2025

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2025

FAA ordnet Austausch von Toilettenverriegelungen an Boeing 737 NG und MAX an

Die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat einen obligatorischen Austausch der Klapptürverriegelungen an zahlreichen Flugzeugen der Typen Boeing 737 Next Generation (NG) und 737 MAX vorgeschlagen. Dieser Schritt erfolgt, nachdem es zu Vorfällen kam, bei denen Passagiere aufgrund defekter Verriegelungen in den Flugzeugtoiletten eingeschlossen wurden. Ein besonders aufsehenerregender Fall ereignete sich im Jahr 2024 auf einem Flug der indischen Fluggesellschaft SpiceJet, bei dem ein Passagier während eines einstündigen Fluges beinahe die gesamte Zeit in der Toilette festsaß. In einer nun veröffentlichten Bekanntmachung über einen Regelungsvorschlag (Notice of proposed rulemaking, NPRM) begründet die FAA ihre Initiative mit einem konkreten Vorfall, bei dem ein Passagier eine Toilette nicht verlassen konnte, weil ein gebrochener Riegel das Öffnen der Tür verhinderte. Die Flugbegleiter waren nicht in der Lage, die Tür zu entriegeln, was eine außerplanmäßige Landung des Flugzeugs erforderlich machte. Die FAA stellte fest, dass die Verriegelung während des normalen Betriebs versagte und sich die Tür nur mit Hilfe eines Bodenmechanikers öffnen ließ. Die Ursache für das Versagen der Verriegelung wurde von der FAA in Materialermüdung der Kunststoffstruktur des Klapptürverschlusses identifiziert. Diese Ermüdung sei vor allem auf übermäßige Belastung in Verbindung mit Produktionsrückständen durch das Bohren von Löchern für Einsätze in die Kunststoffstruktur zurückzuführen. Die Behörde warnt davor, dass ein Versagen der Toilettenverriegelung in einem kritischen Notfall, wie beispielsweise schweren Turbulenzen, einem medizinischen Notfall oder einer notwendigen Evakuierung, den Zugang zu einem eingeschlossenen Passagier behindern und dessen Ausstieg erschweren könnte. Dies berge das Risiko schwerer Verletzungen für die betroffene Person. Die Anordnung der

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Aktionäre der Flughafen Zürich AG stimmen allen Anträgen zu und erhalten Sonderdividende

An der jüngsten Generalversammlung der Flughafen Zürich AG haben die Aktionäre sämtlichen vorgelegten Geschäften zugestimmt. Dies beinhaltet die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 4.30 Franken pro Aktie sowie einer zusätzlichen Sonderdividende in Höhe von 1.40 Franken. Der Beschluss erfolgte angesichts des erfreulichen Jahresgewinns von 327 Millionen Franken, den das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftet hat. Die positive Entwicklung wurde sowohl im Flugverkehr als auch im kommerziellen Bereich erzielt. Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war die Wahl von Beat Schwab in den Verwaltungsrat als Vertreter des Kantons Zürich. Er wird sein Amt am 1. Mai antreten und folgt auf Vincent Albers, dem für sein langjähriges Engagement gedankt wurde. Schwab wurde ebenfalls in das Nomination & Compensation Committee gewählt. Die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Claudia Pletscher, Corine Mauch, Guglielmo Brentel, Stephan Gemkow und Präsident Josef Felder wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Die vom Kanton Zürich delegierten Vertreter, einschliesslich der Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Beatrix Frey-Eigenmann, werden nicht durch die Generalversammlung gewählt. Im Rahmen der Versammlung wurde auch das 25-jährige Bestehen der Flughafen Zürich AG seit der Privatisierung im Jahr 1999 gewürdigt. Verwaltungsratspräsident Josef Felder betonte die Bedeutung dieses Schrittes und hob die erfolgreiche Entwicklung des Flughafens als Beispiel für eine gelungene öffentlich-private Partnerschaft hervor. Zudem wurde hervorgehoben, dass der Flughafen Zürich zum 21. Mal als bester Flughafen Europas ausgezeichnet wurde, was ebenfalls als Erfolg der Privatisierung betrachtet wird. Angesichts der geplanten Ausschüttung der Sonderdividende, welche die Kapitaleinlagereserven beanspruchen wird, hat der Verwaltungsrat eine neue Dividendenpolitik für die kommenden Jahre festgelegt. Diese

