2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

2025

Airbus demontiert ehemalige Lufthansa A380 zur Ersatzteilgewinnung

Der Flugzeugbauer Airbus lässt zwei seiner A380 demontieren, die zuvor zur Flotte der Lufthansa gehörten. Die betroffenen Maschinen mit den Kennzeichen D-AIME und D-AIMF waren von 2011 bis 2020 für die deutsche Fluggesellschaft im Einsatz. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte Lufthansa ihre gesamte A380-Flotte vorübergehend stillgelegt und später von den 14 Flugzeugen nur acht wieder in Betrieb genommen. Die übrigen sechs, darunter die nun zur Demontage bestimmten, wurden an Airbus verkauft. Airbus wird die beiden Grossraumflugzeuge nun als Quelle für Ersatzteile nutzen. Wie mitgeteilt wurde, übernimmt das Unternehmen VAS Aero Services die Zerlegung der beiden ehemaligen Lufthansa-Maschinen sowie einer weiteren ausgemusterten A380 der Malaysia Airlines (Kennzeichen 9M-MNC), die ebenfalls aus dem Bestand von Airbus stammt. Die Demontage soll die Gewinnung von wiederverwendbaren Komponenten ermöglichen, die zur Wartung und Reparatur anderer noch aktiver A380 eingesetzt werden können. VAS Aero Services verfügt bereits über Erfahrung in der Demontage des Airbus A380 und hat nach eigenen Angaben bereits zehn dieser Grossraumflugzeuge zerlegt. Angesichts der unerwartet starken Wiederbelebung des A380-Flugbetriebs bei einigen Fluggesellschaften und anhaltenden Lieferverzögerungen bei neuen Langstreckenflugzeugen gewinnen gebrauchte Ersatzteile zunehmend an Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs älterer Maschinen. Die demontierten Flugzeuge werden somit dazu beitragen, die Lebensdauer anderer A380 zu verlängern.

weiterlesen »

Discover Airlines erweitert Flugangebot – neue Routen im Sommer und Winter 2025

Mit der Ausweitung ihres Streckennetzes reagiert Discover Airlines, eine Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, auf die zunehmende Nachfrage nach flexiblen Reisemöglichkeiten. Im Sommer wie im Winter 2025 erwartet Urlauber eine deutlich grössere Auswahl an Destinationen – von skandinavischen Städten mit frischer Luft und ruhiger Natur bis hin zu sonnigen Zielen in Nordafrika und Südeuropa. Erstmals wird etwa die finnische Stadt Oulu regelmässig angeflogen, und auch im Winter werden Reiseziele wie Marrakesch, Hurghada oder Dubrovnik bedient, was bislang nur auf die Sommermonate beschränkt war. Ein besonderes Augenmerk verdient die erstmalige Einbindung der finnischen Stadt Oulu in den Sommerflugplan. Von Juni bis Ende September 2025 verbindet Discover Airlines zweimal wöchentlich – jeweils montags und freitags – Frankfurt mit der nordfinnischen Metropole. Diese Strecke ergänzt die bestehende Anbindung an Kittilä, eine Stadt im finnischen Lappland. Oulu, gelegen am Bottnischen Meerbusen, zählt zu den grössten Städten Finnlands und überzeugt durch ihre Lage mitten in einer Region reich an Wäldern, Seen und Küstenlandschaften. Die durchschnittlichen Sommertemperaturen von rund 20 Grad Celsius bieten ideale Voraussetzungen für Reisende, die milde klimatische Bedingungen bevorzugen. Neben der natürlichen Umgebung lockt Oulu mit einem vielfältigen Kulturangebot und ist dank guter Infrastruktur ein geeigneter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Regionen Lapplands. Nordics im Trend: Skandinavien als Ganzjahresziel Discover Airlines stellt mit Oulu nicht nur eine neue Destination vor, sondern erweitert generell ihr Engagement im skandinavischen Raum. Der sogenannte „Nordics“-Flugplan umfasst neben Kittilä auch Reykjavík (Island), Evenes und Bodø (beide Norwegen). Ab dem Winter 2025 ergänzt Alta das Angebot – ein Ort, der

weiterlesen »

