Oktober 2025

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Oktober 2025

Lüttich und Chicago Rockford schließen transatlantische Partnerschaft zur Luftfracht

Der Flughafen Lüttich (LGG) und der Chicago Rockford International Airport (RFD) haben auf der Branchenveranstaltung „Air Cargo South East Asia“ in Singapur eine formelle Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit beider Frachtzentren zu vertiefen und den transatlantischen Frachtverkehr zwischen Europa und dem Mittleren Westen der USA zu stärken. Kernpunkte der Übereinkunft sind die Förderung zusätzlichen Frachtflugverkehrs, gemeinsame Marketing- und Vertriebsinitiativen zur Gewinnung neuer Betreiber und Logistikpartner sowie die Kooperation bei operativen und digitalen Projekten zur Effizienzsteigerung. Die Unterzeichnung erfolgte im Beisein von Führungskräften beider Flughäfen während der Air Cargo South East Asia. Torsten Wefers, Vice President Sales & Marketing von Liège Airport, betonte, die Vereinbarung spiegele die gemeinsame Vision für die Zukunft der Luftfracht wider und solle den Aufbau eines belastbaren transatlantischen Korridors unterstützen. Zachary Oakley, Executive Director des Chicago Rockford International Airport, wies darauf hin, dass beide Flughäfen komplementäre Stärken besäßen und die Partnerschaft neue Geschäftsmöglichkeiten eröffne. Die Partnerschaft kommt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wachstums bei beiden Standorten: Lüttich verzeichnete in den jüngsten Quartalszahlen deutliche Zuwächse bei Frachttonnen und Flugbewegungen, während Rockford in den USA als schnell wachsender Cargo-Standort gilt und seine Kapazitäten in den vergangenen Jahren ausgebaut hat. Beobachter sehen in der Vereinbarung einen Schritt zur besseren Vernetzung europäischer und nordamerikanischer Frachtströme, zugleich aber auch eine Herausforderung in der praktischen Umsetzung von Linienangeboten und Bodenlogistik.

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Norwegian Group fokussiert auf Flottenbesitz und hält Tür für größeres B737-Max-10-Modell offen

Die Norwegian Group, Muttergesellschaft von Flugbetrieben wie Norwegian Air Shuttle und Widerøe, steuert ihre Flottenstrategie mit dem Ziel, die Eigentümerquote ihrer Flugzeuge deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die langfristige Flottenplanung flexibel zu gestalten. Trotz der jüngsten Entscheidung, 30 zusätzliche Boeing 737 Max 8 zu bestellen, bekräftigte CEO Geir Karlsen das Interesse der Gruppe am größeren Modell B737-10. Die Bevorzugung der Max 8 in der aktuellen Bestellung sei primär den anhaltenden Zertifizierungsverzögerungen der Max 10 geschuldet. Die Strategie sieht vor, langfristig ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen eigenen und geleasten Flugzeugen von etwa 50:50 anzustreben. Dies soll die Abhängigkeit von teuren Leasingverträgen reduzieren, die in einem Umfeld steigender Finanzierungskosten zunehmend unattraktiv werden. Karlsen bestätigte bei der Präsentation der Quartalsergebnisse, dass die Gruppe bereit sei, weitere Sale-and-Leaseback-Transaktionen durchzuführen, jedoch nur, wenn die Marktpreise für Leasinggeschäfte attraktiver werden. „Im Moment ist der Preis zu hoch“, kommentierte er die aktuelle Marktlage. Strategische Flottenerweiterung und -erneuerung Die Norwegian Group hat ihre Gesamtbestellung für die Boeing 737 Max 8 auf 80 fest bestellte Einheiten erhöht, deren Auslieferung bis zum Jahr 2031 gestaffelt ist. Die Fluggesellschaft hat Anpassungen am Lieferplan vorgenommen, um diesen besser an den geplanten moderaten Wachstumspfad sowie an die Rückgabefristen auslaufender Leasingverträge für Teile der Bestandsflotte anzupassen. Die ersten 25 Flugzeuge sollen etwa zur Hälfte im Besitz der Norwegian Group sein. Der Fokus der Flottenstrategie liegt klar auf der Erneuerung der Flotte und nicht auf aggressivem Wachstum. CEO Karlsen kündigte an, dass das Wachstum in den kommenden Jahren bei moderaten vier bis fünf Prozent liegen werde.

