Oktober 2025

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Oktober 2025

Staatsholding Danantara stützt Garuda Indonesia mit Millionen-Darlehen

Die indonesische staatliche Fluggesellschaft Garuda Indonesia (Persero) Tbk (GIAA) hat eine wichtige finanzielle Unterstützung vom staatlichen Fonds Danantara Indonesia erhalten. Über ihren Vermögensverwaltungsarm PT Danantara Asset Management (Persero) stellte die Holding dem Flag-Carrier ein Aktionärsdarlehen in Höhe von 6,65 Billionen indonesischen Rupiah zur Verfügung. Dies entspricht einem Betrag von rund 405 Millionen US-Dollar. Die Kapitalspritze, die im Juni 2025 bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Schritt in der umfassenden Restrukturierung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft. Die Gelder sind primär für die dringend benötigte Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Flugzeugflotte von Garuda Indonesia und ihrer Low-Cost-Tochter Citilink vorgesehen. Die Finanzierung ist Teil eines größeren, in Aussicht gestellten Gesamtpakets von Danantara im Wert von schätzungsweise einer Milliarde US-Dollar (etwa 16,3 Billionen Rupiah). Die Bereitstellung der Mittel ist eng an eine Transformation des Airline-Managements geknüpft. Vertreter von Danantara betonten, dass es sich nicht nur um eine reine Finanzierung handele. Als Großaktionär mit einem klaren Mandat wird Danantara den Prozess durch periodische Evaluierungen und eine strenge Überwachung der Geschäftsstrategie und operativen Kennzahlen begleiten. Das Ziel ist eine umfassende Neuausrichtung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Trotz einer bereits genehmigten Restrukturierung und einer Steigerung des Charter-Fluggeschäfts, insbesondere im Hadsch- und Umrah-Sektor, verzeichnete Garuda Indonesia zuletzt noch immer Verluste. Die Kapitalzufuhr durch den Staatsfonds soll die Voraussetzung dafür schaffen, die operative Flotte zu stärken und die angestrebte Flottenerweiterung auf rund 120 Flugzeuge bis zum Jahr 2030 zu ermöglichen. Zudem diskutiert Danantara derzeit eine mögliche Fusion von Garuda Indonesia mit der ebenfalls staatlichen Pelita Air.

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KLM feiert 106. Geburtstag mit historischem Gebäude in Leiden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat anlässlich ihres 106. Jahrestages am 7. Oktober 2025 ihr neues, 106. Delfter Blaues Haus vorgestellt. Bei dem Miniaturmodell handelt es sich um die Villa Rameau in der Stadt Leiden, welche sich direkt neben der Pieterskerk befindet. Die Wahl dieses historischen Gebäudes unterstreicht die tiefe historische Verbindung der Niederlande zu den Vereinigten Staaten. Die Villa Rameau, die heute das Leiden American Pilgrim Museum beherbergt, war im frühen 17. Jahrhundert die Wohnstätte der Pilgerväter (Pilgrim Fathers). Die Gruppe englischer Puritaner verbrachte dort etwa zwölf Jahre im Exil, nachdem sie 1609 aus England geflohen waren, bevor sie 1620 mit dem Schiff „Mayflower“ nach Amerika aufbrachen und dort die Plymouth Colony gründeten. Historiker führen auch die Tradition des amerikanischen Thanksgiving auf das erste Erntedankfest der Pilgerväter in Leiden zurück. Die heutige KLM feiert mit der Auswahl des Hauses eine 106-jährige transatlantische Verbindung, die sie als älteste noch unter ihrem ursprünglichen Namen operierende Fluggesellschaft der Welt pflegt. Die Tradition der Delfter Blauen Häuser besteht seit den 1950er Jahren. Jedes Jahr am 7. Oktober, dem Gründungstag der KLM (7. Oktober 1919), wird ein neues Modell vorgestellt, dessen Nummer dem Alter der Fluggesellschaft entspricht – in diesem Fall das 106. Haus. Die mit holländischem Genever gefüllten Miniaturen werden exklusiv an World Business Class-Passagiere auf Interkontinentalflügen verschenkt. Die Villa Rameau ist zudem das fünfte Delfter Blau Haus, das ein Bauwerk aus Leiden abbildet. KLM-CEO Marjan Rintel betonte bei der Vorstellung, dass das Haus neben der transatlantischen Verbindung auch die Werte

