April 16, 2025

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April 16, 2025

Erste Ausbauphase am Flughafen Antalya abgeschlossen

Die erste Phase der Erweiterung des Flughafens Antalya an der türkischen Mittelmeerküste ist nach drei Jahren Bauzeit erfolgreich beendet worden. Die Betreibergesellschaft, ein Joint Venture des deutschen Flughafenbetreibers Fraport und der türkischen TAV Airports, gab bekannt, dass die Terminalflächen um insgesamt über 160.000 Quadratmeter vergrößert wurden. Davon entfallen 132.000 Quadratmeter auf das internationale und 38.000 Quadratmeter auf das Inlandsterminal. Neben den erweiterten Terminalbereichen wurden auch die Vorfeldflächen und Taxiways ausgebaut sowie zusätzliche Parkplätze geschaffen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Erweiterung des gastronomischen Angebots. Hierfür gründete Fraport gemeinsam mit einem Partner das Gemeinschaftsunternehmen „Best Food for All“ (BFA), das nun 29 verschiedene gastronomische Einrichtungen im Flughafen betreibt, die von internationalen Ketten bis hin zu lokalen Spezialitäten reichen. Die Investitionen für diese erste Ausbauphase beliefen sich nach Angaben der Betreiber auf rund 850 Millionen Euro. Dieser Ausbau ist Teil eines langfristigen Plans, Antalya als ganzjährig attraktives Reiseziel zu etablieren. Der Flughafen wird von etwa 100 Fluggesellschaften aus rund 250 Destinationen weltweit angeflogen. Bereits in Planung ist die nächste Bauphase, in der bis Ende 2026 ein neuer Flugsicherungsturm errichtet werden soll. Fraport ist bereits seit 1999 am Flughafen Antalya aktiv und erhielt 2021 gemeinsam mit TAV Airports den Zuschlag für eine neue Betriebskonzession, die bis Ende 2051 läuft. Die operative Phase dieser Konzession, welche die Terminalinfrastruktur, den Einzelhandel, das Parkraummanagement und die Passagierkontrollen umfasst, beginnt Anfang 2027.

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Britische Aufsicht sanktioniert EY und Prüfer wegen Thomas Cook-Prüfung

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FRC hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) und den verantwortlichen Wirtschaftsprüfer Richard Wilson mit erheblichen Sanktionen belegt. Grund hierfür sind schwerwiegende Versäumnisse bei der Prüfung des Reisekonzerns Thomas Cook in den Jahren 2017 und 2018. EY muss eine Strafe von knapp 4,9 Millionen Pfund zahlen und interne Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätssicherung implementieren. Die FRC wirft EY vor, die Bilanzierung des Firmenwerts von Thomas Cook in Höhe von rund 2,6 Milliarden Pfund, was etwa 40 Prozent der Bilanzsumme entsprach, unzureichend geprüft zu haben. Die Aufsichtsbehörde bemängelte, dass die Prüfer die Annahmen und Modelle des Managements, die dieser Bewertung zugrunde lagen, nicht hinreichend kritisch hinterfragt hätten. Der Firmenwert umfasst immaterielle Vermögenswerte wie Markenbekanntheit und Kundenloyalität, deren Bewertung komplex ist. Besonders schwerwiegend sind laut FRC die Versäumnisse im Jahr 2018, als sich die wirtschaftliche Lage von Thomas Cook bereits deutlich verschlechtert hatte. EY habe es versäumt, ausreichende Nachweise für die Bewertungen einzuholen und die Prognosen des Managements zur Fortführung des Unternehmens nicht mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen. Die Finanzaufsicht argumentiert, dass die Prüfer somit ihre Kernaufgabe verfehlt hätten, nämlich sicherzustellen, dass wesentliche Unsicherheiten bezüglich der Unternehmensfortführung angemessen berücksichtigt wurden. Neben der Geldbuße gegen EY wurde auch der verantwortliche Prüfer Richard Wilson persönlich sanktioniert. Er muss eine Strafe von 105.000 Pfund zahlen und erhielt ebenfalls eine öffentliche Rüge. Die FRC betonte, dass den Beteiligten kein vorsätzliches oder betrügerisches Verhalten nachgewiesen wurde, die Versäumnisse jedoch gravierend waren und die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung von Thomas Cook beeinträchtigt haben. Thomas Cook

