2024

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2024

Stornogebühren: Reiseversicherung zahlte erst nach AK-Intervention

Geplante Traumreise für Pärchen nach der Trennung fiel ins Wasser. Reiseveranstalter stellte Stornogebühren in Höhe von 5.800 Euro in Rechnung. AK-Konsumentenschützer intervenierten. „Ein Paar hatte seine Traumreise bereits Monate zuvor gebucht, in der Folge verschlechterte sich die Beziehung, es kam zur Trennung“, erinnert sich Stefan Pachler, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten. „Gemeinsam verreisen wollten die beiden dann nicht mehr.“ Als sie die Buchung stornierten, beharrte der Reiseveranstalter auf Basis des Gesamtreisepreises von 11.000 Euro auf 5.800 Euro Stornokosten. Die Arbeiterkammer Kärnten intervenierte zunächst beim Veranstalter, der sich jedoch nicht kulant zeigte. In der Folge wandte sich Pachler an die Versicherung, bei der das Paar im Zuge der Buchung eine Reisestornoversicherung abgeschlossen hatte. Nach mehrmaliger Intervention seitens der AK erklärte sich die Versicherung bereit, die Stornokosten in voller Höhe zu übernehmen. „Ausschlaggebend dafür war der Umstand, dass die beiden zum Zeitpunkt der Stornierung bereits räumlich voneinander getrennt gelebt haben“, erklärt der AK-Konsumentenschützer und führt aus: „Genau da setzten wir mit unserer rechtlichen Argumentation an und bekamen Recht.“ „Wer eine Reise bucht, sollte unmittelbar bei der Buchung eine Reisestornoversicherung abschließen“, rät Pachler. „Kann man die Reise aus triftigen und vom Vertrag gedeckten Gründen nicht antreten, so übernimmt die Versicherung mögliche anfallende Stornogebühren.“ Deren Höhe hängt, so Pachler, unter anderem vom Zeitpunkt der Stornierung und vom Gesamtpreis der Reise ab. 

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Flybe-Gläubiger um 935.460 Pfund umgefallen

Das Insolvenzverfahren der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe ist nun abgeschlossen. Insgesamt 935.460 Gläubiger bleiben auf offenen Forderungen in der Höhe von 684 Millionen Pfund-Sterling sitzen. Die Auflösung des Unternehmens wurde per 18. März 2024 gerichtlich angeordnet und ist mittlerweile im Firmenbuch nachvollziehbar. Das Verfahren hat die „alte Flybe“, die in dieser Form im Jahr 2002 gegründet wurde, betroffen. Der Nachfolger (aka „neue Flybe“) ist zwischenzeitlich ebenfalls pleite, jedoch ist deren Konkursverfahren noch nicht abgeschlossen. Die „alte Flybe“ musste am 4. März 2020, also während dem Beginn der Corona-Pandemie, den Flugbetrieb einstellen und Konkurs anmelden. Ein Konsortium kaufte einige Assets aus der Masse heraus und brachte eine „neue Flybe“ an den Start. Bereits vor dem Erstflug gab es zahlreiche Probleme, die gelöst werden mussten. Letztlich war dem Nachfolger kein langes Leben beschert, denn am 28. Jänner 2023 musste Konkurs angemeldet werden. Der „Erstflug“ wurde am 13. April 2022 durchgeführt – die „neue Flybe“ hat somit weniger als ein Jahr durchgehalten. Laut Mitteilung des Gerichts entfällt die überwiegende Mehrheit der Forderungen, die im Konkursverfahren nicht bedient werden konnten, auf unbesicherte Forderungen. Zu diesen zählen auch Passagiere mit wertlos gewordenen Flugtickets. Gläubiger mit besicherten Forderungen haben zumindest einen kleinen Teil ihrer Ansprüche im Rahmen von Quoten ausbezahlt bekommen. Da das Unternehmen nun offiziell aufgelöst wurde und das Konkursverfahren abgeschlossen ist, wird es zu keiner weiteren Verteilung kommen. Das bedeutet, dass insgesamt 935.460 Forderungen im Wert von 684 Pfund-Sterling nicht mehr bedient werden. Die Gläubiger dieser gehen daher komplett leer aus.

