Oktober 2025

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Oktober 2025

Lieferengpässe: Lufthansa verlängert Einsatzzeit von A340-600 und A380

Der Luftfahrtkonzern Lufthansa sieht sich angesichts anhaltender und teils eskalierender Lieferverzögerungen bei den Langstreckenflugzeugen von Boeing und Airbus gezwungen, seine Flottenstrategie neu zu justieren. Trotz der Freude über eine historische Doppelauslieferung von zwei Boeing 787-9 Dreamlinern innerhalb von zwei Tagen – ein Novum in der 100-jährigen Geschichte der Lufthansa bei Langstreckenflugzeugen – steht der Konzern vor substanziellen Herausforderungen bei der Umsetzung seiner mittelfristigen Flottenplanung und der Einführung neuer Bordprodukte. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte am Donnerstag in Frankfurt, dass die hochmodernen Langstreckenflugzeuge Boeing 777-9 und Airbus A350-1000 der Lufthansa nicht vor dem Jahr 2027 zur Verfügung stehen werden. Diese Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf die operativen Planungen aus: Um die Kapazitätslücke zu schließen, wird Lufthansa die Lebensdauer ihrer Großraumflugzeuge verlängern. So soll die Airbus A380-Flotte voraussichtlich noch „fünf Jahre plus“ im Einsatz bleiben. Zudem wird die bereits als Auslaufmodell geltende Airbus A340-600 auch im Sommerflugplan 2026 am Drehkreuz Frankfurt weiterhin Linienflüge übernehmen. Die langfristige Vision des Konzerns, das neue Interkontprodukt Allegris (Lufthansa) und Swiss Senses (Swiss International Air Lines) flächendeckend auszurollen, wird durch die Verzögerungen ebenfalls beeinflusst. Das Ziel bleibt, die Umrüstung aller Interkontinentalflugzeuge bei Lufthansa und Swiss bis zum Ende des Jahrzehnts abzuschließen. Lieferengpässe diktieren den Einsatzplan der Langstreckenflotte Die massiven Lieferverzögerungen, insbesondere beim Boeing 777X-Programm, das sich unter anderem wegen Zertifizierungsherausforderungen erneut verschoben hat, zwingen die Lufthansa zu kurzfristigen operativen Entscheidungen. Die geplante Einführung des 400-sitzigen Flaggschiffs Boeing 777-9 am Frankfurter Drehkreuz verschiebt sich nach Spohrs Angaben in den Sommerflugplan 2027. Damit verfehlt Boeing die ursprünglichen Auslieferungspläne, die vor

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Neugestaltung des Flughafen-Zubringers: Aus Vienna Airport Lines wird der Vienna Airport Bus

Die ÖBB und ihre Tochtergesellschaft, die Österreichische Postbus AG, haben den Start ihres neu gestalteten Flughafen-Zubringerangebots unter der Bezeichnung Vienna Airport Bus (VAB) bekannt gegeben. Die bisher unter Vienna Airport Lines firmierenden Buslinien bleiben mit ihren Routen erhalten, präsentieren sich aber fortan in einer auffälligen türkisen Farbgebung. Mit dieser visuellen Änderung soll die Erkennbarkeit der Busse auf den Strecken vom und zum Flughafen Wien deutlich gesteigert werden. Das Angebot umfasst weiterhin drei Linien, die nun als VAB 1, VAB 2 und VAB 3 verkehren und unterschiedliche Teile der Stadt anbinden. Die Linie VAB 1 fährt nahezu rund um die Uhr und verbindet den Westbahnhof sowie den Hauptbahnhof mit dem Flughafen, wobei der Takt überwiegend bei 30 Minuten liegt. Die Linie VAB 2 bietet eine schnelle Direktverbindung zum Schwedenplatz in der Innenstadt und verkehrt tagsüber alle 30 Minuten. VAB 3 bedient die Donaustadt, fährt jedoch lediglich einmal pro Stunde. Insgesamt kommen zwölf barrierefreie Busse mit Gepäckregalen zum Einsatz, deren Automaten ebenfalls ein Redesign erfahren haben. Die Fahrpreise für den Vienna Airport Bus liegen bei elf Euro für eine Einzelfahrt und 20 Euro für Hin- und Rückfahrt. Kinder zahlen sechs beziehungsweise elf Euro. Durch Kooperationspartner wie Austrian Airlines oder die People’s Air Group ist ein geringfügig ermäßigter Tarif erhältlich. Das Busangebot positioniert sich damit preislich unter dem speziellen City Airport Train (CAT), dessen Einzelfahrt etwa 15 Euro kostet. Im Jahr 2024 nutzten laut ÖBB rund 800.000 Passagiere das Busangebot. Die teils eingeschränkten Betriebszeiten der VAB-Linien, insbesondere der Linie 3, könnten jedoch die

