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Lauda wechselt das AOC nach Malta

Die Ryanair-Tochter Lauda wechselt quasi die Staatsbürgerschaft, denn das Unternehmen wird künftig mit maltesischem AOC und OL in der Luft sein. Dazu wurde unter dem Namen Lauda Europe Ltd. eine neue Fluggesellschaft gegründet, die im Laufe des Jahres 2020 die Tätigkeit der bisherigen Laudamotion GmbH übernehmen wird. Firmenchef David O’Brien bestätigte dies im Gespräch mit Aviation.Direct. Die heutige Laudamotion GmbH wird ihre österreichischen Zertifikate und Zulassungen nach dem Abschluss des Aufbaus der Lauda Europe Ltd. zurückgeben und wird anschließend geschlossen. Den Betrieb der Airbus-Flotte übernimmt das maltesische Unternehmen. Dies hat auch zur Folge, dass die OE-Registrierungen auf den Flugzeugen durch 9H (Malta) ersetzt werden. Die Hauptverwaltung der neuen Ryanair-Tochter wird sich auf den maltesischen Inseln befinden. Dort werden auch die Nominated Persons (vormals Postholder) tätig sein. In Österreich verbleibt eine kleine Außenstelle, die sich um einige flugrelevante Dinge kümmern wird. Das bedeutet auch, dass es für die Verwaltungsmitarbeiter die Möglichkeit zum Übertritt zu Lauda Europe Ltd. geben wird. Lauda Europe Ltd. plant im November 2020 den Erstflug durchzuführen. Die Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber werden künftig sowohl in Malta als auch in Schwechat tätig sein und ihre Schreibtische haben. David O’Brien betonte, dass Lauda Europe Ltd. den kompletten Airbus-Betrieb der heutigen Laudamotion GmbH übernehmen wird und das heutige österreichische Unternehmen nach Abschluss des Übergangsprozesses geschlossen wird. Für das fliegende Personal bedeutet der Wechsel des AOCs, dass jene Mitarbeiter, die den neuen Lauda-Kollektivvertrag (Österreich) akzeptiert haben, einen neuen Job bei Lauda Europe Ltd. angeboten bekommen. Aus rechtlichen Gründen müssen OCC-Schulungen

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Wien weitet PCR-Öffnungszeiten aus

Aufgrund der seit Montag für die Ankunft aus insgesamt 32 Staaten verschärften Einreisebedingungen weitet der Flughafen Wien die Betriebszeiten der kostenpflichtigen PCR-Teststation ab 1. August 2020 aus. Die Republik Österreich verlangt, dass Personen, die aus den Ländern Ägypten, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland sowie die Provinz Hubei (China) einreisen wollen, einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann dieser innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachgeholt werden. Zum Preis von 190 Euro kann die Testung im Office Park 3 des Wiener Flughafens durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten werden ab 1. August 2020 auf täglich von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Das Ergebnis soll binnen sechs Stunden per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Allerdings entbindet dies nicht mehr von der Quarantänepflicht, denn nun ist bei Einreise aus den zuvor genannten Ländern zusätzlich zur Isolation der PCR-Test vorzulegen oder innerhalb von 48 Stunden zu absolvieren. Flughafenchef Günther Ofner hofft, dass durch diese Regelung auch Flugverbote aufgehoben werden können. Ob die Behörden allerdings darauf verzichten werden, ist noch unklar. Die momentane Regelung läuft am 31. Juli 2020 aus. Wahrscheinlich gilt derzeit, dass aus dem Vereinigten Königreich kommend wieder in Österreich gelandet werden darf, da UK von der roten Liste gestrichen wurde und daher keine Quarantäne mehr notwendig ist.

