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Austrian Airlines: Betriebsversammlung abgesagt

Die für Freitag, den 8. März 2024 Betriebsversammlung für das fliegende Personal von Austrian Airlines wurde seitens der Arbeitnehmervertreter abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Wirtschaftskammer übte zuvor heftige Kritik am Umstand, dass nach nur einer Woche erneut eine Betriebsversammlung stattfinden soll. Laut vorliegendem Anschreiben des Betriebsrats wurde die Veranstaltung aber aus einem anderen Grund abgesagt. Am Flughafen Wien soll am 8. März 2024 kein geeigneter Raum frei sein. Die in Frage kommenden Räumlichkeiten wären für eine Veranstaltung bereits vor einiger Zeit vermietet worden. Demnächst soll ein neuer Termin für die Betriebsversammlung bekanntgegeben werden.

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Österreichischer Zoll kassierte rund 8,1 Millionen Euro Abgaben ein

Auch 2023 hat das Zollamt Österreich (ZAÖ) wichtige Beiträge zur Förderung eines fairen Wettbewerbs, zum Schutz des Wirtschaftsstandortes Österreich sowie zum Erhalt der Serviceorientierung in den Bereichen Abfertigung, Kontrollen und Verbrauchsteuern beigetragen. Aus den insgesamt 310.000 Kontrollen beim grenzüberschreitendem Warenverkehr und im Bereich der Verbrauchsteuern resultierten 6.825 Anzeigen, die das ZAÖ an andere Behörden erstattete, bzw. wurden 2.481 verwaltungsbehördliche Finanzstrafverfahren erledigt. „Die Leistungen unserer Zöllnerinnen und Zöllner im vergangenen Jahr unterstreichen nicht nur die Effizienz und Effektivität unserer Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen, sondern auch unser Engagement für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger, der Umwelt sowie der österreichischen Wirtschaft. Ich bin stolz auf die harte Arbeit und den Beitrag jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters des Zollamtes Österreich. Ihr Einsatz und ihre Fachkompetenz sind unverzichtbar für die Sicherheit und den Wohlstand unserer Gesellschaft“, so Finanzminister Magnus Brunner. Insgesamt waren im Vorjahr 1.726 Zöllnerinnen und Zöllner im Einsatz, wobei die Frauenquote bei 38,5 % liegt. Dank der Neuaufnahmen im Zuge der BMF Personaloffensive senkte das durchschnittliche Alter auf rund 44 Jahre und dämpfte die Pensionierungen ab. Durch ihren Einsatz wurden im Jahr 2023 Abgaben in Höhe von 8,097 Milliarden Euro eingenommen. Rund die Hälfte entfiel dabei auf die Mineralölsteuer, 2,081 Milliarden Euro auf die Tabaksteuer, 843 Millionen Euro auf nationale Emissionszertifikate, 430 Mio. Euro auf die Einfuhrumsatzsteuer, 306 Mio. Euro auf Zölle. Die Alkoholsteuer machte 163 Millionen Euro und die Biersteuer 193 Millionen Euro aus. Im Jahr 2023 wurden 6,8 Millionen Zollabfertigungen in Österreich abgewickelt und dabei 192.000 Kontrollen mit knapp

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Vida und Betriebsrat rufen AUA-Personal erneut zu Betriebsversammlungen auf