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Swiss und Flughafen Zürich führen „Sunflower Initiative“ für unsichtbare Einschränkungen ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines und die Flughäfen Zürich und Genf werden per 1. November 2025 Teil der globalen „Sunflower Initiative“ (Sonnenblumen-Initiative). Ziel des Programms ist es, Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen, wie Autismus, ADHS, Demenz oder Epilepsie, diskret zu erkennen und ihnen einen verständnisvolleren Reiseablauf zu ermöglichen. Das zentrale Element der Initiative ist ein grünes Umhängeband mit dem gelben Sonnenblumenmotiv, das betroffene Reisende freiwillig tragen können. Dieses stille Symbol signalisiert den Flughafen- und Airline-Mitarbeitern, dass die Person in bestimmten Situationen möglicherweise mehr Zeit, Geduld, Hilfe oder Verständnis benötigt. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte, dass die Teilnahme an der Initiative dazu beitragen solle, Barrieren abzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Gäste verstanden fühlen. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen mit einer solchen nicht sichtbaren Einschränkung, für die Flugreisen oft eine besondere Herausforderung darstellen. Der Flughafen Zürich stellt die Umhängebänder ab dem 1. November kostenlos an verschiedenen Stellen zur Verfügung, unter anderem an den Treffpunkten für mobilitätseingeschränkte Personen (PRM Pick-Up Points) sowie an den Infoschaltern. Auch am Flughafen Genf sind die Bänder erhältlich. Die Initiative, die bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen und Veranstaltungsorten etabliert ist, gewinnt weltweit an Bedeutung und wird von der Hidden Disabilities Sunflower Scheme koordiniert. Das Tragen des Bandes soll dabei lediglich Bewusstsein, Respekt und Empathie fördern und ersetzt keine Begleit- oder Rollstuhlservices. Auch ermöglicht es kein bevorzugtes Vorankommen bei Check-in, Sicherheitskontrollen oder Boarding. Die Initiative steht vielmehr für einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren Reisekultur.

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Brussels Airlines nimmt neue Langstreckenverbindung nach Kilimanjaro auf

Brussels Airlines erweitert ihr Afrika-Streckennetz und wird ab dem 3. Juni 2026 erstmals Direktflüge nach Kilimanjaro in Tansania anbieten. Die neue Langstreckenverbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-300 mit insgesamt 288 Sitzen in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mit der Aufnahme der Destination festigt die belgische Fluggesellschaft ihre Position als wichtiger Akteur im Flugverkehr nach Subsahara-Afrika. Kilimanjaro wird das 18. Ziel von Brussels Airlines in Subsahara-Afrika und das fünfte in Ostafrika sein. Es ergänzt die bestehenden Verbindungen nach Entebbe (Uganda), Kigali (Ruanda), Bujumbura (Burundi) und Nairobi (Kenia). Die Route bietet Reisenden direkten Zugang zum Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, sowie zu Tansanias weltberühmten Nationalparks, wie der Serengeti und der Ngorongoro Conservation Area, beides UNESCO-Welterbestätten. Dorothea von Boxberg, CEO von Brussels Airlines, bezeichnete Subsahara-Afrika als das „zweite Zuhause“ der Airline und betonte die Bedeutung der Verbindung für die lokale Wirtschaft Tansanias. Neben der neuen Langstreckenverbindung nach Tansania baut Brussels Airlines auch ihr Kurz- und Mittelstreckenangebot für den Sommer 2026 aus. Im Afrika-Netz wird die Frequenz nach Freetown (Sierra Leone) von fünf auf sechs wöchentliche Flüge erhöht. Im Europaverkehr gibt es ebenfalls signifikante Steigerungen: Verbindungen nach Spanien und Portugal erhalten 17 zusätzliche wöchentliche Flüge zu Zielen wie Barcelona, Malaga, Alicante und Porto. Auch die Frequenzen nach Kopenhagen (+5), Prag (+4) und Budapest (+2) werden deutlich aufgestockt. Die neuen Flüge nach Kilimanjaro sind bereits buchbar, wobei Hin- und Rückflugtarife ab 519 Euro starten. Die Expansion unterstreicht die Wachstumsstrategie von Brussels Airlines innerhalb des

