Juni 28, 2025

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Juni 28, 2025

Skyguide kritisiert Air Baltics Pistennutzung am Flughafen Zürich

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhebt Vorwürfe gegen die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Skyguide wirft der Airline vor, durch ihre Nutzung der Startbahnen die Kapazitätsprobleme am Flughafen Zürich zu verschärfen. Air Baltic, welche als sogenannter Wet-Lease-Partner für die Swiss tätig ist, beanspruche unnötig die längste Piste des Airports, wie das Magazin „Bilanz“ berichtete. Urs Lauener, Operativchef von Skyguide, erklärte, daß Air Baltic für ihre Flugzeuge des Typs Airbus A220 häufig Starts von der 3700 Meter langen Piste 16/34 verlange. Diese Startbahn werde üblicherweise von schweren Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A340 oder A330 der Swiss sowie dem A380 von Emirates genutzt. Die Nutzung der längsten Piste durch relativ kleinere Maschinen wie den Airbus A220 führt nach Ansicht von Skyguide zu einer ineffizienten Auslastung der Infrastruktur und kann den Betriebsfluß behindern. Der Grund für diese spezifische Pistennutzung liegt nach Angaben Laueners in Kosteneinsparungen seitens Air Baltic. Die Fluggesellschaft weise ihre Piloten an, beim Start weniger Triebwerksschub zu verwenden. Dies spare Treibstoff und verlängere die Wartungszyklen der Triebwerke. Für den reduzierten Schub benötigen die Maschinen jedoch eine längere Startdistanz, wodurch die längste Piste des Flughafens notwendig wird. Der Skyguide-Manager kritisierte diese Praxis scharf: „Jedes Flugzeug, das zum Start die Piste 16 nutzt, beeinträchtigt die Kapazität des Flughafens Zürich.“ Dies sei bei kleineren Flugzeugen besonders störend, da diese eigentlich keine längere Startbahn benötigten und ihre Starts von kürzeren Pisten durchführen könnten. Die Flugsicherung betont, daß die optimale Nutzung der vorhandenen Bahnen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Betriebskapazität eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa ist. „Air

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Sundair schließt Basis am Flughafen Münster/Osnabrück für Winter 2025/26

Die Fluggesellschaft Sundair wird ihre Basis am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) für die kommende Wintersaison 2025/26 nicht wiedereröffnen. Die von dieser Entscheidung betroffenen Kapazitäten sollen stattdessen auf andere planmäßige Flugverbindungen der Airline umverteilt werden, wie der Branchendienst „CH-Aviation“ berichtet. Damit zieht sich Sundair von wichtigen Winterflugzielen ab dem westfälischen Airport zurück. Von der Einstellung des Betriebs am FMO sind insbesondere die Verbindungen zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa-Süd sowie zum ägyptischen Badeort Hurghada betroffen. Diese Routen hatte Sundair in der vergangenen Wintersaison 2024/25 mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 bedient. Sundair selbst machte keine spezifischen Angaben zu den Gründen für diesen Rückzug. Branchenkenner spekuliren über mögliche Faktoren wie eine unzureichende Auslastung, strategische Neuausrichtung oder eine Optimierung des gesamten Flugbetriebs. Der Flughafen Münster/Osnabrück wird durch diese Entscheidung eine Angebotslücke im Bereich der klassischen Winter-Ferienziele hinnehmen müssen. Für Reisende aus der Region bedeutet dies, daß sie für diese Destinationen künftig auf andere Abflughäfen oder Fluggesellschaften ausweichen müssen. Sundair betreibt nach Angaben von CH-Aviation derzeit eine Flotte von drei Airbus A320. Die Tochtergesellschaft Fly Air 41 Airways ergänzt die Kapazitäten mit vier Airbus A319 und zwei Airbus A320. Die Konzentration der Kapazitäten auf andere Verbindungen könnte darauf hindeuten, daß Sundair ihre Ressourcen effizienter einsetzen möchte, um die Rentabilität auf ihrem gesamten Streckennetz zu steigern. Solche Anpassungen im Flugplan sind in der saisonabhängigen Luftfahrtbranche keine Seltenheit und dienen dazu, auf veränderte Marktbedingungen und Nachfragemuster zu reagieren.

