Wizzair

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Dortmund: Wizz Air schließt einzige Basis in Deutschland

Erst im Juni des Vorjahres eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Flughafen Dortmund die erste Basis in Deutschland. Per 24. Oktober 2021 wird diese geschlossen. In einem Aviation Direct vorliegenden Rundmail wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Auch der Flughafen Dortmund informierte seine Mitarbeiter über die Aufgabe der deutschen Wizz-Air-Basis. Auch der Stützpunkt im lettischen Riga wird aufgegeben. Die Schließung wird hier zum 3. Oktober 2021 erfolgen, geht aus Rundschreiben hervor. Zunächst berichtete das polnische Portal Pasazer über das Aus der beiden Bases. Wizz Air selbst gab zur bevorstehenden Schließung der Stationen Dortmund und Riga vorerst keine Stellungnahme ab. Den betroffenen Mitarbeitern werden jedenfalls alternative Arbeitsplätze an anderen Bases des Konzerns angeboten. Ob dies in jedem individuellen Fall eine passende Lösung ist, bleibt abzuwarten. Sowohl Riga als auch Dortmund sollen im Streckennetz der Wizz Air erhalten bleiben. Die meisten Routen werden ab Oktober 2021 mit Maschinen, die an an anderen Flughäfen stationiert sind, bedient. Die Station in Riga besteht seit dem Jahr 2014 und jene in Dortmund wurde im Juni des Vorjahres eröffnet.

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Wizz Air will Austrian Airlines A320-Piloten abluchsen

Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa baute die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air am Standort Wien-Schwechat einige Pilotenstellen ab. Nun fordert man in einer Medienmitteilung Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines dazu auf sich um A320-Cockpitstellen zu bewerben. Im Fokus hat man Piloten, die über ein gültiges Typerating für die Airbus-A320-Reihe verfügen und offensichtlich schielt man gezielt auf Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines. Prämien für die Vertragsunterschrift gibt es offenbar nicht. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki wurden unter anderem von der Lufthansa Group, aber auch von Laudamotion, Wizz Air und anderen Carriern, an Kapitäne bis zu 15.000 Euro für die bloße vertragliche Verpflichtung bezahlt. Mittlerweile hat sich der Markt – auch bedingt durch die Corona-Pandemie – verändert, so dass es mehr Piloten als freie Stellen gibt. Vor ein paar Jahren war das genau umgekehrt. „Um unsere ehrgeizigen Wachstumspläne nach der Pandemie zu erfüllen, sind wir auf der Suche nach neuen Piloten! Der Mitbewerber am Standort Wien baut reihenweise Mitarbeiter ab – wir möchten diese, besonders AUA-Piloten, gezielt ansprechen und ermutigen, sich bei uns zu bewerben. Wir bei WIZZ sind stolz auf die ausgezeichneten Möglichkeiten, die wettbewerbsfähigen Gehälter und das Vergütungs- und Sozialleistungspaket, das unserem Flugpersonal zur Verfügung steht sowie auf die flexiblen und festen Dienstpläne, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen“, so Heiko Holm, Chief Operations Office von Wizz Air. Ob der ungarische Billigflieger im großen Stil AUA-Piloten zum Wechsel in die pinkfarbenen Airbus-Jets bewegen kann oder ob es sich eher um eine

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Bis 2030: Wizz Air will Flotte auf 500 Maschinen ausbauen

