Mai 30, 2025

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Mai 30, 2025

Vogelschlag beschädigt Fahrwerk von American-Airlines-Boeing in Havanna – Flugzeug muß abgeschleppt werden

Ein Schmalrumpfflugzeug des Typs Boeing 737-800 der Fluggesellschaft American Airlines erlitt Medienberichten zufolge bei der Landung in Havanna, Kuba, einen Vogelschlag am Bugfahrwerk. Das Flugzeug landete sicher, und es wurden keine Verletzten gemeldet. Allerdings konnte die Maschine die Landebahn nicht selbständig verlassen und mußte abgeschleppt werden, was den Betrieb am Flughafen beeinträchtigte. Infolge des Vorfalls mußte das betroffene Flugzeug vorübergehend außer Dienst gestellt werden. Wie das Portal The Aviation Herald berichtete, ereignete sich der Vorfall am 21. Mai 2025. Das Flugzeug kehrte am 26. Mai 2025 wieder in den aktiven Flugbetrieb zurück. Details des Vorfalls in Havanna Am 21. Mai 2025 führte die Boeing 737-800 der American Airlines mit der Registrierungsnummer N927NN den planmäßigen Flug AA 837 vom Miami International Airport (MIA) zum Havana Jose Marti International Airport (HAV) in Kuba durch. Während des Anflugs auf Havanna kollidierte das Flugzeug mit Vögeln, die das Bugfahrwerk trafen. Obwohl die Landung selbst sicher verlief, wurde das Bugfahrwerk des Flugzeugs durch den Vogelschlag beschädigt, so daß die Maschine nicht in der Lage war, die Landebahn aus eigener Kraft zu verlassen. Eine erste Untersuchung des kubanischen Verkehrsministeriums ergab, daß der Vogelschlag in einer Höhe von etwa 300 Fuß über dem Boden stattfand und eine Hydraulikleitung beschädigte, was zu Schwierigkeiten bei der Richtungssteuerung beim Verlassen der Landebahn führte. Der Flug zwischen den beiden Städten dauert üblicherweise etwa 45 Minuten. Das Ersatzflugzeug, eine Boeing 737 MAX 8 mit der Registrierung N339TP, wurde nach Havanna geflogen und führte den Rückflug AA 838 durch, der laut The Aviation

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Air Albania nimmt Flüge nach Brüssel und Genf wieder auf

Die albanische Fluggesellschaft Air Albania plant die Wiederaufnahme von Flugverbindungen zu zwei europäischen Städten, nachdem diese erst Anfang März nach kurzer Bedienung eingestellt worden waren. Ab dem 10. Juni 2025 wird Air Albania die Strecke Tirana – Brüssel zweimal wöchentlich wieder bedienen, und ab dem 2. Juli soll die Verbindung Tirana – Genf dreimal wöchentlich angeboten werden. Wie das Portal Aero Routes meldet, sind darüber hinaus auch die Wiederaufnahme von Flügen nach Rom-Fiumicino und Venedig geplant. Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, unternimmt damit Schritte zur Erweiterung ihres Streckennetzes in Europa. Die Wiederaufnahme dieser Verbindungen könnte auf eine gestiegene Nachfrage oder eine strategische Neuausrichtung der Airline hindeuten. Air Albania betreibt eine kleine Flotte und bemüht sich, ihre Präsenz im europäischen Flugverkehr zu stärken. Die genauen Flugzeiten und weitere Details zu den geplanten Verbindungen sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

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Kulinarischer Flug ins Tessin: Swiss verwöhnt First und Business Class mit Sternekoch-Menüs