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Flughafen Bern erzielt ausgeglichenes Jahresergebnis 2024

Der Flughafen Bern-Belp hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Die Flughafengesellschaft meldete einen Gewinn von rund 57.000 Schweizer Franken, was etwa 61.000 Euro entspricht. Dieses Resultat fiel geringer aus als im Vorjahr, was auf reduzierte Einmaleffekte im Vergleich zu 2023 zurückzuführen ist. Die Passagierzahlen des Flughafens bewegten sich im Berichtsjahr mit 56.745 Fluggästen auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Bei den gesamten Flugbewegungen hingegen verzeichnete der Airport einen Rückgang um 6,6 Prozent. Das Unternehmen rechnet damit, daß sich die Verkehrszahlen mittelfristig bei etwa 50.000 Flugbewegungen pro Jahr einpendeln werden. Der Flughafen Bern, historisch auch als Bern-Belp bekannt, spielt eine Rolle für den regionalen Flugverkehr, die Allgemeine Luftfahrt sowie für Charter- und Geschäftsflüge. Als Infrastrukturbetreiber konzentrirt sich die Flughafengesellschaft auf die Weiterentwicklung ihrer Anlagen. Der Ersatz von Betriebsfahrzeugen mit Dieselmotoren durch elektrische Fahrzeuge wurde im Berichtsjahr fortgesetzt, um die betriebliche Effizienz zu steigern und moderne Standards zu erfüllen. Solche Investitionen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Infrastruktur eines Flughafens zeitgemäß zu gestalten und den Anforderungen des modernen Luftverkehrs gerecht zu werden. Der Flughafen Bern ist ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt und von Bedeutung für die Wirtschaft des Kantons Bern sowie für den Tourismus in der umliegenden Alpenregion. Ein stabiles Geschäftsjahr ist für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort von Bedeutung, da Flughäfen oft als wichtige Infrastrukturprojekte betrachtet werden, die zur Konnektivität einer Region beitragen.

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Spirit Airlines klagt gegen das Bündnis von JetBlue und United Airlines wegen mutmaßlicher Wettbewerbsverzerrung

Eine neue und vielbeachtete Klage erschüttert derzeit die Luftfahrtbranche der Vereinigten Staaten. Spirit Airlines, ein namhafter Ultra-Niedrigpreis-Fluggesellschaft (ULCC), hat beim US-Ministerium für Verkehr (Department of Transportation, DOT) eine förmliche Beschwerde gegen die jüngst angekündigte Partnerschaft zwischen JetBlue Airways und United Airlines eingereicht. Spirit beurtheilt diese Kooperation, welche unter dem Namen „Blue Sky“ bekannt ist, als „wettbewerbswidrig“ und zieht Parallelen zur vormaligen „Northeast Alliance“ (NEA) zwischen JetBlue und American Airlines, die im Jahre 2023 von einem Bundesrichter für unzulässig erklärt wurde. Die Beschwerde legt offen, daß Spirit befürchtet, JetBlue könnte durch die Partnerschaft zu einem „de facto Vasallen von United“ werden, begünstigt durch das weitaus größere globale Netz der letzteren Gesellschaft. Dieser Vorstoß unterstreicht die wachsenden Spannungen im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt und wirft grundsätzliche Fragen zur Wettbewerbskontrolle und Konsolidirung in der Branche auf. Die „Blue Sky“-Partnerschaft: Eine neue Form der Zusammenarbeit Die „Blue Sky“-Partnerschaft wurde von JetBlue und United Airlines bereits früher in diesem Jahre angekündigt und umfaßt eine Reihe von Kooperationsmaßnahmen, welche die beiden Fluggesellschaften enger miteinander verknüpfen sollen. Zu den Kernpunkten der Vereinbarung gehört die Bereitstellung von Flugzeiten (sogenannten „Slots“) durch JetBlue für United am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Ab dem Jahre 2027 soll United dort Zugang für bis zu sieben tägliche Hin- und Rückflüge erhalten. Des Weiteren ist ein Austausch von Flugzeiten am Flughafen Newark (New Jersey) vorgesehen, welcher für United als wichtiges Drehkreuz dient. Auch im Bereich der Vielfliegerprogramme ist eine umfassende Zusammenarbeit geplant, die es den Kunden beider Fluglinien ermöglichen soll,

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Britische Wettbewerbsbehörde prüft Boeing-Übernahme von Spirit AeroSystems

