Juli 17, 2025

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Juli 17, 2025

Asiana Airlines setzt ab August wieder Airbus A380 auf Route Frankfurt-Seoul ein

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird ab dem 7. August 2025 erstmals seit dem Jahre 2019 wieder einen Airbus A380 auf ihrer Langstreckenverbindung von Frankfurt nach Seoul einsetzen. Dieser Schritt markiert die Rückkehr des Großraumflugzeuges auf einer wichtigen Interkontinentalroute und dient der Bewältigung der gestiegenen Passagiernachfrage. Der Airbus A380, bekannt für seine immense Kapazität und seinen Komfort, bietet 495 Sitzplätze und wird viermal wöchentlich verkehren: montags, dienstags, donnerstags und samstags. Die erhöhte Kapazität durch den Einsatz des Superjumbos ist zunächst für die Sommermonate vorgesehen, wurde aber bereits „bis in den Winterflugplan bestätigt“. Der Einsatz des Airbus A380 auf dieser Strecke unterstreicht die Bedeutung der Verbindung zwischen Deutschland und Südkorea, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen. Viele Fluggesellschaften hatten den A380 während der Pandemie stillgelegt oder ausgemustert, doch einige haben ihn angesichts der Erholung des internationalen Reiseverkehrs und der Nachfrage nach Kapazität wieder in Betrieb genommen. Der Airbus A380 von Asiana Airlines verfügt über drei Reiseklassen. Die Business Class bietet 78 Sitzplätze, wovon 66 auf die sogenannte „Business Smartium“-Bestuhlung entfallen. Darüber hinaus gibt es zwölf Einzelkabinen, die auch als Business Suiten bekannt sind. Diese Suiten waren ursprünglich als First Class konzipiert und sind entsprechend luxuriös ausgestattet, werden aber nun zu „erheblich preiswerteren“ Konditionen angeboten. Dies könnte für Passagiere, die ein gehobenes Reiseerlebnis suchen, attraktiv sein. Die verbleibenden 417 Sitze sind der Economy Class zugeordnet und befinden sich sowohl auf dem Hauptdeck als auch auf dem Oberdeck hinter der Business Class. Die Economy-Plätze im oberen Teil des doppelstöckigen Flugzeuges erfreuen sich

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Budni eröffnet neue Filiale am Stuttgarter Flughafen

Die Drogeriemarktkette Budni hat eine neue Filiale am Flughafen Stuttgart eröffnet. Das Geschäft befindet sich auf der Ankunftsebene im Terminal 3 und erstreckt sich über eine Fläche von rund 180 Quadratmetern. Diese Neueröffnung erweitert das Dienstleistungsangebot für ankommende Passagiere sowie für Abholer und Mitarbeiter des Flughafens. Die Präsenz einer Drogerie ist für viele Reisende von Bedeutung, da sie wichtige Artikel des täglichen Bedarfs, aber auch Reiseutensilien oder Last-Minute-Einkäufe ermöglicht. Die Eröffnung einer Drogerie an einem Flughafen ist Teil eines allgemeinen Trends, das Einzelhandelsangebot an Verkehrsknotenpunkten zu diversifizieren. Flughäfen entwickeln sich zunehmend zu multifunktionalen Zentren, die neben dem reinen Flugbetrieb auch umfassende Einkaufs- und Serviceerlebnisse bieten. Für Drogeriemärkte wie Budni, die traditionell stark im städtischen Einzelhandel verankert sind, stellt die Expansion an Flughäfen eine strategische Möglichkeit dar, neue Kundensegmente zu erschließen und die Markenpräsenz zu erhöhen. Insbesondere an einem großen internationalen Flughafen wie Stuttgart, der ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet, können solche Filialen eine wichtige Rolle spielen. Die Lage auf der Ankunftsebene ist strategisch gewählt, da sie den unmittelbaren Zugang für Reisende nach ihrer Landung ermöglicht. Dort können sie schnell und bequem Artikel des persönlichen Bedarfs, wie Hygieneartikel oder Getränke, erwerben. Auch für Besucher und Abholer, die zum Flughafen kommen, bietet die Drogerie eine praktische Einkaufsmöglichkeit. Solche Angebote tragen zur Steigerung der Attraktivität und des Komforts eines Flughafens bei und ergänzen das bestehende Spektrum an Geschäften und gastronomischen Einrichtungen. Der Flughafen Stuttgart, einer der größten Verkehrsflughäfen in Deutschland, arbeitet kontinuierlich daran, seine Infrastruktur und sein Dienstleistungsangebot zu optimieren. Die Ansiedlung von Budni