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Easyjet stockt Flugangebot am BER zu Ostern auf

Die Fluggesellschaft Easyjet erhöht während der zweiwöchigen Osterferien ihre Kapazitäten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) deutlich. Der Billigflieger erwartet in diesem Zeitraum mehr als 180.000 Passagiere am BER, was einer Steigerung von fünf Prozent im Vergleich zu den Osterferien des Vorjahres entspricht. Diese Anpassung des Flugplans reagiert auf die traditionell hohe Nachfrage nach Flugreisen während der Feiertage. Ein besonderer Fokus der Kapazitätserhöhung liegt auf beliebten Urlaubszielen in wärmeren Regionen. Dazu zählen Palma de Mallorca, Split in Kroatien, Málaga in Spanien, Catania auf Sizilien und die portugiesische Insel Madeira. Darüber hinaus verstärkt Easyjet auch die Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten, die traditionell viele Städtereisende anziehen. Hierzu gehören Paris, London, Mailand, Kopenhagen und Basel. Diese Massnahmen sollen sicherstellen, dass genügend Flugplätze für die steigende Anzahl von Reisenden zur Verfügung stehen. Neben der Kapazitätserweiterung am BER baut Easyjet auch ihr Angebot an anderen deutschen Flughäfen aus. Von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München werden neue Direktverbindungen zu den italienischen Metropolen Mailand und Rom angeboten. Diese Erweiterungen des Streckennetzes unterstreichen die Strategie von Easyjet, ihre Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und ein breites Spektrum an Reiseoptionen für Passagiere anzubieten, sowohl zu klassischen Urlaubszielen als auch zu bedeutenden europäischen Städten.

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Notlandung in Tucson: Triebwerksprobleme zwingen Delta-Flug DL937 zur Umkehr

Ein Vorfall mit einer Boeing 737-900ER der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines am 14. April 2025 sorgt derzeit für Aufsehen. Das Passagierflugzeug mußte kurz nach dem Start vom Tucson International Airport im Bundesstaat Arizona umkehren. Grund hierfür waren Triebwerksprobleme, die zur Auslösung eines Notfallcodes führten. Die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA hat eine Untersuchung eingeleitet. Am frühen Nachmittag des 14. April startete Delta-Flug DL937 planmäßig vom Tucson International Airport in Richtung Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Die Boeing 737-900ER mit dem Kennzeichen N892DN hob um 12:43 Uhr Ortszeit ab. Bereits wenige Minuten nach dem Start registrierte die Besatzung Unregelmäßigkeiten an einem der Triebwerke. Die Maschine erreichte nur eine Flughöhe von rund 17.000 Fuß, bevor der Sinkflug eingeleitet wurde. Um 12:55 Uhr sendeten die Piloten den Notfallcode 7700, der in der Luftfahrt auf eine generelle Notlage hinweist. Dieser Code wird üblicherweise bei schweren technischen Defekten oder medizinischen Notfällen verwendet. Trotz der technischen Störung gelang es der Crew, das Flugzeug sicher nach Tucson zurückzulenken. Um 13:20 Uhr erfolgte die Landung ohne weitere Zwischenfälle. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Die Maschine konnte eigenständig zur Parkposition rollen. Die Fluggesellschaft informierte umgehend über die Maßnahme und kündigte eine technische Überprüfung der Maschine an. Die FAA gab am selben Tag bekannt, daß sie den Vorfall untersuchen werde. Untersuchung durch die US-Luftfahrtbehörde Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) erklärte, daß sie routinemäßig bei gemeldeten technischen Störungen eingreife. Im vorliegenden Fall werde geprüft, ob Wartungsfehler, Materialermüdung oder andere technische Faktoren die Ursache für den Vorfall gewesen sein könnten. Besonders relevant sei hierbei

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Technik trifft Terminal – Serviceroboter am Flughafen München im Einsatz