Ungewisse Zukunft für Silver Airways: Insolvenzverwalter empfiehlt Abwicklung

Die in Florida ansässige Fluggesellschaft Silver Airways steht vor einem möglichen Aus. Ein aktueller Bericht des gerichtlich eingesetzten Insolvenzverwalters deutet darauf hin, daß eine Fortführung des Geschäftsbetriebs kaum realistisch sei. Die Traditionsairline, die seit den späten 1980er Jahren den Regionalflugverkehr in Florida und der Karibik mit Turboprop-Maschinen prägte, hat mit schwerwiegenden finanziellen und operativen Problemen zu kämpfen. Am 11. April 2025 legte der für das Insolvenzverfahren zuständige Treuhänder dem US-Konkursgericht für den südlichen Bezirk Floridas einen detaillierten Bericht vor. Darin kommt er zu dem Schluß, daß die wirtschaftliche Lage von Silver Airways keine Grundlage mehr für eine erfolgreiche Restrukturierung biete. Der Bericht spricht eine klare Empfehlung zur Abwicklung des Unternehmens aus. Silver Airways hatte am 30. Dezember 2024 Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts beantragt. Ziel dieses Verfahrens war es, eine geordnete finanzielle Restrukturierung durchzuführen, während der laufende Betrieb aufrechterhalten werden sollte. Öffentlich hatte das Management mehrfach betont, daß der Restrukturierungsplan „auf Kurs“ sei. Doch der Treuhänder widerspricht diesen Aussagen deutlich. Die Einnahmenprognosen, auf die sich Silver Airways stützt, seien „nicht mit der operativen Realität vereinbar“, heißt es im Bericht. Seit Beginn des Insolvenzverfahrens sei die Flotte drastisch reduziert worden. Laut Daten des Branchenportals ch-aviation bestand die aktive Flotte im April 2025 aus lediglich sechs Flugzeugen: zwei ATR 42-600 und vier ATR 72-600. Weitere fünf Maschinen – drei vom Typ ATR 42-600 und zwei ATR 72-600 – waren als inaktiv gemeldet. Ein besonders einschneidender Rückschlag ereignete sich, als der Leasinggeber TrueNoord eine mehrstellige Millionensumme einklagte und mehrere geleaste Maschinen

weiterlesen »

Unfreiwilliger Zwischenstopp: Delta-Passagiere verbringen Nacht im Flugzeug auf Rollfeld in Alabama

Ein außergewöhnlicher Vorfall am Montgomery Regional Airport wirft Fragen zur Notfallplanung im internationalen Flugverkehr auf. Am Abend des 10. April 2025 erlebten fast 300 Passagiere zweier Delta-Air-Lines-Flüge aus Mexiko eine unerwartete und unangenehme Wendung ihrer Reise. Aufgrund schwerer Unwetter konnten die Maschinen ihre geplante Landung am Hartsfield-Jackson International Airport in Atlanta nicht durchführen und wurden stattdessen zum Montgomery Regional Airport (MGM) in Alabama umgeleitet. Dieser Flughafen verfügt jedoch über keine Zollabfertigungseinrichtungen für internationale Flüge, was dazu führte, daß die Passagiere die Nacht über in den Flugzeugen auf dem Rollfeld verbringen mußten. Die betroffenen Flüge, DL 1828 aus Los Cabos und DL 599 aus Mexiko-Stadt, landeten zwischen 21:22 und 21:30 Uhr Ortszeit in Montgomery. Da der Flughafen nicht über die notwendigen Einrichtungen der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) verfügt, war eine reguläre Einreiseabfertigung nicht möglich. Ein nahegelegener Flughafen mit CBP-Einrichtungen, wie der Birmingham-Shuttlesworth International Airport, konnte aufgrund der Wetterbedingungen ebenfalls nicht angeflogen werden. Die Passagiere verbrachten die Nacht in den Flugzeugen, bis am nächsten Morgen spezielle CBP-Beamte eintrafen und eine Einreiseabfertigung ermöglichten. Erst gegen Mittag des 11. April durften die Reisenden das Flugzeug verlassen und ihre Reise fortsetzen. Delta Air Lines entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und kündigte an, allen betroffenen Passagieren den vollen Ticketpreis zu erstatten. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, daß man in dieser Situation den eigenen Ansprüchen an Kundenservice nicht gerecht geworden sei und Maßnahmen ergreifen werde, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Notfallplanung und Infrastruktur im internationalen Flugverkehr auf. Insbesondere die Frage,

weiterlesen »

