Dezember 2, 2020

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Dezember 2, 2020

Austrian Airlines flottet weitere DHC Dash 8-400 aus

Ungeachtet dessen, dass die Nachfrage in der Luftfahrt derzeit sehr gering ist und der Maschinentyp DHC Dash 8-400 bei Austrian Airlines auf vielen Strecken das einzige Muster ist, das einigermaßen wirtschaftlich verträglich betrieben werden kann, schreitet die Ausflottung weiter voran. Das Unternehmen erklärte bereits vor einigen Wochen gegenüber Aviation Direct, dass man am ursprünglichen Plan festhält und sich bis zum Frühjahr von allen verbliebenen Turbopropflugzeugen trennen wird. Unter anderem führt man an, dass man größere Jets angeblich umweltfreundlicher betreiben könnte. In Branchenkreisen stößt das Verhalten von Austrian Airlines auf Unverständnis, denn die Betriebskosten des wesentlich größeren Musters Embraer 195 sind erheblich höher. Angesichts der zum Teil äußerst schwachen Buchungs- und Auslastungslage bleiben momentan enorm viele Sitze leer. Dies führt auch dazu, dass Austrian Airlines auf klassischen Jet-Strecken wie Frankfurt am Main oder Berlin verstärkt die Dash 8-400 zum Einsatz bringt. Allerdings will man die Turboprops dennoch loswerden. Um dies zu manifestieren verlässt nun mit der OE-LGA die nächste Dash 8-400 die Flotte. Diese wird nach Zagreb überstellt und soll nach Angaben des Unternehmens dort einem Käufer übergeben werden. Auf dem von der Austro Control geführten Flugzeugregister sind damit mit Stand 2. Dezember 2020 die nachstehenden DHC Dash 8-400 auf Austrian Airlines eingetragen: OE-LGA OE-LGH OE-LGI OE-LGJ OE-LGK OE-LGL OE-LGM OE-LGN OE-LGO OE-LGQ

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Nehammer droht Weihnachtsurlaubern mit „großem Mühsal bei der Wiedereinreise“

Die österreichische Bundesregierung verkündete am Mittwoch einige Lockerungsschritte. Beispielsweise sollen der Handel und körpernahe Dienstleistungen ab 7. Dezember 2020 wieder öffnen dürfen. Gastronomie, Hotellerie und Touristik müssen sich jedoch noch rund vier Wochen gedulden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte an, dass jene Wirtschaftsbereiche, die noch geschlossen bleiben müssen, ab 7. Jänner 2021 wieder öffnen dürfen. Bis Jahresende soll diesen ein 50-prozentiger Umsatzersatz ausbezahlt werden. Ab 1. Jänner 2021 gibt es nur noch die Möglichkeit den Fixkostenzuschuss zu beantragen. Unter Hinweis auf ausländische Mitbürger, die im Sommer ihre Urlaube in der Heimat verbracht haben, kündigt Kurz ein „konsequentes Grenzregime“ an. Dadurch sollen erneute Einschleppungen aus dem Ausland vermieden werden. Ohne konkret die Staaten zu nennen, war eine Andeutung in Richtung Türkei und Balkanländer wahrnehmbar. Im Inland will die Regierung ab 7. Dezember 2020 wieder zu nächtlichen Ausgangssperren zurückkehren. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigt an, dass noch vor den Weihnachtsfeiertagen neue Einreisebestimmungen erlassen werden. Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen künftig zehn Tage in Quarantäne. „Freitesten“ soll erst nach fünf Tagen ermöglicht werden. „Wir haben im Sommer gesehen, dass mindestens 72 Prozent der Neuinfektionen auf Rückkehrer aus den Westbalkan-Staaten und der Türkei zurückzuführen sind“, so das Regierungsmitglied. Nähere Einzelheiten zu den neuen Einreisebestimmungen nannte er nicht. „Wer über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen wird, muss wissen, dass es großes Mühsal bei der Wiedereinreise nach Österreich geben wird. Für die Quarantäne muss man sich Urlaub nehmen“, mit diesen Worten will der Minister wohl Reisende von Weihnachtsbesuchen bei Familien im Ausland oder