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Gerichtsstreit um Digitale Dienstleistungssteuer: Sabre verklagt British Airways in Texas

Die langjährige Geschäftspartnerschaft zwischen der amerikanischen Reistechnologie-Firma Sabre Corporation und der britischen Fluggesellschaft British Airways (ba) steht im Zentrum eines komplexen Rechtsstreits in den Vereinigten Staaten. Sabre hat beim US Northern District Court of Texas Klage eingereicht, da die Fluggesellschaft sich weigere, die vom Technologiekonzern entrichtete britische Digital Services Tax (dst) zu erstatten. Der Streitwert beläuft sich auf 453.863 US-Dollar, die Sabre im Jahr 2024 auf Einnahmen aus der Zusammenarbeit mit British Airways entrichtet hat. Im Kern geht es um die Auslegung eines Dienstleistungsvertrages aus dem Jahr 1991, der die Kostenerstattung für Steuern regelt. Die Klage legt offen, dass tiefgreifende Differenzen über die Natur der neuen Digitalsteuer bestehen und welche Partei die finanzielle Last tragen muss. British Airways hat sich zu dem laufenden Rechtsstreit nicht geäußert. Dieser Konflikt beleuchtet die wachsenden Spannungen zwischen Technologieanbietern und traditionellen Unternehmen angesichts der Einführung neuer digitaler Besteuerungsmodelle weltweit. Das britische Steuersystem hat die dst 2020 eingeführt, um sicherzustellen, dass große digitale Unternehmen, die ihren Wert aus der Nutzung durch britische Anwender ziehen, einen angemessenen Beitrag leisten. Die Klage, die als „widerwillig“ von Sabre eingereicht wurde, nachdem monatelange Verhandlungen gescheitert waren, könnte einen wichtigen Präzedenzfall für die Kostenzuordnung digitaler Steuern in globalen Wirtschaftspartnerschaften schaffen. Der Kern des Streits: Die Auslegung eines Jahrzehnte alten Vertrages Der Dreh- und Angelpunkt der juristischen Auseinandersetzung ist der Dienstleistungsvertrag, den Sabre und British Airways bereits im Jahr 1991 geschlossen haben. Dieser Vertrag regelt die Nutzung von Sabres globalem Vertriebssystem (global distribution system, gds) für die Buchung und den Verkauf von

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Erhebliche Sichtbarkeitsmängel bei Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Nutzern in Österreich

Mit dem Einbruch der dunklen Jahreszeit steigt die Gefahr für ungeschützte Verkehrsteilnehmer auf Österreichs Straßen deutlich. Eine aktuelle, bundesweite Erhebung des Mobilitätsclubs ÖAMTC zeigt alarmierende Sichtbarkeitsdefizite: Über alle Bundesländer hinweg waren 71 Prozent der beobachteten Fußgänger bei Dämmerung und Dunkelheit dunkel gekleidet und somit nur schwer erkennbar. Nur neun Prozent der zu Fuß Gehenden trugen Reflektoren. Die vom 1. bis 20. Oktober 2025 durchgeführte Beobachtung von 10.432 Verkehrsteilnehmern erbrachte auch bei anderen Gruppen bedenkliche Ergebnisse. So trugen 62 Prozent der Radfahrer dunkle Kleidung und 25 Prozent waren sogar ohne die vorgeschriebene Beleuchtung unterwegs. Bei E-Scooter-Fahrern zeigte sich ein ähnliches Bild: Rund 60 Prozent waren dunkel gekleidet und 27 Prozent fuhren ohne Licht, obwohl die Straßenverkehrsordnung in Österreich bei Dunkelheit und schlechter Sicht eine funktionierende Beleuchtung vorschreibt. Selbst bei Kraftfahrzeugen wurden Mängel festgestellt: 1,4 Prozent der Pkw fuhren ohne Abblendlicht, bei weiteren 3,3 Prozent war zumindest ein Scheinwerfer oder Rücklicht defekt. Die mangelnde Sichtbarkeit korreliert mit einer erhöhten Unfallgefahr in der dunklen Jahreszeit. Laut Statistik Austria ereignete sich seit 2018 mehr als ein Viertel aller Fußgängerunfälle zwischen November und Jänner, wobei der Anteil tödlicher Unfälle in diesen drei Monaten sogar bei 36 Prozent lag. Besonders gefährdet sind Jugendliche und junge Erwachsene (15 bis 30 Jahre), die zu 65 Prozent häufiger bei Dunkelheit verunfallen als Kinder oder Senioren (je 37 Prozent). Diese Altersgruppe ist oft zu Fuß, mit dem Rad oder E-Scooter unterwegs und dabei häufig dunkel gekleidet, was die Unfallgefahr drastisch erhöht. Aber auch Senioren zählen zur Risikogruppe; sie sind zwar