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Kleinflugzeugabsturz in Kenia: Elf Tote, darunter zwei Deutsche und acht Ungarn

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Kenia sind am frühen Dienstagmorgen alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Küstenregion Kwale County, als die Cessna 208 Caravan der Fluggesellschaft Mombasa Air Safari auf dem Weg vom Küstenort Diani zum Kichwa Tembo Airstrip im bekannten Maasai Mara National Reserve war. Unter den Toten befinden sich zehn ausländische Touristen – zwei deutsche und acht ungarische Staatsangehörige – sowie der kenianische Pilot. Das Flugzeug mit der Registrierung 5Y-CCA stürzte nach Behördenangaben kurz nach dem Start im hügeligen und bewaldeten Tsimba Golini Gebiet ab, etwa 40 Kilometer von Diani entfernt. Augenzeugen berichteten, vor dem Aufprall eine laute Explosion gehört zu haben, woraufhin die Maschine in Flammen aufging und das Wrack vollständig ausbrannte. Rettungskräfte und Ermittler der Kenya Civil Aviation Authority (KCAA) waren rasch am Unfallort, doch es gab keine Überlebenden. Die Fluggesellschaft Mombasa Air Safari hat ihr tiefes Bedauern über die Tragödie ausgedrückt und den Behörden die volle Kooperation bei den Untersuchungen zugesagt. Die Ursache des Absturzes ist Gegenstand einer umfassenden Untersuchung durch die kenianische Zivilluftfahrtbehörde. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die schlechten Wetterbedingungen, insbesondere starker Regen, Nebel und niedrige Wolken, die Sicht erschwerten und dazu geführt haben könnten, dass der Pilot kurz nach dem Start die Kontrolle über das Flugzeug verlor. Die Unglücksstelle wurde abgesperrt. Die Deutsche Botschaft in Nairobi steht in engem Kontakt mit den lokalen Behörden, um weitere Details zu klären und die Betroffenen zu unterstützen. Auch der ungarische Premierminister sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid

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Trotz massiver Standortkosten: Eurowings setzt Wachstumskurs fort

Die Eurowings, als sogenannte Value-Airline der Lufthansa Group, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Wachstumskurs fortgesetzt und ihre operative Stabilität auf ein branchenführendes Niveau gehoben. Mit über 18 Millionen beförderten Passagieren auf 133.000 Flügen verzeichnete die Airline einen Zuwachs von mehr als 600.000 Gästen gegenüber dem Vorjahr. Ein herausragender Wert ist die Zuverlässigkeit von über 99 Prozent, der die Airline an die Spitze der Branche katapultiert und zu einer hohen Kundenzufriedenheit, dokumentiert durch einen net promoter score (nps) von 42, geführt hat. Gleichzeitig steht der Erfolg von Eurowings unter dem Vorzeichen einer wachsenden Diskrepanz zwischen der hohen Reisenachfrage und den stark steigenden Standortkosten in Deutschland. Diese Kostenbelastung führt zu einer strategischen Verschiebung im Streckennetz: Während das Mittelstrecken- und Ferienprogramm massiv ausgebaut wird, setzt sich der Rückbau des innerdeutschen Angebots fort. CEO Jens Bischof betonte, dass die hervorragende Leistung der Teams umso mehr Respekt verdiene, da man sich in einem Markt bewege, in dem steigende Kosten Flüge zunehmend unrentabel machen. Das Point-to-Point-Geschäftsfeld der Lufthansa Group, zu dem Eurowings gehört, schloss die ersten neun Monate des Jahres 2025 mit einem positiven operativen Ergebnis (adjusted Ebit) von 61 Millionen Euro ab. Strategische Fokussierung auf die Mittelstrecke Angesichts der hohen touristischen Nachfrage und der strategischen Neuausrichtung hat Eurowings ihren Fokus klar auf die Mittelstrecke und attraktive Feriendestinationen gelegt. Der bevorstehende Winterflugplan 2025/26 ist von einer deutlichen Erweiterung des Angebots geprägt, insbesondere von deutschen Regionalflughäfen. Als eine der bemerkenswertesten Ergänzungen nimmt Eurowings erstmals eine direkte Verbindung von Düsseldorf in die Metropole

