2025

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2025

Georgiens Ruf der Wildnis: Abenteuer im Kaukasus locken Reisende an

Georgiens Hochland, ein Reich ungezähmter Natur und alter Traditionen, etabliert sich zusehends als ein verlockendes Ziel für Abenteuerreisende aus aller Welt. Fernab der üblichen Pfade offenbaren die majestätischen Bergregionen des Kaukasus eine Vielfalt an Erlebnissen, die den Besucher in die wilde Schönheit und das reiche kulturelle Erbe des Landes eintauchen lassen. Von anspruchsvollen Gletschertreks über authentische Reitabenteuer bis hin zu waghalsigen Passfahrten und dem Gefühl des freien Fluges – Georgien bietet unvergessliche Möglichkeiten, seine dramatischen Landschaften aus einzigartigen Perspektiven zu erkunden. Diese Abenteuer sind nicht nur körperliche Herausforderungen, sondern auch Gelegenheiten, eine tiefe Verbindung zur Natur und den Menschen dieser außergewöhnlichen Region zu knüpfen. Wanderung zum Gergeti-Gletscher: Ein alpines Meisterwerk unter dem Kasbek Für all jene, die sich nach einem intensiven alpinen Abenteuer sehnen, stellt die Wanderung zum Gergeti-Gletscher ein unvergleichliches Erlebnis im Herzen Georgiens dar. Ausgehend von dem malerischen Orte Stepantsminda führt dieser 8- bis 10-stündige Rundweg tief in die raue Bergwelt des Großen Kaukasus. Die Route beginnt mit dem Aufstieg zur weltbekannten Dreifaltigkeitskirche, die auf 2.170 Metern Höhe thront und bereits einen atemberaubenden Ausblick bietet. Von dort aus führen hochalpine Pfade stetig bergauf, durch weite Wiesen, die im Sommer mit Wildblumen übersät sind, und zunehmend felsiges Gelände, bis man den Fuß des mächtigen Gergeti-Gletschers am Fuße des Kasbek erreicht. Der Weg zum Gletscher ist eine stete Abfolge von visuellen Eindrücken. Weite Ausblicke über die tief eingeschnittene Tergi-Schlucht wechseln sich ab mit dem majestätischen Anblick der eisigen Gletscherflächen. Diese Route gilt als eine der eindrucksvollsten Wanderungen in der gesamten

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Sharm el Sheikh kehrt ins Tui-Programm zurück

Tui Österreich nimmt die ägyptische Feriendestination Sharm el Sheikh für den Winter 2025/2026 wieder in ihren Flugplan auf. Ab dem 1. November 2025 wird die Sinai-Halbinsel nach einer Unterbrechung seit dem Winter 2019/2020 wieder direkt ab Wien mit Austrian Airlines angeflogen. Diese Entscheidung markiert eine fortgesetzte Expansion von Tui in der Region und wird von der Wiedereröffnung des Tui Magic Life Redsina Sharm el Sheikh begleitet. Die Wiederaufnahme von Sharm el Sheikh ins Programm unterstreicht die wachsende Bedeutung Ägyptens als Reiseziel. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, äußerte sich erfreut über die Möglichkeit, den Kunden diesen Direktflug jeden Samstag anbieten zu können. Er betonte, daß neben Hurghada und Marsa Alam nun eine dritte ägyptische Destination ins Winterprogramm aufgenommen werde, was ein klares Signal für den ägyptischen Reisemarkt sei. Ägypten hat in den vergangenen Monaten einen Aufwärtstrend im Tourismus verzeichnet, und Tui hat sein Angebot am Roten Meer entsprechend erweitert. Sharm el Sheikh gilt seit Jahren als beliebtes Ziel für Cluburlaube und verzeichnet eine beständig steigende Nachfrage. Mit dem neuen Tui Magic Life Redsina Sharm el Sheikh, der sich direkt am Strand befindet und 521 modernisierte Zimmer, Swim-up-Pools, einen Wasserpark und eine hauseigene Tauchschule bietet, erweitert Tui sein Angebot gezielt in einer Region mit großem Potential. Der Club richtet sich an Familien, Paare und Alleinreisende. Neben diesem neuen Haus ist Tui in Sharm el Sheikh mit rund 100 Hotels vertreten, darunter auch renommierte Häuser wie das Tui Blue Sensatori Coral Sea, das Jaz Fanara Resort & Residence und verschiedene Rixos-Hotels. Die

