2025

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2025

Discover Airlines erweitert Langstreckenangebot ab München um Calgary

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, baut ihr Langstreckenangebot vom Standort München weiter aus und hat eine neue Direktverbindung nach Calgary in Kanada aufgenommen. Der Erstflug zu der viertgrössten Stadt Kanadas, die als Tor zum Banff National Park und den Rocky Mountains gilt, fand kürzlich statt. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient, wobei der Abflug in München jeweils um 13:25 Uhr erfolgt. Mit der Aufnahme der Flüge nach Calgary vervollständigt Discover Airlines die Einführung ihrer neuen interkontinentalen Basis am Flughafen München. Zuvor hatte die Fluggesellschaft bereits Direktverbindungen nach Orlando in den Vereinigten Staaten und Windhoek in Namibia aufgenommen. Alle drei neuen Langstreckenziele werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A330 angeflogen. Die Expansion des Langstreckenangebots unterstreicht die Bedeutung Münchens als wachsender Standort für die Ferienfluggesellschaft. Discover Airlines verfügt nun über eine Flotte von acht Flugzeugen und bedient insgesamt 32 Urlaubsziele. Das Streckennetz umfasst dabei sowohl Kurz- und Mittelstrecken als auch die neuen Langstreckenverbindungen. Insgesamt bietet die Airline wöchentlich 80 Abflüge von ihren verschiedenen Standorten an. Die Erweiterung des Angebots ab München soll die Position von Discover Airlines im touristischen Flugverkehr weiter stärken und Reisenden eine grössere Auswahl an Direktflügen zu attraktiven Ferienzielen bieten.

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Vereinigung Cockpit fordert Verbindlichkeit zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) äussert sich zum Koalitionsvertrag der Regierungsparteien und sieht darin zwar wichtige Ansätze zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland, mahnt jedoch gleichzeitig mehr Verbindlichkeit und konkrete Massnahmen zur Sicherung tariflich abgesicherter Arbeitsplätze an. Die VC betont die Verantwortung der Piloten für die Sicherheit und die gesamtgesellschaftliche Mitwirkung, erwartet aber ein entsprechendes Bekenntnis und Handeln von Airlines und Politik. Die von der Koalition geplanten Steuer- und Gebührenentlastungen für Fluggesellschaften betrachtet die VC kritisch und fordert deren Koppelung an klare Bedingungen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen im Inland. Wachstum im Luftverkehr dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse sich an der Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland messen lassen. Positiv bewertet die VC das Bekenntnis zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und den Abbau von Benachteiligungen deutscher Airlines bei Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die geplante Finanzierung alternativer Kraftstoffe aus Einnahmen des Emissionshandels. Die VC fordert einen Dreiklang für die Zukunft, der einen wettbewerbsfähigen, ökologisch und sozial nachhaltigen Luftverkehrsstandort Deutschland umfasst. Dazu gehörten faire Wettbewerbsbedingungen ebenso wie tariflich abgesicherte und sichere Arbeitsplätze im Cockpit. Die Gewerkschaft bemängelt jedoch das Fehlen eines klaren Plans zur Regelung grenzüberschreitender Arbeit und zur Eindämmung von Sozialdumping in der Luftfahrt. Ohne verbindliche Regelungen zu Tarifbindung, Home-Base-Prinzip und Beschäftigungsschutz bestehe die Gefahr, dass Billigflugmodelle mit prekären Arbeitsbedingungen weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Blick auf geplante arbeitsrechtliche Reformen fordert die VC weitergehende Massnahmen über ein Bundestariftreuegesetz hinaus, um die Rechte von Gewerkschaften zu stärken und Tarifflucht sowie gewerkschaftsfeindliches Verhalten zu bekämpfen. Besorgnis äussert die VC hinsichtlich der geplanten Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen und

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GOL erzielt Einigung mit Boeing und ermöglicht Kapitalausschüttung im Insolvenzverfahren