Geht es nach Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi so soll der Carrier bis zum Jahr 2030 die Flotte verdreifachen und rund 4.600 Piloten einstellen. Allein bis Ende 2021 will man 300 zusätzliche Flugzeugführer aufnehmen. Der Konzern verfügt über operative Flugbetriebe in Ungarn, Abu Dhabi und im Vereinigten Königreich. Wizz Air teilte nicht genau mit wo man bis 2030 so stark wachsen will, denn innerhalb Europas wäre eine Strategieänderung notwendig, denn an vielen kleineren Airports, die genutzt werden, ist kaum mehr Wachstum möglich. Somit müsste sich Wizz AIr noch stärker größeren Flughäfen zuwenden, jedoch sind diese oftmals mit höheren Kosten verbunden. Dem Vernehmen nach denkt der Carrier darüber nach, dass die einstige Tochter in Kiew-Schuljany reaktiviert wird und mit dieser Domestic-Ziele sowie Destinationen, für die ein AOC der Ukraine erforderlich ist, aufgenommen werden. Ähnliche Überlegungen gibt es auch für andere Staaten, die sich im Raum der ehemaligen Sowjetrepubliken und am Balkan befinden. Hier wäre durchaus einiges an Potential vorhanden. Momentan peilt Wizz Air an, dass die Flotte bis zum Jahr 2030 auf 500 Flugzeuge ausgebaut wird. Derzeit hat man 140 Maschinen, die ausnahmslos geleast sind. Unter Berücksichtigung bestehender Bestellungen bedeutet das Ziel, das sich der Lowcoster selbst gesetzt hat auch, dass eine größere Order bei Airbus oder einem anderen Hersteller – letzteres gilt als unwahrscheinlich – in naher Zukunft getätigt werden muss. Nicht überall gibt es nur positives Feedback auf den ambitionierten Plan des Billigfliegers. Beispielsweise kritisiert die europäische Pilotengewerkschaft ECA seit einigen Jahren die Arbeitsbedingungen für Flugzeugführer. Auch erwähnte Wizz Air in

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Schon wieder: Wizz Air verschiebt Salzburg-Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary verschiebt das Comeback in Salzburg erneut nach hinten. Nach unzähligen Verzögerungen sollten Kiew-Schuljany und St. Petersburg ab Mitte September 2021 bedient werden, aber daraus wird auch diesmal nichts. Im Sommer des Vorjahres nahm Wizz Air kurzfristig Ziele ab dem zweitgrößten Airport Österreichs auf. Nach nur wenigen Wochen stellte der Carrier die Flüge wieder ein und verschiebt seither die Wiederaufnahme des Angebots ab Salzburg regelmäßig nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg hätten ab September 2020 bedient werden sollen, aber auch aus einer Verspätung von einem Jahr wird nichts. Salzburg soll ab der Hauptstadt der Ukraine neu erst ab 28. März 2022 angeflogen werden. St. Petersburg wurde auf den 17. Dezember 2021 verschoben. Varna, das kurz vor dem Erstflug um rund ein Jahr nach hinten verschoben wurde, ist weiterhin für den 13. Juni 2022 geplant. Die im Vorjahr kurzfristig bedienten Routen in die Balkan-Region sollen nicht mehr reaktiviert werden. Angesichts der Häufigkeit der Änderung der Aufnahmetermine der für Salzburg geplanten Wizz-Air-Strecken bleibt es abzuwarten, ob die seitens des Carriers nun publik gemachten Daten halten oder ob diese neuerlich nach hinten geschoben werden.

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Wien: Wizz Air nimmt Gran Canaria auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 1. November 2021 ab Wien die Destination Gran Canaria ansteuern. Der Ticketverkauf wurde bereits aufgenommen. Las Palmas wird der Lowcoster künftig jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag ab der österreichischen Bundeshauptstadt bedienen. “Wir erweitern derzeit laufend unsere Kapazitäten und starten neue Strecken, um unser Netzwerk noch attraktiver zu gestalten. Mit Gran Canaria bieten wir den Österreichern schon die zweite Traumdestination auf den Kanarischen Inseln. Die Insel bietet eine unglaubliche Vielfalt, von einzigartigen Sandstränden, über saharaähnlichen Dünen bis hin zu historischen Städten”, erklärt Pressesprecher András Rado.