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Passagiere der First und Business Class auf Langstreckenflügen ab der Schweiz erneut mit auf eine exquisite, kulinarische Reise. Für die nächste Ausgabe ihres renommierten Gastronomiekonzepts «Swiss Taste of Switzerland», das ab dem 4. Juni beginnt, entführt Swiss ihre Fluggäste in das sonnenverwöhnte Tessin. Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Koch Federico Palladino vom Restaurant «Cuntitt» in Castel San Pietro hat für die kommenden drei Monate exklusive Menüs kreiert, die den Gaumen der Reisenden in den Premiumklassen verwöhnen sollen. Zu den Höhepunkten zählen eine geräucherte Forelle, raffiniert kombiniert mit Sbrinz-Pannacotta, ein zartes Lammnierstück an cremiger Kartoffel-Mantecata sowie ein delikates Mürbteigtörtchen mit einer aromatischen Pistaziencrème. Seit nunmehr 22 Jahren nimmt Swiss im Rahmen ihres erfolgreichen Verpflegungskonzepts «Swiss Taste of Switzerland» ihre Fluggäste auf Langstreckenflügen ab der Eidgenossenschaft mit auf eine geschmackliche Entdeckungsreise durch die vielfältigen Regionen des Landes. In enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Catering-Partner gategourmet kreieren dabei regelmäßig ausgewählte Spitzenköche Menüs, die die kulinarischen Spezialitäten ihrer jeweiligen Heimatregion widerspiegeln und jeweils für einen Zeitraum von drei Monaten an Bord serviert werden. Abgerundet wird dieses besondere Angebot durch eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Wein- und Käsespezialitäten aus der präsentierten Region, um den Passagieren ein umfassendes Geschmackserlebnis zu bieten. Federico Palladino: Sternekoch des Gastkantons Tessin Für die aktuelle Ausgabe der «Swiss Taste of Switzerland» fiel die Wahl auf Federico Palladino, den talentierten Küchenchef des Restaurants «Cuntitt», das im malerischen Castel San Pietro im südlichen Tessin gelegen ist. Seit dem Jahr 2020 führt Palladino seine Osteria im Herzen des

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Lufthansa setzt Flüge zwischen Frankfurt und Skopje im Winter zeitweise aus

Die Lufthansa Group hat ihren Winterflugplan 2025/26 vorgestellt, der vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 gilt. Im Rahmen dieses Plans wird die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa den Flugbetrieb zwischen Frankfurt und Skopje im Februar und März vorübergehend einstellen. Der Ticketverkauf für diesen Zeitraum wurde bereits gestoppt, wobei Lufthansa stattdessen alternative Verbindungen über Wien mit Austrian Airlines anbietet. Laut dem veröffentlichten Flugplan wird der letzte Lufthansa-Flug zwischen Frankfurt und Skopje vor der Unterbrechung am 31. Januar stattfinden. Die Aussetzung der Flüge ist für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 26. März vorgesehen. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs ist für den 27. März geplant. Es wird darauf hingewiesen, daß zu diesem frühen Zeitpunkt noch weitere Änderungen im Flugplan möglich sind. Im November und Dezember 2025 plant Lufthansa weiterhin zehn wöchentliche Flüge zwischen Frankfurt und Skopje durchzuführen, im Januar soll es eine tägliche Verbindung geben. Während des vorherigen Winterflugplans 2024/25 hatte die Fluggesellschaft auch im Februar und März zehn wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten. Lufthansa hatte die Verbindung in die nordmazedonische Hauptstadt Ende April 2023 aufgenommen und dafür staatliche Subventionen erhalten, die bis zum 30. Dezember 2025 laufen. Auf dieser Strecke besteht kein direkter Wettbewerb, allerdings fliegt die Billigfluggesellschaft Wizz Air von Skopje zum etwa 125 Kilometer von Frankfurt entfernten Flughafen Hahn.

