2025

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Embraer steigert Flugzeugauslieferungen im zweiten Quartal 2025 erheblich

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat im zweiten Quartal des Jahres 2025 (2Q25) eine deutliche Steigerung seiner Flugzeugauslieferungen verzeichnet. Insgesamt wurden 61 Maschinen an Kunden aus allen Geschäftsbereichen übergeben. Dieses Ergebnis stellt einen Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 dar, in welchem 47 Jets ausgeliefert wurden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 verdoppelte sich das Volumen der Auslieferungen sogar um 103 Prozent. Im Segment der kommerziellen Luftfahrt blieben die Auslieferungszahlen im zweiten Quartal 2025 mit 19 Flugzeugen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal. Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 stiegen die Auslieferungen in diesem Bereich jedoch um 171 Prozent. Besonders stark entwickelte sich die Geschäftsluftfahrt, wo 38 Flugzeuge übergeben wurden. Dies bedeutet eine Steigerung von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einen Anstieg von 65 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025. Zusätzlich lieferte Embraer vier A-29 Super Tucano Flugzeuge an Kunden im Bereich Verteidigung und Sicherheit aus. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Embraer weiterhin eine positive Entwicklung der Auslieferungszahlen. In der kommerziellen Luftfahrt werden zwischen 77 und 85 Flugzeuge prognostiziert, was einem Mittelwert von 10 Prozent über dem Vorjahr liegt. Im Bereich der Geschäftsluftfahrt rechnet der Konzern mit Auslieferungen von 145 bis 155 Jets, was eine Steigerung von 15 Prozent über dem Mittelwert des Vorjahres bedeuten würde. Embraer, mit Hauptsitz in Brasilien, ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Luftfahrtindustrie und bekannt für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Flugzeugen und Systemen sowie für umfassende Kundendienstleistungen. Seit seiner Gründung im Jahre 1969 hat Embraer über

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45 Jahre im Dienste des Lebens: Göttinger Luftrettungsstation „Christoph 44“ feiert Jubiläum

Die Station Göttingen der DRF Luftrettung begeht heute ihr 45-jähriges Jubiläum. Seit dem offiziellen Dienstbeginn am 3. Juli 1980 hat sich der rot-weiße Rettungshubschrauber „Christoph 44“ zu einem unverzichtbaren Pfeiler der notfallmedizinischen Versorgung in Südniedersachsen, Nordhessen und Teilen Thüringens entwickelt. Am Universitätsklinikum Göttingen stationiert, steht das Team aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter Tag für Tag für schnelle und kompetente Hilfe aus der Luft bereit. In den vergangenen viereinhalb Jahrzehnten wurden die Besatzungen zu über 58.500 Einsätzen alarmiert und konnten dank ihrer umfassenden Qualifikation, modernster Ausrüstung und des entscheidenden Zeitvorteils des Hubschraubers unzählige Menschenleben retten. Das Jubiläum ist nicht nur ein Anlaß zum Rückblick, sondern auch ein Bekenntnis zu einer fortwährenden Mission im Dienste der Bevölkerung. „Christoph 44“: Schnelle Hilfe aus der Luft für die Region Ob es sich um einen akuten Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Arbeitsunfall handelt – „Christoph 44“ ist schnell zur Stelle, wenn Patienten mit schweren Erkrankungen oder Verletzungen umgehend notärztliche Hilfe benötigen. Die Fähigkeit des Hubschraubers, unabhängig von Verkehrsstaus oder unwegsamem Gelände schnell den Einsatzort zu erreichen, ist ein entscheidender Faktor für die Überlebenschancen und die Genesung der Betroffenen. Der Zeitvorteil, den die Luftrettung bietet, ist in der Notfallmedizin von unschätzbarem Werte, insbesondere bei kritischen Zuständen, in denen jede Minute zählt. Die Einsatzbereitschaft von „Christoph 44“ erstreckt sich über ein weites Gebiet. Für Notfalleinsätze im primären Rettungsdienst versorgt das Team Südniedersachsen, Nordhessen und angrenzende Bereiche Thüringens. Darüber hinaus kann der Hubschrauber auch für schnelle Verlegungsflüge schwerkranker Patienten innerhalb Niedersachsens und darüber hinaus alarmiert werden, beispielsweiße um