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Liebhart: „Andreas Gruber und Michael O’Leary sind die Köpfe hinter den dubiosen Machenschaften bei Lauda“

Bereits im Vorjahr berichteten diverse Medien von hinterfragenswerten Bargeldtransporten der Fluggesellschaft Laudamotion. Doch erst durch die Berichterstattung von Profil, ORF, Welt und SWR kam das Thema in die breite Öffentlichkeit. Konkret werfen ehemalige Lauda-Mitarbeiter vor, dass größere Mengen Bargeld in roten Taschen kreuz und quer durch Europa geflogen werden. Es handelt sich dabei um Einnahmen aus dem Bordverkauf, die in die Konzernzentrale nach Dublin gebracht wurden. Allerdings nicht auf dem direkten Weg, sondern mit verschiedenen Zwischenstationen, beispielsweise in Palma de Mallorca oder London-Stansted. Die Gewerkschaft Vida fordert nun eine lückenlose Aufklärung. „Bereits Ende Sommer 2019 haben sich verunsicherte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns gemeldet, die über dubiose Geldtransporte auf Laudamotion-Flügen aufgrund möglicher Illegalität und Haftungsfragen besorgt waren“, so Vida-Fachbereichsleiter Daniel Liebhart. „Das Unternehmen setzt scheinbar auf die hausinterne Einschüchterungstaktik. Aus Angst vor Arbeitsplatzverlust und anderen Konsequenzen wurden die Beschäftigten mundtot gemacht. Dementsprechend viele Rechtsverletzungen kommen aufgrund dessen erst sehr spät zu Tage oder werden an uns mit dem Vorbehalt herangetragen, dass wir die Einzelperson nicht exponieren dürfen. Mit diesen Dienstanweisungen hat der Ryanair-Konzern hohe Bargeldbeträge außer Land geschafft. Als Gewerkschaft vida stellen wir uns die Frage, wie sicher und seriös eine Airline sein kann, die unzählige Rechtsbrüche begeht. Bei Laudamotion kommen nun, nach erst-gerichtlich festgestellten Arbeitsrechtsverletzungen, dubiose Geldtransporte ans Tageslicht, die umgehend auf Steuerhinterziehung untersucht werden müssen“. Liebhart: „Andreas Gruber und Michael O’Leary sind die Köpfe hinter den dubiosen Machenschaften“ Die Gewerkschaft Vida fordert, dass die nationalen und europäischen Behörden sämtlichen Airlines, die gezielte Rechtsbrüche begehen „den Stecker ziehen sollen“

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November: 60 Prozent weniger Passagiere bei Wizzair

Die Billigfluggesellschaft Wizzair erlitt im November 2020 einen drastischen Einbruch der Passagierzahlen. Im direkten Vergleich mit Oktober 2020 beförderte der Carrier um 60 Prozent weniger Fluggäste. Gezählt wurden 456.487 Reisende. Im Oktober hatte der Carrier noch 1.146.227 Passagiere an Bord. Der heftige Rückgang zeigt die momentan äußert geringe Nachfrage nach Flugtickets. Auch wurde in Wien-Schwechat die Präsenz mittlerweile stark reduziert. Wizzair fliegt momentan nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa-Süd und wieder zurück. Es ist damit zu rechnen, dass der Mitbewerb in den nächsten Tagen ähnlich schlechte Beförderungszahlen für November 2020 veröffentlichen wird. Aufgrund neuerlicher Restriktionen und Lockdowns ist die Nachfrage momentan faktisch nicht vorhanden.

