Juni 17, 2025

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Juni 17, 2025

Lufthansa Group rüstet Smartphone-Apps auf

Pünktlich zum Sommer hat die Lufthansa Group das Reiseerlebnis für ihre Fluggäste durch die Einführung weiterer digitaler Funktionen optimiert. Die Lufthansa Group App, die als beste Airline-App weltweit ausgezeichnet wurde, dient dabei als digitaler Begleiter von der Buchung bis zur Ankunft und darüber hinaus. Diese Verbesserungen sollen Reisenden mehr Komfort und Flexibilität bieten. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, hob hervor, daß man den Kunden ein umfassendes Serviceangebot während ihrer gesamten Flugreise zur Verfügung stelle. Besonders empfiehlt er die Anlage eines Travel ID Profils, das die Reise erleichtern soll: Es ermöglicht die Einbindung von Reisedokumenten und die Speicherung personenbezogener Daten für künftige und vergangene Buchungen. Zudem erhalten Reisende mit der Travel ID personalisierte Informationen und Lösungsvorschläge bei unerwarteten Änderungen der Reiseplanung. Bereits über 15 Millionen Kunden haben ein solches digitales Profil erstellt. Für Reisen in die USA wird die ESTA-Reiseerlaubnis nun bereits beim Online-Check-in überprüft, und der Reisepaßscan in der App wurde verbessert, um Daten einfach und sicher zu laden. Die digitalen Innovationen umfassen zudem verbesserte Self-Service-Optionen für flexible Reiseanpassungen. Fluggäste können ihre Buchungen bei Planänderungen nun auch mit bestehender Sitzplatzreservierung digital selbst umbuchen. Bei Flugzeugänderungen in den neuen Allegris First und Business Class Kabinen erhalten Passagiere automatisch eine Rückerstattung des Reservierungsentgelts, sollte die gewählte Sitzkategorie nicht mehr verfügbar sein. Auch die Stornierung von Einzeltickets aus einer Mehrpersonenbuchung ist nun online möglich. Sportgepäck und Haustiere können bequem online hinzugebucht werden. Bei Flugunregelmäßigkeiten und verspätetem Gepäck werden Reisende aktiv umgebucht und informiert. Mit einem AirTag ist es nun zudem

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Easyjet verstärkt Winterangebot am Flughafen Wien mit fünf neuen Verbindungen

Die europäische Fluggesellschaft Easyjet baut ihr Angebot am Flughafen Wien für den Winterflugplan 2025/2026 erheblich aus. Nachdem Easyjet kürzlich mit der Strecke Wien-Mailand Linate an den Wiener Flughafen zurückgekehrt ist, kündigt das Unternehmen nun fünf neue Nonstopverbindungen von und nach Wien für die kommende Wintersaison an. Diese neuen Routen – nach Bristol, Liverpool, London Gatwick, Bordeaux und Basel – werden ausschließlich im Winter bedient und sollen Easyjet ermöglichen, das Angebot an attraktiven Winterreisezielen für Kunden in ganz Europa weiter auszubauen. Zusammen mit den bestehenden Strecken ab Innsbruck und Salzburg sowie einer neuen Direktverbindung zwischen Innsbruck und Edinburgh bietet Easyjet damit insgesamt 17 Direktverbindungen von und nach Österreich an, was die Konnektivität für den Wintertourismus in Österreich deutlich erweitern wird. Die neuen Flüge sind bereits buchbar und sollen ab dem 13. November 2025 die Anziehungskraft der Destination Wien zur Weihnachtszeit steigern. Rückkehr und Expansion: Easyjets Strategie für Österreich Die Ankündigung von fünf neuen Strecken am Flughafen Wien markiert einen weiteren Schritt in der verstärkten Präsenz von Easyjet in Österreich. Nach einer gewissen Zurückhaltung hatte Easyjet kürzlich die direkte Verbindung zwischen Wien und Mailand Linate wieder aufgenommen, was bereits als Zeichen einer Neuausrichtung gewertet wurde. Die nun folgenden fünf zusätzlichen Routen für den Winterflugplan 2025/2026 bestätigen diese Expansionsstrategie eindrucksvoll. Die Auswahl der neuen Destinationen ist strategisch gewählt: Bristol, Liverpool, London Gatwick, Bordeaux und Basel. Diese Städte repräsentieren wichtige Märkte sowohl für den Städte- als auch für den Wintertourismus und ergänzen das bestehende Angebot von Easyjet. Die Tatsache, daß diese Verbindungen ausschließlich im

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Donaubühne Tulln eröffnet Sommersaison mit Alex Kristan und zahlreichen Stars