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Quarantänepflicht in Finnland und Tunesien

Als erster europäischer Staat reagiert Finnland auf die in Österreich steigenden Corona-Fallzahlen. Ab Montag befindet sich die Alpenrepublik auf der roten Liste, was zur Folge hat, dass sich Einreisende in Finnland 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Laut Mitteilung des finnischen Außenministeriums wurden kurz darauf auch die Schweiz und Slowenien auf die rote Liste gesetzt. Keine Veränderungen gibt es für Deutschland, Italien, Ungarn und Griechenland. Die genannten Staaten werden weiterhin als sicher eingestuft. Kurz darauf teilte auch das finnische Außenministerium mit, dass aus Österreich kommende Reisende vierzehn Tage in Quarantäne müssen. Auch das afrikanische Land strich Österreich von der grünen Liste. Ob weitere Staaten ähnliche Schritte setzen werden, ist derzeit noch unklar.

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Österreich: Quarantäne für alle Balkan-Rückkehrer

Die Republik Österreich verschärft ab Freitag die Einreisebestimmungen für Personen, die aus der Balkan-Region (ausgenommen Slowenien und Kroatien) kommen drastisch. Künftig kann die Quarantäne nicht mehr mit einem negativen Corona-Test umgangen werden. In den letzten Wochen hätten Balkan-Rückkehrer zu einem erheblichen Anstieg der Infizierten in Österreich geführt und das obwohl zumeist eine negative Testung vorgelegt wurde. Bundeskanzler Sebastian Kurz unterstellte zwar nicht direkt Fälschungen, umschrieb es jedoch damit, dass die Qualität der Testungen in dieser Region nicht mit jener in Österreich vergleichbar wäre. Ab Freitag muss ein negativer Corona-Test (PCR), der von bestimmten Einrichtungen, die von der Republik Österreich anerkannt sind, ausgestellt sein muss, vorgelegt werden. Zusätzlich müssen Einreisende aus der Balkan-Region 14 Tage in Quarantäne. Hierzu kündigte die Regierung an, dass die Einhaltung dieser streng kontrolliert werde. Betroffen sind sämtliche Verkehrswege. Aus diesem Grund will man sowohl auf dem Landweg als auch an den Flughäfen verstärkt Balkan-Rückkehrer kontrollieren. Beim Nicht-Vorliegen einer negativen Testung wird die Einreise nach Österreich verweigert. Das Vorlegen der negativen Testung entbindet nicht mehr von der 14-tägigen Quarantäne. Ein wenig lockerer wird es für Personen, die in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben oder aber die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, gehandhabt. Diese können alternativ nach der Rückkehr aus der Balkan-Region innerhalb kurzer Zeit auf eigene Kosten die PCR-Testung in Österreich nachholen und damit die Quarantäne beenden. Die Republik Österreich will mit dieser Maßnahme Urlaube und Heimatbesuche in den meisten Balkanstaaten möglichst bürokratisch und teuer machen, um die Personen vom Reisen in diese Gebiete abhalten zu können. Mit Ausnahme von

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Österreich überlegt Einreise-Voranmeldung

Österreich plant die Einführung eines Pre-Travel Clearance Systems, das sich vom Grundsatz her an jenem, das Griechenland bereits praktiziert, orientieren soll. Dies kündigte Innenminister Karl Nehammer am Dienstag in einer Pressekonferenz an. Mehr als der „Arbeitstitel“ steht jedoch noch nicht fest. Derzeit ist geplant, dass die Voranmeldungen nur für Einreisen, die aus Corona-Risikogebieten (laut Einstufung der österreichischen Behörden) erfolgen sollen. Wie dies genau ausgestaltet sein wird, ist noch völlig offen. Nehammer meinte, dass es noch einige Fragen hinsichtlich des Datenschutzes und der genauen Umsetzung zu klären gilt. Auch einen Termin für den Start konnte der Innenminister nicht nennen. Karl Nehammer verwies darauf, dass derzeit die Verstärkung der Kontrollen, die gezielt auf Reisende, die vom Balkan zurückkehren, ausgelegt sind. Künftig darf nicht „jeder“ PCR-Test vorgelegt werden, sondern anerkannt werden nur noch jene, die von Laboren, die von Österreich auf eine Liste der zugelassenen Institute gesetzt werden. Damit will man Missbrauch mit gefälschten Testungen eindämmen. Auch soll bei Balkan-Rückkehrern die Quarantäne scharf kontrolliert werden. Seit Dienstag sind sämtliche Fluggesellschaften mittels NOTAM angewiesen, dass diese bei Flügen, die aus vom Außenministerium als Risikogebiet eingestuften Gebieten durchgeführt werden, von ihren Passagieren Daten erheben und auf Anfrage an die Behörden weiterleiten. Die Datensätze müssen 28 Tage vorgehalten werden. Erhoben werden: Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Ort des Abflugs, Abflugs- und Ankunftszeit, Einreisepunkt in Österreich, Gesamtanzahl der Passagiere und die Flugnummer.