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Juli 2021: Wizz Air beförderte 2.956.043 Passagiere

Die Fluggesellschaften der Wizz Air Group haben im Juli 2021 insgesamt 2.956.043 Reisende bei einer Auslastung von 78,5 Prozent befördert. Im Vorjahresmonat hatte man 1.824.452 Passagiere bei einem Ladefaktor von 60,5 Prozent an Bord. Gegenüber Juni 2021 (1.557.041 Fluggäste) konnte man deutlich zulegen. Allerdings liegt Wizz Air deutlich unter der Beförderungsleistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte. Damals nutzten 3.881.750 Passagiere die Flugverbindungen des Billigfliegers. Die Auslastung lag im Juli 2019 bei 95,6 Prozent. Zuletzt reduzierte Wizz Air das Angebot in Österreich. Das Comeback in Salzburg wurde auf die lange Bank geschoben und an der Basis Wien wurden Ausdünnungen und Verschiebungen vorgenommen. Die Personalpolitik, die man über den Winter praktizierte, dürfte sich als Bumerang erwiesen haben, da Wizz Air streckennetzweit Flugbegleitermangel hat.

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Eurowings führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit kleinen Abweichungen kopiert Eurowings das seit einiger Zeit bei Ryanair und Wizz Air praktizierte Handgepäck-Konzept: Passagiere, die den Basic-Tarif buchen, dürfen künftig nicht mehr das IATA-Standardmaß, sondern nur noch eine kleine Tasche mitnehmen. Die Änderung tritt am 31. August 2021 in Kraft. In Branchenkreisen war schon länger bekannt, dass Eurowings die Handgepäck-Regeln der Mitbewerber Wizz Air und Ryanair kopieren wird. Lediglich der genaue Zeitpunkt war noch offen und verschob sich womöglich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten. Ab 31. August 2021 sollen Reisende im Basic-Tarif nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 cm mitnehmen. Wer beispielsweise einen Trolley mit maximal 55x40x23 cm und einem Höchstgewicht von acht Kilogramm mitnehmen möchte, muss mindestens zehn Euro extra bezahlen. Das Pricing ist flexibel und unterschiedet sich Flug für Flug. Welche Kosten direkt am Gate anfallen können teilte Eurowings nicht mit. In der Presseerklärung verwendet die Lufthansa-Tochter eine irreführende Formulierung und erklärt, dass man sich dem „internationalen Branchenstandard“ anpassen würde. Das ist nicht der Fall, denn der internationale Standard ist das so genannte IATA-Standardmaß (55 x 40 x 20 cm). Lediglich einige wenige Airlines wie Condor, Wizz Air, Ryanair, Easyjet und andere haben das System der „kleinen Tasche“ eingeführt und bitten für größere Handgepäckstücke zur Kasse. Da Eurowings in der Vergangenheit häufig von Ryanair, Easyjet und Wizz Air kopiert hat, kommt die Änderung, die wohl primär zur Erhöhung der Einnahmen dient, nicht überraschend. Fast deckungsgleich mit „Priority“ von Ryanair und Wizz Air Das „Abkupfern“ geht sogar soweit, dass Passagiere, die für

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Wizz Air: Varadi will mit voller Kapazität in den August 2021

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air will in den verbleibenden Wochen des Sommers 2021 so viel Geschäft wie nur irgendwie möglich machen. Firmenchef Jozsef Varadi kündigte an, dass die Kapazität bei annähernd 100 Prozent des Werts von 2019 liegen wird. Laut dem Wizz-Air-CEO soll das Angebot im August 2021 bei etwa „90 bis 100 Prozent“ des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, liegen. Weiters rechnet er damit, dass sich dieses noch vor Weihnachten auf 100 Prozent einpendeln wird oder sogar leicht darüber liegen wird. In Flugzeugen ausgedrückt: Varadi rechnet damit, dass im August etwa 100 der rund 140 Maschinen im Liniendienst stehen werden. Zuletzt musste sich Wizz Air aufgrund akutem Personalmangel mit Wetlease-Flugzeugen behelfen. Während der Pandemie haben besonders viele Flugbegleiter das Unternehmen verlassen. Daher befindet man sich weiterhin auf Personalsuche. Jozsef Varadi schränkt aber auch ein: Er wagt keine finanzielle Prognose für das Gesamtjahr, denn mögliche neuerliche Reisebeschränkungen könnten dazu führen, dass man das bis Weihnachten 2021 angepeilte Ziel nicht erreichen kann. Je nach weiterer Entwicklung der Pandemie und der damit verbundenen Entscheidungen der Regierung könnte sich das Szenario des Vorjahres wiederholen: Enorm starker Einbruch über den Herbst und Winter. Daher sind die jüngsten Ankündigungen des Wizz-Air-Chefs mit entsprechender Vorsicht zu genießen, da der Carrier die Kapazität offensichtlich primär für die verbleibenden Sommerwochen plant.

