2024

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2024

Saisonende am Flughafen Lübeck: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sundair

Die Fluggesellschaft Sundair und der Flughafen Lübeck haben die Saison 2024 erfolgreich abgeschlossen. Von April bis Anfang November waren verschiedene Urlaubsziele wie Mallorca, Rhodos, Kreta, Korfu und Kos im Angebot. Die Stationierung eines Airbus A319 ermöglichte bequeme Flugzeiten, sodass Reisende bereits früh abfliegen und abends zurückkehren konnten. Laut Holger Conrad, Verkaufsleiter von Sundair, bewährte sich die Kooperation mit dem Lübecker Flughafen, der alle operationellen Anforderungen gut umsetzte. Im Jahr 2025 wird Sundair aufgrund eines temporären Mangels an Flugzeugen vorerst kein Flugzeug in Lübeck stationieren. Der Flughafen plant jedoch weiterhin ein erweitertes Angebot an Gruppen- und Sonderreisen zu Zielen wie Lappland, Nordspanien und Zypern. Flughafen-Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel betonte, dass neue Ziele für 2025 voraussichtlich Anfang Dezember bekanntgegeben werden, um den Passagieren weiterhin abwechslungsreiche Flugoptionen zu bieten.

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Qantas und Qatar Airways: Geplante Partnerschaft in der australischen Luftfahrtbranche unter der Lupe

Die australische Luftfahrtbranche steht aufgrund einer geplanten Partnerschaft zwischen der Qantas-Gruppe und Qatar Airways vor einer neuen Herausforderung. Im Zentrum dieser Partnerschaft steht der Erwerb eines 25-prozentigen Anteils von Qatar Airways an Virgin Australia sowie die Wiederaufnahme von Langstreckenflügen durch die zweitgrößte Fluggesellschaft Australiens. Doch diese potenzielle Zusammenarbeit ist nicht ohne Kontroversen. Qantas, Australiens größte Fluggesellschaft, hat ihre Zustimmung zu diesem Schritt zwar nicht verweigert, jedoch erhebt das Unternehmen Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs und möglicher Auswirkungen auf die heimische Luftfahrtindustrie. Besonders im Fokus stehen dabei die Bedingungen des sogenannten Wet-Lease-Modells und die Frage nach möglichen Auswirkungen auf den australischen Arbeitsmarkt. Die geplante Partnerschaft zwischen Qatar Airways und Virgin Australia Qatar Airways, die weltweit größte Golf-Fluggesellschaft, strebt an, einen Anteil von 25 Prozent an Virgin Australia zu erwerben. Dies ist Teil eines größeren Plans, Virgin Australia bei der Wiederaufnahme von Langstreckenflügen zu unterstützen. Dazu sollen geleaste Boeing 777-Flugzeuge von Qatar Airways verwendet werden. Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde (ACCC) sowie das Australian Foreign Investment Review Board prüfen derzeit diese geplante Partnerschaft. Dabei wird insbesondere die Art des Wet-Lease-Modells, das im Rahmen der Vereinbarung genutzt werden soll, unter die Lupe genommen. Ein Wet-Lease-Vertrag bedeutet, dass eine Fluggesellschaft, in diesem Fall Virgin Australia, ein Flugzeug samt Crew und Personal von einer anderen Fluggesellschaft mietet. In diesem Fall würde Virgin Australia also Flugzeuge und Besatzungen von Qatar Airways übernehmen. Der Vorteil eines solchen Modells liegt in der schnellen Erweiterung der Kapazitäten, ohne dass die Fluggesellschaft in eigene Crews und Flugzeuge investieren muss. Für Virgin

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Verkehrsprobleme durch Andreas-Gabalier-Konzert in Graz und Nations-League-Spiel in Wien erwartet

Am Wochenende des 16. und 17. November 2024 werden durch zwei Großveranstaltungen in Graz und Wien erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet. Am Samstag, den 16. November, tritt Andreas Gabalier mit seiner „Halftime Show 1984“ in der Grazer Stadthalle auf. Tausende Besucher werden erwartet, was laut ARBÖ insbesondere rund um die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und andere Zufahrtswege zu längeren Wartezeiten und Staus führen dürfte. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten Konzertbesuchern zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie den Straßenbahnlinien 4, 5 und 6, um die Situation zu entschärfen. Am Sonntag, den 17. November, bestreitet das österreichische Nationalteam der Männer sein letztes Nations-League-Spiel im Ernst-Happel-Stadion gegen Slowenien. Spielbeginn ist um 18 Uhr, und zahlreiche Fans werden ihre Anreise mit dem Auto antreten, was nach Angaben des ARBÖ auch in Wien zu Verkehrsstaus führen könnte. Betroffen sind voraussichtlich die Südosttangente (A23) und Straßen in der Nähe des Stadions wie die Meiereistraße und Stadionallee. Auch hier empfiehlt der ARBÖ die Nutzung von Park+Ride-Anlagen und die Anreise mit den U-Bahn-Linien U2 und den Buslinien 77A, um den Parksuchverkehr zu verringern.

