2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Autobahn-Jause im Test: Konsumentenschutz prüft belegte Brötchen auf der Westautobahn

Die Sommerreisezeit steht bevor, und für viele Autofahrer und Urlauber sind die Raststätten entlang der Autobahn unverzichtbare Anlaufstellen für eine schnelle Mahlzeit. Besonders beliebt sind die fertig belegten Brötchen, die an Autobahnraststätten und Tankstellen angeboten werden. Doch wie steht es um die Qualität dieser Snacks? Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) hat dies im Sommer 2023 untersucht und neun verschiedene Anbieter entlang der Westautobahn unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind ermutigend und geben den Reisenden Sicherheit – zumindest was die mikrobiologische Qualität betrifft. Mikrobiologische Prüfung besteht alle Tests Belegte Brötchen gehören zu den mikrobiologisch sensibelsten Lebensmitteln. Die frischen Zutaten wie Schinken, Käse, Salat und Tomaten sind leicht verderblich und erfordern eine sorgfältige Handhabung und Lagerung. Umso erfreulicher ist es, dass alle getesteten Brötchenproben die Keimbelastungsprüfung mit Bravour bestanden haben. Im Labor der Belan Ziviltechniker-GmbH wurden die Proben auf Verderbnis- und Hygienekeime sowie Krankheitserreger untersucht. Dabei kamen die Richt- und Warnwerte für „Sandwiches, belegte Brötchen“ der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie zum Einsatz. Alle getesteten Proben wurden als „einwandfrei“ bewertet, was den Reisenden zumindest in dieser Hinsicht ein gutes Gefühl geben kann. Sensorische Unterschiede bei der Verkostung Doch nicht nur die mikrobiologische Qualität wurde überprüft. Auch die sensorische Prüfung, bei der Aussehen, Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack bewertet wurden, zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Besonders positiv fielen das Tomate-Mozzarella-Ciabatta von Rosenberger in Ansfelden und das Panino Capri von Autogrill an der Raststation Lindach auf, die von den Experten sensorisch als top bewertet wurden. Zwei weitere Proben hatten

weiterlesen »

Air Arabia eröffnet neue Flugverbindung zwischen Sharjah und Krakau

Am 15. Juni 2023 eröffnete Air Arabia eine neue Flugverbindung zwischen dem internationalen Flughafen Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem internationalen Flughafen Krakau Johannes Paul II. in Polen. Die Fluggesellschaft bietet nun tägliche Flüge auf dieser Strecke an. Zur Eröffnungsfeier am Flughafen Sharjah erschienen prominente Gäste, darunter S.E. Jakub Slawek, der polnische Botschafter in den VAE. In Krakau wurde der erste Flug traditionell mit einem Wasserkanonen-Salut begrüßt. Adel Al Ali, CEO von Air Arabia, betonte, dass die neue Strecke die Reisemöglichkeiten verbessern und die Handels- und Tourismusbeziehungen zwischen den beiden Ländern stärken werde. Air Arabia betreibt eine moderne Flotte von Airbus A320- und A321-Flugzeugen, die mit Annehmlichkeiten wie dem „SkyTime“-Streaming und „SkyCafe“-Verpflegung ausgestattet sind. Buchungen sind über die Website von Air Arabia, das Callcenter und Reisebüros möglich.

weiterlesen »

Technisches Problem zwingt KLM-Flug zur Rückkehr nach Tokio

Der KLM-Flug KL862 von Tokio Narita nach Amsterdam musste kurz nach dem Start aufgrund eines technischen Problems mit dem Cockpitfenster der Boeing 787-9 (Kennung PH-BHA) nach Tokio zurückkehren. Das Cockpitfenster wies einen Riss auf. KLM betonte, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Die Passagiere wurden in Hotels untergebracht und auf einen anderen Flug umgebucht.

weiterlesen »

NordLB verkauft Großteil des Flugzeuggeschäfts an Deutsche Bank

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) zieht sich nach über 40 Jahren aus der Flugzeugfinanzierung zurück und verkauft einen Großteil ihres Portfolios an die Deutsche Bank. Der Verkaufsvertrag umfasst ein Volumen von 1,67 Milliarden Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die betroffenen Mitarbeiter sollen innerhalb der NordLB weiterbeschäftigt werden. Die NordLB verwaltet ein Leasingportfolio von 278 Flugzeugen und bietet weitere Finanzierungslösungen für Luftfahrtunternehmen an. Der Deal muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden, der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 erwartet. Das gesamte Flugzeuggeschäft der NordLB hat ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Euro und umfasst rund 300 Flugzeuge und Triebwerke. Ein Teil des Geschäfts soll bei der NordLB verbleiben und schrittweise abgebaut werden. Ross Duncan von der Deutschen Bank betonte die strategische Bedeutung der Transaktion und die Stärke sowie Erfahrung der NordLB in der Luftfahrtbranche. Die Deutsche Bank hat sich in einem Bieterverfahren gegen zahlreiche nationale und internationale Interessenten durchgesetzt.

