März 18, 2021

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März 18, 2021

Ostern: Eurowings legt weitere 50 Palma-Flüge auf

Die momentan hohe Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Palma de Mallorca führte laut diversen Buchungsportalen dazu, dass die Preise deutlich angestiegen sind. Die Airlines weisen Vorwürfe, dass man „möglichst viel Geld mitnehmen will“ zurück und erklären einheitlich, dass Frühbucher immer billigere Tickets kaufen könnten. Bei Eurowings scheint die Nachfrage jedenfalls zu hoch zu sein, dass die angekündigte Erweiterung des Palma-Flugplans nochmals aufgestockt wurden. In der Zeit rund um Ostern wird der Carrier 50 weitere Zusatzflüge, die bereits buchbar sind, auflegen. Beispielsweise bieten auch Wizz Air, Ryanair, Sundair, Tuifly, Lufthansa und weitere Anbieter in den Osterferien zusätzliche Verbindungen nach Palma an. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen löste einen regelrechten Buchungsboom aus. So verzeichnete das Portal Skyscanner um 600 Prozent mehr Buchungsanfragen und das schon unmittelbar nachdem die Entscheidung der Regierung öffentlich bekannt wurde. Unter anderem Bayern und Niedersachsen fordern nun eine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer. Die momentane Rechtslage sieht das aber nicht vor.

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Norwegian: Aktionäre nehmen Sanierungsplan an

Die Aktionäre der insolventen Norwegian Air Shuttle haben den Sanierungsplan angenommen. Die Zustimmung soll bei 99 Prozent gelegen haben. Für das Storno der Großbestellung bei Boeing, die das Management loswerden will, gibt es aber noch keine Lösung. Norwegian soll sich künftig auf Flüge innerhalb Norwegens sowie touristische Routen innerhalb Europas konzentrieren. Die Langstrecke ist Geschichte und wird nicht mehr reaktiviert. Der Konzern befindet sich in Irland und Norwegen in einem Insolvenzverfahren. In den Vereinigten Staaten meldete man Gläubigerschutz nach Chapter 15 an. Mit Airbus einigte man sich auf die Stornierung des Großauftrags über 58 Maschinen der A320neo-Reihe. Die Anzahlungen wird der europäische Flugzeugbauer einbehalten. Mit Boeing konnte man noch keine Einigung erzielen, denn dieser Hersteller pocht auf die Vereinigten Staaten aus Gerichtsstandort.

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Für Touristen: Kroatien will kostenlose Corona-Tests anbieten

Für Kroatien ist der Tourismus von besonders hoher Bedeutung, denn es handelt sich um den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie zum Teil auch die politische Stigmatisierung von Auslandsreisen haben tiefe Spuren hinterlassen. Nun hofft man darauf, dass das Geschäft spätestens ab Pfingsten wieder anläuft. Tourismusministerin Nikolina Brnjac geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Vorlage negativer Tests bei der Rückreise ins Heimatland notwendig sein wird. Daher will man Touristen kostenfeie Testmöglichkeiten anbieten. Sowohl Antigen- als auch PCR-Untersuchungen sollen Urlauber auf Staatskosten machen lassen können. Auch setzt Kroatien große Hoffnungen in den auf EU-Ebene initiierten „Green Pass“.

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München: Deutlich mehr Flüge in der Osterzeit

Rund um Ostern haben die Fluggesellschaften ab München rund 3.600 Flüge geplant. Der Airport rechnet mit einer erhöhten Nachfrage. Diese resultiert unter anderem der Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen. Waren im Februar 2021 lediglich 61 Ziele ab München erreichbar, wollen die Luftverkehrsgesellschaften in der Ferienzeit wieder rund 100 Destinationen anfliegen. Für den Zeitraum vom 26. März bis einschließlich 11. April 2021 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 3.600 Flüge von und nach München geplant. Zum Vergleich: Während der Osterferien 2019 waren es mit rund 18.000 Flugbewegungen noch fünf Mal so viel. Neben klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer wird in den Osterferien auch eine größere Anzahl an Flügen zu europäischen Metropolen wie Amsterdam, Istanbul, Lissabon, Mailand, Paris, Rom und Stockholm angeboten. Bei den Urlaubsdestinationen finden sich unter anderem bekannte, spanische Ferieninseln wie Palma de Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria oder Teneriffa. In Ägypten stehen Kairo und Hurghada zur Auswahl, in Griechenland können Passagiere neben Athen auch Thessaloniki, Kreta und Rhodos ansteuern. Zu den französischen Destinationen gehören unter anderem Nizza und Toulouse. Wer in die Türkei reisen will, dem stehen Abflüge nach Antalya, Ankara und Izmir zur Verfügung. In Italien werden die Städte Florenz, Neapel und Verona bedient. Am Flughafen München werden derzeit sämtliche Ankünfte und Abflüge über das Terminal 2 geführt. Eine Ausnahme gilt für Passagiere der British Airways und Pegasus Airlines, die vom 26. März an im Zentralbereich einchecken. Auch die Einkaufsmöglichkeiten am Münchner Flughafen werden wieder etwas erweitert: Dauerhaft geöffnet haben Läden für

