Oktober 2025

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Oktober 2025

Herbstoffensive im Kärntner Tourismus: Regionale Strategie zur Saisonausweitung

Der Tourismussektor in der Region Millstätter See, Bad Kleinkirchheim und Nockberge setzt verstärkt auf eine Verlängerung der Saison in den Herbst hinein. Die sogenannte Herbstoffensive, unterstützt durch Mittel des Landes Kärnten, zielt darauf ab, die Zeit nach dem klassischen Sommergeschäft durch spezifische Angebote und verlängerte Betriebszeiten attraktiv zu gestalten. Diese strategische Ausrichtung spiegelt einen breiteren Trend im Kärntner Tourismus wider, wo die Belebung der Nebensaison als ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung gilt. Öffnungshilfen und verlängerter Betrieb Kernstück der regionalen Strategie ist die finanzielle Unterstützung für Tourismusbetriebe, die ihre Öffnungszeiten über den traditionellen Saisonabschluss hinaus ausdehnen. Das Land Kärnten fördert diese Bemühungen im Rahmen seiner Herbstoffensive mit einem Betrag von rund 86.000 Euro für die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge. Diese Mittel sind explizit dafür vorgesehen, neue Angebote zu schaffen und bestehende zu erweitern, um die Region auch im farbenprächtigen Herbst als attraktives Ziel zu positionieren. Ein direktes Ergebnis dieser Förderung ist die Verlängerung der Saison bei den Bergbahnen in St. Oswald und auf der Turracher Höhe, die nun bis zum 2. November in Betrieb bleiben. Ebenso halten mehr als 30 Almhütten in der Region länger geöffnet und empfangen Gäste bis in den November hinein. Diese Infrastrukturmaßnahmen sind entscheidend, um Wanderern und Erholungssuchenden den Zugang zur Bergwelt der Nockberge auch in den milden Herbstwochen zu ermöglichen, in denen die Lärchenwälder ihr charakteristisches „Lärchengold“ zeigen. Geschäftsführer Stefan Brandlehner der Tourismusmanagement GmbH betont, dass die Förderung es den Hüttenwirten erlaubt, in innovative Formate zu investieren, was die

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Perchtoldsdorf: Vielseitiger Kulturherbst auf Burg

Die Burg Perchtoldsdorf wird im Oktober zum 14. Mal zur Bühne für das Stadt:Kultur-Festival. Die Veranstaltungsreihe präsentiert an neun Abenden eine hochkarätige Auswahl österreichischer Künstler aus den Bereichen Kabarett, Musik, Magie und Philosophie. Die Veranstalter werben mit der spektakulären Kulisse der Burg und einem großartigen Programm zur Unterhaltung des Publikums. Den Auftakt macht am 8. Oktober der Live-Podcast „Es wird a Leich’ sein“ mit dem Investigativjournalisten Florian Klenk und dem Gerichtsmediziner Christian Reiter. In ihrem Programm berichten die beiden über spektakuläre Kriminalfälle und Geschichten aus der Gerichtsmedizin. Bereits am Tag darauf, dem 9. Oktober, gastiert Gernot Kulis mit seinem bereits ausverkauften Programm „Ich kann nicht anders“. Für musikalische Abwechslung sorgt die Wiener Soul-Band 5/8erl in Ehr’n am 10. Oktober. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Kabarett: Die Satiregruppe Maschek befasst sich am 14. Oktober auf unterhaltsame Weise mit den großen Krisen der Gegenwart. Am 15. Oktober tritt der populäre Alfred Dorfer mit seinem Programm „Gleich“ auf. Die mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnete Malarina präsentiert am 22. Oktober ihr zweites Soloprogramm „Trophäenraub“. Ein Höhepunkt am 23. Oktober ist die Komödie „KUNST“ von Yasmina Reza mit Manuel Rubey, Christoph Grissemann und Robert Stachel, in welcher die Freundschaft dreier Männer auf die Probe gestellt wird, als einer von ihnen ein kostspieliges, monochromes Kunstwerk erwirbt. Der letzte Veranstaltungstag, der 24. Oktober, bietet gleich zwei Programme. Der bekannte Philosoph Konrad Paul Liessmann, emeritierter Professor der Universität Wien, liest aus seinem brandneuen Buch „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ im Festsaal. Zeitgleich zeigt der Magier FabFox im

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Neues NOTAM-System soll veraltete Infrastruktur ersetzen