Die Donaubühne Tulln hat ihre diesjährige Open-Air-Saison erfolgreich eröffnet. Alex Kristan begeisterte zum Auftakt bei lauem Abendwetter eine ausverkaufte Zuschauermenge von fast 3.000 Fans. Der Künstler zeigte sich begeistert von der Atmosphäre und versprach, gerne wiederzukommen, während er nach der Vorstellung noch lange Autogramme gab und für Fotos zur Verfügung stand. Die Saison steht unter dem Motto „Alle Stars an Bord“ und verspricht ein vielfältiges Programm. Das Programm der Donaubühne umfaßt eine breite Palette an Künstlern aus Österreich und dem internationalen Raum. Zu den österreichischen Publikumslieblingen zählen unter anderem Klaus Eckel, Alex Kristan, Manuel Rubey und Simon Schwarz, Omar Sarsam sowie Viktor Gernot und Thomas Stipsits. Aus Deutschland werden Martina Schwarzmann, Annet Louisan und die Band Culcha Candela erwartet. Internationale Größen wie der britische Musiker Jamie Cullum mit seiner Band und Weltstar Anastacia aus Übersee werden ebenfalls in Tulln gastieren. Klassische Musikliebhaber dürfen sich auf die drei gefeierten Tenöre Joseph Calleja, Arturo Chacón-Cruz und Bogdan Volkov freuen. Ein Orchester mit Solisten bringt zudem Klänge von Hans Zimmer und die Musik von „Herr der Ringe“ auf die Bühne. Ein besonderes Highlight der Saison ist das große Geburtstagskonzert am 1. August für den österreichischen Fußballer Herbert Prohaska, der wenige Tage später seinen 70. Geburtstag feiert. Zahlreiche Gratulanten wie Christopher Seiler, Thomas Stipsits, Lukas Resetarits, Birgit Denk, Etta Scollo, Sandra Pires, Reinhold Bilgeri, Pete Art und Natalia Ushakova werden live auftreten und von der Donaubühne-Jubiläumskombo begleitet. Leider mußte das Konzert von Beth Hart aus gesundheitlichen Gründen der Künstlerin auf den 4. Juli 2026

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Paris Air Show 2025: Pratt & Whitney präsentiert Triebwerks-Upgrade für Airbus A320neo

Pratt & Whitney, ein Unternehmen von RTX und führender Triebwerkshersteller, hat auf dem Eröffnungstag der Paris Air Show 2025 eine bedeutende Neuheit für Betreiber des Airbus A320neo angekündigt: die „Hot Section Plus“ (HS+)-Option für das PW1100G-JM-Triebwerk. Dieses Upgrade soll die Betriebszeit der Triebwerke am Flügel nahezu verdoppeln und damit die Wartungsintervalle erheblich verlängern. Die HS+-Option, die ab 2026 verfügbar sein wird, basiert auf Technologien des neuen GTF Advantage-Triebwerks und verspricht 90 bis 95 Prozent der Haltbarkeitsvorteile der Heißsektion des GTF Advantage. Diese Entwicklung könnte die Wirtschaftlichkeit der A320neo-Flotten für Fluggesellschaften weltweit maßgeblich verbessern. Die Herausforderung der Triebwerkszuverlässigkeit im Flugbetrieb Moderne Flugzeugtriebwerke sind hochkomplexe Maschinen, die unter extremen Bedingungen arbeiten müssen. Insbesondere die sogenannte „Heißsektion“ eines Triebwerks, die Bereiche wie Brennkammer und Hochdruckturbine umfaßt, ist hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt. Diese extremen Belastungen führen im Laufe der Zeit zu Verschleiß und Materialermüdung, was regelmäßige Wartung und Überholungen erforderlich macht. Die „Time on Wing“ (TOW), also die Zeit, die ein Triebwerk ohne größere Wartungsarbeiten am Flugzeug verbleiben kann, ist ein entscheidender Faktor für die Betriebskosten einer Fluggesellschaft. Jede Stunde, die ein Flugzeug wegen Triebwerkswartung am Boden verbringen muß, bedeutet entgangene Einnahmen. In den letzten Jahren standen Fluggesellschaften, die mit PW1100G-JM GTF-Triebwerken ausgestattete Airbus A320neo-Flugzeuge betreiben, vor Herausforderungen hinsichtlich der Haltbarkeit bestimmter Triebwerkskomponenten in der Heißsektion. Diese Probleme führten teilweise zu vorzeitigen Triebwerksentnahmen und außerplanmäßigen Wartungsereignissen, was wiederum zu Flugausfällen und Verspätungen für die betroffenen Fluggesellschaften führte. Eine längere und zuverlässigere Betriebszeit der Triebwerke ist daher von höchster Priorität für die Betreiber, um