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL Linhas Aéreas Inteligentes hat im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 einen bedeutenden Fortschritt erzielt. Nach erfolgreichen Verhandlungen mit dem Flugzeughersteller Boeing konnte die Freigabe von bis zu 235 Millionen US-Dollar für die Kapitalausschüttung an die allgemeinen ungesicherten Gläubiger erreicht werden. Diese Einigung stellt einen wichtigen Meilenstein in den umfassenden Restrukturierungsbemühungen von GOL dar, wie das Unternehmen in einer Mitteilung an die Finanzmärkte bekannt gab. Ziel der Fluggesellschaft ist es, das Insolvenzverfahren im Laufe des Jahres 2025 erfolgreich abzuschliessen und gestärkt daraus hervorzugehen. Die erzielte Vereinbarung mit Boeing, kombiniert mit einem bereits veröffentlichten Steuervergleich, wird es GOL ermöglichen, die Kapitalausschüttung an die allgemeinen ungesicherten Gläubiger auf mindestens 235 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Das Unternehmen betonte jedoch, dass eine mögliche weitere Erhöhung dieser Summe von den Ergebnissen weiterer Gespräche mit anderen Gläubigern abhängen wird. Dieser Schritt deutet darauf hin, dass GOL aktiv daran arbeitet, seine finanziellen Verpflichtungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens zu regeln und eine Basis für eine solide zukünftige Geschäftstätigkeit zu schaffen. Ein wesentlicher Bestandteil des Restrukturierungsplans von GOL ist die signifikante Reduzierung der Unternehmensverschuldung. Die Fluggesellschaft plant, bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar an Schulden, die vor der Einleitung des Chapter-11-Verfahrens bestanden, sowie weitere Verpflichtungen in Höhe von 850 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umzuwandeln oder zu tilgen. Dieser Schritt soll die Bilanz von GOL nachhaltig entlasten und dem Unternehmen eine gesündere finanzielle Basis für die Zukunft ermöglichen. Darüber hinaus blickt GOL auch nach vorne und plant eine moderate Erweiterung seiner Flugzeugflotte. Aktuell betreibt die brasilianische

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Condor baut Winterflugplan aus: Mehr Flüge nach Dubai und Fernziele

Die Fluggesellschaft Condor erweitert ihr Flugangebot im Winterflugplan 2025/26 deutlich. Im Fokus der Erweiterung stehen zusätzliche Verbindungen von Deutschland nach Dubai sowie eine Aufstockung der Frequenzen zu ausgewählten Fernreisezielen in Thailand, Südafrika und Panama. Dies gab das Unternehmen heute bekannt. Neu im Winterflugplan ist eine tägliche Verbindung zwischen Stuttgart und Dubai sowie ein zweiter täglicher Flug zwischen Berlin und Dubai. Condor betont, damit die beiden deutschen Städte so häufig wie keine andere Fluggesellschaft mit der arabischen Metropole zu verbinden. Diese Ausweitung des Angebots nach Dubai erfolgt laut Condor aufgrund der hohen Nachfrage und in Kooperation mit Emirates, was den Passagieren Weiterflugmöglichkeiten zu zahlreichen Destinationen weltweit eröffnet. Auch die Verbindungen zu anderen Fernzielen werden im kommenden Winter verstärkt. Ab Frankfurt wird Condor täglich nach Bangkok, Phuket und Kapstadt fliegen. Die Strecke nach Johannesburg wird dreimal wöchentlich bedient. Panama City, die bereits im Sommer 2025 neu in den Flugplan aufgenommen wurde, wird auch im Winter mit zwei wöchentlichen Flügen weiterhin angeflogen. Für Reisende, die von anderen Städten zu den Langstreckenflügen ab Frankfurt gelangen möchten, bietet Condor sogenannte City-Flüge an. Im Winter werden die Kapazitäten auf diesen Zubringerstrecken ebenfalls erhöht. Statt der bisher geplanten zwei täglichen Verbindungen wird Condor dann drei tägliche Flüge von und nach Berlin, Hamburg, München, Wien und Zürich anbieten, um einen komfortablen Anschluss an die Langstreckenflüge zu gewährleisten.

