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Lauda vs. Betriebsrat – Urteil ergeht schriftlich

Am Dienstag wurde vor dem Landesgericht Korneuburg darüber verhandelt, ob Lauda einen Betriebsrat hat oder nicht. Das Urteil ergeht schriftlich. Die Geschäftsführung lässt sich einen Tag später polemisch über die Vorsitzende des Betriebsrats aus. Der Auftakt jener Gerichtsverhandlung, die Klarheit darüber schaffen soll, ob das fliegende Personal der Fluggesellschaft Lauda über einen Betriebsrat verfügt oder nicht sollte eigentlich bereits im März 2020 stattfinden. Die Corona-Pandemie verhinderte das jedoch, so dass die Tagsatzung am Mittwoch vor dem Landesgericht Korneuburg stattfand. Zu einer Urteilsverkündung kam es nicht, denn dieses wird – wie in den meisten zivilrechtlichen Verfahren üblich –den Parteien in den nächsten Wochen schriftlich zugestellt. Die beiden Hauptpunkte der Verhandlung: Ist die von der Airline angefochtene Betriebsratswahl korrekt abgelaufen, damit gültig und somit verfügt das fliegende Personal über eine Arbeitnehmervertretung? Ein weiterer Aspekt ist die Kündigungsschutzklage der Vorsitzenden des Gremiums. Diese erhielt mitten in den Wahlvorbereitungen ihre Kündigungen und wurde danach wiederholt nochmals gekündigt, mindestens einmal sogar fristlos entlassen. Da sie bereits dem vorherigen Betriebsrat angehörte, galt für sie Kündigungsschutz, der bei einer Gültigkeit der Wahl dazu führen könnte, dass auch die einige Monate später ausgesprochenen Kündigungen und die fristlose Entlassung nichtig sein könnten. Über den Verlauf des Prozesses gibt es unterschiedliche Ansichten. Die Vorsitzende des Betriebsrats spricht von einer konstruktiven Verhandlung. Das Urteil soll laut ihr in den nächsten Wochen schriftlich zugestellt werden. Sie hofft darauf, dass durch die Entscheidung des Landesgerichts Korneuburg dann Klarheit herrschen wird. Für die Fluggesellschaft Lauda war unter anderem Geschäftsführer Andreas Gruber bei Gericht. Auch

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Wien: Lauda-Schicksal vor Entscheidung

Am Donnerstag wird final entschieden, ob die Lauda-Basis Wien offenbleibt oder nicht. Ryanair könnte schon nächste Woche eine „massive Expansion“ ab der österreichischen Hauptstadt ankündigen. Ein SPÖ-Abgeordneter bezeichnet die gesamte Vorgehensweise als „eine Sauerei“. Die Wirtschaftskammer Österreich kündigt in einer Medienmitteilung an, dass die Gewerkschaft Vida am morgigen Donnerstag zu einem finalen Zusammentreffen, das eine Einigung in Sachen Erhalt der Lauda-Basis Wien herbeiführen soll, eingeladen ist. Am Mittwoch konnte noch keine Lösung gefunden werden, wobei bereits im Vorfeld des Gesprächs seitens der Gewerkschaft gegenüber ihren Mitgliedern erklärt wurde, dass es seitens Lauda und der WKO keine Kompromissbereitschaft geben würde. „Die Sache ist zu wichtig und wir wollen alle Möglichkeiten nützen, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen“, heißt es dazu aus der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich. Die Lauda-Geschäftsleitung verschickte am Mittwochabend neuerlich ein internes Rundschreiben, in dem man die Angaben zur Bezahlung, die die Gewerkschaft Vida öffentlich verbreiten soll, wortwörtlich als Lüge darstellt. Auch wird klargestellt, dass der einzige Weg zur Rettung der Basis Wien ist, dass die Vida das Vertragswerk unterfertigen soll. Andernfalls werde die Base am Freitag „unumkehrbar geschlossen“. Die in 21 in Wien stationierten Flugzeuge habe man, da nicht damit gerechnet wird, dass „Vida am Erhalt der Jobs in Wien interessiert ist“ bereits auf die „billigeren Flughäfen“ Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca und London-Stansted ausgeflogen. Aus welchem Grund ausgerechnet Düsseldorf kostengünstiger sein soll, wurde in dem Anschreiben übrigens nicht erklärt. Sofern jedoch die Gewerkschaft Vida den neuen Kollektivvertrag am Donnerstag unterschreiben sollte, werde man alle