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KC-390 Millennium: Embraer forciert den Vorstoß in den US-amerikanischen Tanker-Markt

Brasilianischer Hersteller plant US-Montagelinie, um am wettbewerbsintensiven „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programm der USAF teilzunehmen und nationale Beschaffungsrichtlinien zu erfüllen. Das Mehrzweckflugzeug sieht sich dabei einer breiten Konkurrenz gegenüber. Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer unternimmt einen strategischen Vorstoß, um sich einen Anteil am zukünftigen Tankflugzeuggeschäft der us-amerikanischen Luftstreitkräfte (USAF) zu sichern. Das Unternehmen bereitet die Etablierung einer Montagelinie für sein militärisches Transport– und Tankflugzeug KC-390 Millennium auf us-amerikanischem Boden vor. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Anforderungen des „Next Generation Air Refueling System“ (NGAS)-Programms der USAF, das eine neue Generation überlebensfähiger Tankflugzeuge für die 2030er Jahre sucht. Die lokale Produktion soll die Einhaltung des „Buy American Act“ gewährleisten, der die inländische Beschaffung durch die us-amerikanische Regierung vorschreibt. Embraer beabsichtigt, bis zum 24. Oktober formell auf die jüngste Informationsanfrage (RFI) der USAF für das NGAS–Programm zu reagieren. Dies unterstreicht das Engagement des drittgrößten Flugzeugherstellers der Welt, sich im hart umkämpften us-amerikanischen Verteidigungsmarkt gegen etablierte inländische und internationale Konkurrenten durchzusetzen. Strategische Neuausrichtung für den US-Markt Die KC-390 wird derzeit in Embraers Industrieanlage in Gavião Peixoto, Brasilien, endmontiert. Obwohl das Flugzeug bereits zu einem erheblichen Teil auf us-amerikanischer Technologie basiert – darunter die Triebwerke des Typs IAE V2500-E5 und Komponenten von Unternehmen wie Collins Aerospace, L3Harris, Raytheon und BAE Systems, die über die Hälfte des verbauten Materials stellen – ist eine US-Montagelinie für die Erfüllung der Beschaffungsvorschriften unerlässlich. Frederico Lemos, Chief Commercial Officer für Defense & Security bei Embraer, bekräftigte die hundertprozentige Absicht des Unternehmens, in den US-Markt zu investieren, und

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Feldbetten-Rückbau nach Drohnen-Chaos am Münchner Flughafen

Die wiederholten Drohnensichtungen am Flughafen München am Donnerstag, den 2. Oktober, und erneut am Freitag, den 3. Oktober 2025, führten zu einem erheblichen Chaos im Flugverkehr. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) sah sich gezwungen, den Betrieb an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen aus Sicherheitsgründen mehrfach vorübergehend einzustellen. Betroffen von den Ausfällen, Streichungen und Umleitungen waren an beiden Abenden zusammen nahezu 10.000 Reisende. Allein in der Nacht auf Freitag mussten rund 3000 Passagiere im Terminal ausharren, in der Nacht auf Samstag waren es sogar 6500 Betroffene, die am Airport strandeten. Für die gestrandeten Passagiere richtete der Flughafen provisorische Notunterkünfte in den Terminals ein. Der Flughafenbetreiber verteilte Decken, Getränke und Snacks. Hunderte Reisende verbrachten die Nacht auf aufgestellten Feldbetten. Um die Versorgung zu gewährleisten, blieben auch einige Geschäfte über Nacht geöffnet. Wie ein Flughafensprecher am Dienstag (7. Oktober) mitteilte, verfügte der Flughafen zwar über eigene Kapazitäten an Feldbetten und Luftmatratzen, erhielt jedoch zusätzliche Unterstützung durch freiwillige Helfer von Maltesern und dem Technischen Hilfswerk (THW). Die Sichtung dieser Betten am Dienstag sei auf den sukzessiven Abbau und die Rückführung des Materials durch diese Hilfsorganisationen zurückzuführen. Die Drohnensichtungen führten in der Nacht auf Freitag zu 17 Flugausfällen und 15 Umleitungen nach Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt. In der Nacht auf Samstag mussten 46 geplante Starts annulliert, 23 ankommende Maschinen umgeleitet und weitere zwölf Flüge gestrichen werden. Der Flugbetrieb konnte am Freitag um 5:00 Uhr und am Samstag mit Verzögerungen schrittweise wieder aufgenommen werden, normalisierte sich aber erst im Laufe des Tages. Die Hintergründe der Drohnenflüge blieben unklar;