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Air Astana verschiebt Einführung des Boeing 787-9: Verzögerung der Langstreckenexpansion

Die nationale Fluggesellschaft Air Astana hat bestätigt, daß sich die Einführung ihrer ersten Boeing 787-9 Dreamliner weiter verzögert. Entgegen der ursprünglichen Planungen soll das erste Flugzeug dieses Typs nun frühestens im ersten Quartal 2026 in den regulären Liniendienst gehen. Damit verschiebt sich auch der geplante Start direkter Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten. Die Boeing 787-Flotte ist ein zentrales Element der strategischen Expansion Air Astanas, da sie der Gesellschaft erstmals Nonstop-Flüge zwischen Kasachstan und Nordamerika ermöglichen würde. Bislang betreibt Air Astana ausschließlich Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, vornehmlich vom Typ Airbus A320neo-Familie, einschließlich des A321LR. Produktionsprobleme bei Boeing und strategische Anpassungen Air Astana hatte bereits im Jahr 2022 ein Leasingabkommen mit der US-amerikanischen Air Lease Corporation über drei Boeing 787-9 abgeschlossen. Die Auslieferung war ursprünglich für Anfang 2025 vorgesehen, wurde jedoch bereits 2024 auf Ende 2025 verschoben. Nun wurde eine weitere Verzögerung bestätigt. Als Grund werden anhaltende Produktionsprobleme beim Hersteller Boeing genannt, die laut Unternehmenschef Peter Foster das gesamte Auslieferungstempo beeinflussen. Trotz der Lieferschwierigkeiten plant Air Astana, die eigene Flotte sukzessive zu erweitern. So sollen die drei Dreamliner zwischen Ende 2025 und Anfang 2027 eintreffen. Parallel dazu wird die Zahl der Airbus A321LR in der Flotte erhöht. Diese Flugzeuge mit verlängerter Reichweite bilden derzeit die Grundlage für viele Mittel- und Langstreckenverbindungen des Unternehmens. Nonstop-Flüge nach Japan starten trotzdem Obwohl die Langstreckenexpansion Richtung USA vorerst aufgeschoben ist, hält Air Astana an ihrer Strategie für den asiatisch-pazifischen Raum fest. Bereits im Sommer 2025 sollen Nonstop-Flüge zwischen Almaty und Tokio aufgenommen werden. Zum Einsatz kommt auf

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DDSG Blue Donau mit neuer Verkaufsstelle in Melk und Wiedereröffnung in Dürnstein

Die DDSG Blue Donau, Österreichs grösstes und traditionsreichstes Schifffahrtsunternehmen, erweitert ihr Serviceangebot in der Wachau. In der Stadtgemeinde Melk wurde eine neue Verkaufsstelle eröffnet, die Passagieren einen zentralen Informationspunkt und schnelleren Service bieten soll. Gleichzeitig konnte die durch das Hochwasser im September 2024 schwer beschädigte Schiffsstation in Dürnstein rechtzeitig zum Saisonbeginn wiederhergestellt werden. Die rasche Wiederinbetriebnahme der Anlegestelle in Dürnstein war durch eine enge Kooperation des Landes Niederösterreich, der DDSG Blue Donau und der Donaustationen Niederösterreich möglich. Die Schifffahrtsgesellschaft unterstützte die Reparaturmassnahmen, insbesondere bei der Verankerung des rund 20 Tonnen schweren Pontons. Dank dieser Zusammenarbeit kann die DDSG Blue Donau bereits während der Osterferien und der aktuellen Marillenblüte ihr vollständiges Fahrtenprogramm in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau anbieten. Die Wachau gilt besonders im Frühling als beliebtes Reiseziel. Die MS Austria, MS Dürnstein und MS Wachau verkehren wieder mehrmals täglich ab Melk und Krems. Der neue Fahrplan ermöglicht es den Passagieren, die Region mit ihren Ortschaften individuell zu erkunden. Ab Krems starten die Schiffe täglich um 10.15, 11.00, 13.10 und 15.45 Uhr, ab Melk um 11.00, 13.50, 14.35 und 16.25 Uhr. Tickets sind bereits online erhältlich, und der Sommerfahrplan gilt vom 26. April bis zum 5. Oktober 2025. Die DDSG Blue Donau blickt auf eine lange Geschichte zurück und beförderte im vergangenen Jahr mit ihrer Flotte über 400.000 Passagiere.

