Oktober 2025

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Oktober 2025

Starke Quartalsergebnisse bei Fluggesellschaften und Herstellern signalisieren Erholung

Die Luftfahrt- und Raumfahrtbranche hat das dritte Quartal des Jahres 2025 mit einer bemerkenswerten Stärke abgeschlossen, was auf eine signifikante Erholung über alle Segmente hinweg hindeutet. Ungeachtet der noch ausstehenden Berichte der großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus, die für den 29. Oktober 2025 erwartet werden, zeichnet eine Reihe von über den Erwartungen liegenden Ergebnissen wichtiger US-Fluggesellschaften und Technologiekonzerne ein überwiegend positives Bild. Das dritte Quartal, das traditionell die Hauptreisezeit umfasst, belegt eine anhaltend robuste Passagiernachfrage und eine Verbesserung der Betriebsabläufe, während gleichzeitig die Hersteller von der steigenden Produktion und stabilen Staatsaufträgen profitieren. Die Branche scheint, trotz anhaltender Herausforderungen wie steigender Betriebskosten und geopolitischer Unsicherheiten, auf einen „Zurück zur Normalität“-Kurs eingeschwenkt zu sein. Die positiven Finanzmeldungen kommen unter anderem von großen Akteuren wie der Alaska Air Group, United Airlines sowie den Schwergewichten der Fertigungsindustrie wie General Electric (GE) Aerospace, Honeywell und der RTX Corporation (Muttergesellschaft von Pratt & Whitney und Raytheon). Diese Dynamik im Zeitraum Juli bis September 2025 deutet auf eine solide Basis für das Schlussquartal hin und unterstreicht die fundamentale Widerstandsfähigkeit des gesamten Sektors. Robuste Nachfrage und höhere Umsätze bei US-Fluggesellschaften Die US-amerikanischen Luftfahrtunternehmen haben im dritten Quartal mehrheitlich starke Leistungsdaten vorgelegt, was auf eine konsolidierte und anhaltende Reiselust hindeutet. Die Alaska Air Group meldete einen Nettogewinn von 73 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 3,77 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das in Seattle ansässige Unternehmen hob hervor, dass die Nachfrage sowohl im Geschäftsreise- als auch im Freizeitsegment hoch blieb. Allerdings belasten

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Gehölzpflege am Airport Nürnberg sichert Flugverkehr

Der Flughafen Nürnberg führt in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nürnberg, im Herbst Hiebsmaßnahmen entlang des Flughafenzauns im Nürnberger Reichswald durch. Die notwendigen Arbeiten dienen primär der Gewährleistung der Flugsicherheit und sollen gleichzeitig zur gezielten Waldbewirtschaftung beitragen. Die Maßnahmen beginnen voraussichtlich noch im Oktober und werden rund vier Wochen in Anspruch nehmen. Die Baumfällarbeiten sind eine zwingende Konsequenz aus der gesetzlich vorgeschriebenen Verkehrssicherungspflicht nach internationalem Luftfahrtrecht. Die Vorschriften sehen vor, dass Bäume einen definierten Sicherheitsabstand zum Flughafenzaun nicht unterschreiten dürfen, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und eine mögliche Gefährdung des Flugverkehrs auszuschließen. Bäume, die in den vorgeschriebenen Schutzbereich hineinwachsen oder diesen zu unterschreiten drohen, müssen daher entfernt werden. Über die reine Sicherheitsmaßnahme hinaus verfolgen die Bayerischen Staatsforsten forstwirtschaftliche Ziele. Durch die Entnahme von Kiefern wird gezielt Licht und Raum für die Entwicklung von Eichenbeständen geschaffen. Die Eiche gilt im Reichswald als eine ökologisch besonders wertvolle Baumart, deren Förderung Teil der Waldbewirtschaftungsstrategie der Staatsforsten ist. Ziel ist eine strukturelle Verbesserung des Waldes. Für die Durchführung der Hiebsmaßnahmen kommt moderne Forsttechnik, insbesondere Harvester, zum Einsatz, um eine effiziente und zügige Abwicklung zu ermöglichen. Während der Dauer des Holzeinschlags ist der Weg entlang des Flughafenzauns für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Forstbetrieb Nürnberg bemüht sich, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