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Breeze Airways setzt auf Nischenmärkte: Wachstumskurs durch Kleinraumflugzeuge und internationale Expansion

Die US-Fluggesellschaft Breeze Airways, gegründet vom Branchenveteranen David Neeleman, setzt ihren ambitionierten Expansionskurs konsequent fort. Durch eine klare Strategie, die sich auf unterversorgte, kleinere Märkte und den Einsatz von Kleinraumflugzeugen konzentriert, hat sich der sogenannte Premium-Low-Cost-Carrier (LCC) in der hart umkämpften US-Luftfahrtindustrie eine eigene Nische geschaffen. Die ersten Anzeichen deuten auf einen Erfolg hin: Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2024 seinen ersten profitablen Quartalsabschluss und plant nun einen weiteren großen Schritt mit der Einführung der ersten internationalen Flüge Anfang 2026. Langfristig sieht CEO Neeleman ein erhebliches Potenzial und zieht den Betrieb einer Flotte von bis zu 400 Flugzeugen in Betracht. Der Geschäftsansatz von Breeze Airways unterscheidet sich bewusst von dem der etablierten US-Fluggesellschaften. Anstatt auf stark frequentierten Hauptstrecken in direkter Konkurrenz zu Branchenriesen wie Delta Air Lines, United, American Airlines oder anderen großen Billigfluggesellschaften zu stehen, zielt Breeze auf direkte Verbindungen zwischen kleineren Städten, die oft nur umständlich über große Drehkreuze erreichbar sind oder deren Direktflüge eingestellt wurden. Laut David Neeleman haben 125 Städte in den Vereinigten Staaten mehr als 25 % ihres Flugangebots verloren. Breeze besetzt diese Lücken. Ein wichtiger Indikator für den Erfolg dieser Strategie ist die niedrige Wettbewerbsdichte. Neeleman zufolge werden etwa 87 % der von Breeze angebotenen Routen ohne direkte Konkurrenz bedient. Mit Stand Mitte 2025 bedient das Streckennetz von Breeze Airways bereits mehr als 300 Routen in 76 Städten und 34 Bundesstaaten. Die Rolle der Kleinraumflugzeuge Der Einsatz von Flugzeugen mit 100 bis 150 Sitzen ist ein zentraler Pfeiler des Geschäftsmodells. Breeze betreibt

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BER sucht Nachwuchs: Ausbildungstag am BER öffnet Türen für 2026

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) veranstaltet am Samstag, dem 11. Oktober 2025, den BERzubi Ausbildungstag. Zwischen 10 und 16 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich im Berlin Brandenburg Airport Center (BBAC), direkt vor Terminal 1, über Berufs- und Studienmöglichkeiten am Hauptstadtflughafen zu informieren. Ziel ist die Gewinnung von Nachwuchskräften für den Ausbildungsjahrgang 2026. Die FBB hat für den Ausbildungsstart am 1. September 2026 insgesamt 40 Plätze für Auszubildende und dual Studierende ausgeschrieben, verteilt auf 17 verschiedene Berufe und Studiengänge. Der Fokus liegt auf der Besetzung von technischen und operativen Positionen, aber auch kaufmännische Laufbahnen werden angeboten. Zu den gesuchten Profilen gehören unter anderem Werkfeuerwehrleute, Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Fachinformatiker für Systemintegration und Daten- und Prozessanalyse, Mechatroniker sowie Luftverkehrskaufleute. Die FBB betont, dass Berufsanfänger bereits im ersten Ausbildungsjahr eine attraktive Vergütung erhalten. Der Ausbildungstag soll den Besuchern die Möglichkeit geben, die vielfältige Arbeitswelt am Flughafen kennenzulernen, da vielen die Vorstellungskraft fehle, wie der Berufsalltag am BER aussehe, so Juliane Reffert, Leiterin Personal & Organisation der FBB. Vor Ort stehen Ausbilder und aktuelle Auszubildende aus Schlüsselbereichen wie IT, Facility Management, Aviation, Flughafenfeuerwehr und Flughafensicherheit für persönliche Gespräche bereit. Zusätzlich zu den Informationsständen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem BBAC können Besucher spezielle Flughafen-Einsatzfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr und der Sicherheit besichtigen, darunter auch einen Steiger, der einen ungewöhnlichen Blick über das Gelände ermöglichen soll. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Tombola und weitere Aktivitäten. Das BBAC ist verkehrsgünstig gelegen und sowohl über den ÖPNV als auch per Pkw erreichbar;