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Asia Sky Lines erleidet Landeunfall in Garoowe

In Somalia ereignete sich auf dem Flughafen Garoowe ein Landeunfall mit einer für Air Djibouti fliegenden Boeing 737-500. Die EY-560 befand sich auf dem Weg von Dschibuti nach Mogadischu und legte in Garoowe einen planmäßigen Zwischenstopp ein. Der Mittelstreckenjet war im Wetlease unterwegs und wurde von Asia Sky Lines aus Tadschikistan betrieben. Bei der Landung knickte ein Fahrwerk um. Dadurch schlitterte die Boeing 737-500 über den Asphalt. Ein Triebwerk hatte dabei direkten Kontakt mit dem Bodenbelag. Offiziellen Angaben nach verlief der Zwischenfall glimpflich, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen die Maschine verlassen haben. Über mögliche Verletzte gibt es derzeit keine verlässlichen Angaben. Als gesichert gilt aber, dass es nur zu Sachschaden am Flugzeug gekommen ist, jedoch glücklicherweise kein einziger Insasse ums Leben gekommen ist. Die Flotte von Air Djibouti besteht derzeit aus vier Maschinen. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-500 und zwei Embraer 145LR. Weiters wird eine Boeing 727 als Frachtflugzeug betrieben. Das Unfallflugzeug ist etwa 28,5 Jahre alt. Operator dieser Maschine ist Asia Sky Lines aus Tadschikistan.

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Ryanair UK übernimmt ab Jänner 2021 zahlreiche Strecken

Bislang hat der „Brexit-Carrier“ Ryanair UK nur ein Schattendasein, weil der irische Konzern diesen diesen in nur sehr untergeordnetem Ausmaß zum Einsatz brachte. Das wird sich mit 1. Jänner 2021 ändern, denn der UK-Ableger wird sämtliche Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs übernehmen. Weiters wird Ryanair UK sämtliche Stecken ab UK bedienen, die in Länder führen, die nicht der Europäischen Union angehören. Punktuell gibt es ein paar Ausnahmen, denn gelegentlich werden die Maschinen auch im Verkehr zwischen dem Inselstaat und Unionsländern zum Einsatz kommen. CH-Aviation.com berichtet, dass die Bases Liverpool, Luton, Stansted und Manchester unter anderem Strecken nach Montenegro, Marokko und in die Ukraine an Ryanair UK übergeben werden. Innerhalb des Landes sind unter anderem Belfast-Edinburgh und Londonerry-Liverpool betroffen. Sofern zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kein anderes Abkommen geschlossen wird, dürfen EU-Carrier ab 1. Jänner 2021 nicht mehr innerhalb von UK fliegen. Umgekehrt dürfen deren Carrier ab diesem Zeitpunkt nicht mehr innerhalb des Unionsgebiets fliegen. Um sich vor den Folgen des Brexits abzusichern haben mehrere Airlines neue Ableger gegründet. Beispielsweise rief Easyjet in Österreich Easyjet Europe ins Leben. Ryanair gründete im Vereinigten Königreich Ryanair UK und Wizzair hob Wizzair UK aus der Taufe. Alle Neugründungen haben längst AOC und Betriebsbewilligung und sind bereits seit längerer Zeit regulär im Einsatz. Lediglich Ryanair UK war bislang in äußerst untergeordnetem Ausmaß in der Luft.

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Lauda Europe: Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs anhängig

In Österreich wird sich ein Gericht damit befassen müssen, ob der Wechsel der Laudamotion-Mitarbeiter zum Nachfolger Lauda Europe Ltd einen Betriebsübergang darstellt oder nicht. Mit Unterstützung der Arbeiterkammer wurde eine entsprechende Klage eingebracht. Auch in Deutschland ist mittlerweile ein vergleichbares Verfahren anhängig. In Düsseldorf ist die Situation sogar noch kurioser, denn erst wurde den Beschäftigten mitgeteilt, dass ihre Basis offenbleiben wird. Aufgrund der bereits beschlossenen Schließung der Laudamotion GmbH wurde bereits mit der Umstellung auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd. begonnen. Das beinhaltete nicht nur Schulungen auf Grundlage der neuen Manuals, sondern auch der Arbeitgeber wurde bereits gewechselt. Das bedeutet, dass viele Düsseldorfer Lauda-Mitarbeiter formell bereits bei Lauda Europe angestellt werden. Später hagelte es Kündigungen, die jedoch von der Laudamotion GmbH verschickt wurden. Dieser Umstand fliegt dem Unternehmen nun in zahlreichen Arbeitsgerichtsprozessen um die Ohren, so dass Lauda-Europe-Chef David O’Brien seit vergangener Woche auch Kündigungen seitens des Nachfolgeunternehmens verschicken lässt. Sowohl in Stuttgart als auch in Düsseldorf sind derzeit vor den Arbeitsgerichten enorm viele Kündigungsschutzklagen anhängig. Gütetermine, die allesamt keine Lösung brachten, finden derzeit am laufenden Band statt. Bei einigen Ex-Mitarbeitern wurden bereits so genannte Kammertermine anberaumt. Auch gibt es Klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs von der Laudamotion GmbH auf die Lauda Europe Ltd. In Österreich hat die Frage, ob ein Betriebsübergang vorliegt oder nicht, auch noch eine zwei ganz andere zentrale Aspekte: Sollte dieser rechtskräftig festgestellt werden, so wirkt der Kollektivvertrag der Laudamotion GmbH. Die Lauda Europe Ltd. hat keinen KV, allerdings erpresste die Laudamotion GmbH mittels einer

