April 23, 2025

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April 23, 2025

Malaysia Airlines präsentiert neue Lie-Flat-Sitze für Kurz- und Mittelstreckenflotte

Malaysia Airlines hat als erste Fluggesellschaft ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte neue Lie-Flat-Business-Class-Sitze für die Boeing 737 Max 10 vorgestellt. Dieser Schritt soll das regionale Reiseerlebnis aufwerten und ein durchgehend hochwertiges Premium-Erlebnis auf Anschlussflügen ermöglichen, beispielsweise von Trivandrum über Kuala Lumpur nach Melbourne. Die Fluggesellschaft plant, bis zum Jahr 2030 insgesamt 55 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 und 737 Max 10 zu betreiben. Dies ist ein zentraler Bestandteil der laufenden Flottenmodernisierung und des Ziels, zu den Top-10-Airlines weltweit und den Top-5 in Asien aufzusteigen. Die Einführung der Lie-Flat-Sitze in der Business Class der Boeing 737 Max 10 stellt eine bedeutende Verbesserung des Reisekomforts auf Kurz- und Mittelstrecken dar. Bisher setzte die Fluggesellschaft auf diesen Strecken herkömmliche Business-Class-Sessel ein. Die neuen Sitze ermöglichen es den Passagieren, sich auf Langstreckenflügen auszuruhen und bieten somit ein konsistenteres Premium-Erlebnis, insbesondere für Reisende, die Anschlussflüge nutzen. Chef von Malaysia Airlines, Izham Ismail, betonte, dass diese Neuerung in Kombination mit der Wiederaufnahme der Brisbane-Flüge und der erweiterten regionalen Anbindung den strategischen Fokus der Fluggesellschaft auf Wachstum und exzellente malaysische Gastfreundschaft unterstreiche. Die Flottenmodernisierung mit der Boeing 737 Max-Familie ist ein wichtiger Baustein in der Zukunftsstrategie von Malaysia Airlines. Die neuen, treibstoffeffizienteren Flugzeuge sollen nicht nur den Komfort für die Passagiere erhöhen, sondern auch zur Reduzierung der Betriebskosten beitragen. Malaysia Airlines betreibt bereits eine signifikante Anzahl von Boeing 737-Flugzeugen und plant, diese Flotte in den kommenden Jahren weiter zu modernisieren und zu erweitern. Die Auslieferung der Boeing 737 Max 10 wird voraussichtlich ab 2029 beginnen.

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Flixtrain plant massive Flottenvergrößerung mit Zügen von Talgo

Der Münchner Mobilitätskonzern Flix, bekannt für Flixbus und Flixtrain, plant eine signifikante Erweiterung seiner Bahntochter. Das Unternehmen verhandelt mit dem spanischen Bahntechnikhersteller Talgo über den Kauf von bis zu 63 neuen Zuggarnituren im Gesamtwert von rund einer Milliarde Euro. Diese hochmodernen Züge des Modells Talgo 230, die weitgehend dem ICE L der Deutschen Bahn entsprechen, sollen das Streckennetz von Flixtrain erweitern und den Reisekomfort für die Passagiere deutlich erhöhen. Die geplanten Talgo-Züge für Flixtrain, die sich optisch von den ICE L der DB unterscheiden werden, basieren auf der bewährten Talgo-230-Plattform. Dieses Modell wird bereits an die Deutsche Bahn und die dänische Staatsbahn DSB geliefert. Mit dieser Investition strebt Flixtrain eine noch stärkere Position im deutschen Eisenbahnmarkt an, wo das Unternehmen bereits der bedeutendste Wettbewerber der Deutschen Bahn ist. Der CEO von Talgo, Gonzalo Urquijo, bestätigte die Gespräche mit dem Flix-Konzern im Rahmen einer Analystenkonferenz. Die Lieferung der Züge soll in zwei Tranchen erfolgen. Die Züge für Flixtrain werden aus einer Lokomotive, einer variablen Anzahl an Mittelwagen und einem Steuerwagen bestehen, was dem Antriebskonzept des Railjet ähnelt. Ein besonderes Merkmal der Talgo-Züge ist die Niederflurigkeit über den gesamten Zugverband hinweg, die einen stufenlosen Einstieg auf Bahnsteighöhe ermöglicht und somit die Barrierefreiheit deutlich verbessert. Die Fertigung der Züge erfolgt im spanischen Rivabellosa. Während Talgo aktuell bereits zahlreiche Züge dieses Typs für die DB und die DSB produziert, gab es in der Vergangenheit Verzögerungen bei der Auslieferung. Als Traktionsmittel für die neuen Flixtrain-Züge werden voraussichtlich Vectron-Dual-Mode-Lokomotiven von Siemens Mobility in Betracht gezogen, die