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Geopolitische Luftbrücke: Indien und Russland vereinbaren Superjet-Produktion

Die staatliche indische Luft- und Raumfahrtgesellschaft Hindustan Aeronautics Limited (HAL) und ihr russisches Pendant United Aircraft Corporation (UAC) haben am 28. Oktober 2025 in Moskau ein bedeutendes Memorandum of Understanding (MoU) zur gemeinsamen Herstellung des Regionalflugzeugs Sukhoi Superjet 100 (jetzt als Yakovlev SJ-100 vermarktet) in Indien unterzeichnet. Diese Vereinbarung markiert nicht nur die Rückkehr Indiens zur vollständigen Produktion von Passagierflugzeugen nach Jahrzehnten, sondern wird in den indischen Medien auch als strategisches und möglicherweise politisches Signal in einem komplexen globalen Umfeld gewertet. Die Allianz zielt darauf ab, die starke Nachfrage im indischen Inlandsflugverkehr zu bedienen, insbesondere im Rahmen des Ude Desh ka Aam Nagrik (UDAN)-Programms der indischen Regierung, das die regionale Flugverbindung durch Subventionen und den Ausbau regionaler Flughäfen fördern soll. Experten schätzen den Bedarf Indiens an Regionaljets dieser Klasse in den kommenden zehn Jahren auf über 200 Flugzeuge, mit einem zusätzlichen potenziellen Markt in der weiteren Region. Während HAL die Möglichkeit erhält, das zweistrahlige Schmalrumpfflugzeug in Indien zu montieren und letztendlich lokal zu fertigen, steht die Partnerschaft vor erheblichen industriellen und geopolitischen Herausforderungen. Die UAC, der russische Partner, steht unter Sanktionen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, was Fragen zur Lieferkette, zur Technologie und zur Gesamtrentabilität des Projekts aufwirft. Ein ziviles Novum mit militärischer Vorgeschichte Für HAL ist die Zusammenarbeit mit Russland in der Luftfahrtindustrie keine Neuheit. Historisch gesehen konzentrierte sich diese Partnerschaft jedoch ausschließlich auf militärische Programme. Indien hat über HAL bereits erfolgreich Kampfflugzeuge russischer (oder früher sowjetischer) Bauart wie die MiG-21, MiG-27 und die hochmoderne Su-30MKI in

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Flughafen Stuttgart beginnt mit Umbau der Sicherheitskontrollen in Terminal 3

Der Flughafen Stuttgart (STR) startet am Montag, dem 3. November 2025, direkt nach dem Ende der baden-württembergischen Herbstferien, mit dem Umbau der Passagierkontrollen in Terminal 3. Die Baumaßnahmen dienen der Erweiterung der Kontrollspuren und der Vorbereitung auf den zukünftigen Einsatz modernster Computer-Tomographie (CT)-Kontrollgeräte. Die Flughafengesellschaft investiert für das Projekt einen Betrag von über fünf Millionen Euro. Während der Umbauphase, die voraussichtlich bis Ende März 2026 andauern wird, bleiben die Sicherheitskontrollstellen in Terminal 3 vollständig geschlossen. Fluggäste sind in dieser Zeit darauf angewiesen, die Passagierkontrollen in den Terminals 1 und 2 zu nutzen. Diese Konzentration der Kontrollprozesse auf die beiden verbleibenden Terminals wird in der Bauzeit die Abläufe am Flughafen Stuttgart bestimmen. Die Investition zielt auf eine zukunftssichere Infrastruktur ab, um den steigenden Passagierzahlen und den erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Wiedereröffnung der Kontrollstellen in Terminal 3 ist für den Beginn des Sommerflugplans 2026 geplant. Die Kontrollspuren werden dann baulich für die Integration der neuen CT-Technologie vorbereitet sein. Diese Technologie, die bereits an anderen großen deutschen Flughäfen getestet wird, gilt als der zukünftige Standard. Sie ermöglicht es den Passagieren, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck zu belassen, was die Kontrollprozesse schneller und komfortabler macht. Übergangsweise wird nach der Wiedereröffnung in Terminal 3 zunächst die bewährte Röntgentechnik genutzt, bevor sukzessive auf die neuen CT-Geräte umgestellt wird.

