2025

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2025

Admiral Duck empfängt Reisende am Wiener Flughafen

Am Flughafen Wien wird der schnabelstarke Kapitän Admiral Duck der DDSG Blue Danube bereits zum dritten Mal in Folge die ankommenden Passagiere begrüßen. Das Maskottchen des Binnenschifffahrtsunternehmens, das in diesem Sommer erneut im Ankunftsbereich des Flughafens präsent ist, hat zudem eine Auszeichnung für seine Werbekampagne erhalten. Die Kampagne mit Admiral Duck wurde beim 38. T.A.I. Werbe Grand Prix 2025 mit Silber in der Kategorie „Online & Digital-Marketingkampagnen“ prämiert. Dieser Wettbewerb gilt als einer der wichtigsten und zugleich fairsten im Bereich touristischer Werbemittel im deutschsprachigen Raum. Die Kampagne konnte sich unter mehr als 200 Einreichungen behaupten und überzeugte sowohl die Fachjury als auch das Publikum. Ziel der Präsenz am Flughafen ist es, Reisende auf die Schifffahrten der DDSG Blue Danube aufmerksam zu machen und somit „mehr Donauwellen, weniger Reisestress“ zu ermöglichen. Der Auftritt von Admiral Duck findet vor dem Hintergrund eines weiteren Wachstums des Flughafens Wien statt. Nach einem Rekordjahr 2024 verzeichnete der Flughafen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 bereits 11,7 Millionen Passagiere. Auch die Stadt Wien konnte im Jahre 2024 mit 18,9 Millionen Nächtigungen einen neuen Rekord erzielen. Dies bietet eine ideale Plattform für die Präsenz von Admiral Duck, der im Ankunftsbereich von überdimensionalen Bildschirmen und einem Selfie-Spot flankiert wird. Ein QR-Code ermöglicht Reisenden die direkte Online-Buchung von Schiffstickets mit einem Rabatt von zehn Prozent für die Linien- und Ausflugsfahrten der DDSG Blue Danube. Wolfgang Fischer, der Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonte die Verbindung zwischen Luftfahrt, Donauromantik und Wiener Charme, welche Admiral Duck symbolisiere. Der Flughafen

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Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten bestätigt Ende der Northeast Alliance

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat am Montag einen Antrag von American Airlines (AA, Dallas/Fort Worth) abgewiesen, welcher darauf abzielte, eine richterliche Entscheidung zur Aufhebung der sogenannten Northeast Alliance (NEA) mit Jetblue Airways (B6, New York JFK) rückgängig zu machen. Diese endgültige Abweisung bedeutet das formelle Ende der umstrittenen Partnerschaft und stellt einen empfindlichen Rückschlag für die strategischen Pläne von American Airlines dar, ihre Position im nordöstlichen Luftraume der Vereinigten Staaten zu stärken. American Airlines hatte argumentiert, daß die erstinstanzliche Gerichtsentscheidung gegen geltendes Bundeskartellrecht verstoßen habe. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmend kritische Haltung der amerikanischen Kartellbehörden gegenüber Kooperationen zwischen großen Fluggesellschaften. Das Ende einer umstrittenen Allianz: Hintergründe und gerichtliche Auseinandersetzungen Die Northeast Alliance zwischen American Airlines und Jetblue Airways wurde im Juli des Jahres 2020 ins Leben gerufen. Ziel dieser weitreichenden Kooperation war es, die Netzwerke der beiden Fluggesellschaften im Nordosten der Vereinigten Staaten, insbesondere an den stark frequentierten Flughäfen in New York und Boston, zu verknüpfen. Durch die Abstimmung von Flugplänen, die gegenseitige Anerkennung von Tickets und die gemeinsame Nutzung von Terminalressourcen sollten Passagieren mehr Flugoptionen und verbesserte Verbindungen geboten werden. Zudem versprach man sich, so American Airlines, eine verstärkte Konkurrenz zu anderen großen Anbietern in der Region. Die Partnerschaft erhielt im Januar 2021 unter der damaligen Regierung von Präsident Donald Trump die Zustimmung des US-Verkehrsministeriums (DOT). Diese Genehmigung erfolgte, obschon solche weitreichenden Kooperationen, welche bis hin zur Preiskoordination gehen können, in der Luftfahrtindustrie oft kritisch beäugt werden. Die Befürworter der Allianz sahen darin jedoch

