März 3, 2023

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März 3, 2023

Air Canada plant Frachtverbindung nach Basel

Im Sommerflugplan 2023 plant Air Canada eine mit Boeing 767 bediente Frachtverbindung nach Basel-Mulhouse aufzunehmen. Diese soll ab 19. April 2023 zweimal pro Woche durchgeführt werden. Die Cargo-Flugzeuge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag Kurs auf den Euro-Airport nehmen. Dabei starten die Boeing 767F am Flughafen Toronto, fliegen weiter nach Halifax, dann nach Lüttich und Basel-Mulhouse. Anschließend geht es als Nonstop-Flug zurück nach Toronto.

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United Airlines startet neuen SAF-Fonds

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines hat in Kooperation mit Partnern wie JPMorgan Chase, GE Aerospace, Honeywell und Air Canada einen mit 100 Millionen U.S.-Dollar dotierten Fonds ins Leben gerufen, der gezielt in Startups, die sich mit Sustainable Aviation Fuel befassen, investieren soll. United Airlines ermöglicht es auch den Fluggästen, den neuen Fonds zu unterstützen. Jeder Passagier, der über die Website oder App von United Flüge bucht, kann einen Betrag in Höhe von 1 US-Dollar, 3,50 US-Dollar oder 7 US-Dollar in den Fonds einzahlen. Hätte im vergangenen Jahr jeder der 152 Millionen Passagiere, die mit United geflogen sind, dem Fonds 3,50 US-Dollar gegeben, wäre ausreichend Geld zusammengekommen, um eine Produktionsstätte für jährlich über 150 Millionen Liter SAF zu bauen.

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Feber 2023: Ryanair hatte 10,6 Millionen Fluggäste

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hatte im Feber 2023 rund 10,6 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der stark von der damaligen Unsicherheit rund um die Omikron-Variante geprägt war, waren 8,7 Millionen Fluggäste unterwegs. Damit konnte der irische Konzern im Jahresvergleich um 22 Prozent zulegen. Die Auslastung verbesserte sich um sechs Prozentpunkte auf 92 Prozent. Laut Ryanair habe man im Feber 2023 rund 60.400 Flüge durchgeführt.

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China: Haite rüstet für EFW Airbus A321 in Frachter um

Die Elbe Flugzeugwerke konnten für die Umrüstung von Maschinen des Typs Airbus A321 einen weiteren Partner gewinnen. Künftig wird auch das in China ansässige Unternehmen Haite Hi-Tech Frachter-Konvertierungen vornehmen. Die Arbeiten sollen im Auftrag der EFW in Tianjin vorgenommen werden. Es handelt sich um den ersten externen Partner der Elbe Flugzeugwerke. Im dritten Quartal dieses Jahres soll die erste Konvertierung eines Airbus A321 durch Haite vorgenommen werden.

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Nach hohem Gewinn: Lufthansa rechnet mit weiterhin starker Nachfrage

Nach zwei tiefroten „Corona-Jahren“ konnte Lufthansa am Freitag, den 3. März 2023, für das Geschäftsjahr 2022 wieder hohe schwarze Zahlen verkünden. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn wurde mit rund 1,5 Milliarden Euro kommuniziert. Dies wird seitens des Kranich-Konzerns auf verschiedene Faktoren zurückgeführt. Primär habe man von der sprunghaft gestiegenen Nachfrage sowie höheren Ticketpreisen profitiert. Auch hätten die Geschäftsbereiche Fracht und Wartung einen positiven Beitrag zum Ergebnis geleistet. Konzernchef Carsten Spohr gibt sich mit dem jüngsten Milliarden-Euro-Gewinn aber nicht zufrieden und will diesen im Jahr 2023 weiter erhöhen. Analysten prognostizieren in etwa 1,65 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group etwa 102 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2021 erreicht hatte, hat man sich mehr als verdoppelt. Airlines flogen im ersten Halbjahr 2022 rote Zahlen ein Zwar konnte die Firmengruppe einen hohen Gewinn verkünden, jedoch zeigt ein genauer Blick auf das Zahlenwerk, dass die Passagierfluggesellschaften mit etwa 300 Millionen Euro in den roten Zahlen waren. Das hängt auch damit zusammen, dass die Nachfrage erst im zweiten Halbjahr 2022 sprunghaft angestiegen ist. In der ersten Hälfe hat man rote Zahlen eingeflogen, die man nicht vollständig ausgleichen konnte. Gegenüber 2021 stieg der Umsatz um 95 Prozent auf etwa 32,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich steht dann ein Überschuss von 791 Millionen Euro, dem ein Fehlbetrag von 2,2 Milliarden Euro aus dem Jahr 2021 gegenübersteht. Lufthansa will sich in Zukunft stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren und weitere Nebenbetriebe verkaufen. Dazu zählt auch,