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Riyadh Air nimmt Betrieb auf und fordert die etablierten Golf-Airlines heraus

Mit dem Jungfernflug von Riad nach London Heathrow am 26. Oktober 2025 hat Saudi-Arabien offiziell seinen ambitionierten Vorstoß in den globalen Luftfahrtmarkt gestartet. Die neue staatliche Fluggesellschaft Riyadh Air, unterstützt durch den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), markiert einen zentralen Pfeiler der „Vision 2030“ des Königreichs. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren, den Tourismus massiv auszubauen und Riad als bedeutendes globales Drehkreuz für Verkehr und Logistik zu etablieren. Die Aufnahme des Flugbetriebs, beginnend mit einer Schlüsselverbindung in Europa, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem ehrgeizigen Ziel: ein Netzwerk von über 100 Destinationen innerhalb der nächsten fünf Jahre aufzubauen. Damit positioniert sich Riyadh Air unmittelbar als ernstzunehmender Konkurrent zu den etablierten Golf-Riesen wie Emirates und Qatar Airways. Der Premierenflug RX401 startete in den frühen Morgenstunden in Riad und landete nach einer Flugzeit von sechs Stunden und 48 Minuten in London. Die Passagiere dieses historischen Fluges bestanden ausschließlich aus Mitarbeitern von Riyadh Air und des PIF sowie geladenen Partnern und Gästen. Dieses Verfahren einer internen Inbetriebnahme soll Berichten zufolge auch für die nächsten Flüge beibehalten werden, um Prozesse zu optimieren und das Personal weiter zu schulen. Die Strecke zwischen Riad und der britischen Hauptstadt soll künftig täglich bedient werden. Als nächste internationale Destination ist Dubai vorgesehen, was die regionale Konkurrenzsituation zusätzlich verschärfen dürfte. Gigantische Flottenaufträge als Basis des Wachstums Die rasante Expansion von Riyadh Air basiert auf einer in der Luftfahrtgeschichte beispiellosen Größenordnung an Flugzeugbestellungen für einen neuen Betreiber. Die Flotte, mit

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Lufthansa und Piloten: Verhandlungen über Altersversorgung bleiben ergebnislos

Die jüngsten Gespräche zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa Group sind ohne Einigung beendet worden. Im Kern des Tarifkonflikts steht die betriebliche Altersversorgung (bAV) für die Piloten der Lufthansa Passage und Lufthansa Cargo. Bereits sieben Verhandlungsrunden zwischen Mai und September 2025 waren ergebnislos geblieben, woraufhin die VC eine Urabstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen mit einem starken Mandat der Mitglieder abgeschlossen hatte. Obwohl die VC nach der Urabstimmung Gesprächsangebote der Arbeitgeberseite zu erweiterten Themenfeldern, wie den Perspektiven der CityLine, der Tarifierung der neuen Gesellschaften Lufthansa City Airlines und Discover, sowie der strategischen Zukunft der Lufthansa Passage annahm, konnte kein umfassender Lösungsraum gefunden werden. Die Gewerkschaft kritisierte, dass die von der Arbeitgeberseite öffentlich präsentierten Angebote an für die Piloten nicht akzeptable, massive Zugeständnisse geknüpft wurden, die zudem eine Absicherung über einen langen Zeitraum vermissen ließen. Die Lufthansa Group hatte die Forderungen der Piloten, die auf eine deutliche Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge abzielen, als „nicht bezahlbar“ und finanziell unverantwortlich zurückgewiesen. Der Konzern bezifferte die potenziellen jährlichen Mehrkosten für die Altersversorgung auf bis zu 228 Millionen Euro. Hintergrund ist eine Anpassung der Altersversorgung im Jahr 2017, bei der die bisher garantierten Betriebsrenten umgestellt wurden. Die VC fordert nun einen Ausgleich für die betroffenen rund 4.800 Piloten. Angesichts des Scheiterns der erweiterten Sondierungsgespräche konzentriert sich die Vereinigung Cockpit nun wieder ausschließlich auf ihre ursprünglichen Forderungen zur betrieblichen Altersversorgung. Laut VC liegt hierzu weiterhin kein adäquates Gegenangebot der Lufthansa vor. Die Tarifkommission der Gewerkschaft kündigte an, in der kommenden Woche die Situation neu zu