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Croatia Airlines eröffnet neue Direktverbindung Hamburg-Zagreb

Am Dienstag hat der erste Flug von Croatia Airlines die neue Linienverbindung zwischen Hamburg und der kroatischen Hauptstadt Zagreb offiziell eingeweiht. Die Maschine hob um 10:30 Uhr in Hamburg ab und landete nach rund 1 Stunde und 45 Minuten Flugzeit um 12:15 Uhr in Zagreb. Diese neue Route ermöglicht Passagieren dreimal wöchentlich eine bequeme und direkte Reise zwischen den beiden Metropolen. Am Hamburg Airport wurde der Start der neuen Strecke und die Partnerschaft mit Croatia Airlines feierlich begangen. Vor dem Abflug begrüßte die Fluggesellschaft die ersten Gäste am Gate mit einem kleinen Event. Dirk Behrens, der Leiter Aviation am Hamburg Airport, äußerte seine Freude über die neue Partnerschaft und betonte, daß die Verbindung eine attraktive, direkte Anbindung an ein spannendes Reiseziel in Südosteuropa biete und das Flugangebot ab Hamburg ins beliebte Urlaubsland Kroatien erweitere. Slaven Žabo, der Direktor der kommerziellen Abteilung von Croatia Airlines, erklärte, daß die neue saisonale Verbindung zwischen Hamburg und Zagreb das Reiseangebot für die Passagiere ausbaue und eine noch bessere Anbindung zwischen Deutschland und Kroatien schaffe. Die neue Strecke ab Hamburg ergänzt die bereits bestehenden Flüge von Croatia Airlines von Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf zu verschiedenen kroatischen Zielen. Auf der neuen Strecke kommen die modernen Airbus A220-Flugzeuge von Croatia Airlines zum Einsatz, welche die bisherige Flotte ersetzen und sowohl den Gästen als auch der Crew ein angenehmes Flugerlebnis bieten sollen. Die A220-Flugzeuge sind bekannt für ihre moderne Technologie und den Komfort an Bord. Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, bietet eine Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem

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Air Asia vor strategischer Neuausrichtung: Golf-Drehkreuz geplant

Nach einer Phase der Zurückhaltung kündigt Air Asia, Asiens größter Günstigflieger, eine ambitionierte Wachstumsstrategie an, welche die Rückkehr nach Europa zum Ziele hat. Anders als in der Vergangenheit plant Airlinechef Tony Fernandes, den europäischen Markt nicht direkt von Asien aus, sondern über ein regionales Drehkreuz in einem Golfstaate zu erschließen. Dieses Modell soll die bisherige Konzentration auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufbrechen und den Anteil der Umsteigepassagiere, welcher derzeit lediglich bei acht Prozent liege, signifikant erhöhen. Fernandes signalisiert zudem Interesse an Zielen in Deutschland, um seine Expansionspläne in die Tat umzusetzen. Mit dieser Neuausrichtung sollen neue, sehr profitable Geschäftsbereiche erschlossen werden, gestützt durch eine mögliche Flottenerweiterung um Airbus A220-Flugzeuge. Die Rückkehr nach Europa: Eine ambitionierte Strategie Lange Zeit war es still geworden um Air Asia, den dominierenden Günstigflieger Asiens. Die weltweiten Reisebeschränkungen hatten die Luftfahrtindustrie schwer getroffen, und auch Air Asia mußte ihre ambitionierten Wachstumspläne vorübergehend auf Eis legen. Doch nun, nach der Überwindung der größten Krisen, schaltet der Konzern wieder auf Wachstum und richtet seinen Blick erneut auf den europäischen Markt. Dieses Mal jedoch mit einer modifizierten Strategie, welche aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt haben dürfte. In der Vergangenheit hatte Air Asia über ihren Langstreckenableger Air Asia X bereits Linienverbindungen nach London und Paris unterhalten. Der Versuch, das erfolgreiche Günstigflugmodell, welches auf Kurz- und Mittelstrecken in Asien florierte, auf die Langstrecke zu übertragen, erwies sich jedoch als unrentabel. Die Fluggesellschaft stellte diese Flüge aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit wieder ein. Dies zeigte, daß die spezifischen Anforderungen und Kostenstrukturen der Langstrecke eine andere Herangehensweise

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Condor erweitert europäisches Streckennetz ab Frankfurt