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Ungewöhnlicher Zwischenfall: Pinguin verursacht Hubschrauberabsturz in Südafrika

Ein Vorfall, der zunächst kurios erscheinen mag, wirft ernsthafte Fragen zur Einhaltung von Sicherheitsvorschriften in der zivilen Luftfahrt auf. Am 19. Januar 2025 stürzte ein Robinson R44 Raven II (Kennung ZS-RJC) in der Nähe von Bird Island, einer abgelegenen Insel vor der Küste der südafrikanischen Provinz Ostkap, ab. Die Ursache war laut einem Bericht der südafrikanischen Zivilluftfahrtbehörde (SACAA) eine ungesicherte Pappschachtel, in der sich ein lebender Pinguin befand. Der Hubschrauber war mit einem Spezialisten an Bord zur Durchführung einer Luftvermessung nach Bird Island geflogen. Nach Abschluss des Einsatzes bat der Spezialist, einen auf der Insel eingefangenen Pinguin mit zum Festland zu nehmen. Der Vogel wurde in eine einfache Kartonbox gelegt, die der Passagier auf dem Schoß hielt. Während des Starts in rund 15 Metern Höhe verrutschte die Schachtel und fiel auf den zyklischen Pitch-Steuerhebel, ein zentrales Steuerelement für die Fluglage des Hubschraubers. Die Folge: eine unkontrollierte Rollenbewegung nach rechts, die der Pilot nicht mehr ausgleichen konnte. Der Helikopter ging in den Sinkflug über und schlug auf der Insel auf. Der Hubschrauber wurde schwer beschädigt, doch bemerkenswerterweise blieben sowohl der Pilot als auch der Passagier und der Pinguin unverletzt. Unzureichende Risikobewertung durch den Piloten Der am 5. April 2025 veröffentlichte Unfallbericht der SACAA weist dem Piloten eine deutliche Mitschuld zu. Es sei keine ordnungsgemäße Risikobewertung durchgeführt worden, insbesondere in Bezug auf den Transport eines lebenden Tieres in einer ungeeigneten Verpackung innerhalb der Kabine. Die Behörde stellte klar, dass es gegen die Bestimmungen verstößt, lose Gegenstände im Bereich der Steuerung zu platzieren.

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Edelweiss nimmt neue Flugverbindung nach Tiflis auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am vergangenen Samstag ihre neue Direktverbindung von Zürich nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie unter Beteiligung von Repräsentanten von Edelweiss, der georgischen Botschaft in der Schweiz und des Flughafens Zürich offiziell eröffnet. Die neue Route wird bis Ende Oktober zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Georgien, gelegen im Südkaukasus, gilt als Reiseland mit vielfältiger Natur und einer bemerkenswerten Küche. Tiflis selbst präsentiert sich als ein kultureller Knotenpunkt, in dem sich sowjetische, europäische und orientalische Einflüsse architektonisch und kulturell vermischen. Dies spiegelt sich in Sehenswürdigkeiten wie der Narikala-Festung, der Junah-Moschee und dem urbanen Raum «Fabrika» wider, der für seine Geschäfte und Cafés bekannt ist. Auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten, darunter traditionelle Gerichte wie Chatschapuri und georgische Weine. Die neue Flugverbindung von Edelweiss erschliesst nicht nur Tiflis als attraktives Ziel für Städtereisen und kulturelle Erkundungen, sondern dient auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen innerhalb Georgiens. Dazu zählen Ausflüge in die Bergregion von Stepanzminda, Besuche der bekannten Weinanbaugebiete des Landes oder Reisen an die Schwarzmeerküste nach Batumi. Die saisonale Verbindung bis Oktober erweitert das Streckennetz von Edelweiss um ein weiteres europäisches Ziel mit kultureller und landschaftlicher Vielfalt.