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden mit 36 Sommerzielen

Ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden im Sommerflugplan 2024 zehn Airlines Kurs auf 36 Destinationen nehmen. Corendon Airlines reaktiviert die Flugverbindung ins türkische Antalya und mit Eurowings ist die Hauptstadt der bei Jung und Alt beliebten Urlaubsinsel Mallorca wieder erreichbar. Auch Ryanair startet am FKB in Richtung Hauptgeschäft und erhöht die Frequenzen in die inoffizielle Kulturhauptstadt Marokkos, Fès, nach Barcelona-Girona, London-Stansted sowie ebenfalls nach Mailand-Bergamo, Malaga und nach Valencia. Ganz neu im Sommer bedient Ryanair Banja Luka, Dubrovnik sowie mit Agadir und Tanger weitere Marokko-Ziele. Der neue Sommerflugplan 2024 ist geprägt von einer Erhöhung der Flugfrequenz auf gefragten Strecken. Im Auftrag von TUI erhöht Enter Air die Zahl der regelmäßigen Flüge nach Fuerteventura und Heraklion/Kreta vor Beginn der Pfingstferien. Außerdem wird das Angebot nach Antalya durch weitere Airlines deutlich ausgebaut. Auch Eurowings sowie neuerdings auch Condor ergänzen ihr Angebot mit zusätzlichen Flügen nach Palma de Mallorca. Mit weiteren Verbindungen nach Belgrad und Tirana trägt auch die ungarische Wizz Air zum erwarteten Flugbetrieb am FKB bei. Zusätzliche Angebotsvielfalt verspricht der prominente Reiseveranstalter DERTOUR mit zwei Sonderreisen im neuen Sommerflugplan. Tivat an der südöstlichen Adriaküste von Montenegro ist vom 27. Mai bis zum 3. Juni das Ziel von Air Montenegro. Vom 18. bis 25. September bietet DERTOUR zusammen mit der deutschen Fluggesellschaft Sundair eine Sondereise ins italienische Kalabrien an. Insgesamt verbinden 10 Airlines im Sommer 2024 den FKB mit 36 Zielen.

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Pegasus fliegt B737-800 fünf Jahre länger als geplant

Eigentlich wollte die türkische Fluggesellschaft Pegasus in kommenden Jahr die Umflottung von Boeing 737 auf Maschinen der A320(neo)-Reihe des Konkurrenten Airbus abschließen. Das Projekt hat man nun auf die lange Bank verschoben. Mittlerweile ist die Boeing-737-800-Teilflotte auf nur noch 10 Exemplare geschrumpft. Einst hat Pegasus ausschließlich Maschinen des U.S.-amerikanischen Herstellers betrieben. Vor einigen Jahren hat man entschieden, dass man künftig auf die Modelle des europäischen Konkurrenten Airbus setzen wird. Beschlossen war, dass Ende 2025 die letzte Boeing 737 die Flotte verlassen wird. Dieses Ziel hat man verworfen, denn Firmenchef Guliz Ozturk hat bestätigt, dass zumindest neun Boeing 737-800 in der Flotte verbleiben sollen. Man würde die Maschinen für das beabsichtigte Wachstum benötigen. Im Hinblick auf die Triebwerksprobleme, von der die Airbus A320neo-Reihe geplagt ist, würde man auch Backup-Flugzeuge benötigen. Die Kosten für den Weiterbetrieb der neun Boeing-ets würden sich, so Ozturk, in eng gesteckten Grenzen halten. Noch ist nicht entschieden, ob man nicht doch neue Maschinen von Boeing einflotten wird. Vorerst heißt es aber, dass die Ausflottung jener neun B737-800, die weiterbetrieben werden sollen, auf das Jahr 2029 verschoben wurde. Vorerst hält man somit am Plan, dass künftig eine reine Airbus-Flotte betrieben wird, fest. Das könnte sich in den nächsten Jahren noch ändern. Dem Vernehmen nach soll Boeing angeblich versuchen die B737-Max schmackhaft zu machen. Überblick über die Pegasus-Flotte: Typ Anzahl Airbus A320-200 7 Airbus A320neo 46 Airbus A321neo 42 Boeing 737-800 10