Der Flughafen München erprobt seit Kurzem neue Formen der technischen Unterstützung für seine Fluggäste. In Zusammenarbeit mit dem Lufthansa Innovation Hub und dem Start-up Ottonomy werden im Terminal 2 autonome Serviceroboter eingesetzt. Ziel des Projekts ist es, sowohl den Servicekomfort für Passagiere zu erhöhen als auch betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten. Diese Initiative steht exemplarisch für den wachsenden Einfluss automatisierter Systeme im Alltag großer Verkehrsknotenpunkte. Im Rahmen einer Pilotphase hat der Flughafen München zwei sogenannte „Ottobots“ stationiert, die im Gatebereich sowie im Bereich der Gepäckausgabe ihren Dienst verrichten. Die Roboter sind so konzipiert, daß sie sich eigenständig durch das Terminal bewegen können und dabei mittels eingebauter Sensorik Hindernissen ausweichen und Passagiere gezielt ansprechen können. Die Fahrzeuge sind klein, auf vier Rädern mobil und mit einem Bildschirm sowie QR-Codes ausgestattet, über welche Reisende auf ein digitales Hilfemenü zugreifen können. Der Zugriff auf diese digitale Hilfe erfolgt über das Einscannen eines Codes, woraufhin sich ein Fenster mit einem Chat-Assistenten der Lufthansa öffnet. Reisende haben dann die Möglichkeit, Informationen zu ihrem Flug abzurufen, Buchungen zu ändern oder im Falle von Verspätungen einen Erstattungsantrag zu stellen. Die intuitive Nutzeroberfläche soll insbesondere in Momenten helfen, in denen kein Flughafenpersonal verfügbar ist. Technik aus Start-up-Schmiede Die Ottobots stammen vom US-amerikanischen Unternehmen Ottonomy, das sich auf autonome Liefersysteme spezialisiert hat. Neben Flughäfen werden die Fahrzeuge auch in Krankenhäusern sowie bei sogenannten „letzten Meile“-Zustellungen eingesetzt. Am Flughafen München kommt die Technologie nun zum ersten Mal in Deutschland flächendeckend im öffentlichen Terminalbetrieb zum Einsatz. Laut Ottonomy sind die Roboter

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Pilot mit Herzbeschwerden: United-Flug nach Newark muß in Dublin notlanden

Ein medizinischer Notfall zwingt eine Linienmaschine von United Airlines zu einem ungeplanten Zwischenstopp. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle innerhalb weniger Tage. Am 15. April 2025 wurde Flug UA71 von United Airlines, eine Boeing 777-200ER mit der Kennung N78005, gezwungen, von seiner regulären Route abzuweichen. Der Flug war planmäßig um 09.23 Uhr vom Flughafen Amsterdam Schiphol in Richtung Newark Liberty International Airport (USA) gestartet. Etwa zwei Stunden nach dem Abheben meldete die Crew gesundheitliche Probleme eines der diensthabenden Piloten. Der Vorfall ereignete sich in 36.000 Fuß Höhe über dem Atlantik, rund 670 nautische Meilen nordwestlich von Dublin. Nachdem der Zustand des dritten Piloten als ernst eingestuft wurde, entschieden sich die verantwortlichen Piloten zur Umkehr und zur Landung auf dem nächstgelegenen geeigneten Flughafen. Gegen 12.30 Uhr Ortszeit setzte das Flugzeug sicher in der irischen Hauptstadt Dublin auf. Die örtlichen Rettungskräfte waren informiert und übernahmen unverzüglich die medizinische Betreuung des betroffenen Crew-Mitglieds. Über dessen Gesundheitszustand wurde zunächst nichts Näheres bekannt. Nach Überprüfung des Gesundheitszustandes und technischen Kontrollen durch Bodenpersonal startete die Boeing 777 um 14.07 Uhr erneut Richtung Nordamerika. Die Landung in Newark war für 15.52 Uhr Ortszeit vorgesehen. Die betreffende Maschine ist bereits seit November 1998 im Einsatz und bietet Platz für insgesamt 276 Passagiere in verschiedenen Komfortklassen. Weitere medizinische Notfälle bei United Airlines Der Vorfall vom 15. April ist nicht isoliert zu betrachten. Bereits fünf Tage zuvor, am 10. April, mußte ein weiterer Flug von United Airlines — Flug UA977 von Newark nach Dubai — im

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United Airlines unter Druck: Unsicherheit über US-Konjunktur führt zu Angebotskürzung