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat die erste Phase eines umfassend modernisierten Warnmeldungsdienstes für Piloten und Flugbetriebsleitzentralen in Betrieb genommen. Das als NOTAM Management Service (NMS) bezeichnete neue System ging am 29. September 2025 in den sogenannten Early-Adopter-Betrieb und löst damit schrittweise eine auf Technologie der 1980er Jahre basierende Infrastruktur ab, die seit Langem wegen ihrer Komplexität und Anfälligkeit für Ausfälle in der Kritik stand. Die Einführung des NMS, die nach Angaben der Behörden Monate vor dem geplanten Zeitrahmen erfolgte, soll die dringend benötigte Zuverlässigkeit und Klarheit in die Übermittlung flugsicherheitsrelevanter Informationen bringen. Die Modernisierung gilt als zentraler Pfeiler der Bemühungen der aktuellen US-Regierung, das nationale Luftraumsystem technologisch auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Geschichte der Komplexität und Ausfälle Notices to Airmen (NOTAMs) sind essentielle Mitteilungen, die Piloten und Flugbetriebsleitern über zeitweilige Gefahren, Änderungen an Einrichtungen, Verfahren oder Diensten informieren, wie etwa zeitweilige Landebahnschließungen, Luftraumbeschränkungen oder Hindernisse in der Nähe von Flughäfen. Jährlich werden in den Vereinigten Staaten über vier Millionen dieser Meldungen veröffentlicht. Trotz ihrer kritischen Bedeutung haben Piloten die Handhabung jahrzehntelang als mühsam und unübersichtlich empfunden. Die Informationen waren oft in kryptischen Codes verpackt und in langen Textwänden verborgen, was die schnelle Extraktion entscheidender Sicherheitsdetails erschwerte. Die Schwächen des alten Systems, des sogenannten US NOTAM System (USNS), wurden durch mehrere hochkarätige Vorfälle deutlich. Ein markantes Beispiel war der Landeunfall von Senator James Inhofe im Jahr 2010. Der Senator landete seine Cessna auf einer gesperrten Landebahn in Texas, auf der Bauarbeiten stattfanden. Obwohl die Information in einem

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Flughafen BER: Betrieb nach Cyberangriff auf Dienstleister weiterhin im Ausnahmezustand

Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) arbeitet nach dem Cyberangriff auf seinen Systempartner Collins Aerospace weiterhin im Ausnahmebetrieb. Die Attacke auf die IT-Infrastruktur des Dienstleisters, welcher essenzielle Systeme für die Passagier- und Gepäckabfertigung bereitstellt, beeinträchtigt seit rund zwei Wochen auch andere europäische Flughäfen wie Brüssel, Dublin und London Heathrow. Die Störung hatte die elektronischen Prozesse an den Schaltern und Gates am BER lahmgelegt und erforderte eine manuelle Abfertigung der Reisenden, zeitweise mittels Papierlisten und Bleistift. Trotz der massiven Einschränkungen ist es dank des außerordentlichen Einsatzes der Mitarbeiter des Flughafens, der Bodenverkehrsdienstleister und der Fluggesellschaften gelungen, den Flugbetrieb weitestgehend aufrechtzuerhalten. Nahezu alle geplanten Flüge finden statt. Dennoch müssen Reisende auch über das Feiertagswochenende hinaus mit längeren Wartezeiten beim Check-in, beim Boarding und bei der Gepäckausgabe rechnen. Die Prozesse haben sich zwar im Ausnahmemodus eingespielt, doch die vollständige Rückkehr zum Normalbetrieb steht noch aus. Das Ziel des Dienstleisters Collins Aerospace ist die Wiederherstellung des zentralen Abfertigungssystems bis zum Sonntag, dem 5. Oktober. Im Anschluß daran sind umfangreiche Sicherheitstests durch die IT-Abteilung der Flughafengesellschaft vorgesehen. Die schrittweise Wiederanbindung der Fluggesellschaften an das System wird dann ab Montag erfolgen. Nach einem abgestimmten Plan sollen die Schalter und Boarding-Gates sukzessive und systematisch wieder auf die reguläre IT umgeschaltet werden. Die Hoffnung ist, daß ab diesem Zeitpunkt der Normalbetrieb wieder einkehrt. Auch die Problematik des zurückgebliebenen Gepäcks, das durch den Cyberangriff liegengeblieben ist, wird weiter bearbeitet. Die Fluggesellschaften und ihre Bodenverkehrsdienstleister arbeiten mit Hochdruck daran, die Koffer schnellstmöglich abzubauen und nachzusenden. Reisende werden darauf hingewiesen, nicht angekommenes Gepäck