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ÖBB präsentieren neuen Railjet-Doppelstockzug in Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in Wien erstmals den neuen Railjet Doppelstockzug der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich wurde das Interieur des neuen Fernverkehrszuges als „Weltpremiere“ präsentiert. Bei der Vorstellung waren unter anderem ÖBB-Chef Andreas Matthä sowie Bundesminister Peter Hanke und Stadler Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler anwesend. Bundesminister Peter Hanke betonte die umfassenden Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur: Bis 2030 sollen rund 19,7 Milliarden Euro in den Ausbau des heimischen Bahnnetzes fließen, um die Kontinuität und Modernisierung der österreichischen Bahninfrastruktur zu sichern. Zudem investiren die ÖBB bis zum Jahre 2030 etwa 6,1 Milliarden Euro in ihre Flotte. Die neuen Doppelstock-Railjets sind ein zentraler Bestandteil dieser Investitionen und sollen im Fernverkehr mehr Kapazität sowie ein komfortableres Reiseerlebnis für die Fahrgäste bieten. ÖBB-Chef Andreas Matthä hob hervor, daß der neue doppelstöckige Fernverkehrszug einen weiteren Meilenstein im modernen Schienenverkehr darstelle. Der sechsteilige Railjet Doppelstockzug bietet über 480 Sitzplätze und verfügt über eine Niederflurbauweise, Catering-Zonen und ein modernes Innendesign. Zu den Annehmlichkeiten für Reisende zählen kostenloses WLAN, Steckdosen inklusive USB-Anschlüssen, Klimaautomatik und Gepäckracks mit NFC-Sicherung. Die optimirte Bauweise und die barrierefreien Ein- und Ausstiegsbereiche sollen einen raschen Fahrgastwechsel sowie den Zugang für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, schwerem Gepäck, Fahrrädern oder Kinderwagen erleichtern. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern und verfügt über ein Reisendeninformationssystem mit Echtzeitinformationen und digitale Sitzplatz-Reservierungsanzeigen. Insgesamt wurden 14 neue Railjet Doppelstockzüge im Rahmen einer Vereinbarung mit Stadler bestellt. Die ersten Einheiten sollen planmäßig Ende 2026 auf der Weststrecke eingesetzt werden, wodurch die Kapazitäten für die Fahrgäste deutlich erhöht werden. Nach der Fertigstellung des Semmering-Basistunnels

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Österreichisches eVTOL Unternehmen FlyNow sichert Großauftrag aus Dubai

Ein Meilenstein für die aufstrebende Urban Air Mobility-Industrie ist erreicht: Der österreichische eVTOL-Entwickler FlyNow hat eine kommerzielle Vereinbarung mit dem in Dubai ansässigen Helikopterbetreiber Mavi Air über den Verkauf von 100 eCopter eVTOLs bekannt gegeben. Dieser Abschluß, dessen Wert auf 35 Millionen US-Dollar geschätzt wird, ist eine kräftige Bestätigung für FlyNows innovatives und auf Kosteneffizienz ausgelegtes eVTOL-Konzept. Der eCopter, ein unipersonales, voll elektrisch betriebenes und automatisiertes Luftfahrzeug mit vertikalen Start- und Landeeigenschaften, ist sowohl für den Personen- als auch für den Gütertransport entlang vorab definierter Routen konzipiert. Mit seinem unverwechselbaren kapselartigen Design und der hecklosen Konfiguration hat der eCopter bereits Anfang Juni 2025 seinen ersten ungebundenen Flug erfolgreich absolviert. Dieser Schritt markiert nicht nur einen technologischen Fortschritt, sondern ebnet auch den Weg für die kommerzielle Nutzung dieser zukunftsweisenden Fluggeräte. Der eCopter: Ein Blick auf die innovative Technologie Der eCopter von FlyNow unterscheidet sich durch mehrere bemerkenswerte Merkmale von herkömmlichen Luftfahrzeugen und auch von anderen eVTOL-Konzepten. Als unipersonales, voll elektrisches und automatisiertes eVTOL ist er für den Transport einer einzelnen Person oder von Fracht ausgelegt. Seine Fähigkeit, Menschen oder Güter entlang vorab festgelegter Routen zu befördern, unterstreicht sein Potential für eine Vielzahl von Anwendungen, von touristischen Flügen über urbane Luftmobilität bis hin zu Lieferdiensten. Das kapselartige Design des eCopters ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional. Es maximiert den Innenraum bei minimalem äußeren Volumen und könnte zur Reduzierung des Luftwiderstands beitragen. Ein weiteres einzigartiges Merkmal ist seine hecklose Konfiguration, die eine Abkehr von traditionellen Helikopter- oder Flugzeugdesigns darstellt. Dies könnte