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Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien: Robustes Wachstum im Mai 2025 trotz regionaler Verschiebungen

Der Flughafen Wien und seine Beteiligungen haben im Mai des Jahres 2025 ein solides Verkehrsergebnis vorgelegt, das ein anhaltendes Wachstum im Passagieraufkommen und im Frachtbereich widerspiegelt. Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete im Berichtsmonat einen Anstieg der Passagierzahlen um 3,7 Prozent auf insgesamt 3.884.572 Reisende. Am Standort Wien selbst wurde ein Zuwachs von 2,0 Prozent auf 2.900.976 Passagiere registriert. Während die Zahl der Lokalpassagiere in Wien zunahm, war bei den Transferpassagieren ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Erwähnenswert ist die starke Zunahme des Passagieraufkommens an den Beteiligungsflughäfen Malta und Kosice sowie das deutliche Wachstum im Frachtbereich, das auf eine Belebung des internationalen Warenhandels hindeutet. Verkehrsentwicklung im Mai 2025: Ein detaillierter Blick auf Wien Der Monat Mai des Jahres 2025 präsentierte sich für den Flughafen Wien mit einer gemischten, aber insgesamt positiven Verkehrsentwicklung. Mit 2.900.976 Reisenden wurde ein Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. Diese Zahlen bestätigen die Rolle des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in der Region. Ein genauerer Blick auf die Passagierstruktur offenbart interessante Dynamiken: Die Flugbewegungen am Standort Wien zeigten eine leichte Zunahme. Mit 21.828 Starts und Landungen wurde ein Wachstum von 0,5 Prozent verzeichnet. Dies deutet darauf hin, daß die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten am Flughafen Wien effizienter nutzen, indem sie möglicherweise größere Flugzeuge einsetzen oder die Auslastung der bestehenden Maschinen verbessern. Ein besonders erfreuliches Ergebnis lieferte das Frachtaufkommen. Hier gab es im Mai 2025 einen beachtlichen Anstieg von 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was zu einem Gesamtvolumen von 27.945 Tonnen führte. Dieses deutliche Wachstum im Frachtbereich kann ein Indikator für

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Flughafen Köln/Bonn feiert Jubiläum mit zwei Projekten für Kinder in Porz

Der Flughafen Köln/Bonn hat im Rahmen seines Jubiläumsjahres zwei Projekte für Kinder in seiner direkten Nachbarschaft, dem Stadtteil Porz, umgesetzt. In der gemeinnützigen Kindertagesstätte „Himmelsstürmer“ wurde eine neue Bobby-Car-Rennstrecke gebaut, während auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hauptstraße in Köln-Porz ein eigener Verkehrsübungsplatz für die Schüler eröffnet wurde. Diese Initiativen unterstreichen das gesellschaftliche Engagement des Flughafens und seine Verbundenheit mit der lokalen Gemeinschaft. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte bei der symbolischen Streckeneröffnung und Bobby-Car-Übergabe an die Kita die Bedeutung des Engagements. Er hob hervor, daß durch den tatkräftigen Einsatz vieler Kollegen etwas Großartiges für die Jüngsten entstanden sei, was die gemeinsame Schaffenskraft zeige. Christiane Weigand, Vorstandsvorsitzende der Porzer Bürgerstiftung, lobte die Unterstützung des Flughafens beim diesjährigen „Aktionstag der Wirtschaft“ in Porz als eindrucksvolles Beispiel gelebter Nachbarschaft, das einen wertvollen Beitrag für das Miteinander im Stadtbezirk leiste. Beide Projekte sind Teil des Beitrags des Flughafens zum diesjährigen „Aktionstag der Wirtschaft“ in Porz. Mitarbeiter des Airports hatten die Projekte selbst ausgewählt und mit viel Eigeninitiative während ihrer Arbeitszeit realisiert. Dabei kamen nicht nur zahlreiche freiwillige Helfer aus verschiedenen Abteilungen zum Einsatz, sondern auch spezielle Fahrzeuge und schweres Gerät des Flughafens, das sonst auf Start- und Landebahnen genutzt wird. Bereits im Vorfeld waren die Tiefbauabteilung, die Gärtnerei und der Zentrale Kehrdienst des Flughafens in vorbereitende Arbeiten eingebunden. Der Flughafen stellte zudem Baumaterialien und Werkzeuge zur Verfügung, bereitete Grünflächen vor und pflanzte in der Kita einen Kastanienbaum. Der Flughafen, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, beteiligt sich