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Flughäfen Paderborn/Lippstadt und Weeze kooperieren bei Flugzeugbergung

Die Flughäfen Paderborn/Lippstadt und Weeze haben eine strategische Kooperation zur Verbesserung der Sicherheit bei Zwischenfällen mit Luftfahrzeugen bekanntgegeben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben beide Regionalflughäfen jeweils identisch ausgestattete Spezialcontainer zur Bergung von Flugzeugen angeschafft. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Effizienz und Koordination bei Flugunfällen oder technischen Notlagen zu optimieren. Die Spezialcontainer sind darauf ausgelegt, einen schnellen und strukturierten Einsatzablauf bei der Bergung von Luftfahrzeugen zu ermöglichen. Sie enthalten nach Angaben des Flughafens Paderborn/Lippstadt umfassendes Werkzeug, Anschlagmittel und diverses Bergungsmaterial, das für eine sichere und koordinierte Handhabung derartiger Ereignisse erforderlich ist. Durch die Standardisierung der Ausstattung wird die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der kooperierenden Flughäfen erheblich erleichtert und die allgemeine Einsatzbereitschaft im Falle eines Ernstfalles gesteigert. Solche Kooperationen sind in der Luftfahrtbranche nicht unüblich, insbesondere unter Regionalflughäfen, die oft nicht über die personellen und materiellen Ressourcen großer internationaler Drehkreuze verfügen, um im Katastrophenfall autark zu agieren. Die gemeinsame Anschaffung und die Standardisierung der Ausrüstung ermöglichen eine effektivere Nutzung von Ressourcen und Fachkenntnissen über Standortgrenzen hinweg. Dies trägt maßgeblich zur Stärkung der allgemeinen Sicherheit im regionalen Luftverkehr bei und ist ein Beispiel für proaktives Risikomanagement. Die Investition in spezialisierte Bergungsausrüstung ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsinfrastruktur eines Flughafens. Im Falle eines Flugzeugunfalles ist eine schnelle und fachgerechte Bergung entscheidend, um weitere Schäden zu vermeiden, Ermittlungen zu erleichtern und den Flugbetrieb möglichst zügig wiederaufzunehmen. Die Kooperation zwischen Paderborn/Lippstadt und Weeze zeigt das Bestreben beider Flughäfen, höchste Sicherheitsstandards zu erfüllen und für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

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Level erhält US-Fluggenehmigung

Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten (DOT) hat der spanischen Billigfluggesellschaft Level offiziell die Genehmigung erteilt, Flüge in die USA durchzuführen. Diese Entscheidung, die es Level ermöglicht, ihre Langstreckenflüge über den Atlantik zu intensivieren, beinhaltet zudem die Erlaubnis für ein Codeshare-Abkommen mit Iberia auf den US-Verbindungen. Damit steht dem Wachstum der International Airlines Group (IAG) im Bereich der preisgünstigen Langstreckenflüge ein entscheidendes Tor offen. Die Genehmigung unterstreicht das wachsende Interesse an diesem Marktsegment und schafft neue Reisemöglichkeiten für Passagiere, die Wert auf kosteneffiziente transatlantische Verbindungen legen. Die Genehmigung durch das US-Verkehrsministerium: Rahmenbedingungen für den Atlantikflug Das US-Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT) hat mit einem formellen Beschluß Levels Antrag auf eine Ausnahmebewilligung zur Durchführung von Flügen in die Vereinigten Staaten genehmigt. Diese Entscheidung erfolgte in Übereinstimmung mit dem Luftverkehrsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union (EU), Island und Norwegen. Die Erteilung der Genehmigung ist jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft, welche die Einhaltung spezifischer Vorschriften und die Gewährleistung der Flugsicherheit sicherstellen sollen. Eine der Hauptbedingungen besteht darin, daß die spanische Fluggesellschaft nachweisen muß, „daß sie über eine nationale Lizenz für diesen neuen Dienst verfügt“, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Dies ist eine Standardanforderung, um sicherzustellen, daß Fluggesellschaften, die internationale Dienste anbieten, die Vorschriften ihres Heimatlandes erfüllen. Weitere Auflagen umfassen die Einhaltung bestimmter Teile des Code of Federal Regulations (CFR), einer umfassenden Sammlung von Vorschriften der US-Regierung. Dazu gehört auch das Mandat, den International Industry Representative (IIR) des Abflughafens in der EU zu kontaktieren, um zu bestätigen, ob die Transportation Security