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Erneute Unannehmlichkeiten für Rollstuhlfahrer bei American Airlines-Flug

Einem Passagier der Fluggesellschaft American Airlines wurde kürzlich auf einem Flug von Hawaii nach Phoenix, Arizona, erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet, als sein für seine Mobilität unerlässlicher Rollstuhl nicht am Zielflughafen ankam. Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Reisende mit Behinderungen im Luftverkehr trotz zahlreicher Bemühungen der Branche immer noch konfrontiert sind. Der Fall ereignete sich nur kurze Zeit, nachdem die gleiche Fluggesellschaft vom US-Verkehrsministerium wegen wiederholter Verstöße gegen die Rechte von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Sam Shivers, ein Einwohner von Tucson, Arizona, der von der Brust abwärts gelähmt ist, befand sich am 26. März auf dem Rückweg von einer Reise nach Hawaii. Nach seiner Landung am Phoenix Sky Harbor International Airport musste er jedoch feststellen, dass sein Rollstuhl nicht mit dem Flugzeug transportiert worden war. Für Shivers, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, um sich fortzubewegen, war diese Situation nach eigenen Angaben erschütternd. Ohne seinen Rollstuhl sei es, als hätte er keine Beine und könne sich nicht bewegen. Er beschrieb sein Gefühl in diesem Moment als fast unerträglich und fragte sich verzweifelt, was er tun solle, da er nicht laufen könne. Shivers gab an, seinen Rollstuhl vor dem Boarding in Hawaii am Flugsteig aufgegeben und darauf vertraut zu haben, dass dieser mit ihm nach Hause gelangen würde. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft am Flughafen in Phoenix seien zwar hilfsbereit und verständnisvoll gewesen, hätten aber in der Situation kaum weiterhelfen können. American Airlines bot Shivers und seiner Frau eine Hotelunterkunft an,

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HWWI-Studie belegt: Flughafen Hamburg bleibt wichtiger Wirtschaftsfaktor

Eine aktuelle Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) unterstreicht die bedeutende Rolle des Hamburger Flughafens „Helmut Schmidt“ für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Metropolregion Hamburg. Laut der Untersuchung generieren der Flughafen und die dort ansässigen Unternehmen eine Bruttowertschöpfung von über einer halben Milliarde Euro und sichern mehr als 11.000 Arbeitsplätze in der Region. Damit erweist sich der Flughafen trotz der jüngsten globalen Herausforderungen weiterhin als ein zentraler Wirtschaftsmotor. Die Studie im Auftrag des Hamburg Airport analysierte die direkten, indirekten und induzierten wirtschaftlichen Effekte des Flughafens im Jahr 2023. Dabei wurde festgestellt, dass die Flughafengesellschaft direkt eine Wertschöpfung von 207,6 Millionen Euro erbrachte und durch weitere wirtschaftliche Verflechtungen zusätzliche 194,6 Millionen Euro in der Region generierte. Die am Flughafen tätigen externen Unternehmen trugen mit einer direkten Wertschöpfung von 114,1 Millionen Euro und indirekten Effekten von 146 Millionen Euro ebenfalls maßgeblich zur regionalen Wirtschaftsleistung bei. Insgesamt beläuft sich die durch den Flughafen generierte Bruttowertschöpfung somit auf 662,3 Millionen Euro. Die Untersuchung beleuchtet auch die signifikanten Auswirkungen des Flughafens auf den Arbeitsmarkt. Im Jahr 2023 waren direkt 1.742 Personen am Hamburg Airport beschäftigt, und weitere 1.733 Arbeitsplätze in der Region wurden durch die wirtschaftlichen Verflechtungen gesichert. Die Konzessionäre am Flughafen beschäftigten 4.507 Mitarbeiter direkt und trugen zur Sicherung von weiteren 3.686 Arbeitsplätzen in der Metropolregion bei. Darüber hinaus wurde die Bedeutung des Flughafens für den Tourismus hervorgehoben. Rund 1,6 Millionen Flugreisende mit Ziel Hamburg gaben im Jahr 2023 etwa 436 Millionen Euro in der Stadt aus, was insbesondere der Hotellerie, Gastronomie, dem Einzelhandel