Die britische Wettbewerbsbehörde, die Competition and Markets Authority (CMA), prüft derzeit, ob die geplante Übernahme von Spirit AeroSystems durch den US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing den Wettbewerb im Vereinigten Königreich oder auf anderen Märkten beeinträchtigen könnte. Eine formale Untersuchung ist noch nicht eingeleitet worden, doch sind interessierte Parteien bis zum 15. Juli aufgerufen, Stellungnahmen abzugeben, um die Entscheidung der Behörde zu unterstützen. Die beabsichtigte Rückführung von Spirit AeroSystems in den Boeing-Konzern ist von erheblicher Bedeutung für die Luftfahrtindustrie. Boeing hatte im Jahre 2005 die Kernwerke von Spirit, welche sich in Wichita und Oklahoma befinden, ausgegliedert. Im Jahre 2024 stimmte Boeing jedoch dem Rückkauf von Spirit AeroSystems für rund 4,7 Milliarden Dollar (etwa vier Milliarden Euro) in Aktien zu. Von Seiten Boeings wurde dieses Vorhaben damit begründet, die eigenen Abläufe straffen und die Qualitätskontrolle verbessern zu wollen. Spirit AeroSystems ist ein bedeutender Zulieferer für große Flugzeughersteller, insbesondere für Rumpfteile und andere Primärstrukturen. Die Prüfung durch die CMA ist ein standardisirter Prozeß bei Übernahmen, die potenziell erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb haben könnten. Solche Untersuchungen sollen sicherstellen, daß Konsumenten nicht durch eine Verringerung des Wettbewerbs benachteiligt werden. Es ist nicht das erste Mal, daß eine Fusion in der Luftfahrtbranche von Wettbewerbsbehörden genau beleuchtet wird. Die Branche ist geprägt von wenigen Großakteuren, was jede Konsolidierung besonders relevant macht. Interessanterweise hatte auch Boeings europäischer Konkurrent Airbus im April dieses Jahres eine Vereinbarung abgeschlossen, um mehrere Werke von Spirit AeroSystems zu erwerben, welche spezifisch mit seinen Flugzeugprogrammen in Verbindung stehen. Dies unterstreicht die strategische Wichtigkeit von Spirit

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Niederlande übergeben F-16-Kampfjets an Rumänien zur Stärkung der Luftkampf-Ausbildung in Europa

Auf dem unlängst abgehaltenen NATO-Gipfel in Den Haag, welcher vom 24. bis 25. Juni 2025 stattfand, wurde eine bemerkenswerte Transaktion bekanntgegeben, die die Stärkung der Luftstreitkräfte in Osteuropa und die Ausbildungskapazitäten der Militärallianz nachhaltig beeinflussen dürfte. Die Niederlande haben sich dazu entschlossen, Rumänien achtzehn F-16-Kampfflugzeuge für einen symbolischen Betrag von nur einem Euro zu überlassen. Die Bestätigung dieses Geschäfts erfolgte durch den rumänischen Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu. Obwohl diese achtzehn Maschinen nun formell der rumänischen Luftwaffe zugesprochen werden, sind sie in Wirklichkeit bereits seit November 2023 am Europäischen F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (EFTC) in Fetești, Rumänien, stationiert. Ihre Hauptaufgabe wird auch weiterhin die umfassende Schulung von Piloten aus verschiedenen Mitgliedsländern der NATO sein, einschließlich der Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten, was die strategische Bedeutung dieses Zentrums hervorhebt. Das Europäische F-16-Ausbildungszentrum: Ein Knotenpunkt der Luftkampf-Schulung Das Europäische F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (European F-16 Training Fighter Center, EFTC) in Fetești, Rumänien, ist das Resultat einer gemeinsamen europäischen Initiative, die darauf abzielt, die Einsatzbereitschaft und Interoperabilität der F-16-Flotten in Europa zu stärken. Dieses hochmoderne Zentrum, welches auf dem Luftwaffenstützpunkt 86 „Locotenent aviator Gheorghe Mociorniță“ angesiedelt ist, wurde ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle für die Ausbildung von Piloten und technischem Personal an diesem weit verbreiteten Kampfflugzeug zu bieten. Die Idee entstand aus der Erkenntnis, daß viele europäische Luftwaffen ihre F-16-Bestände entweder modernisiren oder durch neuere Flugzeuge wie die F-35 ersetzen und gleichzeitig die Fähigkeiten ihrer Piloten und jener von Partnernationen auf einem hohen Niveau halten müssen. Seit seiner physischen Einrichtung im November 2023 dient das EFTC als Dreh- und Angelpunkt für

