
Nach Demo: Neue Gespräche für Lauda-KV
Viele Lauda-Mitarbeiter zogen am Donnerstag für eine Kundgebung durch Wien-Innere Stadt, um auf ihre verzwickte Situation aufmerksam zu machen. Die Geschäftsleitung setzte eine neue Deadline für den Abschluss des Kollektivvertrags. WKO und Vida werden am Mittwoch nochmals verhandeln. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) versucht zu vermitteln. Am Dienstagvormittag demonstrierten zwischen 300 und 400 Lauda-Mitarbeiter vor dem Parlament und zogen anschließend durch den Volksgarten vor das Ersatzquartier des Nationalrats, vorbei an Präsidentschaftskanzlei und Bundeskanzleramt. Die Abschlusskundgebung fand für dem Wiener Rathaus statt. Die Teilnehmeranzahl war diesmal enorm hoch, wobei die Piloten eindeutig in der Mehrzahl waren. Viele brachten ihre Kinder mit und demonstrierten zum Teil mit diesen am Arm. Nicht teilgenommen hat an der Kundgebung der Betriebsrat des Unternehmens, der von der Geschäftsleitung nicht anerkannt ist und angeblich keinen nennenswerten Rückhalt in der Belegschaft, behaupteten zumindest die Demonstranten. Über eine von der Gewerkschaft verschickte Medienmitteilung stellt sich der Betriebsrat allerdings nicht hinter die vielen demonstrieren Lauda-Mitarbeiter: „Ich bin erschüttert, in welcher Form das Unternehmen die Belegschaft vor seinen Karren zu spannen versucht, um sie für seine Propagandazwecke zu missbrauchen“, so Kerstin Hager, Vorsitzende des Gremiums. „Da ich meine Aufgaben als Betriebsratsvorsitzende erfüllt und Missstände im Unternehmen angeprangert habe, hat sich das Management auf meine Person eingeschossen, um den Betriebsrat insgesamt bei der Belegschaft schlecht zu machen“. Weiters decken sich die Ausführungen von Kerstin Hager vollständig mit jenen Aussagen, die die Gewerkschaft Vida und deren Vorsitzender Roman Hebenstreit in den letzten Tagen gegenüber diversen Medien erhoben haben. Besonders heftig wird kritisiert, dass ein








