2025

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2025

Rhätische Bahn wirbt mit bekannten Fotomotiven um Reisende

Die Rhätische Bahn hat eine Zusammenstellung der bekanntesten Fotomotive entlang ihrer Strecken veröffentlicht. Die Bahnlinie, die sich durch die Schweizer Alpen zieht, gilt als eine der eindrucksvollsten Bahnstrecken Europas und wurde im Jahre 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Zu den bekanntesten Bauwerken der Strecke gehört der Landwasserviadukt bei Filisur. Das 65 Meter hohe Viadukt, das in einem Felsentunnel endet, zählt zu den meistfotografierten Bauwerken im Alpenraum. Ein weiteres Wahrzeichen der Ingenieurskunst ist die Kehrschleife Brusio, die es der Bahn ermöglicht, auf engstem Raum Höhe zu gewinnen. Die Rhätische Bahn bietet an diesen Orten zusätzliche Angebote für Touristen, wie beispielsweise den neuen Erlebnisweg am Landwasserviadukt. Die Strecken bieten neben den spektakulären Bauwerken auch zahlreiche Naturmotive. Dazu gehören der Bergsee Lai da Palpuogna sowie die Blicke auf den Gletscher bei der Haltestelle Morteratsch. Auch der höchstgelegene Bahnhof der Bahn auf dem Berninapaß stellt ein beliebtes Ziel dar. Die Bewerbung derartiger Fotospots ist Teil der Marketingstrategie der Rhätischen Bahn, die einen grossen Teil ihres Geschäfts mit Tourismus und Erlebnisreisen erzielt.

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Triebwerksprobleme über den Rocky Mountains: Delta-Boeing 767 muß außerplanmäßig landen

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von New York nach Los Angeles mußte in der vergangenen Woche notlanden, nachdem die Besatzung eines Boeing 767-Flugzeugs eines der Triebwerke im Flug abschalten mußte. Der Vorfall ereignete sich am 10. September 2025 über den Rocky Mountains, was die Piloten dazu zwang, den Flug nach Salt Lake City, Utah, umzuleiten. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300ER mit der Registrierung N178DN, wurde nach der sicheren Landung für anderthalb Tage am Boden gehalten, bevor es wieder in den Liniendienst aufgenommen werden konnte. Der Zwischenfall, der keine Verletzten forderte, unterstreicht die Notwendigkeit robuster Sicherheitsprozeduren und die Zuverlässigkeit von Flugzeugen im Falle eines technischen Problems, selbst bei älteren Maschinen. Der Notfall über Utah Flug DL365 von Delta Air Lines ist eine reguläre Verbindung, die täglich um 17:00 Uhr Ortszeit vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York nach Los Angeles International Airport (LAX) startet. Am 10. September 2025 verlief der Flug jedoch nicht wie geplant. Etwa 90 nautische Meilen (166,7 km) nördlich von Salt Lake City gab die Crew der Flugverkehrskontrolle bekannt, daß sie das linke PW4060-Triebwerk aufgrund eines technischen Defekts abschalten mußte. Der Vorfall zwang die Piloten, eine sofortige Kursänderung vorzunehmen und in Salt Lake City notzulanden. Ein Sprecher von Delta Air Lines bestätigte den Vorfall gegenüber dem Luftfahrtportal „Simple Flying“ und erklärte, daß die Besatzung nach ihrer Ausbildung und den Standardverfahren gehandelt habe, um das Flugzeug sicher umzuleiten. Die Sicherheit der Kunden und der Mitarbeiter habe bei Delta immer oberste Priorität. Man entschuldigte

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Koralmbahn-Eröffnung ermöglicht Ausbau des AIRail-Angebots nach Klagenfurt