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Lauda: WKO treibt Vida in Zwickmühle

Die Gewerkschaft Vida versucht derzeit mit der Wirtschaftskammer Österreich einen Kompromiss, der zum Erhalt der Lauda-Basis Wien führen soll, zu verhandeln. Doch in einem Anschreiben an die Mitglieder dämpfen Fachgruppenchef Daniel Liebhart und sein Kollege Philip Gastinger die Hoffnungen, denn die WKO und das Lauda-Management sollen gar nicht zu bereit sein einen Kompromiss zu finden. Zusammenfassend stellt sich die Situation offenbar so dar, dass nur die Wahl zwischen dem Unterschreiben des von der Ryanair-Tochter geforderten Dokuments und der Schließung der Base samt Kündigungen steht. Einen Kompromiss wollen demnach weder WKO noch Lauda-Management eingehen. „Die Wirtschaftskammer (WKÖ) hat uns gestern Abend mitgeteilt, dass es ihrerseits keinerlei Verhandlungsspielraum mehr wegen des vom Management verlangten neuen KV mit deutlich schlechteren Bedingungen für euch gibt. Es ging von Anfang an weder dem Laudamotion-Management noch der WKÖ darum, ernsthafte Verhandlungen wegen KV-Verbesserungen mit uns zu führen. Ganz im Gegenteil, wie die mehrfachen erpresserischen Ultimaten an euch und uns gezeigt haben: Es sollte lediglich Druck ausgeübt werden, um deutlich schlechtere Gehalts- und Arbeitsbedingungen zu akzeptieren“, schreiben Gastinger und Liebhart an ihre Mitglieder. Der Brief beginnt übrigens mit den Worten „wir haben leider eine traurige Nachricht“. Die Gewerkschaft Vida befindet sich nun in einer moralischen Zwickmühle, wie aus nachstehendem Absatz des Briefs sehr deutlich wird: „Nehmen wir das schäbige Dumping-Angebot der WKÖ und eures Managements an, würden wir in Österreich alle sozialen Fortschritte (u. a. 13. und 14. Monatsgehalt, bezahlte Überstunden), wofür Generationen an ArbeitnehmerInnen gekämpft haben, über Bord werfen müssen. Nehmen wir das „Angebot“ nicht an,

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AUA: Neue Regeln fürs Handgepäck?

Wird der sprichwörtliche Kampf um Platz im Overhead-Bin bei Austrian Airlines bald ein Ende haben? Der Carrier prüft aufgrund der Corona-Pandemie die verpflichtende Aufgabe am Check-In-Schalter. Derzeit arbeitet Austrian Airlines an einem Sicherheitskonzept für den Neustart. Dies könnte auch beinhalten, dass künftig auch klassische Handgepäckstücke am Schalter aufgegeben werden müssen und in die Kabine nur noch das allernotwendigste mitgenommen werden darf. Entsprechende Überlegungen gibt es, bestätigte eine Sprecherin. Fix ist allerdings noch nichts. Nach Angaben des Unternehmens werden derzeit alle Prozesse im Bezug auf das Thema „Physical Distancing“ unter die Lupe genommen. Dies gilt auch für das Verstauen von Handgepäck. Derzeit evaluieren Arbeitsgruppen verschiedene Möglichkeiten. Austrian Airlines will rechtzeitig vor dem Neustart das „Corona-Sicherheitskonzept“ vorstellen. Für Passagiere könnte es daher zu Veränderungen kommen, wobei derzeit lediglich die Maskenpflicht als fix erscheint, da diese vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.

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Reportage: Lauda fliegt erste Maschinen aus