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Preisstreit um Kampfjets: Die Schweiz und die Vereinigten Staaten ringen um die Kosten für F-35-Lieferungen

Ein unerwarteter Zwist belastet derzeit die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika. Im Mittelpunkt des Disputs steht der Preis für die von Bern bestellten 36 F-35-Kampfflugzeuge. Während die schweizerische Regierung unter der Annahme handelte, die Jets seien zu einem Festpreis von rund sechs Milliarden Franken (etwa 6,4 Milliarden Euro) erworben worden, vertritt die US-amerikanische Behörde Defense Security Cooperation Agency (DSCA) nun eine abweichende Auffassung. Dieser Konflikt droht, die im Jahre 2022 getroffene Beschaffungsentscheidung, welche bereits in Europa und der Schweiz für erhebliche Kontroversen sorgte, neu aufzurollen und stellt die Verläßlichkeit internationaler Rüstungsgeschäfte in Frage. Die umstrittene Wahl des F-35: Ein Blick zurück Die Entscheidung der Schweiz, im Rahmen des Rüstungsprogrammes „Air2030“ 36 Kampfflugzeuge des Typs F-35 „Lightning II“ von der Vereinigten Staaten zu beschaffen, hatte bereits im Jahre 2022 hohe Wellen geschlagen. Die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd hatte die Wahl des amerikanischen Jets gegenüber den europäischen Anbietern, dem Eurofighter „Typhoon“ und dem französischen Mehrzweckkampfflugzeug Rafale, entschieden verteidigt. Ihre Hauptargumentation basierte auf der vermeintlichen Kostengünstigkeit des F-35. In einer vielbeachteten Erklärung hatte Amherd betont, es habe „nicht anders entschieden werden können“, da der F-35 im Vergleich zu seinen europäischen Konkurrenten als die wirtschaftlichste Option hervorgegangen sei. Diese Einschätzung stützte sich auf eine umfassende Evaluation durch die schweizerische Beschaffungsbehörde Armasuisse, welche die Offerten der verschiedenen Hersteller genau unter die Lupe nahm. Die Argumente für den F-35 waren vielfältig. Neben dem Anschaffungspreis wurden auch die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer und die Systemleistung berücksichtigt. Die F-35 wurde als das

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Ryanair kritisiert Flugsicherung nach Umleitung nach Hannover

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eindringlich an Bundesverkehrsminister Schnieder appelliert, dringende Maßnahmen zu ergreifen. Anlaß ist die Umleitung des Fluges FR207 von Budapest nach Hannover am 26. Juni, nachdem die deutsche Flugsicherung die Landung in Berlin nur fünf Minuten nach Beginn des dortigen Nachtflugverbots verweigert hatte. Ryanair beklagt, daß Passagiere hierdurch unnötigen und störenden Umwegen ausgesetzt seien. Trotz der Bemühungen von Ryanair, eine durch Unwetter über Mitteleuropa verursachte Verspätung so gering wie möglich zu halten, wurde dem Flug die Landeerlaubnis am Berliner Flughafen verwehrt. Die betroffenen Passagiere mußten daraufhin mit Bussen eine über dreistündige Weiterreise von Hannover nach Berlin antreten. Ryanair bezeichnete dieses Vorgehen als „völlig inakzeptabel“ und äußerte wiederholte Kritik daran, daß die Flugsicherung am Berliner Flughafen mangelnde Flexibilität zeige. Dies betreffe insbesondere Situationen, in denen geringe Verspätungen außerhalb des Einflußbereichs der Fluggesellschaften lägen. Ein Sprecher von Ryanair betonte die Absurdität der Situation, daß Reisende weiterhin unter derartigen Störungen leiden müßten. Der Flug FR207 von Budapest sei ausschließlich wetterbedingt verspätet gewesen und hätte lediglich fünf Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots in Berlin landen sollen. Die Verweigerung der Landeerlaubnis habe jedoch eine erzwungene Umleitung nach Hannover zur Folge gehabt, was Passagiere zu einer langen Busfahrt nach Berlin nötigte. Die Fluggesellschaft fordert Minister Schnieder auf, unverzüglich eine Reform der Flugsicherung in die Wege zu leiten, um derartige Situationen am Flughafen Berlin zu beheben. Man appelliere im Interesse aller deutschen Passagiere, die ohne unverhältnismäßige und unnötige Beeinträchtigungen reisen möchten, an eine rasche Lösung dieser untragbaren Umstände. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht