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Sommer 2024: 13 Airlines fliegen ab Erfurt

Im Sommerflugplan 2024 werden insgesamt 13 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen ab dem deutschen Airport Erfurt-Weimar anbieten. Über das ganze Jahr hinweg rechnet der Flughafen mit über 170.000 Fluggästen. Dies entspräche einer Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr von über 20 Prozent. Neu im Sommerflugplan sind die Fluggesellschaften Eurowings mit Flügen nach Mallorca, Aegean Airlines nach Heraklion und FlyLili nach Burgas. An die bei Urlaubern beliebte Türkische Riviera, d. h. nach Antalya, werden neben Corendon Airlines mit Mavi Gök, Freebird und Air Anka gleich 4 Fluggesellschaften regelmäßig fliegen. Flüge nach Antalya finden im Sommer grundsätzlich täglich, teilweise bis zu 3-mal täglich, statt. Corendon Airlines wird neben Antalya auch nach Heraklion und in den Sommerrandzeiten in das ägyptische Hurghada fliegen. Im Kernsommer wird die ägyptische Fluggesellschaft NESMA Airlines von Erfurt nach Hurghada fliegen. Neben den Standardrouten werden auch 2024 wieder stark nachgefragte Sonderreisen nach Rom, Sorrent, Lamezia Terme, Olbia, Palermo, Liparische Inseln und Neapel (Italien), Santorin (Griechenland), Tivat (Montenegro), Tirana (Albanien)  und Paphos (Zypern) im Flugplan enthalten sein. „Wir freuen uns darüber, dass sich immer mehr Airlines für den Flughafen Erfurt-Weimar interessieren und wir unseren Kunden somit eine große Angebotsvielfalt bieten können. Gleiches, so Stöwer weiter, gelte auch für die vielen namhaften Reiseveranstalter, die ihr Angebot von Erfurt in diesem Sommer weiter ausbauen“, erklärt Geschäftsführer Gerd Stöwer.

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Stockholm: SAS begibt sich in schwedisches Sanierungsverfahren

Die SAS AB, die Muttergesellschaft der gleichnamigen Airline, hat beim zuständigen Gericht in Stockholm den Antrag auf Reorganisation des Konzerns gestellt. Offiziellen Angaben nach sind die operativen Fluggesellschaften davon nicht betroffen. Diese Maßnahme folgt auf einen Chapter-11-Antrag, der vor einiger Zeit in den USA gestellt wurde. Das Verfahren in den Vereinigten Staaten kann laut SAS aber nur abgeschlossen werden, wenn die schwedische Reorganisation zu einem Abschluss gebracht werden. Dies wäre zwingende Voraussetzung dafür, dass das U.S.-amerikanische Gericht den Sanierungsplan bewilligen kann. Der Konzern geht davon aus, dass man das schwedische Verfahren noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 wieder verlassen kann. Nach Abschluss aller Sanierungsverfahren soll es auch zu einem Eigentümerwechsel kommen. Ein Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM angehört, hat den Zuschlag erhalten. Dies hat auch Auswirkungen auf die künftige strategische Ausrichtung, denn das Star-Alliance-Gründungsmitglied SAS wird die bisherige Allianz verlassen und ins Skyteam um Air France, KLM und Delta Air Lines wechseln. In Vorbereitung darauf wurde bereits der bilaterale Codeshare-Vertrag mit Turkish Airlines gekündigt. Es ist damit zu rechnen, dass ähnliche Kooperationen mit anderen Star-Alliance-Mitgliedern demnächst ebenfalls beendet werden.

