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Oktober 2023: Flughafen Wien mit 2.739.441 Passagieren

Im Oktober 2023 hatte der Flughafen-Wien-Konzern an seinen Standorten Wien, Malta und Kosice zusammengerechnet 3.551.738 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat legte man somit um 15,6 Prozent zu. Allerdings lag man um ein Prozent unter dem Aufkommen, das die Firmengruppe im Oktober 2019 hatte.  Auf den Flughafen Wien-Schwechat sind 2.739.441 Fluggäste entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 12 Prozent, jedoch 3,8 Prozent weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg in Wien im Vergleich zum Vorjahr auf 2.086.995 (+17,1%), die Zahl der Transferpassagiere ging um 2,0% auf 644.750 zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Oktober 2023 einen Anstieg auf 20.524 (+10,3% zu Oktober 2022). Die Fracht bewegt sich mit 21.704 Tonnen rund 18,5% unter dem Vorkrisenniveau (Oktober 2019).  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Oktober 2023 stieg nach Westeuropa auf 961.611 Passagiere (+13,8% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Oktober 2023 insgesamt 217.848 Passagiere (+7,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 41.924 Passagiere (-5,8%) und nach Afrika 34.608 (+18,9%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Oktober 2023 insgesamt 80.284 Passagiere (+3,9%) und in den Fernen Osten 48.280 Reisende (+83,2%).  Der Flughafen Malta erzielte im Oktober 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs beim Passagieraufkommen auf 771.253 Passagiere (+30,7%) und liegt damit bereits 9,6% über dem Vorkrisenniveau (2019). Der Flughafen Kosice legte auf 41.044 (+9,3%) Passagiere zu und liegt damit 14,7% über dem Wert vom Vorkrisenjahr 2019.  Für das Gesamtjahr 2023 rechnet die Flughafen Wien AG für den österreichischen Airport mit 28,5

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Oktober 2023: Wien war stärkste Destination bei Air Baltic

Im Oktober 2023 reisten die meisten Air-Baltic-Passagiere von/nach Wien-Schwechat. Auch Amsterdam und Berlin standen bei den Fluggästen hoch im Kurs. Neben diesen Zielen zählen auch die Air Baltic-Flüge nach London, Brüssel, Paris und München zu den beliebtesten Strecken des lettischen Carriers ab Riga im Oktober. Das Unternehmen unterhält ab vier Bases ein Netzwerk, das aus rund 100 Routen besteht.

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Sommer 2023: Wizz Air legt in Wien um 20 Prozent zu

Die Wizz Air Group hatte zwischen April und Ende September 2023 rund 33 Millionen Fluggäste an Bord. Eigenen Angaben nach hat man damit einen neuen Sommerrekord aufgestellt. Ab Österreich habe man ein Wachstum von 20 Prozent im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum aufgestellt. Streckennetzweit konnten sich die Fluggesellschaften der Wizz Air Group gegenüber dem Sommer 2022 um 24 Prozent verbessern. Auch will das Unternehmen festgestellt haben, dass die Passagiere ihre Flugscheine wieder wesentlich früher als in den Coronajahren zuvor erwerben. Ab Wien-Schwechat sollen die Destinationen in Spanien, Kroatien, Portugal und Zypern im Sommer 2023 besonders gut gelaufen sein. Mittlerweile hat man die Buchungen für den Sommer 2024 geöffnet und bietet unter anderem Ziele wie Madeira, Split, Larnaka und Malaga an. „Über 33 Millionen Menschen haben sich in diesem Sommer für einen Flug mit Wizz Air entschieden und wir sind dankbar für ihr Vertrauen. Wir glauben daran, erschwingliche Reisen anbieten zu können und freuen uns, eine Vielzahl von Destinationen für den Sommer anzufliegen. Mit der Ankündigung unseres Flugplans für 2024 können unsere Passagiere bereits für das nächste Jahr planen. Wir freuen uns darauf, in den nächsten zwölf Monaten noch mehr Passagiere an Bord zu begrüßen und unseren Kundinnen und Kunden neue und aufregende Ziele zu bieten, die sie mit Familie und Freunden besuchen können“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Director von Wizz Air.

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Wien: Strandziele am Golf im Wizz-Air-Streckennetz

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient ab Wien-Schwechat auch einige Destinationen, die vielen Passagieren in puncto Urlaubsplanung wohl nicht sofort in den Sinn kommen würden. Beispielsweise handelt es sich dabei um Ziele in Saudi-Arabien. So steuert der Carrier ab der österreichischen Hauptstadt Jeddah an. Sowohl die reiche Kultur der Stadt als auch die atemberaubende Küste des Roten Meeres laden zur Erkundung der Stadt ein. Ebenso hat man die Hauptstadt Riad im Portfolio. Die kulturellen Wahrzeichen und die authentische arabische Küche entführen Gäste auf eine verzaubernde Reise in die orientalische Kultur. Schon fast ein Klassiker ist Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Ziel bedient man in Konkurrenz zu Etihad Airways. Diese Destination lädt mit seiner atemberaubenden Architektur, seinen unberührten Stränden und seiner exquisiten Küche zu einer unvergleichlichen Entdeckungsreise ein. Ebenso werden im Winterflugplan 2023/24 auch Flüge auf die Kanaren-Insel Teneriffa angeboten. Die üppigen Wälder von Anaga entdecken, an den goldenen Stränden von Playa de las Américas entspannen oder im Teide-Observatorium die Sterne beobachten – Teneriffa bietet eine Vielzahl von Erlebnissen.

