss mindestens ein Jahr auf dem Markt bestehen, um von dieser staatlichen Beihilfe profitieren zu können. Die Personalleasingfirma Crewlink konnte im Frühjahr keine Kurzarbeit bewilligt bekommen, da man erst im Herbst 2019 mit der österreichischen Zweigniederlassung aktiv wurde. Unmittelbar nachdem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt waren, wurde diese Maßnahme beim Leiharbeitsunternehmen eingeführt. Die Ryanair Basis Wien, die mit Jahresende geschlossen wurde, bekam übrigens die Kurzarbeit nicht bewilligt, weil man eben weniger als ein Jahr in Österreich tätig war. Unter dem Aspekt, dass mehr als die Hälfte des fliegenden Personals über Crewlink beschäftigt ist und aufgrund der staatlichen Unterstützungsmaßnahme der Großteil der Lohnkosten vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich getragen werden, erscheint das Rundschreiben von Lauda-Europe-Geschäftsführer

weiterlesen »

Lauda in Wien: Nur noch fünf A320 – jeder zweite Job akut in Gefahr

Einige Wochen war es bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe ruhig, doch nun sorgt ein internes Rundschreiben, das von Geschäftsführer David O’Brien unterfertigt ist, wieder für Wirbel: Der Airline-Chef informierte die Belegschaft, dass Verhandlungen mit dem Flughafen Wien gescheitert sind. Eingangs schreibt der O’Brien, der auch Geschäftsführer der Konzernschwester Malta Air ist sowie dem Vorstand von Ryanair angehört: „Ich muss leider mitteilen, dass die Verhandlungen von Ryanair mit dem Flughafen Wien über ein Programm zur Wiederherstellung und zum Wachstum des Verkehrs bisher erfolglos waren.“ In Wien sollen ab dem Sommerflugplan 2020 maximal fünf Maschinen betrieben werden. Personal beschäftigt man allerdings für deutlich mehr Flugzeuge. Aus dem vorliegenden Rundschreiben geht auch hervor, dass ein möglicherweise heftiger Stellenabbau nicht ausgeschlossen werden kann. Den will man zwar vermeiden, jedoch wird die Schuld hier für – mal wieder – bei der Regierung, Austrian Airlines und beim Flughafen Wien gesucht. Jeder zweite Arbeitsplatz steht auf der Kippe „Der Flughafen Wien, einer der teuersten Flughäfen im Netz der Ryanair-Gruppe, ist in jüngster Zeit noch teurer geworden nachdem die österreichische Regierung beschlossen hat die Steuern auf europäischen Kurzstrecken zu erhöhen und gleichzeitig die Steuern auf Langstrecken zu senken. Die Austrian-Airlines-Zubringerflüge sind komplett von der Ticketsteuer befreit. Vor kurzem hat die österreichische Regierung vorgeschlagen den Fluggesellschaften das Recht auf Preisfreiheit („Mindestpreis“) zu verweigern, um den Wettbewerb mit der vom Staat geretteten Lufthansa-Tochter AUA zu erschweren“, so David O’Brien weiters. „Angesichts dieser steigenden Kosten in Wien und der Marktmanipulation durch die österreichische Regierung kann die Ryanair-Gruppe nicht in der Lage

weiterlesen »