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AUA-Streik: Industriellenvereinigung wirft „Utopie“ vor

Wenig überraschend hat sich bezüglich dem Streik des fliegenden Personals der Austrian Airlines auch die Industriellenvereinigung mit scharfer Kritik an den Arbeitnehmervertretern zu Wort gemeldet. „Die Entwicklungen in den letzten Tagen seitens der Gewerkschaft rund um die KV-Verhandlungen bei der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) haben einen bedenklichen Punkt erreicht. Nach 17 Verhandlungsrunden und mehrfachen Anpassungen des Angebots, das mittlerweile deutlich über der rollierenden Inflation liegt, beharrt die Gewerkschaft auf utopischen und völlig unrealistischen Forderungen. Neben den ständigen Streikdrohungen ist es vor allem die Tonalität der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter, die auf eine geringe Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitnehmer-Verhandler deutet. Damit gefährde man die Zukunft sowie die Existenz des österreichischen Aushängeschilds im Luftverkehr. Die AUA hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es trotz der Krisen möglich ist, eine österreichische Fluglinie erfolgreich zu führen. Nachdem die Unterstützung der Steuerzahler vorzeitig abgezahlt wurde und die Zeichen nun auf Erfolgskurs stehen, könnten jetzt Investitionen in die Zukunft getätigt werden, die den Standort Österreich stärken. Stattdessen wird mit unrealistischen Forderungen seitens der Gewerkschaft die Existenz des Unternehmens bedroht. Über 50.000 Passagiere können somit über die Osterfeiertage nicht zu ihren Familien oder in den geplanten Urlaub reisen. Die Gewerkschaft legt damit ein faules Ei in den Osterkorb vieler Österreicherinnen und Österreich“, so die IV. Die Industriellenvereinigung appelliert deshalb an die Vernunft und Rationalität der Arbeitnehmerseite. Es ist schlichtweg absurd, bei professionellen Verhandlungen stur auf den Forderungen festzuhalten“, heißt es seitens der IV.

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Addio, Air Malta! Merħba, KM Malta Airlines!

Mit dem Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 endet in der Republik Malta eine Luftfahrtära, denn der staatliche Carrier Air Malta wird den Betrieb für immer einstellen. Der Nachfolger KM Malta Airlines übernimmt die Flotte. Bis zum 21. September 2024 war Malta eine britische Kronkolonie. Der Flugverkehr wurde daher überwiegend von der damaligen British European Airways, die eine Basis auf dem Luqa Airport unterhalten hat, durchgeführt. Daran änderte sich auch nach der Unabhängigkeit zunächst nichts. Im Jahr 1973 hat das maltesische Parlament umfassende Änderungen im Bereich der Luftfahrt beschlossen. Air Malta wurde als staatliche Fluggesellschaft gegründet. Um eine gewisse Form der Starthilfe gewähren zu können, wurden die Exklusivverträge mit British European Airways, die gerade dabei war mit British Overseas Airways zu British Airways zu fusionieren, aufzulösen. Somit konnte das im Vereinigten Königreich ansässige Luftfahrtunternehmen keine Basis mehr auf Malta betreiben. Zahlreiche maltesische Piloten und Flugbegleiter haben dann den Arbeitgeber gewechselt und heuerten bei der staatlichen Air Malta an. Diese hob am 1. April 1974 erstmals kommerziell ab. Zu Beginn war die Flotte von Boeing 720B, die bereits damals in die Jahre gekommen waren, geprägt. Über die fast 50 Jahre Existenz hat man viele verschiedene Maschinentypen betrieben. Die letzten 20 Jahre waren für Air Malta finanziell nicht sonderlich erfolgreich. Wiederholt sprang der Staat mit Geldspritzen ein. Einer der maßgeblichen Gründe für die Miesere ist, dass das Unternehmen für die vergleichsweise kleine Flotte enorm viele Mitarbeiter beschäftigt. Das Lohnniveau ist sehr hoch, was auch den starken Gewerkschaftern zu verdanken ist. Zahlreiche Sanierungsversuche waren nicht

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Streik: FPÖ und SPÖ kritisieren AUA-Corona-Staatshilfe heftig