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Athen: Bluebird nimmt kurzzeitig Kurs auf Berlin und Wien

Ab Mitte November 2023 wird die griechische Fluggesellschaft Bluebird Airways ab Athen einige zeitlich befristete Destinationen bedienen. Unter anderem geht es nach Berlin, Prag und Wien.  Die Hauptstädte von Tschechien und Deutschland wird man zwischen 25. November 2023 und 7. Jänner 2024 in je nach Kalenderwoche variierender Frequenz bedienen. Sofia bedient man ab 27. November 2023 bis vorläufig 20. Dezember 2023 dreimal wöchentlich.  Besonders kurz wird man Kurs auf Wien-Schwechat nehmen, denn diese Strecke ist für den Zeitraum von 22. Dezember 2023 bis 7. Jänner 2024 geplant. Vorgesehen sind während dieser Zeit tägliche Flüge. Die Flotte von Bluebird Airways besteht momentan aus drei Boeing 737-800. In der Vergangenheit hatte man auch die zwischenzeitlich ausgeflotteten Typen B737-300, B737-400 und McDonnell Douglas MD-80 in Verwendung. 

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Aviation Event 2023: Podiumsdiskussion über die Entwicklung nach COVID und den drohenden Arbeitskräftemangel

Die Luftfahrtbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen, aber auch Chancen. Auf dem Aviation Event 2023 sprachen hochrangige Vertreter der Branche über die Zeit nach Corona und den drohenden Arbeitskräftemangel. Herausforderungen wie die Corona-Pandemie konnten weitgehend gemeistert werden. Damit ist aber nicht alles gelöst. Andere Probleme, wie der drohende Arbeitskräftemangel, stehen noch bevor. Diese Probleme wurden von hochrangigen Vertretern der Luftfahrtindustrie diskutiert. Konkret fand eine Podiumsdiskussion zwischen David Ciceo, CEO des Flughafens Cluj, Caballero Pinto, CEO des Flughafens Sofia, Laila Odina, Vorstandsvorsitzende des Flughafens Riga und Dobardžić, CEO des Flughafens Podgorica statt. Entwicklung nach der Corona-Pandemie David Ciceo, CEO des Flughafens Cluj, bestätigte, dass sich die wirtschaftliche Leistung des Flughafens auch nach der Pandemie verbessert hat. Die Zahlen für dieses Jahr seien besser als im Jahr vor der Pandemie, was auf eine Erholung nach der Pandemie hindeute. Die allgemeine Entwicklung und die Verbesserung der Zahlen stehen in direktem Zusammenhang mit dem EU-Beitritt im Jahr 2017, der den Flugverkehr in Bewegung gebracht hat. Der CEO des Flughafens Sofia, Caballero Pinto, konnte auf ein 10-jähriges Wachstum seines Flughafens zurückblicken. Auch die Erholung von der Corona-Pandemie verlief zufriedenstellend, in puncto Performance konnten im laufenden Jahr bessere Ergebnisse als im Jahr 2019 erzielt werden. Trotz dieser guten Nachrichten gibt es ein Problem: Aufgrund der Kriege in Europa und im Nahen Osten musste ein Verlust an Passagieren verzeichnet werden. Die Vorstandsvorsitzende des Flughafens Riga, Laila Odina, konnte von einem Passagieraufkommen von 4,8 Millionen Fluggästen berichten. Bis zum Jahr 2024 soll eine Steigerung von rund 10 Prozent erreicht

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Sommer 2024: Austrian Airlines stockt Wien-Hannover auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Austrian Airlines die Nonstopverbindung zwischen Wien und Hannover häufiger bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass man gegenüber dem aktuellen Stand sechs Umläufe pro Woche hinzufügt. Somit wird es bis zu 27 Rotationen zwischen Wien und Hannover geben. Neu ist auch, dass am Abend ein Jet im Nightstop in der deutschen Stadt verbleibt. Mit diesem wird dann der Frühflug in die österreichische Bundeshauptstadt bedient. Dadurch sollen die Passagiere die Anschlüsse am Drehkreuz Wien einfacher erreichen können.