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Swiss fliegt wieder schwarze Zahlen ein

Die Fluggesellschaft Swiss konnte im Vorjahr von einer starken Nachfrage und höheren Ticketpreisen profitieren, denn die Lufthansa-Tochter schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einem Gewinn in der Höhe von 456 Millionen Schweizer Franken ab. Im Jahr 2021 war man mit Minus 405 Millionen Euro tief in den roten Zahlen. Die Adjusted-Ebit-Marge erreichte mit 10,4 Prozent den zweistelligen Bereich und die operativen Erträge waren mit CHF 4,41 Mrd. rund doppelt so hoch wie im Vorjahr. Die Liquiditätssituation von Swiss hat sich seit der frühzeitigen Rückführung des Bankenkredits weiter verbessert.  Gegenüber Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von fast CHF 900 Millionen (2021: CHF – 405 Mio.). Die Adjusted-Ebit-Marge lag mit 10,4 Prozent wieder im zweistelligen Bereich. Die operativen Erträge betrugen CHF 4,41 Mrd. und liegen damit um das Doppelte über dem Vorjahreswert (2021: 2,1 Mrd.). „Mit einer Adjusted-Ebit-Marge von über 10 Prozent ist das Ergebnis von 2022 klar besser ausgefallen als erwartet. Dies erlaubte es uns, alle unsere Stakeholder am Erfolg zu beteiligen. So konnten zum Beispiel unsere Mitarbeitenden mit über CHF 100 Millionen an verschiedenen einmaligen Prämien und variablen Lohnbestandteilen vom Ergebnis des letzten Jahres profitieren“, erklärt Swiss-Finanzchef Markus Binkert. Auch im vierten Quartal 2022 konnte der Carrier das operatives Ergebnis substantiell auf CHF 169 Millionen verbessern. Das bedeutet ein signifikantes Plus von rund CHF 200 Millionen gegenüber der Vorjahresperiode (Q4 2021: CHF – 29 Mio.). Im selben Zeitraum stiegen auch die operativen Erträge gegenüber 2021 deutlich an: Sie lagen mit CHF 1,23 Mrd. mehr als 67% über dem Wert im Vorjahr

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Airbus A321XLR vor weiterer Verzögerung

Der von einigen Airlines dringend erwartete Airbus A321XLR könnte sich laut dem europäischen Flugzeugbauer um einige Monate verzögern. Hintergründe sind sowohl Probleme auf den Lieferketten als auch zusätzliche Inspektionen, die im Bereich des Zusatztanks, der im mittleren Bereich positioniert wird. Vor einiger Zeit hat Airbus mit dem A321LR eine Variante des A321neo auf den Markt gebracht, die über eine deutlich gesteigerte Reichweite verfügt. Einige Carrier setzen dieses Muster auf Langstrecken, beispielsweise im Transatlantikverkehr, ein. Der A321XLR wird über eine nochmals gesteigerte Range verfügen. Dies wird unter anderem mit Hilfe von zusätzlichen Tanks, die unter anderem im mittleren Rumpfbereich untergebracht sind, bewerkstelligt. Gegenüber dem A321LR soll die Reichweite um etwa 15 Prozent höher sein und bis zu 4.700 Nautische Meilen betragen. Das ambitionierte Programm hat bereits einige Rückschläge erlitten und das führte dazu, dass Airbus die Erstauslieferung bereits um ein Jahr nach hinten verschieben musste. Die EASA forderte konstruktive Änderungen ein. Unter anderem muss die Unterbodenverkleidung deutlich verstärkt werden, um Brandschutzauflagen erfüllen zu können. Einige Monate nach dem ersten Testflug später schloss sich die EASA nach den Kommentaren der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zum hinteren Mitteltank (Rear Center Tank, RCT) und dessen Platzierung am hinteren Ende des Rumpfes der amerikanischen Aufsichtsbehörde an und forderte Airbus auf, diesen Bereich zu verstärken. Die Entscheidung wurde getroffen, um „einen angemessenen Schutz der Insassen vor den Risiken eines externen Feuers und des Durchbrennens, der Entzündung von Treibstoffdämpfen und der Explosion des Treibstofftanks zu gewährleisten sowie die Crash-Tauglichkeit dieses Treibstofftanks sicherzustellen, so dass kein Treibstoff

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Austrian Airlines ist zurück in der Gewinnzone

