2025

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2025

Oman Air tritt der Oneworld Allianz bei und erweitert Flugangebot

Oman Air ist offiziell der Luftfahrtallianz Oneworld beigetreten und avanciert zum 15. vollwertigen Mitglied der globalen Fluggesellschaftengruppe. Dieser Schritt festigt die Präsenz der Allianz im Nahen Osten und fällt mit der Einführung einer neuen Nonstop-Verbindung von Oman Air zwischen Maskat und Amsterdam zusammen. Durch diese Erweiterung wird die Reichweite der Oneworld-Allianz in die Golfregion und nach Südasien ausgedehnt. Oman Air ist nach Qatar Airways und Royal Jordanian die dritte Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten, die der Oneworld Allianz beitritt. Ihre Aufnahme verschafft Oneworld Zugang zu 42 Zielen in 22 Ländern, welche vom Drehkreuz Oman Airs am Maskater Internationalen Flughafen bedient werden. Nat Pieper, der Geschäftsführer von Oneworld, hob hervor, daß Oman Air der Allianz eine wertvolle strategische Reichweite und einen mehrfach ausgezeichneten Service bringe. Er sieht in dieser Partnerschaft die Erschliessung neuer Verbindungen für die Kunden und eine Stärkung der Position von Oneworld als Allianz für internationale Reisende. Die Mitgliedschaft bei Oneworld ermöglicht es Vielfliegern der Allianz, auf dem Streckennetz von Oman Air Meilen zu sammeln und einzulösen. Zudem profitieren sie von Statusvorteilen wie bevorzugtem Check-in und Boarding sowie Zugang zu mehr als 700 Lounges weltweit. Premium-Passagiere von Oman Air erhalten ebenfalls Zutritt zu den Oneworld-eigenen Lounges, einschliesslich der neu eröffneten Einrichtungen in Amsterdam und Seoul. Gleichzeitig nahm Oman Air einen neuen täglichen Flug zwischen Maskat und dem Amsterdamer Flughafen Schiphol auf. Diese Verbindung soll die Konnektivität zwischen Europa und der Golfregion verbessern. Con Korfiatis, der Geschäftsführer von Oman Air, bezeichnete den Beitritt zur Oneworld Allianz als eine Ehre und

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Gravierender Zwischenfall über Delhi: Air India Boeing 777 verliert nach Start an Höhe

Nur 38 Stunden nach dem tragischen Verlust eines Boeing 787-8 Dreamliners derselben Fluggesellschaft in Ahmedabad, welcher 270 Menschenleben forderte, ist ein weiterer schwerwiegender Zwischenfall bei der indischen Fluggesellschaft Air India bekannt geworden. Die indische Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) hat eine umfängliche Untersuchung eingeleitet, nachdem eine Air India Boeing 777 kurz nach dem Abflug vom Delhi-Indira Gandhi International Airport (DEL) auf ihrem Wege zum Wiener International Airport (VIE) in Österreich urplötzlich rund 900 Fuß (etwa 300 Meter) an Höhe verlor. Der Vorfall, welcher sich am 14. Juni 2024 ereignete, wirft im Lichte der jüngsten Tragödie erneut beunruhigende Fragen bezüglich der Betriebssicherheit bei Air India auf und hat eine verstärkte behördliche Aufsicht zur Folge. Schockierender Höhenverlust: Der Vorfall von Flug AI187 im Detail Der nunmehr bekanntgewordene Zwischenfall betraf den Air India Flug AI187, welcher planmäßig vom Delhi-Indira Gandhi International Airport (DEL) in Richtung Wien International Airport (VIE) operierte. Die Maschine, eine Boeing 777-300ER mit der Registrierung VT-ALU, hob um 03:16 Uhr Ortszeit in Delhi ab. Es handelt sich um ein Langstreckenflugzeug, welches für die Beförderung von bis zu 345 Passagieren konfiguriert ist und nach einem Crewwechsel in Wien seine Reise nach Toronto in Kanada fortsetzen sollte. Berichten zufolge herrschten zum Zeitpunkt des Abfluges starke Gewitteraktivitäten in der Nähe des Flughafens, eine Wetterlage, die von Flugbesatzungen erhöhte Aufmerksamkeit und präzise Flugführung verlangt. Unmittelbar nach dem Start, während des initialen Steigfluges, als das Flugzeug allgemach vom Flughafengelände aufstieg, erhielt die Besatzung im Cockpit mehrere kritische Warnungen. Das Großraumflugzeug empfing eine Strömungsabrißwarnung

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Emirates erweitert Flugplan und modernisiert Flotte