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Zahlung erst bei Abflug: Lufthansa startet neuen Tarif

Für Firmenkunden führt Lufthansa einen Tarif ein, den Konsumentenschützer momentan intensiv für Privatkunden fordern: Die Bezahlung wird erst zum Zeitpunkt des Abflugs durchgeführt. Auch sollen nur tatsächlich genutzte Flüge in Rechnung gestellt werden. Laut Geschäftsreiseverband VDR änderte der Kranich-Konzern die Verrechnungsmodalitäten für Firmenkunden im Modell „Pay as you fly“. Die Abrechnung zum Zeitpunkt des Abflugs soll laut dem Branchenverband entscheidende Vorteile bieten: Falls der Flug ausfällt, müssen keine Erstattungsanträge eingereicht werden. Auch sollen die Erhebung von Umbuchungs- und Stornierungsgebühren entfallen. Es bleibt abzuwarten, ob Lufthansa dieses Abrechnungsmodell auch für Privatkunden einführen wird. Derzeit ist es Firmen mit einem gültigen Vertrag vorbehalten und gilt nur für Kurzstreckenflüge innerhalb Europas. VDR-Präsident Christoph Carnier hofft, dass auch andere Airlines nachziehen werden. Seiter Ansicht nach ist der Kranich die erste Airline, die ein solches Modell eingeführt hat.

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Marktforscher: Österreicher sind urlaubsfreif

Die Möglichkeit, nach Lust und Laune rund um den Globus zu jetten oder spontan einen Kurztrip zu unternehmen war noch vor gut einem Jahr für die Österreicher selbstverständlich. Die Corona-Pandemie mit all ihren Maßnahmen zeigte der Reisefreiheit jedoch – im wahrsten Sinne des Wortes – die Grenzen auf. Wie die heimische Bevölkerung die Einschränkungen in Bezug auf das Urlauben wahrnimmt und welche Erwartungen und Hoffnungen sie für das Reisejahr 2021 hegt, zeigt nun eine aktuelle Umfrage des Online Research Instituts Marketagent gemeinsam mit Lifestylehotels. Ergebnis: Die Folgen von Covid-19 schafften unter den Österreicher nicht nur mehr Bewusstsein für den Stellenwert von Reisen und Co., auch in Zukunft sollen diese nun mehr genossen und geschätzt werden. Mit einer völligen Rückkehr zur „Reise-Normalität“ rechnet 2021 allerdings kaum jemand. Trotzdem darf der ein oder andere Trip auch in diesem Jahr nicht fehlen. Konkrete Planungen oder Buchungen wird man jedoch eher spontan vornehmen. Durch Covid-19 hat das Wort „Grenze“ für knapp drei Viertel der heimischen Bevölkerung (73%) eine neue Bedeutung bekommen. Die Pandemie schränkte – trotz gewisser Lockerungen und einer Entspannung der Situation in den Sommermonaten – die Reise- und Urlaubsmöglichkeiten im Corona-Jahr 2020 massiv ein. „Für 8 von 10 Österreicher stellt das Reisen einen wichtigen Ausgleich zum stressigen Alltag dar. Daher überrascht es kaum, dass einem uneingeschränkt(er)en Reisen 2021 entgegengefiebert wird: Bei gut 9 von 10 ist die Vorfreude groß, 78 Prozent können es sogar kaum erwarten, darunter speziell Frauen sowie die unter 30-Jährigen“, beschreibt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent. Wie man es

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Wien: Terminals 1 und 1A seit einem Jahr geschlossen

Genau heute vor einem Jahr wurden am Flughafen Wien-Schwechat die Terminals 1 und 1A bislang letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Auch das sich im Umbau befindliche Terminal 2, das nur noch als Durchgang diente, ist seither geschlossen. Die Flughafen Wien AG begründete am 18. März 2020 die temporäre Verlegung aller Flüge in das Terminal 3 mit folgenden Worten: „Aufgrund des aktuell sehr geringen Passagieraufkommens aufgrund zahlreicher Flugstreichungen führt der Flughafen Wien die Abfertigungstätigkeiten aller noch stattfindenden Linienflüge ab morgen, 19.3.2020 temporär in den Terminal 3 zusammen“. Noch ist eine Wiederinbetriebnahme der derzeit inaktiven Abfertigungsgebäude nicht absehbar, denn das Fluggastaufkommen ist weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie auf äußerst niedrigem Niveau. Das Terminal 3 ist nicht einmal annähernd ausgelastet, denn die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Länder führen weiterhin zu einer geringen Nachfrage. Die wenigen Flüge, die derzeit angeboten werden, sind zum Teil äußerst schwach ausgelastet. Wien ist aber kein Einzelfall, denn in fast ganz Europa leiden Airlines, Flughäfen, Reiseveranstalter, Hotels und viele andere Branchen unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar hoffen alle auf eine rasche Erholung, doch das langsame Impftempo und das Desaster rund um das Vakzin von AstraZeneca dämpfen mittlerweile den Optimismus. Offiziell ist das Terminal 1 des Wiener Flughafens gänzlich geschlossen. Das ist aber nicht vollständig richtig, denn es gibt einen Mieter, der aus gesetzlichen Gründen gar nicht schließen darf. Es handelt sich um die Flughafen-Apotheke, die sich im Übergang zwischen dem Parkhaus und dem Check-In-Bereich befindet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apotheke halten einsam die Stellung und