Am Dienstagabend begann die Fluggesellschaft Lauda mit dem Abzug ihrer A320-Flotte. Nach Angaben des Unternehmens werden insgesamt 21 Maschinen dieses Typs auf andere Flughäfen überstellt. Den Anfang machten die OE-IHL, OE-LOX, OE-LOU, und die OE-IBJ. Diese werden künftig auf dem Stansted Airport abgestellt. Die Durchführung der Ferry-Flüge erfolgt durch Piloten der Fluggesellschaft Lauda, die sich für diesen Einsatz freiwillig gemeldet haben. Den Weg zurück nach Österreich werden diese an Bord eines Privatjets antreten. Bereits am Mittwoch sollen acht weitere Maschinen auf den Flughafen Stansted überstellt werden. Bis Ende der Woche will das Unternehmen alle 21 Airbus A320, die auf Airport Wien geparkt waren, ausgeflogen haben. Die Ziele der Maschinen sind Düsseldorf, Stuttgart, Palma und London-Stansted. Ob eine Rückkehr nach Wien erfolgen könnte, ist derzeit ungewiss. Das Unternehmen sagte zu, dass man im Falle des Abschlusses des neuen Kollektivvertrags bis Donnerstagabend die Basis Wien offenhalten wird und rechtzeitig vor der Wiederaufnahme der Linienverbindungen die Jets zurückholen wird. Ob es dazu kommen wird oder ob die heutigen Übersteller den Anfang vom Ende von Lauda in Wien markieren, bleibt daher abzuwarten. Die Wirtschaftskammer Österreich und die Gewerkschaft Vida betonen, dass man sich bemüht eine Lösung, die zum Erhalt der Lauda-Basis Wien führt, zu finden. Die Strecken, die bislang von der österreichischen Airline bedient wurden, sollen im Falle einer Schließung der Base von Ryanair DAC, Malta Air und Buzz übernommen werden. Piloten der Fluggesellschaft Lauda stellten die Impressionen vom heutigen Beginn des Ausfliegens der Wiener Airbus A320-Flotte zur Verfügung. Unter diesem Link ist auch

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Sparpaket von AUA-Bodenpersonal angenommen

Das Bodenpersonal der Austrian Airlines stimmte mit einer deutlichen Mehrheit von 90,14 Prozent dem zwischen Betriebsrat/GPA-DJP und Vorstand ausverhandelten Sparpaket. Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen von den etwa 3.000 Beschäftigten 73,19 Prozent an der Abstimmung teil. „Diese hohe Zustimmung zeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, einen substantiellen Beitrag in Form von Gehaltsverzicht und Aussetzen der Gehaltsvalorisierung für die Zukunft des Unternehmens AUA zu leisten. Damit haben sie großes Verantwortungsbewusstsein gezeigt und dafür gebührt ihnen großer Dank“, so Rene Pfister AUA-Betriebsratsvorsitzender Boden. „Es ist zu hoffen, dass es nun gelingt, durch eine Staatshilfe mit entsprechenden Garantien, sowie Beiträgen der übrigen Partner, nicht nur den Weiterbestand der AUA zu sichern, sondern damit auch die wichtige Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien für den Wirtschafts-, Kongress- und Tourismusstandort zu erhalten und auszubauen“, erklärt GPA-DJP Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher. „Die hohe Zustimmung ist für uns Auftrag und Verpflichtung weiterhin konsequent für die Interessen der Beschäftigten einzutreten, aber dabei auch das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren“, betonen Dürtscher und Pfister.

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Wien: Lauda fliegt erste Flugzeuge aus

Erst gestern angekündigt und schon heute verlassen vier Airbus A320 den Flughafen Wien-Schwechat. Drei werden zur Basis Düsseldorf überstellt und vier weitere sollen auf dem Flughafen Stansted abgestellt werden. Am Montag kündigte die Geschäftsleitung der österreichischen Fluggesellschaft Lauda an, dass die derzeit in Wien stationierte Flotte „in den nächsten Tagen“ auf „billigere Flughäfen“ im Vereinigten Königreich und in Spanien ausgeflogen werden soll. Einige Flugzeuge werden auch zu den Bases Düsseldorf und Stuttgart überstellt werden. Nur einen Tag später verlassen bereits sieben Airbus A320 den Wiener Flughafen. Drei Flugzeuge werden ferry nach Düsseldorf überstellt und vier nach London-Stansted. Der Airport im Vereinigten Königreich ist eine äußerst große Basis der Konzernmutter Ryanair. Sollte es noch zu einer Einigung zwischen Vida und Wirtschaftskammer kommen, so wird man die Maschinen zurück nach Wien holen und die Basis offenhalten. Andernfalls übernehmen Boeing 737 der Konzernschwestern Ryanair DAC, Malta Air und Buzz.