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Israir investiert in Kreditkartenunternehmen zur Steigerung der Passagierzahlen

Die israelische Fluggesellschaft Israir erwirbt für 40 Millionen Schekel, was umgerechnet rund 10,3 Millionen Euro entspricht, einen Anteil von zwanzig Prozent an einem lokalen Kreditkartenunternehmen. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Passagierzahlen der Airline signifikant zu steigern und die Kundenbindung zu vertiefen. Die Investition zeigt, wie Fluggesellschaften zunehmend innovative Wege gehen, um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und neue Einnahmequellen zu erschließen. Israir erwirbt den Anteil von dem Einzelhändler Rami Levy und dem Kreditkartenunternehmen Isracard. Im Zuge dieser Partnerschaft soll eine neue Kreditkarte namens „SuperFly“ auf den Markt gebracht werden. Diese Karte ist darauf ausgelegt, direkt mit der marktführenden „FlyCard“ der nationalen Fluggesellschaft El Al Israel Airlines zu konkurrieren. „Die ‚SuperFly‘-Karte wird es uns ermöglichen, unsere Beziehung zum israelischen Kunden über das Flugticket hinaus zu vertiefen“, erklärte Israir. Dies werde die Kundenbindung in der Branche umgestalten und sei ein wichtiger strategischer Schritt für das Unternehmen. Bis Ende 2026 plant Israir, rund 300.000 „SuperFly“-Karten auszugeben. Diese Karte soll zu einem Wachstumsmotor für das übergeordnete Ziel werden, im Jahre 2026 etwa 2,5 Millionen Passagiere zu befördern. Solche Kundenbindungsprogramme sind in der Luftfahrtbranche weit verbreitet und sollen durch das Sammeln von Punkten, Meilen oder anderen Vorteilen Anreize für wiederholte Buchungen schaffen. Durch die Integration von Finanzdienstleistungen können Airlines eine engere Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und deren Ausgabenmuster besser nachvollziehen. Israir agiert als kleinerer, jedoch agiler Konkurrent zur größeren El Al. Die Fluggesellschaft bedient hauptsächlich Inlandsrouten sowie Verbindungen nach Europa und ist bestrebt, ihre Marktposition zu stärken. Die Investition in

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Iberia führt neuen Bordverkauf auf Langstreckenflügen ein

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat einen neuen Bordverkauf etabliert, der ihren Passagieren eine Auswahl an Duty-Free-Produkten direkt an Bord anbietet. Dieser Service ist ab sofort auf allen Langstreckenflügen und in sämtlichen Reiseklassen verfügbar, wie das Unternehmen mitteilte. Die Einführung eines solchen Angebotes ist ein gängiger Weg für Fluggesellschaften, zusätzliche Einnahmen zu generieren und das Reiseerlebnis für die Fluggäste zu erweitern. Das Sortiment des neuen Onboard-Shops umfaßt eine breite Palette von Artikeln. Reisende können zwischen Parfums, Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, Accessoires sowie elektronischen Artikeln wählen. Die Möglichkeit, diese Produkte steuerfrei zu erwerben, kann für Passagiere, die lange Flugzeiten haben, attraktiv sein. Duty-Free-Shops an Bord sind ein traditioneller Bestandteil des Reiseerlebnisses, insbesondere auf internationalen Langstreckenflügen, und bieten eine bequeme Einkaufsmöglichkeit in großer Höhe. Die Entscheidung von Iberia, den Bordverkauf wiederzubeleben oder zu erneuern, ist Teil einer Strategie, das Zusatzgeschäft zu stärken. Viele Fluggesellschaften haben in den letzten Jahren ihre Bordverkaufskonzepte überarbeitet, um den geänderten Kundenbedürfnissen und den Herausforderungen des Einzelhandels gerecht zu werden. Die Einführung eines vielfältigen Angebots kann die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Iberia, als Flaggschiff-Airline Spaniens und Mitglied der International Airlines Group (IAG), operiert ein umfangreiches Netz von Langstreckenverbindungen, insbesondere nach Lateinamerika und Nordamerika. Die Verfügbarkeit dieses neuen Services auf allen Langstreckenflügen bedeutet, daß eine große Anzahl von Passagieren von diesem Angebot profitieren kann. Es ist ein Wettbewerbsmerkmal, das das gesamte Reiseerlebnis ergänzt und den Passagieren einen zusätzlichen Nutzen bietet.