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Externe Turbulenzen und Kosten bremsen Brussels Airlines: Operatives Ergebnis im dritten Quartal sinkt um 14 Prozent

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines, ein Mitglied der Lufthansa Group, hat im traditionell stärksten dritten Quartal 2025 ein bereinigtes ebit von 68 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis liegt 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals 2024. Trotz einer beeindruckenden Steigerung der Passagierzahlen um zwölf Prozent und einer hohen Auslastung des europäischen Streckennetzes wurde das Finanzergebnis durch erhebliche externe Störungen und eine unter den Erwartungen liegende Entwicklung der Afrika-Routen belastet. Insgesamt beförderte Brussels Airlines im dritten Quartal fast 2,8 Millionen Passagiere auf knapp 20.000 Flügen, was einen Anstieg der Fluganzahl um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Während das europäische Netzwerk in den Hochsommermonaten Juli und August finanziell außergewöhnlich gut performte und die Umsätze das Vorjahresniveau übertrafen, geriet das Subsahara-Afrika-Geschäft ins Hintertreffen. Das Management bleibt jedoch zuversichtlich, das Jahr 2025 als drittes Jahr in Folge mit einem soliden positiven Gesamtergebnis abschließen zu können. Gespaltene Netzwerkleistung: Europa als Zugpferd Die robuste Nachfrage im europäischen Freizeitreiseverkehr und die anhaltend hohe Auslastung zu wichtigen kontinentalen Reisezielen waren im dritten Quartal der zentrale finanzielle Anker für Brussels Airlines. Die positive Entwicklung in Europa spiegelt den allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrt wider, in der die Nachfrage nach Urlaubsreisen weiterhin stark ist und die Ticketpreise auf einem stabilen Niveau hält. Im Gegensatz dazu sah sich das Subsahara-Afrika-Netzwerk, ein historisch wichtiger und strategisch bedeutender Bereich für die belgische Fluggesellschaft, mit Problemen konfrontiert. Eine Reihe von Flugausfällen, die teilweise auf unvorhergesehene technische oder operationelle Störungen zurückzuführen waren und außerhalb des direkten Einflussbereichs der Fluggesellschaft lagen, verhinderte die vollständige

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz operativer Verbesserung und Investitionsoffensive

Die Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein operatives Ergebnis (adjusted Ebit) von 411,2 Millionen Schweizer Franken erzielt. Obwohl das Resultat weiterhin positiv ist, markiert es einen Rückgang von rund 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (505,0 Millionen Schweizer Franken). Trotz des traditionell stärksten dritten Quartals, das ein operatives Ergebnis von 216,2 Millionen Schweizer Franken auswies, verfehlte die Airline die Erwartungen. Als Hauptgründe für den Ergebnisrückgang nannte die Unternehmensleitung eine Kombination aus Preisdruck und anhaltend steigenden Kosten. Insbesondere die Nachfrageschwäche auf den ertragsstärksten Nordamerikastrecken, gepaart mit gestiegenen Gebühren, Abgaben und Personalkosten, belastete die Bilanz. Erfreulich ist jedoch die deutliche Steigerung der Pünktlichkeit und der Stabilität des Flugbetriebs sowie die Ankunft des ersten Airbus A350 als Startschuss für eine umfassende Investition in das Kundenerlebnis und die zukünftige Flotte. Schwächelnde Nachfrage im Premiummarkt Nordamerika Der für Swiss wichtigste und ertragsstärkste Markt, die Nordamerika-Strecken, zeigte sich in den ersten neun Monaten des Jahres überraschend schwach. Wie Finanzchef (cfo) Dennis Weber erläuterte, musste die Nachfrage vor allem in der Economy Class durch tiefere Ticketpreise stimuliert werden, was direkt auf die Erträge drückte. Die Branche kämpfe momentan generell mit einer sich abschwächenden Nachfrage. Die operativen Erträge des Konzerns stagnierten insgesamt bei 4,2 Milliarden Schweizer Franken. Die finanzielle Delle im traditionell stärksten dritten Quartal unterstreicht die aktuellen Herausforderungen. Trotz der Sommerferien lag das operative Ergebnis von Juli bis September mit 216,2 Millionen Schweizer Franken um 10,2 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (240,8 Millionen Schweizer Franken). Steigende Kosten als