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Swissport verbucht deutlichen Umsatzanstieg und Rekord bei Passagier- und Frachtabfertigung

Der weltweit tätige Flughafenlogistikdienstleister Swissport International AG hat im Jahr 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet. Das Unternehmen gab bekannt, einen Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro erzielt zu haben, was einer Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieses Ergebnis wurde durch ein deutliches Wachstum in allen Geschäftsbereichen getragen. Neben dem signifikanten Umsatzplus konnte Swissport auch bei den Abfertigungszahlen neue Höchstwerte erreichen. Die Anzahl der weltweit abgefertigten Passagiere stieg um 6,5 Prozent auf 247 Millionen. Dies ist die höchste Passagierzahl, die Swissport seit dem Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, abfertigen konnte. Auch im Bereich der Frachtabfertigung verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf über fünf Millionen Tonnen, was ebenfalls einen neuen Rekordwert darstellt. Diese positiven Zahlen unterstreichen die Erholung und das Wachstum der globalen Luftfahrtindustrie im Jahr 2024. Swissport profitierte dabei von der gestiegenen Reisetätigkeit und dem anhaltend hohen Frachtaufkommen. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes Netzwerk an 117 Luftfrachtzentren weltweit und ist an zahlreichen Flughäfen auf allen sechs Kontinenten tätig. Neben der Passagier- und Frachtabfertigung betreibt Swissport auch die Aspire Executive Lounges, die im Jahr 2024 mit über 5,9 Millionen Gästen ebenfalls einen neuen Rekord verzeichneten.

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Capital A plant Kapitalherabsetzung zur finanziellen Restrukturierung

Die malaysische Holdinggesellschaft Capital A Berhad, Muttergesellschaft der bekannten Billigfluglinie AirAsia, hat angekündigt, eine Kapitalherabsetzung in Höhe von bis zu 6 Milliarden Ringgit (etwa 1,36 Milliarden US-Dollar) vorzunehmen. Dieser Schritt soll dazu dienen, angesammelte Verluste auszugleichen und die Bilanz des Unternehmens zu stärken. Die Aktionäre sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 7. Mai 2025 über diesen Vorschlag abstimmen. Nach Zustimmung der Aktionäre wird Capital A den Antrag auf Kapitalherabsetzung beim Obersten Gerichtshof Malaysias einreichen, mit dem Ziel, den Prozess bis Juni abzuschließen. Capital A wurde im Januar 2022 von der malaysischen Börse unter den sogenannten Practice Note 17 (PN17)-Status gestellt, der Unternehmen betrifft, die als finanziell angeschlagen gelten. Dieser Status wurde aufgrund erheblicher Verluste während der COVID-19-Pandemie und eines Rückgangs des Eigenkapitals unter 50 % des gezeichneten Kapitals verhängt. Im Jahr 2024 meldete Capital A einen Verlust von 475,1 Millionen Ringgit, hauptsächlich bedingt durch Wechselkursverluste in Höhe von 1,4 Milliarden Ringgit im Luftfahrtgeschäft. Regulierungsplan zur finanziellen Stabilisierung Der vorgeschlagene Regulierungsplan von Capital A umfasst neben der Kapitalherabsetzung auch den Verkauf des Luftfahrtgeschäfts an die Langstrecken-Tochtergesellschaft AirAsia X Berhad. Diese Maßnahme wurde bereits von den Aktionären genehmigt. Durch die Veräußerung des Luftfahrtsegments beabsichtigt Capital A, sich auf nicht-luftfahrtbezogene Geschäftsbereiche zu konzentrieren, darunter digitale Dienstleistungen und Logistik. Die Kapitalherabsetzung soll dazu beitragen, die angesammelten Verluste auszugleichen und das Eigenkapital zu stärken, wodurch das Unternehmen aus dem PN17-Status entlassen werden kann. Zukünftige Ausrichtung und Geschäftsbereiche Nach der Restrukturierung plant Capital A, sich auf sechs Kernbereiche zu konzentrieren: Asia Digital Engineering (ADE), Teleport (Logistik),