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Korean Air verzeichnet Umsatzplus, aber Gewinnrückgang im ersten Quartal 2025

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Umsatz von 3,9559 Billionen KRW (umgerechnet etwa 2,7 Milliarden US-Dollar) erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Wachstum wurde durch eine anhaltend starke Nachfrage sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft getragen, wie das Unternehmen mitteilte. Trotz dieses Umsatzwachstums verzeichnete Korean Air einen Rückgang des Betriebsgewinns um 19 Prozent auf 350,9 Milliarden KRW (rund 239,3 Millionen US-Dollar). Als Hauptgrund für den Gewinnrückgang nannte die Fluggesellschaft höhere Betriebskosten. Diese resultierten insbesondere aus der Abschreibung und Wartung neu in Betrieb genommener Flugzeuge sowie aus gestiegenen Stückkosten aufgrund von Währungsschwankungen. Die Anschaffung neuer Flugzeuge, deren Auslieferung sich pandemiebedingt verzögert hatte, ist Teil einer langfristigen Strategie zur Kapazitätserhöhung und Verbesserung der Servicequalität. Im Passagierverkehr konnte Korean Air im ersten Quartal einen Umsatz von 2,4355 Billionen KRW verbuchen, was einem Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz eines intensiveren Wettbewerbs und wirtschaftlicher Unsicherheiten trugen die hohe Reise nachfrage während des koreanischen Neujahrs und der Feiertage im März massgeblich zu diesem Wachstum bei. Die Frachtsparte der Airline steigerte ihren Umsatz um sechs Prozent auf 1,0540 Billionen KRW. Trotz Herausforderungen wie der US-amerikanischen Handelspolitik blieb die Nachfrage in wichtigen Sektoren wie E-Commerce und Automobilteilen stabil. Für das zweite Quartal erwartet Korean Air eine anhaltende positive Entwicklung im Passagiergeschäft, gestützt durch die Feiertage im Mai, insbesondere auf Routen nach Südostasien, China und Japan.

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Lufthansa Technik forciert Direktvertrieb gebrauchter Flugzeugteile

Lufthansa Technik intensiviert den Direktverkauf von gebrauchten, aber überholten Flugzeugteilen (Used Serviceable Material, USM) an Fluggesellschaften und Betreiber. Dieser Schritt geht über den bisherigen Verkauf von überschüssigen Ersatzteilen aus dem eigenen Bestand hinaus und zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von benötigten Komponenten zu beschleunigen, Lieferzeiten zu verkürzen und Kosten für die Kunden zu senken. Das Unternehmen, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen, verfügt über einen der grössten Ersatzteilepools der Branche. Bislang verkaufte Lufthansa Technik primär überschüssige Teile aus seinem umfangreichen Lager an Drittanbieter. Nun wird der Fokus auf den direkten Vertrieb von USM-Teilen gelegt, die nicht nur aus Überbeständen stammen, sondern auch aus der Verwertung von Flugzeugen gewonnen werden. Jede dieser Komponenten wird vor dem Verkauf gründlich geprüft und zertifiziert, um die hohen Sicherheits- und Leistungsstandards von Lufthansa Technik zu gewährleisten. Das USM-Angebot ist auf einschlägigen Online-Plattformen für die Luftfahrtindustrie verfügbar. Georgios Ouzounidis, Vertriebsleiter für Amerika bei Lufthansa Technik, betonte die Vorteile des Direktverkaufs für Fluggesellschaften und Betreiber, die nun einfacher, schneller und kostengünstiger an zertifizierte Ersatzteile gelangen können. Ein eigens dafür eingerichtetes Team der US-Tochtergesellschaft Lufthansa Technik Component Services in Miami koordiniert die Kundenbestellungen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Ein Lager in Fort Lauderdale gewährleistet die schnelle Verteilung der Teile in Amerika. In Tulsa befindet sich zudem das operative Zentrum für USM mit einer wachsenden Komponentenwerkstatt. Lufthansa Technik wird seine USM-Lösung erstmals auf der Fachmesse MRO Americas 2025 in Atlanta präsentieren und dort detailliert über die Vorteile dieses neuen Service informieren. Die