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Günther Ofner: „Luftfahrt wird aus ideologischen Gründen angefeindet“

Die österreichische Aviation-Wirtschaft läuft in den letzten Tagen regelrecht Sturm gegen das luftfahrtfeindliche Klima, das unter anderem vom grün geführten Verkehrsministerium vorgegeben wird. Mit Hilfe von Studien widerlegt man Aussagen, die das Fliegen als besonders klimaschädlich darstellen. Erst kürzlich wurde aufgrund einer Studie bekannt, dass die Einstellung von Inlandsflügen nicht zu einer Verlagerung auf die Schiene geführt hat, sondern auf die Straße. Die überwiegende Mehrheit der Reisenden wollen von Bahnanreisen bzw. Air-Rail-Produkten nichts wissen und fahren stattdessen lieber mit dem Auto nach Wien oder München. Dadurch entstehen höhere Kohlenstoffdioxid-Emissionen gegenüber dem Flugzeug. Dieser Umstand wird jedoch – vermutlich aus ideologischen Gründen – von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die selbst gerne Privatjets nutzt, gar nicht erwähnt. Bislang hält man eisern am Plan fest, dass Inlandsflüge „aus dem Verkehr gezogen werden“ sollen. Der im Rahmen des Future Business Austria – Standort- und Infrastruktursymposiums vorgestellte Österreichische Infrastrukturreport 2024 dokumentiert klare Handlungsempfehlungen der heimischen Managerinnen und Manager für die Zukunft der österreichischen Luftfahrtinfrastruktur. Die repräsentative Befragung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 konstatiert entsprechende Zukunftserwartungen an die heimische Luftfahrtpolitik: 73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Rolle des Flughafen Wien als Luftverkehrsdrehkreuz gesichert und ausgebaut werden soll. 56 Prozent der heimischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft erwarten zudem, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden sollen. „Der gezielte Infrastrukturausbau ist von immenser Bedeutung für den heimischen Wirtschaftsstandort und sorgt für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Dies gelte insbesondere auch für die Luftfahrtinfrastruktur“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. „Die Luftfahrt

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Aeroitalia hat Ancona-Wien schon wieder eingestellt

Erst vor wenigen Tagen hat Aeroitalia eine Nonstop-Verbindung zwischen Ancona und Wien aufgenommen. Mit dieser ist schon wieder Schluss, denn am 5. November 2023 wurde der vorläufig letzte Flug durchgeführt. Die Aufnahme stand von Anfang an unter keinem guten Stern, denn der Erstflug musste wegen schwacher Buchungszahlen verschoben werden. Trotz PR-Bemühungen des Wiener Flughafens konnte Aeroitalia nicht ausreichend Buchungen an Land ziehen, die einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb hätten ermöglicht. Daher hat man die Route per 5. November 2023 wieder eingestellt. Operativ im Einsatz waren Wetlease-Flugzeuge der rumänischen Air Connect.

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Hoher Gewinn: Gewerkschaft fordert mehr Lohn für AUA-Mitarbeiter

Dank stark verteuerter Ticketpreise ist es Austrian Airlines gelungen im dritten Quartal des laufenden Jahres einen hohen Gewinn einzufliegen. Nun fordert die Gewerkschaft Vida, dass auch die Beschäftigten etwas davon abbekommen sollen.  Einst galt Austrian Airlines als ein Ort, an dem fast ausschließlich Spitzengehälter bezahlt wurden. Die Zeiten sind schon lange vorbei, denn in der Vergangenheit gab es diverse Sparpakete und Neuverhandlungen von Kollektivverträgen. Zwar gab es bereits nach der Corona-Pandemie Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen, jedoch ist das der Gewerkschaft Vida zu wenig.  Das Bordprodukt, das Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class anbietet, ist vergleichbar mit jenen der Billigkonkurrenz Ryanair und Wizzair. Preislich liegt man jedoch häufig darüber und insbesondere dann, wenn man auf einer Strecke keinen Konkurrenten hat oder der einzige Mitbewerber eine Konzernschwester aus der Lufthansa Group ist. Besonders im Deutschland-Österreich-Verkehr wurden die Preise merklich erhöht, jedoch gleichzeitig der inkludierte Service stark zurückgefahren.  Austrian Airlines wurde im Jahr 2020 vom Staat gerettet. Das Darlehen, für das der Staat gehaftet hat, wurde mittlerweile zurückbezahlt. Das gilt jedoch nicht für jene 150 Millionen Euro, die Austrian Airlines als „nichtrückzahlbarer Zuschuss“ als eine Art Entschädigung für die Corona-Pandemie überwiesen wurden. Kaum zieht die Nachfrage wieder an, sind die Reisenden mit stark erhöhten Ticketpreisen konfrontiert. Dass auch diese die laut Generaldirektorin Mann „überdurchschnittlich hohe Inflation“ befeuern, erwähnt man freilich nicht in der zugehörigen Medienmitteilung.  Die Gewerkschaft Vida ist der Ansicht, dass angesichts des hohen Gewinns nun die Zeit für mehr Lohn für die Beschäftigten gekommen sein müsste. „Damit sollte

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