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines konnte erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder ein positives Adjusted-Ebit erwirtschaften. Die Lufthansa-Tochter hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem Plus von drei Millionen Euro abgeschlossen. An Bord hatte man 11,1 Millionen Passagiere. In den Jahren 2020 und 2021 befand sich Austrian Airlines unter anderem aufgrund der Auswirkungen der Pandemie tief in den roten Zahlen. In 2019 hatte man ein Adjusted-Ebit von 19 Millionen Euro, ehe man 2020 ein Minus von 319 Millionen Euro und 2021 einen Fehlbetrag von 249 Millionen Euro verzeichnen musste. Der Carrier führt den nunmehrigen Gewinn primär darauf zurück, dass im Vorjahr die Nachfrage bedingt durch den weitgehenden Wegfall von Reisebeschränkungen stark angestiegen ist. Mit „höheren Durchschnittsticketerlösen“ umschreibt man in einer Medienerklärung durchaus diplomatisch, dass auf vielen Routen das Angebot – im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenniveau – deutlich niedriger war, jedoch die Ticketpreise signifikant angehoben hoben. „Auch 2022 war kein einfaches Jahr für uns. Im ersten Jahresquartal war der Flugverkehr aufgrund der Einreiseauflagen vielerorts noch sehr eingeschränkt, im Februar sind mit einem Krieg vor unserer Haustür die Ausgaben für Treibstoff und Energie in die Höhe geschnellt“, so Austrian Airlines CEO Annette Mann. „Als krisenerprobte und flexible Airline haben wir jedoch mit einer soliden Sommerperformance unsere Fluggäste zurückgewonnen. Und sind damit in den schwarzen Zahlen gelandet!“ Carrier profitierte auch vom Lohnverzicht der Mitarbeiter 2022 kletterte der Austrian Airlines Jahresumsatz von 743 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,871 Milliarden Euro (+152%) und lag somit 11 Prozent unterhalb des Umsatzes aus 2019 (2,108 Milliarden

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Air Baltic akzeptiert neu auch Google Pay

Seit wenigen Tagen akzeptiert die lettische Fluggesellschaft Air Baltic auch den Zahlungsdienst Google Pay für die Bezahlung von Flugtickets und weiteren Dienstleistungen. Voraussetzung ist, dass die Android-App oder der Chrome-Browser genutzt werden. „Wir freuen uns, einen Schritt weiter zu gehen, indem wir uns an die Zahlungsgewohnheiten der Passagiere anpassen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein möglichst bequemes, nahtloses und sicheres Buchungserlebnis zu bieten, und die Aufnahme von Google Pay in das Angebot der Zahlungsoptionen hilft Air Baltic dabei, dieses Ziel zu erreichen“, so Jolanta Rema, Vizepräsidentin e-Commerce und kommerzieller Vertrieb.

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Alliance Airlines kauft 30 gebrauchte Embraer 190

Derzeit ist Alliance Airlines der weltweit größte Betreiber von Regionaljets der Typen Fokker 70/100. Bereits seit einiger Zeit flottet man auf Embraer 190 um. Nun will man 30 weitere E190 von einem Leasinggeber kaufen. Bereits ab September 2023 sollen die ersten Exemplare aus dieser Transaktion übernommen werden. Die 25 Fokker 100 haben bereits ein durchschnittliches Alter von 31,3 Jahren erreicht. Nur unwesentlich jünger sind die 14 Fokker 70, denn diese haben mittlerweile 27,4 Jahre auf dem Buckel. In den letzten Jahren haben zahlreiche Einheiten beider Typen, die vormals von Austrian Airlines bzw. Helvetic Airways betrieben wurden bei Alliance Airlines eine neue Heimat gefunden. Allerdings sind diese auch dort angezählt, denn mittelfristig sollen die Muster aus niederländischer Produktion von wesentlich jüngeren Embraer 190 abgelöst werden. Das australische Luftfahrtunternehmen verfügt bereits jetzt über 27 Einheiten dieses Typs. Nun hat man sich 30 weitere Exemplare, die zwischen 15,1 und 17,5 Jahren alt sind, gesichert. Diese kauft man einem Leasinggeber ab. Derzeit sind die betroffenen Maschinen bei Jetblue im Einsatz, wobei dort als Nachfolger Airbus A220-300 eingeflottet werden. „Die Flugzeuge werden in den Vereinigten Staaten ausgeliefert und dann zur Überholung und Zulassung in Australien in die neue Wartungseinrichtung von Alliance in Rockhampton geflogen“, so Alliance Airlines in einer Medienmitteilung. „Der endgültige Kaufpreis für jedes Flugzeug wird in der Woche vor der Auslieferung an den Wartungszustand der Flugzeugzelle und der beiden eingebauten Triebwerke angepasst. Dementsprechend gibt es bei den Stückkosten ein erhebliches Maß an Schwankungen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt kein fester Flottenpreis angegeben werden

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