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Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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Reiseflaute in die USA zwingt kanadische Fluglinien zur Kurskorrektur

Ein deutlicher Rückgang der Reisen von Kanada in die Vereinigten Staaten veranlasst kanadische Fluggesellschaften zu einer Anpassung ihrer Flugpläne für den Sommer. Fluglinien wie WestJet, Air Canada und Porter Airlines reagieren auf die sinkende Nachfrage nach US-amerikanischen Urlaubszielen, indem sie ihre Kapazitäten auf Inlands- und Europa-Strecken verlagern. Als Gründe für diese Entwicklung werden politische Spannungen und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen dem kanadischen und dem US-Dollar genannt. Sowohl WestJet als auch Air Canada haben ihre Flugfrequenzen in die USA reduziert und setzen vermehrt kleinere Flugzeuge auf diesen Strecken ein. Gleichzeitig bauen die beiden größten kanadischen Fluggesellschaften ihr Angebot nach Europa und zu südlichen Urlaubszielen aus. Auch Porter Airlines hat Kapazitäten von US-Routen auf innerkanadische Strecken verlagert. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen einen Rückgang der Sommerbuchungen zwischen Kanada und wichtigen US-Städten um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inlandsbuchungen für Juli um 11 Prozent gestiegen sind. Experten erwarten, dass dieser Trend zu einem verstärkten Preiswettbewerb im Inland führen könnte. Die Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit, ihr Europa-Geschäft zu erweitern. Air Canada hat neue Verbindungen nach Edinburgh, Paris, Rom und Athen aufgenommen, während WestJet neue Strecken von Halifax nach Barcelona und Amsterdam anbietet. Auch die Lufthansa-Tochter Discover Airlines reagiert auf die veränderte Nachfrage und setzt mit einer neuen Verbindung zwischen München und Calgary auf vermehrte Reisen zwischen Europa und Kanada. Allerdings sind die Möglichkeiten der Fluggesellschaften, Kapazitäten von den USA auf transatlantische Routen zu verlagern, begrenzt. Auf nordamerikanischen Strecken werden üblicherweise schmalrumpfige Flugzeuge eingesetzt, deren Reichweite für Nonstop-Flüge von westlich von

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Tui-Dreamliner bleibt nach Startabbruch im Gras stecken