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2026 ihr Angebot an europäischen Städtezielen weiter ausbauen. Nach der erfolgreichen Einführung von neun neuen Zielen in diesem Jahr, werden ab dem 1. Mai 2026 zusätzlich Barcelona in Katalonien, Budapest in Ungarn und die Lagunenstadt Venedig in Italien in das Streckennetz ab dem Flughafen Frankfurt aufgenommen. Die Flüge zu diesen drei europäischen Metropolen werden den Reisenden morgens, mittags und abends zur Verfügung stehen. Peter Gerber, der Geschäftsführer von Condor, äusserte sich zufrieden über die Etablierung der neuen City-Destinationen in den vergangenen Monaten. Er hob hervor, daß das Angebot, welches attraktive Produkte zu optimalen Flugzeiten für Geschäfts- und Städtereisende biete, gut angenommen werde. Die Erweiterung um Barcelona, Budapest und Venedig sei daher ein logischer nächster Schritt, um weitere reizvolle Metropolen anzubieten und die Position der Condor im Markt weiter zu stärken. Die drei neuen Destinationen ergänzen die bereits bestehenden City-Verbindungen, welche Condor im Sommerflugplan 2026 ab Frankfurt anbietet. Dazu gehören Berlin, Hamburg, München, Paris (CDG), Mailand (MXP), Rom (FCO), Wien, Zürich und Prag. Im Zuge der Modernisierung der Kurzstreckenflotte von Condor werden auf diesen Routen vermehrt werksneue Flugzeuge des Typs Airbus A320neo eingesetzt. Diese Maschinen sollen den Gästen an Bord mehr Komfort bieten, unter anderem durch grössere Gepäckfächer, die Option für drahtlosen Internetzugang (Wifi) und eine auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Innenausstattung. Alle Flüge werden in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit Business Class und Economy Class angeboten. Die Flugtickets für die neuen Verbindungen nach Barcelona, Budapest und Venedig sollen ab Ende der kommenden Woche buchbar sein. Sie

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Erneuter Vorfall am Flughafen Fernando de Noronha: Flugzeug im Asphalt eingesunken

Der Flughafen Fernando de Noronha war am vergangenen Sonntag, dem 29. Juni, erneut Schauplatz eines Zwischenfalls, bei dem ein Passagierflugzeug im Asphalt des Vorfeldes einsank. Eine Boeing 737 Max 8 der Fluggesellschaft Gol sank beim Rollen zum Start ab. Dies ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche. Schon am 22. Juni war eine Embraer E195-E2 von Azul vom selben Problem am Inselflughafen betroffen. Die Betreiberfirma Dix Aeroportos, welche den Flughafen verwaltet, hat wiederholt auf den mangelhaften Zustand der Infrastruktur hingewiesen und drängt seit längerer Zeit auf die Durchführung dringend notwendiger Sanierungsarbeiten. Trotz dieser Forderungen wurde bisher lediglich ein Teil der Start- und Landebahn erneuert. Die Rollwege und das Vorfeld, also jene Bereiche, auf denen die Flugzeuge zum Start oder zur Parkposition manövrieren, bleiben weiterhin in einem Zustand, der eine umfassende Sanierung erfordert. Diese wiederholten Vorkommnisse werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheitsbedenken am Flughafen Fernando de Noronha. Die Vorfälle, bei denen Flugzeuge im weichen Asphalt versinken, können den Flugbetrieb erheblich stören und im schlimmsten Fall zu Beschädigungen an den Flugzeugen führen. Glücklicherweise gab es bei den jüngsten Zwischenfällen keine Berichte über Verletzte, doch die Auswirkungen auf den Flugplan und die Zuverlässigkeit des Flughafens sind spürbar. Die anhaltenden Probleme mit der Infrastruktur könnten langfristige Konsequenzen für den Tourismus auf der Insel Fernando de Noronha haben, einer beliebten Destination in Brasilien. Die Forderungen nach einer vollständigen und schnellen Sanierung der Rollwege und des Vorfeldes dürften nach diesen Vorfällen weiter zunehmen, um die Sicherheit des Flugbetriebs und die Attraktivität des Flughafens

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Leav Aviation führt weiteren Evakuierungsflug aus Tel Aviv durch