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Die anhaltende Triebwerkskrise: Wizz Air kämpft um die Wiederinbetriebnahme seiner gegroundeten Flotte

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air sieht sich weiterhin mit erheblichen betrieblichen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert, die aus den weitreichenden Problemen mit den Geared Turbofan (GTF)-Triebwerken von Pratt & Whitney resultieren. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Groundings der betroffenen Airbus-Flugzeuge bis zum Ende des Kalenderjahres 2027 vollständig zu beenden, wie Finanzvorstand Ian Malin kürzlich auf der International Society of Transport Aircraft Trading (ISTAT)-Konferenz in Prag mitteilte. Trotz dieses ehrgeizigen Ziels betonte Malin, dass noch keine substantielle Verbesserung der Lieferkettenprobleme bei Pratt & Whitney festzustellen sei, die für die langen Wartungs- und Inspektionszeiten der Triebwerke verantwortlich sind. Diese Situation hat die Finanzergebnisse der Airline massiv beeinträchtigt und erfordert eine fortlaufende strategische Neuausrichtung. Finanzielle Belastung durch Flugzeug-Groundings Die Auswirkungen der Triebwerksprobleme auf Wizz Air sind in den jüngsten Finanzergebnissen des Unternehmens deutlich sichtbar. Für das Geschäftsjahr 2025, das am 31. März 2025 endete, meldete Wizz Air einen Rückgang des Betriebsgewinns um 61,7 Prozent auf 167,5 Millionen Euro, verglichen mit 437,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024. Das Unternehmen führte diesen starken Einbruch auf „erhebliche Herausforderungen“ und eine „langsamer als erwartete Erholung aufgrund der hohen Anzahl an Groundings durch das GTF-Triebwerksproblem“ zurück. Die Groundings, die auf einen Materialfehler – genauer gesagt auf Verunreinigungen im Pulvermetall – in den PW1100G-Triebwerken der Airbus A320neo-Familie zurückzuführen sind, erforderten beschleunigte und außerplanmäßige Inspektionen und Reparaturen. Obwohl die Anzahl der gegroundeten Flugzeuge von einem Höchststand von fast 60 auf 38 zurückgegangen ist (Stand der Konferenzäußerungen), liegt diese Zahl im Kontext der Gesamtflotte von Wizz Air, die im

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Airline-Verband fordert Entlastung: Hohe Standortkosten gefährden Luftverkehr in Deutschland

Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) hat die Bundesregierung in Berlin erneut eindringlich zur Senkung der staatlich verursachten Kosten im Luftverkehr aufgefordert. Nach Ansicht des Verbands, der über 100 internationale Fluggesellschaften vertritt, schaden die überhöhten Standortkosten der deutschen Wirtschaft und führen zu einer Verlagerung des Flugverkehrs ins Ausland. BARIG-Chef Michael Hoppe kritisiert, dass sich Deutschland durch die aktuelle Politik selbst Wettbewerbsnachteile schaffe, was die globale Anbindung des Landes massiv schwäche. Die staatlich induzierten Kosten, darunter Gebühren und die Luftverkehrsteuer, sollen sich in Deutschland seit dem Jahr 2019 nahezu verdoppelt haben und beliefen sich inzwischen auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro pro Jahr. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und weitere Branchenverbände teilen diese Kritik und warnen davor, dass die Belastung des Luftverkehrs im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreiche. Sie weisen darauf hin, dass die Luftverkehrsteuer in dieser Form nur in wenigen europäischen Ländern existiere und in Deutschland im Vergleich am höchsten sei. Die Folge: Deutschland liegt bei der Erholung des Luftverkehrs im europäischen Vergleich weit zurück. Die hohen Belastungen führen laut BARIG und dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zu gravierenden Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort. Aus Deutschland wurden demnach bereits 60 von ehemals 190 dort stationierten Flugzeugen abgezogen und ins Ausland verlagert. Dies betreffe vor allem den wichtigen Mittelstreckenverkehr. Mit jedem abgezogenen Jet verliere Deutschland eine Wertschöpfung von 70 Millionen Euro pro Jahr, und die Konnektivität zu wichtigen Handels- und Wirtschaftszentren verschlechtere sich kontinuierlich. Während in anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen bereits wieder das Vorkrisenniveau von