Am 18. April 2025 ereignete sich am Melbourne Orlando International Airport im US-Bundesstaat Florida ein Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 der britischen Fluggesellschaft Tui Airways. Der ursprünglich nach Birmingham im Vereinigten Königreich geplante Flug mußte kurz vor dem Abheben abgebrochen werden, nachdem im Cockpit ein technischer Alarm ausgelöst worden war. Beim Versuch, das Flugzeug über einen Rollweg von der Piste zu bringen, geriet das rechte Hauptfahrwerk in das weiche Gras neben der Taxiway-Fläche. Das Großraumflugzeug blieb dort stecken und konnte seine Reise erst zwei Tage später fortsetzen. Die rund 350 Fluggäste wurden unverletzt evakuiert und in Hotels untergebracht. Die Maschine mit der Kennung G-TuiN war als Flug BY601 von Melbourne nach Birmingham geplant. Laut offizieller Darstellung wurde der Start wegen einer Cockpitwarnung abgebrochen. Während des Ausrollens verließ das Flugzeug über Rollweg C die Startbahn, wobei das rechte Fahrwerk in das Erdreich neben dem befestigten Untergrund einsank. Die Lokalbehörden, darunter Bürgermeister Paul Alfrey, bestätigten den Vorfall. Sofort nach dem Stillstand des Flugzeuges reagierte das Bodenpersonal. Die Passagiere wurden zügig über mobile Treppen aus dem Flugzeug gebracht und mit Bussen zum Terminal und später zu Unterkünften transportiert. Der Flughafen Melbourne-Orlando stellte zusätzliche Kräfte für die Bergung bereit, darunter Mechaniker und Fahrzeuge zum Abschleppen des festgefahrenen Jets. Die Fluggesellschaft kooperierte mit Technikern von STS Aviation, um die Maschine auf ihre Lufttüchtigkeit zu überprüfen. Keine Verletzten – Flughafen lobt Einsatzkräfte Laut Aussage von Flughafendirektor Greg Donovan gab es keine Verletzten. Flughafenpersonal, Einsatzkräfte und Führungspersonal hätten bis in die Nacht hinein gearbeitet, um die Situation

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China Eastern baut Europa-Geschäft mit neuen Strecken aus

China Eastern Airlines verstärkt ihre Präsenz auf dem europäischen Kontinent und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach Langstreckenflügen von China nach Europa. Ab Sommer 2025 wird die Fluggesellschaft drei neue Strecken in ihren Flugplan aufnehmen. Ab dem 20. Juni wird eine tägliche Verbindung zwischen Shanghai und Mailand eingerichtet, gefolgt von einer dreimal wöchentlichen Route zwischen Shanghai und Kopenhagen ab dem 17. Juli. Bereits ab dem 16. Juni wird Genf viermal wöchentlich von Shanghai aus angeflogen. Zudem erhöht die Airline die Frequenz ihrer Flüge von Shanghai nach Venedig. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil für chinesische Fluggesellschaften wie China Eastern ist die weiterhin bestehende Nutzungsmöglichkeit des russischen Luftraums. Dies ermöglicht kürzere und somit effizientere Flugrouten nach Europa im Vergleich zu vielen westlichen Airlines, die aufgrund des Ukraine-Konflikts mit Einschränkungen konfrontiert sind. Dieser Umstand trägt dazu bei, dass chinesische Fluggesellschaften schnellere und treibstoffsparende Verbindungen anbieten können. Auf der Strecke Shanghai-Mailand wird China Eastern mit Air China konkurrieren, während die Verbindung nach Kopenhagen neu ist und China Eastern somit als einziger Anbieter auf dieser Route agiert. Diese Expansion erfolgt zu einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften, wie beispielsweise SAS, Strecken wie Kopenhagen-Shanghai aufgrund von Marktgegebenheiten eingestellt haben. Die Expansion von China Eastern ist Teil eines breiteren Trends, bei dem chinesische Fluggesellschaften ihren Anteil an der Sitzplatzkapazität zwischen dem chinesischen Festland und Europa (ohne Russland) signifikant ausbauen konnten – von 66 Prozent im Jahr 2019 auf nunmehr 82,5 Prozent. Auch andere chinesische Fluggesellschaften wie Sichuan Airlines, Hainan Airlines und Air China nehmen neue Strecken nach Europa

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EU bremst russische Flugpläne in die USA aus