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation hat am vergangenen Sonntag, dem 29. Juni 2025, einen weiteren Evakuierungsflug im Auftrag des Vereinigten Königreichs durchgeführt. Der Flug führte von Tel Aviv in Israel nach London-Gatwick in Grossbritannien. Zum Einsatz kam dabei ein Airbus A320 der Gesellschaft mit dem Kennzeichen D-ANDI. Diese Operation reiht sich ein in eine Reihe von Sonderflügen, welche die Fluggesellschaft aufgrund der anhaltend angespannten Lage im Nahen Osten bereits durchgeführt hat. Leav Aviation, eine relativ junge deutsche Charterfluggesellschaft, die im Jahre 2021 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Köln hat, hat sich in der aktuellen Krisenregion als wichtiger Partner für Regierungen etabliert. Bereits zuvor hatte die Airline Sonderflüge für die Regierungen Frankreichs und der Niederlande organisiert, welche Passagiere von Jordanien nach Europa brachten. Diese Einsätze unterstreichen die Fähigkeit der Gesellschaft, auch unter schwierigen Bedingungen humanitäre und logistische Unterstützung zu leisten. Die Durchführung solcher Evakuierungsflüge ist ein komplexes Unterfangen, das eine enge Koordination mit den jeweiligen Regierungen und den Luftfahrtbehörden der betroffenen Länder erfordert. Angesichts der Instabilität in der Region sind Fluggesellschaften, die solche Dienste anbieten können, von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit von Staatsangehörigen zu gewährleisten und Reisemöglichkeiten aufrechtzuerhalten, wenn reguläre Flugverbindungen eingeschränkt oder eingestellt werden. Die anhaltende Präsenz von Leav Aviation in der Region und die Bereitstellung ihrer Flugzeuge für derartige Missionen zeigen die Flexibilität und Einsatzbereitschaft kleinerer Fluggesellschaften in aussergewöhnlichen Situationen. Diese Flüge dienen dazu, Personen aus Krisengebieten zu verbringen und tragen zur internationalen Zusammenarbeit in Zeiten regionaler Spannungen bei.

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Globale Nachfrage im Luftverkehr steigt, Nordamerika zeigt Rückgang

Die weltweite Nachfrage im Luftverkehr ist im Mai 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent gestiegen. Dies gab die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) bekannt. Während der asiatisch-pazifische Raum das stärkste Wachstum verzeichnete, zeigte Nordamerika einen seltenen Rückgang. Die Kapazität erhöhte sich im Gleichschritt um 5,0 Prozent, wobei der globale Sitzladefaktor nahezu unverändert bei 83,4 Prozent lag. Im internationalen Reiseverkehr stieg die Nachfrage um 6,7 Prozent, und der Sitzladefaktor erreichte mit 83,2 Prozent einen Rekordwert für den Monat Mai. Regional betrachtet führte Asien-Pazifik mit einem Nachfragewachstum von 13,3 Prozent die globale Entwicklung an, gefolgt von Afrika mit 9,5 Prozent und Lateinamerika mit 8,8 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichnete Europa ein moderateres Wachstum von 4,1 Prozent, während Nordamerika mit einem Zuwachs von nur 1,4 Prozent das schwächste internationale Wachstum aufwies. Die afrikanisch-asiatische Route zeigte mit 15,9 Prozent den schnellsten Zuwachs. Im nationalen Reiseverkehr stieg die Nachfrage um 2,1 Prozent, bei einer Kapazitätszunahme von 2,8 Prozent. Auffällig waren die Entwicklungen in verschiedenen Schlüsselmärkten: Brasilien zeigte mit einem Anstieg von 18,3 Prozent das höchste Wachstum im nationalen Bereich. China verzeichnete ein beschleunigtes Wachstum von 7,4 Prozent, und Japan zeigte eine starke Zunahme der Nachfrage um 5,8 Prozent mit einem deutlichen Anstieg des Ladefaktors. Demgegenüber sank die Nachfrage in den Vereinigten Staaten um 1,7 Prozent, was auf eine Verlangsamung der Wirtschaft und weniger Geschäftsreisen zurückgeführt wird. Indien verzeichnete zwar ein Wachstum von 3,1 Prozent, jedoch einen deutlichen Rückgang des Sitzladefaktors um 5,3 Prozentpunkte. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, hob die insgesamt starke globale Reisestimmung hervor,

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EU-Kommission lenkt im Handelsstreite ein: Basiszölle akzeptiert, doch Ausnahmen für Schlüsselindustrien gefordert