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Malta Air schließt Bases, Lauda ist Ryanair Austria

Aus Lauda ist Ryanair Austria geworden – zumindest in den Social-Media-Kanälen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf die Marke Ryanair Austria „umgeflaggt“. Sämtliche Logo-Icons erscheinen nun nicht mehr in rot-weiß, sondern in blau-gelb. Während die Schließung des Lauda-Standorts Stuttgart bereits beschlossene Sache ist, knirscht es bei der Konzernschwester Malta Air in Deutschland ebenfalls. Nachdem der neue Tarifvertrag, der insbesondere für die Piloten niedrigere Löhne vorsieht, von den Gewerkschaftsmitgliedern abgelehnt wurde, sollen nun Massenentlassungen und Schließungen von Bases erfolgen. Nach Angaben der Vereinigung Cockpit stimmten nur 49,4 Prozent der deutschen Malta-Air-Piloten für den neuen Tarifvertrag. „Sie stützen damit die Auffassung des Vorstands der Vereinigung Cockpit e.V., wonach die geforderte tarifliche Vereinbarung das Potenzial gehabt hätte, sowohl den betroffenen Mitgliedern bei Malta Air als auch der gesamten Pilotenschaft deutschlandweit zu schaden. Der Vorstand erachtete zudem die Dauer der angebotenen Beschäftigungssicherung bis März 2021 vor dem Hintergrund geforderter langfristiger, bis 2024 beabsichtigter Einschnitte als unzureichend“, so die VC in einer Aussendung. „Kurios: Produktivitätssteigernde Maßnahmen würden dazu führen, dass mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entbehrlich werden würden. Der angebliche Personalüberhang im Cockpit hätte sich allein deshalb noch verfestigen können. Besonders kurios: Neueinstellungen will sich der Arbeitgeber in dieser Gemengelage zu nochmals weiter herabgesetzten Bedingungen offenhalten. Das wäre ihm von Nutzen gewesen, immerhin hat Ryanair kürzlich wieder angekündigt, ihre Chancen im deutschen Markt wahrnehmen zu wollenund auch für die derzeit neu zu vergebenden Start- und Landerechte in Frankfurt am Main und in München mitbieten zu wollen.“

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Stuttgart: Lauda-Chefs warnen vor „wildem Streik“

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda scheint offenbar darüber besorgt zu sein, dass die Basis Stuttgart den Flugbetrieb lahmlegen könnte und sich dabei am “wilden Streik” von Tuifly orientieren könnte. In einem vorliegenden Anschreiben droht man den Beschäftigten, die man ohnehin bereits gekündigt hat, dass diese bei Aktionen, beispielsweise “Fake-Krankschreibungen” fristlos entlassen werden und die Kosten von Flugausfällen gerichtlich eingefordert werden. Die Stimmung unter den Stuttgarter Lauda-Beschäftigten dürfte ohnehin bereits am Boden sein, so dass die Einleitung des Vorliegenden Anschreibens, dass man dafür dankt, dass am Freitag die Morgenwelle pünktlich abgeflogen ist, regelrecht absurd anmutet. Man habe aber Wind davon bekommen, dass einige Noch-Beschäftigte der Basis Stuttgart den Betrieb mit “Massenabwesenheit” oder “Massenkrankenständen” lahmlegen wollen. Man fordert dazu auf, dass bis zum Schluss professionell Dienst nach Vorschrift geleistet werden soll. Alles andere hätte Konsequenzen. Schuld sind an der Misere – so die Darstellung der Lauda-Geschäftsführer – die Stuttgarter Piloten, die die neuen Konditionen mehrheitlich abgelehnt haben. Einen neuen Job in Wien, Düsseldorf oder Palma hat man nicht für sie doch es wird ernsthaft empfohlen eine Bewerbung an die Leiharbeitsfirma Crewlink zu richten. Diese könne eventuell den einen oder anderen Piloten als “Springer” ohne feste Base beschäftigen. “Es ist nicht akzeptabel, dass Lauda die Besatzungen, vor allem die Piloten, für diese Entscheidung verantwortlich macht. Ihr unkooperativen Verhalten zeigt nur, dass diese Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen wurde, noch bevor die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, ihre Meinung zu den neuen Bedingungen zu äußern. Diese Entlassungen jetzt den Kapitänen anzulasten, ist ekelhaft und inakzeptabel: Lauda

