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X-Jam-Maturareisen: OGH kippt Entgelte und Stornogebühren von DocLX

Teilnehmer von X-Jam-Maturareisen des Tour Operators DocLX können nun Geld zurückfordern. Die Arbeiterkammer ist wegen einiger Gebühren und Zusatzentgelte vor Gericht gezogen und obsiegte. Es geht dabei auch darum, dass Rücktritte bei außergewöhnlichen Umständen nicht nur nicht kostenlos ermöglicht wurden, sondern gar nicht darauf hingewiesen worden sein soll. Laut Arbeiterkammer habe DocLX über mehrere Jahre hinweg Zusatzgebühren wie einen „Green Beitrag“ erhoben. Dieser soll sich auf Leistungen, die ohnehin im Reisevertrag inkludiert gewesen sein sollen, bezogen haben. Besonders sauer stieß den Konsumentenschützern auf, dass nicht auf das kostenlose Rücktrittsrecht bei außergewöhnlichen Umständen hingewiesen worden sein soll, sondern Stornopauschalen zwischen 40 und 95 Prozent des Reisepreises verlangt worden sein sollen. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer bezeichnen einige Zusatzentgelte, die von DocLX kassiert wurden als „aus der Luft gegriffen“. Hierzu werden nachstehende Beispiele genannt: „Green Beitrag“ in der Höhe von 10 Euro, „Peak Week Zuschlag“ von 39 Euro und einige weitere. Die Arbeiterkammer klagt seit längerer Zeit gegen den Tour Operator, so dass der Fall vor dem Obersten Gerichtshof landete. Dieser kippte die Zusatzentgelte. Der verrechnete „Green Beitrag“ stellt eine Abgeltung einer Leistung dar, die im Regelfall ohnedies mit dem Vertrag erfüllt wird, zum Beispiel Müllentsorgung im Hotel. Der „Peak-Week Zuschlag“ ist ein erhöhtes Entgelt für einen bestimmten Reisezeitraum – ein solcher Zuschlag kann nicht wirksam im Kleingedruckten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart werden. Weiters hat das österreichische Höchstgericht eine Bearbeitungspauschale von 29 Euro, die anfällt, wenn eine Namensänderung erfolgt, kassiert. Die Gebühr von 29 Euro erachtete der OGH jedoch als unzulässig,

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Flußkreuzfahrten: Arosa startet Gesundheitsangebote

Im kommenden Jahr wird die auf Flußkreuzfahrten spezialisierte Reederei auch so genannte Gesundheitsreisen anbieten. Damit reagiere man auf Ergebnisse einer Kundenumfrage, an der etwa 2.500 Personen teilgenommen haben. Das Unternehmen legt nun zwei Reisen, die als Fit und Gesund auf Europas Flüssen vermarktet werden, auf. Die Fahrten sollen im März udn November 2024 durchgeführt werden. Zunächst finden die jeweils achttägigen Flußkreuzfahrten auf der Donau statt und sollen von Physiotherapeuten und Ärzten begleitet werden.

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Wiener Beherbergungsbetriebe verzeichnen Umsatz-Plus

Im September 2023 konnten die Wiener Beherbergungsbetriebe den Umsatz um 28 Prozent auf 131,9 Millionen steigern. Der Oktober erreichte 1,5 Millionen (+12%) Gästenächtigungen. Seit Jahresbeginn wurden 14,1 Millionen (+34%) Übernachtungen gezählt. Den Oktober 2023 schloss Wien mit 1.502.000 Nächtigungen und einem Plus von 12% zum Vergleichsmonat 2022 ab. Zwischen Jänner und Oktober verzeichnete die Bundeshauptstadt 14.058.000 Übernachtungen – das bedeutet einen Zuwachs von 34% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 2.818.000 Übernachtungen (+27%) führt Deutschland die Liste der Top-10-Märkte im bisherigen Jahresverlauf an, gefolgt von Österreich (2.569.000, +15%) den USA (841.000, +40%), Italien (700.000, +51%), Großbritannien (520.000, +42%), Spanien (432.000, +30%), Frankreich (391.000, +37%), Polen (373.000, +45%), der Schweiz (323.000, +33%) sowie Israel (311.000, +20%). Der Netto-Nächtigungsumsatz von Wiens Beherbergungsbetrieben betrug im September 131.900.000 Euro – das bedeutet einen Zuwachs von 28% zum Vergleichsmonat 2022. Im Zeitraum Jänner bis September konnten die Betriebe 856.768.000 Euro erwirtschaften – ein Plus von 49% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer betrug im Oktober rund 71% (10/2022: rund 69%), jene der Betten im Oktober 55% (10/2022: 54,3%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Oktober) lag die Zimmerauslastung bei rund 68% (1-10/2022: rund 56%), die Bettenauslastung bei 53,1% (1-10/2022: 44,7%). Insgesamt waren im Oktober etwa 72.000 Hotelbetten in Wien verfügbar – das waren um 4.500 Betten (+6,7%) mehr, als im Oktober 2022 angeboten wurden.