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Niederösterreichische Bahnen feiern Rekordhalbjahr 2025

Die Niederösterreichischen Bahnen haben für das erste Halbjahr des Jahres 2025 eine außerordentlich positive Bilanz vorgelegt. Mit insgesamt 595.000 Fahrgästen von Jänner bis Juni markiert das laufende Jahr den bisher besten Zeitraum in der Unternehmensgeschichte. Dieser Erfolg, der einem Zuwachs von rund 21.000 Fahrgästen und einer Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wird maßgeblich auf die bedarfsgerechte Ausgestaltung des Angebots sowie auf kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur und Service zurückgeführt. Niederösterreichs Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer hebt hervor, daß die Bahnen und Bergbahnen des Landes als zuverlässiger Partner für die Bevölkerung dienen und die steigende Nachfrage eindrucksvoll belegen. Vielfältige Themenfahrten, Veranstaltungen und Freizeiterlebnisse locken Einheimische wie Touristen gleichermaßen an und etablieren die Bahnen als feste Größe im ganzjährigen Freizeitprogramm. Ein Rekordhalbjahr: Zahlen spiegeln Erfolg der Angebotsstrategie wider Die erfreulichen Zahlen des ersten Halbjahres 2025 sind ein deutliches Indiz für die erfolgreiche Ausrichtung der Niederösterreichischen Bahnen auf die Bedürfnisse ihrer Fahrgäste. Mit 595.000 Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres wurde ein neues Rekordhoch erreicht. Dies ist ein Plus von etwa 21.000 Fahrgästen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was einer Steigerung von 3,7 Prozent entspricht. Diese Zuwächse sind besonders bemerkenswert in einem dynamischen Reisemarkt und zeugen von einer hohen Akzeptanz der angebotenen Leistungen. Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer führte den Erfolg auf das breitgefächerte Angebot der sechs Bahnen und zwei Bergbahnen sowie auf die laufenden Investitionen und Verbesserungen zurück. „Mit einem Plus von ca. 21.000 Fahrgästen im ersten Halbjahr, einer Steigerung von 3,7 Prozent, sieht man klar, daß die bedarfsorientierten Angebote

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Easyjet erweitert Winterflugplan mit neuer Route Zürich-Pristina

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat ihren Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Verbindung erweitert. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtete, wird die Low-Cost-Airline ab dem 26. Oktober 2025 erstmals die Strecke zwischen Zürich in der Schweiz und Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, bedienen. Diese neue Direktverbindung signalisiert eine Stärkung der Luftfahrtbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Balkan. Die Flüge auf der neuen Route sollen täglich stattfinden. Dies deutet auf eine hohe erwartete Nachfrage hin, insbesondere von der kosovarischen Diaspora in der Schweiz und in angrenzenden Regionen, die traditionell eine starke Verbindung zu ihrer Heimat pflegen. Pristina ist ein wichtiges Ziel für ethnische Reisende und Geschäftsleute aus der Region. Für Easyjet ist die Erschließung dieser Verbindung strategisch sinnvoll, um die Auslastung ihrer Flugzeuge im Winter zu optimieren und ihr Netzwerk an europäischen Destinationen zu erweitern. Die Schweiz ist ein bedeutender Markt für Flüge in den westlichen Balkan, wobei Städte wie Zürich und Genf wichtige Abflughäfen sind. Neben Easyjet bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Swiss International Air Lines und Wizz Air Routen von der Schweiz in die Balkanregion. Die Einführung einer täglichen Verbindung durch Easyjet wird den Wettbewerb auf dieser Strecke beleben und den Reisenden voraussichtlich mehr Flexibilität und preiswertere Optionen bieten. Für den Kosovo ist die Stärkung der Fluganbindung von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus. Direkte und häufige Flugverbindungen erleichtern nicht nur den Reiseverkehr, sondern fördern auch den Handel und die Investitionen. Die Aufnahme von Pristina in das ganzjährige Winterprogramm einer großen europäischen Fluggesellschaft wie Easyjet unterstreicht die wachsende