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AUA streicht Chicago wieder

Die zuletzt ausgesprochenen Landeverbote haben nicht nur direkte Auswirkungen auf den Flugplan der AUA. Davon betroffen ist auch das Langstreckenprogramm, welches im Juli schrittweise wieder hochgefahren werden sollte. Denn nun streicht der Carrier 14 Flüge nach Chicago. Konsequenzen habe das für nahezu 30.000 Fluggäste. Bis zu 70 Prozent davon seien Umsteiger am Austrian-Drehkreuz in Wien, wie aero.de berichtet. Alles in allem setzt man alle Flugverbindungen nach Belgrad,  Bukarest, Podgorica, Pristina, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Tirana und Varna aus. Darüber hinaus wird man außerhalb der Balkanregion neben Chicago auch Cairo, Kiew, London und Stockholm nicht mehr anfliegen.

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Wien: Wizzair nimmt Palma auf

Die Wizz Air macht da weiter, wo sie aufgehört hat: Ab dem 6. August startet ab Wien eine neue Verbindung nach Palma de Mallorca. Damit erweitert der Low Cost Carrier das Streckennetz um eine weitere Destination. Die Route wird täglich mit einem Airbus A321 bedient. „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Wien nach Palma de Mallorca bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Wien und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz Air zu genießen“, so Andras Rado, Corporate Communications Manager bei Wizz Air. Die neue Route wird ab 6. August 2020 einmal täglich angeboten. Allerdings muss der Carrier aufgrund der Landeverbote, die seitens der Republik Österreich aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochen wurden, zahlreiche Routen pausieren bzw. angekündigte Neuaufnahmen abermals verschieben. Betroffen ist insbesondere das umfangreiche Balkan-Angebot von Wizzair ab Wien und Salzburg.

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AUA übt Kritik an Landeverboten

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines muss aufgrund der massiven Ausweitung des Landeverbots für Passagierflüge zahlreiche Destinationen temporär streichen bzw. kann diese nicht wie ursprünglich geplant aufnehmen. Betroffen sind die Ziele Belgrad, Bukarest, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Pristina, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Die Landeverbote werden auch Auswirkungen auf das restliche Streckennetz von Austrian Airlines haben, da viele Transferpassagiere auf den betroffenen Routen reisen. Diese werden auf Folgeflügen fehlen, zum Beispiel in die USA. „Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Gesundheit oberste Priorität in der aktuellen Situation hat. Es bleibt gemeinsames Ziel, die Pandemie einzudämmen. Allerdings sind pauschale Reiseverbote für ganze Länder – und das mit extrem kurzem Vorlauf – für uns und unsere Gäste eine enorme Herausforderung. Wir plädieren für eine einheitliche und stabile Reisepolitik innerhalb der EU, um den Standort Wien als Verkehrsknotenpunkt nicht nachhaltig zu schwächen. Geschäftsreisende und andere Transferpassagiere werden ansonsten andere Wege finden, um auf die Langstrecke zu kommen“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Wir wollen und müssen gemeinsam mit Behörden und Flughafen schnellstens eine Lösung für den Transferverkehr finden, um unkontrollierte Einreisen zu verhindern“, so der Austrian Airlines Vorstand weiter.

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