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Der zerfetzte Koffer: Ein Einzelfall enthüllt Systemmängel in der Gepäckabfertigung

Die Luftfahrtindustrie rühmt sich oft ihrer Effizienz und der technologischen Fortschritte, die Passagieren ein schnelles und komfortables Reisen ermöglichen sollen. Dennoch bleiben Pannen in der Gepäcklogistik eine leidige Realität des modernen Flugverkehrs. Ein aktueller Vorfall bei Alaska Airlines, bei dem das aufgegebene Gepäck eines Reisenden massiv beschädigt wurde, hat nun eine Diskussion über die Haftungsgrenzen der Fluggesellschaften und die anfänglichen Kompensationsprozesse ausgelöst. Der Reisende, Carlos Acosta, musste bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen von San Francisco feststellen, dass sein Koffer derart lädiert war, dass er ihn als „zerfetzt“ beschrieb. Er war im Juli mit Alaska Airlines von Florida nach Hause geflogen. Solche gravierenden Beschädigungen sind, wie Berichte zeigen, zwar statistisch selten – laut US-Verkehrsministerium (DOT) erreichen weniger als zwei Prozent der Gepäckstücke verspätet, beschädigt oder gar nicht ihr Ziel – aber sie führen zu erheblichem Ärger bei den Betroffenen. Die Hürden der Entschädigung: Vom Gutschein zum Ersatz Carlos Acosta meldete den Schaden umgehend bei der Gepäckstelle von Alaska Airlines am Flughafen. Nach standardisiertem Verfahren wurden Fotos gemacht und ein Schadensprotokoll erstellt. Die Reaktion der Fluggesellschaft auf seinen Bericht in den folgenden Wochen irritierte den Passagier jedoch zutiefst: Ihm wurde zunächst ein Gutschein über $50 für zukünftige Flüge als eine „Geste des Kundendienstes“ angeboten. Die Fluggesellschaft stufte die massiven Beschädigungen dabei als bloße Folge „gewöhnlicher Abfertigung“ ein. Die Einstufung als „gewöhnliche Abfertigung“ und die Höhe der ersten Kompensation riefen bei Acosta Unmut hervor. Er machte seine Verärgerung öffentlich und erklärte, er wolle keinen Flugkredit von einer Fluggesellschaft, die sein Gepäck derart

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Griechische Sky Express baut europäisches Streckennetz aus

Die griechische Fluggesellschaft Sky Express hat ihre europäische Expansion durch die Aufnahme von zwei neuen Direktverbindungen von Athen nach Berlin und Madrid fortgesetzt. Mit den neuen Routen stärkt die Airline ihre Präsenz in zwei wichtigen kontinentalen Märkten. Die Expansion ist Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, die Verbindung Griechenlands mit bedeutenden europäischen Metropolen zu verbessern. Die Verbindung zwischen Athen und Berlin wurde kürzlich aufgenommen und wird viermal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag) bedient. Für die Flüge setzt Sky Express moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo und A321neo ein. Die neue Strecke ergänzt die bereits bestehenden deutschen Destinationen München, Frankfurt und Düsseldorf. Zeitnah ist zudem die Aufnahme von Hamburg in das Streckennetz geplant. Die Fokussierung auf den deutschen Markt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Landes für die Strategie der griechischen Fluglinie. Parallel dazu hat die Fluggesellschaft ihre Präsenz in Spanien mit dem Start der Route Athen–Madrid etabliert. Die neue Verbindung zum Flughafen Adolfo Suárez Madrid–Barajas wird fünfmal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag) mit einem Airbus A320neo mit 186 Sitzplätzen durchgeführt. Die Eröffnung der spanischen Strecke wurde am Flughafen Madrid-Barajas mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Mit den beiden Neuzugängen erhöht Sky Express die Anzahl ihrer internationalen Ziele auf 27. Die Airline hat angekündigt, das Streckennetz bis Ende 2025 weiter auszubauen. Neben Hamburg sind neue Routen von Athen nach Lissabon, Lyon und Tel Aviv vorgesehen. Die kontinuierliche Ausweitung des internationalen Flugplans ist ein zentrales Element der Wachstumsstrategie von Sky Express.