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Ryanair fordert EU-Maßnahmen gegen französische Fluglotsenstreiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, dringend aufgefordert, Maßnahmen zur Reform der Flugsicherungsdienste in der Europäischen Union zu ergreifen. Anlass ist ein weiterer Streik der französischen Flugsicherung, der am Donnerstag und Freitag (3. & 4. Juli) zu 170 Flugstreichungen bei Ryanair führte und über 30.000 Passagiere beeinträchtigte. Diese Streichungen fallen erneut mit dem Beginn der europäischen Sommerferien zusammen, einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Die Auswirkungen des Streiks beschränken sich nicht nur auf Flüge von und nach Frankreich, sondern betreffen auch alle Überflüge über französischem Luftraum.2 Ryanair kritisiert das anhaltende Versäumnis Frankreichs, Überflüge während nationaler Flugsicherungsstreiks zu schützen. Dies führt dazu, daß die Mehrheit der betroffenen Passagiere nicht direkt Frankreich ansteuert, sondern lediglich französisches Gebiet überfliegt, beispielsweise auf dem Weg von Grossbritannien nach Griechenland oder von Spanien nach Irland. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß der europäische Luftraum nicht wiederholt lahmgelegt werden dürfe, nur weil französische Fluglotsen „Freizeitstreiks“ abhalten. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, äusserte sich kritisch zur Situation. Er bezeichnete es als inakzeptabel, daß europäische Familien durch streikende französische Fluglotsen in Geiselhaft genommen werden und Flüge auf dem Weg zu ihrem Reiseziel gestrichen oder verspätet sind. Er forderte Ursula von der Leyen auf, dringend Reformen der EU-Flugsicherung anzustossen. Konkret schlägt Ryanair zwei Maßnahmen vor: erstens, die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste für die erste Welle täglicher Abflüge und zweitens, den Schutz von Überflügen während nationaler Flugsicherungsstreiks. Laut Ryanair könnten diese beiden einfachen, aber wirkungsvollen Reformen 90 Prozent aller Flugsicherungs-bedingten Verspätungen und Flugstreichungen beseitigen. Dies würde

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Bayerische Gemütlichkeit am Gate: Paulaner Bierhaus eröffnet im Terminal 2 des Münchner Flughafens

Der Flughafen München erweitert sein gastronomisches Angebot mit einem neuen Highlight: Am 2. Juli 2025 hat das Paulaner Bierhaus im Terminal 2 seine Pforten geöffnet. Zwischen den Rollfeldern und Abfluggates zieht nun der unverwechselbare Duft ofenwarmer Brezn und bayerischer Schmankerl durch die Luft. Das neue Restaurant verspricht, bayerische Wirtshauskultur direkt dorthin zu bringen, wo Gäste aus aller Welt ein- und ausfliegen. Mit authentischem Ambiente, herzlicher Gastlichkeit und einer Speisekarte voller regionaler Spezialitäten soll das Paulaner Bierhaus den Reisenden einen unverfälschten Eindruck von München vermitteln und die Wartezeit auf den Flug zu einem besonderen Erlebnis machen. Ein Stück München hinter der Sicherheitskontrolle Das Paulaner Bierhaus befindet sich strategisch günstig hinter der Sicherheitskontrolle bei den Gates H. Auf einer Fläche von 168 Quadratmetern bietet das Restaurant Platz für rund 70 Gäste und ist somit sowohl für Reisende mit wenig Zeit als auch für jene, die vor ihrem Abflug noch verweilen möchten, geeignet. Das Konzept zielt darauf ab, den Charme Münchens stilvoll einzufangen und eine einladende Atmosphäre zu schaffen, die die bayerische Gemütlichkeit in das geschäftige Umfeld eines internationalen Flughafens integriert. Die Speisekarte des Paulaner Bierhauses ist eine Hommage an die beliebten Klassiker der bayerischen Küche. Gäste können sich auf traditionelle Gerichte wie Weißwürste, Leberkäse, Obazda und Wurstsalat freuen – allesamt Sinnbilder der bayerischen Brotzeitkultur. Wer es eilig hat oder eine handlichere Mahlzeit bevorzugt, findet in den frisch belegten Sandwiches aus der hauseigenen Manufaktur eine passende Alternative. Auch süße Gelüste kommen nicht zu kurz: Favoriten wie die Bayerische Creme runden das kulinarische Angebot