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Herbstliches Gruselspektakel im Familypark: „Filippos Gruselparty“ lockt mit erweitertem Programm

Der Familypark in St. Margarethen lädt dieses Jahr erneut zum umfangreichen Halloween-Fest unter dem Titel „Filippos Gruselparty“. Die Veranstaltung erstreckt sich vom 24. Oktober bis zum 2. November 2025, täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr. Neu ist in dieser Saison ein vorgeschaltetes „Halloween Warm-up“ vom 17. bis 19. Oktober, welches Besuchern eine frühe Einstimmung auf das schaurig-schöne Spektakel ermöglichen soll. Die Ausweitung der Eventdauer auf insgesamt 13 Tage mit verlängerten Öffnungszeiten bis spät in den Abend hinein unterstreicht die Bedeutung des Halloween-Events als Hauptattraktion im Herbst. Das Highlight der Veranstaltungsreihe ist das vielfältige Showprogramm. Auf der Bühne werden internationale Artisten Familien mit einer Mischung aus Akrobatik, Tanz und Musik unterhalten. Die Kindershow „Filippo und die Vogelscheuche“ mit den Maskottchen Filippo und Minky soll mit elementarer Zirkuskunst wie Slack-Wire-Akrobatik und Slapstick jüngere Gäste anziehen. Für den Abend ist eine 40-minütige Show mit spektakulärer Akrobatik, Gesang und Tanz angekündigt, welche mit pyrotechnischen Effekten und rockiger Musik eine speziellere Stimmung erzeugen soll. Zusätzlich tritt am 18. Oktober der Mentalist Alex Rey mit einer Familien-Mental-Show auf. Für die Gäste, die besondere Spannung suchen, bietet der Park zwei Haunted Houses. Neben der etablierten „Nightmare Manor“ lockt die im Jahre 2024 neu eröffnete Attraktion „The Underground“. Hierbei handelt es sich um ein labyrinthisches Dunkel-Erlebnis, welches speziell für ältere Kinder und Erwachsene (Empfehlung ab 14 Jahren) mit Greifarmen und unerwarteten Begegnungen Gänsehaut garantieren soll. Überdies warten täglich geöffnete Attraktionen, stimmungsvolle Licht- und Nebeleffekte sowie eine zweimal tägliche Halloween-Parade mit Maskottchen Filippo und seinem Gefolge auf das Publikum.

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Etihad Airways startet tägliche Flüge mit neuem A321LR ab Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi hat am Flughafen Düsseldorf einen bedeutenden Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen: Erstmals wurde dort der neue Airbus A321LR eingesetzt. Mit der Umstellung auf diesen neuen Langstreckenjet bietet die Airline ab sofort tägliche Nonstop-Verbindungen in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate an. Bislang war die Strecke nur dreimal pro Woche mit einer Boeing 787 bedient worden. Die Erhöhung auf sieben Flüge pro Woche ist ein deutliches Signal des Wachstums für den Standort Düsseldorf, welcher unternehmensangaben zufolge der erste europäische Flughafen ist, der regulär vom A321LR der Golf-Airline angeflogen wird. Der Airbus A321LR, die Langstreckenversion des A321neo, ist bei Etihad mit insgesamt 160 Sitzen in drei Klassen ausgestattet. Die Konfiguration umfaßt zwei First Suites, 14 Business-Class-Sitze mit direktem Gangzugang sowie 144 Economy-Plätze. Die Ausstattung der Kabinen mit modernster Technik wie Bildschirmen, USB-Anschlüssen und WLAN-Zugang unterstreicht den Premiumanspruch der Airline auch auf den einst kürzeren Strecken. Dieser Flugzeugtyp spielt eine zentrale Rolle in den Plänen von Etihad, da insgesamt 30 Maschinen dieses Typs bestellt wurden, wovon zehn weitere noch im Laufe des Jahres zur Auslieferung anstehen sollen. Der Einsatz des A321LR in Düsseldorf ermöglicht Reisenden aus Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden eine größere Flexibilität und bessere Anschlußverbindungen über das Drehkreuz Abu Dhabi in Richtung Asien, Afrika und Australien. Etihad darf Deutschland gemäß dem aktuellen Luftverkehrsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten vier Ziele anfliegen. Neben Düsseldorf sind dies Frankfurt, München und Hamburg. Die wöchentlichen Frequenzen sind in diesem Abkommen nicht limitiert, was Etihad die Ausweitung der Düsseldorf-Verbindung