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Hydraulikversagen zwingt Air New Zealand A320neo zu Notlandung in Sydney

Ein planmäßiger Flug von Air New Zealand zwischen Christchurch, Neuseeland, und Sydney, Australien, sah sich am Freitag, dem 24. Oktober 2025, zu einer Notlandung gezwungen. Die Maschine des Typs Airbus A320neo, die den Flug NZ211 durchführte, meldete während des Fluges über der Tasmansee einen Ausfall des Hydrauliksystems. Dank des umsichtigen Handelns der Cockpitbesatzung und der redundanten Sicherheitssysteme des Flugzeugs konnte der Jet sicher auf dem Flughafen Sydney Kingsford Smith (syd) landen. Dort erwarteten vorsorglich bereitgestellte Rettungsdienste das Flugzeug. Der Vorfall, der sich auf der vielbeflogenen Trans-Tasman-Route ereignete, unterstreicht die Wichtigkeit robuster Notfallprotokolle und der technischen Redundanz in der modernen Luftfahrt. Die sechs Jahre alte Maschine, Registrierung ZK-NHC, wird derzeit von einem technischen Team der Fluggesellschaft eingehend untersucht, um die Ursache des Fehlers zu klären und die Wiederaufnahme des Flugbetriebs sicherzustellen. Dieser Zwischenfall findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Air New Zealand ohnehin mit wirtschaftlichen Herausforderungen und dem Wechsel an der Spitze des Managements konfrontiert ist. Chronologie des Zwischenfalls und Notfallmanagement Der Flug NZ211, der ursprünglich um 06:35 Uhr Ortszeit vom Christchurch Airport (chc) abfliegen sollte, startete mit einer leichten Verzögerung um 06:56 Uhr in Richtung Sydney. Die Flugzeit über die Tasmansee beträgt regulär etwa dreieinhalb Stunden. Ausfall über internationalem Gewässer Etwa auf halber Strecke über dem offenen Meer, einem Abschnitt ohne nennenswerte Ausweichflughäfen oder Landmassen, identifizierten die Piloten das Hydraulikversagen. Hydrauliksysteme sind in modernen Passagierflugzeugen unerlässlich, da sie wichtige Funktionen wie die Steuerung der Ruder und der Landeklappen, das Ausfahren des Fahrwerks sowie die Bremsen betreiben. Ein Ausfall in

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Donau-Schifffahrt in der Wachau verzeichnet Zuwachs

Die DDSG Blue Danube verzeichnet im Linienverkehr durch die Wachau eine positive Bilanz für das laufende Jahr 2025. Nach Angaben der DDSG-Geschäftsführung wurden von Jahresbeginn bis Ende September fünf Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr befördert. Die UNESCO-Welterberegion zwischen Krems und Melk, bekannt für ihre Weinberge und historischen Stätten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria verkehren in der Saison täglich bis zu viermal. Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonten die Rolle der Schifffahrt als wichtiges touristisches Angebot, das besonders heimische Gäste zur Entdeckung einer der schönsten Regionen Österreichs einlädt. Die Routen führen mehrmals täglich zu sehenswerten Orten entlang der Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, hob die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Wachau hervor, die ganzjährig zu Kurzurlauben einlädt und in unmittelbarer Nähe zu Wien liegt. Der reguläre Linienverkehr ist noch bis zum 2. November 2025 aktiv, bevor die Flotte in die kurze Winterpause geht. Bis dahin werden weiterhin Spezialfahrten wie der wöchentliche „Wachaubrunch“ angeboten. Bereits in der Adventszeit wird der Betrieb wieder aufgenommen: Am 7. Dezember 2025 startet eine Tagesfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth von Wien aus zum Christkindlmarkt nach Dürnstein, inklusive eines kulinarischen Angebots an Bord. Die DDSG Blue Danube, die als Nachfolgeunternehmen der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft im Jahr 1995 etabliert wurde, bietet mit einer Gesamtflotte von neun Schiffen neben den Fahrten in der Wachau auch Routen im Raum Wien und Verbindungen bis nach Bratislava an.