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Dubais Winterattraktion: Die Metropole öffnet sich mit Preisanreizen für eine breitere Zielgruppe

Die Metropole Dubai etabliert sich zunehmend als zentrales Winterreiseziel für Reisende aus Europa und anderen Regionen. Während die Stadt traditionell für Luxusreisen und opulente Architektur bekannt ist, zeigen aktuelle Entwicklungen in der Tourismusbranche eine strategische Neuausrichtung, um auch preisbewusste Gäste stärker anzusprechen. Spezielle Flug- und Unterkunftspakete sowie direkte Flugverbindungen aus Mitteleuropa zu konkurrenzfähigen Preisen tragen dazu bei, die Stadt der Superlative von Dezember bis in das Frühjahr für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. andauert und durch angenehme Temperaturen zwischen und Grad Celsius charakterisiert ist – eine deutliche Erholung von der extremen Sommerhitze. Die Kombination aus milden Wetterbedingungen, der Vielfalt an Attraktionen und günstigeren Reiseoptionen führt zu einer anhaltend hohen Beliebtheit Dubais als Winterflucht. Die Erschließung neuer Kapazitäten und die Verbesserung der Erreichbarkeit sind Schlüsselelemente dieser touristischen Offensive, die darauf abzielt, die dynamische Entwicklung der Region weiter zu forcieren. Preisoffensive und Flugkapazitäten: Der „Dubai Deal“ aus Wien Ein wesentlicher Faktor für die gesteigerte Attraktivität Dubais für preisbewusste europäische Reisende ist die Ausweitung des Flugangebots. Speziell aus Wien wird der Direktflugmarkt gestärkt. Austrian Airlines bietet von Dezember 2025 bis März 2026 eine neue, saisonale Verbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate an. Diese Route wird fünfmal wöchentlich durchgeführt und nutzt anstelle von Langstreckenflugzeugen den Airbus A320neo. Dieses Vorgehen wird von der Fluggesellschaft selbst als „Dubai Deal“ oder „Winter-Experiment“ bezeichnet, da die Strecke mit einem Schmalrumpfflugzeug bedient wird, was in der Regel zu geringeren Betriebskosten führt und es ermöglicht, niedrigere Ticketpreise anzubieten. Die günstigsten Tarife für den Hin- und Rückflug beginnen dabei schon

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Hohe Störungsquote im Luftverkehr während des Oktoberfests 2025

Die Flugreisen im süddeutschen Raum waren während des diesjährigen Oktoberfests von einer erhöhten Zahl an Störungen betroffen. Eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, dass mehr als ein Drittel – konkret 36,3 Prozent – der über drei Millionen Passagiere, die an den Flughäfen München, Stuttgart, Nürnberg und Memmingen starteten oder landeten, von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren. Damit stieg die Störungsquote im Vergleich zum Vorjahr (34,9 Prozent) erneut an. Der Flughafen München blieb das wichtigste Drehkreuz für Wiesnbesucher. Rund 1,14 Millionen Fluggäste trafen dort im Oktoberfestzeitraum ein, was einem Anteil von 21,1 Prozent aller Deutschland-Reisenden entsprach – ein leichter Zuwachs gegenüber den 1,10 Millionen Fluggästen im Vorjahr. Der Flughafen meldete zudem, dass er während der gesamten Wiesnzeit mehr als 16.000 Starts und Landungen erwartete. Trotz der höchsten Passagierzahlen schnitt München im regionalen Vergleich der Störungsquote noch am besten ab, mit 35,4 Prozent betroffenen Reisenden (rund 404.200 Fluggäste). Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 34,5 Prozent. Die Zahl der vollständig gestrichenen Flüge in München stieg von 1,4 Prozent auf 3,8 Prozent der betroffenen Passagiere. Die massiven Flugunterbrechungen am Münchner Airport wurden vor allem durch mehrere Drohnensichtungen ausgelöst, die eine Sperrung der Start- und Landebahnen durch die Flugsicherung nötig machten. Mehrere tausend Passagiere waren von den dadurch bedingten 17 Flugausfällen sowie 32 Flugunterbrechungen betroffen, wobei 15 Maschinen umgeleitet werden mussten. Reisende berichteten von überlangen Wartezeiten und notwendigen Übernachtungen auf Feldbetten in den Terminals. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spionage ein. Parallel dazu wurde ein 44-jähriger Georgier angezeigt, der eine

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