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ÖBB-Bordrestaurants: Rabatt für Kartenzahlung sorgt für Kontroverse

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in ihren Speisewagen eine neue Preispolitik eingeführt: Wer seine Mahlzeit mit Karte bezahlt, erhält seit dem 19. Juni 2025 einen geringeren Preis. So kostet beispielsweise ein Wiener Schnitzel im Bordrestaurant für Kartenzahler 13,80 Euro statt 14,50 Euro. Während die ÖBB diese Aktion als Erfolg bewerten, üben die Freiheitlichen scharfe Kritik und sprechen von einer Benachteiligung der Barzahler. Die ÖBB begründen die Einführung des Preisnachlasses unter dem Motto „Karte zücken, Preise drücken“ mit dem Ziel, einen Anreiz für häufigere Kartenzahlungen zu schaffen. Nach Angaben der Bundesbahnen sei das Bargeldmanagement im Zug aufwendiger und verursache höhere Kosten als die Abwicklung von Kartenzahlungen. In den ersten Tagen seit der Einführung sei die Zahl der Kartenzahlungen um etwa zehn Prozent gestiegen. Der Caterer DoN’s betreibt seit 2018 die Bordrestaurants in den ÖBB-Zügen und ist an dieser Neuerung beteiligt. Der niederösterreichische FPÖ-Landesvize Udo Landbauer, der in seinem Bundesland für Verkehrsfragen zuständig ist, kritisiert das Modell als „Diskriminierung von Barzahlern“. Er betont die Bedeutung von Bargeld als „gelebte Freiheit“ und warnt davor, daß Preisvorteile für Kartenzahlungen in staatlich mitfinanzierten Bereichen wie der ÖBB de facto einem indirekten Aufpreis für Bargeld gleichkämen. Landbauer fordert ein klares Bekenntnis zur Wahlfreiheit beim Bezahlen, insbesondere in staatsnahen Bereichen. Die Kritik Landbauers findet teilweise Rückhalt in der österreichischen Bevölkerung. Laut der Zahlungsmittelumfrage 2022/2023 der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ist Bargeld weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel in Österreich. Eine Umfrage des Linzer Market-Instituts zeigt zudem, daß 81 Prozent der über 60-Jährigen in der Gastronomie bevorzugt bar bezahlen. Landbauer argumentirt,

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Deutsche Bahn dementiert Bericht über Sitzplatzabbau im Fernverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat Berichte des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zurückgewiesen, wonach im Fernverkehr des Unternehmens 21.000 Sitzplätze gestrichen werden sollen. Nach Angaben des DB-Konzerns werde die Anzahl der für Reisende verfügbaren Sitzplätze bis zum Jahre 2036 vielmehr ansteigen. Die Behauptung, die Bahn wolle sich aus einem deutschlandweiten Verkehrsangebot zurückziehen, sei ebenfalls unzutreffend. Die DB bekräftigt, „ganz klar zu einem Verkehrsangebot in der Fläche“ zu stehen. Der Spiegel hatte sich in seinem Bericht auf eine „als streng vertraulich gekennzeichnete Konzernunterlage“ berufen. Demnach sei geplant, die Zahl der Sitzplätze im Fernverkehr bis 2036 von 265.000 auf 244.000 zu reduzieren. Dies würde bedeuten, daß bei älteren Intercity-Zügen 23.000 von 55.000 Sitzplätzen wegfielen, während die ICE-Flotte im selben Zeitraum lediglich 2.000 Sitzplätze hinzugewänne. Diese Darstellung des Nachrichtenmagazins steht im Widerspruch zu den Ausführungen der Deutschen Bahn. Die Bahn erklärt hierzu, daß die Flottenstrategie des DB Fernverkehrs das Ziel habe, die Zugflotte zu verjüngen und zu modernisiren, um den Betrieb zu stabilisiren. Dies umfasse neben dem Kauf von Neufahrzeugen und der Modernisirung von Bestandsfahrzeugen auch die konsequente Ausmusterung älterer und störanfälliger Fahrzeuge. Durch diese Maßnahmen sollen insbesondere bei den ICE-Zügen die täglich verfügbaren Sitzplätze in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Die Diskrepanz zwischen den Meldungen des Spiegel und den Aussagen der Deutschen Bahn verdeutlicht die unterschiedliche Interpretation von internen Planungsdokumenten oder die Dynamik laufender Flottenstrategien. Es ist üblich, daß Bahnunternehmen ältere Modelle durch modernere, oftmals kapazitätsstärkere Einheiten ersetzen, um Effizienz und Reisekomfort zu steigern. Die langfristige Entwicklung des Sitzplatzangebots hängt maßgeblich von Investitionen in