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihren weltweiten Betrieb aus und setzt dabei verstärkt auf modernisierte Flugzeuge vom Typ Boeing 777 und Airbus A380, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Die jüngsten Anpassungen im Flugplan sehen erhöhte Frequenzen zu verschiedenen Zielen sowie den Einsatz von A380-Flugzeugen auf weiteren Strecken vor. Passagiere sollen zudem vermehrt das sogenannte Premium Economy Produkt erleben können. Ab dem 26. Oktober 2025 wird Emirates einen dritten täglichen Flug nach Mailand (EK101/102) mit einer Boeing 777-300ER anbieten. Die Route zwischen Rio de Janeiro und Buenos Aires (EK247/248) wird zu einem täglichen Dienst aufgewertet. Auf der Shanghai-Route EK302/303 kommt der A380 zum Einsatz, während EK304/305 ab dem 20. Juli mit einer modernisierten Boeing 777 bedient wird. Des Weiteren wird der dritte tägliche Flug nach Singapur (EK314/315) im kommenden Winter auf einen A380 umgestellt. Weitere Verbesserungen sind für den 1. Februar 2026 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Zürich-Dienst EK85/86 auf einen A380 umgestellt, der eine modernisierte 777 ersetzt. Zudem wird auf dem Zürich-Dienst EK87/88, der ebenfalls mit einem neu modernisierten A380 bedient wird, die Premium Economy eingeführt. Diese verstärkte Nutzung der modernisierten Flugzeuge ist eine Folge des zügigen Kabinen-Upgrade-Programms von Emirates, das im November 2022 begann. Die Fluggesellschaft hat nach eigenen Angaben bereits 60 Flugzeuge vollständig renoviert, wobei pro drei Wochen ein Flugzeug umgebaut wird. Jedes dieser aufgefrischten Flugzeuge verfügt über eine neue Premium Economy Kabine und Verbesserungen in allen anderen Klassen. Trotz jüngster regionaler Turbulenzen berichtet Emirates von einem stabilen Betrieb in ihrem gesamten Streckennetz und fährt die

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Paraguayische Luftwaffe empfängt erste Super Tucano Flugzeuge von Embraer

Die paraguayische Luftwaffe hat offiziell vier leichte Angriffs- und Trainingsflugzeuge vom Typ A-29 Super Tucano vom brasilianischen Luftfahrtkonzern Embraer übernommen. Diese Lieferung stellt die bedeutendste Rüstungsbeschaffung des Landes seit nahezu vierzig Jahren dar und wurde auf der Luftwaffenbasis Silvio Pettirossi nahe Asunción in Anwesenheit hoher Regierungs- und Militärvertreter feierlich begangen, darunter Paraguays Präsident Santiago Peña. General Júlio Fullaondo, der Kommandeur der paraguayischen Luftwaffe, bezeichnete die Indienststellung der Flugzeuge als einen „Sprung vorwärts in unseren operationellen Fähigkeiten“. Er betonte, daß die neuen Maschinen die Luftraumüberwachung, Einsatzbereitschaft und Landesverteidigung stärken werden. Diese Anschaffung sei eine Investition in die Souveränität und Sicherheit des Landes. Die nun erfolgte Auslieferung ist Teil eines Gesamtgeschäftes über sechs Flugzeuge und kennzeichnet eine umfassende Modernisierungsbemühung für die paraguayischen Luftstreitkräfte. Der A-29 Super Tucano ist bei 22 Luftwaffen weltweit im Einsatz, mit über 290 bestellten Einheiten. Das Flugzeug wird für seine Vielseitigkeit gelobt, da es für leichte Angriffe, Aufklärungsmissionen und die fortgeschrittene Pilotenausbildung genutzt werden kann. Embraer feierte kürzlich 600.000 Flugstunden für die Plattform, was deren globalen Erfolg im Einsatz unterstreicht. Bosco da Costa Junior, der Geschäftsführer von Embraer Defence & Security, zeigte sich zuversichtlich, daß der A-29, ein Massstab in seiner Klasse, die gegenwärtigen und zukünftigen Missionsanforderungen der paraguayischen Luftwaffe erfüllen wird. Der A-29 ist für den Einsatz in schwierigen Umgebungen konzipiert und verfügt über moderne Avionik und präzise Zielsysteme. Er ist zudem in der Lage, von unbefestigten Pisten aus zu operieren. Seine Einsatzmöglichkeiten reichen von der Luftnahunterstützung und Luftraumüberwachung bis hin zur Grenzsicherung und Ausbildung von Bodentruppen.