Die Austrian Airlines und die ÖBB werden ihr gemeinsames AIRail-Angebot erweitern. Mit der Eröffnung der neuen Koralmbahn am 14. Dezember 2025 wird Klagenfurt als fünfte Stadt an das intermodale Netzwerk zum Flughafen Wien angebunden. Bisher umfasst die Kooperation bereits die Städte Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck. Die neue Bahnverbindung zwischen dem Klagenfurter Hauptbahnhof und dem Wiener Flughafen wird täglich in einem Zweistundentakt angeboten, wobei sieben Direktfahrten in knapp vier Stunden ermöglicht werden. Das Kombi-Angebot der beiden Unternehmen erlaubt es Reisenden, mit nur einem Ticket den gesamten Weg von Klagenfurt zu über 125 Destinationen im Streckennetz der Austrian Airlines anzutreten. Die Verbindung steht im Zusammenhang mit dem wachsenden Trend zum intermodalen Reisen, bei dem Fluggesellschaften mit der Schiene kooperieren, um die Auslastung ihrer Langstreckenflüge zu erhöhen. Laut Annette Mann, der CEO von Austrian Airlines, stärkt der Ausbau die Partnerschaft mit den ÖBB und bietet Reisenden eine neue, attraktive Option für ihre Anreise. Die neue Zugverbindung tritt in direkte Konkurrenz zur bestehenden Flugroute zwischen Klagenfurt und Wien, die derzeit mit zwei täglichen Flügen bedient wird.

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Eine strategische Expansion: Airbus eröffnet zweite A320-Produktionslinie in den Vereinigten Staaten

Zehn Jahre nach der Eröffnung seiner ersten Endmontagelinie in den Vereinigten Staaten plant der europäische Flugzeughersteller Airbus eine weitere Expansion in Mobile, Alabama. Jüngsten Berichten zufolge soll eine zweite Produktionslinie für die äußerst erfolgreiche Schmalrumpfflugzeugfamilie A320 eröffnet werden. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes in den USA und ist Teil einer umfassenden Investition von einer Milliarde Dollar, die Airbus getätigt hat. Mit der neuen Produktionslinie wird das Werk in Mobile voraussichtlich zum viertgrößten kommerziellen Flugzeugwerk der Welt aufsteigen. Das Projekt ist nicht nur ein Zeichen für das Vertrauen in den amerikanischen Markt, sondern auch eine strategische Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen und die aktuelle Marktlage im globalen Luftfahrtsektor. Vom Militärstandort zum Luftfahrtzentrum: Der Wandel von Mobile, Alabama Das Brookley Aeroplex in Mobile hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Das Gelände war einst die Heimat der Brookley Air Base, einem Militärstützpunkt der US Air Force, der 1969 geschlossen wurde. Die Nixon-Administration übergab das 1.650 Hektar große Areal an die Stadt, die es in den folgenden Jahrzehnten zu einem industriellen Komplex mit seltener Kombination aus Meer-, Schienen-, Straßen- und Luftinfrastruktur entwickelte. Die beiden langen Start- und Landebahnen und der Zugang zum Tiefwasserhafen machten das Gelände für eine Vielzahl von Unternehmen attraktiv. Mit der Entscheidung von Airbus, hier eine Endmontagelinie zu errichten, wurde das Brookley Aeroplex zu einem zentralen Knotenpunkt der globalen Luftfahrtindustrie. In den letzten zehn Jahren hat Airbus die Anlage von 116 auf 190 Hektar erweitert und die Zahl der Mitarbeiter von 300 auf über 2.000 erhöht.

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Gespräche zwischen Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa-Führung gescheitert

Die Gewerkschaft UFO hat die Gespräche mit der Konzernführung der Lufthansa für gescheitert erklärt. Die Verhandlungen zielten auf eine umfassende tarifliche Lösung für das Kabinenpersonal bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Nachdem die Gespräche ohne Ergebnis blieben, fordert UFO nun die Durchsetzung der Forderungen in einzelnen Tarifrunden für jede Airline. Die UFO erklärte, daß die Gespräche mit der Konzernleitung seit März 2024 geführt worden seien, um einen Weg zu finden, der allen deutschen Airlines im Konzern ein geregeltes Wachstum ermögliche. Der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger beklagte, die Konzernführung verfolge eine Strategie, die Arbeitsplätze bei den etablierten Fluggesellschaften gefährde und die neuen Airlines auf der Basis schlechterer Arbeits- und Gehaltsbedingungen aufbaue. Die Konzernstrategie sieht die Verlagerung von Flugprogrammen auf neue Airlines mit geringeren Betriebskosten vor. Ein Vertreter der Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, es fordere von den Kabinenbeschäftigten eine Produktivitätssteigerung von über 20 Prozent, was eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Ferner betonte UFO, daß die wirtschaftlichen Probleme der Lufthansa nicht durch die Löhne der Kabinenbelegschaft verursacht seien, sondern vielmehr durch langfristige Investitionsversäumnisse der Geschäftsleitung.