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Jetblue Airways: Großaktionär erwägt Ausstieg bei Mißerfolg von Sparmaßnahmen

Vladimir Galkin, der zweitgrößte Aktionär der US-Fluggesellschaft Jetblue Airways, erwägt den Verkauf seines Anteils von nahezu zehn Prozent am Unternehmen, sollte der derzeitige Sparplan des Unternehmens nicht die gewünschte Trendwende herbeiführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Galkin, wohnhaft in Miami, hatte zwischen Februar und August 2024 über 200 Millionen US-Dollar in Jetblue investirt. Laut einer Einreichung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde aus dem September 2024 besaß Galkin zu diesem Zeitpunkt über 34,6 Millionen Aktien, was einem Anteil von 9,98 Prozent an der Fluggesellschaft entsprach. Der Aktienkurs von Jetblue verzeichnete im laufenden Jahr jedoch einen Rückgang von 43 Prozent, was Galkin in eine Verlustposition brachte. Er äußerte sich dazu mit den Worten, er müsse die Anteile vorerst behalten, vielleicht für ein weiteres Jahr, zeigte sich aber optimistisch, daß Jetblue „eher früher als später“ wieder Gewinne erzielen werde. Jetblue hatte im Jahre 2024 seinen Geschäftsplan „JetForward“ vorgestellt, der eine Strategie zur Steigerung der Gewinne und zur Erzielung von bis zu 900 Millionen US-Dollar Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis 2027 vorsieht. Das derzeitige Umfeld mit einer verhaltenen Reisenachfrage, Handelskonflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit beeinflußt die Fluggesellschaft jedoch. Unternehmenschef Joana Geraghty bestätigte, daß kurzfristig weitere kostensenkende Maßnahmen zu erwarten seien. Parallel dazu ist Jetblue eine neue Partnerschaftsvereinbarung mit United Airlines eingegangen. Diese Allianz hat in der US-Luftfahrtbranche einige Fragen aufgeworfen, wobei insbesondere Spirit Airlines das Verkehrsministerium aufgefordert hat, die Kooperation genauer zu prüfen. Eine Stellungnahme von Jetblue zu dem Sachverhalt war auf Anfrage von ch-aviation nicht unmittelbar erhältlich.

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Baden-Württemberg plant neue Abschiebehaftplätze am Flughafen Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt, in direkter Nähe zum Landesflughafen Stuttgart einen neuen Standort für Abschiebehaftplätze einzurichten. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neue Vorgaben des Europäischen Asylsystems (GEAS) und soll den gestiegenen Bedarf an solchen Kapazitäten decken. Dies bestätigte das Landesjustizministerium. Die geplante neue Einheit am Flughafen soll zunächst mindestens 15 zusätzliche Unterbringungsplätze bereitstellen, welche Baden-Württemberg aufgrund der GEAS-Neuregelung spätestens ab Juli 2026 zur Verfügung stellen muß. Die Größenordnung der neuen Einrichtung wird sich voraussichtlich an der Abschiebehaftanstalt in Pforzheim orientiren, die aktuell von 51 auf 80 Plätze erweitert wird und bis Herbst dieses Jahres 68 Haftplätze bieten soll. Eine Fertigstellung der Pforzheimer Erweiterung ist für Frühjahr 2027 anvisirt. Justizministerin Marion Gentges (CDU) erklärte, daß der Bedarf an Abschiebungshaftplätzen perspektivisch auch die nach dem Ausbau in Pforzheim vorhandenen 80 Plätze übersteige. Dies sei vor dem Hintergrund gestiegener Abschiebungszahlen und der angekündigten Rückkehroffensive des Bundes der Fall. Die Umsetzung des GEAS-Reformpakets mache einen weiteren Ausbau der Abschiebungshaftkapazitäten nötig. Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) ergänzte, daß man an einer neuen Einrichtung in der Nähe des Flughafens Stuttgart arbeite, um die GEAS-Reform für das Flughafenverfahren umzusetzen. Die GEAS-Reform sieht unter anderem beschleunigte Asylverfahren direkt an den Transitbereichen der Flughäfen vor, da diese in solchen Fällen als Außengrenzen der Europäischen Union gelten. Die Mitgliedstaaten haben bis Juni 2026 Zeit für die Umsetzung dieser Vorgaben. In Baden-Württemberg waren zum Stichtag 30. April rund 23.700 Personen vollziehbar ausreisepflichtig, deren Abschiebung jedoch vorerst ausgesetzt ist, beispielsweise aufgrund von Abschiebeverboten in bestimmte Länder wie Syrien. Bis zum 31. Mai