Die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord rufen das fliegende Personal der Austrian Airlines für Freitag, den 8. März 2024 neuerlich zur Teilnahme an einer Betriebsversammlung auf. Erst am vergangenen Freitag gab es eine solche, die sich gravierend auf den Flugbetrieb ausgewirkt hat: 138 Flüge sind ausgefallen. Austrian Airlines darf aus gesetzlichen Gründen die Verhandlungen über den neuen Kollektivvertrag nicht selbst führen, sondern muss sich durch die Wirtschaftskammer vertreten lassen. Rein theoretisch könnten WKO und ÖGB auch eine Vereinbarung über den Kopf des AUA-Managements hinweg abschließen, jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass dies erfolgen wird. Erst am vergangenen Freitag hielten der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida eine Betriebsversammlung für das fliegende Personal von Austrian Airlines ab. In dieser wurde über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Verhandlungen über höhere Löhne informiert. Die Veranstaltung mündete in einen spontanen, symbolischen Warnstreik. Dies hat es auch in der Vergangenheit genau in dieser Form schon gegeben. Nun sind die fliegenden AUA-Mitarbeiter am Freitag, den 8. März 2024 erneut zur Teilnahme an einer Betriebsversammlung, die von den Arbeitnehmervertretern organisiert wird, eingeladen. Es ist damit zu rechnen, dass neuerlich viele Flüge ausfallen werden. Genau dies bringt Wiens Flughafendirektor Günther Ofner in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der WKO regelrecht auf die Palme: „Hauptzweck einer Betriebsversammlung ist die Information über Neuigkeiten. Die Gewerkschaft Vida soll den 15.800 von der neuerlichen Störaktion betroffenen Passagieren bitte erklären, was sich binnen einer Woche so Wichtiges getan haben kann, dass sie die AUA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren muss und dabei

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China Airlines: Kostenlose Bahnfahrkarten zum Flughafen Wien

Die Fluggesellschaft China Airlines bietet ihren Passagieren eine kostenlose Anreise mit den Österreichischen Bundesbahnen zum Flughafen Wien-Schwechat an. In der Business-Class steht auch ein Limousinenservice zur Verfügung. Passagiere, die über Reisebüros oder direkt über die China Airlines Homepage gebucht haben, können sich unter Angabe der gewünschten Zugverbindung sowie ihres Buchungscodes an [email protected] wenden. Anschließend wird ein Abholcode zugeschickt. Mit diesem erhält man an ÖBB-Schaltern und –Fahrkartenautomaten dann die Zugfahrtkarte. Passagiere der Business-Class können ein Zugticket in der ersten Klasse erhalten. Im Umkreis von 40 Kilometern rund um den Flughafen Wien-Schwechat können Passagiere auch einen Limousinenservice anfordern. Auch dazu müssen sich Reisende vorab mit ihrem Buchungscode und der gewünschten Fahrtstrecke an die im vorherigen Absatz genannte E-Mail-Adresse wenden. „Bitte beachten Sie, dass dieses Services für Sondertarife/Aktionen nicht angeboten wird und nur auf Flugbuchungen anwendbar ist, die in Österreich oder auf der Website von China Airlines ausgestellt werden“, stellt China Airlines klar.

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Österreich: Städtetourismus annähernd auf Vorkrisen-Niveau

Österreichs Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt Wien haben die Folgen der Pandemie weitgehend hinter sich gelassen. Mit 25,7 Millionen Nächtigungen 2023 erreichten Sie rund 99% ihres Niveaus 2019. Ihr Anteil am gesamtösterreichischen Tourismus entspricht wieder dem Vorpandemie-Niveau. „Das Vorjahr stand voll und ganz im Zeichen der Aufholjagd des Städtetourismus. Er fand in seine langjährige Rolle als Wertschöpfungsmotor, Innovationstreiber und Garant für Ganzjahres-Arbeitsplätze zurück“, erklärt Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner in seiner Funktion als Vorsitzender der ARGE Städte, der Arbeitsgemeinschaft Städtetourismus der acht österreichischen Landeshauptstädte und der Bundeshauptstadt. Zusammen verzeichneten sie 2023 25.675.000 Nächtigungen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 27% zum Jahr 2022. Verglichen mit dem Vorpandemie-Jahr 2019 – es zählte 25.979.000 Nächtigungen – lagen sie 2023 nur noch rund 1% darunter. Im gesamtösterreichischen Tourismus wurden 2023 151.169.000 Nächtigungen gezählt. Österreich ohne seine Hauptstädte erreichte 125.494.000 Nächtigungen. Der Anteil der Hauptstadt-Nächtigungen am österreichischen Gesamtaufkommen betrug demnach 17% – und lag damit exakt auf demselben Niveau wie 2019. Zwei Drittel (67%) der Hauptstadt-Nächtigungen 2023 wurden in Wien gezählt. 