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines steht angesichts der unsicheren konjunkturellen Lage in den Vereinigten Staaten vor grossen Herausforderungen. Besonders die von Donald Trump im Zuge seiner wirtschaftspolitischen Agenda veranlassten Importzölle werfen ihre Schatten voraus. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen für das laufende Jahr zwei voneinander abweichende Geschäftsprognosen vorgelegt – ein seltener und bezeichnender Vorgang. United Airlines will so auf mögliche Szenarien vorbereitet sein: eine stabile Wirtschaft oder eine drohende Rezession. Zugleich kündigte die Gesellschaft eine Reduzierung der Flugkapazitäten im Inland an – ein Schritt, den die Börse offenbar als weitsichtig bewertet, denn die Aktie des Unternehmens legte im nachbörslichen Handel deutlich zu. Zweifache Prognose – Ausdruck wirtschaftlicher Vorsicht United Airlines gab bekannt, dass es keine einheitliche Einschätzung zur Entwicklung der US-Wirtschaft mehr gebe. Deshalb sehe man sich gezwungen, zwei mögliche Szenarien durchzuspielen. Sollte es der US-Wirtschaft gelingen, trotz der Zollpolitik stabil zu bleiben, erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr einen Gewinn zwischen 11,50 und 13,50 US-Dollar je Aktie. Für den Fall einer sich abzeichnenden Rezession rechnet man jedoch nur mit einem Gewinn zwischen sieben und neun US-Dollar je Aktie. Diese ungewöhnliche Vorgehensweise unterstreicht die Unsicherheit, welche die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten seit der Rückkehr Donald Trumps in die internationale Handelsarena ausgelöst hat. Mit den erhöhten Importzöllen auf zahlreiche Produkte, insbesondere aus China, will Trump laut eigenen Aussagen die heimische Industrie schützen. Doch Ökonomen warnen, dass diese Massnahmen auf lange Sicht das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft bremsen könnten. Anpassung des Inlandsflugplanes Vorsorglich kündigte United Airlines an, ab dem dritten Quartal

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Betriebsstörung in OMV-Raffinerie Schwechat führt zu Hochfackelbetrieb

In der OMV-Raffinerie Schwechat nahe Wien kam es am Dienstagvormittag zu einer unerwarteten Betriebsstörung in der petrochemischen Anlage. Infolge des Ausfalls wurde als umgehende Sicherheitsmaßnahme der sogenannte Hochfackelbetrieb eingeleitet, bei dem überschüssige Gase kontrolliert verbrannt werden. Die OMV bestätigte den Vorfall und gab an, intensiv an der Wiederaufnahme des regulären Betriebs zu arbeiten. Der Anblick der ungewöhnlich hohen Flammen an den Hochfackeln hatte in der Bevölkerung und bei Passanten Besorgnis ausgelöst und zu einem Großalarm der Feuerwehr geführt. Ein Sprecher der Feuerwehr stellte jedoch später klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, da die beobachteten Flammen auf das routinemäßige Abfackeln im Rahmen des Hochfackelbetriebs zurückzuführen seien. Der Flugverkehr am nahegelegenen Flughafen Wien-Schwechat war durch die Betriebsstörung nicht beeinträchtigt. Die Raffinerie Schwechat ist mit einer Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr die größte Raffinerie der OMV. Neben verschiedenen Kraftstoffen produziert das Werk auch Kerosin, welches über eine Pipeline direkt zum Flughafen transportiert wird. Der Hochfackelbetrieb ist eine gängige Sicherheitsmaßnahme in Raffinerien, um bei Betriebsstörungen oder Druckschwankungen einen unkontrollierten Austritt von Gasen zu verhindern. Die Ursache der Betriebsstörung in der petrochemischen Anlage war zunächst nicht bekannt. Die OMV gab an, mit Hochdruck an der Behebung des Problems zu arbeiten, um den regulären Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen. Auswirkungen auf die Treibstoffversorgung wurden zunächst nicht gemeldet, jedoch könnten längere Ausfallzeiten in der petrochemischen Anlage potenziell Folgen für die Produktion bestimmter chemischer Grundstoffe haben.