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Ryanair-Flüge neu über Expedia buchbar

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die sich selbst als Europas Fluggesellschaft Nummer eins bezeichnet, hat eine Partnerschaft mit dem globalen Reise-Technologieunternehmen Expedia bekanntgegeben. Ab sofort können Kunden von Expedia die günstigen Flüge von Ryanair zu über 230 Zielen buchen. Diese Kooperation soll den Expedia-Nutzern eine grössere Auswahl und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis für Reisen innerhalb Europas bieten. Ein wesentlicher Vorteil dieser Partnerschaft liegt darin, dass Expedia-Kunden bei der Buchung von Ryanair-Flügen ihre korrekten Kontakt- und Zahlungsinformationen direkt an Ryanair übermitteln können. Dies ermöglicht ihnen den direkten Zugang zu ihrem „myRyanair“-Konto und den Erhalt wichtiger Fluginformationen unmittelbar von der Fluggesellschaft. Der Verifizierungsprozess, der für Kunden nicht autorisierter Online-Reisebüros weiterhin notwendig ist, entfällt somit. Ryanair hatte in der Vergangenheit wiederholt vor den Praktiken unautorisierter Buchungsplattformen gewarnt. Dara Brady, Marketingchef von Ryanair, äusserte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit Expedia, die volle Preistransparenz und direkten Buchungszugang für die Kunden gewährleiste. Greg Schulze, Handelsvorstand der Expedia Group, betonte, dass die Partnerschaft einen wichtigen Schritt zur Erweiterung der Reiseoptionen für ihre Kunden darstelle. Die Integration des umfangreichen Streckennetzes von Ryanair, einschliesslich einzigartiger Verbindungen in ganz Europa, biete den Kunden in den USA und Europa eine grössere Auswahl und einen Mehrwert für ihre Reisepläne.

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Kokain im Wert von 116.000 Euro in British Airways Boeing gefunden

Ein Mechaniker hat am Flughafen London-Gatwick in einer Boeing 777-200ER der Fluggesellschaft British Airways eine erhebliche Menge Kokain entdeckt. Das Drogenpaket, das hinter einer Verkleidung im Waschraum des Flugzeugs versteckt war, hat einen geschätzten Strassenverkaufswert von rund 100.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 116.000 Euro. Die britische Polizei wurde umgehend informiert und sicherte das gefundene Kokain, bei dem es sich um hochreine Ware handeln soll. Dieser Fund ereignet sich nur wenige Tage, nachdem Ermittler in Cancún, Mexiko, ebenfalls Rauschgift an Bord einer Boeing 777 von British Airways entdeckt hatten, die kurz vor dem Abflug nach London stand. Diese beiden Vorfälle innerhalb kurzer Zeit werfen Fragen nach den Sicherheitsmassnahmen und möglichen Schwachstellen bei der Kontrolle von Flugzeugen auf. Es ist derzeit unklar, ob die beiden Drogenfunde in Zusammenhang stehen oder ob es sich um isolierte Ereignisse handelt. Die britischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft des Kokains in Gatwick zu klären und zu untersuchen, wie die Drogen an Bord des Flugzeugs gelangen konnten. Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit stehen vor der Herausforderung, den Schmuggel von illegalen Substanzen zu verhindern und ihre Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern. Der jüngste Fund in London unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit und verstärkter Kontrollen im Luftverkehr.