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Falscher Bombenalarm an Bord einer Alaska-Airlines-Maschine führt zu Haftstrafe und hoher Geldzahlung

Ein Passagier der Fluggesellschaft Alaska Airlines, der für eine Bombendrohung an Bord eines Flugzeugs verantwortlich war, ist zu einer Gefängnisstrafe von fast zwei Jahren verurteilt worden. Der Vorfall ereignete sich am 5. Juli 2023, als der Passagier einer Flugbegleiterin eine Notiz übergab, auf der stand: „Es befindet sich eine Bombe im Flugzeug. Das ist kein Scherz.“ Laut einem Bericht des US-amerikanischen Justizministeriums (DOJ) wurde Brandon L. Scott, 40 Jahre alt, der für den Vorfall auf einem Alaska-Airlines-Flug von Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) zum Seattle Tacoma International Airport (SEA) verantwortlich war, zusätzlich zu drei Jahren Bewährungszeit verurteilt und zur Zahlung von 79.449,47 US-Dollar Schadenersatz an Alaska Airlines und den Spokane International Airport verpflichtet. Der Ablauf der Bombendrohung Am 5. Juli 2023, während eines planmäßigen Fluges der Alaska Airlines von Atlanta (ATL) nach Seattle (SEA), übergab der Passagier Brandon L. Scott einer Flugbegleiterin eine handschriftliche Notiz, in der er behauptete, sich eine Bombe an Bord befinde. Die Notiz enthielt auch Anweisungen, den Flug von Seattle umzuleiten und auf einem anderen Flughafen zu landen. Nachdem die Flugbegleiterin die Drohung erhalten hatte, informierte sie umgehend den Kapitän und den Ersten Offizier, die daraufhin die Flugsicherung (ATC) benachrichtigten. Als Reaktion darauf wurde der Flug zum Spokane International Airport (GEG) im Bundesstaat Washington umgeleitet. Der Flughafen sah sich gezwungen, einen Ground Stop für alle Flugzeuge zu verhängen, was erhebliche Verspätungen für andere Flüge und Passagiere zur Folge hatte. Der Wortlaut der Bombendrohung des Passagiers lautete wie folgt: „Es befindet sich eine Bombe im Flugzeug. Das

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Air New Zealand reaktiviert Jet-Verbindung zwischen Hamilton und Christchurch nach 25 Jahren

Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand wird ab dem 18. September wieder Flugzeuge des Typs Airbus A320 auf der Strecke zwischen Hamilton und Christchurch einsetzen. Dies gab die Airline bekannt. Ausgewählte Flüge sollen künftig mit den 171-sitzigen Jets durchgeführt werden, ergänzt durch die bestehenden Verbindungen mit ATR 72 Turboprop-Maschinen. Durch den Einsatz der größeren Flugzeuge erhöht sich die Kapazität auf dieser Inlandsroute um rund 25.000 Sitze pro Jahr. Laut Greg Foran, dem Chef von Air New Zealand, reagiert die Fluggesellschaft damit auf die stark gestiegene Nachfrage auf dieser Inlandsverbindung. Die kleineren ATR-Flugzeuge, die bisher hauptsächlich auf dieser Strecke eingesetzt wurden, sollen künftig auf anderen Regionalrouten zum Einsatz kommen. Für Hamilton, eine Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, bedeutet die Wiedereinführung von Jet-Verbindungen innerhalb des Landes eine Premiere seit 25 Jahren. Die Entscheidung von Air New Zealand unterstreicht die wachsende Bedeutung der Verbindung zwischen Hamilton und Christchurch. Der Einsatz von Airbus A320 auf dieser Strecke ermöglicht es der Airline, mehr Passagiere zu befördern und potenziell auch die Reisezeiten zu optimieren. Air New Zealand betreibt eine Flotte von A320 für Inlandsflüge, die üblicherweise mit 171 Sitzen in einer Einklassenkonfiguration ausgestattet sind.