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Twin City Liner legt Adventsfahren auf

Der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, bringt Passagiere in der Adventszeit ab 24. November 2023 jeweils freitags, samstags und an Sonntagen vom Stadtzentrum in Wien am Schwedenplatz direkt in die Altstadt von Bratislava. Von dort sind es nur wenige Schritte zu den idyllischen Weihnachtsmärkten. Die Adventmärkte in Bratislava bieten ein einzigartiges Ambiente und machen die Vorweihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem. Dort gibt es köstliche Leckereien, historisches Handwerk, stimmungsvolle Musik und noch vieles mehr. Vielleicht wird die ein oder andere Besucher*in auch fündig auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für Freunde und Familie. Ab 24. November 2023 ist der Twin City Liner wieder die direkte Verbindung zu den schönsten Adventmärkten in die vorweihnachtliche Altstadt von Bratislava. Auf dem Fahrplan des Twin City Liners steht in der Adventzeit auch Budapest. Das schnellste und modernste Schiff auf der Donau bringt seine Passagier*innen von 12. bis 14. Dezember 2023 in die ungarische Donaumetropole. In der Pauschalreise inkludiert sind neben der unvergesslichen Schiffsreise zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel und eine geführte Stadtrundfahrt.

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Flughafen Ljubljana plant Rückkehr von Austrian Airlines und Spanien-Flügen

Der Flughafen Ljubljana verfolgt sein grundsätzliches Ziel mit einer durchdachten Strategie. Die internationale Anbindung soll weiter ausgebaut werden, dazu gehört auch die Wiederaufnahme von Flügen nach Spanien. Der Flughafen strebt jedoch auch die Rückgewinnung der Austrian Airlines-Flüge an. Der Flughafen Ljubljana verfolgt das Ziel, sein internationales Luftverkehrsnetz auszubauen. Dies wurde zuletzt durch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flügen nach Spanien deutlich. Auch der österreichische Carrier Austrian Airlines soll in die Zukunftspläne eingebunden werden, der Flughafen will die Dienste der österreichischen Fluggesellschaft zurückgewinnen. Zudem soll die deutsche Stadt München einen weiteren täglichen Flug erhalten, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Der Flughafen Ljubljana plant zwei tägliche Flüge nach München.

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Flughafen Wien: Krisenübung simuliert Umgang mit hochinfektiöser Erkrankung

Am 16. November führte der Flughafen Wien eine erfolgreiche Krisenübung durch, bei der der Umgang mit einer hochinfektiösen Krankheit bei einem Flugpassagier inszeniert wurde. Die Übung wurde von verschiedenen Akteuren durchgeführt. Der Flughafen Wien, die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines sowie mehrere Gesundheitsbehörden haben diese Übung erfolgreich absolviert. Das Ziel der Übung ist eindeutig: Durch die regelmäßige Durchführung solcher Übungen soll in erster Linie die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure gestärkt werden. Ebenso wichtig sind diese Übungen jedoch auch zur Schulung der taktischen Vorgehensweise bei medizinischen Notfällen.

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control veranstaltet am 25. November 2023 wieder einen offenen Bewerbertag. Dieser findet in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 am Standort Schnirchgasse 17 in 1030 Wien statt. Welche Aufgaben haben Fluglotsen, wie laufen Auswahlverfahren und Ausbildung ab, wie groß müssen die Sicherheitsabstände zwischen Flugzeugen sein, wie funktioniert ein Radar, wer gibt Start- oder Landefreigaben und wieviel verdient man? All diese Fragen und viele mehr beantworten Fluglotsinnen und Fluglotsen persönlich, live und vor Ort im Austro Control-Besucherzentrum. Führungen in den 360° Tower-Simulator von Austro Control ermöglichen dazu einen faszinierenden Einblick in die praxisnahe Ausbildung.cWer sich für diesen Job kann sich am 25. November direkt bei Austro Control in Wien informieren.