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Ryanair prangert europäische Flugsicherung an: „Desaströses Mißmanagement“ verursacht massive Flugverspätungen

Ryanair hat am Montag, den 16. Juni 2025,  erneut die Europäische Kommission scharf kritisiert und zu einem energischen Eingreifen gegenüber den Flugsicherungsdiensten in Frankreich, Spanien, Deutschland, Griechenland und Großbritannien aufgefordert. Michael O’Leary, der Chef von Ryanair, bezeichnete die Leistungen dieser Dienste als „desaströs geführt“ und forderte eine angemessene Personalbesetzung der Kontrollzentren, um vermeidbare Verspätungen zu verhindern. Die von Eurocontrol gelieferten Zahlen für das Jahr 2024 belegen, daß diese fünf Länder für den Großteil der durch Flugsicherungsengpässe und Streiks verursachten Verspätungen bei Ryanair-Flügen verantwortlich waren. Ryanair bemängelt seit langem den mangelnden Fortschritt bei der Reform der europäischen Flugsicherung, trotz erheblicher Investitionen in das gescheiterte „Single European Sky“-Projekt (SESAR). Die Problematik der Flugverspätungen: Ein Vergleich der ATC-Leistungen Ryanair legt in seiner Mitteilung detaillierte Zahlen vor, die die eklatanten Unterschiede in der Leistungsfähigkeit europäischer Flugsicherungsdienste (Air Traffic Control, ATC) aufzeigen. Die Daten für das Jahr 2024, basierend auf Eurocontrol-Angaben zu Ryanair-Flügen, die aufgrund von ATC-Kapazitätsbeschränkungen und Streiks verspätet waren, zeichnen ein klares Bild: Schlechteste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Demgegenüber stellt Ryanair die Leistungen anderer Flugsicherungsdienste als vorbildlich dar: Beste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Diese Zahlen verdeutlichen nach Ansicht von Ryanair, daß die Probleme in bestimmten Ländern nicht systembedingt für ganz Europa sind, sondern auf nationaler Ebene gelöst werden müssen. Michael O’Leary kritisiert scharf: „Wenn die Dänen, Belgier, Niederländer, Iren und Slowaken ihre Flugsicherungsdienste ordentlich mit Personal besetzen und ‚ATC-Kapazitäts‘-Verspätungen eliminieren können, warum können wir dann nicht auch von den französischen, deutschen, griechischen und britischen Flugsicherungsanbietern, die allesamt gut von den Fluggesellschaften finanziert werden,

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Flughafen Dortmund erreicht bestes Ergebnis seit 25 Jahren

Die Flughafen Dortmund GmbH hat in ihrer jüngsten Aufsichtsratssitzung das endgültige Jahresergebnis für 2024 bestätigt. Nach Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Partnerschaft mbB schließt der Airport das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 1,8 Millionen Euro ab. Dies stellt eine Verbesserung um 1,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (minus 3,6 Millionen Euro) dar und markiert das beste Ergebnis der vergangenen 25 Jahre. Auch das EU-EBITDA, das Betriebsergebnis nach den Flughafenleitlinien der Europäischen Kommission, konnte auf knapp 9 Millionen Euro gesteigert werden. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber informierte die Aufsichtsratsmitglieder zudem über die aktuelle Passagierentwicklung im Jahr 2025. Das erste Quartal 2025 verlief zufriedenstellend mit einem Wachstum von rund 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit Beginn des Sommerflugplans kam es jedoch zu Veränderungen im Flugangebot: Ryanair hat sich aus Dortmund zurückgezogen, und Eurowings hat sein Flugangebot ebenfalls reduziert. Dies führte dazu, daß sich die Verkehrszahlen in den Monaten April und Mai im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig entwickelten. Von Januar bis Ende Mai 2025 nutzten insgesamt rund 1,19 Millionen Passagiere den Dortmunder Flughafen für ihre Reisen. Damit erzielt der Airport weiterhin ein kleines Passagierplus von etwa 1,2 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2024. Die Geschäftsführung rechnet für die kommenden Monate mit positiven Entwicklungen. Als Gründe hierfür werden das bevorstehende Hauptreiseaufkommen in der Sommersaison sowie die seit Juni neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova genannt. Zusätzlich sollen weitere Frequenzverstärkungen auf den bestehenden Strecken zur positiven Entwicklung beitragen, um die Auswirkungen der Airline-Anpassungen zu kompensieren.