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Der Luftraum im Griff der Krise: Wie der Konflikt im Nahen Osten den europäischen Flugverkehr lähmt

Die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel haben weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr, insbesondere auf Flüge aus und nach Europa. Obwohl Israel seinen Luftraum wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet hat, bleiben wichtige Überflugrouten über den Iran gesperrt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen führt. Nach Angaben von Eurocontrol, der europäischen Flugsicherung, waren rund 1.800 Flüge unmittelbar von der Eskalation des zwölftägigen Konflikts betroffen. Die unmittelbaren Folgen sind nicht nur weitreichende Flugumleitungen, sondern auch zahlreiche Annullierungen, welche die globalen Flugpläne durcheinanderwirbeln und Fluggesellschaften sowie Passagiere vor große Herausforderungen stellen. Die Zurückhaltung vieler Airlines, darunter auch die Lufthansa, den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufzunehmen, zeigt die tiefe Besorgnis über die Sicherheitslage in der Region, selbst bei offizieller Wiedereröffnung des israelischen Luftraums und staatlichen Garantien. Massive Auswirkungen auf den europäischen Flugverkehr Der Konflikt im Nahen Osten, insbesondere die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel, haben nachdrückliche Spuren im europäischen Flugverkehr hinterlassen. Eurocontrol, die europäische Flugsicherungsorganisation, hat die weitreichenden Konsequenzen detailliert dokumentiert. Seit dem 13. Juni waren rund 1.800 Flüge aus und nach Europa direkt von den Geschehnissen betroffen. Diese Zahl verdeutlicht das Ausmaß der Störungen, die weit über die unmittelbare Konfliktzone hinausreichen. Ein signifikanter Teil dieser Beeinträchtigungen entfällt auf Flugumleitungen. Über 1.000 Flüge mußten seit dem 13. Juni um das Krisengebiet herumgeleitet werden, was nicht nur zu längeren Flugzeiten, sondern auch zu erhöhtem Treibstoffverbrauch und damit verbundenen Mehrkosten für die Fluggesellschaften führt. Diese Umwege belasten die Betriebsplanung erheblich und erfordern eine ständige Anpassung der Routen. Darüber hinaus verzeichnete Eurocontrol 800 Flugausfälle, die

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Air Sénégal gibt vier geleaste Flugzeuge zurück – Betrieb mit Ersatzmaschinen

Die Fluggesellschaft des westafrikanischen Staates Senegal, Air Sénégal, hat vier geleaste Flugzeuge an den Leasinggeber Carlyle Aviation zurückgeben müssen. Grund hierfür waren ausstehende Mietzahlungen, wodurch die Airline mit ihren Verpflichtungen in Verzug geraten war. Dieser Schritt hat zu einer Umstellung im Flugbetrieb der Gesellschaft geführt. Zuvor hatte Carlyle Aviation gerichtlich erwirkt, daß Einnahmen der Fluggesellschaft, die über das IATA-Abrechnungssystem (BSP) abgewickelt werden, eingefroren wurden. Air Sénégal kritisiert dieses Vorgehen als mißbräuchlich, während die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) darauf verweist, lediglich einem Gerichtsbeschluß Folge geleistet zu haben. Bei den zurückgegebenen Flugzeugen handelt es sich um vier Maschinen des Typs Airbus A321, die somit aus der Flotte von Air Sénégal ausscheiden. Trotz verschiedener Rettungspläne war es Air Sénégal nicht gelungen, die ausstehenden Zahlungen an den Leasinggeber zu leisten. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können und die entstandene Kapazitätslücke zu schließen, wurden kurzfristig zwei Airbus A320 von der litauischen Fluggesellschaft Getjet angemietet. Diese Ersatzmaschinen mit den Registrierungen LY-TAP und YL-EMU sind seit dem 2. Juni 2025 im Einsatz und bedienen hauptsächlich Ziele innerhalb des afrikanischen Streckennetzes von Air Sénégal. Der Vorfall unterstreicht die finanziellen Herausforderungen, mit denen Fluggesellschaften, insbesondere in aufstrebenden Märkten, konfrontirt sein können. Die Abhängigkeit von Leasingverträgen birgt Risiken, wenn es zu Liquiditätsproblemen kommt. Für die Passagiere von Air Sénégal bedeutet dies zunächst eine Fortsetzung des Flugbetriebs, wenngleich mit kurzfristig angemieteten Maschinen.

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