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Rüstungsdeal bahnt sich an: Deutschland gibt Blockade von Eurofighter-Export an die Türkei auf

Nach monatelangen Verhandlungen und einer abwartenden Haltung der bisherigen Bundesregierung zeichnet sich nun ein bedeutender Großauftrag für das Eurofighter-Konsortium ab. Die Türkei steht kurz davor, bis zu 40 neue Eurofighter-Kampfflugzeuge zu bestellen. Wie bekannt wurde, wird die neue Bundesregierung in Berlin ihren Widerstand gegen diesen Rüstungsexport nicht länger aufrechterhalten. Diese Kehrtwende, welche die gemeinsame Linie der anderen Eurofighter-Partnernationen – Großbritannien, Italien und Spanien – stärkt, verspricht eine dringend benötigte Auslastung der Produktionskapazitäten und eine Belebung für die beteiligten Rüstungskonzerne. Die Eckpunkte des Geschicktes, welches einen Vertragswert von etwa fünf Milliarden Euro umfaßt, sind seit März festgelegt, als Großbritannien der Türkei ein Preisangebot unterbreitete. Monatelange Blockade und die Kehrtwende in Berlin Die Verhandlungen über den möglichen Eurofighter-Verkauf an die Türkei ziehen sich bereits seit geraumer Zeit hin und waren von einer bemerkenswerten Uneinigkeit innerhalb des Eurofighter-Konsortiums geprägt. Während Großbritannien, Italien und Spanien von Anbeginn keine Vorbehalte gegen das Geschäft hegten und sich aktiv für dessen Zustandekommen einsetzten, stand Deutschland, insbesondere unter der vorherigen Ampel-Koalition, auf der Bremse. Die Regierung in Berlin zögerte ihre erforderliche Zustimmung über Monate hinaus. Diese Verzögerung war primär auf die mitunter angespannten Beziehungen zwischen den NATO-Staaten Griechenland und der Türkei zurückzuführen, welche aus deutscher Sicht eine sorgfältige Abwägung erforderlich machten. Die Befürchtung, Rüstungsexporte könnten in regionalen Konflikten eine Rolle spielen, führte zu einer restriktiveren Haltung. Zuletzt hatten sich die Rufe nach einer Exportfreigabe aus Berlin jedoch verstärkt. Insbesondere Großbritannien drängte auf eine baldige Entscheidung und unterbreitete der Türkei bereits im März ein konkretes Preisangebot, was die Entschlossenheit

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Mexicana empfängt ersten Embraer E2 Jet zur Flottenmodernisierung

Mexicana, die staatliche Fluggesellschaft Mexikos, hat ihren ersten Embraer E195-E2 Jet vom brasilianischen Flugzeughersteller Embraer entgegengenommen. Diese Auslieferung markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Flugzeugflotte von Mexicana und unterstreicht die wachsende Präsenz der E2-Modelle in Lateinamerika. Das Flugzeug hat am heutigen Morgen das Embraer-Werk in Richtung Mexiko verlassen. Diese Lieferung ist der erste von insgesamt 20 neuen E2-Jets, welche Mexicana bei Embraer bestellt hat. Der Auftrag, der im Jahre 2024 bekanntgegeben wurde, umfasst zehn E190-E2 und zehn E195-E2 Flugzeuge. Diese Investition soll die Konnektivität und die operative Effizienz der mexikanischen Fluggesellschaft verbessern. Leobardo Bojórquez, der Geschäftsführer von Mexicana, betonte, daß diese Lieferung ein neues Kapitel für die Airline aufschlage. Er hob die Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und den Komfort der E2-Jets hervor, welche sie zu idealen Flugzeugen für die Wachstumsstrategie von Mexicana machten. Die neuen E2-Jets von Mexicana werden in einer Einklassenkonfiguration betrieben und bieten den Passagieren eine moderne und geräumige Kabine ohne Mittelplätze. Die Modelle E195-E2 verfügen über verbesserte Aerodynamik, Triebwerke der neuen Generation und verfeinerte Systeme. Laut Embraer tragen diese Merkmale zu einer merklichen Verringerung des Treibstoffverbrauchs im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation bei. Arjan Meijer, der Präsident und Geschäftsführer von Embraer Commercial Aviation, zeigte sich stolz über die Auslieferung des ersten E2 an Mexicana. Er hob hervor, daß die E2-Familie für ihren leisen Betrieb und ihre Wirtschaftlichkeit bekannt sei. Die Flugzeuge sind zudem mit einer sogenannten Fly-by-Wire-Technologie ausgestattet, welche die Arbeitsbelastung der Piloten reduzieren und die Sicherheit erhöhen soll. Embraer wird die Flotte von Mexicana durch