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Flughafen Bremen erweitert Sommerflugplan um Monastir und Pristina

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot für die Sommermonate um zwei neue Direktverbindungen. Ab Freitag, dem 4. Juli 2025, können Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands auch direkt die tunesische Küstenstadt Monastir und die kosovarische Hauptstadt Pristina anfliegen. Diese neuen Destinationen sollen das touristische und ethnische Reiseangebot des Bremer Flughafens stärken und zusätzliche Reisemöglichkeiten für die Region schaffen. Die Verbindung nach Pristina wird von der Fluggesellschaft GP Aviation bedient. Die Flüge starten zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, und sollen Reisende aus Bremen und Umgebung direkt in die Hauptstadt der Republik Kosovo bringen. Diese Route wird bis einschliesslich September aufrechterhalten. Pristina ist ein wichtiges Ziel für Besucher mit Familienbezug in der Region sowie für Geschäftsreisende, da die kosovarische Diaspora in Deutschland sehr groß ist und Direktverbindungen eine hohe Nachfrage erfahren. Für Reisende, die eine Mittelmeerdestination suchen, bietet Sundair einmal wöchentlich Flüge nach Monastir an. Jeden Freitag geht es per Direktflug an den Golf von Hammamet, eine beliebte Küstenregion Tunesiens. Diese Route ist ebenfalls für die Dauer der Sommersaison vorgesehen. Monastir ist bekannt für seine historischen Stätten, wie das Ribat, und seine Strände, die Besucher aus ganz Europa anziehen. Die tunesische Tourismusbranche bemüht sich, nach den Einschränkungen der letzten Jahre wieder stärker auf dem deutschen Markt Fuss zu fassen. Die Aufnahme dieser beiden Destinationen ist Teil der Strategie des Flughafens Bremen, sein Streckennetz kontinuierlich an die Nachfrage anzupassen und somit die Konnektivität des nordwestdeutschen Raumes zu verbessern. Der Flughafen Bremen hat sich in den letzten Jahren als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt etabliert, der

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Verkehrsmittel im Europa-Check: Automobilclubs testen Reise von Frankfurt nach Zadar

Welches Verkehrsmittel eignet sich am besten für die Urlaubsreise quer durch Europa? Dieser Frage sind Automobilclubs der Interessengemeinschaft European Automobile Clubs (EAC) in einem aufwendigen Praxistest nachgegangen. Vier Teams simulierten eine typische Urlaubsreise von Frankfurt am Main bis nach Zadar in Kroatien und verglichen dabei die beliebtesten Reisemöglichkeiten: Elektroauto, Verbrenner, Zug und Flugzeug. Die Ergebnisse des Praxistests zeigen, daß jedes Verkehrsmittel seine eigenen Vor- und Nachteile birgt und die ideale Wahl stark von individuellen Präferenzen und äußeren Umständen abhängt. Dabei wurde deutlich, daß es auf dem Wege zu einer unkomplizierten, schnellen und kostengünstigen grenzüberschreitenden Mobilität in Europa noch erheblichen Handlungsbedarf gibt. Die „Europa-Challenge“: Ein Praxistest der Mobilität Bürger der Europäischen Union reisen gerne und häufig in den Urlaub. Dabei wünschen sie sich vor allem schnelle, kostengünstige und komfortable Reisemöglichkeiten. Die Wahl des Verkehrsmittels ist dabei eine zentrale Entscheidung, die von vielen Faktoren beeinflußt wird. Um die tatsächlichen Unterschiede zwischen den gängigsten Transportmitteln – Auto, Zug, Flugzeug und Bus – zu beleuchten, haben sich Mitglieder der Interessengemeinschaft European Automobile Clubs (EAC) zu einer außergewöhnlichen „Europa-Challenge“ entschlossen. Beteiligt waren die deutschen Automobilclubs ACV Automobilclub Verkehr eV (ACV), ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland eV (ARCD), KRAFTFAHRER-SCHUTZ eV (KS) sowie der österreichische Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ). Vier Teams begaben sich auf den Weg von Frankfurt am Main nach Zadar an der kroatischen Adriaküste. Jedes Team nutzte dabei ein anderes Verkehrsmittel: ein Elektroauto, ein Verbrenner-Fahrzeug, den Zug und das Flugzeug. Die gesamte Challenge wurde von einem Kamerateam der Videoproduktionsfirma Fabrik Lamäng aus Köln