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Portugal stärkt Lufttransportkapazitäten: Sechster Embraer KC-390 Millennium bestellt und Optionen für NATO-Partner

Auf der 55. Ausgabe der Paris Air Show hat der portugiesische Staat die Absicht bekanntgegeben, ein sechstes Transportflugzeug vom Typ Embraer KC-390 Millennium zu erwerben. Diese Entscheidung baut auf einem im August 2019 unterzeichneten Vertrag über fünf Maschinen auf und wird die Transportflotte der portugiesischen Luftstreitkräfte (FAP) erheblich stärken. Darüber hinaus planen Embraer und die portugiesische Luftwaffe, den bestehenden Vertrag um zehn Kaufoptionen zu erweitern, die künftige Akquisitionen durch europäische Nationen oder NATO-Mitglieder über den portugiesischen Staat in Regierung-zu-Regierung-Verhandlungen ermöglichen sollen. Diese strategische Erweiterung zielt darauf ab, die Interoperabilität und Zusammenarbeit mit neuen KC-390-Betreibern zu fördern und gleichzeitig die portugiesische Luftfahrtindustrie weiter zu entwickeln. Die KC-390 Millennium hat sich seit ihrer Indienststellung im Jahre 2023 durch Portugal als äußerst leistungsfähig und vielseitig erwiesen und eine beeindruckende Missionserfüllungsrate von 99 Prozent erreicht. Die KC-390 Millennium: Ein Multitalent für militärische und zivile Aufgaben Die Embraer KC-390 Millennium ist ein taktisches Transportflugzeug, das von dem brasilianischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Embraer entwickelt und produziert wird. Sie ist als mittleres Transportflugzeug konzipiert und soll die Lücke zwischen kleineren taktischen Transportern und großen Frachtflugzeugen wie der C-130 Hercules schließen, deren Flotten in vielen Ländern in die Jahre gekommen sind und Ersatz benötigen. Die KC-390 zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, ein breites Spektrum an Missionen zu erfüllen, was sie zu einem vielseitigen und kosteneffizienten System für moderne Luftstreitkräfte macht. Zu den Kernfähigkeiten des Flugzeugs gehören der Transport von Fracht und Truppen sowie der Abwurf von Gütern und Personal aus der Luft. Darüber hinaus ist die KC-390

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Streik am Flughafen Helsinki an: Finnair streicht 143 Flüge

Die finnische Luftfahrtgewerkschaft IAU hat Arbeitskampfmaßnahmen am Heimatflughafen Helsinki, dem Drehkreuz von Finnair, angekündigt. Diese Aktionen werden am Dienstag, dem 17. Juni 2025, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Die auf vier Stunden angesetzten Arbeitskampfmaßnahmen betreffen verschiedene Arbeitsschichten und beeinträchtigen wesentliche Funktionen für Finnairs Flüge, darunter Bodenabfertigung und Catering-Service. Aufgrund dieser Streikmaßnahmen muß Finnair am Dienstag, dem 17. Juni, rund 143 Flüge streichen. Von den Flugausfällen werden voraussichtlich etwa 6.500 Finnair-Kunden betroffen sein. Finnair wird diesen Kunden Alternativflüge anbieten. Kunden, deren Flug gestrichen wurde, erhalten umgehend eine Information und ein neues Flugangebot, das auch im Buchungsservice und in der mobilen App von Finnair einsehbar ist. Die angebotene Route kann je nach Flugverfügbarkeit im Buchungsservice oder über den Kundenservice geändert werden. Alternativ können Kunden ihre Reservierung stornieren und eine Rückerstattung für das ungenutzte Ticket beantragen. Die Flugausfälle haben den Kundenservice von Finnair überlastet, was zu längeren Wartezeiten führt. Finnair hatte bereits zuvor Kunden, die an Streiktagen reisen wollten, die Möglichkeit gegeben, ihre Flüge umzubuchen, um Störungen zu vermeiden. Tausende Kunden haben diese Option bereits genutzt. Trotz der Bemühungen von Finnair könnten am Dienstag Störungen bei der Gepäckabfertigung am Flughafen Helsinki auftreten. Fluggästen wird daher empfohlen, im Voraus einzuchecken, pünktlich am Flughafen einzutreffen und wichtige Dinge wie Medikamente im Handgepäck mitzunehmen. Die IAU hat zudem ähnliche Arbeitskampfmaßnahmen für Donnerstag, den 19. Juni, angekündigt, deren genaue Auswirkungen Finnair derzeit noch prüft. Es wird jedoch auch an diesem Tag mit Störungen gerechnet; mögliche Flugausfälle für den Donnerstag werden am Dienstag, dem 17. Juni, bekannt gegeben.

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