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Spanische Luftwaffe verstärkt Langstreckenfähigkeit mit erstem Airbus A330 MRTT

Die spanische Luftwaffe hat am 11. April 2025 im Airbus-Werk in Getafe bei Madrid feierlich ihren ersten Airbus A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport) in Empfang genommen. Dieses Flugzeug ist das erste von insgesamt drei bestellten Maschinen dieses Typs, mit denen Spanien seine Fähigkeiten für Langstreckeneinsätze signifikant ausbauen will. Die Beschaffung dieser Mehrzweckflugzeuge schließt eine Fähigkeitslücke, die durch die Ausmusterung der betagten Boeing 707 Tankflugzeugflotte im Jahr 2016 entstanden war. Obwohl einige der spanischen Airbus A400M Transportflugzeuge mit einer sogenannten Schlauch- und Trommeleinheit (Hose and Drum Unit, HDU) ausgestattet sind und somit in der Lage, andere Flugzeuge während des Fluges zu betanken, war die spanische Luftwaffe bei vielen ihrer Langstreckenmissionen bisher auf die Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten angewiesen. Ein Beispiel hierfür ist die Teilnahme spanischer Kampfflugzeuge an der Übung „Pacific Skies 2024“ im indopazifischen Raum, bei der die Betankung durch französische und deutsche A330 MRTT erfolgte. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den drei spanischen A330 MRTT nicht um fabrikneue Flugzeugzellen handelt. Alle drei Maschinen wurden zuvor von der spanischen Fluggesellschaft Iberia als Passagierflugzeuge betrieben. Seit ihrer Überführung in militärischen Besitz im Jahr 2021 wurden sie bereits für den Transport von Personal und Fracht eingesetzt. Die Umrüstung der Flugzeuge auf die Fähigkeit zur Luftbetankung wird von Airbus im Werk Getafe durchgeführt. Die Auslieferung der zweiten A330 MRTT wird für das laufende Jahr 2025 erwartet, während die dritte Einheit voraussichtlich im Jahr 2026 zur Flotte der spanischen Luftwaffe stossen wird. Alle drei A330 MRTT werden auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz nahe

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Corendon Airlines feiert 20-jähriges Jubiläum mit Aktionen an Bord

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines begeht am kommenden Samstag ihr 20-jähriges Bestehen mit besonderen Überraschungen für ihre Passagiere. Anlässlich des Jubiläums sind für den 12. April 2025 auf etwa 80 Flügen ab 32 europäischen Flughäfen, darunter zwölf in Deutschland und Österreich sowie in Ägypten, Feierlichkeiten in der Luft geplant. Damit werden tausende Reisende Teil der Jubiläumsaktionen während ihres Fluges sein. Wie das Unternehmen mitteilte, blickt Corendon Airlines auf eine zwei Jahrzehnte umfassende Erfolgsgeschichte zurück. Der erste Flug der Gesellschaft fand am 12. April 2005 vom Flughafen Eindhoven in den Niederlanden zum damals neuen Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen statt. Seither hat sich Corendon Airlines im europäischen Ferienflugverkehr etabliert und verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum. Mittlerweile transportiert die Fluglinie jährlich rund zehn Millionen Passagiere und bedient über 50 Flughäfen weltweit. Von mehr als 20 Abflugorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus werden populäre Urlaubsziele im Mittelmeerraum, wie die Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten, sowie die Kanarischen Inseln angeflogen. Die Flotte von Corendon Airlines besteht aktuell aus 31 modernen Flugzeugen der Typen Boeing 737-800 und Boeing 737 MAX 8. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, bedankte sich bei den Mitarbeitern für deren Engagement und den Passagieren für ihr Vertrauen und äusserte die Vorfreude auf weitere gemeinsame Jahre.

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