Russlands Vorschlag, im Zuge von Waffenstillstandsverhandlungen die Direktflugverbindungen in die Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen, stößt innerhalb der Europäischen Union auf erheblichen Widerstand. Wie das Nachrichtenportal Politico berichtet, brachte Moskau diese Idee während der Friedensgespräche in Saudi-Arabien zur Sprache. EU-Beamte halten jedoch entschieden an den seit dem Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 verhängten Luftraumsanktionen fest und äußern gravierende Sicherheitsbedenken hinsichtlich des russischen Luftfahrtsektors. Die Sanktionen der EU und der USA umfassen ein Flugverbot für russische Fluggesellschaften sowie Beschränkungen beim Zugang zu Ersatzteilen und Wartungsleistungen. Dies hat dazu geführt, dass ein Großteil der Flotte der russischen Fluggesellschaft Aeroflot stillgelegt ist. Versuche, diese Beschränkungen zu umgehen, haben die Besorgnis über die Verwendung von möglicherweise gefälschten oder minderwertigen Ersatzteilen verstärkt, was die Lufttüchtigkeit russischer Flugzeuge in Frage stellt. Selbst wenn diese Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden könnten, warnt die EU vor einem weiteren Problem: Viele Flugzeuge der russischen Flotte wurden von westlichen Leasinggebern unrechtmäßig zurückgehalten und könnten bei einer Landung in Europa beschlagnahmt werden. Trotz der Forderungen einiger Wirtschaftsverbände nach einer Aufhebung der Luftverkehrssanktionen aus humanitären Gründen bleibt der Widerstand in Europa stark. Die EU verweist auf die erheblichen rechtlichen und logistischen Hürden, die einer Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Wege stehen. Die Haltung der EU unterstreicht die fortgesetzte Ablehnung der russischen Aggression in der Ukraine und das Festhalten an den getroffenen Sanktionsmaßnahmen.

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Bangladesch reagiert auf indisches Transshipment-Verbot: Chittagong und Sylhet geplant für Cargo offen

Die Zivilluftfahrtbehörde von Bangladesch (CAAB) hat offiziell angekündigt, internationale Luftfrachtflüge von den Flughäfen Chittagong und Sylhet zuzulassen. Diese Entscheidung erfolgt als direkte Reaktion auf das von Indien Anfang April verhängte Verbot für den Weitertransport bangladeschischer Exportgüter über indisches Territorium. Mit der Öffnung zusätzlicher Flughäfen für den internationalen Frachtverkehr möchte Bangladesch die bestehenden Kapazitätsengpässe am Hauptstadtflughafen Dhaka entschärfen und seine Abhängigkeit vom indischen Logistiknetz verringern. Hintergrund: Indiens Rückzug aus dem Abkommen Seit dem Jahr 2020, inmitten der ersten Welle der weltweiten Pandemie, hatten indische Behörden den Exporteuren Bangladeschs temporäre Transitmöglichkeiten über indische Flughäfen wie Kolkata oder Delhi eingeräumt. Viele Unternehmen nutzten diese Option intensiv, da sie logistisch günstiger war: kürzere Transportwege, niedrigere Treibstoffkosten sowie geringere Abfertigungsgebühren. Besonders der für Bangladesch wirtschaftlich zentrale Textilsektor profitierte von dieser Regelung. Das plötzliche Ende dieses Arrangements, das im April 2025 durch indische Behörden ohne Vorankündigung vollzogen wurde, stellt die Exporteure des Landes nun vor grosse Herausforderungen. Schätzungen lokaler Industrieverbände zufolge wurden bislang bis zu 20 Prozent aller Textil- und Bekleidungsexporte über indische Routen abgewickelt. Der plötzliche Wegfall dieser Transitrouten droht, wichtige Einnahmequellen zum Erliegen zu bringen. Überlastung in Dhaka wird zur nationalen Herausforderung Der internationale Flughafen Hazrat Shahjalal in Dhaka, Bangladeschs Haupttor zur Welt, ist bereits seit Jahren stark überlastet. Bei einer ausgelegten Kapazität von rund 300 Tonnen täglichem Frachtvolumen, werden laut offiziellen Angaben derzeit im Schnitt mehr als 800 Tonnen umgeschlagen – in der Hochsaison sogar über 1.200 Tonnen. Diese Überbeanspruchung führt zu Verzögerungen, Engpässen bei der Zollabfertigung und erhöhten Lagerkosten für Unternehmen. Hinzu

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