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Nonstop zur Schönheit Korsikas: Dertour Austria erweitert Flugangebot ab mehreren österreichischen Städten

Österreichische Urlauber, die von der einzigartigen Schönheit Korsikas angezogen werden, dürfen sich über eine deutliche Verbesserung der Reisemöglichkeiten freuen. Dertour Austria hat sein Portfolio für die kommende Saison signifikant erweitert und bietet ab sofort bequeme Nonstopflüge von gleich mehreren österreichischen Städten auf die faszinierende „Insel der Schönheit“ an. Diese neue Flugverbindung eliminiert lästige Zwischenstopps und ermöglicht es Reisenden, ihr Urlaubsziel noch einfacher und schneller zu erreichen. Konkret starten diese Nonstopflüge jeden Sonntag ab Wien mit Austrian Airlines sowie ab Salzburg (mit Eurowings), Graz und Innsbruck (mit Avanti Air). Diese sonntäglichen Verbindungen erweisen sich als ideale Option für all jene, die einen erholsamen Strandurlaub genießen oder die abwechslungsreiche Landschaft Korsikas im Rahmen einer individuellen Rundreise erkunden möchten. Korsika selbst verzaubert seine Besucher mit einer unvergleichlichen Kombination aus atemberaubenden Küstenlinien, dichten, smaragdgrünen Wäldern und einer schier unendlichen Anzahl an Wanderwegen, die durch die unberührte Natur führen – ein wahres Eldorado insbesondere für passionierte Naturliebhaber und Erholungssuchende, die dem Alltag entfliehen möchten. Komfortable Nonstop-Anreise als Schlüssel zu vielfältigen Urlaubserlebnissen Die Einführung dieser neuen Nonstopflugverbindungen durch Dertour Austria stellt eine erhebliche Aufwertung des Reiseangebots nach Korsika dar. Die nunmehr direkte Anreise aus wichtigen österreichischen Bundesländern wie Wien, Salzburg, der Steiermark und Tirol spart nicht nur wertvolle Urlaubszeit, die stattdessen für die Erkundung der Insel genutzt werden kann, sondern steigert auch den gesamten Reisekomfort spürbar. Die strategisch gewählten sonntäglichen Abflugtermine sind dabei optimal auf die Bedürfnisse von Urlaubern zugeschnitten, die typischerweise einwöchige oder zweiwöchige Aufenthalte auf der Insel planen. Dies ermöglicht eine entspannte An- und

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Croatia Airlines baut A220-Flotte weiter aus und mustert ältere Flugzeuge aus

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines erwartet bis Ende des kommenden Monats zwei weitere Flugzeuge des Typs Airbus A220, wodurch ihre Flotte auf insgesamt fünf Maschinen dieses Typs anwachsen wird. Dies folgt auf die Indienststellung des dritten A220 in der vergangenen Woche. Die beiden weiteren für 2025 geplanten A220 sollen bis zum Jahresende ausgeliefert werden. Gleichzeitig plant Croatia Airlines, in diesem Jahr einen ihrer Airbus A320 außer Dienst zu stellen, nachdem bereits Anfang 2025 zwei Turboprop-Maschinen des Typs Dash 8 ausgemustert wurden. Bis zum Jahr 2027 plant die Fluggesellschaft eine Flotte von fünfzehn A220. Die Flottenerneuerung mit dem Airbus A220 ist ein wichtiger Schritt für Croatia Airlines. Das Unternehmen will bis 2027 auf eine reine A220-Flotte umstellen, bestehend aus dreizehn A220-300 mit je 149 Sitzplätzen und zwei kleineren A220-100 mit 127 Sitzplätzen. Die Einführung der A220 begann im August 2024. Die Ausmusterung älterer Flugzeuge, wie der Dash 8 und nun auch des Airbus A320, ist Teil dieser Modernisierungsstrategie. Die neuen A220 sollen nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch den Passagierkomfort verbessern. Die Flugzeuge bieten breitere Sitze in der Economy Class, größere Panoramafenster und einen im Vergleich zu älteren Modellen um 50 Prozent geringeren Geräuschpegel. Croatia Airlines erhofft sich durch die modernisierte Flotte eine Stärkung ihrer Wettbewerbsposition im europäischen Luftverkehr.