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Hubschrauberabsturz in New York führt zu Betriebseinstellung und Debatte

Nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz im Hudson River in New York hat die Betreiberfirma „New York Helicopter Tours“ ihren Betrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die US-Luftfahrtbehörde FAA gab diese Entscheidung auf der Plattform X bekannt und kündigte zudem eine umfassende Überprüfung der Lizenz- und Sicherheitsdaten des Unternehmens an. Bei dem Absturz am vergangenen Donnerstag starben sechs Menschen, darunter drei Kinder und drei Erwachsene, darunter ein Manager von Siemens Mobility und seine Familie. Die Ursache des Absturzes ist weiterhin Gegenstand von Untersuchungen. Videoaufnahmen zeigen, dass der Hubschrauber vor dem Absturz kopfüber in der Luft schwebte. Das Unternehmen selbst hat sich bislang nicht zu den Anordnungen der FAA geäussert. Der prominente US-Politiker Chuck Schumer hatte bereits zuvor gefordert, dass das Unternehmen während der laufenden Ermittlungen alle Flüge einstellt. Der Absturz hat eine erneute Debatte über die Sicherheit von Hubschrauber-Rundflügen in New York ausgelöst. Senator Schumer kritisierte die Sicherheitsbilanz der Rundflugunternehmen und warf ihnen vor, Profit über die Sicherheit von Menschen zu stellen. Laut Medienberichten war „New York Helicopter Tours“ bereits zuvor in Sicherheitsvorfälle verwickelt. Die Rundflüge über Manhattan sind bei Touristen beliebt, aber auch umstritten. Jährlich finden etwa 30.000 Flüge statt, und in den letzten Jahrzehnten kamen bei Hubschrauberunfällen in New York rund drei Dutzend Menschen ums Leben.

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Insiderfinanzinformationen: Play kassiert Geldstrafe

Die isländische Fluggesellschaft Play hat eine Strafe in Höhe von ISK 15,8 Millionen (ca. 123.900 USD) auferlegt bekommen, nachdem sie gegen europäische Vorschriften zur rechtzeitigen Offenlegung von Insiderfinanzinformationen verstoßen hatte. Die Strafe wurde von der Finanzaufsichtsbehörde (FME) der Zentralbank Islands verhängt und stellt einen Abschluss eines Vergleichs dar, bei dem die Low-Cost-Airline die Feststellung akzeptierte, gegen die europäischen Offenlegungspflichten verstoßen zu haben. Dies wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung einer transparenten und rechtzeitigen Kommunikation finanzieller Daten, insbesondere für börsennotierte Unternehmen, und auf die Verantwortung, die Luftfahrtgesellschaften und andere Unternehmen gegenüber ihren Investoren und der breiten Öffentlichkeit tragen. Der Vorfall und die Verzögerung bei der Offenlegung Das zugrunde liegende Problem dreht sich um die Frage, ob die Entwürfe der vorläufigen Finanzzahlen des Unternehmens für das dritte Quartal 2022, die auf einer Sitzung des Vorstands am 27. Oktober 2022 präsentiert wurden, als Insiderinformationen galten und ob deren Offenlegung am 3. November 2022 zu spät erfolgte. Play vertrat die Auffassung, dass die prognostizierten Zahlen nur auf allgemeinen Erwartungen beruhten und nicht als preisrelevant eingestuft werden sollten. Die Fluggesellschaft argumentierte, dass die vorläufigen Finanzzahlen eine grobe Schätzung und keine konkreten, belastbaren Informationen darstellten. Die Finanzaufsichtsbehörde Islands widersprach dieser Argumentation und entschloss sich, eine Strafe zu verhängen. Laut der Behörde hätten die vorgelegten Finanzdaten zu diesem Zeitpunkt bereits als Insiderinformationen eingestuft werden müssen, da sie relevante wirtschaftliche Auswirkungen auf die Bewertung der Aktien des Unternehmens gehabt hätten. Ein solches Vorgehen widerspreche den EU-Vorgaben, nach denen Unternehmen verpflichtet sind, Preis-sensitive Informationen schnell und vollständig zu offenbaren,

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