Es kommt nicht häufig vor, dass sich SPÖ und FPÖ bei einem Thema einig sind. In Sachen Austrian Airlines werfen beide Parteien der schwarz-grünen Bundesregierung schwere Fehler vor. Im Gegensatz zu Deutschland habe man sich im Zuge der unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz gewährten Staatshilfe nicht in Form einer Beteiligung abgesichert. Nebst staatlich garantierten Krediten, die seitens der AUA zwischenzeitlich zurückbezahlt wurden, hat das Luftfahrtunternehmen auch 150 Millionen Euro in Form eines Zuschusses erhalten. Eine Beteiligung des Staats ging man – im Gegensatz zu Deutschland – nicht ein. Die SPÖ erklärt in einer Aussendung, dass die damalige Regierung mit der Rettung der AUA kein Geld verdient habe, sondern Geld nicht nachhaltig versenkt habe. Deutschland hingegen hat über die Auflösung der Beteiligung bestens verdient. „Der aktuelle Konflikt um die AUA ist das Ergebnis der falschen Wirtschaftspolitik der ÖVP, die sich nun rächt“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. „150 Mio. Euro bekam die AUA vor vier Jahren als Finanzspritze aus Steuergeld. Während sich Deutschland damals an der Lufthansa beteiligt hat und damit für die Steuerzahler mittlerweile einen Gewinn von 760 Mio. Euro lukriert hat, gab es von der ÖVP-geführten Regierung einen 150 Mio. nicht rückzahlbaren Zuschuss aus Steuergeld – dieses Geld ist weg und direkt in die Taschen der Aktionäre der Lufthansa geflossen. Was die damals angeblich vereinbarten Bedingungen Wert sind, zeigt sich jetzt, wenn das AUA-Management mit einer Schwächung des Standorts Wien droht. Der Deal ist das Ergebnis der geballten wirtschaftspolitischen Inkompetenz der damaligen ‚Chefverhandler‘ ÖVP-Kanzler Kurz, ÖVP-Finanzminister Blümel und ÖBAG-Chef

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4. April 2024: Fliegendes AUA-Personal erneut zu Betriebsversammlung eingeladen

Passagiere der Austrian Airlines müssen sich auch in der kommenden Woche auf eine Störung im Flugbetrieb einstellen, denn am 4. April 2024 wollen die Arbeitnehmervertreter erneut eine Betriebsversammlung abhalten. Die Folge daraus: Neuerlich müssen viele Flüge gestrichen werden. Seit dem 7. März 2024 handelt es sich nun um die dritte Betriebsversammlung, zu der die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord einladen. Es ist jedoch aufgrund einer abgesagten Zusammenkunft zum Ausfall von vielen Flügen gekommen. Austrian Airlines hatte gegen die für den 14. März 2024 geplante Betriebsversammlung geklagt und auf wundersame Weise konnte die Flughafen Wien AG, deren Vorstand Günther Ofner auch Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der WKO ist, keine freien Räumlichkeiten finden. Die AUA hatte bereits die Passagiere informiert und teilweise umgebucht. Die zunächst auf unbestimmte Zeit verschobene Zusammenkunft wurde dann in der Folgewoche im Multiversum Schwechat nachgeholt. Allerdings haben nur knapp über ein Drittel des fliegenden Personals auch tatsächlich teilgenommen. Dennoch waren dies offiziellen Angaben nach etwa 1.280 Personen. Nach der genannten Betriebsversammlung, für die die Arbeitnehmervertreter gar Stockbusse als Shuttleservice zwischen Airport und Multiversum Schwechat gechartert haben, stand dann das Thema Streik im Raum. Noch gab sich Gewerkschafter Daniel Liebhart zuversichtlich, dass in den anstehenden Verhandlungsrunden eine Einigung gefunden werden kann. Das gelang aber nicht, so dass die Piloten und Flugbegleiter der AUA am 28. März 2024 um Mitternacht in einen 36-stündigen Streik getreten sind. Die Reisepläne von etwa 50.000 Passagieren wurden durchkreuzt. Noch bevor die Arbeitsniederlegungen überhaupt beendet waren, wurden von Vida und Betriebsrat weitere Maßnahmen gesetzt: Das fliegende

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