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Defektes Fahrwerk: Sichere Rücklandung nach 1,5 Stunden Holding in Wien

Am Donnerstag musste die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air auf Flug W6 2857 von Wien nach Keflavik eine Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt absolvieren. Ursache war ein defektes Fahrwerk, das sich nicht einfahren hat lassen. Betroffen war der Airbus A321 mit der Registrierung HA-LXJ. Aufgrund des Umstands, dass die Distanz zwischen den beiden Städten nicht gerade ein Katzensprung ist, hatte man einen hohen Tankfüllstand. Um eine sichere Landung in Wien-Schwechat absolvieren zu können, musste dieser zunächst reduziert werden. Dazu befand sich die Maschine rund 1,5 Stunden lang im Holding über Österreich. Dieses diente zur Verbrennung des überschüssigen Kerosins. Die HA-LXJ ist anschließend sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Das betroffene Flugzeug wird nun von Technikern untersucht und repariert. Laut Wizz Air wurden die Reisenden mit einem Ersatzflugzeug an ihren Zielort gebracht. Paulina Gosk, Coroporate Communications Manager bei Wizz Air, bestätigte gegenüber Aviation Direct den Vorfall und erklärt wie folgt: „Wizz Air Flug W6 2857 von Wien nach Reykjavik ist am 29. Juli 2021 aus technischen Gründen nach Wien zurückgekehrt. Das Flugzeug ist problemlos gelandet und wird nun einer Wartung unterzogen. Um die Verspätung zu minimieren, hat die Fluggesellschaft ein Ersatzflugzeug in Wien bereitgestellt. Gemäß den Richtlinien von Wizz Air und der EU-Verordnung wurden die Passagiere am Flughafen mit Erfrischungen versorgt, über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert und es wurde ihnen ein alternativer Flug oder eine vollständige Rückerstattung angeboten. Wizz Air entschuldigt sich aufrichtig bei allen Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten, aber die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Crew hat für uns

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Hamburg: Wizz-Air-Passagiere erzwangen Start trotz Nachtflugverbot

Können Passagiere eine Ausnahmegenehmigung von nächtlichen Flugverboten erzwingen? In Hamburg scheinbar schon, denn am 4. Juli 2021 hatte Wizz Air rund 24 Stunden Verspätung und die Reisenden machten ordentlich Druck und konnten dann nach 23 Uhr 00 noch nach Tirana fliegen. Dieser Umstand beschäftigte auch die Hamburger Bürgerschaft. Auf eine Anfrage der Linkspartei antwortete der Senat unter anderem, dass am Vortag der Flug ausgefallen wäre und am 4. Juli 2021 die Verbindung erneut massiv verspätet gewesen wäre. Es hätten sich rund 250 Reisende regelrecht gestandet am Airport befunden. Daher habe man die Sondergenehmigung erteilt. Nachdem zunächst verkündet wurde, dass auch am 5. Juli 2021 kein Start erfolgen wurde, soll es zu lautstarkem Protest gekommen sein. Als problematisch erwies sich auch, dass die Gültigkeit von Coronatests abzulaufen drohte. Die Situation entwickelte sich zu einem Pulverfass, so dass die Bundespolizei die Hamburger Polizei um Unterstützung bat. Laut Anfragebeantwortung rückte diese mit 16 Streifenwagen zum Airport an. Wizz Air soll zuvor zweimal eine Ausnahmebewilligung beantragt haben, jedoch wurden die Ansuchen abgelehnt. Erst als die Situation im Terminal zu eskalieren drohte, gab es grünes Licht für den Start, der am 6. Juli 2021 um 1 Uhr 41 durchgeführt wurde. Im Senat wird nun gefordert, dass Wizz Air aufgrund der selbstverursachten Verspätungen und des Ausfalls für die Einsatzkosten der Polizei zur Kasse gebeten wird.

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