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Verspäteter Osterverkehr sorgt für leichtes Passagierwachstum am Flughafen Wien im März 2025

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien und seinen Beteiligungen verzeichnete im März 2025 ein leichtes Wachstum. Insgesamt stieg die Zahl der Reisenden in der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 4,1 Prozent auf 2.993.138 Passagiere. Am Standort Wien betrug der Zuwachs 0,9 Prozent auf 2.227.037 Reisende. Diese Entwicklung wird auf den im Vergleich zum Vorjahr späteren Osterreiseverkehr zurückgeführt, da die Osterfeiertage im Jahr 2024 bereits in den März fielen, während sie 2025 erst im April stattfanden. Am Flughafen Wien erhöhte sich die Anzahl der Lokalpassagiere im Vergleich zum März 2024 geringfügig um 0,1 Prozent auf 1.772.157, während die Zahl der Transferpassagiere um 4,3 Prozent auf 449.134 stieg. Die Flugbewegungen nahmen um 7,7 Prozent auf 17.839 Starts und Landungen zu. Im Frachtbereich verzeichnete der Flughafen Wien einen deutlichen Zuwachs von 9,5 Prozent auf 28.507 Tonnen im Vergleich zum März des Vorjahres. Die einzelnen Regionen zeigten unterschiedliche Entwicklungen im Passagieraufkommen. Während die Zahl der Reisenden nach Westeuropa leicht um 1,3 Prozent sank, gab es Zuwächse nach Osteuropa (+0,8 Prozent), Nordamerika (+6,8 Prozent) und Fernost (+19,3 Prozent). Rückgänge wurden hingegen im Verkehr in den Nahen und Mittleren Osten (-6,8 Prozent) sowie nach Afrika (-4,5 Prozent) verzeichnet. Die Beteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelten sich weiterhin positiv: Der Flughafen Malta registrierte ein Passagierwachstum von 14,4 Prozent auf 725.134 Reisende, und der Flughafen Kosice verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 17,1 Prozent auf 40.967 Passagiere. Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres 2025 ergibt sich für den Flughafen Wien ein Passagierwachstum von 1,8

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Niederösterreich etabliert sich als gefragte Destination für Geschäftsreisen

Niederösterreich festigt seine Position als bedeutendes Ziel für Geschäfts- und Kongresstourismus. Das Convention Bureau Niederösterreich verweist auf eine Vielzahl erfolgreicher Veranstaltungen und ein starkes Netzwerk von 52 Partnerbetrieben, die die Attraktivität der Region für nationale und internationale Business-Events unterstreichen. Trotz eines Fokus auf bestimmte Standards im Veranstaltungsbereich, die hier nicht näher ausgeführt werden, zieht die Region weiterhin eine beachtliche Anzahl von Tagungen und Kongressen an. Das Convention Bureau Niederösterreich unterstützt Veranstalter bei der Suche nach geeigneten Örtlichkeiten und bietet finanzielle Förderungen für wissenschaftliche Kongresse ab einer bestimmten Teilnehmer- und Nächtigungszahl. Die positive Buchungslage bei verschiedenen zertifizierten Betrieben in Niederösterreich deutet auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Veranstaltungsorten in der Region hin. Beispiele hierfür sind die Kasematten Wiener Neustadt und das Congress Center Baden, die für unterschiedliche Veranstaltungsformate genutzt werden. Für das Jahr 2025 stehen bereits einige bedeutende Veranstaltungen in Niederösterreich fest. So wird in Krems an der Donau der 40. GOTS-Kongress erwartet, der internationale Experten der Sportmedizin zusammenbringt. In der Wachau findet das 29. Europa Forum Wachau statt, das sich aktuellen Herausforderungen widmet. St. Pölten wird Austragungsort der Österreichischen Forsttagung sein, die sich mit Fragen der Forstwirtschaft auseinandersetzt. Zudem wird im Steinschaler Dörfl die European Academy of Neurology – Summer School veranstaltet. Die genannten Veranstaltungen und die generelle Buchungslage deuten darauf hin, daß Niederösterreich weiterhin ein attraktiver Standort für Tagungen, Kongresse und andere Geschäftsveranstaltungen bleibt. Die Kombination aus verschiedenen Veranstaltungsorten und der Unterstützung durch das Convention Bureau trägt zur Etablierung der Region als wichtige Destination im Geschäftsreiseverkehr bei.

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