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Verzögerung: Austrian Airlines übernimmt erste B787-9 später

Später als ursprünglich angekündigt wird Austrian Airlines die ersten beiden Boeing 787-9 übernehmen. Es handelt sich um jene Gebrauchtflugzeuge, die vormals für Bamboo Airways im Einsatz waren. Ursprünglich hieß es, dass die erste Einheit gegen Ende Feber 2024 in Wien eintreffen wird. Nun bestätigte das Unternehmen, dass sich dies auf „Mitte/Ende März 2024“ verschieben wird. Auf den Zeitplan hinsichtlich der Indienststellung soll dies jedoch keinen Einfluss haben.

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Neuer AUA-KV: Acht Verhandlungsrunden ohne Ergebnis

Schon seit einiger Zeit ist die Stimmung zwischen den Arbeitnehmervertretern und dem Management von Austrian Airlines angespannt. Die Gewerkschaft und der Betriebsrat drängen auf einen neuen Kollektivvertrag, der insbesondere eine deutliche Anhebung der Gehälter beinhalten soll. Eine österreichische Eigenheit spielt in den Verhandlungen auch eine Rolle: Austrian Airlines darf selbst keine Kollektivverträge abschließen. Dies ist der Standesvertretung, also der Wirtschaftskammer, vorbehalten. Daher sitzen WKO- und ÖGB-Funktionäre am Verhandlungstisch. Rein theoretisch könnte auch ein Abschluss ganz ohne Einbindung des AUA-Managements gemacht werden, jedoch vertritt in der Praxis die Wirtschaftskammer die Interessen seines Mitglieds Austrian Airlines. In Österreich gibt es in fast allen Wirtschaftszweigen so genannte Branchen-Kollektivverträge. Die Gewerkschaft und die jeweilige Standesvertretung handeln diese aus, vereinbaren diese und dann gilt der „KV“ dann beispielsweise für alle Bäcker, Friseure, Metallbaubetriebe und so weiter. In der Luftfahrt gibt es aus historischen Gründen keinen solchen branchenweit gültigen Kollektivvertrag. Dies wird seitens der ÖGB-Teilgewerkschaft Vida seit vielen Jahren heftig kritisiert. Immer wieder fordern die Arbeitnehmervertreter den Abschluss eines solchen Vertragswerks, jedoch erteilt die Wirtschaftskammer, die am aktuellen Stand der Dinge festhalten will, stets eine Absage. Es gibt keinen Branchen-KV in der österreichischen Luffahrt Doch warum gibt es in der Luftfahrt eigentlich keinen Branchen-KV? Historisch gesehen liegt es daran, dass zum Zeitpunkt der „Erfindung“ der branchenweit gültigen Kollektivverträge Austrian Airlines die einzige österreichische Fluggesellschaft war. Somit bestand schlichtweg kein Bedarf, da es ohnehin nur das damalige Staatsunternehmen, das im Bundesbudget als eine Art „fliegende ÖBB“ behandelt wurde. Erst später wurden beispielsweise Montana Austria, Lauda Air, Tyrolean

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China Airlines nimmt Kurs auf Koror

Die Fluggesellschaft China Airlines bietet ab 1. April 2024 drei wöchentliche Flugverbindungen von Taipeh nach Koror (Palau) an. Ab 15. Juli 2024 fliegt man viermal pro Woche. Zwischen 1. April und 14. Juli 2024 werden ab Wien über Taipeh (Republik China) an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag Umsteigeverbindungen angeboten. Zurück geht es jeweils an Montagen und mittwochs. Ab 15. Juli bis 30. Dezember 2024 werden diese an Dienstagen und Freitagen bzw. zurück montags, mittwochs und donnerstags durchgeführt.