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Deutschen Flughäfen mangelt es an CT-Scannern

Nach fast zwanzig Jahren strenger Beschränkungen kehrt an einigen deutschen Flughäfen eine Lockerung der Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck ein. Passagiere können nun an ausgewählten Sicherheitskontrollen wieder größere Flaschen mit sich führen, solange diese Kontrollspuren mit der neuesten CT-Technik (Computertomographie) ausgestattet sind. Diese fortschrittlichen Scanner sind in der Lage, zwischen harmlosen Flüssigkeiten und potentiell gefährlichen Substanzen wie flüssigem Sprengstoff zu unterscheiden, was mit herkömmlichen Geräten nur schwer möglich ist. Obwohl führende Flughäfen wie Frankfurt und München bereits in die neue Technologie investiert haben, ist eine flächendeckende Ausstattung noch nicht erreicht. Der Prozeß der technologischen Aufrüstung ist langwierig und kostspielig, verspricht jedoch in Zukunft schnellere und angenehmere Sicherheitskontrollen für Reisende. Schrittweise Einführung der CT-Technologie Die strengen Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck wurden nach den Anschlagsplänen von 2006 in London eingeführt, bei denen Terroristen flüssigen Sprengstoff an Bord von Flugzeugen schmuggeln wollten. Seitdem dürfen Passagiere Flüssigkeiten nur in Behältern mit einem Volumen von bis zu 100 Millilitern mitnehmen, die in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvolumen von einem Liter verpackt sein müssen. Diese Regeln gelten an den Kontrollspuren mit der alten Technik weiterhin. Die neuen CT-Scanner revolutionieren diesen Prozeß. Ihre dreidimensionale Bildgebung ermöglicht eine präzise Analyse des Handgepäcks, wodurch das mühsame Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten entfällt. In Frankfurt, dem größten deutschen Flughafen, wurde im August 2025 angekündigt, daß Passagiere ab Mitte September an bestimmten Kontrollspuren wieder Flaschen mit bis zu zwei Litern Inhalt mitführen dürfen. Das Magazin „Capital“ berichtet, daß die CT-Technik an etwa jeder vierten der 160 Kontrollspuren

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Ethiopian Airlines und SITA vereinbaren Zusammenarbeit für Passagierabfertigung

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines und der Technologiedienstleister SITA haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen für den Luftverkehr unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Technologien zur Verbesserung der operativen Prozesse und des Reiseerlebnisses von Passagieren einzuführen. Die Vereinbarung reagiert auf den steigenden Flugverkehr in Afrika und die sich verändernden Ansprüche der Reisenden. Im Rahmen der Partnerschaft sollen mithilfe von Start-ups und weiteren Partnern innovative Systeme gefunden und entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Fluggesellschaft abgestimmt sind. Die Anbieter wollen hierbei insbesondere Lösungen entwickeln, die die Passagierabfertigung und andere Flughafenprozesse optimieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist Teil der strategischen Bestrebungen, die Stellung Äthiopiens als wichtiges Zentrum für Handel, Investitionen und Tourismus weiter auszubauen. SITA erkennt im afrikanischen Luftverkehr ein grosses Potenzial und will durch diesen Schritt die Entwicklung moderner Systeme am Drehkreuz Addis Abeba fördern. Das Abkommen unterstreicht die Bereitschaft beider Seiten, an diesen Zielen gemeinsam zu arbeiten.