weiterlesen »

Weitere FTI-Pleite: Flight Trading GmbH meldet ebenfalls Insolvenz an

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat nun auch die Flug-Tochter des Unternehmens, die Flight Trading GmbH, in den Abgrund gerissen. Die Folgen dieser weiteren Insolvenzmeldung sind weitreichend und betreffen zahlreiche Akteure in der Reise- und Luftfahrtbranche. Mit der Insolvenz der Flight Trading GmbH stehen Fluggesellschaften wie Sun Express, Eurowings und Condor vor erheblichen Herausforderungen. Diese Airlines hatten bisher laufende Verträge mit Flight Trading für Charterflüge und Flugkontingente, die nun hinfällig sind. Die Fluggesellschaften können aufgrund der Insolvenzerklärung diese Verträge offiziell umdisponieren, was kurzfristig zu erheblichen Umstrukturierungen und Anpassungen in ihren Flugplänen führt. Umfangreiche Stornierungen und wirtschaftliche Verluste Bereits vor der Insolvenz der Flight Trading GmbH hatte FTI alle Abreisen ab dem 6. Juli abgesagt. Betroffen sind laut Angaben des Insolvenzverwalters alle Pauschalreisen und bestimmte Einzelleistungen, die über die insolventen Gesellschaften „FTI Touristik“ und „Big Xtra Touristik“ sowie über die Vertriebsmarke „5 vor Flug“ gebucht wurden. Das Gesamtvolumen der abgesagten Reisebuchungen umfasst einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt wurden rund 175.000 gebuchte Pauschalreisen storniert. Unsichere Zukunft der Fluggesellschaften Der finanzielle Schaden für die betroffenen Fluggesellschaften ist laut „FVW“ noch nicht vollständig abzusehen. Die Charteranbieter zeigen sich zwar optimistisch, die frei werdenden Plätze für den Sommer anderweitig füllen zu können, doch Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Flugpreise im Veranstalterbereich nach der FTI-Pleite deutlich gefallen sind. Dies könnte zu einem Preisverfall in der gesamten Branche führen, was die wirtschaftliche Stabilität der betroffenen Airlines weiter unter Druck setzt. Historischer Kontext und Ausblick FTI Touristik, einer der größten Reiseveranstalter Europas, hatte bereits vor der Insolvenzerklärung

weiterlesen »

Notlandung in Neuseeland: Feuer an Boeing 737

Eine Boeing 737 von Virgin Australia musste auf dem Weg nach Melbourne außerplanmäßig in Neuseeland landen, nachdem beim Start Flammen aus mindestens einem Triebwerk schlugen. Als mögliche Ursache wird ein Vogelschlag vermutet. Alle 73 Menschen an Bord blieben unverletzt, wie der „New Zealand Herald“ berichtet. Die Maschine startete vom Flughafen Queenstown und landete sicher in Invercargill, wo sie von Rettungskräften empfangen wurde. Augenzeugen berichteten von lauten Knallgeräuschen und Flammen, die aus den Triebwerken kamen. Der Vorfall wird derzeit untersucht.

weiterlesen »

Lufthansa und ITA Airways: Zugeständnisse für die EU-Freigabe der Übernahme

Die Lufthansa steht kurz davor, von der EU-Kommission die Genehmigung für den Einstieg bei der italienischen Staatsairline ITA Airways zu erhalten. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Konsolidierung der europäischen Luftfahrtbranche. Doch um diese Genehmigung zu erlangen, musste die deutsche Fluggesellschaft umfangreiche Zugeständnisse machen. Insidern zufolge hat die Lufthansa zugestimmt, dass zwei ihrer Konkurrenten vom römischen Flughafen Fiumicino aus Zubringerflüge zu ihren Drehkreuzen in Europa anbieten können. Dies soll sicherstellen, dass der Wettbewerb auf den Transatlantikrouten von Rom aus nicht leidet. Konkret bedeutet dies, dass Passagiere beispielsweise in Amsterdam auf USA-Flüge der niederländischen KLM umsteigen können. Laut Flugplandaten fliegt KLM bereits heute bis zu fünf Mal täglich zwischen Rom-Fiumicino und Amsterdam. ITA Airways selbst bedient die Strecke bis zu zweimal täglich. Eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass neben KLM ein weiterer Lufthansa-Wettbewerber diese Zubringerflüge anbieten werde. Zudem soll ITA Airways einige ihrer Direktflüge von Rom-Fiumicino nach Nordamerika an eine andere Airline abgeben. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Auswahl für die Verbraucher zu erhöhen und den Wettbewerb zu fördern. Verhandlungen mit der EU-Kommission Lufthansa äußerte sich nicht direkt zu den neuen Details, bestätigte jedoch, dass konstruktive Gespräche mit der EU-Kommission stattfinden. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager steht offenbar kurz davor, nach langem Ringen um die Wettbewerbsauflagen, die Übernahme von zunächst 41 Prozent von ITA Airways durch die Lufthansa freizugeben. Langfristig soll die Alitalia-Nachfolgerin vollständig in die Lufthansa-Gruppe integriert werden. Die EU-Kommission strebt mit ihren Auflagen an, zu verhindern, dass die Fusion zu einem geringeren

weiterlesen »