China verschärft Handelskonflikt mit den USA: Boeing-Bestellungen gestoppt

Peking reagiert auf US-Zölle mit umfassenden Gegenmaßnahmen – Auswirkungen auf Luftfahrt, Industrie und globale Lieferketten Im eskalierenden Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hat Peking nun zu drastischen Mitteln gegriffen. Wie aus Berichten hervorgeht, hat die chinesische Regierung den inländischen Fluggesellschaften untersagt, weitere Flugzeuge des US-Herstellers Boeing zu übernehmen. Zudem wurden die Airlines angewiesen, keine flugzeugbezogenen Teile mehr von US-Unternehmen zu beziehen. Diese Maßnahmen erfolgen als Reaktion auf die jüngsten Zollentscheidungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, der Sonderzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Waren verhängt hatte. China hatte daraufhin mit einer Erhöhung seiner Zölle auf US-Importe auf bis zu 125 Prozent reagiert. Die Anweisung, keine weiteren Boeing-Flugzeuge zu übernehmen, stellt einen signifikanten Schlag für den US-Flugzeughersteller dar, der China als einen seiner wichtigsten Wachstumsmärkte betrachtet. Bereits vor der aktuellen Eskalation war der chinesische Markt für Boeing von großer Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Nachfrage nach Mittel- und Langstreckenflugzeugen. Die Entscheidung Pekings könnte daher erhebliche Auswirkungen auf die Auftragslage und die zukünftige Marktposition von Boeing haben. Neben dem Stopp der Boeing-Bestellungen hat China weitere Maßnahmen ergriffen, um auf die US-Zölle zu reagieren. So wurden Exportkontrollen für sieben schwere Seltenerdmetalle eingeführt, die für die US-Industrie von entscheidender Bedeutung sind. Diese Metalle, darunter Gallium und Germanium, sind essenziell für die Herstellung von Elektronik, Elektrofahrzeugen, Luft- und Raumfahrttechnologien sowie Verteidigungssystemen. China, das etwa 90 Prozent der weltweiten Produktion dieser Metalle kontrolliert, nutzt damit seine marktbeherrschende Stellung, um Druck auf die USA auszuüben. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind

weiterlesen »

Ryanair fordert Schutz vor Überteuerung durch eDreams

Die Fluggesellschaft Ryanair hat den spanischen Minister für Verbraucherschutz, Pablo Bustinduy, und die Verbraucherorganisation FACUA aufgefordert, gegen die Praktiken des Online-Reisebüros eDreams vorzugehen. Ryanair wirft eDreams vor, Konsumenten durch überhöhte Preise für Flugtickets und zusätzliche Gebühren zu schädigen. Im vergangenen Jahr seien tausende Beschwerden von Kunden eingegangen, die über eDreams Ryanair-Flüge zu Preisen erworben hätten, die über den tatsächlichen Kosten lagen. Ryanair betont, dass eDreams keine Autorisierung habe, ihre Flüge zu verkaufen. Dennoch greife das Online-Reisebüro auf Inhalte der Ryanair-Webseite zu, erhöhe die Preise und verwende dabei gefälschte E-Mail-Adressen und falsche Zahlungsinformationen, um die tatsächlichen Buchungsdetails zu verschleiern. Dies führe dazu, dass Kunden oft keinen direkten Zugriff auf ihre Buchungen bei Ryanair hätten oder wichtige Fluginformationen nicht erhielten. Ryanair hat eine Sammlung von Kundenbeschwerden veröffentlicht, um die Problematik zu verdeutlichen. Die irische Fluggesellschaft fordert Minister Bustinduy und FACUA auf, umgehend Massnahmen zu ergreifen, um spanische Verbraucher vor diesen Praktiken zu schützen. Ryanair schlägt vor, den Verkauf von Flugtickets durch nicht autorisierte Online-Reisebüros ohne die Zustimmung der jeweiligen Fluggesellschaften zu untersagen. Fluggesellschaften könnten mit Online-Reisebüros unter transparenten Bedingungen zusammenarbeiten, wie es Ryanair bereits mit einigen Partnern praktiziere. Die Weigerung von eDreams, solchen transparenten Bedingungen zuzustimmen, und die vermeintliche Untätigkeit der Behörden werfen für Ryanair Fragen auf.