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„Kunst am Gate“ am Hamburger Flughafen präsentiert „WATER IS…“-Ausstellung

Am Hamburger Flughafen startet das diesjährige „Herzensprojekt“ im Rahmen der Initiative „Kunst am Gate“. Die gemeinnützige Organisation Viva con Agua präsentiert eine Fotoausstellung der internationalen Kampagne „WATER IS…“, die darauf abzielt, auf die globale Bedeutung von Wasser aufmerksam zu machen. Reisende haben am 3. Juli die Möglichkeit, an einer kostenlosen Fotoaktion teilzunehmen, um selbst Teil der Bewegung zu werden. Die Ausstellung ist bis Ende September 2025 im Wartebereich der Gates C12 bis C14 zu sehen. Anke Redeker, Mitglied des künstlerischen Beirates am Hamburg Airport, betonte die Freude darüber, mit der Ausstellung von Viva con Agua ein Projekt zeigen zu können, das auf kreative Weise auf die globale Bedeutung von Wasser hinweist. Sie hob hervor, daß es dem Projekt „Kunst am Gate“ sehr am Herzen liege, Hamburger Initiativen zu unterstützen, deren Wirkung weit über den Flughafen hinausreicht. Michael Fritz, der Mitbegründer von Viva con Agua, erklärte, daß die Ausstellung die Vision einer Welt in den Alltag der Reisenden bringen solle, in der Wasser ein Menschenrecht sei. Er unterstrich die Fähigkeit der Kunst, zu bewegen, zu berühren und zu verbinden. Die internationale Kampagne „WATER IS…“ rückt die zentrale Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage in den Fokus und setzt ein kreatives Zeichen für globale Solidarität. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen kraftvolle Schwarz-Weiß-Porträts von Menschen, die mit einem Schild ihre persönliche Botschaft zum Thema Wasser teilen. Die Kampagne möchte Wasser als etwas Kraftvolles, Lebensfrohes und Verbindendes darstellen und lädt weltweit dazu ein, für das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser einzustehen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am

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Fallen im Auslandsurlaub: Versteckte Kostenfalle bei Kartenzahlung und Bargeldabhebung

Wer sich auf die Bequemlichkeit von Plastikkarten im Auslandsurlaub verläßt, riskiert, tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein aktueller Test der Arbeiterkammer (AK) in Österreich hat die oft versteckten Gebühren und ungünstigen Wechselkurse bei der Nutzung von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten in Nicht-Euro-Ländern sowie am Bankomaten im Euro-Raum aufgedeckt. Allein beim Abheben von 400 Euro in der Türkei können bis zu 20 Euro an Spesen anfallen, noch bevor Kursdifferenzen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Tests zeigen: Vorsicht ist geboten, denn die Kosten können je nach Kartenart, Bank und Land erheblich variieren, und selbst im heimischen Euro-Raum lauern unerwartete Gebührenfallen. Die Kostenfalle im Nicht-Euro-Land: Türkei und Großbritannien als Beispiele Gerade in Ländern außerhalb der Eurozone, wie der Türkei oder Großbritannien, wird die Nutzung von Plastikkarten zu einem teuren Vergnügen. „In Nicht-Euro-Ländern zahlen Konsumenten beim Bezahlen oder Abheben immer Spesen“, warnt Michaela Kollmann, Konsumentenexpertin der AK. Diese Gebühren setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und können sich schnell summieren. Beim Bezahlen mit Debitkarte fallen im Schnitt 0,75 Prozent des Betrages plus 1,09 Euro an. Wird hingegen mit der Debitkarte Bargeld abgehoben, belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 0,75 Prozent des abgehobenen Betrages plus 1,82 Euro. Für eine Abhebung von 400 Euro in der Türkei bedeutet dies zum Beispiel, je nach Bank, Spesen zwischen 4,82 Euro (BAWAG PSK, easybank, Hypo NÖ, Oberbank, Volksbank Wien) und 6,16 Euro (Erste Bank). Noch teurer wird es oft mit der Kreditkarte. Beim Einkauf fallen hier Gebühren zwischen 1,65 Prozent und zwei Prozent des Einkaufswertes an. Besonders