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Ethiopian Airlines und der Südsudan: Eine neue Ära für die Luftfahrt des Südsudans?

Im November 2024 unterzeichneten Ethiopian Airlines und die südsudanesische Regierung eine historische Absichtserklärung, die die Grundlage für die Gründung einer nationalen Fluggesellschaft im Südsudan legen soll.  Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Wendepunkt für das zentralafrikanische Land, das seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 mit politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Die neue Partnerschaft zwischen Ethiopian Airlines, einer der führenden Fluggesellschaften Afrikas, und dem Südsudan könnte nicht nur die Luftverkehrsinfrastruktur des Landes revolutionieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Integration leisten. Die Bedeutung des Abkommens Die Absichtserklärung zwischen Ethiopian Airlines und dem Südsudan zielt darauf ab, eine nationale Fluggesellschaft zu etablieren, die nicht nur den Binnenflugverkehr im Südsudan stärkt, sondern auch internationale Verbindungen aufnimmt. Ethiopian Airlines wird mit seiner umfangreichen Erfahrung im Flugzeugbetrieb, der Personal- und Flugbetriebsschulung sowie der Verwaltung von Flugrouten und Lufträumen eine zentrale Rolle beim Aufbau der neuen Fluggesellschaft spielen. Dies ist besonders wichtig, da der Südsudan derzeit unter der Kontrolle des sudanesischen Luftraums operiert, was zusätzliche Komplexität bei der Luftverkehrsüberwachung mit sich bringt. Der südsudanesische Verkehrsminister Madut Biar und der äthiopische Botschafter Nabil Mahdi unterzeichneten das Abkommen am 7. November 2024 in Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Die Partnerschaft ist ein symbolischer Schritt hin zu einer nachhaltigen Entwicklung und könnte für das Land, das nach jahrelangen Konflikten auf dem Weg zu einem stabileren Staat ist, von enormer Bedeutung sein. Insbesondere wird erwartet, dass die neue Fluggesellschaft die Wirtschaft des Landes durch die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung und die Schaffung von Arbeitsplätzen ankurbeln wird. Herausforderungen

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Verdi-Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste in Deutschland allgemeinverbindlich

Die Gewerkschaft Verdi hat in einer als historisch bezeichneten Entscheidung erreicht, dass die Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste an deutschen Verkehrsflughäfen allgemeinverbindlich werden. Der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stimmte am Donnerstag zu, dass sowohl der Mantel- als auch der Entgelttarifvertrag künftig nach dem Tarifvertragsgesetz für alle Unternehmen in der Branche verpflichtend gelten, ausgenommen kleinere Flughäfen. Dies betrifft vor allem Dienstleistungen wie die Gepäck- und Passagierabfertigung an deutschen Verkehrsflughäfen. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Damit wird unser Branchentarifvertrag zum allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag.“ Die Löhne in der Branche werden damit in zehn Stufen je nach Tätigkeit verbindlich geregelt, wobei der Einstiegslohn bei 17 Euro pro Stunde liegt. Der Tarifvertrag war im Februar 2024 nach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgeberverbänden VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und ABL (Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr) geschlossen worden. Beide Seiten hatten sich gemeinsam für die Allgemeinverbindlichkeit stark gemacht, um einheitliche Standards in der Branche zu schaffen. Die Entscheidung gilt als wegweisender Schritt zur Sicherung fairer Arbeitsbedingungen und soll die Position der Beschäftigten stärken.