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Anleihe: IAG organisiert sich 1,2 Milliarden Euro

Die International Airlines Group will sich auf dem Kapitalmarkt über Anleihen rund 1,2 Milliarden Euro beschaffen. Laut Mitteilung werden die Finanzmittel benötigt, um die länger anhaltende Corona-Situation besser überbrücken zu können. Der Firmengruppe gehören unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling an. Betont wird zwar weiterhin, dass die Liquidität ausreichend sein soll, jedoch will man den Cashbestand über die Anleihe erweitern. Die IAG rechnet offensichtlich damit, dass die Folgen der Corona-Pandemie noch länger andauern werden. Die IAG, die infolge der Pandemie rund 185 Millionen Euro pro Woche verbrannte, hat die Kosten gesenkt und nur 20% ihrer normalen Kapazität geflogen. Die vorrangigen unbesicherten Anleihen sollen in zwei Tranchen ausgegeben werden, wobei 20 Millionen Euro im Jahr 2025 und 500 Millionen Euro im Jahr 2029 fällig werden. Der Preis wird voraussichtlich am Donnerstag festgesetzt.

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Verkehrszahlen: Österreichs Flughäfen kurz vor Null

Die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen zählten im Jänner 2021 nur noch 203.352 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 92 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 84 Prozent auf 4.052 Starts und Landungen zurück. Die aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrige Nachfrage wirkt sich daher enorm negativ auf die Verkehrszahlen aus. Die fünf Airports in den österreichischen Bundesländern kamen sehr unterschiedlich durch den Jänner 2021. Graz kam mit 2.714 Reisenden und 115 Flugbewegungen vergleichsweise „gut“ durch das Monat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Werte jedoch ein Desaster: 89 Prozent weniger Flugbewegungen und ein Passagierrückgang um 96 Prozent. Innsbruck zählte im Jänner 2021 insgesamt 1.298 Fluggäste – ein Minus von 99 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen reduzierte sich um 95 Prozent auf 77 Flugbewegungen. In Klagenfurt wurden nur vier Flüge, die 48 Passagiere an Bord hatten, durchgeführt. Somit hatte der Kärntner Flughafen um 98 Prozent weniger Starts und Landungen sowie rechnerisch um 100 Prozent weniger Reisende. Überhaupt keine Passagiere hatte im Jänner der Flughafen Linz. Durchgeführt wurden 48 Starts und Landungen, die beispielsweise auf das Cargo-Segment entfallen. Somit lag der oberösterreichische Airport hinsichtlich der Flugbewegungen um 78 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonat. In Salzburg reduzierte sich die Anzahl der Starts und Landungen auf 38 Stück. Genutzt wurde der Airport von 997 Passagieren. Rechnerisch ergibt sich somit ein Rückgang um 100 Prozent. Auch auf dem größten Flughafen Österreichs, Wien-Schwechat, wirkte sich die Corona-Pandemie kräftig aus. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um

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Neustart wackelt: Flybe-Betriebsgenehmigung endgültig annulliert

Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat die Betriebsgenehmigung der insolventen Regionalfluggesellschaft Flybe endgültig annulliert. Das könnte nun erhebliche Auswirkungen auf den seitens Cyrus Capital geplanten Neustart haben, denn mit der Entscheidung der CAA sind auch die Slots dahin. Der Investor erwarb im Oktober 2020 einige Assets aus der Insolvenzmasse. Unter dem Namen Thyme Copco wurden die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Geplant war, dass die Slots auf die Neugründung übertragen werden sollen. Dieses Vorhaben ist gescheitert, denn die CAA hat die Operating License annulliert. Dieser Schritt kam nicht ohne Vorwarnung, denn am 26. Feber 2021 wurde eine Anhörung durchgeführt. Die Behörde hat sich vom Plan, dass die Neugründung auf vorerst auf Slots einer „Geisterairline“ fliegen soll, nicht überzeugen lassen. Laut Insolvenzverwalter ist von Flybe nur noch eine Art Hülle übrig. Ob sich jemals eine „neue Flybe“ in die Luft erheben wird, ist momentan völlig offen. Für den Neustart hat man sich bereits eine DHC Dash 8-400, die vormals bei Austrian Airlines im Einsatz war, gesichert. Derzeit werden die Auswirkungen der CAA-Entscheidung auf die Geschäftsplanung geprüft.

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