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Libyan Airlines kämpft ums Überleben nach schweren Verlusten

Die libysche Staatsfluggesellschaft Libyan Airlines steht nach Aussage des Gewerkschaftsvorsitzenden Abdelati Al-Arafi vor dem Aus. Ein Großteil der Flotte wurde bei den Kämpfen um den Flughafen Tripolis im Sommer 2014 zerstört, und seitdem habe es kaum Unterstützung durch die wechselnden libyschen Regierungen gegeben. Diese kritische Situation wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich die Luftfahrt im Bürgerkriegsland Libyen gegenübersieht, wo politische Instabilität und Infrastrukturschäden den Betrieb massiv behindern. Al-Arafi erklärte, daß 19 von ehemals 24 Flugzeugen während der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahre 2014 unbrauchbar gemacht oder zerstört wurden. Trotz dieser angespannten Lage habe die Fluggesellschaft in Tripolis und Bengasi zwischen 300 und 400 neue Mitarbeiter eingestellt. Gleichzeitig seien zahlreiche Beschäftigte über das Rentenalter hinaus weiterhin im Dienst, wie Al-Arafi gegenüber dem Finanzportal Sada Al-Iqtisadiah äußerte. Dies deutet auf eine schwierige Balance zwischen dem Erhalt von Arbeitsplätzen und den operativen Realitäten hin. Der Gewerkschaftsvorsitzende kritisierte zudem das Ausbleiben von Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Verluste, welche die finanzielle Lage der Airline zusätzlich verschärft hätten. Er warnte davor, daß die wahre Bedeutung von Libyan Airlines oder der Schwestergesellschaft Afriqiyah Airways erst dann erkannt werde, wenn diese ihren Betrieb einstellen müßten. Die Präsenz von staatlichen Fluggesellschaften ist in vielen Ländern ein Symbol für nationale Souveränität und Anbindung an die Welt. Al-Arafi äußerte außerdem Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Konkurrenz durch private Fluggesellschaften im Land, die er als ausschließlich profitorientiert ansieht und damit als Gefahr für die staatlichen Anbieter. Die libysche Luftfahrtinfrastruktur leidet seit Jahren unter Investitionsmangel und politischen Wirren. Die internationale Luftsicherheitsbehörde EASA hat zudem

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Bergsommer in Österreich auf dem Vormarsch: Seilbahnen als Zugpferde für den Tourismus

Die österreichische Tourismusbranche blickt mit Optimismus auf den Bergsommer. Dies wurde auf der Sommertagung 2025 der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ in Tirol deutlich, zu der die Silvrettaseilbahn AG und die Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG einluden. Über 90 Seilbahner sowie zahlreiche Vertreter der österreichischen Tourismuswirtschaft versammelten sich zu der zweitägigen Veranstaltung, um über Erfolgsfaktoren und die Weiterentwicklung des Bergsommertourismus zu beraten. Dabei wurde einmal mehr die zentrale Rolle der Seilbahnen als Motor für die Wertschöpfung in alpinen Regionen hervorgehoben. Eine aktuelle Gästebefragung belegt, daß ein qualifiziertes Bergbahnangebot für rund 40 Prozent der Sommerurlauber ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl ihrer Urlaubsregion darstellt. Die Seilbahn als zentraler Erfolgsfaktor im alpinen Sommertourismus Der Wandel der Alpenregionen von reinen Winterzielen zu ganzjährigen Tourismusdestinationen ist eine Entwicklung, die in Österreich maßgeblich von den Seilbahnbetreibern vorangetrieben wird. Die Sommertagung der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ im Herzen Tirols bot eine Plattform, um diese Transformation zu beleuchten und zukünftige Strategien zu diskutieren. Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, betonte mit Nachdruck: „Die Seilbahn ist längst kein reines Winterthema mehr. Im Gegenteil: Für den Sommertourismus in den Alpen ist sie ein zentraler Erfolgsfaktor – und häufig das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl der Urlaubsregion.“ Diese Aussage wird durch aktuelle Analysen und Gästebefragungen untermauert. Es zeigt sich, daß eine erhebliche Anzahl von Sommerurlaubern – rund 40 Prozent – eine andere Region für ihren Aufenthalt wählen würde, wenn es dort kein entsprechendes Bergbahnangebot gäbe. Dies verdeutlicht die immense Bedeutung der Seilbahnen nicht nur als Transportmittel, sondern als essentielle

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