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Hurrikan Melissa auf Jamaika: Dertour Group bietet kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an

Aufgrund des herannahenden Hurrikans Melissa hat die Dertour Group umgehend reagiert und ihren Kunden für Reisen nach Jamaika kostenlose Stornierungen und Umbuchungen für Anreisen bis einschließlich 30. Oktober 2025 angeboten. Die Reisegäste wurden nach Unternehmensangaben persönlich über das Sicherheits- und Krisenmanagement per Anruf und SMS informiert. Auch andere Reiseveranstalter beobachten die Lage auf der Karibikinsel und in weiteren betroffenen Destinationen mit großer Sorge. Für die derzeit auf Jamaika befindlichen Pauschalreisegäste der Dertour Group (darunter Dertour und Meiers Weltreisen), von denen sich eine zweistellige Anzahl auf der Insel befindet, wurde eine eigene Notfallnummer eingerichtet. Der Veranstalter versichert, dass sich alle Reisenden in Hotels befinden, die als sicher gelten und nicht evakuiert werden müssen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde das gesamte Ausflugsprogramm bis zum 30. Oktober eingestellt, da nach dem erwarteten Landfall des Hurrikans mit Infrastrukturschäden zu rechnen sei. Die Auswirkungen von Hurrikan Melissa betreffen auch den Flugverkehr. Die Fluggesellschaft Condor hat den Flug DE2162 von Frankfurt nach Montego Bay am 29. Oktober annulliert und bittet betroffene Gäste, sich an den Kundenservice zu wenden. Pauschalreisegäste der Dertour Group, deren Rückflug am Mittwochmorgen aufgrund von Streichungen ausfällt, erhalten eine kostenlose Aufenthaltsverlängerung und eine Umbuchung auf einen späteren Flug. Den Kunden entstehen durch diese Änderungen laut Veranstalter keine zusätzlichen Kosten. Betroffenen wurde bereits am Montag eine vorzeitige Abreise angeboten.

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Luftwaffe trainiert erstmals strategische Evakuierung mit modifizierter Airbus A321LR-Flotte

Die deutsche Luftwaffe hat einen signifikanten Meilenstein im Ausbau ihrer Fähigkeiten zur strategischen Patientenversorgung und -evakuierung erreicht. Im Rahmen der multinationalen NATO-Übung „Resilient Care“ kamen die von Lufthansa Technik modifizierten Airbus A321LR-Flugzeuge erstmals in ihrer spezialisierten MedEvac-Rolle (Medical Evacuation) zum Einsatz. Die Übung, die gemeinsam mit den nordischen NATO-Partnern Schweden, Norwegen und den Niederlanden stattfand, diente als realitätsnahes Training für die Evakuierung und umfassende medizinische Versorgung von Personen aus einem fiktiven Konfliktszenario. Die Premiere des A321LR als fliegende Intensivstation markiert einen entscheidenden Fortschritt für die Bundeswehr im Bereich der Aeromedical Evacuation. Ziel der multinationalen Übung war es, bei der Landes- und Bündnisverteidigung die Abläufe zur Bewältigung eines hohen Patientenaufkommens an der Nordflanke der NATO zu trainieren. Dies umfasste das gesamte Spektrum von der Erstversorgung über die medizinische Behandlung bis hin zur Weiterverlegung in aufnehmende Länder. Michael von Puttkamer, Vice President Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, hob die strategische Bedeutung hervor: „Die Fähigkeit zur medizinischen Evakuierung auf dem Luftweg ist von hoher strategischer Relevanz, gerade in diesen herausfordernden Zeiten geopolitischer Unsicherheit.“ Die Modifikation der Flugzeuge 15+10 und 15+11 bietet der Bundeswehr ein hochmodernes, vielseitiges und reichweitenstarkes Instrument zur Bewältigung dieser komplexen Aufgaben. Der A321LR als strategisches Werkzeug für den Patiententransport Die umfangreiche Modifikation der beiden Airbus A321LR durch Lufthansa Technik in Hamburg hat die Flugzeuge in vielseitig einsetzbare Plattformen verwandelt, die sowohl für den Truppen- und Delegationstransport als auch für anspruchsvolle medizinische Missionen zur Verfügung stehen. Die Flugzeuge sind in insgesamt vier Konfigurationen einsetzbar: eine reine Konfiguration für den Truppen-