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Air Baltic und Turkish Airlines erweitern Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und die nationale Fluggesellschaft der Türkei, Turkish Airlines, haben eine Erweiterung ihrer bestehenden Codeshare-Vereinbarung bekanntgegeben. Diese Kooperation, die bereits seit 2023 gemeinsame Flüge zwischen Riga und Istanbul umfaßt, wird nun um mehrere neue Ziele in den Netzwerken beider Fluggesellschaften erweitert. Ziel ist es, neue Märkte zu erschließen, das Streckennetz zu vergrößern und die Konnektivität für die Passagiere zu verbessern. Im Rahmen der erweiterten Vereinbarung wird Air Baltic seinen Flugcode auf von Turkish Airlines betriebenen Strecken von Istanbul zu Destinationen wie Tiflis (TBS), Batumi (BUS), Aschgabat (ASB), Baku (GYD), Duschanbe (DYU) und Bischkek (FRU) plaziren können. Im Gegenzug wird Turkish Airlines seinen Flugcode auf Air Baltic-Flügen von Riga nach Turku (TKU) und Tampere (TMP) in Finnland sowie Palanga (PLQ) in Litauen verwenden. Die Eröffnung dieser neuen Strecken ist für die Zeit nach Erhalt der behördlichen Genehmigungen vorgesehen. Diese Zusammenarbeit stellt einen weiteren Schritt zur Ausweitung der globalen Reichweite beider Fluggesellschaften dar. Pauls Cālītis, Interim-CEO und COO von Air Baltic, äußerte sich erfreut über diesen „nächsten Schritt“ in der Partnerschaft mit Turkish Airlines. Er hob hervor, daß diese Zusammenarbeit baltischen Passagieren noch mehr Reisemöglichkeiten durch das umfangreiche globale Netzwerk von Turkish Airlines biete. Gleichzeitig profitierten Reisende aus der Türkei von einem besseren Zugang zu den Air Baltic-Zielen im Baltikum und Nordeuropa. Cālītis freue sich auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Bilal Ekşi, CEO von Turkish Airlines, betonte, die erweiterte Codeshare-Vereinbarung unterstreiche das Engagement, den Passagieren mehr Reiseoptionen und verbesserte Konnektivität zu bieten. Er verwies darauf, daß Turkish

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Explosion an der Zapfsäule: Nahost-Konflikt treibt Treibstoffpreise in die Höhe

Der Juni des Jahres 2025 schien zunächst der günstigste Tankmonat des Jahres zu werden, doch die Hoffnungen auf dauerhaft niedrige Treibstoffpreise haben sich jäh zerschlagen. Insbesondere der Dieselpreis sank bis Mitte des Monats zeitweise unter 1,50 Euro pro Liter. Doch die erneute Eskalation im Nahen Osten führte zu einem raschen Anstieg der Ölpreise auf den Weltmärkten, was sich umgehend und deutlich an den heimischen Zapfsäulen bemerkbar machte. Innerhalb von nur zwei Wochen stiegen die Literpreise für Benzin um sechs Cent und für Diesel sogar um neun Cent. Damit ist Diesel wieder das teurere Produkt und beide Sorten liegen aktuell (Stand: 25. Juni 2025) bei über 1,55 Euro, mit einem Durchschnitt von 1.569 Euro für Diesel und 1.556 Euro für Super pro Liter. Der ÖAMTC warnt derweil Reisende, die in den Süden aufbrechen, vor erheblichen Preisunterschieden im Ausland und gibt wichtige Hinweise zum Tanken auf der Fahrt in den Urlaub. Die Dynamik der Ölpreise: Geopolitik als Preistreiber Die Entwicklung der Treibstoffpreise ist untrennbar mit den Geschehnissen auf den internationalen Rohölmärkten verbunden. Der Krieg im Nahen Osten bleibt auch im Juni 2025 ein entscheidender Faktor und der Hauptgrund für die Teuerung beim Tanken. Die Region ist einer der größten Erdölproduzenten der Welt, und jede Destabilisierung oder militärische Auseinandersetzung dort führt unweigerlich zu Verunsicherung bei den Anlegern und damit zu steigenden Ölpreisen. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage sowie spekulative Elemente an den Rohstoffbörsen verstärken diesen Effekt. Die jüngste Eskalation in der Region hat gezeigt, wie schnell sich politische Ereignisse in deutlichen Preissteigerungen

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