weiterlesen »

Frequentis verzeichnet deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum in 2024

Der österreichische Technologiekonzern Frequentis hat im Geschäftsjahr 2024 ein signifikantes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Laut Unternehmensangaben stieg der Umsatz um 12,4 Prozent auf 480,3 Millionen Euro. Der Auftragseingang verzeichnete einen noch stärkeren Zuwachs von 15,7 Prozent und erreichte 583,8 Millionen Euro. Der Auftragsbestand zum Jahresende lag bei beachtlichen 724 Millionen Euro, was eine solide Basis für zukünftiges Wachstum darstellt. Auch die Profitabilität des Unternehmens konnte im Berichtsjahr deutlich gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 20,5 Prozent auf 32,1 Millionen Euro. Dies führte zu einer Verbesserung der EBIT-Marge auf 6,7 Prozent, nach 6,2 Prozent im Vorjahr. Diese positive Entwicklung spiegelt die erfolgreiche Geschäftstätigkeit von Frequentis in seinen Kernbereichen wider. Frequentis ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf Kommunikations- und Informationssysteme für sicherheitskritische Anwendungen spezialisiert hat. Zu den Hauptgeschäftsfeldern gehören die Flugsicherung, der öffentliche Sicherheitsbereich (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste) sowie der Bereich Öffentlicher Verkehr. Die positive Entwicklung im Jahr 2024 dürfte massgeblich auf die anhaltende Nachfrage nach modernen und zuverlässigen Kommunikationslösungen in diesen Sektoren zurückzuführen sein. Der hohe Auftragsbestand deutet darauf hin, dass Frequentis auch in den kommenden Jahren mit einer stabilen Geschäftsentwicklung rechnen kann.

weiterlesen »

Air France lanciert neue „La Première“-Suite auf Langstrecke

Air France hat den Jungfernflug ihrer neu gestalteten „La Première“-Suite absolviert und bietet diese luxuriöse Kabinenausstattung nun auf ausgewählten Langstreckenflügen an. Wie die französische Fluggesellschaft bekanntgab, ist die neue Suite zunächst auf einer der sieben wöchentlichen Verbindungen zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und dem John F. Kennedy International Airport in New York verfügbar. Im Laufe des aktuellen Sommerflugplans sollen auch die Destinationen Los Angeles, Tokio und Singapur mit der neuen Premium-Kabine ausgestattet werden. Die Einführung der neuen „La Première“-Suite ist Teil einer umfassenden Modernisierung der Langstreckenflotte von Air France. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach exklusiven Reiseerlebnissen in der ersten Klasse. Die neu konzipierten Suiten sollen den Passagieren ein Höchstmaß an Privatsphäre und Komfort bieten. Details zur genauen Ausstattung und den gebotenen Annehmlichkeiten wurden von Air France bisher nur in Teilen veröffentlicht, jedoch wird erwartet, dass sie den aktuellen Standards in der First Class internationaler Fluglinien entsprechen oder diese übertreffen. Die schrittweise Einführung der neuen Suiten auf weiteren wichtigen Langstreckenverbindungen wie Los Angeles, Tokio und Singapur deutet darauf hin, dass Air France plant, ihr Angebot im Premiumsegment signifikant zu stärken. Die Wahl dieser spezifischen Routen unterstreicht die strategische Bedeutung des nordamerikanischen und asiatischen Marktes für die Fluggesellschaft. Es ist anzunehmen, dass Air France mit dieser Investition in ihre „La Première“-Kabine ihre Position im Wettbewerb um anspruchsvolle Geschäfts- und Privatreisende festigen möchte.

weiterlesen »