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Emirates eröffnet neue tägliche Flugverbindung nach Shenzhen

Die Fluggesellschaft Emirates hat offiziell ihre neue tägliche Flugverbindung zum Shenzhen Bao’an International Airport aufgenommen. Mit dem Erstflug EK328, der am 1. Juli landete, erschliesst Emirates damit ihren vierten Zielflughafen auf dem chinesischen Festland und stärkt ihre Wachstumsstrategie in Ostasien. Neben Shenzhen fliegt Emirates nun insgesamt 42 Mal wöchentlich auch Peking, Shanghai und Guangzhou an. Die neue Verbindung von Dubai nach Shenzhen wird mit einer Boeing 777-300ER durchgeführt. Diese Maschine bietet eine Vier-Klassen-Konfiguration mit acht privaten Suiten in der Ersten Klasse, 40 Liegesitzen in der Business Class, 24 Sitzen in der Premium Economy und 260 Sitzen in der Economy Class. Shenzhen ist die erste Stadt auf dem chinesischen Festland, die mit den umgerüsteten Flugzeugen von Emirates bedient wird. Der Flug EK328 startet um 10:05 Uhr in Dubai und erreicht Shenzhen um 22:00 Uhr Ortszeit. Der Rückflug EK329 hebt um 23:55 Uhr in Shenzhen ab und landet am Folgetag um 03:40 Uhr in Dubai. Adnan Kazim, der stellvertretende Präsident und Chief Commercial Officer von Emirates, zeigte sich erfreut über die Einführung der neuen Verbindung. Er betonte, daß dieser Meilenstein das Engagement von Emirates zur Stärkung der Präsenz auf dem chinesischen Festland und zur Unterstützung der Handels- und Tourismusziele des Landes widerspiegele. Die neue Strecke stehe auch im Einklang mit der Vertiefung der Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Arabischen Emiraten und sei ein strategischer Schritt zur nahtlosen Verbindung des Innovationskorridors der Greater Bay Area Guangdong-Hongkong-Macau. Seit dem Jahre 2004 fliegt Emirates China an und spielt eine bedeutende Rolle bei der Anbindung

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Iran erwägt Kauf chinesischer Kampfflugzeuge nach Waffenruhe mit Israel

Nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe mit Israel prüft der Iran einem Medienbericht zufolge den Erwerb moderner chinesischer Kampfflugzeuge. Die iranische Zeitung „Entekhab“ meldete, Teheran zeige konkretes Interesse an der Exportversion des Kampfflugzeugs vom Typ Chengdu J-10. Diese Entwicklung wird im Kontext der jüngsten China-Reise des iranischen Verteidigungsministers Asis Nasirsadeh gesehen, der vor wenigen Tagen zu einem Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOC) in die chinesische Küstenstadt Qingdao gereist war. Die Modernisierung der iranischen Luftwaffe gilt als eine der größten militärischen Schwächen des Landes. Sie wurde durch umfassende internationale Sanktionen, die Teheran vom globalen Finanzsystem weitgehend abschneiden, lange Zeit erschwert. Viele der aktuell im Iran genutzten Militärmaschinen, darunter auch F-14-Modelle, stammen noch aus der Zeit vor der Islamischen Revolution von 1979, als der Iran enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten pflegte. Seit Jahren bemüht sich der Iran auch um den Erwerb moderner Su-35-Kampfjets aus Russland, bisher jedoch ohne Erfolg. In seiner Verteidigungsdoktrin setzte Teheran stattdessen verstärkt auf die Unterstützung militanter Gruppen in der Region sowie auf den Ausbau eines umfassenden Raketen- und Drohnenprogramms. Ein möglicher Verteidigungsdeal mit China könnte durch die bestehenden Wirtschaftsbeziehungen begünstigt werden. China gilt als der bedeutendste, wenn auch inoffizielle, Abnehmer iranischen Öls, welches die Haupteinnahmequelle des sanktionierten Landes darstellt. Dies könnte theoretisch einen finanziellen Rahmen für Rüstungsgeschäfte bieten, wie die Autoren des „Entekhab“-Berichts argumentieren. Es bleibt jedoch unklar, ob Peking zum Verkauf solcher fortschrittlichen Militärtechnologie an den Iran bereit ist. Die Chengdu J-10 ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, das seit Anfang der 2000er Jahre in Dienst gestellt wurde

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