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Air Baltic äußert Unverständnis über Skyguide-Kommunikation – Details zur Pistennutzung in Zürich

Die Fluggesellschaft Air Baltic hat Bedauern darüber ausgedrückt, daß die Schweizer Flugsicherung Skyguide eine operative Angelegenheit über die Medien anstatt auf direktem Wege kommuniziert hat. Air Baltic betonte die Wichtigkeit eines direkten Austausches zur Klärung der Umstände und für ein umfassendes Verständnis der operativen Entscheidungen. Die Fluggesellschaft erklärte, ihren Flugbetrieb strikt auf der Grundlage spezifischer Betriebsparameter durchzuführen, welche für jeden Flughafen und jede Situation sorgfältig geprüft, genehmigt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt seien. Im Hinblick auf die Start- und Landebahnnutzung am Flughafen Zürich operiert Air Baltic primär von der Piste 28, der dortigen Standard-Startbahn. Die Piste 16 werde nur gelegentlich und ausschließlich aus Sicherheits- und behördlichen Gründen genutzt. Zu diesen Gründen zählen laut Air Baltic Faktoren wie Flugzeugkonfiguration und Triebwerksspezifikationen, welche unterschiedliche Start-Rückenwindbeschränkungen und Schubleistungsanforderungen mit sich bringen können. So sei etwa bei starkem Wind in Verbindung mit dem bergigen Gelände ein Start von Piste 28 unter Umständen nicht möglich. In solchen Fällen könne die Flugbesatzung die Nutzung der Piste 16 beantragen, auch wenn Piste 28 die bevorzugte Option bleibe. Air Baltic ist sich der Anforderungen des Verkehrsflusses bewusst und unterstützt den Betrieb des Flughafens Zürich, soweit dies operativ vertretbar ist. Die Fluggesellschaft wies zudem explizit darauf hin, ihre Piloten nicht anzuweisen, die Triebwerksleistung zu drosseln. Im Gegenteil, man rate den Piloten, alle verfügbaren Maßnahmen zur Leistungssteigerung zu ergreifen, um den Verkehrsfluss zu unterstützen. Alle Anfragen zur Nutzung der Piste 16 werden systematisch dokumentiert und intern überprüft, um die Richtigkeit jeder Entscheidung zu gewährleisten. Internen Auswertungen zufolge wurde die

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Bundeskartellamt genehmigt Lufthansa-Beteiligung an Air Baltic

Das Bundeskartellamt, die deutsche Wettbewerbsbehörde, hat heute seine Genehmigung für den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung der Deutschen Lufthansa AG an der in Lettland beheimateten Fluggesellschaft Air Baltic Corporation AS bekanntgegeben. Dieser Schritt markiert einen weiteren bedeutsamen Meilenstein in der Expansionsstrategie der Lufthansa Gruppe, welche in den letzten Jahren wiederholt durch Zukäufe und Beteiligungen auf dem europäischen Luftfahrtmarkte in Erscheinung trat. Die beiden Fluggesellschaften pflegen bereits seit einigen Jahren eine enge „Wet-Lease“-Partnerschaft, wodurch Flugzeuge samt Besatzung von Air Baltic an Lufthansa verleast werden. Diese bereits bestehende enge Verbindung hat die nun erfolgte Genehmigung der Minderheitsbeteiligung begünstigt, obschon das Bundeskartellamt auf gewiße Wettbewerbsbedenken hinwies. Eine wachsende Partnerschaft und die Expansionsstrategie der Lufthansa Die Beziehung zwischen der Lufthansa Gruppe und Air Baltic ist keine neue Entwicklung, sondern wurzelt in einer bereits langjährigen operativen Zusammenarbeit. Schon seit geraumer Zeit hat Air Baltic, die nationale Fluggesellschaft Lettlands, ihre Flugzeuge mitsammt Besatzungen im Rahmen sogenannter „Wet-Lease“-Vereinbarungen an diverse Airlines der Lufthansa Gruppe, wie beispielsweiße Eurowings, vermietet. Diese Art der Kooperation ermöglicht es Fluggesellschaften, ihre Kapazitäten flexibel anzupassen, ohne eigene Flugzeuge kaufen oder eigenes Personal einstellen zu müssen, während der Vermieter, in diesem Falle Air Baltic, eine verlässliche Einnahmequelle generiert. Air Baltic hat sich in den letzten Jahren zu einem führenden Betreiber moderner Airbus A220-Flugzeuge entwickelt, die für ihre Effizienz auf Kurz- und Mittelstrecken bekannt sind, und positionierte sich als wichtiger Akteur im Baltikum, einer Region mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung. Die nun genehmigte Minderheitsbeteiligung ist auch im Kontext der umfassenderen Expansionsbestrebungen der Lufthansa Gruppe zu sehen. Der deutsche