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Gerichtsurteil besiegelt Niederlage für Condor im Zubringerstreit mit Lufthansa

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat im Rechtsstreit um Zubringerflüge zugunsten der Lufthansa entschieden, ein Urteil, das nun rechtskräftig ist. Weder die Ferienfluggesellschaft Condor noch das Bundeskartellamt legten gegen den Beschluß vom August 2025 Rechtsmittel ein. Die Richter hatten die ursprüngliche Entscheidung des Bundeskartellamts aufgehoben, welche Condor bevorzugte Zubringerflüge durch Lufthansa zuerkennen sollte. Als Begründung wurden vor allem Verfahrensfehler der Kartellbehörde angeführt. Das Aktenzeichen des Urteils lautet VI-Kart 7/22 (V). Die Niederlage der Condor markiert einen Rückschlag in dem seit Ende 2020 geführten Konflikt, der durch die Kündigung des „Special Prorate Agreement“ (SPA) durch Lufthansa ausgelöst wurde, welches Condor günstige Konditionen für Zubringerflüge sicherte. Für Condor-Chef Peter Gerber, einen ehemaligen Lufthansa-Manager, der erst im Februar 2024 seinen Dienst antrat, ist dies ein Mißerfolg. Seine Hoffnung, eine Lösung mit dem ehemaligen Arbeitgeber zu erzielen, hat sich nun zerschlagen. Der Ferienflieger hat auf die absehbare Entwicklung bereits reagiert und ist dabei, ein eigenes City-Netz aufzubauen. Dies soll die Abhängigkeit von Lufthansa-Zubringern verringern. Allerdings kämpft Condor bei der Erweiterung dieses Netzes mit begrenzten Slot-Kapazitäten am Drehkreuz Frankfurt, wo Lufthansa als Marktführer über erheblichen Einfluß verfügt. Ein weiteres Problem stellt die Flugzeugkapazität dar, da zur Bedienung des neuen Zubringernetzes Maschinen von lukrativen Feriendestinationen abgezogen werden müssen. Die rechtliche Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da Condor weiterhin mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Die Airline veröffentlichte für das Geschäftsjahr 2023/24 nach langer Zeit wieder Geschäftszahlen und wies einen Jahresfehlbetrag von 62 Millionen Euro aus. Zudem ist Condor das einzige große Unternehmen der Reisebranche, welches seine Staatshilfen

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„Ballet Revolución“ kehrt auf die Bühnen Europas zurück

Das gefeierte kubanische Tanzensemble „Ballet Revolución“ bereitet sich in Havanna mit intensiven, zwölfwöchigen Proben auf seine internationale Tournee vor. Ab dem 23. Dezember 2025 wird die Show, welche klassische Balletttechnik mit Streetdance, zeitgenössischem Tanz und lateinamerikanischen Rhythmen vereint, in siebzehn Städten in Deutschland und der Schweiz gastieren. Nach sechs erfolgreichen Tourneen und über einer Million Zuschauern weltweit kehrt die Produktion, welche von Kritikern unter anderem als „ganz hohe Tanzkunst“ und „eine Klasse für sich“ gelobt wurde, auf die europäischen Bühnen zurück. Die Tänzer, welche zur Elite Kubas gehören und ihre Ausbildung oft an angesehenen Einrichtungen wie der Escuela Nacional de Arte (ENA) erhielten, sind bekannt für ihre atemberaubende Präzision und unbändige Dynamik. Die Show zeichnet sich durch die Verschmelzung unterschiedlicher Tanzstile aus und präsentiert beeindruckende Soli, mitreißende Gruppenchoreographien und kraftvolle Duette. Die Darbietungen vermitteln kubanische Leidenschaft und Lebensfreude, was sich laut Presseberichten wie ein „emotionaler Feuerball“ auf das Publikum überträgt. Ein wesentliches Element der Aufführung bildet die hochkarätige Live-Band, welche die Tänzer begleitet. Sie interpretiert Hits aus Pop, R&B und Hip-Hop von internationalen Superstars wie Ed Sheeran, Dua Lipa und Sabrina Carpenter, aber auch von Ikonen wie Queen und Prince, in aufregenden Arrangements. Diese musikalische Vielfalt, welche Klassiker und aktuelle Popmusik zusammenführt, bildet das pulsierende Herz der Show und trägt maßgeblich zur einzigartigen Wirkung bei. Die Tournee beginnt am 23. Dezember 2025 im Konzerthaus Dortmund und endet am 29. März 2026 in Mannheim.