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Linzer Flughafen in der Krise: Unternehmerkonsortium will Anteile der Stadt übernehmen

Ein Konsortium oberösterreichischer Unternehmer hat dem Land Oberösterreich Pläne zur Übernahme von 50 Prozent der Anteile des finanziell angeschlagenen Flughafens Linz (LNZ) vorgelegt. Derzeit halten das Land und die Stadt Linz jeweils 50 Prozent der Anteile. Das von Unternehmer Manfred Zorn aus Hofkirchen an der Trattnach initiierte Konsortium strebt an, die Anteile der Stadt Linz zu übernehmen, wobei dies nicht durch einen Kauf, sondern durch eine andere Form der Beteiligung erfolgen soll. Der Regionalflughafen Linz schreibt seit fünf Jahren rote Zahlen, und die Rücklagen sind nahezu aufgebraucht. Die Situation hat sich durch die kürzliche Einstellung der wichtigen Flugverbindung nach Frankfurt durch die AUA mit Wirkung zum 25. Oktober weiter verschärft, wodurch der Flughafen den Anschluss an ein internationales Großdrehkreuz verlor. Landesrat Markus Achleitner, Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrats, begrüßte die Initiative der Wirtschaft und betonte, dass Politik und Wirtschaft das gemeinsame Ziel verfolgten, den Flughafen Linz für den Frachtverkehr, Export und als Tor zur Welt aufrechtzuerhalten. Das Land Oberösterreich betrachtet die Wiederherstellung der Direktverbindung nach Frankfurt als unerlässlich für den Wirtschafts- und Exportstandort und will die Strecke daher ausschreiben und anschubfinanzieren. Die notwendige EU-rechtliche Zustimmung für die Finanzierung steht jedoch noch aus. Achleitner sieht auch die oberösterreichische Wirtschaft in der Pflicht, für eine entsprechende Auslastung der Verbindung zu sorgen. Wenn das Unternehmer-Konsortium, wie angekündigt, vier Millionen Euro für den Flughafen lukrieren könne, so seien diese Mittel am besten für den Ankauf von Flugtickets zur Sicherung der Auslastung geeignet. Gespräche über künftige Beteiligungsverhältnisse mit der Stadt Linz sind in Aussicht gestellt, deren Bürgermeister

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Oceania Cruises bietet Weltreise 2027 in 17 Einzelsegmenten an

Die Kreuzfahrtgesellschaft Oceania Cruises ermöglicht Gästen, die 244-tägige Weltreise ihres Schiffes Oceania Vista im Jahr 2027 flexibel zu erleben. Die epische Reise, die am 6. Jänner 2027 in Miami beginnt und insgesamt 125 Häfen in 53 Ländern anläuft, wurde in 17 einzelne Segmente von neun bis 20 Tagen unterteilt. Diese Unterteilung folgt dem Reederei-Motto „Your World. Your Way“ und bietet Reisenden die Möglichkeit, die Welt nach ihrem eigenen Tempo und ihren persönlichen Präferenzen zu entdecken. Die Route der Weltreise führt von den USA über die pazifischen Inseln, darunter die smaragdgrünen Gipfel Französisch-Polynesiens, weiter zu den pulsierenden Metropolen Asiens und schließlich zu den begehrtesten Häfen Europas. Zu den Höhepunkten der Teilstrecken zählen etwa „Idyllic Pacific Wonders“ von Los Angeles nach Papeete oder „Arabian & Aegean Gems“ von Doha nach Athen. Jason Montague, Chief Luxury Officer von Oceania Cruises, erklärte, dass man die Wunder der Welt noch zugänglicher machen wolle, um den unterschiedlichen Lebensstilen der Gäste gerecht zu werden, da nicht jeder die Zeit für die gesamte, über acht Monate dauernde Reise habe. Die Oceania Vista dient während der gesamten Reise als luxuriöse Basis. Das Schiff bietet geräumige Unterkünfte mit Veranda, aufmerksamen Service und exquisite kulinarische Erlebnisse. Im Preis inbegriffen sind vier Spezialitätenrestaurants: das italienische Toscana, das panasiatische Red Ginger, das französische Bistro Jacques und das Steakhaus Polo Grill. Ergänzt wird das Bordangebot durch bereichernde Aktivitäten wie Kochkurse im Culinary Center, Kunstworkshops und Gastvorträge. Ruhige Rückzugsorte wie die Bibliothek und das Aquamar Spa + Vitality Center runden das luxuriöse Reiseerlebnis auf See

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