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Strategische Neuausrichtung: Swiss beginnt mit A350-Einführung eine umfassende Flottenerneuerung

Swiss International Air Lines, ein zentrales Mitglied der Lufthansa Group und die Flaggschiff-Fluggesellschaft der Schweiz, hat mit der Übernahme und Inbetriebnahme ihres ersten Airbus A350-900 eine neue Ära in ihrem Langstreckenbetrieb eingeläutet. Der mit dem Namen Lausanne versehene Widebody, der am 25. Oktober 2025 seinen Erstflug von Zürich nach Palma de Mallorca absolvierte, ist das erste von insgesamt zehn bestellten Exemplaren. Die A350-Beschaffung ist das Kernstück einer umfassenden Flottenerneuerung, die nicht nur die operative Effizienz steigern soll, sondern auch ein völlig neues Passagiererlebnis durch die Einführung der neuen Swiss Senses Kabine mit sich bringt. Diese strategische Investition unterstreicht den Anspruch von Swiss, ihre Position im globalen Premium-Segment zu festigen und ihre Langstreckenkapazitäten zukunftssicher zu gestalten. Die ersten Wochen dienen primär der Crew-Schulung auf europäischen Strecken, bevor der Jet im November seinen transatlantischen Dienst aufnehmen wird. Die Ablösung der alternden Langstreckenflotte Die Ankunft des Airbus A350-900 markiert den Beginn eines strategisch wichtigen Ablösungsprozesses in der Langstreckenflotte von Swiss. Ziel ist es, die älteren, vierstrahligen Flugzeuge sukzessive aus dem Verkehr zu ziehen. Effizienzgewinn und Generationswechsel Der A350-900 ist primär als direkter Ersatz für die Airbus A340-300 Maschinen vorgesehen. Aktuell betreibt Swiss vier dieser vierstrahligen Flugzeuge, die im Durchschnitt ein Alter von 22 Jahren aufweisen. Der Generationswechsel vom A340, einem Flugzeugmuster älterer Bauart, hin zum hochmodernen zweistrahligen A350 wird zu einer deutlichen Steigerung der operativen Kennzahlen führen. Die Reduzierung des Treibstoffverbrauchs pro Passagierplatz und die Reduktion von Lärmemissionen stellen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften internationalen Luftverkehr dar. Ausbau des A350-Programms Swiss hatte

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Neue Ära der Polarreisen: Expeditionskreuzfahrt mit dem Pionierschiff „Captain Arctic“

Der Schweizer Reiseveranstalter Background Tours nimmt für seine «Abenteuer Spitzbergen»-Expedition im Mai 2027 das neue Schiff «Captain Arctic» der Reederei SELAR in sein Programm auf. Das für hochwertige Polarexpeditionen konzipierte Schiff schliesst eine Marktlücke und bietet Raum für maximal 36 Gäste in 19 Kabinen. Damit reagiert Background Tours auf eine wachsende Nachfrage nach exklusiven, komfortablen Reisen in kleinen Gruppen in die polaren Regionen. Bisher dominierte der Markt entweder einfache Schiffe für rund 30 Personen oder sehr grosse Expeditionsschiffe mit bis zu 500 Passagieren. Die «Captain Arctic» positioniert sich als Pionierschiff der nächsten Generation von Expeditionsreisen. Das Konzept der Reederei SELAR setzt auf eine geringe Passagierzahl und hohe Qualität. Trotz des Expeditionscharakters bietet das Schiff zeitgemässen Komfort und luxuriöse Annehmlichkeiten, die sonst vorrangig auf grösseren Schiffen zu finden sind. Dazu zählen helle Kabinen, gemütliche Aufenthaltsräume, eine Bar, eine Sauna sowie eine Lounge mit Panoramablick. Ein spezieller „Mud Room“ für Expeditionsausrüstung unterstreicht die Ausrichtung auf intensive Landgänge. Die elftägige Route führt entlang der Westküste Spitzbergens und wird flexibel an die aktuellen Wetter-, Eis- und Tierbeobachtungsbedingungen angepasst. Neben Zodiac-Ausflügen und Wanderungen bietet die Reise einen hohen Wissenstransfer: Die renommierte Polar-Expertin und Autorin Birgit Lutz begleitet die Expedition und hält Fachvorträge über die Arktis. Die Passagiere haben so die Möglichkeit, Wale, Walrosse und Seevögel in einer familiären Atmosphäre zu erleben. Die Kombination aus innovativem Design, hohem Komfort und dem Fokus auf intensive Naturerlebnisse rechtfertigt laut Anbieter einen höheren Reisepreis.

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