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Düsseldorf: ANA legt Weihnachtsflüge für Japaner auf

Die japanische All Nippon Airways legt spezielle Flüge auf, die es japanischen Staatsbürgern ermöglichen sollen die Weihnachts- und Neujahrszeit in ihrer Heimat verbringen zu können. Dazu bietet der Carrier am 19. und 23. Dezember 2020 Oneway-Flüge von Düsseldorf nach Tokio an. Die Beförderung von Passagieren auf dem Weg von der japanischen Hauptstadt nach Deutschland ist nicht vorgesehen. Von Tokio nach Düsseldorf wird ANA am 5. und 10. Jänner 2021 ebenfalls Oneway-Flüge anbieten. Auch hier werden auf dem Rückweg keine Fluggäste transportiert. Aufgrund der harten Einreisebestimmungen Japans können derzeit nur Staatsangehörige ohne großen Aufwand einreisen. Allerdings unterliegen auch diese den Quarantänevorschriften. All Nippon Airways richtet daher das Weihnachtsangebot primär an Japaner, die die Ferienzeit in ihrem Heimatland verbringen möchten.

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Frankfurt legt Landebahn Nordwest still

Der Flughafen Frankfurt am Main wird ab 14. Dezember 2020 die Landebahn Nordwest erneut stilllegen und als Parkplatz für Flugzeuge nutzen. Aufgrund der geringen Nachfrage wird diese derzeit nicht für den Flugverkehr benötigt. Die Fraport AG teilte allerdings nicht mit welche Airlines beabsichtigen ungenutzte Maschinen auf dieser Piste abzustellen. Lufthansa flog zwischenzeitlich zahlreiche Flugzeuge auf Airports mit wärmeren klimatischen Bedingungen aus. Auch gelten die „Parkplatzpreise“ in Frankfurt als hoch. Der Betreiber erklärt weiters, dass die drei anderen Runways in Betrieb bleiben sollen. Das Terminal 2 ist derzeit geschlossen. Nun werden auch weitere Bereiche des Terminal 1 temporär geschlossen. Lufthansa kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass ein erheblicher Teil der Verwaltung in den Winterschlaf gehen wird.

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Düsseldorf-Sanierungsplan: Gesellschafter geben grünes Licht

Die Geschäftsleitung des Düsseldorfer Flughafens erhielt im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung grünes Licht für das vorgelegte Sanierungskonzept. Dieses sieht auch die Reduktion der Personalkosten um zumindest 50 Millionen Euro vor. Wie viele Jobs auf der Kippe stehen, teilte der Airport noch nicht mit. Betriebsbedingte Kündigungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der Düsseldorfer Flughafen mit einem Passagieraufkommen, das bei maximal 30 Prozent des Vorjahreswerts liegt. Für das Jahr 2021 werden in etwa 50 Prozent prognostiziert. Im Zuge des Sanierungskonzepts gewähren die Gesellschafter Stadt Düsseldorf und Airport Partners GmbH ein nachrangiges Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro. Das Land bürgt für einen Kredit in der Höhe von 250 Millionen Euro. Weiters werden die Gesellschafter den Überschuss des Jahres 2019 – 63 Millionen Euro – nicht entnehmen.

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