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Air China geht mit der COMAC C929 neue Wege

Am 12. November 2024 unterzeichneten Air China und die Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) einen wegweisenden Rahmenvertrag auf der 15. China International Aviation and Aerospace Exhibition in Zhuhai. Dieser Vertrag macht Air China zum Erstkunden für das ambitionierte Langstrecken-Großraumflugzeug COMAC C929. Das Flugzeug, das als potentieller Herausforderer der etablierten Modelle Airbus A350 und Boeing 777 gehandelt wird, ist Teil der chinesischen Bemühungen, sich als ernstzunehmender Anbieter im globalen Luftfahrtmarkt zu etablieren. Dieser Schritt markiert nicht nur einen bedeutenden Moment für die chinesische Luftfahrtindustrie, sondern könnte auch langfristige Auswirkungen auf den globalen Flugzeugmarkt und die Beziehungen zwischen China und dem Westen haben. Die COMAC C929: Ein ehrgeiziges Projekt Die COMAC C929 ist als Langstreckenflugzeug konzipiert, das in direkter Konkurrenz zu den größten Fliegern von Airbus und Boeing tritt. Mit einer prognostizierten Sitzkapazität von etwa 280 Passagieren wird die C929 zwar kleiner sein als die Konkurrenzmodelle – Airbus A350 und Boeing 777, die in größeren Varianten bis zu 410 bzw. 396 Passagiere transportieren können – doch könnte sie genau die richtige Größe für den chinesischen Markt und andere asiatische Märkte haben, die oft weniger dicht besiedelt sind als europäische und nordamerikanische Routen. Das Flugzeug, das sich noch im Entwurfsstadium befindet, soll eine Reichweite von über 7.000 Meilen (etwa 11.000 Kilometer) bieten. Diese Reichweite würde es der C929 ermöglichen, Langstreckenflüge zu nahezu allen großen internationalen Flughäfen zu bedienen. Der Langstreckenbereich ist ein Schlüsselmerkmal, das die C929 zu einem ernsthaften Konkurrenten für die etablierten Jets von Airbus und Boeing machen könnte. Diese Reichweite

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100. Frachtflugzeug-Umbau bei Elbe Flugzeugwerke abgeschlossen

Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) haben ihr 100. umgerüstetes Frachtflugzeug an einen Kunden ausgeliefert. Bei dem umgebauten Modell handelt es sich um einen Airbus A330 P2F („Passenger to Freighter“), der in einer EFW-Anlage in China umgebaut wurde. Das Umrüstungsprogramm, das 2017 begann, entstand in Zusammenarbeit zwischen ST Engineering und Airbus und bietet Kunden die Möglichkeit, Passagierflugzeuge verschiedener Airbus-Modelle für den Frachtverkehr umzurüsten. Seit dem Start des Programms wurden insgesamt 49 A330, 47 A321 und vier A320 zu Frachtflugzeugen umgebaut. Die Elbe Flugzeugwerke besitzen die Musterzulassungen und leiten das gesamte Umrüstungsprogramm. Zu den angebotenen Modellen gehören neben dem A330 auch die Varianten A321 P2F und A320 P2F, die ab 2020 beziehungsweise 2022 verfügbar wurden. Der P2F-Markt wächst derzeit stark, da die Nachfrage nach Frachtkapazitäten kontinuierlich steigt. Vor allem nach den Einschränkungen im Passagierverkehr durch die Corona-Pandemie 2020/21 wuchs das Interesse an Frachtlösungen erheblich.

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Avia Solutions Group expandiert mit B737-Max-Großbestellung

Die Avia Solutions Group (ASG), Europas führender Anbieter von sogenannten ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), hat mit einer Bestellung von 80 Boeing 737 MAX eine bedeutsame Weichenstellung in Richtung nachhaltigen Wachstums vorgenommen. Der Auftrag umfasst 40 fest bestellte Flugzeuge des Typs Boeing 737-8 sowie 40 Optionen, welche die Flexibilität für künftige Expansionen gewährleisten. Mit dieser Investition, der ersten direkten Bestellung bei Boeing, verstärkt das Unternehmen seine strategische Position und unterstreicht seine Ambitionen, seine Kapazität auf globaler Ebene signifikant auszubauen. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit erhöhter Nachfrage nach zusätzlichen Flugkapazitäten, die vor allem durch saisonale Urlaubsreisen sowie durch die steigenden Ansprüche an Treibstoffeffizienz und betriebliche Flexibilität getrieben wird. Die Boeing 737 MAX-Serie gilt als eine der treibstoffeffizientesten Optionen auf dem Markt und wird in der Luftfahrtindustrie für ihre niedrigen Betriebskosten und Umweltfreundlichkeit geschätzt. Die neuen Flugzeuge sollen die Flotte der ASG schrittweise ab 2030 ergänzen und ihre Präsenz auf dem Markt für flexible Flugdienstleistungen weiter festigen. Ein strategischer Schritt im ACMI-Markt Der ACMI-Markt hat in den letzten Jahren durch die sich verändernde Dynamik der Luftfahrt an Bedeutung gewonnen. ACMI-Anbieter wie die Avia Solutions Group ermöglichen es Fluggesellschaften, Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen, ohne selbst in neue Flugzeuge investieren zu müssen. Dies ist besonders während der Hauptreisezeiten relevant, wenn der Bedarf an zusätzlichen Flugzeugen und Besatzungen am höchsten ist. Als Marktführer in diesem Segment betreibt ASG mittlerweile 220 Flugzeuge und besitzt 11 Luftverkehrsbetreiberzeugnisse (AOCs) in verschiedenen Ländern weltweit. Dies erlaubt es dem Unternehmen, flexibel und global auf die Nachfrage zu reagieren. Das