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Österreich und Ungarn streiten um gefeuerten Raaberbahn-Vorstand

Die Abberufung eines Vorstandsmitglieds bei der ungarisch-österreichischen Raaberbahn ist der Auslöser für einen heftigen Streit zwischen den Regierungen von Österreich und Ungarn. In diktatorischer Manier wäre eine Entscheidung getroffen und vollzogen worden ohne dass die anderen Aktionäre beziehungsweise der Aufsichtsrat konsultiert worden wären.  Die Raaberbahn AG ist eine private Eisenbahngesellschaft, die den Zusammenbruch der Donaumonarchie gleichermaßen überstanden hat wie die Ära des Kommunismus in Ungarn. Über die langjährige Firmengeschichte hinweg hat sich lediglich die Eigentümerschaft immer wieder geändert. Mit 65,6356 Prozent ist der ungarische Staat der mit großem Abstand größte Aktionär. Die Republik Österreich hält 28,2378 Prozent. Der Rest entfällt auf den Strabag-Konzern.  Vor wenigen Tagen wurde Hana Dellemann, die bislang als stellvertretende Generaldirektorin sowie Leiterin der österreichischen Zweigniederlassung fungierte, abberufen. Das österreichische Verkehrsministerium will dagegen vorgehen, denn man behauptet, dass man als Aktionär gar nicht gefragt wurde. Auch soll der Aufsichtsrat mit dieser Sache gar nicht betraut worden sein. Schenkt man der österreichischen Darstellung Glauben: Die ungarische Regierung hätte einen Alleingang gemacht ohne irgendjemanden zu fragen oder zu informieren.  Seitens der Raaberbahn AG ist man wohl aus gutem Grund äußerst bedeckt. Man kommuniziert lediglich, dass Hana Dellemann nicht mehr dem Management der Eisenbahngesellschaft angehört. Weitere Fragen beantwortet man nicht, Ihre Aufgaben wären von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen worden.  Unter Orban wird Ungarn zunehmend autoritär regiert. In gewisser Weise ist die offizielle Reaktion des Gewessler-Ministeriums ein wenig verwunderlich, denn in autoritären Regimen ist es schlichtweg nicht üblich Andere um Erlaubnis zu fragen. Immerhin sollten die Entwicklungen in Ungarn, die vielen

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Diesmal über Amman: AUA hat Friedenslicht nach Österreich geflogen

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder das traditionelle ORF-Friedenslicht nach Österreich eingeflogen. Dieses hat aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges eine ganz besondere Bedeutung. Aus Sicherheitsgründen konnte es diesmal nicht in Tel Aviv an Bord einer AUA-Maschine gebracht werden.  Austrian Airlines pausiert seit einigen Wochen sämtliche regulären Israel-Flüge. Im Auftrag der Bundesregierung hat man Sonderflüge durchgeführt, denn die ursprünglich angedachte Lösung, dass das Bundeheer mit den betagten Hercules-Maschinen zum Einsatz kommt, ist grandios gescheitert. Das militärische Fluggerät war fluguntauglich.  Die AUA konnte das in Bethlehem entzündete Friedenslicht diesmal nicht in Tel Aviv abholen, sondern es wurde zunächst auf dem Landweg nach Amman (Jordanien) gebracht. Von dort aus flog es dann am 16. November 2023 an Bord von OS854 nach Wien-Schwechat.  „Das ORF-Friedenslicht ist heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betont ORF Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder beim Empfang des Lichtes am Flughafen Wien-Schwechat: „Vor mehr als 2000 Jahren ist die Botschaft vom Weihnachtsfrieden in Bethlehem verkündet worden – darum ist dieses Weihnachtssymbol heuer besonders wichtig. Verbunden mit der großen Hoffnung auf Frieden in der Welt.“  Das ORF-Friedenslicht kann am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, auf allen besetzten Bahnhöfen und in allen Rotkreuz-Dienststellen, bei vielen Feuerwehren und auch in vielen Kirchen geholt werden. 

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Ab 10. Dezember 2023: Mehr REX7-Züge zum Flughafen Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen erhöhen mit Wirksamkeit zum 10. Dezember 2023 die Anzahl der täglichen REX7-Züge, die zum Flughafen Wien-Schwechat führen. Laut Verkehrsverbund Ostregion werden die bisherigen Taktlücken am Vormittag geschlossen.  Im Gegensatz zu den Schnellbahn-Zügen der Linie S7 halten die Regional-Express-Verbindungen zwischen Wien-Rennweg und Flughafen Wien nicht in jeder Haltestelle, sondern lediglich in Kaiserebersdorf und Schwechat. Laut VOR sollen die REX7 ab 10. Dezember 2023 von Montag bis Freitag stündlich zwischen 4 Uhr 00 und 21 Uhr 00 verkehren. Zur Spitzenzeit halbstündlich. 

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