Hela Jaziri wird neue Vertriebschefin von Air France-KLM in Deutschland

Hela Jaziri, derzeit „Head of Strategic Corporate Sales“ für den französischen Markt, übernimmt ab dem 1. Juli die Position der Vertriebschefin von Air France-KLM in Deutschland. Sie folgt auf Xavier Tausky, wie die Airline mitteilt. Jaziri war zuvor in verschiedenen Funktionen für die Gruppe in Afrika, Asien und im Nahen Osten tätig und bringt umfassende internationale Erfahrung mit.

weiterlesen »

Notfallübung am Flughafen Klagenfurt: Kooperation auf höchstem Niveau

Eine großangelegte Notfallübung, an der über 100 Personen beteiligt waren, wurde heute vom Österreichischen Bundesheer und dem Flughafen Klagenfurt erfolgreich durchgeführt. Dieses realitätsnahe Szenario bot den Teilnehmern eine wichtige Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und das Zusammenspiel verschiedener Einsatzorganisationen zu testen. Das Übungsszenario war sorgfältig geplant: Ein Flugzeug, die Pilatus PC6, mit radioaktiver Ladung an Bord, drang vom Süden kommend in den österreichischen Luftraum ein. Zwei Eurofighter des Österreichischen Bundesheeres interceptierten das Flugzeug und zwangen es zur Landung am Flughafen Klagenfurt. Auf dem Vorfeld kam es zu einer Kollision der PC6 mit einer Linienflugmaschine des Typs Embraer E195, die daraufhin Feuer fing. Sofort wurden sämtliche Notfallmaßnahmen eingeleitet. Die ABC-Abwehr des Bundesheeres sicherte die Pilatus PC6, während die Flugverkehrsdienststelle Klagenfurt Alarm auslöste. Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei wurden sofort mobilisiert. Die Flughafenfeuerwehr führte, unterstützt von anderen Feuerwehren, einen Löschangriff auf den simulierten Flugzeugbrand durch. Das Rote Kreuz versorgte die Verletzten und transportierte sie nach der Erstversorgung ab. Die Polizei sperrte das Gelände großräumig ab und begann mit den Ermittlungen. Offizielle Beobachter von der Obersten Zivilluftfahrtbehörde und dem Bundesministerium für Inneres überwachten den Ablauf der Übung. Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet und lieferte wertvolle Erkenntnisse über den Ablauf und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, hob die Bedeutung solcher Übungen hervor: „Wir haben heute wieder deutlich gesehen, wie unerlässlich das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen ist. Der Flughafen Klagenfurt nimmt eine zentrale Rolle als wichtige Verkehrseinrichtung des Landes ein – umso wichtiger ist es für uns, für den Ernstfall

weiterlesen »

Graz: Primus Aero ist pleite

Die Primus Aero GmbH, ein auf Flugzeugmanagement und technische Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz, sieht sich mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Ursprünglich lag der Fokus des Unternehmens auf der Verwaltung und dem Management von Flugzeugen sowie verschiedenen technischen und unterstützenden Dienstleistungen. Doch mittlerweile generiert Primus Aero rund 70 Prozent seines Umsatzes durch den Handel mit Flugzeugersatzteilen. Diese Entwicklung und die umfangreichen Serviceverträge mit Flugzeugbetreibern haben dem Unternehmen eine starke Marktposition verschafft. Trotz dieser positiven Marktstellung musste Primus Aero im Jahr 2023 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Der KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) berichtet, dass die Erweiterung des Geschäftsfelds durch den Erwerb der Austrian Aircraft Corporation (AAC) im Jahr 2022 und die gleichzeitige Vergrößerung der Strukturen sowie der Umzug in ein neues Bürogebäude zu erheblichen finanziellen Belastungen führten Expansion und Herausforderungen Der Kauf der AAC GmbH für 3,3 Millionen Euro, von denen 800.000 Euro aus kurzfristigen Betriebsmitteln finanziert wurden, sollte die Wertschöpfungskette von Primus Aero erweitern. Die verbleibenden 2,5 Millionen Euro wurden von der Verkäuferin gestundet, jedoch konnte die geplante Refinanzierung nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Diese finanziellen Belastungen wurden durch die Wachstumspläne des Hauptkunden verschärft, der die Übernahme einer Airline und die Einflottung von fünf Embraer 190 Jets ankündigte. Diese Pläne wurden jedoch nicht realisiert, was zu einem Ausbleiben der erwarteten Aufträge führte und die finanzielle Situation des Unternehmens weiter verschlechterte. Um den Cashflow zu stabilisieren, griff Primus Aero auf Factoring der Ausgangsrechnungen zurück, was Mitte 2023 zu einer Verbesserung der Liquidität führte. Allerdings reduzierte die Bank

weiterlesen »