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Pilot prangert Personalmangel in der kanadischen Flugsicherung an – Flugpläne geraten ins Wanken

Ein Pilot der Fluggesellschaft Air Canada hat kürzlich während eines Fluges seine Frustration über den akuten Personalmangel bei der kanadischen Flugsicherung (Air Traffic Control, ATC) zum Ausdruck gebracht. Dieser Mangel führt vermehrt zu Verspätungen und Flugausfällen am Vancouver International Airport (YVR) sowie an anderen Flughäfen im ganzen Land. Vancouver sah sich in den letzten Wochen zudem mit zusätzlichen Verzögerungen aufgrund von Bauarbeiten und notwendigen Ausrüstungs-Upgrades konfrontiert. Der Personalengpass in der Flugsicherung beeinträchtigt die Flugpläne zahlreicher Fluggesellschaften, darunter auch Air Canada, die größte Fluglinie des Landes, sowie kleinere Anbieter. Diese Situation führt zu wachsender Verärgerung bei Passagieren und Crews gleichermaßen. Das Unternehmen, das für den Betrieb des kanadischen Luftraumsystems verantwortlich ist, arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, mehr Fluglotsen einzustellen, um die angespannte Lage zu entschärfen. Verärgerung bei Passagieren und Crews über anhaltende Verzögerungen Während eines Fluges von Vancouver nach Montreal am vergangenen Samstag äußerte ein Air-Canada-Pilot seine deutliche Frustration über die anhaltenden Probleme per Lautsprecheranlage. Die Passagiere dieses Fluges mußten eine 50-minütige Verspätung hinnehmen, und die Ansprache des Piloten wurde von einem Reporter des öffentlich-rechtlichen Senders CBC an Bord aufgezeichnet. Der Pilot betonte die negativen Auswirkungen der Verspätungen auf die Fluggesellschaften und die Reisenden und wies darauf hin, daß sowohl das Unternehmen als auch die Passagiere dadurch finanzielle Verluste erleiden. Laut Aussage des Piloten ist der kanadische Flugsicherungssektor chronisch unterbesetzt, und krankheitsbedingte Ausfälle hätten am besagten Samstag zu erheblichen Staus am Flughafen geführt. Das kanadische Luftraumsystem wird von NAV Canada betrieben, einer privaten, gemeinnützigen Gesellschaft. Bereits am 23. Mai hatte

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Portugal hält TAP aus strategischen Gründen für wichtig und plant Privatisierung

Die portugiesische Regierung erachtet die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal primär aus strategischen und nicht aus finanziellen Erwägungen als bedeutend. Dies erklärte Ministerratskoordinator António Leitão Amaro am Dienstag in Lissabon. Die geplante Privatisierung der TAP sei ein wichtiger und laufender Prozess, wobei er sich zum genauen Zeitplan nicht äußerte. Zuvor hatte Premierminister Luís Montenegro die Notwendigkeit betont, das Drehkreuz Lissabon und strategisch wichtige Flugrouten zu erhalten. Der Privatisierungsprozess war im März nach einem Misstrauensvotum gegen die vorherige Regierung zeitweise unterbrochen worden. Nach den Wahlen im Mai, die seine Partei gewann, jedoch ohne absolute Mehrheit, wird der Prozess nun fortgesetzt. Ursprünglich erwog die Regierung den Verkauf von mindestens 49 Prozent der TAP-Anteile. Durch die Entscheidung, zunächst eine Minderheitsbeteiligung zu veräußern, könnte die Regierung politischen Widerstand im Parlament vermeiden, der bei einem Versuch, die Mehrheit zu verkaufen, wahrscheinlich wäre. Die Privatisierung der TAP wird seit Jahren diskutiert und gilt als komplexer Prozess, bei dem strategische Interessen des Landes eine wichtige Rolle spielen.

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