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Streit um Gebühren und Terminals: Ryanair-Chef droht mit endgültigem Rückzug aus Israel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihre Flüge nach Israel inmitten der anhaltenden militärischen und geopolitischen Instabilität in der Region eingestellt, doch nun scheint der Carrier die geplante Wiederaufnahme Ende Oktober in Frage zu stellen. Der streitbare Konzernchef Michael O’Leary hat in jüngsten Äußerungen angedeutet, daß die Fluggesellschaft möglicherweise nie wieder nach Israel zurückkehren wird – und das nicht nur wegen des Konflikts, sondern primär wegen einer Auseinandersetzung mit den israelischen Flughafenbehörden über Terminalgebühren. Der Streit dreht sich um die Schließung des günstigeren Terminals für Billigfluggesellschaften, was Ryanair zwingen würde, den teureren Hauptterminal zu nutzen. Dieser Konflikt, der die Profitabilität des Geschäftsmodells von Ryanair direkt bedroht, könnte das Ende der Präsenz der Fluggesellschaft auf dem israelischen Markt bedeuten, was weitreichende Konsequenzen für Reisende und den israelischen Tourismussektor hätte. Die anhaltenden Spannungen und die Reaktion der Fluggesellschaften Seit dem Ausbruch der militärischen Auseinandersetzungen in der Region haben viele internationale Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel eingestellt oder stark reduziert. Auch Ryanair hat diesen Schritt vollzogen und seine Flüge von und nach dem internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv (TLV) bis Ende Oktober 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde mit „betrieblichen Einschränkungen außerhalb unserer Kontrolle“ begründet. Ryanair ist dabei nicht der einzige Anbieter, der vorübergehend aus dem Markt ausgestiegen ist. Auch andere europäische Billigfluggesellschaften wie easyJet und Wizz Air haben ihre Flüge eingestellt. Die daraus resultierende geringere Nachfrage hat dazu geführt, daß der Flughafen Tel Aviv seinen Terminal 1, der speziell für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist, geschlossen hat. Diese Schließung des Terminals 1 ist nun

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Fluggesellschaft Leav Aviation stationiert Flugzeug in Münster/Osnabrück

Der Flughafen Münster/Osnabrück wird im Sommerflugplan 2026 eine neue Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Leav Aviation beginnen. Das Kölner Unternehmen wird ab Ende April einen Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen am Flughafen stationieren. Die stationierte Maschine wird bis zu dreimal wöchentlich nach Kreta sowie jeweils zweimal pro Woche nach Rhodos und Fuerteventura fliegen. Die strategische Zusammenarbeit wird von der Flughafenleitung als wichtig angesehen, da die vom Veranstalter unabhängige Airline zusätzliche Möglichkeiten für die Flugplanung eröffnet. Für den Flughafen bedeutet dies eine Kapazitätserweiterung in wichtigen Ferienmärkten. Der Geschäftsführer von Leav Aviation, Daniel Broda, betonte, daß der Flughafen mit seinem grossen Einzugsgebiet und dem 24-Stunden-Betrieb die idealen Voraussetzungen für einen solchen Betrieb biete. Die Fluggesellschaft, die im Jahre 2020 gegründet wurde, ist neben dem Passagiergeschäft auch im Bereich von Charter- und ACMI-Diensten für andere Airlines sowie Firmen tätig.

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Lufthansa Technik sichert sich Langzeitvertrag mit Air Premia

Die Lufthansa Technik AG hat einen neuen Vertrag mit der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Premia unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die langfristige Versorgung mit Ersatzteilen für einen Teil der Boeing-787-9-Flotte der Airline vor und läuft über zehn Jahre. Der sogenannte Total Component Support umfasst die Komponentenversorgung für rund die Hälfte der Flotte der Airline. Um die logistische Unterstützung sicherzustellen, wird Lufthansa Technik ein neues Ersatzteillager am internationalen Flughafen Incheon in Seoul einrichten. Dies ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit von Bauteilen direkt an der Heimatbasis der Fluggesellschaft. Air Premia ist ein relativ junger Anbieter in Südkorea, der sich mit seinem Geschäftsmodell zwischen einem Billigflieger und einer klassischen Fluggesellschaft positioniert. Der Abschluss dieses langfristigen Vertrages unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen. Für Lufthansa Technik als global agierender Dienstleister bedeutet dies eine Festigung der Position in einer wachsenden Region.

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