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Geopolitische Turbulenzen und Standortkosten bremsen Austrian Airlines

Trotz herausragender operativer Leistungen und einer signifikant gesteigerten Kundenzufriedenheit verzeichnete Austrian Airlines im wichtigen dritten Quartal 2025 einen Gewinnrückgang, der die Erwartungen deutlich verfehlte. Die Fluggesellschaft erzielte von Juli bis September ein bereinigtes EBIT von 119 Millionen Euro, was 14 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals lag (139 Millionen Euro). Als Hauptgründe für die finanzielle Dämpfung identifizierte CEO Annette Mann die schwierige geopolitische Lage in wichtigen Kernmärkten, insbesondere im Nahen Osten, und die anhaltend ungünstigen Rahmenbedingungen am Luftfahrtstandort Österreich. Mit 4,7 Millionen beförderten Passagieren konnte Austrian Airlines ihre Passagierzahlen leicht steigern, während die operativen Kennzahlen beeindruckende Verbesserungen zeigten: Die Pünktlichkeit bei Abflügen stieg um 13,7 Prozentpunkte, und die Kundenzufriedenheit lag deutlich über dem Vorjahreswert. Dennoch rechnet die Fluggesellschaft insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis, das jedoch nicht ausreichen wird, um die geplanten milliardenschweren Investitionen in die Flotte und das Kundenerlebnis aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren. Als klares Bekenntnis zum Standort Wien kündigte die Airline trotz der unbefriedigenden Bedingungen eine Kapazitätserweiterung im Sommerflugplan 2026 an. Geopolitische Belastungen in wichtigen Kernmärkten Das dritte Quartal, traditionell die stärkste Reisezeit, war für Austrian Airlines von externen Schocks geprägt. Die geopolitische Lage im Nahen Osten, einem seit Langem wichtigen und profitablen Markt für die Fluggesellschaft, wirkte sich direkt negativ auf die Geschäftszahlen aus. Verbindungen von und nach Tel Aviv mussten zeitweise ausgesetzt werden und wurden erst am 1. August schrittweise wieder aufgenommen. Routen nach Teheran sollen nach aktuellem Stand erst am 1. November wieder bedient werden. Der Ausfall von Flügen in diese Regionen führte nicht

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Lufthansa Group: 1,3 Milliarden Euro operativer Gewinn im dritten Quartal

Die Lufthansa Group hat nach einem erfolgreichen Sommer ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt. Trotz eines volatilen Marktumfelds und globaler Unsicherheiten erzielte der Konzern im dritten Quartal des Jahres einen operativen Gewinn (adjusted ebit) von 1,3 Milliarden Euro, was dem Rekordniveau des Vorjahres entspricht. Mit einem Quartalsumsatz von 11,2 Milliarden Euro verzeichnete die Lufthansa Group das umsatzstärkste Quartal ihrer Unternehmensgeschichte. Das kumulierte operative Ergebnis (adjusted ebit) der ersten neun Monate liegt mit 1,5 Milliarden Euro bereits 300 Millionen Euro über dem Vorjahr, was eine deutliche Steigerung des Gesamtergebnisses für 2025 in Aussicht stellt. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr hob die operativen Erfolge hervor: „Der operativ beste Sommer des letzten Jahrzehnts liegt hinter uns – mit einer Regelmäßigkeit von über 99 Prozent und einer zweistellig verbesserten Pünktlichkeit.“ Die Stabilisierung des Flugbetriebs, strikte Kostenkontrolle im Rahmen des Lufthansa Airlines Turnaround-Programms und eine weiterhin robuste Nachfrage im Premiumsegment sind die zentralen Treiber dieser positiven Entwicklung. Gleichzeitig äußerte Spohr Besorgnis über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die sich in einer Halbierung der innerdeutschen Flüge seit 2019 aufgrund der regulatorischen Kosten niederschlägt. Finanzielle Kennzahlen im Detail: Starke Bilanzentwicklung Der Konzern konnte den Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent von 10,7 Milliarden Euro auf 11,2 Milliarden Euro steigern. Die operative Marge belief sich auf 11,9 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent). Das Konzernergebnis im dritten Quartal sank auf 1,0 Milliarden Euro und lag damit 12 Prozent unter dem Vorjahresniveau, verbesserte sich jedoch in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich auf rund 1,1 Milliarden

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