Im eskalierenden Handelsstreite zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika zeichnet sich eine mögliche Deeskalation ab. Wie jüngst bekannt wurde, zeigt sich die EU-Kommission bereit, auf Washington zuzugehen und die von den USA erhobenen Basiszölle von zehn Prozent auf europäische Güter im Prinzip zu akzeptieren. Diese Bewegung auf Seiten Brüssels ist jedoch an eine entscheidende Bedingung geknüpft: Für mehrere Schlüsselindustrien werden Ausnahmen von dieser Regelung gefordert. Insbesondere der zivile Flugzeugbau, die Pharma- und die Halbleiterindustrie stehen im Mittelpunkte dieser Forderungen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen auf dem wichtigen amerikanischen Markte zu sichern. Diese Entwicklungen gewinnen an Dringlichkeit, da eine von US-Präsident Donald Trump gesetzte Einigungsfrist am 9. Juli abläuft, welche bei Nichteinhaltung drastische Zollerhöhungen auf bis zu 50 Prozent zur Folge haben könnte. Der Handelsstreit: Ein komplexes Geflecht von Zöllen und Verhandlungen Der transatlantische Handelsstreit, welcher die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten seit geraumer Zeit belastet, hat eine neue Phase erreicht. Unter der Präsidentschaft Donald Trumps, welcher eine protektionistische Handelspolitik verfolgt, wurden bereits in der Vergangenheit Sonderzölle auf eine Vielzahl von Gütern erhoben, beispielsweiße auf Stahl- und Aluminiumimporte, welche europäische Hersteller empfindlich trafen. Die nunmehr im Fokus stehenden Basiszölle von zehn Prozent auf EU-Güter sind Teil einer breiteren Strategie Washingtons, die Handelsbilanz zu beeinflussen und inländische Industrien zu stärken. Obschon Präsident Trump die Androhung weiterer, deutlich höherer Zölle für die Dauer der aktuellen Verhandlungen ausgesetzt hatte, sind EU-Waren derzeit nicht vollständig zollfrei in den USA. Die US-Regierung hält, mit wenigen Ausnahmen, an einem

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Qatar Airways nimmt Flüge nach Irak und Syrien wieder auf und erweitert Nahost-Dienste

Qatar Airways hat die Wiederaufnahme und Ausweitung ihrer Flugdienste in den Irak und nach Syrien angekündigt. Gleichzeitig stellt die Fluggesellschaft ihre vollständigen Flugpläne nach dem Libanon und Jordanien wieder her, welche vor den jüngsten Störungen galten. Diese Entwicklung erfolgt nach einer Lockerung der Luftraumbeschränkungen und der Einhaltung aktualisierter internationaler Sicherheitsrichtlinien im Luftverkehr. Für den Irak wird die vollständige Wiederaufnahme des Flugbetriebs zwischen dem 30. Juni und 3. Juli erfolgen. Nach Bagdad sind bis zum 8. Juli 16 wöchentliche Flüge geplant. Erbil wird bis zum 9. Juli mit zehn wöchentlichen Verbindungen bedient. Nach Sulaymaniyah werden ab dem 2. Juli sieben wöchentliche Flüge angeboten, während Najaf ab demselben Datum fünf wöchentliche Flüge erhält. Die Stadt Basra wird ab dem 3. Juli siebenmal wöchentlich angeflogen. In Syrien kehren die täglichen Flüge nach Damaskus bis zum 15. Juli vollständig zurück. Ab dem 6. Juli wird zunächst ein täglicher Flug wieder aufgenommen, welcher ab dem 15. Juli auf zwei tägliche Verbindungen erhöht wird. Für den Libanon und Jordanien werden ab dem 1. Juli die vollständigen Flugpläne vor den Konflikten wiederhergestellt. Die Frequenz nach Beirut wird von 14 auf 21 wöchentliche Flüge erhöht, ebenso wie die Verbindungen nach Amman, die ebenfalls von 14 auf 21 wöchentliche Flüge aufgestockt werden. Qatar Airways betont, daß alle Wiedereinführungen von Routen in voller Übereinstimmung mit den internationalen Vorschriften für einen sicheren Flugbetrieb erfolgen. Die Fluggesellschaft sieht in diesem Schritt ein Zeichen für die regionale Stabilisierung und die wachsende Nachfrage. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Wiederherstellung der Luftfahrtkonnektivität in

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