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Erste Öffentliche Flüge eines Lufttaxis in Japan auf der Expo 2025

Auf der Weltausstellung Expo 2025 in Osaka haben die ANA Holdings und das amerikanische Unternehmen Joby Aviation am Mittwoch, dem 1. Oktober 2025, eine erfolgreiche öffentliche Flugvorführung eines elektrischen Lufttaxis durchgeführt. Der Demonstrationsflug des sogenannten eVTOL-Flugzeugs von Joby markiert eine Weltpremiere auf einer Weltausstellung und läutet eine neue Phase in der Entwicklung des japanischen Lufttaxi-Systems ein. Im Rahmen der Expo sind binnen dreizehn Tagen mehr als zwanzig Flüge dieses Typs geplant, welche der Öffentlichkeit einen ersten Einblick in die künftigen Lufttaxi-Dienste geben sollen. Der Flug, welcher in der ikonischen Lackierung der ANA stattfand, demonstrierte einen senkrechten Start, den vollständigen Übergang zum Flügelflug und eine senkrechte Landung. Diese Demonstrationen sind Teil der Zusammenarbeit zwischen der ANA Group – der Muttergesellschaft der größten japanischen Fluggesellschaft – und Joby Aviation, mit dem Ziel, ein nationales Lufttaxi-System in Japan aufzubauen. JoeBen Bevirt, CEO und Gründer von Joby, betonte, daß Japan, welches bereits auf dem Boden mit seiner Automobilindustrie und seinen Hochgeschwindigkeitszügen eine Vorreiterrolle eingenommen habe, nun bereit sei, diese auch in der Luft zu übernehmen. Das Joby-Flugzeug ist für einen Piloten und bis zu vier Passagiere konzipiert und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern. Es soll eine schnelle und bequeme Alternative zum Bodentransport bieten, indem es Reisezeiten drastisch verkürzt, etwa stündige Autofahrten auf Minuten reduziert und so zur Entlastung des Stadtverkehrs beiträgt. Koji Shibata, Präsident und CEO der ANA Holdings, hob die Bedeutung des Demonstrationsfluges als wichtigen Schritt zur Verwirklichung des Lufttaxi-Service hervor. Die Flugvorführungen sollen auch zur Akzeptanz in der Öffentlichkeit beitragen

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Wechsel in der Führung der Europ Assistance

Die Europ Assistance GmbH hat zum 1. Oktober 2025 Alexandra Hailzl in die Geschäftsführung berufen. Frau Hailzl, eine studierte Juristin, war bereits als Director Human Resources Teil der Geschäftsleitung des Unternehmens und hat in dieser Funktion bedeutende Akzente gesetzt sowie die Firmenentwicklung vorangetrieben. Diese Beförderung würdigt ihre bisherige Arbeit und ihre langjährige Expertise im Personalwesen und in der Unternehmensentwicklung. Die neue Geschäftsführerin verfügt über eine umfassende Berufserfahrung in leitenden HR-Abteilungen und hat sich insbesondere auf die Gebiete Recht, Personal- und Organisationsentwicklung fokussiert. Sie begleitete umfangreiche Prozesse der Transformation und Digitalisierung in nationalen und internationalen Konzernen. Vor ihrem Einstieg bei Europ Assistance war Frau Hailzl in der Unternehmensberatung tätig. Zu ihren früheren beruflichen Stationen zählen renommierte Namen wie BEXity, mobilkom austria, Schneider Electric und Kühne + Nagel, wo sie führende Rollen innehatte. Pascal Baumgarten, der als CEO Home, Mobility, Northern and Eastern Europe der Europ Assistance fungiert, bemerkte, daß mit Alexandra Hailzl eine erfahrene Kollegin das Führungsteam ergänze, die das Unternehmen erfolgreich mitgestaltet. Die Europ Assistance Group ist ein weltweit agierender Anbieter von Assistance-Dienstleistungen und gilt seit ihrer Gründung im Jahre 1963 als Pionier dieses Konzepts. Sie ist Teil der Generali Group und unterstützt Klienten in mehr als 200 Ländern und Regionen unter anderem mit medizinischer Hilfe auf Reisen, Mobilitäts- und Pannenhilfe, Services rund ums Zuhause sowie Seniorenbetreuung.

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