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Lauda setzt neue Frist für KV-Abschluss

Ein kleiner Funken Hoffnung für den Fortbestand der Lauda-Basis Wien besteht nun definitiv, denn die Geschäftsleitung teilte ihren Mitarbeitern am Montagabend mit, dass die Entscheidung rückgängig gemacht werden kann, wenn die Sozialpartner bis Donnerstagabend eine Einigung erzielen. Die Demonstration, über die Aviation.Direct ausführlich berichtete brachte neuen Schwung in die festgefahrene Situation, denn Vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart kündigte an, dass man umgehend mit dem Sozialpartner WKO in Kontakt treten wird. Dies scheint erfolgt zu sein, denn die Lauda-Geschäftsführung erwähnt in ihrem Rundschreiben, dass die Wirtschaftskammer bestätigt haben wollte, ob im Falle einer Einigung eine Fortführung der Base und damit der Erhalt der Jobs möglich ist. David O’Brien und Andreas Gruber, Geschäftsführer des Carriers, haben dies eigenen Angaben nach bejaht. In dem Mitarbeiteranschreiben ist auch zu lesen, dass Ryanair bereits fertige Pläne für eine große Expansion ab Wien hat. Diese sollten eigentlich nach dem 29. Mai 2020 verkündet werden. Sollte jedoch eine Einigung erzielt werden, so wird die Lauda-Basis Wien offenbleiben und Ryanair verzichtet auf die Übernahme der Routen durch Konzernschwestern. Auch will sich die Lauda-Geschäftsführung dazu verpflichten ein Netto-Mindestgehalt für Junior-Flugbegleiter von 1.020 Euro zu bezahlen. Hinzu kommen noch unter anderem Provisionen und Zahlungen pro geleisteter Flugstunde. Laut dem Rundschreiben soll man, wenn man keine einzige Stunde fliegt, mindestens 1.020 Euro am Monatsende überwiesen werden. Die Geschäftsleitung widerspricht massiv den Behauptungen der Gewerkschaft oder aber hat ihr Angebot nachgebessert. So ganz genau ist man da nicht, jedenfalls ist das Wort „garantiert“ in Blockbuchstaben geschrieben. Es bleibt also abzuwarten, ob es den Sozialpartnern, den

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Lauda-Mitarbeiter hielten Demo vor dem ÖGB ab

Mitarbeiter der Fluggesellschaft Lauda zogen am Montag in ihren Uniformen vor die Zentrale des Österreichischen Gewerkschaftsbunds und machten Druck. Eine Lösung muss her, um die Jobs doch noch retten zu können. Die Demonstranten sind wütend über ihre Vertretung. Die Vida will nun mit der WKO nochmals versuchen eine Lösung zu finden. Vor der Zentrale des Österreichischen Gewerkschaftsbundes demonstrierten am Montag zahlreiche Beschäftigte der Fluggesellschaft Lauda. Dabei handelte es sich sowohl um Mitarbeiter der Airline selbst als auch um Leihpersonal von Crewlink. Empfangen wurden die Demonstranten von Vida-Chef Roman Hebenstreit und Fachgruppenleiter Daniel Liebhart. Über den Verlauf des Gespräches zwischen den Lauda-Demonstranten und den Gewerkschaftern gehen die Ansichten allerdings weit auseinander. Vida-Fachgruppenleiter Daniel Liebhart spricht von einem konstruktiven Gespräch und kündigt an, dass nun nochmals Kontakt mit der Wirtschaftskammer aufgenommen wird. Gleichzeitig kritisierte er das bisherige Verhalten der Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda heftig und betonte, dass man das Dokument nicht habe unterschreiben können. Die Verhandlungen sollen eher untypisch gewesen sein, denn es waren laut ihm keine echten Verhandlungen, denn die Wirtschaftskammer soll im Auftrag von Lauda auf die Unterfertigung genau dieser Papiere gepocht haben. „Uns wurden die Forderungen des Managements einfach auf den Tisch gelegt. Diese soll man dann unterschreiben. Ansonsten wird die Drohung umgesetzt, also die Base schließen und alle Mitarbeiter zu kündigen. Es ist der traurige Höhepunkt der Inszenierung von Ryanair, sich der Basis in Wien zu entledigen. Das hat ja schon länger begonnen. Die Corona-Krise hat da sicher als Brandbeschleuniger gedient.“ Daniel Liebhart.im Gespräch mit Aviation.Direct Ungewöhnlich empfand

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