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Verbände: ABTA feiert 35-jährigen Bestand

Ob Business- und Networking-Events quer über Österreich, regelmäßige Marktberichte, zahlreiche Online-Formate zum Know-How-Austausch oder auch internationale Kooperationen von GBTA über VDR bis BT4Europe – die Projekte und Aktivitäten der Austrian Business Travel Association (ABTA) sind traditionell weitreichend. 2024 feiert der Verband der österreichischen Geschäftsreiseindustrie nunmehr ein rundes Jubiläum, den 35. Geburtstag. ABTA-Präsident Roman Neumeister über intensive Jahre im Rückspiegel und große Pläne am Horizont des Jahres 2024: „Es freut mich, berichten zu können, dass sich die Austrian Business Travel Association trotz überaus disruptiver Zeiten, geprägt von diversen internationalen Entwicklungen und Umwälzungen, auch in ihrem Jubiläumsjahr im Aufwind befindet. Gemeinsam mit unseren beiden Vizepräsidentinnen Sabine Toplak und Angela Lille, unserem gesamten Verbandsteam und unseren treuen Mitgliedern, ist es uns gelungen, die globale Pandemie und damit auch eine der wohl schwierigsten Phasen für das gesamte Geschäftsreise-Umfeld aller Zeiten stabil und sicher zu durchschreiten“. Im Jahr 1989 gründeten 16 renommierte heimische Firmen die Austrian Business Travel Association als starke und innovative Interessensvertretung der Geschäftsreisebranche und legten damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der ABTA. Seit jeher stand und steht für den Verband die bestmögliche nationale Kooperation mit namhaften Unternehmen und den unterschiedlichsten Branchenplayern im Fokus. Zur optimalen Ausbildung junger Menschen wurde darüber hinaus 2007 in Kooperation mit dem TTC auch die Ausbildung zum zertifizierten Travel Manager ins Leben gerufen. Die intensive Zusammenarbeit mit dem VDR und der GBTA auf internationaler Ebene steht ebenso seit Jahren im Zentrum der Verbands-Bemühungen. Das gezielte Engagement auf dem europäischen Parkett führte die ABTA im Jahr 2022 auch

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Betriebsversammlungen am 1. März 2024: AUA streicht 112 Flüge

Am Vormittag des 1. März 2024 laden die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord das fliegende Personal der Austrian Airlines zu Betriebsversammlungen ein. Vorsorglich streicht die Fluggesellschaft 112 Flüge. Die Arbeitnehmervertreter werden am Freitag den 1. März 2024 die fliegenden AUA-Mitarbeiter über aktuelle Themen informieren. Dabei soll es um die Arbeitsbedingungen, arbeits- und dienstrechtliche Angelegenheit sowie die Thematik rund um die Gehälter gehen. Es handelt sich um eine reguläre Betriebsversammlung, auf deren Abhaltung ein gesetzlicher Anspruch besteht. Da bei Austrian Airlines traditionell die Beteiligung sehr groß ist, geht man seitens des Unternehmens davon aus, dass es erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb geben wird. Daher hat man sich eigenen Angaben nach dazu entschlossen, dass vorsorglich 112 Flüge gestrichen werden. Diese wurden bereits aus dem Verkauf genommen. Die Unternehmensleitung hofft, dass sich die Dauer auf den Vormittag des 1. März 2024 beschränken wird. Dennoch kann der Carrier nicht ausschließen, dass es zur Ausweitung der Streichungen kommen könnte. Auch kann es zu Verspätungen als Nachwirkung kommen. Betroffene Passagiere sollen seitens Austrian Airlines kontaktiert werden, sofern die Kontaktdaten in der Buchung hinterlegt werden. Sofern das Ticket über ein Reisebüro erworben wurde, sollen sich Reisende an dieses wenden. Das Unternehmen entschuldigt sich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

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