Fluglinien fordern Lockerung der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluglinienvereinigung Airlines for Europe (A4E) fordert eine deutliche Abschwächung der EU-Verordnung 261/2004 (EG 261), welche die Rechte von Flugpassagieren bei Flugunterbrechungen schützt. Ein von A4E in Auftrag gegebener Bericht argumentiert, dass die Verordnung eine erhebliche finanzielle Belastung für die Fluggesellschaften darstelle. Diesem Ansinnen widersprechen Fluggastrechteorganisationen vehement und werfen den Fluglinien vor, die tatsächlichen Kosten übertrieben darzustellen und ihre Gewinne auf Kosten der Passagiere zu maximieren. Im Kern der Kritik steht die Behauptung der Fluglinien, durch die EG 261 würden ihnen Milliarden Euro an Kosten entstehen. Der von A4E präsentierte Bericht beinhaltet laut Kritikern jedoch spekulative Zahlen und Kostenpositionen, die nicht direkt mit der Verordnung in Zusammenhang stünden, wie beispielsweise nationale Steuern und temporäre Grenzschliessungen während der Pandemie. Belastbare und transparente Daten zu den tatsächlichen Kosten seien von den Fluggesellschaften bisher nicht vorgelegt worden. Die Allianz der Fluggastrecht-Organisationen (APRA) hält die Darstellung der Fluglinien für irreführend. Laut AirHelp, einem APRA-Mitglied, beliefen sich die tatsächlichen Kosten durch die EG 261 auf lediglich 0,58 bis 1,17 Euro pro Passagier. APRA kritisiert, dass die Fluggesellschaften nach staatlichen Rettungsmassnahmen während der Pandemie, die durch Steuerzahler und Passagiere finanziert wurden, nun versuchen, die Rechte ihrer Kunden zu beschneiden, um ihre Gewinne weiter zu steigern. Die von den Fluglinien angeführte Kostenbelastung durch Störungen, die ausserhalb ihres Einflussbereichs liegen, wird von APRA ebenfalls zurückgewiesen. Die EG 261 greife gerade dann nicht, wenn Störungen durch aussergewöhnliche Umstände wie schlechtes Wetter oder die Flugsicherung verursacht werden. APRA-Präsident Tomasz Pawliszyn warnt vor einer Schwächung der Verordnung, da dies zu

weiterlesen »

Flughafen Wien gründet Joint Venture zur Optimierung der Warenlogistik

Der Flughafen Wien geht einen weiteren Schritt zur Steigerung seiner Servicequalität und gründet gemeinsam mit dem internationalen Logistikexperten Bradford Airport Logistics das Gemeinschaftsunternehmen „Vienna Airport Logistics GmbH“. Ziel des Joint Ventures ist die grundlegende Erneuerung der Warenversorgung am Flughafen. Ab dem Jahr 2027 sollen sämtliche Warenflüsse für die neue Süderweiterung des Terminal 3 sowie alle anderen Terminalbereiche zentral, effizient und sicher über ein neu errichtetes Logistikzentrum gesteuert werden, das mehr als 100 Shops und Restaurants beliefern wird. Die entsprechende Vereinbarung zur Gründung des Joint Ventures wurde von Vertretern beider Unternehmen unterzeichnet. Die Geschäftsführung der Vienna Airport Logistics GmbH übernimmt Philipp Ahrens, der bereits als Leiter des Bereichs Center Management am Flughafen Wien tätig ist. Laut Flughafen Wien soll die neue Logistikinfrastruktur das logistische Rückgrat der Terminals bilden und die gesamte Warenversorgung professionalisieren. Bradford Airport Logistics, ein weltweit führender Spezialist für Flughafenlogistiklösungen, bringt seine Expertise aus über 25 Verträgen mit internationalen Flughäfen in das Joint Venture ein. Kernstück des neuen Logistikkonzepts ist ein zentral gelegenes, rund 6.000 Quadratmeter grosses Logistikzentrum mit direkter Anbindung an das Vorfeld des Flughafens. Hier sollen künftig alle Anlieferungen gebündelt, sicherheitsgeprüft, zusammengeführt und zeitnah an die jeweiligen Geschäfte und Restaurants in den Terminals weitergeleitet werden. Durch diesen zentralisierten Prozess soll die Anzahl der Einzelanlieferungen erheblich reduziert und die Abläufe für die Betreiber planbarer und störungsfreier gestaltet werden. Mit der für 2027 geplanten Inbetriebnahme der Süderweiterung des Terminal 3 wird das Angebot am Flughafen Wien deutlich erweitert. Auf rund 70.000 Quadratmetern entstehen 30 neue Shops und Gastronomiebetriebe, wodurch

weiterlesen »