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Lufthansa setzt größere Flugzeuge auf der Strecke Nürnberg–Frankfurt ein

Die Lufthansa hat seit dem 10. November 2024 die Flugverbindung zwischen Nürnberg und Frankfurt aufgewertet. Anstelle der bisher eingesetzten kleineren CRJ900-Regionaljets bedient die Airline die Strecke nun hauptsächlich mit den größeren Airbus-Modellen A319 und A320. Auf dieser Verbindung, die bis zu fünfmal täglich durchgeführt wird, setzt Lufthansa im Winterflugplan zusätzlich auch CRJ1000-Flugzeuge ihres Wetlease-Partners Cityjet ein. Mit der Umstellung auf die Airbus-Modelle reagiert Lufthansa auf eine steigende Nachfrage nach dieser innerdeutschen Zubringerverbindung zum Drehkreuz Frankfurt und ermöglicht ihren Passagieren ein erhöhtes Sitzplatzangebot und verbesserten Komfort. Auch im Zuge von Nachhaltigkeitszielen sollen die neu eingesetzten Flugzeugtypen bei hoher Auslastung effizientere Verbindungen bieten. Der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg erhält durch diese Änderung eine gestärkte Anbindung an das Lufthansa-Netzwerk, was die Region weiter mit internationalen Zielen verknüpft.

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Beschuß auf Flugzeuge im Anflug auf Haiti – Eskalation der Sicherheitslage

Die Flugsicherheit in Haiti wurde am 11. November 2024 erschüttert, als ein Airbus A320neo der Spirit Airlines beim Landeanflug auf Port-au-Prince von Kugeln getroffen wurde. Mindestens vier Geschosse durchschlugen die Außenhülle des Flugzeugs, verletzten eine Kabinenbesatzung leicht und hinterließen sichtbare Schäden im Innenraum. Dieser Vorfall, der auf die ohnehin angespannte politische Situation in Haiti hinweist, führte zur Einstellung aller Haiti-Flüge von Spirit Airlines, JetBlue Airways und weiteren US-amerikanischen Fluggesellschaften. Die Eskalation der Gewalt durch kriminelle Banden stellt eine ernste Herausforderung für die Luftfahrt und die Sicherheit in Haiti dar. Detaillierte Darstellung des Vorfalls Der Airbus A320neo von Spirit Airlines, Flugnummer 951, startete von Fort Lauderdale nach Port-au-Prince, als der Angriff während des Endanflugs stattfand. Mehrere Kugeln durchschlugen den Rumpf und beschädigten Gepäckfächer. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung erlitt eine leichte Verletzung durch einen Geschossstreifschuß. Die Piloten reagierten sofort, brachen den Landeversuch ab und lenkten die Maschine zur Notlandung nach Santiago in der Dominikanischen Republik um. Technische Untersuchungen bestätigten später, daß der Flugzeugschaden durch den Beschuß verursacht wurde. Unabhängig von diesem Vorfall entdeckte JetBlue Airways ebenfalls ein Einschussloch in einem ihrer Flugzeuge nach einem Flug von Haiti nach New York. Die Einschläge waren zunächst unbemerkt geblieben und wurden erst später identifiziert. Beide Ereignisse verdeutlichen die zunehmende Gefährdung, die von bewaffneten Gruppen in Haiti ausgeht, insbesondere in der Nähe des Flughafens Port-au-Prince. Politische und gesellschaftliche Hintergründe Haiti ist seit Jahren von schwerer politischer Instabilität geprägt, die sich in jüngster Zeit intensiviert hat. Seit der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse im Jahr 2021 herrscht

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