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Vorsicht vor Fallstricken bei Mietwagen im Urlaub

Mit dem Beginn der Ferienzeit greifen viele Reisende auf Mietautos zurück, um am Urlaubsort flexibel zu bleiben. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) warnt jedoch vor häufigen und mitunter kostspieligen Fallen, welche die Urlaubsfreude trüben können. Regelmässig erreichen das EVZ Beschwerden über unerwartete Zusatzkosten, etwa durch angebliche Schäden am Fahrzeug oder aufgedrängte Zusatzversicherungen. Das EVZ hat aus diesem Grund hilfreiche Empfehlungen zusammengestellt, um Konsumenten vor solchen Ärgernissen zu bewahren. Ein wesentlicher Ratschlag ist, den tatsächlichen Vertragspartner genau zu kennen. Obwohl Buchungen oft über Online-Plattformen erfolgen, wird der eigentliche Mietvertrag meist direkt vor Ort mit der lokalen Autovermietung abgeschlossen. Bei Problemen sollte daher primär der lokale Vermieter kontaktiert werden. Des Weiteren ist die Wahl des passenden Versicherungsschutzes von grosser Bedeutung. Eine Haftpflichtversicherung ist in der EU zwar gesetzlich vorgeschrieben und im Mietpreis enthalten, doch die Deckungssumme kann bei Billigangeboten zu niedrig sein. Es wird eine Deckungssumme von mindestens einer Million Euro empfohlen, besser noch von zehn oder fünfzig Millionen Euro. Eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt, die auch Schäden an Glas, Reifen und Felgen abdeckt, ist ratsam. Konsumenten sollten ferner darauf achten, sich vor Ort keine unnötigen Zusatzversicherungen aufschwatzen zu lassen. Zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern die Kreditkarte und mögliche Zusatzkosten. Die Person, welche als Hauptfahrer im Mietvertrag eingetragen ist, sollte in der Regel auch der Inhaber der zur Reservierung genutzten Kreditkarte sein. Debit- oder Prepaidkarten werden häufig nicht akzeptiert. Zusatzleistungen wie ein zweiter Fahrer, Kindersitze oder Navigationsgeräte können erhebliche Mehrkosten verursachen; deren Preise und Bedingungen sollten daher bereits bei der Buchung geprüft werden. Schliesslich ist eine

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SAS investiert in Flottenausbau und regionales Wachstum mit Embraer E2

Die Scandinavian Airlines (SAS) läutet eine neue Phase ihrer Unternehmensentwicklung ein. Am Dienstag verkündete SAS-Chef Anko van der Werff auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen eine Flottenerweiterung: Die Fluggesellschaft bestellt bis zu 55 Embraer E-195 E2 Flugzeuge, darunter 45 Festbestellungen und 10 Optionen. Diese Entscheidung, getroffen im Beisein von Francisco Gomes Neto, Group President und CEO von Embraer, sowie Arjan Meijer, President und CEO für Commercial Aircraft, markiert einen entscheidenden Schritt in der Transformation und Wachstumsstrategie der skandinavischen Airline. Nach einer Phase der Stabilisierung will SAS nun ihr nordisches Netzwerk stärken und die Anbindung zwischen den skandinavischen Hauptstädten und den Sekundärstädten verbessern. Eine strategische Investition in die Zukunft: Leistung und Effizienz im Fokus Die Akquisition der Embraer E-195 E2-Flugzeuge stellt für die Scandinavian Airlines eine „kühne Investition in die Zukunft und einen großen Schritt vorwärts in unserer Transformation“ dar, wie Anko van der Werff auf der heutigen Pressekonferenz betonte. Er bezeichnete die E2-Maschinen als eine „nahtlose Ergänzung“ für die bestehende Flotte und das Streckennetz der SAS. Diese Aussage deutet darauf hin, daß die neuen Flugzeuge nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch operationell und strategisch gut in die langfristigen Pläne der Fluggesellschaft passen. Zwei Hauptfaktoren waren entscheidend für die Wahl der Embraer E2-Familie: die überzeugende Leistungsfähigkeit und die bemerkenswerte Treibstoffeffizienz der Flugzeuge. In einer Branche, in der Betriebskosten und die Fähigkeit, Routen profitabel zu bedienen, von größter Bedeutung sind, stellen diese Attribute einen erheblichen Vorteil dar. Die E2-Jets sind bekannt für ihre moderne Aerodynamik und fortschrittlichen Triebwerke, welche eine Reduzierung des

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